Das Aktuellste .....

 

Mit dem Wissen wächst der Zweifel

Johann Wolfgang von Goethe

 

Anmerkung zu dem nachfolgenden Artikel:

Irgend etwas scheint an der Theorie der "Klimahysteriker" nicht zu stimmen.....

Diese Beobachtungen, dass evtl. der leicht angestiegene CO2-Gehalt der Luft sich positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt,

wurden auch schon 2016 gemacht (s. weiter unten).

Es kann einfach nicht sein, was nicht sein darf...

 

Fläche in Amazonas - Große überraschende Nasa-Studie zum Klimawandel:

Die Welt ist grüner als vor 20 Jahren

Insgesamt um die Fläche der Amazonaswälder ist die Welt in den vergangenen 20 Jahren grüner geworden. Vor allem die für ihre Klimasünden berüchtigten Länder China und Indien haben

durch das Setzen auf Landwirtschaft einen großen Teil dazu beigetragen. Eine Entwarnung ist das allerdings nicht.

 

       

….Die Welt ist in den vergangenen 20 Jahren grüner geworden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Nasa und der Universität Boston.

Der zufolge haben besonders die für ihre Klimasünden berüchtigten Länder China und Indien aufgeholt: Sie liegen auf Platz eins und zwei. Auf Platz drei der Welt-Ergrüner folgt Europa….

…Zum ersten Mal entdeckten Forscher auf Satellitenbildern bereits in den 90er-Jahren, dass die Welt grüner wird.

Damals wussten sie aber nicht, wie sie das Phänomen erklären sollen. Die Nasa beobachtete die Erde darum 20 Jahre lang mit zwei Satelliten. 2019 veröffentlichte sie ihre Erkenntnisse…

 China und Indien als Klimaretter?

…Ein Drittel davon sei allein China und Indien…

….Für die Studie machten die Satelliten von 2000 bis 2017 jeden Tag vier Bilder von jedem Ort der Erde. Dadurch hätten die Wissenschaftler verstanden,

dass nicht nur das wärmere und feuchtere Klima, sondern auch die Menschen selbst zur Begrünung beigetragen haben. …

Schäden in Brasilien und Indonesien nicht wiedergutmachbar

…Die Forscher betonen allerdings auch: Der weltweite Zuwachs an Grün könne die Schäden nicht wiedergutmachen,

die durch den Verlust von natürlicher Vegetation in tropischen Regionen wie Brasilien und Indonesien entstanden sind…

… Rama Nemani, Co-Autor der Studie, sagt: „Menschen sind unglaublich widerstandsfähig. Das sehen wir in den Satellitendaten.”…

 

 

Lesermeinung

Seriöse Wissenschaftler stellten schon vor 30 Jahren fest das Pflanzen schneller und kräftiger wachsen. Selbst in trockenen Gebieten der Negev war ein verstärktes wachsen aller Pflanzen zu beobachten.

In China werden seit langem Wüstenzonen bepflanzt und zur Überraschung wachsen die Sträucher und Bäume, auch wenn sie anfangs etwas Pflege benötigen.

Zurückgeführt wurde das auf die minimale Erhöhung des CO2 in der Atmosphäre. Neu ist die Sache also nicht.

Sie wurde und wird weiter unterschlagen, sie passt nicht ins Bild der Prediger von Katastrophen und Weltuntergang.

Vor allem ist nur mit Bäume pflanzen nicht so viel Geld zu verdienen. 29.11.19, 11:54 | Johann Schneider

 

Quelle: zitiert aus focus-online.de, 29.11.2019

Ausführlich unter:

https://www.focus.de/wissen/klima/flaeche-in-amazonas-groesse-ueberraschende-nasa-studie-zum-klimawandel-die-welt-ist-gruener-als-vor-20-jahren_id_11401420.html

 

 

Studie Klimaneutralität kostet 1,8 Billionen Euro

Was kostet es, wenn Deutschland bis 2050 klimaneutral sein will?

Forscher haben das mal ausgerechnet.                         

  © Foto: Patrick Pleul | dpa

…Investitionen von mehr als 1,8 Billionen Euro sind einer Studie zufolge notwendig, um Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 zu verringern….

…Kostentreiber seien dabei besonders die Entwicklung und der Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe, wie aus der Analyse des Forschungszentrums Jülich hervorgeht, die die Forscher am Donnerstag (31.10.2019) in Berlin vorstellten..

…und der Treibhausgasausstoß innerhalb der nächsten 30 Jahre um 80 beziehungsweise um 95 Prozent reduziert werden soll...

…2,8 Prozent des BIP sind jährlich nötig…

Die aufs Jahr umgelegten Kosten hätten mit Blick auf die 95 Prozent einen jährlichen Anteil von 2,8 Prozent am Brutto-Inlandsprodukt - ein aus Forschersicht verträgliches Niveau.

…Für den 95-Prozent-Weg schätzen die Autoren den Bedarf insgesamt auf 1008 Terawattstunden im Jahr 2050. Das entspreche einem Anstieg von mehr als 80 Prozent gemessen am heutigen Stromverbrauch….

…Jährlich 118 GW erneuerbare Stromerzeugungskapazität…

…Dafür brauche es im Jahr 2050 eine Kraftwerkskapazität von 471 Gigawatt (GW). Zum Vergleich: Im Jahr 2018 waren rund 118 GW erneuerbare Stromerzeugungskapazität installiert….

… Folglich müssten jährlich im Schnitt rund 11,5 Gigawatt installiert werden. Bislang sei in den Jahren 1995 bis 2017 ein durchschnittlicher Zubau von 8 GW pro Jahr realisiert worden….

 

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 31.10.2019, dpa/bob, Berlin/Jülich

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/politik/studie-klimaneutralitaet-kostet-1_8-billionen-euro-40179743.html

 

Anm.:

...und es kommt noch besser: So wird der Energiewandel außerhalb von Deutschland gesehen.

Eine Bitte an alle "Gutmenschen", Klimaktivisten u.ä. : Bitte ausführlich und bis zu Ende lesen

 

IER: Deutsche Energiewende ein «Desaster»

Deutschlands Energiewende führt zu einer unsicheren Energieversorgung und beeinträchtigt die Wirtschaft des Landes. Zu diesem Schluss ist das Institute of Energy Research (IER)

in einem Meinungsartikel gekommen.

Deutschland plant, alle seine Kernkraftwerke bis 2022 und seine Kohlekraftwerke bis 2038 zugunsten erneuerbarer Energien – vor allem fluktuierender Wind- und Solarenergie –

vom Netz zu nehmen, was die Strompreise in die Höhe treibt und das Stromnetz ins Wanken bringt, so das IER.

«Wenn Deutschland weiterhin sowohl Kohle als auch Kernenergie aus dem Verkehr zieht, verliert es umgerechnet 43% der 2018 gesicherten Stromerzeugung», sagte das IER.

Die deutschen Strompreise lägen bereits 45% über dem europäischen Durchschnitt und betrügen das Dreifache des amerikanischen Durchschnitts.

Ökosteuern machten nun bereits 54% der Strompreise der privaten Haushalte aus.

Trotz dieser Probleme habe Deutschland einen neuen Plan, um seine rückständigen Klimaverpflichtungen zu erfüllen, so das IER.

Deutschlands 100-Milliarden-Euro-Klimapaket sieht höhere Kraftstoffpreise für Verbraucher, 7–10 Mio. Elektroautos bis 2030, ein Netz von einer Million Ladestationen, eine Luftverkehrssteuer, günstigere Bahntickets

sowie mehr Photovoltaikanlagen und Windturbinen vor.

2018 stieß Deutschland 866 Mio. Tonnen Kohlendioxid aus, 15% mehr als das Ziel von 750 Mio. Tonnen bis 2020. Wenn sich die Emissionsreduzierungen im gleichen Tempo fortsetzen

wie in den letzten zehn Jahren, so würde Deutschland laut IER seine Kohlendioxidemissionsziele von 2020 erst acht Jahre später und die Ziele für 2030 erst 2046 erreichen.

Das neue Klimaschutzgesetz, das die deutsche Regierung im Herbst 2019 verabschiedet hat, soll sicherstellen, dass Deutschland bis 2030 rund 55% Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einspart.

Derzeit hinkt die Bundesrepublik ihren Zielen hinterher und hat erst knapp 30% erreicht.

Gemäss IER sind «radikale Änderungen» erforderlich, um das Stromsystem zu verbessern: Der Bau von Übertragungsleitungen müsste acht Mal schneller erfolgen als derzeit,

neue Reservekraftwerke müssten gebaut und Instrumente zur Steuerung des Strombedarfs installiert werden, was die Strompreise noch mehr in die Höhe treiben würden.

Das Fazit des IER ist ernüchternd: «Das deutsche Energiesystem ist ein Desaster, da sichere Kernenergie- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden und

zunehmend auf intermittierende Wind- und Sonnenenergie zurückgegriffen wird. Der neue Klimaplan des Landes wird das Problem nur verschärfen und die Preise erhöhen,

was sich letztendlich auf seine Wirtschaft auswirken wird. Deutschlands ‹Grüner Traum› wird für die Verbraucher zu einem Albtraum, für politisch vernetzte Industrien

und die zunehmend aufdringliche Regierung jedoch zu einer Goldgrube.»

Nach dem Unfall von Fukushima-Daiichi 2011 hatte Deutschland beschlossen, den Kernkraftwerksparks des Landes bis 2022 stillzulegen.

In Deutschland sind derzeit nur noch sieben Kernkraftwerkseinheiten in Betrieb. Im Jahr 2011 waren es 17.

Laut Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) wurden bis heute 29 Einheiten endgültig stillgelegt.

Anfang dieses Jahres hatten mehrere hochkarätige deutsche Industrielle argumentiert, die Entscheidung der Regierung, die Kernenergie aus dem Verkehr zu ziehen, sei ein Fehler gewesen.

Einer von ihnen war der Vorsitzende des Volkswagen-Konzerns, Herbert Diess, der in einem Interview mit dem deutschen Tagesspiegel sagte: «Wenn uns der Klimaschutz wichtig ist,

sollten die Kernkraftwerke länger laufen.»

Um in der europäischen Energie- und Klimapolitik an vorderster Front zu bleiben, müsse Deutschland laut einem Leitartikel der Zeitung «Die Welt» vom August (2019) zumindest

auf absehbare Zeit für alle kohlenstoffarmen Technologien einschliesslich der Kernenergie offen sein.

 

IER

Das IER ist eine in Washington DC ansässige gemeinnützige Organisation, die Untersuchungen und Analysen zu den Funktionen, Abläufen und zur staatlichen Regulierung der globalen Energiemärkte durchführt.

Quelle: 

M.A. nach IER, «Germany’s Energy Plan Is Leading to Insecure Supply», 17. Oktober 2019

Veröffentlicht unter: 

https://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/ier-deutsche-energiewende-ein-desaster

Stand: 22.11.2019

Link zu oben zitiertem Leitartikel der Zeitung «Die Welt» vom August (2019):

https://www.welt.de/wissenschaft/plus199039073/Klimaneutralitaet-Grundidee-der-Energiewende-absolut-unsinnig.html

Warum werden die nachfolgende Information (wie auch ähnliche) nicht durch die Medien verbreitet und zur Diskussion angeboten,

und somit dem interessierten Leser vorenthalten?

Es wird sonst immer sofort über die Aktivitäten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) berichtet, aber nur über Berichte, die mit der vorgegebenen Meinung der Politik  in Deutschland übereinstimmen.

Eine Diskussion über die tatsächliche Faktenlage zum Klimawandel werden konsequent ausgeblendet.

Soviel zur Meinungsfreiheit und ihre Einhaltung in Deutschland.

 

Kernkraft und Klimaschutz: Schweizer Beitrag an IAEO-Konferenz

…Vom 7. bis zum 11. Oktober 2019 findet in Wien eine Konferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zum Beitrag der Kernenergie zum Klimaschutz statt.

Die Klimakonferenz von Katowice lud im Jahr 2018 die IAEO ein, entsprechende wissenschaftliche Arbeit zum Thema zu leisten. ..

….In seinem jüngsten Bericht stellte das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) fest:

Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad beschränken zu können, ist der Einsatz der Kernenergie notwendig.

Entsprechend traten die IAEO und die Klimakonferenz – beide Organisationen im Verbund der Vereinten Nationen – in den Dialog….

….An der IAEO-Konferenz in Wien nehmen Ministerinnen und Minister verschiedener Staaten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil. Sie diskutieren den Beitrag der Nuklearenergie zum Klimaschutz.

….Der Bericht der Schweiz positioniert die Kernenergie als Gegenstand der internationalen Kooperation gemäß dem Übereinkommen von Paris. …

…Er ortet Potenzial für die Nukleartechnologie sowohl in der Technologie-Kooperation als auch in den Marktinstrumenten.

Der Bericht erklärt, wie der Einsatz der Kernkraft zur Verringerung des CO2-Ausstosses und zur Erhöhung der Robustheit von Gesellschaften gegenüber dem Klimawandel führen kann….

Quelle: zitiert aus Nuklearform Schweiz, 07.10.2019

 Ausführlich unter:

https://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/medien/medienmitteilungen/kernkraft-und-klimaschutz-schweizer-beitrag-iaeo-konferenz

 

Hier kann der komplette Bericht : 

20.11.2018 Publié par Nuclear For Climate

IPCC report: more nuclear power is needed to meet the Paris agreement

http://www.sfen.org/nuclear4climate/ipcc-report-more-nuclear-power-is-needed-to-meet-the-paris-agreement

in englischer Fassung gelesen werden

 

Öl bleibt wichtigster Energieträger im Verkehrssektor

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/oel-bleibt-wichtigster-energietraeger-im-verkehrssektor-35782038.html

Mineralöl bleibt in den nächsten 20 Jahren der wichtigste Energieträger im Verkehrssektor. Ungeachtet der Diskussionen um Elektroautos und Biokraftstoffe

werde Mineralöl auch 2030 noch 58 bis 84 Prozent der Energie für Autos, Lkw und Flugzeuge

Öl bleibt wichtigster Energieträger im Verkehrssektor

Mineralöl bleibt in den nächsten 20 Jahren der wichtigste Energieträger im Verkehrssektor.

Ungeachtet der Diskussionen um Elektroautos und Biokraftstoffe werde Mineralöl auch 2030 noch 58 bis 84 Prozent der Energie für Autos, Lkw und Flugzeuge liefern,

heißt es in einer am Donnerstag (01.11.2019) in Berlin veröffentlichten Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Quelle: zitiert lr-online.de, 06.11.2019

 

Anm.:

An dieser Stelle noch einmal etwas "zu den Ernteerträgen im "Dürrejahr" 2019:

 

Auch wenn das Wetter 2019 bisher so schlecht war und ein zweiter Dürresommer

in Folge zu beklagen war,

sind die erzielten guten (Ernte-)Erträge erstaunlich.

Nur so viel zum Klimawandel ….

… zu warm,

…zu trocken

 

Schlepzig, (sowie auch in der Teichwirtschaft Peitz)

Die Fischer fahren ihre Ernte (e (2019) ein

… dank eines hervorragenden Wassermanagements mit der LEAG

Die Fische kommen. Sie werden mit Hilfe einer Krananlage auf das Sortierband gehoben. Etwa 35 Tonnen frischen Fisch haben die Männer am Samstag während des Fischzugs in Schlepzig aus dem Wasser geholt. FOTO: Andreas Staindl

 

Schlepzig. Fischer sind zufrieden. Schlepziger Fischzug beliebt bei Familien, interessierten Fischessern.

Das Schaufischen der Teichgut Peitz GmbH im Unterspreewald bleibt ein Renner. Hunderte Besucher sind am Samstag an den Inselteich bei Schlepzig gekommen.

Sie haben den Fischern zugeschaut, wie diese ihre Ernte einfuhren. Etwa 35 Tonnen Speisefisch wurden aus dem Wasser des etwa 55 Hektar großen Teichs geholt.

Andreas Staindl

 

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 03. 11.2019

 

Ausführlich unter: 

https://www.lr-online.de/lausitz/luebben/schlepzig-die-fischer-fahren-ihre-ernte-ein-40178813.html

 

Das Wetter im Oktober (2019) - Pilzwetter bei milden Temperaturen

Der Oktober (2019) hat endlich die Pilze sprießen lassen

Spree-Neiße. Oktoberwetter: Zu einer ausgeglichenen Wasserbilanz fehlen in diesem Jahr immer noch 160 Liter. 

Sonnig war der Oktober, am Ende auch frostig kalt.  FOTO: Heido Briesemann

Spree-Neiße. Oktoberwetter: Zu einer ausgeglichenen Wasserbilanz fehlen in diesem Jahr immer noch 160 Liter.

…Nur selten wird an dieser Stelle auf den Wahrheitsgehalt des Hundertjährigen Kalenders eingegangen….

…. Doch das Oktoberwetter im Jahr des Merkur anno 2019 wurde wie folgt beschrieben. […] der erste Teil des Herbstes bringt viel Regen, Frühreif und ersten Frost.

Ab der Hälfte des Oktober beginnt endlich schönes, trockenes Wetter, das bis zum Beginn der Adventszeit andauert […].

…Der tatsächliche Wetterverlauf zumindest der letzten vier Wochen spiegelte bemerkenswert die Beobachtungen vor 450 Jahren wider….

….Das Tief „Nils“ und der Ex-Hurrikan „Lorenzo“ bestimmten mit vielen Wolken und fast täglichen Regenschauern die erste Oktoberwoche.

Die Höchstwerte lagen mit 12 Grad bereits im spätherbstlichen Bereich. Positiver Aspekt: Es gab vielerorts wieder Pilze in den Wäldern;

Maronen und Birkenpilze füllten schon nach kurzer Zeit die Körbe der Sammler…

 …Der erste Luftfrost (minus 2,5 Grad) am Morgen des 7. Oktober  zerstörte dann in vielen Gärten die  Blütenpracht der Dahlien. Letzte Tomaten und Paprika wurden

 „sichergestellt“, Kirmesblumen und Astern und Geranien leuchteten als letzte in den Kleingärten…

…Der Niederschlag von 59 Litern tat der Natur gut. Zu einer ausgeglichenen Jahres-Wasserbilanz fehlen dennoch 160 Liter…

….Bleibt nun abzuwarten, ob die Prognose (sonnig und trocken) des Hundertjährigen Kalenders auch für den November gilt – in vier Wochen kann Bilanz gezogen werden…. (hib)

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 31. 10.2019

 

Ausführlich unter: 

https://www.lr-online.de/lausitz/forst/das-wetter-im-oktober-pilzwetter-bei-milden-temperaturen-40179641.html

 

Anm.:  

Für wen war denn das „zweite Dürrejahr in Folge“ eigentlich eine Katastrophe, einmal abgesehen von den Meerrettichbauern (siehe weiter unten)

 

Imker freuen sich über süßes Jahr (2019) 

Honigernte Sachsens Imker sind zufrieden, die Bienen sammelten vor allem Mischhonig. Das lag auch am Wetter. 

Dresden. In Sachsen haben Bienen in diesem Jahr mehr Honig produziert als in den Jahren zuvor. Mehr als 39 Kilo pro Bienenvolk ernteten die organisierten Imker,

sagte der Honigobmann im Landesverband Sächsischer Imker, Sven Richter. In den beiden Jah­ren zuvor habe die durchschnittliche Ernte bei 32 bis 33 Kilo pro Volk gelegen.

 …Die Trockenheit hat nicht so zugeschlagen wie befürchtet. Der Raps hat "gut gehonigt"….  

 …  Die Bienenfreunde im Freistaat hielten 55 508 Bienenvölker. Im Landesverband Sächsischer Imker sind 4538 Imker zusammengeschlossen. Sie ernteten insgesamt 1425 Tonnen Honig …

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 07.11.2019

  

Kein gutes Jahr (2019) 

Die Bauern in Südbrandenburg erwarten wegen der Trockenheit der vergangenen Monate in diesem Jahr (2019) eine durchwachsene Ernte von Meerrettichwurzeln.

 Der Gemüseanbaubetrieb "Spreewald" größter Meerrettich-Anbauer in der Region, geht sogar von einer schlechteren Ernte als 2018 aus. 

Auf neun Hektar wurden in der vergangenen Saison pro Hektar zwischen 12 und 13 Tonnen geern­tet. Im Jahr (2018) davor waren es rund 180 Tonnen auf 15 Hektar.

In diesem Jahr wird mit zehn Prozent weniger Ertrag gerechnet (Anm.: 10 % wovon?).

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 06.11.2019

Anm.:

Nun weiß ich überhaupt nicht mehr wen oder was ich glauben soll.

Nach den vielen guten Ernteergebnissen scheint der „Klimawandel“ der Vegetation keinen

großen Abbruch getan zu haben.

„Gutes Weihnachtsbaumwetter“ in Brandenburg

Die Weihnachtsbäume sollen in dieser Saison keine Wünsche offen lassen: Vor allem die Exemplare aus Brandenburg dürften die Wohnzimmer der Märker zieren – gut für die Umwelt.

                                             Mit Weihnachtsmann-Mützen geschmückte Tannenbäume stehen am Eingang des Werderaner Tannenhofs im Ortsteil Plessow. 

 Mit Weihnachtsmann-Mützen geschmückte Tannenbäume stehen am Eingang des Werderaner Tannenhofs im Ortsteil Plessow.

© Foto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

 …Die Brandenburger können sich auf 1a-Weihnachtsbäume aus heimischen Wäldern freuen.

Den Fichten, die jetzt geschlagen werden, habe Hitze und Trockenheit nichts ausgemacht,

sagte Enno Rosenthal, Vorsitzender des Waldbauernverbands Brandenburg am Donnerstag (14.11.2019).

Sie seien sehr dicht benadelt. Man könne von gutem Weihnachtsbaumwetter sprechen, sagte er. …

…Zum Start der Weihnachtsbaumsaison warb Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger (SPD) für Weihnachtsbäume aus der Region:

Heimische Exemplare hätten die beste Ökobilanz und hielten zudem lange frisch….

Quelle: zitiert aus on RND/dpa/iro 

 

Ausführlich unter:

https://www.maz-online.de/Brandenburg/Weihnachtsbaeume-in-Brandenburg-Saison-2019-eroeffnet

Anm.:

Noch am 14.11.2019 stellte der Vorsitzender des Waldbauernverbands Brandenburg fest:  Den Fichten, die jetzt geschlagen werden, habe Hitze und Trockenheit nichts ausgemacht,

Wenn man den nachfolgenden Artikel liest, kommen dem Leser doch arge Zweifel an einer gründlichen Recherche auf:

Was ist denn nun richtig oder falsch? Hat nun Hitze und Trockenheit  den Bäumen innerhalb von zwei Wochen etwas ausgemacht oder nicht?

Hier der Artikel:

 

Trockenheit schadet den Christbäumen

 Anbau - Auch Schädlinge bereiten den märkischen Plantagenbesitzern zunehmend Sorgen.

 …Potsdam. Weihnachtsbäume aus Brandenburg stehen hoch im Kurs. Allerdings klagen die Er­zeuger zunehmend über die lang­anhaltende Trockenheit….

…Schwierigkeiten mit der Witterung hatte auch der Tannenhof in Werder an der Havel (Potsdam-Mittelmark).

"Unsere Böden sind nicht sehr wasserspeicherfähig, weil wir einen hohen Sandanteil haben", sagte Inhaberin Karin Lorenz…

In Technik investiert

… Weil die Familie der Plantagen- Inhaberin seit Jahren in den Ausbau dieser Leitung und in Bewässerungstechnik investiert habe, sei ein Ausfall im großen Ausmaß verhindert worden…

…Zuletzt hätten auch Bäume im dritten_und vierten Jahr beregnet werden müssen, im Hochsommer sogar die größeren Bäume…

…Trockenheit und Schädlinge machen auch kleineren Anbietern von Weihnachtsbäumen zu schaf­fen.

Um Bewässerung und Schädlingsbekämpfungsmittel kommen einige Plantagen deshalb nicht herum…

 Preise bleiben stabil

Teurer sind die Bäume durch den Mehraufwand aber in diesem Jahr nicht geworden…  dpa

  

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 02.12.2019 (der o.g. Artikel wurde von dpa kommentarlos übernommen)

 

„Einordnung von Informationen und fundierte Recherche werden immer wichtiger –

die Demokratie braucht verantwortlichen Journalismus!“

Wolfgang Schäuble, z.Z. Bundestagspräsident

 

Anm.:

Man darf natürlich auch nicht die Auswirkungen  der Trockenjahre 2018, 2019 auf die Vegetation in bestimmten Regionen nicht  negieren.

Dazu folgender Artikel und die Randbemerkungen dazu.

 

Klimawandel Dürrealarm im Branitzer Park

Die Trockenheit und die Hitze der vergangenen zwei Jahre (??) haben Pücklers Erbe schwer geschädigt.

Ob und wie sich die historischen Bäume dauerhaft retten lassen, ist unklar.

 

Die Luftaufnahme des Branitzer Parks gibt einen Überblick über den historischen Baumbestand. Er ist durch den Klimawandel in Gefahr. © Foto: Patrick Pleul/dpa

Temperaturen bis zu 40 Grad im Sommer, viel zu wenig Niederschlag im Sommer und fehlender Schnee im Winter: Die Bäume in den historischen Parks der Region leiden unter dem Klimawandel

Über 200 Bäume sind allein Branitzer Park in akuter Gefahr. Auch im Potsdamer Park Babelsberg, Bad Muskau oder dem Dresdner Großen Garten gibt es massive Verluste.

Sichtbare Klimafolgen an Bäumen und Sträuchern

…Claudius Wecke, Leiter des Branitzer Parks, bemerkte schon im Frühjahr: „Das Laub, das im April und Mai üppig sprießen musste, zeigte sich an unseren Bäumen nur zögerlich und schütter.“ Zum ersten Mal habe er an den hiesigen Gewächsen diese Klimafolgen beobachtet…

…Pflanzenschutzexperten haben Laub, Baumrinde und Wurzelstücken entnommen. Dabei stellte sich heraus, das vor allem Stieleichen und Rotbuchen unter einer sogenannten Komplexkrankheit leiden, die die Gehölze in ihrer Gesamtheit schwächt und anfällig für Schädlinge macht. Fatal 85 Prozent aller Bäume in Branitz gehören exakt diesen beiden Arten an….

 

 

Bäume im Park sind schon sehr alt

….Allerdings, das gab der Parkchef auch zu bedenken, seien viele Branitzer Bäume mit 150 bis 170 Jahren ohnehin am Ende ihrer Lebenserwartung angekommen…..

…Der Leiter der Stiftung Schloss und Park Branitz, sagte am Rande eines Treffens des Vereins „Schlösser und Gärten Deutschland“:                                                  

 „Der Klimawandel macht um uns keinen Bogen, seine Auswirkungen sind ernst.“  Ein gemeinsames Vorgehen aller historischen Parks sei daher unumgänglich.       Andrea Hilscher

 

Anm:.

Bevor ein Redakteur einen Artikel z.B. zum Dürrealarm im Branitzer Park „fabriziert“, sollte man erwarten, dass sich der Redakteur durch eine Recherche ausgiebig mit diesem Thema auseinander setzt,

um jeglichen Verdacht des Schürens von Hysterie auszuräumen.

Der Baumbestand im Branitzer Park ist nicht nur durch die Trockenheit und Hitze der letzten zwei Jahre (2018, 2019) geschädigt worden.

Der Zustand des Branitzer Parks und seines Baumbestandes ist u.a. ausführlich in

„Das Verhalten von Bäumen unter bergbaulicher Grundwasserabsenkung – Ergebnisse 30-jähriger Beobachtungen-, Helmut Rippl, Gert Gockel, Eckhard E. Neumann,  

Hrsg. Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. – Beiträge zum Bergbaugeschehen in der Niederlausitz, Band 12, 2013.

beschrieben.

Auf den Seiten 173 ff. wird umfangreich auf die Auswirkungen der Trockenjahre 1989/1990 auf die Baumbestände, die Lebensdauer einzelner Baumarten  hingewiesen,

 sowie das (hoffentlich auch heute noch funktionierende ) Bewässerungssystem für den Branitzer Park ausführlich erläutert.

Das Entnahmeverbot von Wasser aus Seen und Flüssen während des Sommers 2019 galt meines Wissens nur für die Zeit von 6 Uhr bis 21 Uhr.

Aus welchen Gründen wurden eigentlich die für die Bewässerung des Parks vorhandenen (und hoffentlich einsatzbereiten) Bewässerungsanlagen

nicht während der Zeit von 21 Uhr bis 6 Uhr genutzt ?

Kommentar Diplomatie in Sachen Klimawandel  von Andrea Hilscher

 

Zum Kommentar folgende Anmerkungen.:  

Viel Sach- und Fachkenntnis ist aus dem Kommentar nicht ersichtlich, z.B.

 

Zitat Anfang

….Diese Woche warnen weltweit mehr als 11 000 Wissenschaftler aus 153 Ländern vor einem riesigen Klimanotstand, er „unermessliches Leid“ für Millionen Menschen bedeutet, wenn nicht unverzüglich gehandelt wird….

Zitat Ende

 

Anm.:  

Wer sind denn die sog. 11000 Wissenschaftler? 

Dazu auch mal diese Quelle lesen:

https://www.cicero.de/wirtschaft/klimawandel-11000-wissenschaftler-ethos

 

Zitat Anfang

….Frei nach dem Motto: Sollen doch ruhig ganze Regionen in Asien (unbewohnbar werden, Hauptsache, wir können durch unsere lieb gewonnenen Parks flanieren.

Denn politische Forderungen, wie der Klimawandel noch zu bremsen ist, erheben die deutschen Parkchefs nicht, sie belassen es beim doktern an Symptomen…

 

Zitat Ende

 

 Anm.:  

Welche Regionen sind denn in Asien unbewohnbar?

 

Dazu auch mal diese Quelle lesen

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html

 

 Man sollte vielleicht das Vorlesungsangebot der BTU zur Thematik

„Klimawandel …“ (vollständig) wahrnehmen, um alle Facetten dieser Thematik kennenzulernen und zukünftig gründlicher recherchieren, um die Leser objektiv zu informieren.

Quelle: zitiert aus lr-online, 07.11.2019

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/klimawandel-duerrealarm-im-branitzer-park-40276613.html

 

Anm.:

An dieser Stelle wird über den Inhalt der Vorträge innerhalb der Vortragsreihe der Open BTU zum Thema

„Energieversorgung und Klimapolitik in Deutschland“ (09.10.2019 – 06.11.2019)

informiert

 

Der Klimawandel ist nichts für Angsthasen

Die Themen Energiewende und Kohleausstieg sind in diesen Wochen die Schwerpunkte bei Open BTU. Das ist ein Angebot der Lausitzer Universität an die interessierte Öffentlichkeit in der Region.

In dieser Woche stellte Ottmar Edenhofer seine Thesen zur Diskussion.

 

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer bei der öffentlichen Vorlesung in der Reihe "Open BTU" in Cottbus. Ein Wissenschaftler, der den Klimawandel anschaulich erklären kann. © Foto: Jan Siegel | LR

 

…Prof. Dr. Ottmar Edenhofer ist der Chef des Potsdam Instituts für Klimafolgen-Forschungen und einer der einflussreichsten Ökonomen Deutschlands,

wenn es um die Themen Klimawandel und Energiewende in Deutschland geht….

…Und dass er durch die „Brille“ des Wirtschaftswissenschaftlers auf die aktuelle Umweltpolitik der Bundesregierung schaut,

das hat Ottmar Edenhofer auch in Cottbus gleich zum Anfang seiner Vorlesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Open BTU“ in dieser Woche klar gesagt…

…Seine Überschrift dabei: „Klimastreik und Klimakabinett  - Was vom Klimapaket der Bundesregierung zu halten ist“. Ottmar Edenhofer

erwies sich vor mehreren hundert interessierten Zuhörern im extra großen Audimax der Uni einmal mehr als begnadeter Erklärer.

Ingenieure allein reichen nicht

…Edenhofer zeigte auf, dass nur ein Restwert von rund 1100 Giga-Tonnen-CO2 bleibt, der in der Atmosphäre abgelagert werden kann, wenn das propagierte 2-Grad-Ziel bei der Erhöhung

der globalen Durchschnittstemperatur nicht überschritten werden soll…

Warum sich ein CO2-Preis lohnt

….Ottmar Edenhofer ist daher fest davon überzeugt, dass nur ein spürbarer CO2-Preis und der Umbau des deutschen Energiemarktes mittelfristig dafür sorgen kann,

auch neue ingenieurtechnische und marktwirtschaftliche Kreativität freizusetzen. Die Angst der Bundesregierung…

….Ein kompromisslos Marktversessener ist Ottmar Edenhofer dabei aber keineswegs. Er ist fest davon überzeugt, dass von der Rückzahlung einer „CO2-Dividende“

gerade einkommensschwache Haushalte spürbar in ihrem Portmonee profitiert hätten. Deshalb wirft Edenhofer der Bundesregierung auch vor, Angst zu haben vor einer konsequenten Energiewende….

…Die Folge: Deutschland werde ab Anfang der 2020-er Jahre zwischen drei und sechs Milliarden Euro pro Jahr an die EU als Ausgleich zahlen müssen, weil das Land die vorgegebenen Klimaziele nicht erreicht….

 

Anm.: So dumm wird doch Deutschland nicht sein oder?

 

Warum Bevölkerungswachstum notwendig ist

…Auch diesmal hatten die Zuhörer bei „Open BTU“ wieder die Möglichkeit, ihre Fragen an den Fachmann zu stellen. Das Spektrum war breit - kein Wunder in einer Energieregion -

und reichte von den Möglichkeiten der Kernkraft neuester Generation bis hin zur kritischen Frage des Bevölkerungswachstums auf der Erde….Jan Siegel

 

Quelle: zitiert: lr-online.de,  23. Oktober 2019

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/btu-fuer-alle-der-klimawandel-ist-nichts-fuer-angsthasen-39934569.html

 

Der frühere Chef des Ifo-Instituts Hans-Werner Sinn, sieht die Klimapolitik ein bisschen anders.

Kontroverse Debatte Vom Sinn und Unsinn grüner Klimapolitik

Deutschlands bekanntester Ökonom wettert gegen die Energiewende. Sein Vortrag lockte Hunderte an die BTU. Viele Zuhörer sind begeistert, doch Sinns Thesen wecken auch Skepsis.

 

 

Nach Einschätzung von Hans-Werner Sinn lässt sich der Energiebedarf der deutschen Industrie nicht allein über Wind- oder Sonnenenergie decken. Foto: Patrick Pleul/dpa © Foto: Patrick Pleul|dpa

Hans-Werner Sinn, der frühere Chef des Münchener Ifo-Instituts, gehört zu den forschungsstärksten und einflussreichsten Ökonomen im deutschsprachigen Raum …

…Sinn, der mit seiner Kritik an der Eurorettung und der deutschen Einwanderungspolitik schon häufiger ins Kreuzfeuer der Kritik geraten war,

hat auch zum Thema Klimaschutz und Energiewende provokante Thesen veröffentlicht…

 

Erfolg in der Braunkohle-Region

…Prof. Sinn trifft mit seinen Thesen in der Lausitz scheinbar auf besonders offene Ohren: Unter den Zuhörern sind neben zahlreichen Studenten

vor allem auch Vertreter der Braunkohle-Lobby, Mitarbeiter der Leag und Mitglieder der Bergbau-Gewerkschaft IGBCE….

…Seinem Vortrag schickt Hans-Werner Sinn eine Erklärung voran: Er sei überzeugt, dass der Klimawandel ein ernstzunehmendes Problem darstelle und bekämpft werden müsse….

….Er legt dann aber ebenso nachdrücklich dar, warum die deutsche und europäische Klimapolitik überhaupt nichts an den aktuellen Problemen ändern könne...

Im Gegenteil: „Je mehr Grüne Klimapolitik wir machen, umso mehr Kohlenstoff wird in die Luft geblasen“….

Das Problem mit den Speichern ist ungelöst

…Seine Thesen: Um den gleichzeitigen Ausstieg aus Kohle und Kernkraft zu bewältigen, muss der Anteil von Wind- und Sonnenenergie um das Dreifache ansteigen….

…Da die Erneuerbaren aber stets großen Schwankungen unterworfen sind und europaweit nur ein Bruchteil der notwendig Pumpspeicherwerke geschaffen werden könnten,

müssten riesige Mengen des Ökostroms letztlich „weggeworfen“ werden…

…Andererseits gebe es nach Sinns Berechnungen immer auch wieder Phasen, an denen der Strombedarf in Deutschland nicht aus Ökostrom gedeckt werden kann…

…Hierfür wird weiter konventionell erzeugter Strom gebraucht…

 …Einen Ausweg aus der Klimamisere sieht er vor allem in der Atomkraft, die helfen könne, Schwankungen der Erneuerbaren auszugleichen….

…Kohlenstoff solle über Aufforstung und unterirdische Einlagerung der Luft entzogen werden - Verfahren, die allerdings auch nur kurzfristig Erleichterung schaffen,

da Wälder den gebundenen Kohlenstoff irgendwann wieder an die Luft abgeben….

…Doch Sinn wäre nicht Volkswirtschaftler, wenn er nicht auch finanzielle Regularien zur Rettung des Weltklimas vorschlage würde:

eine Quellensteuer auf Finanzinvestitionen und sichere Eigentumsrechte auf Ressourcen… Andrea Hilscher

 

Quelle zitiert aus lr-online.de, 10. Oktober 2019
 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kontroverse-debatte-vom-sinn-und-unsinn-gruener-klimapolitik-39614651.html

 

Klimawandel Forscher aus Cottbus erklärt die Unmöglichkeit der Energiewende

BTU-Professor Harald Schwarz ist überzeugt, dass die menschengemachte Erderwärmung gestoppt werden muss. Er sagt aber auch, dass es noch keine Möglichkeit gibt, das auch wirklich zu tun.

 

Bezieht man auch Transportwege mit ein, ist der CO2-Ausstoß der Braunkohleverstromung nicht dramatisch viel höher als der anderer fossiler Energieträger, sagt BTU-Professor Harald Schwarz. © Foto: Patrick Pleul

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Harald Schwarz ist ausgewiesener Experte für alle Fragen der Energieverteilung und -nutzung. © Foto: Hilscher Andrea

… Die folgende Passage kann man sich schenken und grenzt fast an

Altersdiskriminierung über die die Redakteurin einmal nachdenken sollte…

Zitat Anfang

…„Man stelle sich vor, ein junger Mensch um die 20 besucht eine abendliche Ringvorlesung an der BTU Cottbus-Senftenberg und will sich dort über das Thema „Kohleausstieg versus Versorgungssicherheit“ informieren. Der Hörsaal ist bis auf den letzten Platz besetzt, zum überwiegenden Teil von Männern, die die 60 überschritten haben. Auch der Vortragende gehört in diese Kategorie. Prof. Harald Schwarz, seit 1994 Inhaber des Lehrstuhls für Energieverteilung und Hochspannungstechnik an der Cottbuser Universität.“…

Zitat Ende

 Menschengemachte Erderwärmung

…Schwarz, das ist kein Geheimnis, ist ein Skeptiker. Kohleausstieg?...

(Meinung von Frau Hilscher)

…Bevor er seinen Zuhörern aber das gibt, was sie von ihm erwarten – Argumente gegen die Machbarkeit der Energiewende – legt er einige Fakten zum Thema Erderwärmung auf den Tisch….

…„Warum noch irgendjemand behaupten kann, wir Menschen hätten nichts mit der ganzen Geschichte zu tun, ist mir schleierhaft“, sagt Schwarz…

…Als Beleg verweist er auf Zahlen zur Entwicklung der Erdbevölkerung, der Nutzung von Primärenergie, den CO2-Emissionen und der Erderwärmung. Alle Entwicklungen verlaufen nach einer identischen Kurve, immer schön steil nach oben…

Die Emissionen steigen

…Der ungebremste Energiehunger einer immer weiter wachsenden Weltbevölkerung führt zu dramatisch steigenden CO2-Emmissionen. …

…Was er in den nächsten 60 Minuten referiert, ist hinlänglich bekannt. Deutschland ist nur für rund 2,5 Prozent des weltweiten Ausstoßes an Kohlendioxid verantwortlich. Ergo könne das globale Problem nicht regional gelöst werden….

Schwierige Fragen, klare Antworten

…Schwarz konzentrierte sich in seinen Ausführungen auf den Bereich der Energiewirtschaft, die in Deutschland für 39 Prozent der Emissionen verantwortlich ist….

…Die Nachfrage nach Strom senken? „Versuchen wir seit 20 Jahren vergeblich.“

…Kernenergie als saubere Energiequelle nutzen? „In Deutschand auf Jahrzehnte hinaus nicht durchsetzbar.“…

….Kohle oder Gas nutzen, das CO2 abspalten und dann Speichern oder in chemische Produkte umwandeln? „Wurde von der Bevölkerung beim Thema Speicherung abgewählt, die Umwandlung sollte man sich nochmal genauer anschauen.“…

…Erneuerbare Energien ausbauen? „Wird bei Biomasse, Wasser und Solar-Thermie in Deutschland schwierig. Wir müssen auf Wind und Photovoltaik setzen.“..

Wind und Sonne können Lücke nicht schließen

….Selbst unter optimalen Bedingungen sind die Kapazitäten nicht im erforderlichen Maß zu erhöhen, zudem verträgt das Stromnetz die Schwankungen der Erneuerbaren nicht.

Die Lücke, die durch den Kohle- und Atomausstieg in Sachen Energieversorgung reißt, sei also durch Wind und Sonne nicht zu schließen….

…Drohende Engpässe bei Dunkel-Flauten im Winter, die Gefahr von Netzzusammenbrüchen werden mit Fakten belegt und zudem auf Rechenmodelle  verwiesen,

nach denen die Braunkohleverstromung etwa im Vergleich zur Nutzung von Gas unter Einbeziehung der Transportwege in Sachen Emissionen gar nicht so übel sei….

Kohlendioxid abspalten und umwandeln

…Unterm Strich gibt es nach Einschätzung des Professors noch keinen gangbaren Weg, die Emissionen wirksam zu senken…

…Sein Vorschlag:

Erstens weiter Kohle verstromen, Kohlendioxid abspalten und umwandeln.

Zweitens auf den Bau von Gaskraftwerken setzen und regenerative Übererzeugung in Wasserstoff und dann in Methan umwandeln. So würden die Überschüsse speicherbar….

…Das  hätten die Energie-Experten schon vor 15 Jahren vorgeschlagen….

…„Damals wollte niemand auf uns hören, jetzt hinken wir im Bereich der Elektrolyse hinterher.“.. 

Daten und Fakten zur Versorgungssicherheit

In Deutschland fallen

39 Prozent aller Emissionen auf den Bereich der Energiewirtschaft,

20,5 Prozent auf Industrie, 18 Prozent auf Verkehr,

13, 4 Prozent auf Gebäude (Heizung),

7,4 Prozent auf Landwirtschaft und 1,4 auf kleinere Quellen.

Die Energiegewinnung aus Erneuerbaren ist im Jahr 2017 auf knapp 218 Terawattstunden gestiegen.

Blickt man auf die gesicherte Leistung, also die jederzeit verfügbare Kapazität, ergibt sich ein anderes Bild. Hier liegen Kernenergie und Braunkohle mit über 90 Prozent vorn.

Zuverlässig ist von den Erneuerbaren nur die Biomasse mit 65 Prozent verfügbar, Wind und Photovoltaik sind in puncto gesicherter Leistung zu vernachlässigen.

Nach Auskunft von Harald Schwarz mussten besonders energieintensive Industrien innerhalb eines Jahres 80 Mal ihre Produktion herunterfahren, um die Stromversorgung des Landes nicht zu gefährden.

Neben Zeiten der Unterversorgung (“kalte Dunkel-Flaute“) ist auch die Überproduktion problematisch, sie führt dazu, dass Deutschland Geld bezahlt,

damit Nachbarländer überflüssige Energie abnehmen  Andrea Hilscher

Quelle: zitiert lr-online.de, 08. November 2019

 

Ausführlich unter: 

https://www.lr-online.de/lausitz/klimawandel-forscher-aus-cottbus-erklaert-die-unmoeglichkeit-der-energiewende-40327093.html

 

Noch eine Expertenmeinung zum Klimawandel (aber keiner hört auf sie)

 

Globalisierungsexperte aus Ulm

„Unsere Ökonomie ist ein Plündersystem“

…Wir brauchen neue Technologien, um die Klimakrise in den Griff zu bekommen, sagt der Globalisierungsexperte. Individueller Verzicht helfe zwar,

sich besser zu fühlen, werde aber nicht zu Ende gedacht….

 
….Herr Professor Radermacher, ist die Welt, wie wir sie kennen, noch zu retten?

Wenn man damit die Erde und die lebende Natur meint, muss man die Welt nicht retten. Wenn Sie mit der Welt den Ort meinen, auf dem Menschen leben, wird die Frage komplizierter.

Milliarden Menschen leben aktuell sehr schlecht. Das ist nicht unbedingt etwas, was man würde retten wollen. Die eigentliche Frage ist:

Kann man sich eine Welt vorstellen, in der bis 2050 zehn Milliarden Menschen tendenziell besser als heute leben?....

.Die Bundesregierung hat jüngst ihr Klimaschutzpaket aufgelegt. Wie beurteilen Sie den Kompromiss?

Wenig innovativ. Im Weltmaßstab betrachtet, gibt es kaum deutsche CO2-Emissionen. Insofern ist das, was wir hier einsparen, für das Klima relativ irrelevant.

Vor allem im Verhältnis zu dem, was in Afrika, Indien und Südostasien in den nächsten Jahrzehnten an CO2-Emissionen hinzukommen wird. Hier müssten wir uns stärker engagieren.

Der wichtigste Beitrag, den ein Hochtechnologie-Land wie Deutschland leisten kann, ist ansonsten, neue Technologien zu entwickeln….

 

Anm.:  

Einer der Kernsätze des Interviews mit Prof. Radermacher: 

Im Weltmaßstab gibt s kaum deutsche Emissionen. Das was wir einsparen, ist für das Klima relativ irrelevant.

 
Dadurch werden die Emissionen aber erstmal nicht gesenkt.

Wenn wir keine anderen Technologien finden, ist das Klimaproblem nur über weniger Wohlstand zu lösen. Zur Not erzwingt die Klimakatastrophe eine Verarmung,

vielleicht auch ein Massensterben. Deshalb ist die entscheidende Frage, was wir mit unserem Geld tun, um den Klimawandel aufzuhalten…

Was schlagen Sie vor?

Aus meiner Sicht ist es am klügsten, international sofort die Regenwälder zu schützen. Jeder Hektar Regenwald speichert als Folge der Photosynthese heute 500 bis 700 Tonnen CO2.

Wenn dieser Regenwald abgeholzt oder abgebrannt wird, geht ein Großteil des gebundenen CO2 in die Atmosphäre….


…Für die Bekämpfung des Klimawandels ist globale Kooperation aber unbedingt notwendig. Was nun?

Es war immer meine Hauptthese, dass wir eine neue Technologie brauchen, um die weltweiten Energie- und Klimaprobleme zu lösen.

Dafür gab es bis vor kurzem überhaupt keine realistische Lösung. Jetzt scheint es eine zu geben….

Diese Angebote gibt es ja jetzt schon: Wenn ich eine Flugreise buche, kann ich bei der Airline meine Emissionen kompensieren.

Richtig. Mittlerweile machen das einige Fluglinien auch schon von sich aus. British Airways hat jüngst bekannt gegeben,

dass sie alle innerbritischen Flüge über Kompensationen klimaneutral stellen werden, Air France ebenfalls. Bosch will von nächstem Jahr an klimaneutral sein.

Die Organisation von Kompensationsprojekten ist ein wichtiges Thema. Wir müssen in Richtung massiver Kompensation gehen. Das beschafft kurzfristig Geld.

Die zweite Säule zur Lösung der Klimaprobleme sind die sogenannten „Nature-based solutions“…

Was ist das?

Darunter fallen konsequenter Regenwaldschutz, konsequente Aufforstung auf ausgelaugten Böden in den Tropen und konsequente Umrüstung der Landwirtschaft in Richtung Humusbildung.

Bei der Bildung von Humus wird ein großer Teil des Kohlenstoffs, der in Pflanzen gespeichert ist, im Boden eingelagert. Je mehr Humus auf landwirtschaftlichen Flächen gebildet wird,

umso mehr werden Böden zu Kohlenstoffsenken, während sie heute meist noch CO2-Quellen sind.

Die dritte und wahrscheinlich wichtigste Säule sind synthetische Kraftstoffe, also hochenergetische Flüssigkeiten vom Typ Benzin – aber solche, die klimaneutral sind….

Ihre Idee ist, CO2 zu recyceln – wie funktioniert dieser Kreislauf?

Eine wichtige Rolle spielt Wasserstoff. Wasserstoff ist ein „Kraft-Tiger“. Aber er ist schwer zu beherrschen. Uns interessiert vor allem grüner Wasserstoff,

der durch Elektrolyse von Wasser entsteht. Dieser Wasserstoff ist grün, wenn die Energie, mit der man ihn generiert, grün ist – also zum Beispiel solaren Ursprungs. Das ist zu erträglichen Preisen möglich,

wenn man preiswerten Sonnenstrom zur Verfügung hat, zum Beispiel aus der Sahara. Man kann den Wasserstoff „bändigen“, wenn man ihn mit CO2 zu Methanol verbindet. Dann hat man eine Flüssigkeit, die ähnlich gut zu handhaben ist wie Benzin….

….Bei der Verbrennung von Methanol würde aber auch wieder CO2 entstehen, oder?

Ja, bei der Verbrennung von Methanol wird die gleiche Menge CO2 frei wie bei Benzin – dieses CO2 wurde aber abgefangen und wäre eigentlich schon in der Atmosphäre.

Wenn das Methanol dann anschließend beispielsweise in einem Stahlwerk eingesetzt würde, kann das CO2 wieder direkt am Fabrikschornstein abgefangen werden

und zur Herstellung von neuem Methanol genutzt werden. …Man kann die CO2-Emissionen insgesamt dramatisch absenken – nach meinen Berechnungen auf etwa ein Fünftel des heutigen Wertes…


Sie werden immer wieder als Weltretter beschrieben. Wie empfinden Sie so eine Zuschreibung?

Die Konzentration auf einzelne Menschen, auf einzelne Weltretter, ist Unsinn. Wenn überhaupt, dann bin ich ein Mit-Weltretter.

Ich bin jemand, der sich in Zusammenarbeit mit anderen darum bemüht, die Qualität des Lebens für möglichst viele Menschen hochzuhalten.

Ich bin enorm dankbar dafür, was wir in Europa an Lebensbedingungen für sehr viele Menschen erreicht haben. Ich habe deshalb etwas dagegen, wenn immer alles schlechtgeredet wird…DAVID NAU

 

Quelle: zitiert aus © Südwest Presse 21.11.2019

 

Ausführlich unter:

https://www.schwaebische-post.de/politik/unsere-oekonomie-ist-ein-pluendersystem/1842319/

 

Lesermeinung zur Lesermeinung

Leserzuschriften treffen oft den Kern

LR-Redakteure sollten sich daran ein Beispiel nehmen.

Anm.: Hier müssten doch die Alarmglocken bei allen Medien klingeln

Liest man die Lausitzer Rundschau, dann kann man feststellen, dass fast nur die Leserzuschriften die Meinung der geradeaus denkenden Menschen wiedergeben.

Zutreffende Analysen und Meinungen zur Klimaproblematik wie etwa von Werner Hanko aus Lauchhammer (17.Oktober 2019), Hans-Joachim Jeschke aus Schwarzbach (21. Oktober 2019) zur Strukturanalyse,

Reinhard Schulze aus Bad Muskau (17. Oktober 2019) oder zum Skandal rund um das zweite Gleis zwischen Lübbenau und Cottbus von Horst Gorn (21.Oktober 2019) findet man als Lesermeinung.

Man wünscht sich, dass die Kommentatoren und Journalisten der Heimatzeitung so wie die genannten Leser, den Mut gepaart mit sachkundiger Analyse aufbringen würden, deutlich die Themen anzusprechen,

die die Lausitzer tatsächlich bewegen.

Dafür bekommt man dann die Fernsehkritik von Lydia Schauff vorgesetzt, die für eine elitäre Gruppe zum Sonntags-Tatort schreibt. Wem will die LR-Redakteurin etwas beweisen?

Dass sie Tarantino, McGyver und „Dawn oft he Dead“ kennt?

Für den gemeinen Fernsehzuschauer, zu dem ich mich zähle, war der Sonntagskrimi keinesfalls hohe Kunst, sondern nur ein weiterer Beleg dafür, dass die Fernsehmacher immer stärker den „Tatort“ dazu missbrauchen,

ihr Verständnis von Abgehobenheit zu kommunizieren.

Für diese Art „Tatort“ muss ich zwangsweise Fernsehgebühren zahlen, ob ich ein ausgeflipptes Theaterstück anschauen will, kann ich mit meinem Eintrittsgeld selbst bestimmen.

Meine Bitte an die Verantwortlichen der LR:

Begebt Euch in die Niederungen, schaut dem Volk aufs Maul, dann unterscheidet Ihr Euch von der Mainstream-Presse,

und die Auflagen werden wieder steigen.

Martin Minde, Vetschau  

Quelle: lr-online.de, 28. Oktober 2019 | 19:57 Uhr

 

De- Industrialisieren

Dr.lng. Wolfgang Rasim aus Forst merkt zur Kolumne "Safety first" und zur Bezeichnung" Grüne Träumer" an: 

Träume richten ja an sich keinen Schaden an: Wenn aber aus grünen Träumen politische Entscheidungen resultieren, die zur De- Industrialisierung unseres Landes führten

(z. B. Wacker-Chemie, Alu-Hütte Neuss u. v. a.) und weiterhin führen werden (Automobil­industrie?), wird es teuer.

Eine Energiewende ist wegen der Unzuverlässigkeit der Sonnen- und Windstromerzeugung ohne Speicher unmöglich, mit Speichern jedoch unbezahlbar.  

Demgegenüber behauptete die Grünen-Chefin A. Baerbock im Deutschlandfunk, das elektrische Netz wäre bereits ein Speicher und wir bräuchten keine weiteren. Dies ist irrsinnig.

Wenn diese Politikerin neben der Bezeichnung "Kobold" für ein Element dann noch in einem weiteren Interview (29.9.2019) vom "...Schaden, den unserer Gesundheit und unserer Gesellschaft zufügt . . ." spricht,

wird es peinlich!

Frau Baerbock, die mit ihrer Rhetorik einem Eskimo trotz fehlender Steckdose einen elektrischen Kühlschrank aufschwatzen könnte, hat wohl nie gelernt, dass CO2 für die Photosynthese

und unsere Existenz auf der Erde unabdingbar ist und sie selbst in ihrem Leben viele Tonnen dieses Gases erzeugt und ausatmet. 

Während der leider verstorbene Historiker und Publizist Arnulf Bahring ehemals die allgegenwär­tig öffentliche Verlogenheit geißelte, schrieb Frank Hennig, Autor von "Dunkelflaute, oder warum sich Energie nicht wenden lässt"

vielen Politikern eine "solide Halbbildung" zu:

Selbst im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie herrscht energietechnische Inkompetenz. In einer Broschüre wird neben einigen anderen Lügen CO2 als umweltschädlich bezeichnet.

Armes Deutschland, das von umwelt- und energietechnischen Analphabeten regiert wird! 

Übrigens: Ihre Kritik am ehern. BTU-Präsidenten, Prof. Steinbach konnte ich wegen fehlenden Wissens damals nicht nachvollziehen.

Als Landeswirtschafts-Minister predigt er heute, dass die Lausitz nach dem Strukturwandel eine Energie-Region bleiben sollte.  

Jedoch: BTU-Prof. Schwarz (Vortrag: 6.11.2019; BTU) äußerte im Lausitz Magazin, Frühjahr 2019:

"Das neue Fraunhofer- bzw. DLR­-Institut haben je einen Umfang von 50 Mitarbeitern. Dem steht bei uns ein Professor mit zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern gegenüber.

Viele Planstellen für den wissenschaftlichen Mittelbau sind hier verschwunden und irgendwo im Stab der Hochschulleitung gelandet.

Wenn nun alle oben koordinieren und unten keiner mehr zum Arbeiten da ist, wird das pro­blematisch. Fraunhofer und DLR marschieren mit 100 Planstellen in einen Bereich,

in dem die BTU ak­tuell zwei Professoren mit jeweils zwei Mitarbeitern einsetzt."

Diese unsinnige Struktur ist doch offensichtlich unter der Regentschaft Steinbachs entstanden?

Neben Frau Baerbock könnte ich noch anderen Persönlichkeiten irre Wunschträume, Unwahrheiten oder Lügen, sogar einen gewaltigen Fauxpas von PIK- Prof. Levermann nachweisen...

Quelle: Märkischer Bote, 26.10.2019

 

Anm.:  

Von meiner (unmaßgeblichen) Seite wäre noch Folgendes zu ergänzen:

 „Energievideo“ mit C. Özdemir (veröffentlicht am 16.03.2011)

C. Özdemir: Ach wissen Sie, wir kennen die Argumente. Die Argumente sind ja nicht ganz neu. Im Spitzenlastbereich, also nicht im Normallastbereich. Dann wenn der Energieverbrauch am Höchsten in Deutschland ist, ungefähr mittags zwischen 11 und 12, verbrauchen wir ungefähr 80 Gigabyte. Wir produzieren aber ungefähr 140 Gigabyte. Das heißt, das anderthalb-Fache dessen haben wir immer noch übrig, was wir brauchen. Selbst wenn wir die sieben ältesten Meiler abschalten würden, hätten wir immer noch mehr Strom als wir selbst im Spitzenlastbereich gebrauchen.

Ein Hinweis sei angemerkt: Herr Özdemir sagt im Video wirklich Gigabyte anstelle Gigawatt zur elektrischen Leistung.


Vielleicht wollte er damit ausdrücken, dass die Kenntnis von ein paar modernen (aber nicht verstandenen) Fachausdrücken für Politiker

mindestens so weit zum Verständnis eines landesweiten Energiesystems ausreicht, um weichenstellende Entscheidungen (zu dessen Zerstörung) einleiten zu dürfen.

 

... der nächste Beitrag 

 

Peitzer Karpfen - Kohleausstieg bedroht die Karpfen-Aufzucht

 

Abfischen in Peitz 2019 FOTO: Michael Helbig

 

Peitz. Für das Traditionsteichgut Peitz ändert sich mit dem Abschalten von Blöcken des Kraftwerkes Jänschwalde

der bisher sichere Zukunftsplan. Jetzt wird an neuen Strategien getüftelt.

…Die Sonderschicht der Peitzer Fischer am Hälterteich und auf dem benachbarten Hüttenwerksgelände lohnt. 

35 Tonnen Karpfen werden am Sonnabend (26.10.2019) aus der Fischgrube geborgen und zum Fischereihof transportiert…

 

 

 Die frische Karpfenernte wird per Kran aus dem Teich gehievt und verladen. FOTO: Marion Hirche

 

Wende bringt Peitzer-Fischereibetrieb in Turbulenzen

…Die Wende vor nunmehr 30 Jahren habe auch den Fischereibetrieb in Turbulenzen gebracht….

…Die riesige Karpfenproduktion musste neuen Bedingungen und Absatzmärkten angepasst werden: Viele Karpfen wurden zu DDR-Zeiten nach Polen und Russland verkauft, weil es einfach zu viele waren. Das Geld dafür aus Russland haben die Fischer  nie gesehen…

… Kaum einer habe die Peitzer Karpfen noch gewollt,

außer den Kormoranen, die sich immer stärker vermehrt haben. Standen sie doch unter Vollschutz. 

Anm.: Dank der Grünen

Kohleausstieg bedroht Karpfen-Aufzucht in Peitz

…Gerd Michaelis und seine Mitstreiter haben es dennoch geschafft, das Unternehmen am Markt zu etablieren. Die Fischproduktion am Kraftwerk Jänschwalde sei ein entscheidenener Standortvorteil im harten Wettbewerb.

Das gerät nun mit dem politisch verordneten Kohleausstieg für den Beitrag Deutschlands zum Klimaschutz ins Wanken

…Durch das Abschalten der Kraftwerksblöcke steht das Wasser nicht mehr in den Hälterbecken unterhalb der Kühltürme. Deshalb müssen wieder mehr Karpfen in freier Natur aufziehen….

… Die Verluste werden größer, da die Fischfresser gut an die Flossentiere herankommen. Und die Zahl der Prädatoren (Beutetiere) sei größer geworden um Peitz. Auch Silber- und Graureiher sowie Biber bedienen sich….

Anm.: Dank der Grünen

…Deshalb tüfteln Gerd Michaelis und die Peitzer Fischer an neuen Strategien, um konkurrenzfähig bleiben zu können. Auch in diesem Jahr wollen sie mehr als 500 Tonnen Speisekarpfen ernten.

Ein Viertel davon wird gewöhnlich beim ersten großen Herbstfischzug aus dem Hälterteich geholt…. Marion Hirche

Quelle: zitiert aus lr-online-de, 26.10.2019

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/peitzer-karpfen-kohleausstieg-bedroht-die-karpfen-aufzucht-39931073.html

 

Anm.:

Merkt denn keiner etwas…

Wo bleibt denn die Nachhaltigkeit?

Sind beim verordneten „Kohleausstieg“ wirklich alle Facetten bis zu Ende bedacht worden?

 

Bis jetzt hat sich die Abschaltung der zwei Blöcke des Kraftwerkes Jänschwalde in der Bilanz der CO2 –Emissionen 

noch nicht niedergeschlagen.

 

Neue Zählung Philippinen haben 500 Inseln mehr als gedacht

Eine neue Radartechnik machte die Entdeckung möglich: Die Philippinen haben Hunderte neue Inseln aufgespürt - die meisten sind vulkanischen Ursprungs. 

Holgs/ Getty Images      Allein in der Region Pangasinan gibt es Hunderte kleine Inseln

…Die Philippinen - einer der größten Inselstaaten der Welt - haben nach einer neuen Zählung noch mehr Inseln als bislang gedacht. Die nationale Behörde für Kartierung (Namria) hatte die zusätzlichen Eilande mithilfe verbesserter Radaraufnahmen entdeckt. Damit steigt die Zahl der philippinischen Inseln auf 7641…

…Im Westpazifik entstehen immer wieder neue Inseln, einige verschwinden wieder. Die Region gehört zu den geologisch aktivsten Gebieten der Welt. Die einzelnen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Türmt sich ein Vulkan unter Wasser so hoch auf, dass er durch die Meeresoberfläche bricht, ist er als Insel zu sehen…

…Bislang war es jedoch schwierig zu unterscheiden, ob es sich bei einer Insel tatsächlich um festes Land handelt oder um Ansammlungen von Sand, die sich wieder auflösen….

…Genau diese Unterscheidung ermöglichen seit 2013 genauere Radaraufnahmen, die Veränderungen von Landmassen genau dokumentieren….

…Die neuen Daten sollen bei einer großen Konferenz Mitte November (2019) in Manila vorgestellt werden….koe/dpa

Quelle: zitiert aus spiegel.de, 21.10.2019

 

 

 

Ausführlich unter:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/philippinen-haben-500-inseln-mehr-als-gedacht-neue-zaehlung-mit-radartechnik-a-1292486.html

 

Anm.: So viel zum Meeresspiegelanstieg durch den Klimawandel.

 

Es gibt auch andere Theorien zum Klimawandel, verbunden mit einem Ausblick auf den Winter 2019/2020:

 

Wichtiger Faktor (für das Klima): Sonnenzyklus

Allerdings beziehen die Wettermodelle einen wichtigen Faktor nicht ein: Den Sonnenzyklus. Etwa alle elf Jahre durchläuft unser Zentralgestirn ein Maximum und Minimum ihrer Aktivität.

Messbar ist die Aktivität durch die Anzahl der sichtbaren Sonnenflecken. Mit sinkender Aktivität nimmt auch die Zahl der Sonnenflecken ab.

Wenn der Sonnenzyklus ein Minimum erreicht, kommt weniger Strahlung auf der Erde an. Das wiederum hat einen Einfluss auf Großwetterlagen der ganzen Welt.

Geringe Sonnenaktivität

Aktuell ist die Sonnenaktivität sehr gering. Insgesamt scheint die Sonne zwar fast genauso stark wie sonst auch, aber im Bereich der UV-Strahlung ist sie bis zu acht Prozent schwächer.

Das letzte Mal war die Sonne so schwach von 2008 bis 2010. Im gleichen Zeitraum erlebte Europa zwei eiskalte Jahreszeiten: Die Winter 2009/2010 und 2010/2011.

Deutschland verbuchte im Januar 2009 einen Kälterekord. Der Deutsche Wetterdienst ermittelte in Garsebach bei Meißen minus 24,8 Grad eine der kältesten Nächte der vorangegangenen Jahrzehnte.

Sonnenzyklus beeinflusst Wetterlage

Diese Rekordkälte wurde durch eine schwächere Sonneneinstrahlung ermöglicht. In der Regel herrscht in Europa eine westliche Luftströmung vor,

die uns mildes und nasses Wetter im Winter bringt. Ist jedoch die Sonnenaktivität gering, bricht diese westliche Luftzirkulation oft zusammen, so wie den Jahren 2009 und 2010.

Wenn die Luftströmung nicht mehr aus dem Westen kommt, kann sie aus anderen Richtungen zu uns gelangen.

Dadurch haben eisige Luftmassen aus den Polarregionen leichteres Spiel. So kommt es zu Kaltlufteinbrüchen aus Sibirien, die uns besonders strengen Frost bescheren.

Kaltlufteinbrüche im neuen Jahr (2020) wahrscheinlich

Seit 1950 gab es bereits einige Winter, in denen die Sonnenaktivität genau so schwach war wie jetzt. In diesen Jahren fiel der Dezember

typischerweise überdurchschnittlich warm aus. Im Januar und Februar machte sich dann sibirische Kälte in Deutschland breit. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieses Jahr diesem Trend folgen wird.

Quellen:

https://weather.com/de-DE/wetter/deutschland/news/2019-10-21-geringe-sonnenaktivitat-kommt-ein-neuer-rekordwinter-auf-uns-zu 

https://www.focus.de/wissen/natur/meteorologie/aehnlich-wie-im-rekordwinter-2010-winterprognose-geringe-sonnenaktivitaet-deutet-auf-rekordkaelte-hin_id_11257465.html

 

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Hier ist die Fortsetzung mit älteren Artikeln:

Meinung: Zwischen Wölfen und Radlern

https://www.welt.de/kultur/article191196809/Zwischen-Woelfen-und-Radlern-Mein-Albtraum-von-einer-Welt-nach-dem-Sieg-der-Oekologie.html

 

Falls der Link nicht mehr funktioniert, hier der Original Artikel:

 

Mein Albtraum von einer Welt nach dem Sieg der Ökologie

Von Elmar Krekeler , Welt-Redakteur, Feuilleton  

Jede Kreuzung ein Schlachtfeld. WELT-Autor Elmar Krekeler wacht nach einem schlimmen Traum schweißüberströmt und panisch auf

Unser Autor sah im Traum eine Welt, in der alle Talkshow-Forderungen für eine saubere Welt verwirklicht worden sind. Es war ruhig. Alle waren schlank. Nur in Berlin funktionierte immer noch nichts.

Es hätte so schön sein können an diesem Morgen. Unruhig waren die Träume gewesen. Still war es auf der Straße vorm Haus. Kein einziges weißes Zeichen stand am blauen Himmel überm Müggelsee.

Kein Lärm vom Landeanflug auf Willy Brandt war zu hören. Lautlos huschten die Autos vorbei. Es waren nicht viele. Sie waren groß.

Das Heer von Radlern, durch das sie pflügten, drohte sich gegenseitig mit den Fäusten. Radfahren war Krieg. Das war es in Berlin immer gewesen. Jetzt erst recht. Denn jetzt waren es mehr. Und sie hatten es eilig.

Und sie waren sauer.

Weil sie ihre feine Funktionswäsche mit der schlechten Umweltbilanz nicht mehr tragen durften. Weil alle sauer waren. Das waren in Berlin immer alle über alles gewesen. Jetzt war alles noch schlimmer.

Dass Autos mit Verbrennungsmotoren (selbst alte Käfer und 911er Porsche) nur noch in Funparks vor der Stadt gefahren werden durften und sich dafür alle in die S-Bahnen, in die Straßenbahnen pferchen mussten,

von denen es auch nicht mehr und nicht mehr funktionsfähige gab als Mitte der 90er – Berlin bleibt halt Berlin, gerade in schlechten Träumen – hatte die Lage keineswegs entspannt.

Jede Kreuzung ein Schlachtfeld. Jede Straßenbahnhaltestelle ein Kampfplatz um einen der raren Plätze in den zu allen Zeiten proppevollen Bahnen. Der Absatz von anabolen Steroiden hatte den von Partydrogen längst überschritten.

Was nicht mehr ganz so schwer war. Der Strom der Clubhopper aus aller Herren Länder war eh zum Erliegen gekommen, seit der Pleite von easyjet und von Ryanair – das Berghain hatte man in eine Forschungsanstalt

für künftige Gemüse umgewidmet, speziell für Pilze.

Auch die Kinder waren traurig

Die Aggressivität auf den Straßen hatte das veränderte Dopingverhalten der gemeinen Bevölkerung natürlich nicht gerade gesenkt, nicht nur unter den Radfahrern.

Für die muskuläre Beschaffenheit der Berliner wären die leistungssteigernden Pillen, die man im Görlitzer Park für kleines Geld an jedem Busch kaufen konnte, gar nicht nötig gewesen.

Denn sie waren auf einmal sowieso sehr fit, diese Berliner. Die Fettleibigkeit hatte extrem abgenommen, seit aus Gründen der Ökobilanz, so hieß es wenigstens, die Aufzüge abgeschaltet worden waren.

Quelle: Welt, 02.04.2019

 

Leserbrief von Herrn Lothar Marten, Doberlug-Kirchhain 

Rest der Welt auf Klimapfad bringen 

Zur Diskussion um die CO2-Steuer 

Wir haben die höchsten Strompreise und überdurchschnittlich hohe Kraftstoffpreise und alles im Sinne des Klimaschutzes? Der nächste Schritt: eine Steuer für CO2.

Warum nicht gleich fürs Atmen?

Liebe Politiker, ist es nicht an der Zeit, mal ein Konzept zu erstellen, welches Leben und Klimaschutz gleichwertig behandelt?

Oder sollen die Schildbürgereien so weitergehen?

Zuerst werden die sichersten Atom­kraftwerke abgeschafft und jetzt folgen die modernsten Kohle­kraftwerke!

Bestimmte Regionen werden mit Windrädern vollgepflastert und sicher bald entsiedelt sein.

Wir sollen auf PKW, Flug- und Schiffsreisen verzichten und als Krönung werden unausgegorene E-Fahrzeuge favorisiert, deren CO2-Bilanz (Akku) nicht besser ist als jene aktueller PKW.

Der Diesel wird verteufelt, weil sein Feinstaubausstoß zu hoch ist, obwohl dieser Feinstaub in allen Lebensbereichen anfällt und dort wesentlich höher ist.

Prakti­sche Plastikprodukte werden we­gen der Umweltverschmutzung verteufelt, obwohl wir weltweit eines der ausgereiftesten Entsor­gungssysteme (Tonnen) haben,

und kaum ein deutscher Bürger Anteil an der Situation der Ozeane hat. (...) 

Sicher ist doch aber selbst wenn noch mehr solcher unausgegorenen Ideen in den Wahlkampf geworfen werden, um Deutschland klimaneutral zu machen:

Das Weltklima wird sich nicht positiv beeinflussen lassen. Denn dafür sind wir viel zu klein, nur die Le­bensqualität geht weiter bergab.  

Vielleicht sollte mancher Politiker auch ab und zu mal den abgewandelten Satz "Germany first" im Kopf haben

und weitergehende Anstrengungen unternehmen, den "Rest" der Welt auf den richtigen Klimapfad bringen.

Quelle: Lausitzer Rundschau, 15.05.2019

Anm.:  

Hier handelt es sich nicht, wie uns immer wieder versichert, um eine Einzelmeinung. 

Es sollte endlich ein durchdachtes nachhaltiges Energiekonzept auf den Tisch kommen, das auch von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen wird (Volksabstimmung …) 

Man darf sich nicht länger von selbst ernannten Klimaexperten und ihrer Meinung treiben lassen, so dass jeglicher Sinn für die Realität verloren geht.

Anm.:

Vielleicht sollte sich „Umweltbewahrer“ oder solche, die sich dafür halten,  Argumentationen und Meinungen von Biobauern gegenüber aufgeschlossener zeigen, um sich ein Urteil,

z.B. in Sachen Insektensterben  bilden zu können.   

Und nicht irgendwelchen Parolen hinterher zu laufen – das ist purer Populismus.

 

Ökologie im Spreewald

„Artensterben? Reine Panikmache“

…Unterspreewald. Frank Michelchen (53) arbeitet seit 30 Jahren als Biobauer. Doch auch mit seinen Kollegen aus der konventionellen Agrarwirtschaft versteht er sich gut.

Der Spreewälder wehrt sich gegen Schuldzuweisungen von Umweltschützern. Ohne Landwirtschaft gäbe es weit mehr Probleme….

….Frank Michelchen ist kein Mann für einfache Antworten. Der Biobauer züchtet vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, pflanzt für seine Bienen alte Obstbaumsorten und kümmert sich als Angler um den Aalbesatz der Spree.

…Trotzdem sagt er:

Das mit dem Artensterben ist alles Panikmache.   Hier bei uns geht es der Natur besser denn je.“…

….Man kann den Biobauer Michelsen auf seinem im Landkreis Dahme-Spreewald fast verstehen, weshalb er den Warnungen der Uno vor einem gigantischen Artensterben keinen Glauben schenken mag….

….Im Sommer hat die Spree hier Sichttiefen bis 2,50 Meter. In seiner Kindheit war bei 60 Zentimetern Schluss.…

..Auf seinem Dach nistet ein Storchenpaar, auf den Feldern sieht der Spreewälder regelmäßig Pirol und Wiedehopf. ..

…Kormoran und Wolf bereiten ihm Kopfzerbrechen, Biber beschädigen immer wieder die Leibscher Wehranlage….

…Der Biber zerstört unseren Hochwasserschutz, der Wolf bedroht sein Vieh...

…Dass er sich für die ökologische Landwirtschaft entschieden hat, war für Michelchen nur logisch: „Hier im Spreewald sind die Böden so sandig und schlecht, da lohnt sich intensive konventionelle Landwirtschaft nicht...

...Die Schuld für ökologische Probleme seien nicht in der Landwirtschaft zu finden, davon ist er überzeugt. Selbst seine konventionell arbeitenden Kollegen wüssten genau, was sie tun,

wenn sie Glyphosat auf ihre Felder sprühen. Der Unkrautvernichter steht im Verdacht, Krebs zu erregen und mitverantwortlich für das weltweite Insektensterben zu sein.

…Schuldzuweisungen und einfache Lösungen sind nicht sein Ding. Er gibt sich Mühe mit seiner Arbeit, er produziert hochwertige Lebensmittel….

 …Der Öko-Bauer spricht sich mit den Konventionellen ab.

„Wenn sie spritzen, bleiben meine Bienen einen Tag im Stock. Am nächsten Tag sind die Insektizide abgebaut und die Bienen können wieder fliegen.“

Seinen Bienen gehe es gut, befreundete Imker berichten ebenfalls von gesunden Völkern und Zuwächsen. „Ich vertraue darauf, dass nur solche Mittel zugelassen werden, die den Bienen nicht schaden und auch für andere Tiere okay sind. …

Wir merken hier bei uns jedenfalls nichts von Insektensterben.“

…Dass Wissenschaftler auf der ganzen Welt zu anderen Ergebnissen kommen, zählt für den Mann aus dem Spreewald nicht….

 …„Propaganda und Populismus“ sagt er. Ähnlich schätzt er das Thema Klimawandel ein. „Wir hatten immer trockene und nasse Jahre.“ …

…Allerdings: „Die Gesamtregenmenge hat in den letzten Jahrzehnten im Spreewald deutlich abgenommen.“ Andrea Hilscher

Quelle: zitiert aus lr-online, 23.05.2019

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/oekologie-im-spreewald-artensterben-reine-panikmache_aid-38854589

 

Anm.::

In der Tat muss man sich die Frage stellen, wie weit sich Grünenpolitiker, beginnend

mit Ska Keller über Annalena Charlotte Alma Baerbock  bis hin zu dem selbsternannten

 Landwirtschaftsexperten Brandenburgs, Benjamin Raschke schon vom realen Leben

entfernt haben und nur ihrer Ideologie leben.

 

Öko-Honig vor Ministerium ausgekippt

Ein Bio-Imker hat 600 Kilo Honig vor dem Agrar-Ministerium in Berlin ausgekippt: Der Honig enthielt mehr Glyphosat als erlaubt.

… „Das ist ein ärgerlicher Einzelfall, in 99 Prozent der Fälle funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Bauern und Imkern gut“, sagt Bauernbund-Vorstand Thomas Kiesel dazu. „Ich wüsste nicht, was das mit Politik zu tun hat.“…

… Er könne nicht beurteilen, ob die Schuld für die Grenzwert-Überschreitung beim Bauern oder beim Imker liege, räumt Kiesel ein,

Grundsätzlich aber sei es Aufgabe des Imkers, sich mit den im Flugradius seiner Bienen wirtschaftenden Landwirten abzusprechen: …

Weil beide Seiten voneinander profitieren, läuft das im Regelfall reibungslos“.

Wer mit seinen Bienen an den Feldern unterschiedlicher Besitzer entlang ziehe, müsse die Besitzer informieren und nicht umgekehrt.

 

Erdgeschichtlichen Entwicklungen beachten - Über die Ursachen informieren

Gedanken zum Klimawandel

Es ist wohltuend, zum Thema „Klimawandel“ einen Beitrag zu lesen, wie sie ihn in Ihrer Ausgabe, vom 24. Mai veröffentlicht haben.

Die Meinung von Herrn Agraringenieur Michelchen als ausgewiesenem Fachmann überzeugt mich in jedem Fall mehr als Veröffentlichungen, von denen ich häufig den Eindruck habe,

dass es bewusst an der umfassenden Objektivität mangelt.

Natürlich möchte ich die derzeitigen Veränderungen des Klimas nicht negieren.

Ich halte es auch für richtig, dass junge Menschen nach dem Unterricht auf die Straße gehen und ihren Standpunkt zum Problem kundtun.

Aber sie müssen über alle Ursachen eben dieses Problems informiert sein. Woher bekommt aber die breite Masse der Bevölkerung und im Besonderen die Jugend –

in leicht zugänglicher und verständlicher Form – die Informationen darüber,

dass das Klima auch bestimmten, wissenschaftlich nachgewiesenen erdgeschichtlichen Entwicklungen und Gesetzmäßigkeiten unterliegt?

Meine Bitte an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft: Informieren Sie die Menschen umfassend, über alle Einflussfaktoren der Klimaveränderung.

Ein Schelm, der da meint, dies schädige Parteiinteressen! Hans Erler, Cottbus

Quelle: lr-online.de, 30.05.2019

 

Anm.:  

Der „Klimawandel“ hat für den Normalbürger durchaus auch positive Effekte, und gleichzeitig wird die CO2 –Emission gesenkt oder?

 

Milder Winter (2018/2019), geringe Heizkosten 

Der milde Winter hat Kunden, die mit Gas heizen, viel Geld gespart: Eine Familie mit Gasheizung zahlte während der Heizperiode von Oktober (2018) bis März (2019) nur rund 849 Euro.

Es wurde so wenig Heizenergie benötigt wie zuletzt vor zwölf Jahren.

Tipp: Ein Anbieterwechsel kann Haushalten bis zu 360 Euro Ersparnis im Jahr bringen, regelmäßiger Preisvergleich lohnt.

 Quelle: 22/2019  SUPERillu

 

Technik für die Zukunft

CO2-Abscheidung für die Klimarettung?

Anm.: Da war doch mal was ...

Cottbus. Die Lausitz war einst ganz vorne, als es um eine Zukunftstechnologie ging, die ganz plötzlich keine Zukunft mehr haben sollte.

Jetzt könnte die abrupt abgebrochene CCS-Debatte aber doch wieder richtig in Schwung kommen.

…Die Nachricht, dass Wissenschaftler unter Leitung des Kieler Helmholtz-Zentrums einigermaßen erfolgreich an der Speicherung von CO2 unter dem Meeresboden forschen,

 dürfte bei einigen Fachleuten in Südbrandenburg für große Aufmerksamkeit sorgen. Es ist nämlich noch nicht allzu lange her, dass die Abscheidung des klimaschädlichen Gases

im Lausitzer Großkraftwerk Jänschwalde nicht nur experimentell, sondern großtechnisch umgesetzt werden sollte….

…Vor etwa zehn Jahren hatte das schwedische Energieunternehmen Vattenfall angekündigt, die horrende Summe von 1,5 Milliarden Euro in eine Anlage zur CO2-Abscheidung zu investieren.

Mit der sogenannten CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) sollte Kohlendioxid abgeschieden und schließlich beispielsweise in tiefen Gesteins- oder Salzwasserschichten gelagert werden….

….Doch die geplante unterirdische Speicherung des Klimagases sorgte für einen Sturm des Widerstandes in den potenziellen Speicherregionen beispielsweise im Osten und Norden Brandenburgs.

Ende des Jahres 2011 wurde das ehrgeizige Milliarden-Projekt in der Lausitz schließlich beendet…

Ein Bundesgesetz wurde vorbereitet, das die damaligen Ideen im Sommer 2012 schließlich abrupt beendete.                                                                                        

 

Das Gesetz legte die Zulassung der CO2-Speicherung nämlich in die Hand der Bundesländer.

Anm.:

Hier zeigten sich wieder die angebliche Solidarität und die Auswüchse des Förderalismus, sprich Kleinstaaterei in Deutschland.

Vielleicht wird es diesmal etwas: Es kommt ja aus dem „Westen“.

…Von der Länderklausel haben recht schnell die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein Gebrauch gemacht…

 …„Das kann man jedoch nach meiner festen Überzeugung nur schaffen, wenn man bereit ist, Kohlendioxid zu speichern“, sagte die Kanzlerin in einem Interview für die Süddeutsche Zeitung...

…Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat sich inzwischen öffentlich dafür ausgesprochen, die Chancen von CCS für den Klimaschutz neu zu bewerten….

 ..Unter Berücksichtigung der von der Bundesregierung unterschriebenen Klimaziele von Paris könnte der Weiterentwicklung der CCS-Technologie eine neue, viel größere Bedeutung zukommen.

…Inzwischen geht es nicht nur um Kohlekraftwerke, sondern auch um andere großindustrielle Prozesse. Unter diesem Aspekt könnte in die CCS-Forschung tatsächlich eine neue Dynamik kommen….          Jan Siegel

 

Anm.:

Vielleicht können wir das von Vattenfall patentierte Verfahren von Kanada wieder zurückkaufen.

 

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 29. 05 2019

 

Ausführlich unter: 

https://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/ccs-debatte-koennte-mit-blick-auf-klimawandel-neuen-schwung-bekommen_aid-39113479

·  Info

Neue Ideen für die Zukunft

Die CCS-Technologie bleibt umstritten. Befürworter wollen aber keine Denkverbote. Im Gespräch ist inzwischen die BECCS-Technologie. Dabei entziehen schnellwachsende Pflanzen der Atmosphäre CO2.

Werden sie verbrannt und das entstehende Kohlendioxid aufgefangen, kommt es praktisch zu einer negativen CO2-Bilanz. Allerdings ist die Idee umstritten,

weil der Flächenverbrauch die Biodiversität nachteilig beeinflusst. Der Weltklimarat aber setzt in einem Sonderbericht 2018 neben der Aufforstung hauptsächlich auf negative CO2-Emissionen durch BECCS,

um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten.

 

Anm. : Hier noch ein paar Links zur Historie der CCS-Technologie:

Abschied von der CO2-Speicherung - vielleicht von Vielen schon vergessen:

https://www.lr-online.de/nachrichten/abschied-von-der-co2-speicherung_aid-4836800

Umweltministerin, Hendricks (SPD): Kein Bedarf für CSS:

https://www.lr-online.de/nachrichten/politik/umweltministerin-kein-bedarf-fuer-ccs_aid-2552498

 

Anm.:

Es ist auch langsam an der Zeit, dass sich Kritiker zu den Regierungsplänen zum Kohleausstieg zu Wort melden.

Widerstand in Union gegen Regierungspläne zum Kohleausstieg

Berlin. In der Unionsfraktion gibt es massiven Widerstand gegen den von der Bundesregierung geplanten Kohleausstieg bis 2038 mit milliardenschweren Strukturhilfen für die Kohleregionen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Axel E. Fischer sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin:

„Die Empfehlungen der Kohlekommission sind als solche nicht bindend.“ dpa

…Sie weisen in die falsche Richtung, zerstören Zukunftsperspektiven und schaden der Umwelt.“ Fischer gehört einer ganzen Gruppe von Unionsabgeordneten an, die sich mit den Regierungsplänen nicht abfinden wollen…

…Es ist die verdammte Pflicht der Bundestagsabgeordneten, mit dem sauer verdienten Geld der Bürgerinnen und Bürgern sorgsam und überlegt umzugehen…

…Neben den beiden baden-württembergischen Abgeordneten Fischer und Gutting äußerten auch die Parlamentarier Andreas Mattfeldt (CDU/Niedersachsen), Klaus-Peter Willsch (CDU/Hessen) und Alois Rainer (CSU/Bayern)

Kritik am Kohleausstieg bis 2038. Sie warnten vor steigenden Strompreisen, einer Gefahr für die Versorgungssicherheit und Produktionsverlagerungen ins Ausland….

Eckpunkte zur Umsetzung der strukturpolitischen Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ für ein „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 30.05.2019

 

Ausführlich unter:

 https://www.lr-online.de/nachrichten/berlin/widerstand-in-union-gegen-regierungsplaene-zum-kohleausstieg_aid-39133995

 

Artensterben - Hoch leben unsere Insekten - Leben in der Streusandbüchse

Zu „Jetzt gibt es keine Ausreden mehr“ (LR vom 22. Mai): Ja wer hätte das gedacht,  dass ein Ökologieprofessor sich besorgt über den Zustand unserer Insektenwelt äußert? Ich habe nichts anderes erwartet.

Was mich aber verwundert sind die Aussagen: „…wir wissen nicht genau, wie sich die Versiegelung von Flächen auswirkt…“ und „…was passiert, wenn natürliche Mechanismen der Schädlingsbekämpfung nicht mehr funktionieren…“

(Zitate aus dem Interview in der LR).

Zum ersten Punkt kann ich persönlich sagen, dass es eine Vielzahl von Insekten auch in den Großstädten gibt und ich nicht den Eindruck habe, dass es weniger geworden sind.

Ganz im Gegenteil, es tauchen immer mehr Insekten auf, welche man früher nicht gesehen hat.

Zur zweiten Aussage kann ich dem Professor nur empfehlen, einmal in den Harz zu fahren und vor Ort den Zustand der Fichten zu beurteilen.

Was dort NABU, BUND u.a. mit Unterstützung der „Grünen“ gerichtlich  durchgesetzt haben, führt zum Absterben des Waldes

und damit zum Verlust des Lebensraumes der dort lebenden Säugetiere und Vögel.  Und gleichzeitig wird dem Boden die Wasserspeicherfähigkeit genommen, er trocknet noch schneller aus.

Und der CO2 -Speicher Wald wird bewusst verkleinert.

Da kann ich nur sagen: Hoch leben unsere Insekten! Auch wenn dafür der Lebensraum von Menschen und vielen Tieren für lange Zeit vernichtet wird. Und das nur,

weil auf einer begrenzten Fläche gegen Schädlinge vorgegangen werden soll!

Da gehe ich voll mit der Argumentation des Bio-Bauern Herrn  Michelchen mit. In gemeinsamer Absprache mit Anliegern und Nutzern der Agrar- und Waldflächen sollte man gegen Schädlinge aller Art verantwortungsvoll vorgehen können.

Nicht die sogenannten „gemeinnützigen“ Umweltvereine, welche schon längst die Übersicht über die Ergebnisse ihres Tuns und Handelns verloren haben, sollten darüber befinden!

Und noch etwas zur immer wieder auftretenden Forderung nach Mischwäldern bzw. Laubwäldern in Brandenburg. Wir leben hier in der „Streusandbüchse“.

Oftmals gibt es kaum einen Spatenstich tief den notwendigen Mutterboden und darunter nur Sand. Und dieser ist ein erbärmlicher Wasserspeicher! Einen notwendigen humusreichen und feuchten Boden aufzubauen

(wie es zum Beispiel die BundesBürgerInitiative Waldschutz – BBIWS gern hätte, um Brände größtmöglich zu vermeiden) dürfte damit schwierig sein, auch mit Laubbäumen.

Wenn sich die Umweltvereine einmal untereinander verständigen würden, wäre vielleicht auch schon viel erreicht.

So wird durch den WWF im Bericht von 2012 festgestellt:

„Typische Beispiele feuerempfindlicher Ökosysteme sind die tropischen Feuchtregenwälder im Amazonas und Kongobecken und in Südostasien“.

Wie kann das sein? Das sind Laubwälder. Auch hier spielt das Wasser eine große Rolle. Fällt der Regen über einen längeren Zeitraum aus,

trocknen auch diese Wälder aus und brennen wie Zunder. Georg Hentschel, Lauchhammer

Quelle: lr-online.de, 31.05.2019

 

Anm.:  

Dem Geschriebenen gibt es wenig hinzuzufügen, außer dass sich immer wieder der fehlende Sach- und Fachverstand der Grünen bemerkbar macht. 

Sowohl den Grünen als auch der AfD fehlt auf fast allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens die  Kompromissbereitschaft.

Merkt denn keiner was?

 

Anm.:

Übrigens nur zur Erinnerung. Es gab in der Vergangenheit schon des Öfteren "Dürreperioden" :

Der nachfolgende Leserbrief wurde schon am 13.08.2015 in der LR veröffentlicht.

Warum geraten diese "Tatsachen"berichte immer wieder in Vergessenheit und werden einfach ignoriert. Steht da eine Absicht dahinter?

 

Da stellt sich natürlich die Frage: Cui bono?

Hier ist vielleicht  die Antwort:

Das IPCC und das Geschäft mit der Klimakatastrophe

Prof. Dr. Stephen Schneiders, Lead Author in Group I oft he IPCC manipulative Philosophie - Schrecken einjagen , dramatisch reden, Zweifeln verbieten -

fand Eingang in die Arena der Öffentlichkeit in seinem Interview im Magazin Discover im Jahre 1989. Darin sagte er unter Anderem:

 

Einerseits sind wir ethisch der wissenschaftlichen Methode verpflichtet, also dem Versprechen, die Wahrheit zu sagen,

die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Das bedeutet, dass wir alle Zweifel, Schwächen und Möglichkeiten ansprechen müssen.

Andererseits sind wir nicht einfach nur Wissenschaftler, sondern auch Menschen.

Und wie die meisten Menschen wollen wir die Welt verbessern, was in diesem Zusammenhang heißt, daran zu arbeiten,

das Risiko eines potentiell gefährlichen Klimawandels zu reduzieren.

Um das zu tun, brauchen wir breit gefächerte Unterstützung, um die Vorstellung der Menschen anzusprechen.

Das bedeutet natürlich umfangreichste Berichterstattung in den Medien. Also müssen wir ängstigende Szenarien entwerfen,

vereinfachende dramatische Aussagen machen und wenig Aufhebens um irgendwelche Zweifel machen, die wir vielleicht noch haben.

Diese doppelte ethische Bindung, in der wir uns häufig wiederfinden, kann nicht mittels irgendeiner Formel gelöst werden. Jeder von uns muss für sich entscheiden,

was die richtige Ausgewogenheit ist zwischen effektiv und ehrlich zu sein. Ich hoffe, dass dies beides bedeutet.

 

Quelle: u.a.

https://wattsupwiththat.com/2019/04/11/the-person-who-set-the-stage-for-entire-deception-of-human-caused-global-warming-agw-stephen-schneider/

 

Wer war Stephen Schneider ?

Das sagt WIKIPEDIA:

Stephen Henry Schneider (* 11. Februar 1945 in New York City; 19. Juli 2010, London, Großbritannien) war ein US-amerikanischer Plasmaphysiker

und einer der international einflussreichsten Klimawissenschaftler seiner Zeit.

Er war über 40 Jahre in der Klimaforschung tätig und hat über 450 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Unter anderem war er einer der ersten Wissenschaftler,

der sich mit Satellitendaten-basierten Klimamodellen zur Vorhersage des menschlichen Einflusses auf das globale Klima befasste.

Schneider war Mitglied des Weltklimarats seit dessen Gründung und koordinierender Leitautor bei mehreren Sachstandsberichten.

Er war Gründer und Herausgeber der Fachzeitschrift Climatic Change, Autor mehrerer Fachbücher und wissenschaftlicher Berater von acht US-Regierungen.

Schon früh in seiner Karriere beschäftigte er sich mit der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel der Öffentlichkeit am besten vermittelt werden können.

Er war ein engagierter Befürworter von Maßnahmen zum Klimaschutz

und eine Leitfigur in der politischen Kontroverse um die globale Erwärmung.[2][3][4]

Nach Schneider ist der Stephen H. Schneider Award für herausragende Leistungen in Klimawissenschaftskommunikation benannt.

 

Andere Wissenschaftler sehen das (ganz) anders:

u.a. nachzulesen

Das Geschäft mit der Klimakatastrophe - Gefälschte Weltklima-Berichte von Hartmut Bachmann, Hamburg

Nr. 29, 11. Dezember 2009

Unter:

https://www.schweizerzeit.ch/2909/weltklima.html

 

Es ging schon heißer her in der Lausitz ...

Kurt Noack aus Groß- Kölzig schreibt zur aktuellen Wetterlage und zu den Temperaturrekorden:

Allein die vergangenen 70 Jahre brachten mindestens zehnmal einen sogenannten Jahrhundertsommer.

Ältere Zeitgenossen erinnern sich vielleicht noch an die Sommer der Jahre 1945, 1947 mit 76 Hochsommertagen über 25 Grad und 1949.

Ähnlich extreme Wettererscheinungen vor allem aus dem Jahre 1540, aber auch aus den Jahren 1590, 1616, 1719, 1770 und 1772 sind überliefert.

Sie führten damals vielfach zu Selbstentzündungen der Wälder.

In Basel habe man 1540 zu Fuß den Rhein durchqueren können, und die Kinder konnten zur Weihnachtszeit den Fluss durchschwimmen.

Auch die Elbe führte nur zehn Prozent des üblichen Abflusses. Die Hitze war ungewöhnlich und führte damals zu großer Wassernot.

Im August 1904 berichtete die Zeitung, dass Hitze und Dürre in Mitteleuropa auch die Niederlausitz heimsuchten.

Auf dem Grund der ausgetrockneten Oder in Crossen wurde zur Erinnerung daran ein Gedenkstein gesetzt, und in Dresden spazierten die Leute im Flussbett der Elbe.

Die Malxe in Peitz und einige Spreewaldfließe waren trocken.

Im nahen Muskau gelegenen Zibelle konnte die durch die Hitze geschrumpfte Orgel nicht mehr benutzt werden, und seit der Aussaat gab es in diesem Sommer keinen ergiebigen Regen mehr.

1982 war das bisher trockenste Jahr.

Am 31. Juli 1994 stellte die Wetterstation in Preschen mit 39,9 Grad Celsius die heißeste Temperatur in Europa fest, und Cottbus war am 21. Juli 1998 mit 39,4 Grad der heißeste Ort in Deutschland,

nur wenig unter dem im bayerischen Kitzingen 2015 bisher gemessenen Rekordwert in Deutschland von 40,3 Grad.

In Cottbus war es schon am 28. August 1943 mit der für Cottbus registrierten Rekordtemperatur von ebenfalls 39,4 Grad am wärmsten in Deutschland,

und Mattendorf war am 18. Mai 1997, Pfingstsonntag, mit einem Tagesmittel von 29,6 Grad der heißeste Ort in Europa.

Quelle: lr-online.de, 13. August 2015

 

Anm.:

Haben die Meteorologen im Geographie-Unterricht nicht aufgepasst.

Mir wurde gelehrt, dass die Lausitz von jeher zu den trockensten Regionen gehört.

Das mittlere Niederschlags-Jahresmittel für Deutschland liegt bei etwa 800 mm, das für die Lausitz bei etwa 500 mm.

Das Niederschlagsdargebot lag 2018:

für Deutschland bei 590 mm - und für Brandenburg bei 390 mm

 

Klima im Wandel - Der Lausitz droht eine weitere Trockenzeit

Cottbus. Nach dem Dürrejahr 2018 deutet inzwischen einiges darauf hin, dass die Trockenheit in der Lausitz noch nicht zu Ende ist.

…Erneut droht in der Lausitz ein Dürrejahr. „Die Niederschläge dieses Jahres in der Region liegen etwa 10 bis 25 Prozent unter den langjährigen Mittelwerten“,

sagt Corina Schube vom Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes in Braunschweig...

…Das Problem besteht vor allem darin, dass nach dem trockenen Jahr 2018 auch im Winter zu wenig Niederschlag gefallen sei...

„Langfristtrends für die Lausitz sehen einen zu trockenen Juli und auch trockenen August“, sagt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net:

Eine neue Trockenheit ist möglich.“  Jan Siegel

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 16. 07. 2019

 Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/panorama/der-lausitz-droht-noch-eine-weitere-trockenzeit_aid-44117243

 

Anm.:  

Nach den in meinen Anmerkungen oben gemachten Angaben dient die gewählte Überschrift des Artikels : 

Klima im Wandel - Der Lausitz droht eine weitere Trockenzeit

nur der Hysterie und Panikmache

Wie wohltuend nehmen sich da die Feststellungen eines gestandenen Landwirts aus.

Man kann nur hoffen, dass sich die Bauern der Neuzeit auf die Erfahrungen ihrer Altvorderen besinnen – Nutzung von Beregnungsanlagen, unterirdische Bewässerungssysteme,

instandgehaltene Gräben, Netz von Meliorationsgräben, Windschutzstreifen u.ä.

Bauern mit Weitblick - Landwirtschaft in der Lausitz – Oliven statt Mais?

Anm.:

Die Überschrift des Artikels halte ich m. E. für völlig daneben ist, denn gerade  Monokulturen, wie Mais, Sonnenblumen, mutierter Raps u.ä.  

sind für die leichten sandigen Böden in der Lausitz vielleicht ungeeignet und führten außerdem zu dem heute beklagten Rückgang der Artenvielfalt. 

Letzteres hervorgerufen durch eine  verantwortungslose Politik der Grünen durch Propagierung und Förderung der Erzeugung von Biogas , Bio-Sprit u.ä.

Alle nachfolgend im Artikel aufgezählten Versäumnisse und Schlampereien haben mit dem strapazierten Begriff „Klimawandel“ nicht das Geringste zu tun.

 

Naundorf. Die Landwirte in der Lausitz stellen sich auf Trockenzeiten ein. Dabei gibt es gute Ideen. Um sie umsetzen zu können, aber brauchen sie Rückendeckung und Hilfe aus der Politik.

Noch immer nicht verklungen sind ihre verzweifelten Hilferufe aus dem Dürresommer 2018. Eine für Mitteleuropa eher untypische Ost-Wetterlage hatte

damals die hierzulande in vielen Sommern ohnehin herrschende Trockenheit noch einmal massiv verschärft….

Kulturlandschaft braucht Bewirtschaftung

 

 Bäume auf dem Feld. Getreide, Futterpflanzen und Energieholz auf einem großen Feld. Egon Rattei ist überzeugt, dass für die erfolgreiche Landwirtschaft in der Lausitz noch viel geforscht werden muss. Foto: Jan Siegel FOTO: LR / Jan Siegel

…Die Landwirtschaft ist in Südbrandenburg und Ostsachsen von jeher kein sich immer wiederholender Selbstläufer…

…Die systematische Landwirtschaft hat auch die Region zwischen Neiße und Elbe seit vielen Jahrhunderten geprägt und vor allem auch gestaltet. Da genügt ein Blick auf den so oft als sagenumwoben verklärten Spreewald, der in seiner heutigen Erscheinung vor allem entstanden ist, weil Bewohner und neue Siedler Gräben und Fließe anlegten, um das in weiten Teilen sumpfige Waldgebiet für sich nutzbar zu machen….

…Nur scheinbar ganz anders ist die Situation heute in den trockeneren, touristisch bisher weniger bekannten Teilen im Süden des Landes. Auch dort geht es darum, die menschengemachte Kulturlandschaft „Lausitz“ zu erhalten. Funktionieren kann das langfristig aber nur, wenn Landwirte trotz der überwiegend sehr leichten und kargen Lausitzer Böden auch in Zukunft ein Auskommen haben, dort, wo beispielsweise der Bergbau die Landschaft massiv verändert und neu kultiviert hat, Grundwasser abgesenkt wurde und inzwischen ganz neue Wasserlandschaften entstehen….

 „Es ist deshalb wichtig, dass wir in Zukunft auch in der Landwirtschaft aktiv etwas tun“, sagt Egon Rattei, studierter Agraringenieur in Naundorf in der Nähe von Forst (Lausitz) und ist mit der Landwirtschaft aufgewachsen…

…Um die Landwirtschaft auf veränderte Wetterbedingungen einzustellen, müssten sich einige Methoden des Wirtschaftens auf dem Land in der Zukunft ändern…

… Strukturelle Veränderungen und Zukunftsentscheidungen werden gefordert, die helfen, die Landwirtschaft in der Lausitz auf lange Sicht zu sichern…

 

Alte Gräben für neue Ideen

…Eine ganz entscheidende Voraussetzung dafür ist, ein funktionierendes, regionales Wassermanagement. So etwas gibt es für die großen Seen und Flüsse.

Für die landwirtschaftliche Nutzung aber gibt es dieses Wassermanagement bisher nicht….

… Viele Lausitzer könnten sich doch noch gut erinnern an die imposanten Beregnungsanlagen auf vielen Feldern…

…Unterirdische Leistungssysteme, die Grundwasser aus dem Filtersand am Neißeufer oder gar Wasser aus dem Klärwerk Forst einst zu den Ackerflächen leiteten, liegen seit fast drei Jahrzehnten trocken….

…Ein ausgeklügeltes Netz von Meliorationsgräben durchzieht bis heute die Felder rund um die Neißestadt Forst…

Trockengefallene Gräben überwucherte, einfache, kleine Stauanlagen sind seit Langem ungenutzt. In den Gräben könne in Regenmonaten problemlos wertvolles Wasser angestaut werden, das bei Trockenheit so dringend gebraucht werde…

…Gemeinsam mit der Umweltorganisation BUND wurden Uferbereiche einiger Gräben mit Schwarzerlen bepflanzt. Die heute schon stattlichen Bäume spenden nicht nur Schatten und verringern so die Verdunstung.

Gleichzeitig bremsen sie Windböen und verhindern die Erosion der leichten Ackerkrume.

Wissenschaft für Lausitzer Landwirte

Recht hoffnungsvoll entwickelt sich nach Schilderungen Ratteis ein Großversuch in der Nähe des Guts Neu Sacro rund um das Thema Agroforst.

Dort arbeiten Lausitzer Landwirte gemeinsam mit Wissenschaftlern des Lehrstuhls Bodenschutz und Rekultivierung der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg.

In einem Langzeitversuch sind Streifen schnellwachsender Gehölze wie Pappeln und Robinien zwischen die Ackerstreifen gepflanzt worden…

…Inzwischen seien Bauern aus Brandenburg auch international, beispielsweise in Australien unterwegs gewesen, um Erfahrungen mit Berufskollegen auszutauschen…

…Neben Fragen zum Wassermanagement geht es auch um neue Arten der pfluglosen Bodenbearbeitung und die Züchtung und Erforschung trockenheitsresistenter Sorten... Jan Siegel

 

 INFO

 Die nächsten Wochen entscheiden

Das Jahr 2018 wird als eines der trockensten in die deutsche Geschichte eingehen.

Auch in der Lausitz blieben die ohnehin schon dürftigen Niederschlagsmengen weit hinter dem langjährigen Durchschnitt zurück.

In bisher normalen Jahren reg­net es in der Lausitz um die 500 Li­ter pro Quadratmeter. Im vorigen Jahr kamen in der Lausitz manche Regionen nicht einmal auf 400 Liter.

Auch in diesem Jahr blieben die Niederschlagsmengen in weiten Teilen Brandenburgs unter den langjährigen Normalwerten.

Einzig der März (2019) lag diesmal deutlich über dem monatlichen Schnitt. Für ernsthafte Prognosen ist es zu früh.

Allerdings stehen der Region auch in den kommenden Tagen flächendeckend keine Niederschläge ins Haus.

 

Quelle: zitiert aus lr-online.de,17.07.2019

Ausführlich unter: 

https://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/landwirtschaft-in-der-lausitz-bananen-statt-mais_aid-42910575

 

"Wir brauchen jetzt dringend Regen!" 

Nach dem Dürre-Jahr 2018 herrscht erneut Trockenheit und Hitze, vor allem im Osten.  

…Die Ernte in Brandenburg ist in vollem Gange.

Die Erträge bei Wintergerste, Winterroggen und - weizen werden besser als befürchtet, so gut wie zuletzt 2015

Aber das Sommergetreide geht zurück, die Rapsernte wird schlecht.

Eine Folge der extremen Trockenheit im vergangenen Jahr (2018) und der aktuellen Wetterlage.

Der heißeste Juni jemals welt­weit sorgte auch in Deutschland für Hitze­rekorde, mit Temperaturen von 38,6 Grad in Brandenburg und Sachsen…. 

…Landwirt Nils Fischer, 31, Rinderzüchter aus Neuholland - Freienhagen im Landkreis Oberhavel hofft, wie seine Berufskollegen, dass sich 2018 nicht wiederholt.

…,,2017 war komplett verregnet, dann das Dürrejahr, dann das trockene Frühjahr", klagt er…. Sein Betrieb ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und hatte 2018 Hunderttausende Euro Schaden und 40 Prozent Ernteausfall….

 …Fischer will keine Panik machen, sagt tro­cken: "Wir brauchen jetzt dringend Regen!"…

 …Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, der seit 1951 die Bodenfeuchte berechnet, bestätigt, dass die aktuelle Situation in Ost- wie auch Norddeutschland schwierig ist:

 …Die Böden sind bis 25 cm Tiefe zu trocken, in tieferen Schichten bis 1,80 Meter herrscht sogar eine außergewöhnliche Dürre, ausgetrocknet noch vom letzten Jahr (2018)…  

…Problematisch auch für die Schifffahrt und die Wälder, in denen die Brandgefahr groß ist…

UFZ- Klimaforscher Andreas Marx warnt jedoch vor einer Über-Dramatisierung. 2018 sei ein "Extremereignis" gewesen:

"Extremereignisse sind sehr selten, vor allem in aufeinanderfolgenden Jahren."...  AnnetteHörnig 

Quelle: zitiert aus SUPERillu 29/2019

 Dürre in Deutschland: Klimaforscher Dr. Andreas Marx, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Die Landwirte sind besorgt: Es ist zu trocken und zu heiß. Besonders für manche Ackerbauern wird es wegen der Ertragsrückgänge eng.

Die Politik berät nun über Hilfen. Für Dr. Andreas Marx sei diese Trockenheit nicht mehr normal.

"Aber es ist auch nicht 100 Prozent Klimawandel", so Marx.

Siehe auch:

https://www.br.de/mediathek/podcast/aktuelle-interviews/duerre-in-deutschland-klimaforscher-dr-andreas-marx-helmholtz-zentrum-fuer-umweltforschung-ufz/1064248

 

Energie - Kohleverbrauch sinkt weltweit nicht

 Kohlekraftwerk im nordchinesischen Shuozhou. Foto: Qilai Shen/epa

Direkt aus dem dpa-Newskanal

...Hamburg (dpa) - Für die Wissenschaft ist das Verbrennen von Kohle der Klimakiller Nummer eins....

...Doch mögen die Ermahnungen und Empfehlungen der Wissenschaftler das Bewusstsein für die Klimaproblematik auch schärfen, so dürften sie doch global wenig bewirken....

...Kohle wird weltweit noch auf Jahrzehnte ein bedeutender Energieträger bleiben....

...Ein Blick auf die Fakten macht die Dimension der Aufgabe deutlich: Im vergangenen Jahr wurde laut BP-Energiestatistik weltweit Kohle verbrannt, die 3,77 Milliarden Tonnen Öl (tOE) entspricht....

...Der globale Verbrauch von Kohle stieg im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent und damit doppelt so schnell wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre....

...Noch schneller als der Verbrauch stieg die Produktion von Kohle, um 4,3 Prozent....

...Der mit Abstand größte Produzent und auch Konsument von Kohle ist China, wo mehr als die Hälfte aller Kohle verbraucht wird, gefolgt von Indien mit zwölf Prozent des Weltverbrauchs....

...Kohle ist der bevorzugte Brennstoff der aufstrebenden Länder Asiens....

...Drei Viertel der gesamten Kohle weltweit wird im asiatisch-pazifischen Raum verbrannt....

...Der Anteil Deutschlands am Weltmarkt liegt mit 66,4 Millionen tOE bei rund 1,8 Prozent....

...Der Anstieg sowohl bei der Produktion wie auch beim Verbrauch von Kohle geht im Wesentlichen auf das Konto von Indien und China....

...Beide Länder investierten kräftig in erneuerbare Energien und steigerten ihre Stromproduktion aus diesem Bereich um mehr als 25 Prozent. Aber das reichte nicht.

...Um den wachsenden Strombedarf ihrer Wirtschaft und Bevölkerung zu decken, benötigten Indien und China mehr Kohle....

...Der Verbrauch von Kohle wird sich demnach weltweit in den nächsten 20 Jahren kaum verändern....

...Der Anteil der Kohle sinkt zwar nach den Vorhersagen von heute 27 auf 20 Prozent, aber das ist in absoluten Zahlen ungefähr das gleiche wie heute....

...Der Verbrauch bleibt nach der BP-Prognose oberhalb von 3,5 Milliarden tOE....

...China dürfte es wohl schaffen, seinen Kohle-Konsum zu drosseln, ebenso wie die Industriestaaten der OECD....

...Doch gleichzeitig wächst der Bedarf in anderen asiatischen Ländern in gleichem Maße....

...China tritt beim Ausbau der Kohleproduktion etwas auf die Bremse, investiert aber in rund 300 neue Kohlekraftwerke in anderen Ländern entlang der neuen Seidenstraße....

...Wenn der Hebel irgendwo angesetzt werden soll, dann kommt man an China, Indien und Asien insgesamt nicht vorbei…

…Dort ist jedoch wenig zu erkennen, was auf eine Trendwende hindeuten könnte…

…Technologien wie die Abspaltung und Nutzung (CCU) oder Deponierung (CCS) von CO2 sind international noch nicht im industriellen Maßstab erprobt….

In Deutschland sind sie ohnehin nicht erwünscht und politisch tot….

 

Anm.:

Ist das die Vorbildwirkung Deutschlands in Sachen „Umweltschutz“ und Senkung der CO2 –Emissionen?

 

Links zum Text

Quelle: zitiert aus SueddeutscheZeitung-online, 26.07.2019

Ausführlich unter:

https://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/energie-kohleverbrauch-sinkt-weltweit-nicht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190726-99-215762

 

Wer ist (eigentlich) der Weltklimarat?

Der Weltklimarat IPCC hat fast 200 Mitglieder

Angesichts der Erderwärmung gründeten zwei UN-Organisationen vor mehr als 30 Jahren den Weltklimarat IPCC, der inzwischen fast 200 Mitgliedsländer hat.

Er soll aufzeigen, wie sich der Klimawandel auf Natur und Mensch auswirkt, wie er gebremst werden kann und welche Anpassungsstrategien es gibt.

Das Gremium mit Sitz in Genf forscht nicht selbst. Vielmehr sichten für die jeweiligen IPCC-Berichte eigens aufgestellte Forscher aktuelle Studien und werten sie aus.

 

Anm.: Beginn

Es werden vom IPCC nur Studien ausgewertet, die dazu dienen Hysterie und Panik zu verbreiten. Studien und Erkenntnisse anderer angesehener Wissenschaftler werden völlig ignoriert.

Seinen jüngsten umfassenden 5. Report präsentierte der IPCC in drei Teilen 2013/2014. Danach gab es mehrere IPCC-Berichte zu Teilaspekten des Klimawandels. (dpa)

Fakten zum Mitbegründer des IPCC, Ex-US-Vizepräsidenten Al Gore lassen sich u.a. unter

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/05/19/al-gores-konstruktion-des-so-breit-akzeptierten-klima-betrugs/

nachlesen.

Anm.: Ende

 

... wieder zurück in der Heimat

Lesermeinung - Lausitz rettet die Welt

Klimaneutralität und Jobs

In einem LR-Artikel von Eckart Gienke, dpa, wurde der Anteil zur weltweit verbrannten Kohle in Deutschland mit 1,8 Prozent beziffert.

Das bedeutet, dass der Anteil bei drei  Kohlerevieren in der BRD im Lausitzer Revier weit unter einem Prozent  weltweit liegt.

Für Jahrzehnte werden noch 75 Prozent fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung für den wachsenden Strombedarf, vor allem in Asien, erforderlich sein.

Aber wir wollen unsere Tagebaue in Jänschwalde und Welzow möglichst sofort schließen und Zehntausende gut bezahlte, direkte und indirekte Industriearbeitsplätze vernichten.

Geht es nach der Deutschen Umwelthilfe und Grünen Liga, könnte das erste Szenario bereits in Kürze den Tagebau Jänschwalde treffen. Bei erfolgreicher Klage wären sofortige Kurzarbeit,

Abfindungen (zahlt ja der Steuerzahler) und Kündigungen die Folge.

Sicherlich wird das Urteil erst nach der Landtagswahl publik, denn

kein Land der Welt betreibt Klimaneutralität auf Kosten von Arbeitsplätzen und steigt gleichzeitig aus der Atom- und Kohleverstromung aus.

Vielleicht schaffen wir das, dass der Landkreis Spree-Neiße im bundesweiten Vergleich der Einkommen mit Görlitz gleichziehen kann und die noch wenigen guten Fachkräfte die Lausitz verlassen müssen. (...)

Wie viel Unsinn wollen wir unseren Bürgern noch zumuten?  Mit diesen politischen Entscheidungen werden nur die Populisten gestärkt.  

 

Anm.:

Die sog. Populisten sind schon gestärkt – das Ergebnis wird sich am 01.09.2019 zeigen

 

Anmerkung zu einem und Richtigstellung eines Leserbriefes:

Unter dem Titel „Wieder Klimaproteste in der Lausitz“ schreibt u.a. ein Herr Martin Pehle, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates in Guben Folgendes:

„Nach dem zweiten Dürresommer in Folge spüren wir einmal mehr die Betroffenheit durch den Klimawandel. Ausgetrocknete Wiesen und Äcker, sinkende Wasserstände an Seen und Flüssen

und sinkende Grundwasserspiegel sind deutliche Zeichen. Es ist Zeit zu handeln!“, sagte Martin Pehle, Vorsitzender des evangelischen Gemeindekirchenrats in Guben laut Mitteilung.

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/fridays-for-future-20-september-2019-vier-lausitzer-kundgebungen_aid-45923845

 

Diese getätigte Äußerung ist schlicht weg falsch und zeugt von totalem Unwissen über die Niederschlagsverteilung in Deutschland.

Herrn Pehle scheint bei seiner Argumentation nicht einmal der Unterschied zwischen Wetter und Klima klar zu sein.

Um sein Wissen aufzubessern, empfehle ich an dieser Stelle folgende Literatur:

Helmut Prinz, Roland Strauß Ingenieurgeologie.

Hier werden für Deutschland folgende Jahre mit überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen aufgeführt, u.a. 1939-1941, 1946, 1956, 1965, 1977, 1980-1982, 2002, 2013, Frühsommer 2016.

Quelle:   

https://books.google.de/books?id=GhxrDwAAQBAJ&pg=PA487&lpg=PA487&dq=niederschlagsreiche+jahre&source=bl&ots=BojQ-JUC9A&sig=ACfU3U22339vTFkuCvpthGMegZkC5NfiUw&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjxs-yVzdzkAhUVwsQBHZDcDuU4ChDoATAAegQICBAB#v=onepage&q=niederschlagsreiche%20jahre&f=false

 

Auch das Umweltbundesamt bestätigt eine Zunahme der Niederschlagsmenge in Deutschland  

Trends der Niederschlagshöhe (in Deutschland)

Seit 1881 hat die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland um rund 10 Prozent zugenommen. Dabei verteilt sich dieser Anstieg nicht gleichmäßig auf die Jahreszeiten.

Vielmehr sind insbesondere die Winter deutlich nasser geworden, während die Niederschläge im Sommer geringfügig zurückgegangen sind.

Stand: 13.08.2019 

Ausführlich unter: 

https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/trends-der-niederschlagshoehe

 

Anm.:  

Über den folgenden Beitrag sagt der Volksmund so treffend: Wieder wird eine neue Sau durch´s Dorf getrieben

 

Grüne: Auch in Deutschland Verteilungskämpfe um Wasser 

BERLIN (dpa/bl) Die Grünen-Bundestagsabgeordnete und Sprecherin der Grünen- Bundestagsfraktion für Umweltpolitik Bettina Hoffmann befürchtet in Deutschland wachsende Verteilungskämpfe ums Wasser.

…In einigen Regionen könnten aus einer zunehmenden Wasserknappheit und häufigen Dürren künftig Konflikte

um die Nutzung vor allem oberflächennaher Wasserressourcen entstehen", sagte sie am Montag (16.09.2019) mit Hinweis auf Auskünfte des Bundesumweltministeriums….  

…Bereits heute ist die Grundwasser­neubildung in Teilen Thüringens, Sachsen-Anhalts und Sachsens so­wie Brandenburgs vergleichsweise niedrig,

wobei die Trockenperioden im vergangenen und in diesem Jahr noch gar nicht berücksichtigt sind….

…Die Grünen-Politikerin erwartet angesichts des Klimawandels aber einen erhöhten Druck auf die Grundwasservorräte…  

…Konfliktpotenzial sieht die Expertin vor al­lem zwischen der Landwirtschaft und der öffentlichen Versorgung mit Trinkwasser, das zu 74 Prozent aus Grundwasser gewonnen wird….

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 17.09.2019

  

Anm.:

Derartige herbeigeredete Feststellungen führen erst zu Konfliktsituationen und zu weiterer Hysterie und Verunsicherung.

Es stellt sich die Frage:

Wer hat denn die Bauern ermutigt, wasserintensive Kulturen anzubauen, wie z.B. Raps, Mais und Sonnenblumen. 

Mit dem subventionierten Anbau dieser Kulturen sollte ja vor Jahren schon der Einsatz von Bio-Kraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen forciert werden…

…mit sehr mäßigem Erfolg.  

Auf trockene Böden gehören die entsprechenden Kulturen. Aussagen zur Niederschlagsverteilung in Deutschland sind oben  zu entnehmen.  

 

Hier etwas zur Person: Bettina Hoffmann

Dr. Bettina Hoffmann, Bündnis 90/Die Grünen, Diplom-Biologin ist eine deutsche Politikerin und Abgeordnete im 19. Deutschen Bundestag und Sprecherin für Umweltpolitik ihrer Fraktion.

Über sich sagt sie:

Zitat Anfang „Ich liebe unberührte Natur: alte Wälder, das Meer, die Berge. Farben und Formen von Landschaften begeistern mich immer wieder aufs Neue.

Meine Leidenschaft: Schutz von Natur und Umwelt zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen und Verknüpfung von Ökologie und Wirtschaft.

Als Biologin bin ich sozusagen von Beruf aus eine GRÜNE.

Als Naturwissenschaftlerin kann ich meine Meinung durchaus ändern, wenn man mich mit Fakten überzeugt.

Wichtig für eine Politikerin ist in meinen Augen der Respekt vor Andersdenkenden.

Außerdem sollten wir die Lösung eines Problems vom Ende her denken und nicht in Legislaturperioden rechnen.

Ich finde es wichtig, immer offen zu bleiben für neue Erkenntnisse. Menschen zugewandt sein liegt mir am Herzen.“

Zitat Ende

 

Anmerkung und Wunsch des Verfassers:

Ich hoffe, dass alle GRÜNEN diese Positionen vertreten.

 

Lesermeinung zu Fridays for Future

Es reicht mit den Beschimpfungen

Junge Aktivisten sollten erstmal selbst nachhaltig leben.

Alle, die wie, ich in den 50er- oder 60er-Jahren geboren wurden, müssen sich heute von der Fridays-for-Future-Bewegung anhören, dass sie der Jugend das Leben ruinieren. 

Ich muss dem widersprechen, denn in meiner Jugend wurde nachhaltig gelebt.

Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. An Pullover wurden längere Bündchen gestrickt. Hosen wurden mit bunten Borten verlängert.

Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer zu Fuß laufen, transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz.

Wenn Kleidung nicht mehr brauchbar war, wurden alle noch verwertbaren Dinge wie Knöpfe oder Reißverschlüsse abgetrennt und der Rest für Flicken oder als Putzlappen genutzt.

Geschenkpapier wurde vorsichtig geöffnet, um es wiederzuverwenden.

Wir sammelten Altpapier und Flaschen mit der Schule und halfen bei der Kartoffelernte. Ich könnte noch mehr nachhaltiges Verhalten dieser Art aufzählen.

Stattdessen muss man sich von der jetzigen Jugend, die sich mit dem SUV zur Schule kutschieren lässt,

und die wahrscheinlich schon jetzt einen höheren Stromverbrauch hat als wir in unserer gesamten Jugend, sagen lassen, wir ruinieren ihr Leben.

Wir hatten keine elektronischen Spiele, unser WhatsApp waren Zettel, wir verabredeten uns mündlich, Telefon gab es keins – das war für Notfälle gedacht.

Diese Jugendlichen und Kinder wollen etwas über Umweltschutz erzählen, werfen ihre Kleidung nach zweimal Tragen weg, produzieren Müll ohne Ende,

verbrauchen seltene Erden und müssen immer die neuesten Geräte besitzen.

Auf den Demos lassen sie sich ihren Müll von fleißigen älteren Menschen wegräumen, und am Wochenende geht es zum nächsten Open-Air-Konzert oder zum Koma-Saufen.

Wenn diese Jugendlichen und Kinder einmal so nachhaltig leben wie meine Generation gelebt hat, dann dürfen sie gerne streiken. Hannelore Groba, Teichland

Quelle: lr-online,de, 18. 10.2019

  

Lesermeinung zum Klimawandel

Anpassung heißt die Lösung

Klimawandel nicht stoppbar, da Weltbevölkerung wächst.

Notwendig wäre vor allem, das hohle Gerede und die unbedarften Demonstrationen zum Stopp des Klimawandels zu beenden.

Der in der Erdgeschichte sich immer wiederholende Klimawandel gehört zu den unabänderlichen 

Naturereignissen wie beispielsweise Erdbeben oder Wirbelstürme und ist durch den Menschen nicht zu stoppen.

Der Kampf gegen den Klimawandel ist die Neufassung des Kampfes gegen Windmühlenflügel von Don Quichotte (laut Duden „schwärmerischer Idealist, dessen Tatendrang an der Realität scheiterte“). Die Auffassung, dass der Klimawandel im Wesentlichen von Menschen gemacht ist, ist meiner Meinung nach irrig. (...)

Und wenn dann noch behauptet wird, dass für den Klimawandel prinzipiell der CO2-Ausstoß die Ursache ist (was bislang nicht bewiesen ist; außerdem gibt es mehrere Klimagase, unter anderem Wasserdampf und Methan), dann sei die Frage erlaubt: Wie real ist ein Stopp denn?

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor rund 150 Jahren hat sich die Weltbevölkerung verfünffacht und wird um etliche Milliarden weiter wachsen. Die UNO sagt in den nächsten Jahrzehnten einen weiteren CO2-Anstieg von derzeit rund 35 Milliarden Tonnen jährlich auf 42 Milliarden Tonnen voraus.(...)                

In den reichen Industrienationen würde selbst die Halbierung des Ausstoßes das Problem nicht annähernd lösen und zu erheblichen sozialen Verwerfungen führen.

In den Schwellenländern (vor allem Asien) einen Verzicht auf steigenden Wohlstand verbunden mit nicht verhinderbarem wachsenden Ausstoß von CO2 durchzusetzen, ist nicht real. (...)

Da niemand weiß, wie das Weltbevölkerungswachstum in absehbarer Zeit beendet werden kann (von einer Verringerung der Weltbevölkerung ganz zu schweigen), führt auch diese These des angeblich von Menschen gemachten Klimawandels zu keinem Stopp.

Wir müssen, ob es uns gefällt oder nicht, uns dem Klimawandel anpassen (deutscher Kohleausstieg ist keine Anpassung). (...) Das wird enorme Kräfte und riesige Finanzmittel beanspruchen,

wenn man an die Gestaltung des Wassermanagements oder den notwendigen Waldumbau denkt, wobei man zu dem noch sehr wenig weiß. Mit der Anpassung ist jedoch sofort zu beginnen. Hans-Joachim Jeschke, Schwarzbach

Quelle: lr-online.de, 20. Oktober 2019

 

Anm.:  

Merkt denn keiner etwas oder will niemand etwas merken …

 

Anm.:

Wenn man aufmerksam die an die LR gerichteten Leserbriefe zu der Thematik „Klimawandel …“ liest und die Anzahl der veröffentlichten Leserbriefe hochrechnet, gibt es nur noch sehr wenige Leser,

die der durch (unsere) "Klimaaktivisten" und Weltuntergangszenaristen im Verbund mit ihren Lobbyisten und

medialen Unterstützern verbreiteten These des Klimawandels durch menschengemachten CO- Ausstoß Glauben schenken.   

Ich stelle mir die Frage: Warum wird diese Meinung der Bevölkerung von den politisch Verantwortlichen nicht zur Kenntnis genommen bzw. als ihr ureigenester Wählerauftrag wahrgenommen.

 

Eine Antwort ist vielleicht:  

Fachwissen ist Mangelware.

Experten (..und dann noch die falschen) müssen für viel Geld beraten.

An dieser Stelle zur Definition des Begriffs "Experten":

Experten sind Leute, die andere daran hindern, ihren gesunden Menschenverstand zu gebrauchen

(ZItat:  Hannes Messemer, Schauspieler, 1924-1991)

 

Das sind keine Aktivisten - Hysterie ums Klima 

(…) Was für ein Schindluder mit dem Wort „Aktivist“ in der heutigen Medienlandschaft getrieben

wird, spottet jeder Beschreibung. Da wird das Wort "Aktivist" mit al­len möglichen Wörtern wie Frie­den, Freiheit, Klima, Umwelt usw. zusammengesetzt.

Auch bewaffnete Untergrundkämpfer in Syrien, Hausbesetzer in Berlin, Menschen, die den Straßenverkehr blockieren oder öffentliche Einrichtungen und Bahnanlagen beschädigen,

werden als "Aktivisten" bezeichnet. Ich sehe darin eine Verunglimpfung des in der ehema­ligen DDR verwendeten Begriffes "Aktivist".

Mir fällt auf, dass insbesondere deutsche Medien sich ei­ner Wortwahl bedienen, die den tatsächlichen Veränderungen des Klimas nicht gerecht wird. Wir müssen kein Klima retten,

es hat und es wird immer Klima geben und es wird sich verändern. 

Das Entscheidende aber ist, die Menschheit muss sich darauf einstellen. Wenn in Deutschland weniger Schadstoffe in die Atmosphäre abgegeben werden, ist das in jedem Fall zu begrüßen.

Aber selbst wenn in Deutschland kein Auto mehr fahren würde und kein Flugzeug mehr fliegen würde - was, wie wir alle wissen, praktisch unmöglich ist -

hätte das auf die Veränderung des Weltklimas keinen Einfluss.  

(...) Wir Deutschen mit einem Anteil von einem Prozent der Erdbevölkerung und 2,1 Prozent Anteil am sogenannten menschengemachten CO2 - Haushalt, spielen die Weltverbesserer.

Glaubt wirklich ein vernunftbegabter Bürger, dass ein relativ kleines Volk die gesamte Menschheit retten kann? Ich frage mich mittlerweile,

wie lange unsere "Klimaaktivisten" und Weltuntergangszenaristen im Verbund mit ihren Lobbyisten und medialen Unterstützern noch brauchen werden, bis sie die deutsche Wirtschaft und

den Wohlstand vollends mit ihrer Klimahysterie am Boden haben werden.  

Für mich sind auch die völlig aufgebausch­ten hysterischen Aktionen von Kindern und Jugendlichen in unseren Großstädten inakzeptabel. Die Kinder können Einfluss auf die Umwelt nehmen,

wenn sie ihre Einwegverpackungen und Plastikflaschen auf den Spielplätzen und Straßen nicht achtlos auf die Erde werfen, sondern wenigstens in die vorhandenen Müllbehälter. (...)

Werner Hanko Lauchhammer

 

Anm.: Vorsicht Ironie:

Einwegverpackungen und Plastikflaschen, die bei den Friday-For-Future-Demos anfallen werden von denen beseitigt, die den Kids die Zukunft nehmen und genommen  haben

 

14. Oktober 2019 | 19:43 Uhr

Lesermeinung zur Klimahysterie

Weltklima – nur eine globale Lösung zählt!

Deutschland muss seine Bedeutungslosigkeit fürs Weltklima erkennen.

Die deutsche Kohleverstromung ist mit nur 1,8 Prozent an der weltweiten Kohleverstromung beteiligt. Weiter muss man zur Kenntnis nehmen, dass sich mehr als 1000 Kohlekraftwerke weltweit im Bau befinden.

Selbst unsere unmittelbaren Nachbarn bauen neue Kernkraft- und Kohlekraftwerke oder erweitern bestehende Kohlegruben, um die Kohleverstromung bis nach 2040 zu sichern.

Die größten CO2-Emittenten sind mit rund 85 Prozent China, Indien und die USA. Also ist der deutsche Kohleausstieg für das Weltklima völlig bedeutungslos. Aber dann kommt die viel gepriesene „Vorbildrolle“ Deutschlands ins Spiel.

Kein gesichertes Stromnetz und höchste Energiepreise in Europa führen langfristig zum Konkurrenzverlust deutscher Produkte in der Welt und verteuern das tägliche Leben. Das ist ein „schönes Vorbild“ für andere Länder, es nicht so zu machen.

Die erneuerbaren Energien mit einer bisher installierten elektrischen Leistung von mehr als 100 Gigawatt/200 Milliarden Euro sind damit nicht in der Lage, die Stromversorgung Deutschlands auch nur für einen einzigen Tag zu übernehmen.

Nun hat Deutschland auch noch begonnen, die einst in der Welt führende Automobilindustrie zu demontieren. Selbst die Führungselite der deutschen Automobilindustrie steckt Milliarden in die Entwicklung der E-Mobilität.

Und das alles ohne Marktanalysen und Bedarfsforschung für Rohstoffbeschaffung (Lithium und Kobalt), und ohne Bewertung der Möglichkeiten der Ladestrombereitstellung für sieben bis zehn Millionen E-Autos.

Zeitgleich wollen diese Politiker aus Atom- und Kohlestrom aussteigen.

Warum wird die Brennstoffzelle nicht als Alternative zur batteriebetriebenen E-Mobilität betrachtet? Bei 30 000 Windrädern hätten wir genügend H2-Tankstellen (Elektrolyse an jedem Windpark als Black-Box“) zur Verfügung.

Wann wird endlich wieder reale und sachkundige Politik gemacht?

 

Quelle: https://www.lr-online.de/leser/briefe/lesermeinung-zur-klimahysterie-weltklima-nur-eine-globale-loesung-zaehlt_aid-46498075

 

Lesermeinung zur Minister-Qualifikation

Wir brauchen Fachleute

Ministern fehlt es oft an dringend nötigem Wissen.

Mit Begeisterung lese ich diverse Leserbriefe, die zum Teil über sehr gute Fachkenntnisse verfügen. Leider hört die keiner gern in den zuständigen Ministerien.

Stellen wir uns nur einmal ganz kurz vor, wir hätten sämtliche Ministerposten und vergleichbare Zuständigkeiten nur mit Fachleuten besetzt, –

was könnte dieses Land an Beraterkosten sparen und in Bildung, Pflege sowie Infrastruktur investieren.

Wir benötigten dann keine 709 Abgeordnete, die Bahn wäre voll funktionstüchtig, Herr Scheuer müsste nicht dem Steuerzahler Milliardenkosten an die Backe kleben,

und Frau von der Leyen könnte als Ärztin tatsächlich Menschen helfen!

Illusion? Ja, leider, denn solange Milliarden in Beraterfirmen verschwinden, keiner der Verantwortlichen haften muss, solange werden wir um ehrliche Sozialabgaben und Steuergelder betrogen.

Klimahysterie wäre kein wirksamer Zug, auf den jeder Parteienvertreter sorglos aufspringen kann, denn er müsste schlicht und einfach Kompetenz nachweisen. Und wer kann das schon heute?

Quelle:

https://www.lr-online.de/leser/briefe/lesermeinung-zur-minister-qualifikation-wir-brauchen-fachleute_aid-46498181

 

Noch ein Wort zu den Ernteergebnissen im "zweiten Dürrejahr in Folge":

Spreewald-Bauern ernten Rüben

Auf dem Feld in Burg muss die ganze Familie Möbus ran.

Das Futtergemüse ist trotz Dürre gut gewachsen

 

Anm.:  

Zwei trockene Sommer hintereinander (immer und überall als Anzeichen des menschengemachten Klimawandels gedeutet)

scheinen sowohl den Hackfrüchten als auch anderen Erträgen wenig auszumachen.

 

Burg/Spreewald 

…Am Burger Waldschlösschenweg türmen sich Heu- und Strohballen für die Rinder…

…Und auf dem Feld der Familie Möbus werden die Rüben geerntet. Im trockenen Sommer sind sie erstaunlich gut gewachsen… 

…Die Landwirte sind damit beschäftigt, den Futtervorrat für den Winter aus dem noch warmen Boden zu ziehen und einzulagern…

 …"Die gelben und roten Futterrüben sind im vergangenen Jahr zwar noch größer gewesen, aber so sind sie schon gut", stellt Konrad Möbus fest….  

….Mit der Ernte ist Familie Möbus Trio zufrieden. Eine Riesenrübe ist übrigens nicht dabei…. MARION HIRCHE

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 16.10.2019

 

Weinernte 2019:  weniger, aber gut 

In den deutschen Weinanbaugebieten sind fast alle Trauben gekeltert, der Most gärt im Fass. Die Weinlese verlief dieses Jahr schnell - aber sie brachte auch weniger ein als sonst. 

…MAINZ/WÜRZBURG (dpa/lsc) Die diesjährige Weinlese ist weitgehend abgeschlossen. Die meisten Winzer in den 13 deutschen Anbaugebieten haben ihre "letzte Fuhre" schon eingefahren. 

….Regnerisches Wetter erhöht die Gefahr von Fäulnis. Schon seit Jah­ren verschiebt sich die Ernte nach vorne. Denn die zunehmende Wär­me lässt viele Trauben besonders schnell reifen.

Viele Winzer lesen früher, damit Zucker- und Alkoholgehalt nicht zu hoch werden….

…Die Niederschläge waren in den 13 Anbaugebieten sehr unterschiedlich verteilt. Noch früher als im Vorjahr litten die Reben unter Wassermangel.

Stark von Trockenheit betroffen war laut Weininstitut auch das Anbaugebiet Saale- Unstrut. Hingegen profitierten die Weinberge im Kaiserstuhl laut Weininstitut von ausreichend Niederschlägen…

 

Anm.:  

Warum erwarten auch die Winzer, dass jedes Jahr zum Rekorderntejahr wird? 

Anlass zu dieser Bemerkung ist der nachfolgende Satz:

 

….Unterm Strich fiel die Ernte dieses Jahr (2019)  vermutlich geringer aus als 2018  

–wobei 2018 ein besonders starker  Jahrgang war…. 

…Der Ertrag bleibe mit schätzungsweise 8,6 Millionen Hektolitern um etwa 17 prozent hinter 2018 und um etwa  2 Prozent unter dem langjährigen Durch-schnitt….

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 14.10.2019.

 

Dieser Artikel von dpa wurde weitgehend von der Lausitzer Rundschau  übernommen

Stillgelegt fürs Klima: Block E geht vom Netz ;

Es ist ein Vorgriff auf den Kohleausstieg. Seit 2016 werden nach und nach acht Braunkohleblöcke abgeschaltet. Jetzt sind die letzten beiden an der Reihe: Jänschwalde und Neurath. 

JÄNSCHWALDE (dpa/bob) Im Rhei­nischen Revier und in der Lausitz werden für den Klimaschutz zwei Braunkohle- Kraftwerksblöcke ab­geschaltet.

Sie gehen offiziell zum 1. Oktober (2019) für vier Jahre in eine Si­cherheitsbereitschaft und dürfen nicht mehr kommerziell betrieben werden. Danach werden die Anlagen endgültig stillgelegt. 

…Im RWE-Kraftwerk Neurath ging der Block C bereits in der Nacht zum Samstag (28.09.2019) in die Bereitschaft, der Block E im Leag-Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg

folgt an diesem Montagnachmittag, wie die Betreiber mitteilten… 

…Mit der Abschaltung des zweiten von sechs Blöcken im Braunkohle-Kraftwerk Jänschwalde am 01.10.2019 fallen nach Angaben des Betreibers Leag im gesamten Unternehmen 600 Jobs weg.

Das betreffe sowohl den Tagebau als auch das Kraftwerk… 

..Die schrittweise Abschaltung von insgesamt acht Braunkohle­blöcken war 2015 vereinbart wor­den.

Der erste Block wurde 2016 außer Betrieb genommen, Neurath C und Jänschwalde E sind die letzten beiden Blöcke in dem Stilllegungsprogramm….  

..Die Einsparung von insgesamt 12,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid bei der Braunkohle sollte dazu beitragen, die deutschen Klimaziele für 2020 zu erreichen…  

….Die Verringerung der Treibhaus­gas- Emissionen um mindestens 40 Prozent im Vergleich zu 1990 wird aber verfehlt (z.Z sind es 33 Prozent), wie jetzt schon klar ist.

 

Anm.:

Erreicht worden sind bisher ca. 33  Prozent, so dass von einer Verfehlung des o.g. „Zieles“ kaum die Rede sein kann.

Warum erfolgt darüber keine Information?

 

…Für die vorzeitige Abschaltung der Kraftwerke werden die EnergiekonzeIne RWE, Leag und Mibrag entschädigt.

Sie erhalten nach Angaben des Bundesministeriums voraussichtlich

1,6 Milliarden Euro (Geld aus der EEG-Umlage, sprich vom Stromkunden)…. 

….Die Kraftwerksblöcke in der Sicherheitsbereitschaft dürfen nicht mehr regulär laufen. Sie sollen bereitstehen, wenn etwa bei extremen Witterungslagen die Stromproduktion nicht ausreichen sollte, um den Verbrauch zu decken…

…RWE betont …, der Konzern verdiene mit der Sicherheitsbereitschaft kein Geld. Mit den Zahlungen würden Sach- und Personalkosten vergütet.

Mit der Sicherheitsbereitschaft gingen rund 1000 Arbeitsplät­ze verloren. Sie würden schrittweise und sozialverträglich abgebaut….

 

Anm.: In der Lausitz ist davon bis jetzt nichr ein einziger Arbeitsplatz ersetzt worden

 

…Das Bundeswirtschaftsministerium hat überprüfen lassen, ob die Einsparziele tatsächlich erreicht werden. Danach bringt das Programm eine Einsparung von

mindestens 11,8 Millionen Tonnen CO2 bis 2020.

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 30.09.2019

 

Anm.:  

In verschiedenen Medien u.a. Wirtschaftswoche, DieZeit u.a. ist über die „Stilllegung fürs Klima“ und die Abschaltung von Kraftwerksblöcken unvollständig,

d.h. ohne Nennung der mit der Stilllegung verbundenen Kosten berichtet worden.

 

Der geneigte Leser fragt sich, ist das Verbreiten von unvollständigen Informationen Methode?

 

…Die Kommission hat sich darauf verständigt, dass das letzte Kohlekraftwerk 2038 stillgelegt werden soll. Im europäischen Vergleich zahlen die Deutschen schon jetzt am meisten für Strom.

Einen weiteren Anstieg muss es allerdings nicht zwingend geben…

Quelle: WELT

 

Anm.: Es gibt zum Thema „Kohleausstieg“ auch noch andere Meinungen:

z.B.  

·  Kohleausstieg steigert laut Klimaforschern den CO2-Ausstoß

Es ist ein verblüffendes Ergebnis: Der Kohleausstieg verringert laut einer Studie nicht automatisch den CO2-Ausstoß. Schuld sind komplizierte Mechanismen im Emissionshandel. Eine konkrete Maßnahme könnte Abhilfe schaffen.

Ausführlich unter: 

https://www.welt.de/wissenschaft/article194713187/Kohleausstieg-steigert-laut-Klimaforschern-den-CO2-Ausstoss.html

 

und

Lesermeinung - Achtung, es droht Ungemach!!

Grüne will Brandenburgs Ministerpräsidentin werden

Na so was! Frau Nonnemacher will Ministerpräsidentin werden! Kann sie das? Ja, wenn AKK Verteidigungsministerin wurde, kann Nonnemacher auch Regierungschefin!!!

Aber Achtung, es droht Ungemach! Bei einem Deckungsgrad von ca. 40 Prozent erneuerbarer Energien gehen bei einem sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle, so ihr Wahlversprechen,

schon weit vor 2030 die Lichter aus !!! Leute kauft Kerzen, Elektroautofahrer tauscht eure Diesel zurück, Greta-Anhänger schafft für eure Kommunikation schon mal Brieftauben an.

Steuern auf Fleisch, Heizöl und Sprit und nicht zuletzt Silvester ohne Feuerwerk?

Das ist Brandenburg 2020. Da kann man sich aber so was von freuen!!!

Quelle: lr-online.de, 18.08.2019

 

Hier die Vita von Frau Nonnemacher:

Ursula Nonnemacher (* 29. Juni 1957 in Wiesbaden) ist eine deutsche Politikerin der Grünen. Seit 2009 ist sie Abgeordnete im Landtag von Brandenburg.

Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2019 ist sie genauso wie bereits bei der Wahl 2014 die Spitzenkandidatin ihrer Partei.

Leben

Nonnemacher studierte 1976 bis 1983 Humanmedizin in Mainz und Berlin und war ab 1983 als Klinikärztin in Berlin-Spandau tätig.

1993 erwarb sie die Anerkennung als Fachärztin für Innere Medizin. Sie ist Sprecherin des Vorstandes der Grün-Bürgerbewegten Kommunalpolitik Brandenburg e. V.

Nonnemacher ist verheiratet und hat drei Kinder.

Politik

Sie ist seit 1997 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Seit 2003 gehört sie der Stadtverordnetenversammlung von Falkensee an und war dort bis 2008 Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Ab 2008 wurde unter ihrem Vorsitz eine Fraktion der GRÜNEN mit dem Alternativen Bündnis Falkensee gebildet.

Zur Landtagswahl in Brandenburg am 27. September 2009 wurde sie in den Landtag gewählt. Dort gehört Nonnemacher dem Innenausschuss, der Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK)

und dem Ausschuss für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie an. Außerdem war sie Mitglied im Petitionsausschuss.

Am 5. Dezember 2017 erfolgte ihre Wahl zur Fraktionsvorsitzenden neben Axel Vogel.[1]

Bei einer Urwahl wurde Nonnemacher durch 79 Prozent der abstimmenden Mitglieder des Landesverbands auf den ersten Listenplatz der Grünen für die Landtagswahl in Brandenburg 2019 gewählt

und somit zusammen mit Benjamin Raschke als Spitzenkandidatin nominiert.[2]

Quelle: WIKIPEDIA 

 

Anm.:

Mit dieser Vita ist man geradezu prädestiniert, sich zum vorzeitigen Kohleausstieg und den damit zusammenhängenden Folgen zu äußern…..

 

Katastrophen - München - Wenige Naturkatastrophen im ersten Halbjahr (2019)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Anm.:  

Es hat den Anschein, als ob sich alle Printmedien Deutschlands mit Nachrichten nur durch den dpa-Newskanal, die Funk-Mediengruppe, Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) u.a. versorgen lassen.

Ob das in allen Fällen der Bildung einer Meinungsvielfalt dient, wage ich zu bezweifeln.

 

München (dpa) - Die meisten Länder dieser Welt sind im ersten Halbjahr von verheerenden Naturkatastrophen verschont geblieben.

Anm.: Ist etwa auch der „Klimawandel“ schuld daran?

… Die globale Bilanz von Januar bis Ende Juni ((2019) : volkswirtschaftliche Gesamtschäden von 42 Milliarden Dollar, erheblich weniger als im langjährigen Mittel...

…Das erste Halbjahr war ein sehr schadenarmes, was die Naturgefahren betrifft, und zwar sowohl im Vergleich mit 2018 als auch im langjährigen Durchschnitt,

sagte Ernst Rauch, der Chef-Geowissenschaftler der Munich Re….

…Der langjährige Durchschnittswert ist mehr als doppelt so hoch: 92 Milliarden Dollar

…Der Rückversicherer dokumentiert seit mehreren Jahrzehnten die Naturkatastrophen rund um den Globus, da die Höhe der Schäden für die Versicherungsbranche von großer Bedeutung ist….

Quelle: zitiert aus www.sueddetsche.de, 30. Juli 2019

Ausführlich unter:

https://www.sueddeutsche.de/news/panorama/katastrophen---muenchen-wenige-naturkatastrophen-im-ersten-halbjahr-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190730-99-265986

 

Anm.:

Der Juli 2019 war gar nicht so außergewöhnlich, wie vielleicht von "einigen" erhofft 

 

Rückblick Juli 2019 - Rekordhitze und Trockenheit

Drei Tage in Folge 40 Grad und mehr: Eine Hitzewelle wie im letzten Julidrittel hat es seit Messebeginn nicht gegeben. Zusammen mit einem deutlichen Regendefizit nimmt die Dürre katastrophale Ausmaße an.

Vom 24.Juli bis zum 26.Juli war bei Werten bis 40 Grad jede Erfrischung willkommen. Bild: dpa

…Der Juli 2019 zeichnet sich durch eine historische Hitzewelle im letzten Julidrittel aus. An zahlreichen Stationen wurde die 40-Grad-Marke geknackt…

…Aufgrund eines ansonsten eher durchschnittlichen Monats liegt das Monatsmittel mit "nur" 18,9 Grad knapp über dem Mittel der vergangenen 30 Jahre. …

Der Juli in Bildern

 

Trotz der Hitzewelle im letzten Julidrittel fällt der Juli 2019 deutlich kühler aus als der im Jahre 2018.

…Mit 55 Litern pro Quadratmeter kamen nur etwa zwei Drittel des Klimamittels zusammen...

…Regional gab es, wie es typisch für die Sommermonate ist, große Unterschiede: Während am Alpenrand der Durchschnitt sogar übertroffen wurde, waren es an einigen Stationen über ganz Deutschland verteilt nur 10 bis 20 Prozent…

…In Kombination mit extrem hohen Temperaturen im letzten Monatsdrittel verschärfte sich somit die Dürre. Unter anderem lässt die Trockenheit Nadelhölzer und Buchen sterben,

Es ist von einer Jahrhundertkatastrophe die Rede…

Heftige Gewitter und Tornados

…Ein großer Teil des Niederschlags kam in Form von lokalen Schauern und Gewittern vom Himmel. Zur Monatsmitte waren heftige Unwetter mit Hagel dabei…

…Ende des Monats vertrieben weitere Gewitter die extreme Hitze, dabei gab es zahlreiche Überschwemmungen

 

Nach dem Juli 2018 verzeichnet auch der Juli 2019 ein deutliches Niederschlagsdefizit.

…Die Sonnenscheindauer lag mit 235 Stunden etwas über dem langjährigen Mittel. Hochdruckgebiete brachten viele freundliche Tage. …

Die Sonnenscheindauer liegt in etwa im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre.

Quelle: zitiert aus wetter online-Wetterrückblick

Ausführlich unter:

https://www.wetteronline.de/wetterrueckblick/rueckblick-juli-2019-rekordhitze-und-trockenheit-2019-07-31-jr

 

 Ähnlich warme Sommer waren  in den Jahren 1905, 1911, 1917, 1947, 1959, 1975, 1982, 1983 und 1992

  Quelle:   https://www.donnerwetter.de/ecke/specials/990623.htm

 

 

 

 

Anm.:

Schon wieder wird durch den Weltklimarat mit sog. neuen Erkenntnissen Hysterie verbreitet

 

Umweltpolitik - Erderwärmung gefährdet Ernährung

Genf. Experten fordern angesichts des Klimawandels eine ökologische Kehrtwende in der Landwirtschaft.

…Der Weltklimarat schlägt einmal mehr Alarm: Das Expertengremium warnt in einem Sonderbericht, dass die Erderwärmung immer mehr die Ernährungssicherheit der Weltbevölkerung gefährdet…

…Dieses Szenario skizzieren die Wissenschaftler in ihrem Report „Klimawandel und Land“, den sie am Donnerstag in Genf vorstellten...

…Der indische Umweltwissenschaftler Priyadarshi Shukla, Co-Vorsitzender einer der Arbeitsgruppen des Expertengremiums der UN, sagte der RUNDSCHAU,

dass sich die Verbraucher auf steigende Preise, eine sinkende Qualität und Störungen in den Lieferketten einstellen müssen….

Anm.:

Hat Indien nicht genügend eigene Probleme, die von indischen Umweltwissenschaftlern zu lösen sind?

…Ein ganzes Drittel der produzierten Nahrung geht verloren oder wird weggeschmissen – so steht es in dem Bericht des Klimarates….

…Der Druck auf die Lebensmittelversorgung wird besonders drastisch in armen Ländern in Afrika, Asien, der Karibik und Lateinamerika zu spüren sein, hielt der Rat fest….

Den Angaben nach leben bereits 500 Millionen Menschen in Regionen, in denen sich Wüsten ausbreiten.

 

Anm.:

Das Argument, dass sich die Wüsten weiter ausbreiten, kann man nicht so unwidersprochen hinnehmen.

Im Ergebnis meiner Recherchen nach Veröffentlichungen zu diesem Thema, kommt man  zu einem anderen Ergebnis:

 

Die Welt wird grüner …

In Spiegel online vom 29.04.2016 war nachfolgender Beitrag zu lesen:

 

Treibhausgase Die Welt wird grüner

CO2 sorgt für den Klimawandel - doch gleichzeitig lässt es verstärkt Pflanzen wachsen. Satellitendaten zeigen: Die Erde ergrünt.

Jetzt aber zeige sich ein positiver Effekt des Gases, das aus Autos, Fabriken und Kraftwerken strömt: Es dünge quasi Pflanzen, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature Climate Change".

Quelle: Spiegel online, 29.04.2016     

Ausführlich unter: 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html

 

Die Erde wird grüner

 

Zunahme der grünen Blattfläche von 1982 bis 2009 (Grafik: Boston University/ Prof. R. Myneni)

 

Ein Nebeneffekt des menschengemachten Klimawandels ist inzwischen selbst aus dem All zu erkennen: Die Erde wird grüner. Denn der steigende CO2-Gehalt der Atmosphäre wirkt wie ein Wachstumsverstärker auf die Vegetation.

Eine Auswertung von Satellitenaufnahmen belegt, dass die Pflanzendecke auf einem Großteil der Landflächen dadurch üppiger geworden ist. Die Zunahme an grüner Biomasse entspricht einem grünen Kontinent, doppelt so groß wie die USA.

Das Kohlendioxid der Luft ist nicht nur ein Treibhausgas, das das Weltklima anheizt, es ist auch ein wichtiger Rohstoff für die Vegetation. Die Pflanzen nehmen das CO2 über ihre Spaltöffnungen auf,

um es dann mit Hilfe des Sonnenlichts in der Fotosynthese in energiereiche Verbindungen umzuwandeln. Diese organischen Kohlenstoffverbindungen dienen ihnen als Energielieferant, aber auch als Baustoff für ihre Zellen und Stützelemente.

Aus Gewächshausversuchen weiß man bereits seit längerem, dass ein erhöhter CO2-Wert der Luft für viele Pflanzen wie ein Dünger wirkt: Sie wachsen schneller, legen mehr und größere Blätter an und schießen stärker in die Höhe.

Inzwischen jedoch ist durch die anthropogenen Emissionen auch in der freien Natur der CO2-Gehalt der Luft deutlich angestiegen:

Im Jahr 2015 überschritten die globalen Konzentrationen dieses Treibhausgases erstmals die Rekordmarke von 400 parts per million (ppm).

 

Anm.: Beginn

Die globale Konzentration von CO 2   lag   nach Angaben aus verschiedenen Quellen schon immer bei     0,04 %, (damit es sich dramatischer anhört bei 400 ppm)

Meyers Lexikon 1896:                                                                                                                                             0,04 %

(es wurde von sog. Experten diese Angabe angezweifelt, da angeblich zu dieser Zeit keine „modernen“ Messmesthoden zur Verfügung standen).

Schlag nach Natur, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1953:                                                                    0,04 %

Kleine Enzyklopädie Natur, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1987:                                                      0,04 %

Meyers Großes Taschenlexikon, B.I.-Taschenbuchverlag Mannheim. LeipzIg. Wien. Zürich, 1999:               0,04 %

https://de.wikipedia.org/wiki/Luft

Als Luft bezeichnet man das Gasgemisch der Erdatmosphäre. Trockene Luft besteht hauptsächlich aus den zwei Gasen Stickstoff (rund 78,08 Vol.-%) und Sauerstoff (rund 20,95 Vol.-%).

Daneben gibt es noch die Komponenten Argon (0,93 Vol.-%), Kohlenstoffdioxid (0,04 Vol.-%) und andere Gase in Spuren.“

 

In „Kleine Enzyklopädie Natur, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1987“ wird zusätzlich angemerkt, dass

die relative Konstanz des Gehaltes von Luft an Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid, durch verschiedene Kreisläufe in der Natur gewährleiste wird. :

Auch bei Anwendung sog. moderner Messmethoden hat sich der 1896 in Meyers Lexikon angegebene Wert bestätigt.

Anm.: Ende

Wie sich dieser Anstieg auf die weltweite Pflanzenwelt ausgewirkt hat, hat nun ein  internationales Forscherteam um Zaichun Zhu von der chinesischen Akademie der Wissenschaften erstmals umfassend untersucht.

 Quelle: zitiert © wissenschaft.de – Nadja Podbregar, 25. April 2016

 

Ausführlich unter:

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/die-erde-wird-gruener/

 und weiteren seriösen Quellen:

 https://www.spektrum.de/magazin/co2-macht-die-erde-gruener/1413530, 2016

  https://www.vdi-nachrichten.com/Technik/Die-Erde-gruener, 2017

 

Die Erde grüner ... bitte folgen Sie dem Link 

https://static.wissenschaft.de/uploads/1/6/16-04-25-greenearth.jpg

 

Für mich stellt sich die Frage:

Soll sich der Zustand der Vegetation der Erde innerhalb der letzten 5 Jahre so stark verändert haben, dass sich wie im PPCC-Bericht festgestellt, Wüsten sich weiter ausbreiten?

Nach dem Willen des IPPC kann etwas nicht sein, was nicht sein darf.

Man sollte immer nach der Maxime Immanuel Kants handeln:

 „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

 

 Anm.: Ende

 Fortsetzung: Artikel Umweltpolitik - Erderwärmung gefährdet Ernährung

…Die Erderwärmung beeinträchtige die Anbaumöglichkeiten auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen und lasse die Produktivität sinken. Dadurch würden auch die Fähigkeiten der Oberflächen und Gewächse eingeschränkt,

das klimaschädliche Karbondioxid zu absorbieren…

…Gleichzeitig verlangen die Fachleute eine radikale Wende in der Landwirtschaft. Denn der Agrarsektor, die Forstwirtschaft und andere Formen der Bodennutzung in ihrer bisherigen Form sind laut dem Bericht für den Ausstoß

fast eines Viertels der klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich…

…Eine nachhaltige und an ökologischen Kriterien orientierte Anbauweise müsse zum Durchbruch kommen…

Einen Aufruf, den Fleischkonsum aus umweltschädlicher Massentierhaltung einzuschränken oder gar einzustellen, wollte der Klimarat allerdings nicht machen…

…Laut dem Sekretariat des Weltklimarates in Genf trugen 107 Autoren zu dem Bericht bei, die zusammen mehr als 7000 wissenschaftliche Schriften auswerteten…

…Der Weltklimarat rüttelte in den vergangenen Jahren mit seinen düsteren Berichten über die Folgen der Erderwärmung immer wieder die Öffentlichkeit wach.

Für seine Verdienste erhielt das Gremium, das vom Umweltprogramm und der Weltwetterorganisation der UN gegründet wurde, 2007 zusammen mit dem Ex-US-Vizepräsidenten Al Gore den Friedensnobelpreis… Jan Dirk Herbermann

 Quelle: zitiert aus lr-online.de, 08.08.2019

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/politik/erderwaermung-gefaehrdet-ernaehrung_aid-44938751

An dieser Stelle einige Bemerkungen zur betriebenen Hysterie zu dem „Rekordsommer 2019“ und seine sog. Auswirkungen:

Schwache Ernte schmälert Einnahmen

ELBE-ELSTER (mt) Ob die längst ab­geschlossene Getreideernte oder das begonnene Maishäckseln ­ die Erträge der Landwirte auch in Elbe-Elster liegen im zweiten heiß-trockenen Jahr in Folge

unter dem langjährigen Mittel. Jedoch ein wenig über denen des sehr schwa­chen Vorjahres. Das hat der Kreis­bauernverband Elbe- Elster auf sei­ner Betriebsleitertagung festgestellt.

Die finanziellen Einbußen würden durch oft nicht auskömmliche Er­zeugerpreise noch verstärkt. 

Niederschläge. Das lokal unterschiedliche Defizit hat im Vorjahr etwa zwischen 150 bis 170 Millimetern gelegen. Kumuliert ergeben sich bis heute rund 250 Millimeter. 

Natur und Landwirtschaft brauchen ein Regenjahr mit 800 Millimetern und mehr. 

Grünland. Noch halbwegs gut stünden jene Pflanzenarten, die mit der Trockenheit besser klar kommen. Nach- und Neuaussaat seien oftmals jedoch erforderlich.

 Anm.:

Man kann doch nicht jährlich Rekordernten erwarten.

Vielleicht sollte mal darüber nachgedacht werden, welche Pflanzenarten mit einem Niederschlagsdefizit besser klar kommen.

Es muss nicht immer Mais sein.

 

Storchenjahr 2019 ist sehr durchwachsen

LAUCHHAMMER (trt) Fast die Hälf­te der Weißstorch-Brutpaare im Altkreis Senftenberg hat in diesem Jahr keinen Nachwuchs. Insgesamt sind lediglich 21 Jungvögel ausgeflogen, zwar einer mehr als vor einem Jahr,

aber 13 weniger als 2017. Storchenvater Werner Blaschke aus Lauchhammer bezeichnet daher die Saison 2019 als sehr durchwachsen bis schlecht.

Verantwortlich sei unter anderem das unzureichende Futterangebot aufgrund der intensiven Landwirtschaft.

Quelle: zitiert aus LR, 28.08.2019

 

Es gibt auch andere Beispiele, wie man dem Wetter trotzen kann:

 

Die Lese geht los: Ab in den Weinberg!

Großräschen. Großräschens Winzer Andreas Wobar hat am Montag (26.08.2019) die Weinlese 2019 eröffnet. Weine mit Spitzenwerten sind gereift.

…Reif für die Ernte: 1700 Rebstöcke der Sorte Solaris. Großräschens Winzerpaar Cornelia und Andreas Wobar hat am Montagmorgen seine Stamm-Helferschar zusammengetrommelt….

…Die mit zweiwöchigem Vorsprung gelesenen 3,4 Tonnen Solaris haben den Ertrag des Vorjahres getoppt…

….Dabei war es durchaus erneut ein Weinjahr mit Turbulenzen. Erst die eiskalten Aprilnächte mit empfindlichen Nachtfrösten als die Knospen bereits angeschwollen waren.

Dann die Juni-Dürre mit Rekord-Hitze, bei der Winzer Wobar seine Regenmaschine im Berg anwerfen musste, damit die Blätter ordentlich wachsen konnten….

...Am Weinberg mit der exponierten Lage direkt am Großräschener See, der als zuverlässiger Wärmespeicher den Wein schützt, sind trotz der Wetter-Kapriolen Weine mit Spitzenwerten gereift.

Mit einem Mostgewicht von 105 Grad Oechsle und einem traumhaften Gesamtsäurewert von 7,5 Gramm je Liter spielt der Solaris in der oberen Liga mit

und muss den Vergleich zu renommierten Weinanbaugebieten Deutschlands nicht scheuen…

…Gegen Montagmittag waren alle 1700 Rebstöcke abgeerntet. 3,4 Tonnen sind gelesen und vom Winzer erntefrisch zum Kellermeister ins Meißner Weingut Proschwitz kutschiert.

Dort kommt der Großräschener Solaris in die Fässer. Im nächsten Frühjahr dann fruchtig und nach exotischen Früchten schmeckend in die Flaschen….

…Nach dem Solaris sind am Großräschener Weinberg in den nächsten Wochen noch drei Sorten zu lesen: der Johanniter, der Cabernet blanc und der rote Pinotin.

„Mit derzeit 69 Grad Oechsel lassen wir ihm noch genügend Zeit zum Reifen“, erklärt der Winzer. Edle Inhaltsstoffe und Aromen sollen von der September-Sonne noch hervor gekitzelt werden….

…Die besondere Qualität des Großräschener Weins hat sich indes schon bis nach Schweden herumgesprochen…  Andrea Budich  

Quelle: zitiert aus thewordnews.net, 26.08.2019

 Ausführlich unter:

https://theworldnews.net/de-news/die-lese-geht-los-ab-in-den-weinberg

 

Getreideernte in diesem Jahr unterdurchschnittlich -  Guter Weinjahrgang (2019) erwartet

….Unterdurchschnittliche Ernte bei Getreide und Raps - optimistische Erwartungen an den Wein:

Das Landwirtschaftsministerium hat am Donnerstag (29.08.2019) den diesjährigen Erntebericht vorgestellt

und auf Herausforderungen durch den Klimawandel verwiesen….

… Da die Zahlen aber besser ausfielen als im Krisenjahr 2018, werde es diesmal allerdings keine Dürrehilfen geben...

… Die Grünen forderten "innovative Konzepte" zur Abfederung von Extremwetterereignissen…

…Beim Getreide werde die Erntemenge bei rund 44,7 Millionen Tonnen liegen, erklärte das Ministerium.

Das seien zwar 18 Prozent mehr als im Krisenjahr 2018,

aber 3,3 Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2018….

 

Anm.: Diese Rechnung verstehe, wer will

…Besonders negativ habe sich die Trockenheit auf den Raps ausgewirkt, heißt es in der Bilanz weiter….

…Erwartet werde dieses Jahr nur eine Rapsernte von knapp 2,9 Millionen Tonnen - fast 42 Prozent weniger als im sechsjährigen Durchschnitt…

…Optimistische Erwartungen" hat das Landwirtschaftsministerium hingegen an den Weinjahrgang 2019…

…Auch bei Obst werde es ein "gutes Ergebnis geben",. Bei Äpfeln werde mit einem Aufkommen von 946.000 Tonnen im Marktobstanbau und von rund 350.000 Tonnen von Streuobstwiesen gerechnet….

…Deutlich wird, dass sich unsere Landwirte verstärkt auf den Klimawandel einstellen müssen…

Anm.:

Das Ernteergebnis 2019 schmeckt den Grünen wohl überhaupt nicht…

…Der Grünen-Agrarexperte Friedrich Ostendorff erklärte mit Blick auf die Folgen der Klimakrise, der Ausnahmezustand werde mittlerweile für die Bauern "zum Alltag".

 Neben Steuerungsmaßnahmen zur Emissionsreduktion seien daher dringend innovative Konzepte nötig..  (bemerken die Schlaumeier, ohne Verantwortung tragen zu müssen), AFP

Quelle: zitiert aus stern.de, 29.08.2019

Ausführlich unter:   

https://www.stern.de/news/getreideernte-in-diesem-jahr-unterdurchschnittlich---guter-weinjahrgang-erwartet-8878152.html

 

Wie weit soll die „Verarsche“ eigentlich noch gehen ?

Und wie soll man den „Klimawandel und die damit verbundene Hysterie“ noch Ernst nehmen…

Promis gondeln mit Protz-Jachten zum Klima-Gipfel

Guck mal, Klima-Greta, was die Promis unter Klimaschutz verstehen…

Die Reichen und Schönen reisen (bis 4. August 2019) mit Privatjets nach Sizilien, um auf einer exklusiven Google-Privatparty (300 Gäste) über Klimaschutz zu sprechen….

Umwelt-Gespräche: unbedingt, Luxus-Verzicht: keinesfalls!

…Für drei Tage sind viele Reiche und Schöne im „Google Camp“ versammelt – es gilt als „Davos am Meer“…

…Auf der Gästeliste stehen u.a. Namen wie Barack Obama (57), Prinz Harry (34) und Leonardo DiCaprio (44)….

…Die steigen natürlich nicht irgendwo ab, sondern im noblen Verdura Golf & Spa Resort an der sizilianischen Südwestküste. Das Edel-Hotel glänzt u.a. mit drei Golfplätzen

(die durchgehend bewässert werden) und einem Privat-Strand – der Sand wird extra importiert!...

Quelle: zitiert aus Bild, 02.08.2019

 

Das fragt man sich, wenn man den nachfolgend aufgeführten Links folgt: 

https://www.stern.de/lifestyle/leute/prinz-harry-und-co---im-privatjet-zum-klimagipfel-nach-sizilien-8827756.html 

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/google-camp-promis-gondeln-mit-protz-yachten-zum-klima-gipfel-63657492.bild.html 

https://www.oe24.at/welt/Wirbel-um-Luxus-Klimagipfel-Promis-fliegen-mit-114-Privatjets-ins-Google-Camp/390980990

 

Leserbrief zu Energieumstieg - Deutsche Klimahysterie

Erneuerbare Energien machen Stromversorgung unsicher.

Werte Politker, bitte hört auf mit dem deutschen Alleingang in der Energie- und Klimapolitik. Unsere Nachbarländer lächeln nicht nur über die deutsche Energiepolitik, sondern auch über unsere Fahrverbote.

Im Gegenteil, sie freuen sich über unsere schönen sauberen Dieselautos.

Schlimmer noch ist es beim Kohleausstieg. Statt auszusteigen, bauen andere Länder neue Atom- und Kohlekraftwerke. Folgerichtig setzen diese Länder auf ein sicheres und stabiles Stromnetz,

denn dies ist mit 100 Prozent erneuerbaren Energien auch in absehbarer Zeit nicht gegeben.

Warum erkennen dies die deutschen Ingenieure, aber vor allem die Grünen-Politiker nicht? Für die Regularien der Kohlekraftwerke, die uns derzeit die Stromnetzsicherheit garantieren, fehlen die Alternativen.

Auch, gemäß der politischen Entscheidung der Kohlekommission bis 2038 den Kohleausstieg zu vollziehen, ändert nichts an den fehlenden technischen Voraussetzungen.

Diese sind weder genannt noch kostenmäßig hinterlegt.

Unter den zwingenden Voraussetzungen, die Stromversorgung eines Landes nicht von Stromimporten abhängig zu machen, ist ein Umdenken in der deutschen Energiepolitik dringend erforderlich.

Eine weitere Besonderheit, die dieses Umdenken umso notwendiger macht, ist die Entscheidung, bis 2030 etwa sieben Milliarden batteriebetriebene – und damit durch den Lithiumbedarf ebenfalls umweltschädlich –

Elektro-Autos in Deutschland auf die Straße zu bringen. Haben die Autokonzerne nicht an den Strombedarf für die Ladesäulen dieser Fahrzeuge gedacht.

Fazit: Es passt alles nicht zusammen. Und jetzt wollen die Politiker das Volk auch noch mit einer CO2-Steuer zur Kasse bitten. Mit all diesem Irrsinn rettet Deutschland allein das Weltklima nicht,

sondern zerstört nur unsere wirtschaftlichen Grundlagen. Hermann Bawey, Cottbus

Quelle: lr-online.de, 29.07.2019

 

Anm.:  

Viele Leserbriefe, die die Lausitzer Rundschau erreichen, sprechen die Gedanken der Mehrheit der Bevölkerung aus.

Es stellt sich immer wieder die Frage:

Wie lange verschließen die Politiker ihre Augen noch vor den realen Fakten und versuchen weiterhin, durch Schüren einer „Klimahysterie“ die Bevölkerung für dumm zu verkaufen.

Hier noch einmal der reale Faktencheck, der doch nachdenklich stimmen sollte:

 

Lesermeinung zu Fridays for Future - Es reicht mit den Beschimpfungen

Junge Aktivisten sollten erstmal selbst nachhaltig leben.

Alle, die wie, ich in den 50er- oder 60er-Jahren geboren wurden, müssen sich heute von der Fridays-for-Future-Bewegung anhören, dass sie der Jugend das Leben ruinieren. 

Ich muss dem widersprechen, denn in meiner Jugend wurde nachhaltig gelebt.

Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. An Pullover wurden längere Bündchen gestrickt. Hosen wurden mit bunten Borten verlängert.

Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer zu Fuß laufen, transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz.

Wenn Kleidung nicht mehr brauchbar war, wurden alle noch verwertbaren Dinge wie Knöpfe oder Reißverschlüsse abgetrennt und der Rest für Flicken oder als Putzlappen genutzt.

Geschenkpapier wurde vorsichtig geöffnet, um es wiederzuverwenden.

Wir sammelten Altpapier und Flaschen mit der Schule und halfen bei der Kartoffelernte. Ich könnte noch mehr nachhaltiges Verhalten dieser Art aufzählen.

Stattdessen muss man sich von der jetzigen Jugend, die sich mit dem SUV zur Schule kutschieren lässt,

und die wahrscheinlich schon jetzt einen höheren Stromverbrauch hat als wir in unserer gesamten Jugend, sagen lassen, wir ruinieren ihr Leben.

Wir hatten keine elektronischen Spiele, unser WhatsApp waren Zettel, wir verabredeten uns mündlich, Telefon gab es keins – das war für Notfälle gedacht.

Diese Jugendlichen und Kinder wollen etwas über Umweltschutz erzählen, werfen ihre Kleidung nach zweimal Tragen weg, produzieren Müll ohne Ende,

verbrauchen seltene Erden und müssen immer die neuesten Geräte besitzen.

Auf den Demos lassen sie sich ihren Müll von fleißigen älteren Menschen wegräumen, und am Wochenende geht es zum nächsten Open-Air-Konzert oder zum Koma-Saufen.

Wenn diese Jugendlichen und Kinder einmal so nachhaltig leben wie meine Generation gelebt hat, dann dürfen sie gerne streiken. Hannelore Groba, Teichland

Quelle: lr-online,de, 18. 10.2019

  

Lesermeinung zum Klimawandel

Anpassung heißt die Lösung

Klimawandel nicht stoppbar, da Weltbevölkerung wächst.

Notwendig wäre vor allem, das hohle Gerede und die unbedarften Demonstrationen zum Stopp des Klimawandels zu beenden.

Der in der Erdgeschichte sich immer wiederholende Klimawandel gehört zu den unabänderlichen 

Naturereignissen wie beispielsweise Erdbeben oder Wirbelstürme und ist durch den Menschen nicht zu stoppen.

Der Kampf gegen den Klimawandel ist die Neufassung des Kampfes gegen Windmühlenflügel von Don Quichotte (laut Duden „schwärmerischer Idealist, dessen Tatendrang an der Realität scheiterte“). Die Auffassung, dass der Klimawandel im Wesentlichen von Menschen gemacht ist, ist meiner Meinung nach irrig. (...)

Und wenn dann noch behauptet wird, dass für den Klimawandel prinzipiell der CO2-Ausstoß die Ursache ist (was bislang nicht bewiesen ist; außerdem gibt es mehrere Klimagase, unter anderem Wasserdampf und Methan), dann sei die Frage erlaubt: Wie real ist ein Stopp denn?

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor rund 150 Jahren hat sich die Weltbevölkerung verfünffacht und wird um etliche Milliarden weiter wachsen. Die UNO sagt in den nächsten Jahrzehnten einen weiteren CO2-Anstieg von derzeit rund 35 Milliarden Tonnen jährlich auf 42 Milliarden Tonnen voraus.(...)                

In den reichen Industrienationen würde selbst die Halbierung des Ausstoßes das Problem nicht annähernd lösen und zu erheblichen sozialen Verwerfungen führen.

In den Schwellenländern (vor allem Asien) einen Verzicht auf steigenden Wohlstand verbunden mit nicht verhinderbarem wachsenden Ausstoß von CO2 durchzusetzen, ist nicht real. (...)

Da niemand weiß, wie das Weltbevölkerungswachstum in absehbarer Zeit beendet werden kann (von einer Verringerung der Weltbevölkerung ganz zu schweigen), führt auch diese These des angeblich von Menschen gemachten Klimawandels zu keinem Stopp.

Wir müssen, ob es uns gefällt oder nicht, uns dem Klimawandel anpassen (deutscher Kohleausstieg ist keine Anpassung). (...) Das wird enorme Kräfte und riesige Finanzmittel beanspruchen,

wenn man an die Gestaltung des Wassermanagements oder den notwendigen Waldumbau denkt, wobei man zu dem noch sehr wenig weiß. Mit der Anpassung ist jedoch sofort zu beginnen. Hans-Joachim Jeschke, Schwarzbach

Quelle: lr-online.de, 20. Oktober 2019

 

Anm.:  

Merkt denn keiner etwas oder will niemand etwas merken …

 

Anm.:

Wenn man aufmerksam die an die LR gerichteten Leserbriefe zu der Thematik „Klimawandel …“ liest und die Anzahl der veröffentlichten Leserbriefe hochrechnet, gibt es nur noch sehr wenige Leser,

die der durch (unsere) "Klimaaktivisten" und Weltuntergangszenaristen im Verbund mit ihren Lobbyisten und

medialen Unterstützern verbreiteten These des Klimawandels durch menschengemachten CO- Ausstoß Glauben schenken.   

Ich stelle mir die Frage: Warum wird diese Meinung der Bevölkerung von den politisch Verantwortlichen nicht zur Kenntnis genommen bzw. als ihr ureigenester Wählerauftrag wahrgenommen.

 

Eine Antwort ist vielleicht:  

Fachwissen ist Mangelware.

Experten (..und dann noch die falschen) müssen für viel Geld beraten.

 

Das sind keine Aktivisten - Hysterie ums Klima 

(…) Was für ein Schindluder mit dem Wort „Aktivist“ in der heutigen Medienlandschaft getrieben

wird, spottet jeder Beschreibung. Da wird das Wort "Aktivist" mit allen möglichen Wörtern wie Frie­den, Freiheit, Klima, Umwelt usw. zusammengesetzt.

Auch bewaffnete Untergrundkämpfer in Syrien, Hausbesetzer in Berlin, Menschen, die den Straßenverkehr blockieren oder öffentliche Einrichtungen und Bahnanlagen beschädigen,

werden als "Aktivisten" bezeichnet. Ich sehe darin eine Verunglimpfung des in der ehema­ligen DDR verwendeten Begriffes "Aktivist".

Mir fällt auf, dass insbesondere deutsche Medien sich einer Wortwahl bedienen, die den tatsächlichen Veränderungen des Klimas nicht gerecht wird. Wir müssen kein Klima retten,

es hat und es wird immer Klima geben und es wird sich verändern. 

Das Entscheidende aber ist, die Menschheit muss sich darauf einstellen. Wenn in Deutschland weniger Schadstoffe in die Atmosphäre abgegeben werden, ist das in jedem Fall zu begrüßen.

Aber selbst wenn in Deutschland kein Auto mehr fahren würde und kein Flugzeug mehr fliegen würde - was, wie wir alle wissen, praktisch unmöglich ist -

hätte das auf die Veränderung des Weltklimas keinen Einfluss.  

Anm.: Vorsicht Ironie:

Einwegverpackungen und Plastikflaschen, die bei den Friday-For-Future-Demos anfallen werden von denen beseitigt, die den Kids die Zukunft nehmen und genommen  haben

 

14. Oktober 2019 | 19:43 Uhr

Noch ein Wort zu den Ernteergebnissen im "zweiten Dürrejahr in Folge":

 

Spreewald-Bauern ernten Rüben

Auf dem Feld in Burg muss die ganze Familie Möbus ran.

Das Futtergemüse ist trotz Dürre gut gewachsen

 

Anm.:  

Zwei trockene Sommer hintereinander (immer und überall als Anzeichen des menschengemachten Klimawandels gedeutet)

scheinen sowohl den Hackfrüchten als auch anderen Erträgen wenig auszumachen.

 

Burg/Spreewald 

…Am Burger Waldschlösschenweg türmen sich Heu- und Strohballen für die Rinder…

…Und auf dem Feld der Familie Möbus werden die Rüben geerntet. Im trockenen Sommer sind sie erstaunlich gut gewachsen… 

…Die Landwirte sind damit beschäftigt, den Futtervorrat für den Winter aus dem noch warmen Boden zu ziehen und einzulagern…

 …"Die gelben und roten Futterrüben sind im vergangenen Jahr zwar noch größer gewesen, aber so sind sie schon gut", stellt Konrad Möbus fest….  

….Mit der Ernte ist Familie Möbus Trio zufrieden. Eine Riesenrübe ist übrigens nicht dabei…. MARION HIRCHE

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 16.10.2019

 

Weinernte 2019:  weniger, aber gut 

In den deutschen Weinanbaugebieten sind fast alle Trauben gekeltert, der Most gärt im Fass. Die Weinlese verlief dieses Jahr schnell - aber sie brachte auch weniger ein als sonst. 

…MAINZ/WÜRZBURG (dpa/lsc) Die diesjährige Weinlese ist weitgehend abgeschlossen. Die meisten Winzer in den 13 deutschen Anbaugebieten haben ihre "letzte Fuhre" schon eingefahren.

….Regnerisches Wetter erhöht die Gefahr von Fäulnis. Schon seit Jah­ren verschiebt sich die Ernte nach vorne. Denn die zunehmende Wär­me lässt viele Trauben besonders schnell reifen.

Viele Winzer lesen früher, damit Zucker- und Alkoholgehalt nicht zu hoch werden….

…Die Niederschläge waren in den 13 Anbaugebieten sehr unterschiedlich verteilt. Noch früher als im Vorjahr litten die Reben unter Wassermangel.

Stark von Trockenheit betroffen war laut Weininstitut auch das Anbaugebiet Saale- Unstrut. Hingegen profitierten die Weinberge im Kaiserstuhl laut Weininstitut von ausreichend Niederschlägen…

 

Anm.:  

Warum erwarten auch die Winzer, dass jedes Jahr zum Rekorderntejahr wird? 

Anlass zu dieser Bemerkung ist der nachfolgende Satz:

 

….Unterm Strich fiel die Ernte dieses Jahr (2019)  vermutlich geringer aus als 2018  

–wobei 2018 ein besonders starker  Jahrgang war…. 

…Der Ertrag bleibe mit schätzungsweise 8,6 Millionen Hektolitern um etwa 17 prozent hinter 2018 und um etwa  2 Prozent unter dem langjährigen Durch-schnitt….

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 14.10.2019.

 

Dieser dpa-Artikel  wurde weitgehend von der Lausitzer Rundschau übernommen

 

Stillgelegt fürs Klima: Block E geht vom Netz ;

Es ist ein Vorgriff auf den Kohleausstieg. Seit 2016 werden nach und nach acht Braunkohleblöcke abgeschaltet. Jetzt sind die letzten beiden an der Reihe: Jänschwalde und Neurath. 

JÄNSCHWALDE (dpa/bob) Im Rhei­nischen Revier und in der Lausitz werden für den Klimaschutz zwei Braunkohle- Kraftwerksblöcke ab­geschaltet.

Sie gehen offiziell zum 1. Oktober (2019) für vier Jahre in eine Si­cherheitsbereitschaft und dürfen nicht mehr kommerziell betrieben werden. Danach werden die Anlagen endgültig stillgelegt. 

…Im RWE-Kraftwerk Neurath ging der Block C bereits in der Nacht zum Samstag (28.09.2019) in die Bereitschaft, der Block E im Leag-Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg

folgt an diesem Montagnachmittag, wie die Betreiber mitteilten… 

…Mit der Abschaltung des zweiten von sechs Blöcken im Braunkohle-Kraftwerk Jänschwalde am 01.10.2019 fallen nach Angaben des Betreibers Leag im gesamten Unternehmen 600 Jobs weg.

Das betreffe sowohl den Tagebau als auch das Kraftwerk… 

..Die schrittweise Abschaltung von insgesamt acht Braunkohle­blöcken war 2015 vereinbart wor­den.

Der erste Block wurde 2016 außer Betrieb genommen, Neurath C und Jänschwalde E sind die letzten beiden Blöcke in dem Stilllegungsprogramm….  

..Die Einsparung von insgesamt 12,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid bei der Braunkohle sollte dazu beitragen, die deutschen Klimaziele für 2020 zu erreichen…  

….Die Verringerung der Treibhaus­gas- Emissionen um mindestens 40 Prozent im Vergleich zu 1990 wird aber verfehlt (z.Z sind es 33 Prozent), wie jetzt schon klar ist.

 

Anm.:

Erreicht worden sind bisher ca. 33  Prozent, so dass von einer Verfehlung des i.g. „Zieles“ kaum die Rede sein kann.

Warum erfolgt darüber keine Information?

 

…Für die vorzeitige Abschaltung der Kraftwerke werden die EnergiekonzeIne RWE, Leag und Mibrag entschädigt.

Sie erhalten nach Angaben des Bundesministeriums voraussichtlich

1,6 Milliarden Euro (Geld aus der EEG-Umlage, sprich vom Stromkunden)…. 

….Die Kraftwerksblöcke in der Sicherheitsbereitschaft dürfen nicht mehr regulär laufen. Sie sollen bereitstehen, wenn etwa bei extremen Witterungslagen die Stromproduktion nicht ausreichen sollte, um den Verbrauch zu decken…

…RWE betont …, der Konzern verdiene mit der Sicherheitsbereitschaft kein Geld. Mit den Zahlungen würden Sach- und Personalkosten vergütet.

Mit der Sicherheitsbereitschaft gingen rund 1000 Arbeitsplätze verloren. Sie würden schrittweise und sozialverträglich abgebaut….

 

Anm.: In der Lausitz ist davon bis jetzt nicht ein einziger Arbeitsplatz ersetzt worden

 

…Das Bundeswirtschaftsministerium hat überprüfen lassen, ob die Einsparziele tatsächlich erreicht werden. Danach bringt das Programm eine Einsparung von

mindestens 11,8 Millionen Tonnen CO2 bis 2020.

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 30.09.2019

 

Anm.:  

In verschiedenen Medien u.a. Wirtschaftswoche, DieZeit u.a. ist über die „Stilllegung fürs Klima“ und die Abschaltung von Kraftwerksblöcken unvollständig,

d.h. ohne Nennung der mit der Stilllegung verbundenen Kosten berichtet worden.

 

Der geneigte Leser fragt sich, ist das Verbreiten von unvollständigen Informationen Methode?

 

…Die Kommission hat sich darauf verständigt, dass das letzte Kohlekraftwerk 2038 stillgelegt werden soll. Im europäischen Vergleich zahlen die Deutschen schon jetzt am meisten für Strom.

Einen weiteren Anstieg muss es allerdings nicht zwingend geben…

Quelle: WELT

 

 

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