Anm.:  

Man muss bei der nachfolgenden Überschrift schon genau hinschauen, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt…

 

Wer nichts weiß, muss alles glauben

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)

 

Das Aktuellste .....

 

Anm.:

Aus vier Jahren eine fatale Serie: Hitze und Stakregen herleiten zu wollen, ist schon sehr mutig

 

Seit 2017 in fataler Serie: Hitze und Starkregen

Ist EXTREM das neue NORMAL?

Bis in den Frühsommer hinein hielt das Jahr 2021 die Hoffnung aufrecht, zumindest wettermäßig ein relativ normales zu werden.

Doch kaum rückte die Urlaubszeit heran, begann die Achterbahnfahrt von Temperaturen und Niederschlägen.

Die Jahresserie mit herausfordernden Wettersituationen setzt sich zum fünften Mal fort. Und die Siedlungswasser-wirtschaft musste teils ordentlich klotzen, um der Nachfrage ihrer Kundschaft gerecht zu werden.

Die Verfügung ihres Landkreises erreicht die Menschen im Havelland wenige Tage nach dem Start in die Sommerferien.

Aus Oberflächengewässern dürfe ab sofort kein Wasser mehr entnommen werden, außerdem werde die Beregnung von Grün- und Gartenflächen zwischen 8 Uhr und 20 Uhr untersagt.

Erst die Regenfälle ab 30. Juni (2021) haben zu einer deutlichen Entspannung bei den Oberflächengewässern geführt …„der Wasserstand vieler Seen hatte sich wieder erhöht."…

Da sich aber bereits Mitte Juli (2021) die Durchflüsse wieder einer kritischen Marke nähern, kann von Entspannung beim Landkreis Havelland keinerlei Rede sein.

„Unsere Region zählt bereits jetzt zu den regenärmsten Deutschlands….

Selbst wenn die Regenmenge insgesamt nicht weniger werden sollte, steigt die Verdunstung. Grund dafür sind die höheren und länger anhaltenden Temperaturen….

Gegen das andere Extrem - Starkregen - …gibt es …wenig Spielraum: „150 l Niederschlag je m2 in kurzer Zeit führt zu 15 m3 Wasser auf 100 m2 Fläche!

Dann geht es nur noch darum, die Schäden möglichst gering zu halten." Hierfür seien die Gemeinden gefragt, erfolgversprechende Vorkehrungen umzusetzen…


Klimawandel bestimmt Wetter

Den seit 2017 erlebten Wechsel aus wärmeren und kühleren, aus trockeneren und feuchteren Jahren,

beschreibt uns Dr. Frank Kreienkamp vom Deutschen Wetterdienst (DWD) als „nichts Neues",

Der Leiter des Regionalen Klimabüros Potsdam fügt ein dickes ABER hinzu: „Durch den Klimawandel sehen wir deutlich höhere Temperaturen als wir sie früher kannten,

was in einigen Regionen zu neuen Rekorden geführt hat. Und wir haben länger anhaltende Wettersituationen."

Das liege weniger an den Auswirkungen des Klimawandels auf nationaler als vielmehr globaler Ebene.

… „Weil wir an den Polen eine starke Erwärmung haben. Das bewirkt weniger Temperaturkontraste zwischen den Polen und unserer Region.

Dadurch verlangsamen sich bestimmte Wettersysteme, wie sie 2018 zu einer langen warmen und trockenen Phase bei uns geführt haben." …

Ließe sich denn der Starkregen oberirdisch für Trockenphasen vorhalten? „Das ist ein schwieriges Feld, mit sehr vielen Akteuren und sehr vielfältigen Interessen. …

Für Dr. Kreienkamp gibt es keinen Zweifel, dass der Klimawandel aktiv ins Wettergeschehen der vergangenen Jahre hineingespielt hat….

 

Ein halber Meter Wasserdefizit

Auch in der Lausitz haben die drei Trockenjahre 2018 bis 2020 hohe Niederschlagsdefizite hinterlassen.

Diese führten zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels bis zu einem halben Meter…

Diese Stände sind 2021 bisher unverändert.

Die Niederschläge dieses etwas feuchteren Jahres kommen nur der Vegetation zugute.

Aber im Grundwasser wird erst etwas ankommen, wenn wir in der vegetationsarmen Zeit ausreichenden Niederschlag haben...

Und dennoch: Der Grundwasserleiter, auf den die LWG in der Lausitz zurückgreift, ist gut gefüllt. Er ist zwischen 5 und 10 Meter mächtig.

Dieses Defizit von 500 mm hat daher keine direkte Wirkung auf die Rohwasser-förderung der LWG. Wenn das Wasser etwas tiefer stehen würde, müssten die Brunnenpumpen höher fördern.

Das heißt, wir bräuchten etwas mehr Energie." In Einzelfällen könne es dazu kommen, dass ein Brunnen möglicherweise kritisch absinkt,

so dass die Pumpe tiefer gehangen werten muss. In einem extremen (bislang theoretischen!) Fall könnte der Brunnen nicht weiter betrieben werden.

Und falls die Grundwasserstände derart fallen, dass sie für die existie-renden Brunnen nicht mehr erreichbar sind?

Da fehlen noch 10 -15 Meter. Das ist gar nicht zu erwarten….

Quelle: zitiert aus Lausitzer Wasserzeitung, September 2021

 

rbb-Meteorologe Karsten Schwanke über Extremwetter:

Wir müssen uns darauf einstellen!"

Als die erschreckenden Bilder der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz über den Bildschirm flimmerten, dachte Wettermoderator Karsten Schwanke auch an Brandenburg.

Denn nur zwei Wochen zuvor gab es ähnliche heftige Niederschläge in seiner Heimat.

Anm.:

Ich dachte immer ein Meteorologe kann zwischen Wetter und Klima unterscheiden.

Siehe auch die Feststellungen von Meteorologen die Hochwässer in Westdeutschland betreffend. Durch lokale Starkregenereignisse treten die Hochwässer fast jährlich in diesen Regionen auf.

Vergleichbar mit dem verheerenden Hochwasser 2021 und seinen katastrophalen Auswirkungen waren z.B. die Hochwässer an der Ahr in den Jahre 1804 und 1911.


"Wir müssen uns definitiv auf neue Situationen einstellen, die in beide Richtungen ausschlagen können.

Auf der einen Seite Starkregenereignisse, wie wir sie erst Ende Juni (2021) in der Uckermark hatten, auf der anderen Seite

und das betrifft vor allem den Osten und da das Land Brandenburg - die Trockenheit"….

Der Meteorologe …auf den Dürremonitor des UFZ Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle.

Im Osten und speziell in einigen märkischen Regionen ist der Boden in tieferen Schichten von 1,80 m immer noch viel zu trocken.

Eine Erfahrung, die wir nun seit 2018 durchgehend machten….

"Das heißt, auch die Grundwasserneubildung lässt zu wünschen übrig.

Deshalb müssen wir uns darauf einstellen. Und deshalb ist ja das neue Schlagwort ,Schwammstadt' bzw. ,Schwammregion'….

Man muss sich überlegen, wie längere Trockenperioden überbrückt werden können.

Das sind Aufgaben für die Kommunen, aber auch die Landwirtschaft, die ihre Felder bewässern muss. …

Karsten Schwanke lässt keinen Zweifel daran, dass die extremen Wetterereignisse zunehmen werden, “selbst wenn wir jetzt das Ruder rumreißen“…

könnten die Effekte vielleicht abgedämpft und begrenzt werden…

 

Anm.:

Wahrscheinlich erhält man nur für derartige Feststellungen den Grimme-Preis


Quelle: zitiert aus Lausitzer Wasserzeitung, 2-2021


Windarmes Quartal (2021)

 

Stromerzeugung: Kohle verdrängt Windkraft von Platz eins

Kohleabbau.Foto: iStock


Das vergleichsweise windarme Frühjahr (2021) hat Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Stromproduktion in Deutschland. Der Anteil erneuerbarer Energien ging in den ersten sechs Monaten deutlich zurück.

Kohle hat als Energieträger für die Stromproduktion im ersten Halbjahr 2021 die Windkraft wieder vom ersten Platz verdrängt.

...Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der gesamten in Deutschland erzeugten Strommenge von 258,9 Milliarden Kilowattstunden stammten ….aus konventionellen Quellen wie Kohle, Erdgas oder Kernenergie....

...Das war gut ein Fünftel (20,9 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor (2020), wie die Wiesbadener Behörde am Montag mitteilte....

...Der Anteil erneuerbarer Energien wie Wind, Solarenergie und Biogas sank dagegen zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf 44 Prozent...

...Wegen des windarmen Frühjahrs sei der Anteil der Windenergie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut ein Fünftel (21 Prozent) gesunken...

. Dadurch sank der Anteil der Windkraft an der ins Netz eingespeisten Menge von 29,1 Prozent auf 22,1 Prozent.

Die Einspeisung von 57,1 Milliarden Kilowattstunden Windstrom war der niedrigste Wert für ein erstes Halbjahr seit 2018....

...Gefüllt wurde die Lücke nach Angaben des Bundesamtes vor allem durch eine höhere Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken, die politisch umstritten sind. ...

...Sie (Kohlekraftwerke) steuerten mit 70,2 Milliarden Kilowattstunden gut ein Drittel (35,5 Prozent) mehr bei als vor Jahresfrist. ...

...Erdgas war im ersten Halbjahr des laufenden Jahres mit einem Anteil von 14,4 Prozent

kurz vor der Kernenergie (12,4 Prozent) der drittwichtigste Energieträger für die Stromproduktion in Deutschland....

...Die Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle ist wegen des Klimawandels zunehmend umstritten.

 Laut bisheriger Gesetzeslage soll Deutschland spätestens 2038 ganz auf die Kohlekraft verzichten....

.Klimaschützer fordern mit Blick auf eine aus ihrer Sicht notwendige stärkere Verringerung des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) ein früheres Auslaufen...

. 2045 soll Europas größte Volkswirtschaft Klimaneutralität erreichen, also nur noch so viele Treibhausgase ausstoßen wie wieder gebunden werden können.... (dpa/dts)

Quelle: zitiert aus Epoch Times, 13.09.2021


Ausführlich unter:

https://www.epochtimes.de/umwelt/stromerzeugung-kohle-verdraengt-windkraft-von-platz-eins-a3601781.html

 

Anm.:  

Wie weit sich die Politik von den Sorgen der Menschen in Deutschland entfernt hat, ist den Ergebnissen  der 30.Umfrage der Raiffeisen- und Volksbanken zu entnehmen.  

Das Thema „Klimawandel“ scheint nur einer bestimmten Partei und ihrer Klientel zu nutzen.  

 

Sorge um Geld dominiert 

Studie Die Deutschen fürchten sich vor allem vor einer Inflation und steigenden Steuern ­

Klima und Corona scheinen weniger bedrohlich.  

...Nicht Corona und nicht das Klima - Steuererhöhungen und Leistungskürzungen durch Staatsverschuldung: Das ist die größte Angst der Deutschen.... 

...Die Bundesbürger fragen sich mittlerweile nicht nur, wer die Schulden der Corona- Krise bezahlen soll,

mehr als die Hälfte fürchtet sich sogar davor.

Zu diesem Ergebnis kommt die 30. Umfrage der Raiffeisen-und Volksbanken-Versicherungen, die sich mit den Ängsten der Deutschen befasst.... 

...Die Furcht vor Steuererhöhung und Leistungskürzungen ist dabei durchaus realistisch: Beläuft sich die Summe der mittlerweile angehäuften

Staatsschulden doch auf über 2,2 Billionen Euro...  

...Das zeigen auch Platz zwei und drei der Angst-Studie: Jeweils die  Hälfte der Befragten fürchtet sich vor steigenden Lebneshaltungskosten

und den Folgen der EU-Schuldenkrise.... 

...Ebenfalls gelassen begegneten die Teilnehmer der Angst-Studie ,,, die Sorge vor dem Klimawandel... 

… Schaffte sie (die Sorge um den Klimawandel) 2020 noch den fünften (5.) Platz, erreicht sie nun (2021) gerade mal den achten (8.) Platz.... 

...Viel wichtiger als der Klimawandel ist für viele Deutsche aber immer noch der Umgang mit Fremden und Geflüchteten.. 

… Deutschlandweit liegt diese Sorge auf Platz 4 (im Osten Platz 1)...Sophie-Marie Erxmeyer

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.09.2021

 

Energie

Tschechien bietet Deutschland Strom beim Scheitern der Energiewende an

 

Tschechien wolle sich anschauen, welche Folgen das Auslaufen von Atomenergie und Kohleverstromung in Deutschland haben werde und zur Not unterstützen.span>

 

dpa/mbz, 26.8.2021 - 17:56 Uhr

 

Berlin - Tschechien würde seinem Nachbarn Deutschland nach Darstellung von Präsident Milos Zeman aus der Patsche helfen,

falls die deutsche Energiewende scheitern und es zu Versorgungsengpässen kommen sollte.

Sein Land werde sich anschauen, welche Folgen das Auslaufen von Atomenergie und Kohleverstromung in Deutschland haben werde,

sagte Tschechiens Staatsoberhaupt am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Prag.

„Wenn es zu einem Mangel an Elektrizität kommt, wird Tschechien als bedeutender Exporteur sehr gerne bereit sein,

Strom in die Bundesrepublik zu liefern – zu einem vernünftigen Preis.“

Die Regierung in Prag hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Atomenergie an der Stromerzeugung bis 2040 von rund einem Drittel auf die Hälfte auszubauen.

 

Quelle: Berliner Zeitung, 26.08.2021

 

Anm.:  

Vom Pandemiemahner zum Energiewende.-Mahner.

Das schafft nur jemand, der sich als Universalgenie wähnt.

 

https://www.berliner-zeitung.de/news/karl-lauterbach-energiewende-ist-das-wichtigste-problem-unserer-zeit-li.166570

 

Stromerzeugung durch Braun- und Steinkohle steigt in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2021 wurde in Deutschland mehr Energie verbraucht als im Vorjahr.

Weniger Windstrom führte dazu, dass der Anteil fossiler Brennstoffe bei der Energiegewinnung im Jahresvergleich stieg.

 

Laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Energieverbrauch im Vorjahresvergleich zu. Foto: Fabian Strauch/ dpa

Das Wiederanlaufen der Wirtschaft nach dem Corona-Einbruch und der relativ kühle Winter haben den Energieverbrauch in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 steigen lassen.

…Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Verbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent zu,

wobei die temperaturbereinigten Verbrauchswerte aber um mehr als 7 Prozent unter dem Wert der ersten sechs Monate des Jahres 2019 lagen. https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/461595478-e33f3-1485-eed9-0ac8e016f188_w910h_600_fpx29.95_fpy44.94.jpg

…Weil weniger Windstrom als im Vorjahresvergleich erzeugt wurde, wurde mehr Strom mit fossilen Brennstoffen erzeugt.

Der Verbrauch von Braunkohle stieg in den ersten sechs Monaten dieses laufenden Jahres

um rund ein Drittel (etwa um 30 Prozent),  der von Steinkohle um fast 23 Prozent. … 

…Durch die erhöhte Stromproduktion durch Braun- und Steinkohle lagen auch die Kohlendioxidemissionen um 6,2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum…

…Im gesamten deutschen Energiemix übernahm Erdgas mit einem Anteil von 30,6 Prozent erstmals die Führungsposition,

das Mineralöl fiel mit 28,6 Prozent auf Platz zwei.

Die erneuerbaren Energien belegen mit einem Anteil von 16,8 Prozent Platz drei....

 

2022 sollen 1,1 Gigawatt mehr Windräder an Land und 4,1 Gigawatt mehr Fotovoltaikanlagen errichtet werden als bislang geplant…. hba/dpa

 

Quelle zitiert aus: spiegel-online, 03.08.2021 

 

Ausführlich unter:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-strom-erzeugung-durch-braun-und-steinkohle-steigt-in-deutschland-a-de51b5a7-08dd-41e4-a929-740a6ff00df1

 

Anm.:

Bei Windflaute nutzen auch zusätzlich 10000 Windräder nichts.

 

Apropos: 

Die meisten Windräder können dafür auch nichts,  

dass sie von Dummköpfen geplant und aufgestellt wurden.

 

Trockenheit führt zu magerer Ernte

Positive Erwartungen der Brandenburger Bauern erfüllen sich nicht. Die Hoffnung liegt auf hohen Maiserträgen.

Die Getreide- und Rapsernte ist in Brandenburg nahezu abgeschlossen.Foto: dpa

 

Am Ende fehlte im entscheidenden Monat der Niederschlag: Brandenburger Getreidebauern sind enttäuscht vom diesjährigen Ernteergebnis.

Zum Erntestart im Juli sei noch auf durchschnittliche Ergebnisse gehofft worden, teilte der Landesbauernverband am Dienstag zur Bilanz mit.

Die hätten sich nun zerschlagen. 90 Prozent der Getreide und Rapsernte sind eingefahren…

Bei Winterroggen gehen die Bauern von einem Ertrag von 3,8 Tonnen je Hektar aus, etwa eine Tonne weniger als 2020.

Gleichzeitig liegt dieser Ertrag um fünf Prozent unter dem sechsjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2020. Auch Winterweizen wird weniger

 eingefahren: Statt knapp 6,7 Tonnen pro Hektar wie im Vorjahr seien es in dieser Saison etwa 5,8 Tonnen.

Den Angaben nach bildeten sich durch fehlende Niederschläge im Juni die Körner nicht richtig aus….

 

 

Anm.:  

 

Es liegt doch in der Natur der Sache, dass man nicht jedes Jahr hohe Ernteerträge erwarten kann.

 

Vor zwei Monaten fielen 30 Liter pro Quadratmeter, 65 sind es im Vierjahres-Durchschnitt. Die Trockenheit habe dann fast 30 Tage angehalten, hieß es….

 

Infrastruktur ist vorhanden

 

Die Landwirtschaft stehe vor großen Herausforderungen durch den Klimawandel und vor einem gewaltigen Transformationsprozess, sagte Agrarminister Axel Vogel (Grüne). …

 

Aus Sicht des Präsidenten des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, verfügt Brandenburg

über eine funktionierende Wasserregulierung, um Trocken- und Niederschlagsperioden zu managen….

Leider mangelt es mitunter am Willen, die bestehende und funktionierende Infrastruktur zu erhalten, als Gemeinschaftsaufgabe zu sehen und zu finanzieren…

 

Bereits zu DDR-Zeiten errichtete Stauanlagen, Schöpfwerke, Rückhaltebecken und Teiche könnten Wasser regulieren, müssten aber zunehmend saniert werden….

 

Aktuell hoffen die Landwirte auf eine gute Maisernte… Angebauter Mais dient je zur Hälfte den Nutztieren als Futtergrundlage und als Rohstoff für die Produktion von regenerativer Energie….

 

In Brandenburg gibt es eine landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 1,3 Millionen Hektar….

 

Quelle: zitiert aus Märkische Oderzeitung Schwedt, 25.08.2021



Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-schwedt/20210825/281792812115487

 

Anm.:

Gut 1 Million Hektar der LF wurden 2020 als Ackerland genutzt, 26 000 Hektar weniger als 2010.

Diese Tatsache sollte auch Berücksichtigung finden.

Quelle:

https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/4a5a902451a0a787/4ac988589062/21-01-21.pdf

 

Unter dem TitelSticheln in der Koalition(Brandenburg)

Landtag Brandenburg soll beim Klimaschutz zulegen. Doch die Koalitionen sind sich uneins.

ist u.a. Folgendes zu lesen:

...der SPD-Fraktionsvorsitzende zog klare Linien zur AfD und den Linken.

Er warnte davor, die Menschen mit Angst für den Klimaschutz motivieren zu wollen.

Indirekt warf er dem Koalitionspartner vor, ein Bild von Brandenburg mit Dürren und Waldbränden zu zeichnen.

Der Weg in die Zukunft führe nicht über Verbote und Drohungen mit fünf Euro je Liter Benzin du der Verteuerung von Flügen…

...Das wäre Klimaschutz nur für Reiche…

Die Vertreterin der Fraktion BVB/Freie Wähler ging mit den Grünen und der SPD ins Gericht:

Sie warf den Grünen vor, die Flutkatastrophe im “Westen des Landes“ auf „unethische Weise“ zu instrumentalisieren.

Seit Jahrhunderten gebe es Hochwasser. Die Oderflut 1997 und das Elbehochwasser 2002 auf den Klimawandel zurückzuführen sei unredlich….

Dem Wirtschaftsminister warf sie vor, Panik vor Hochwasser zu machen, um eine Verspargelung der Landschaft durch Windräder durchsetzen zu können…

Es wird für einen besseren Klimaschutz ein verstärkter Umbau der Wälder gefordert.

Um mehr Wasser in der Region zu halten, sollte das Land die Kommunen außerdem bei Regenwasserkonzepten unterstützen…

 

Anm.:

Es scheint ja doch noch neben verantwortungsbewussten Politikern auch eine konstruktive Opposition im Landtag zugeben.


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 26.08.2021


 

Kernfusionsreaktor bewährt sich

Greifswald. Greifswalder Forscher sind nach eigenen Angaben der Nutzung von Kernfusion zur Energieerzeugung ein Stückchen näher gekommen. /font>

Es sei gelungen, durch die optimierte Bauform des Reaktors Wendelstein 7-X in Greifswald Energieverluste

im Vergleich zu früheren vergleichbaren Reaktoren zu senken, teilte das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) mit.

Der Reaktor in Greifswald ist weltweit, der größte seines Typs. Er soll zeigen, dass auch die hier verwendete Bauform als Kraftwerk dienen kann

und nicht nur eine andere Form, wie sie etwa beim internationalen Großprojekt in Südfrankreich, dem Kernfusionsreaktor Iter, genutzt wird.

Reaktoren des in Greifswald genutzten Typs hätten traditionell Probleme mit bestimmten Energieverlusten gehabt.

Diese seien jetzt nachgewiesenermaßen reduziert worden. Der Vorteil dieser Bauart liegt laut IPP darin, dass solche

Ziel der gegenwärtigen Fusionsforschung sei es, ein klima- und umweltfreundliches Kraftwerk zu entwickeln…. dpa


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 21.08.2021

Anm.:

Zur erfolgreichen Energiewende und der damit verbundenen und zu erwartenden Senkung der CO2 –Emissionen sind doch die oben genannten Verfahren der Trend der Zukunft

und gehören gesamtgesellschaftlich gefördert und nicht jährlich 25-31 Milliarden Euro in „mittelalterlich“ anmutenden Energieerzeugungsanlagen (hier: Windräder) über die EEG-Umlage zu investieren,

und die nicht in der Lage sind zu jeder beliebigen Tages-, Nacht- und Jahreszeit den Bedarf an elektrischer Energie konstant zu sichern.

Auch hier ist (dringends) zu empfehlen, aus den Erfahrungen der Nachbarländer Deutschlands zu lernen.

 

BRANDENBURG

Protest gegen Steinbachs Pläne

Energiewende

Der Ruf des SPD-Wirtschaftsministers nach mehr Windrädern führt zu Erschütterungen in der Koalition.

Potsdam. Die brandenburgische CDU geht hart mit Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) und seinen Forderungen

nach einem drastischen Ausbau der Windenergie in Brandenburg ins Gericht.

Der uckermärkische CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen sprach am Donnerstag (19.08.2021) in einer Presseerklärung

von einem "inakzeptablen Vorstoß" und warf dem Minister hilflosen Aktionismus vor.


Anm.:

Andere Energiequellen außer dem „drastischen Ausbau der Windenergie werden für eine erfolgreiche Energiewende überhaupt nicht betrachtet.

(s. Mitteilung Lausitzer Rundschau v. 21.08.2021: „Kernfusionsreaktor bewährt sich“)

 


Rosige Zukunft für den Ausbau der Windenergie in Brandenburg.

Eher eine Gleichung mit vielen Unbekannten

Foto: www.ingenieur.de/wp-content/uploads/2017

 

"Wer immer noch nicht begriffen hat, dass wir unseren Energiebedarf nicht annähernd

allein aus heimischer Wind- und Solarenergie decken können,

wird an der Energiewende scheitern", sagte der Spitzenkandidat der brandenburgischen CDU für die

 Bundestagswahl. Koeppen,

selbst Uckermärker wirft der Landesregierung vor, …

seit Jahren den für den Transport des Ökostroms notwendigen Netzausbau zu vernachlässigen…. 

…Der aus Windenergie erzeugte Strom werde schon jetzt nicht vollständig genutzt und muss mit Verlusten ins Ausland verkauft werden….

 insbesondere bei der vielbeschworenen Speicherkapazität….

Von der Landesregierung wurden und werden keine Initiativen zur Beschleunigung des Netzausbaues ergriffen,

Auch die Volksinitiative "Rettet Brandenburg" meldete sich zu Wort

Die Windkraftgegner und die Vorsitzende der Volksinitiative, Waltraud Plarre warnten vor den Folgen für den Naturschutz und die Gesundheit der Menschen…

Durch höhere Ausbauziele bei der Windkraft rücken die Anlagen deutlich näher an Wohnbebauungen und die Mindestabstände könnten aufgegeben werden….

Steinbach hatte am Mittwoch (18.08.2021) im Landtag eine neue Energiestrategie der Landesregierung angekündigt,

die weit über die bisherigen Ziele, zwei Prozent der Landesfläche für diese Zwecke zu nutzen, hinausgehen soll.

Konkrete Zahlen wollte er noch nicht nennen. Er forderte eine Debatte zum Klimaschutz.

Jedem Bürger und jeder Bürgerin, so formuliert der Minister, müsse klar sein,

"ob man mehr Spargel in der Landschaft haben will oder mehr Flutkatastrophen". thi


Anm.:

Minister kommt aus dem Lateinischen „ministre“, d.h. “dienen“ und ist von den Bürgern beauftragt,

den Bürgern zu dienen und nicht ihnen mit unglücklichen Formulierungen zu drohen.

Eigentlich geht es nicht darum, ob mehr „Spargel in der Landschaft“ oder „mehr Flutkatastrophen“, sondern die Bürger möchten keines von beiden.

Um sich über die Flutkatastrophen und ihre Ursachen im Westen Deutschlands zu äußern, sollten sich alle dazu Äußernden das erforderliche Wissen aneignen.

Merkt Ihr nichts!

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 20.08.2021

 

Klima

Treibhausgase nehmen wieder zu

Berlln. Der Ausstoß an Treibhausgasen in Deutschland wird nach Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende 2021 deutlich steigen.

Die Emissionen dürften gegenüber 2020 um 47 Millionen Tonnen zulegen, heißt es in der Analyse. Das sei der größte Anstieg seit 1990.

Im Corona-Jahr 2020 lag der Ausstoß mit 739 Millionen Tonnen 40,8 Prozent unter dem im Ausgangsjahr 1990.

Gut ein Drittel der Minderungen waren laut Umweltbundesamt Folge der Pandemie. dpa


Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.08.2021


Anm.:

Das ist das Ergebnis von:

Mit Ökokraftwerken wie Windrädern und Solarzellen produziert Deutschland inzwischen fast 53 Prozent seines Strombedarfs (Stand 2020)….

Und die CO2 –Emissionen steigen und die Energiekosten steigen und steigen…

In den letzten 5 Jahren wurden für die Energiewende ohne nennenswerten Effekt bezüglich der CO2 –Emissionen Deutschlands

125 Milliarden EURO

aufgewendet….

Dazu Erläuterungen im nachfolgenden Artikel des „Hamburger Abendblatt“, 15.10.2020:


Stromrechnung

33,1 Milliarden EURO: Kosten der Energiewende explodieren


Mit Ökokraftwerken wie Windrädern und Solarzellen produziert Deutschland inzwischen fast 53 Prozent seines Strombedarfs.

Foto: imago stock / imago/photothek

 

Die Energiewende bezahlt jeder Verbraucher über die EEG-Umlage auf der Stromrechnung.

Ohne Steuer-Milliarden würde sie massiv steigen.

 

Berlin. Dass an der Energiewende im Kampf gegen den Klimawandel kein Weg vorbeiführt,

daran zweifeln immer weniger Menschen.

 

Die Milliarden-Kosten für das Projekt laufen aus dem Ruder.

Im kommenden Jahr (2021) kann die Ökostrom-Abgabe,

die jeder Haushalt und die meisten Unternehmen mit der Stromrechnung zahlen,

nur durch einen tiefen Griff in die Staatskasse leicht gesenkt werden….

Damit die sogenannte EEG-Umlage auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde sinkt,

muss die Bundesregierung 10,8 Milliarden Euro lockermachen….

 


So hoch wäre die EEG-Umlage ohne den Milliarden-Zuschuss 

 

Ohne den Milliarden-Zuschuss aus Steuergeld wäre die Ökostrom-Umlage 2021 von derzeit 6,76 auf 9,65 Cent je Kilowattstunde in die Höhe geschossen.

 

Die EEG-Umlage macht fast ein Viertel des Strompreises aus.

 

...Nur besonders energieintensive Unternehmen sind befreit – wegen des hohen Strompreises in Deutschland sollen sie so international wettbewerbsfähig bleiben…

 

Mit der EEG-Umlage wird eine garantierte Vergütung für den Strom aus Solaranlagen, Windrädern, Biomasse- und Wasserkraftwerken finanziert.

 

Insgesamt kostet dies im kommenden Jahr 33,1 Milliarden Euro….

 

Zwar wird Ökostrom immer billiger und dürfte bald auch ohne Subventionen rentabel sein….

 

Anm.:

 

Ist unrentabel und wird es bei Wegfall der Subventionen auch bleiben oder?

 

Durch neue Ökokraftwerke, die 2021 in Betrieb gehen, steigen die Kosten nach Angaben der Netzbetreiber nur noch um 0,7 Prozent.

 

Doch wer etwa eine Solaranlage betreibt, erhält seit dem Jahr 2000 gezahlte Förderung 20 Jahre lang…

 

Corona-Krise sorgt für massiven Kostenanstieg

 

Die jetzt eintretenden massiven Zusatzkosten sind …vor allem eine Folge der Corona-Pandemie.

 

Wegen der Krise dürfte der Stromverbrauch in diesem Jahr um rund acht Prozent sinken. Das hat den Börsenstrompreis um 22 Prozent einbrechen lassen.

Der in Öko-Kraftwerken erzeugte Strom ist also derzeit deutlich weniger wert. Das lässt den Zuschussbedarf für die garantierten Abnahmepreise nun so stark steigen….

 

.Die Kritik an der Preisexplosion ist enorm….

 

FDP fordert Ausstiegspfad aus der Dauersubvention

Überbordende und fragwürdige Ausnahmen in Milliardenhöhe für einzelne Industriebereiche treiben die Kosten für private Verbraucher und nicht-privilegierte Wirtschaft nach oben …. „Alexander Klay


Quelle: zitiert aus Hamburger Abendblatt, 15.10.2020

Ausführlich unter:

https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article230681042/33-1-Milliarden-Euro-Kosten-der-Energiewende-explodieren.html


Anm.:

Merkt denn keiner etwas oder will keiner etwas merken?


Bericht des Weltklimarates  

 

Umweltbundesamt warnt: Hohe Risiken für Deutschland

 

Nach der Flutkatastrophe im Westen des Landes und dem besorgniserregenden Bericht des Weltklimarates

warnt das Umweltbundesamt (UBA) erneut vor den Risiken des Klimawandels in Deutschland. Erhebliche Schäden für Natur, Infrastruktur und die Wirtschaft seien möglich,

sollte die Erderwärmung nicht gebremst werden.

 

Anm.: Man beachte die Anwendung der Möglichkeitsform: es kann, aber es muss nicht eintreten .

Vor allem die Hitze wird in Deutschland zum Problem. Foto: Christin Klose/dpa  

 

Bereits Mitte Juni (2021) hatte die dem Umweltministerium unterstellte Behörde einen Bericht hierzu präsentiert.

 

…Die Auswirkungen der Erderwärmung sind bisher regional sehr unterschiedlich…

 

...…. Nur wenige Regionen sind sehr intensiv von Hitze, Trockenheit oder Starkregen betroffen. Geht es mit

dem Temperaturanstieg allerdings so weiter,

drohten Folgen im gesamten Bundesgebiet. Besonders betroffen seien Wälder und Gewässer…

.

.Hotspots seien dabei der Südwesten und Osten des Landes.

Außer in den Städten drohe extreme Hitze vor allem entlang der Spree und des Rheins, den wärmsten Gegenden

Deutschlands.

Der Osten ist zudem vor allem von Trockenheit betroffen. Die Risiken durch Starkregen, Sturzfluten und

Hochwasser seien in den engen Tälern der Mittelgebirge am höchsten.

An der Küste nähmen die Gefahren durch den Meeresspiegelanstieg deutlich zu….

 

 Extremwettern betroffenen Ländern, vor allem infolge von Hitzewellen.

 

. 10 700 Menschen seien in diesem Zeitraum hierzulande laut Zahlen des Rückversicherers Munich Re und des Internationalen Währungsfonds durch Extremwetter gestorben…. 

..Die Risiken des Klimawandels können laut UBA aber durch Anpassungsmaßnahmen reduziert werden. …..

..Laut UBA müssten auch der Küstenschutz verbessert und der Umbau der Wälder zu Mischwäldern vorangetrieben werden.

Der Boden in Städten müsse zudem an vielen Stellen entsiegelt werden, um Starkniederschlag aufnehmen zu können…. Igor Steinle

zuletzt aktualisiert: 13. August 2021, 06:00 Uhr


Quelle: zitiert aus Schäbisches Tagebaltt, 13.08.2021

Ausführlich unter:

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Hohe-Risiken-fuer-Deutschland-512472.html

 

Klimawandel

Alarmstufe Rot für die Erde

 

Anm.:

 

...jeder denke sich seinen Teil

 

Die Erwärmung ist deutlich schneller als gedacht, schreiben Forscher im neuen Weltklimabericht. Noch sei aber Zeit, um die schlimmsten Folgen zu verhindern.


Die Wüste von Tabernas in Spanien: Im Zuge des Klimawandels könnten sich Wüsten weiter ausdehnen und neue entstehen, sagen Experten. Foto: © underworld/Shutterstock.com

 

Hitze in Kanada, Brände in Griechenland und der Türkei, Starkregen in der Eifel: Was der Klimawandel anrichten kann, zeigt sich in diesen Monaten in vielen Regionen der Welt.

 

Anm.:

Starkregen 2021 in der Eifelsind sind seltene meteorologische Extremereignisse,

die nichts mit dem Klimawandel zu tun haben – das ist Wetter.

Der Statistik für Ahr-Hochwässer ist zu entnehmen, das ähnliche Starkregen mit

 anschließendem Extremhochwasser in den Jahren 1804 (weit vor der sog. industriellen Revolution)

und 1910  beobachtet wurden.

 

Die Zahl der zu beklagenden Todesopfer und die everursachten Schäden dieser Hochwässer liegen

 

etwa in der gleichen Größenordnung wie 2021.

 

 

Quellen u.a.:

 

- Historische Hochwasser an der Ahr /Die Rekonstruktion von Scheitelabflüssen ausgewählter Ahr-Hochwasser von Thomas Roggenkamp/Jürgen Herget in „Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2015“

 

- Historische Hochwasser der Ahr – Ahrweiler

https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2015/hjb2015.47.pdf

 

- Katastrophale Hochwasser im Ahrtal 2021, 1910, 1804, 1719 und 1601

https://reitschuster.de/post/katastrophale-hochwasser-im-ahrtal-2021-1910-1804-1719-un

 

Kritischer Journalismus. Ohne "Haltung". Ohne Belehrung. Ohne Ideologie 

- Liste der Hochwasserereignisse an der Ahr - Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Hochwasserereignisse_an_der_Ahr 



Die Brände in Griechenland, in der Türkei, in Italien, in den USA u.a. sind z.T. durch verbrecherische Aktivitäten von Brandstiftern verursacht worden.

 

Leider enthalten sich die sog. investigativen Journalisten einer objektiven Berichterstattung zu der Problematik „Brandstiftung“.

 

Die Journalisten sollten endlich den Mut aufbringen, objektiv und unabhängig über alle Dinge des Lebens zu berichten.

 

 

....Das ist nur der Anfang. Die Menschen werden sich an Extremwetterereignisse gewöhnen müssen – diese düstere Prognose hat der Weltklimarat (IPCC) in seinem neuen Bericht aufgestellt.

 

Mehr als 230 Forscherinnen und Forscher legten am Montag dar, wie dramatisch die Folgen der Erderwärmung sind.

 

Das Fazit: Die Erde erhitzt sich schneller als angenommen. Zu spät ist es aber noch nicht. DOROTHEE TOREBKO

Quelle: zitiert aus Schwäbisches Tagblatt, 10.08.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Alarmstufe-Rot-fuerdie-Erde-512091.html

 

Heftige Klimawandel - Folgen

Forschung Experten warnen vor global steigenden Temperaturen,

Genf. Der Weltklimarat führt die Folgen der menschengemachten Erderwärmung in seinem neuen Bericht drastischer vor Augen als je zuvor.

Wenn es nicht starke und schnelle Reduktionen der Emissionen gebe, werde die globale Mitteltemperatur in den kommenden 20 Jahren einen Wert

von mindestens 1,5 Grad über der Temperatur der vorindustriellen Zeit erreichen..,


Die Menschen müssten sich wegen der steigenden Temperaturen auf mehr Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen und Hitze einstellen, heißt es in dem Bericht.

Erst kürzlich gab es eine Reihe dieser Klimakatastrophen wie Überschwemmungen in Deutschland.

Über eine sofortige Reduktion der Treibhausgasemissionen haben die Menschen es laut Bericht aber noch in der Hand, die schlimmsten Folgen zu verhindern….

Das Ziel 1,5 Grad steht im Pariser Klimaabkommen von 2015 (Anm.: .entspricht einer Absichtserklärung, ohne  völkerrechtliche Folgen).

Die Staaten wollen die Erwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Niveau (1850-1900) deutlich unter zwei Grad halten und 1,5 Grad anstreben… dpa/bl

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.08.2021


Anm.:

Hier die uns „angedrohten Horror-Szenarien“ des IPCC:


 

Nachfolgend ein Artikel, den die Lausitzer Rundschau vom   30.01.2011, als sie noch investigative Redakteure beschäftigte, veröffentlichte,

der heute nichts an Aktualität verloren hat

 

                                                            

Eine Temperatur-Betrachtung 

Vor 310 Jahren begann der Gubener Astronom Kirch mit Wetteraufzeichnungen in Berlin / 

Bad Liebenwerda will „Eine Stadt zum Wohlfühlen im Klimawandel“ werden.

Es ist nicht verbürgt, aber wahrscheinlich, dass der Gubener Astronom Gottfried Kirch in seiner Jugend auch Schnee schippen musste.

Denn er kam 1639 in der Neißestadt nicht als Sohn reicher Eltern zur Welt, sondern im Hause eines Schuhmachers.                                                                     

VON ROLF BARTONEK  

Das Handwerk des Astronomen erlernte er in Danzig, 1679 erfand er einen Schraubenmikrometer für astronomische Messungen,

1680 entdeckte er erstmals einen Kometen mit einem Teleskop. Kirch gehörte seinerzeit zu den führenden "Kalendermachern" in Europa.

Wenig bekannt im Unterschied zu seinen astronomischen Leistungen ist aber seine Bedeutung für die Meteorologie.

Als er im Jahr 1700 als königlicher Astronom von Guben nach Berlin berufen wurde,

begann er im August jenes Jahres auch mit der instrumentellen Aufzeichnung von Wetterdaten.  

Deshalb verfügt das Institut für Meteorologie der Freien Universität (FU) Berlin heute über einen Fundus, der weltweit seinesgleichen sucht: 

eine der ältesten Sammlungen meteorologischer Aufzeichnungen auf der Erde

Natürlich ist diese auch unter dem Aspekt eines möglichen Klimawandels interessant.

Denn eigentlich, so prophezeien Klimatologen, gebe es einen unabweisbaren Trend zur Erderwärmung,

auch wenn in diesem Winter (2010) Eiseskälte ganz Nordeuropa überzieht.

In Berlin demonstrierten vor einigen Tagen als Schneemänner verkleidete Leute "gegen die Klimaerwärmung". 

 Und der eher zurückhaltende Lausitzer darf sich fragen, ob das wohl hilft.

Immerhin schürt der Flop der Klimakonferenz von Kopenhagen im Dezember 2009 auch in der Region bei vielen Menschen Zukunftsängste.

Wird es wärmer auf der Erde? Was bedeutet das? Können wir etwas dagegen tun?  

Für keine andere Gegend in Deutschland ist die Klimadebatte,

die derzeit vor allem die Vermeidung zusätzlicher Kohlenstoffdioxid (CO2)- Emissionen durch den Menschen im Fokus hat, so bedeutsam wie für die Lausitz.

Beim Energiekonzern Vattenfall und mit ihm kooperierenden Firmen hängen hier etwa 25 000 Arbeitsplätze von der Kohle und ihrer CO2-freisetzenden Verbrennung in Kraftwerken ab.

Da ist es schon von Gewicht, ob das vom Menschen in Industrie und Verkehr, Energie­ und Gebäudewirtschaft zusätzlich zum natürlichen CO2­Kreislauf emittierte Gas eine Erwärmung verursacht.

Zunächst einmal wirft das die Frage auf, wie das Wetter früher war. 

Dank Kirch können Prof. Dr. Uwe Ulbrich, Leiter des FU - Instituts für Meteorologie, und Wetterdiensttechniker Georg Myrcik heute mit einer 310-jährigen Datenreihe dienen,

die zwar gültige Aussagekraft nur für den Raum Berlin und die nahe Lausitz besitzt, aber auch einfließt in die Indizienkette zur Beurteilung der globalen Klimaentwicklung.

Sie präsentieren ein Diagramm der Jahresmitteltemperaturen von 1701 bis 2009, dessen Kurven den spitzen Ausschlägen bei der Messung von Hirnströmen gleichen.  

Das macht deutlich: Es war schon mal viel wärmer, aber auch schon viel kälter. 

So veröffentlichte der ehemalige Instituts-Mitarbeiter Paul Schlaak Berichte über den Winter 1739/40.

Er soll neben dem von 1607/08 in der Region der kälteste des vergangenen Jahrtausends gewesen sein.

Noch im April waren 1740 die Brunnen gefroren und im Mai gab es viele starke Schneefälle. 

 

Besser hatten es die Berliner und Lausitzer in Mozarts Geburtsjahr 1756. Schon im Januar blühten die Kirschbäume, weiß Myrcik aus Aufzeichnungen.

Vergleichsweise viele warme Jahre gab es auch von 1775 bis 1835, allerdings mit etlichen kalten "Ausreißern".  

Die erste Botschaft, die sich aus der Kurve der Jahresmitteltemperaturen seit 1701 herauslesen lässt, lautet:   

Nichts ist so unbeständig wie das Wetter.  

Doch es gibt noch eine zweite Botschaft. 

Im jüngsten Teil des Diagramms bewegen sich die Kurven nur im oberen Bereich, es fehlen die Ausschläge für deutlich kältere Jahre.

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends brachte in Berlin Durchschnittstemperaturen, die um etwa ein Grad über denen der Jahre 1961 bis 1990, die als offizieller Vergleichsmaßstab gelten, lagen.

Ulbrich betont, diese sich aus den Berliner Messungen ergebende Tendenz stimme in etwa mit dem Trend überein, der weltweit von den meisten Wetterstationen registriert worden sei.

Dieser Trend zur Erderwärmung sei deutlich, obwohl es einzelne Wetterstationen gebe, die eine Abkühlung registrierten.  

Auch das Jahr 2009 passt sich laut Ulbrich im Raum Berlin/Lausitz in diese Entwicklung ein.

Mit einem Temperaturmittel von 9,6 Grad Celsius war es in Berlin zwar kälter als 2008 (10,4 Grad), aber um 0,7 Grad wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990.

Myrcik hebt vor allem hervor, dass der April des Jahres 2009 der sonnenreichste seit Beginn der Mes­sungen war. Die Dauer der Sonneneinstrahlung wird in Berlin- Dahlem seit den 1950er-Jahren registriert.

Bundesweit wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes 2009 im Schnitt seiner rund 2100 Wetterstationen ein Temperaturmittel von 9,2 Grad Celsius erreicht.

Das langjährige Mittel der Jahre 1961 bis 1990 liegt bei lediglich 8,2 Grad.

Wärmstes Jahr bleibt 2000 mit einem Durchschnitt von 9,9 Grad. 2009 waren im Vergleich zum langjährigen Mittelwert die Monate Januar, Juni, Oktober und Dezember zu kalt, die übrigen acht Monate zu warm.

In der kältesten Nacht des vergangenen Jahres wurden in Dippoldiswalde bei Dresden minus 27,7 Grad Celsius gemessen, am heißesten Tag in Rahden­Varl (Nordrhein-Westfalen) 37,8 Grad.  

Während die langjährige Temperaturkurve für das vergangene Jahrzehnt eine leichte Erwärmung erkennen lässt, läuft in Wissenschaftlerkreisen die Debatte über die Ursachen.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob die Erwärmung überhaupt vom Menschen verursacht wird oder ob sie einer natürlichen Schwankung folgt.

Es geht auch um die Frage, wodurch der Mensch die Temperaturentwicklung nachhaltig beeinflussen kann.  

Der Weltklimarat IPCC hat sich auf die vom Menschen verursachte zusätzliche Emission von CO2 als Hauptsünder festgelegt. 

Aber auch andere Faktoren wie großflächige Rodungen, Landnahme, Waldbrände, Vulkanausbrüche, vor allem Schwankungen in der Neigung der Erdachse

und in der Umlaufbahn um die Sonne sowie die Sonnenaktivität haben Einfluss auf das Klima. 

Der Flop von Kopenhagen hat sicher mit ökonomischen Interessen von Konzernen und Ländern zu tun. Allerdings sieht auch eine Gruppe von Wissenschaftlern die Datenlage in der Ursachenforschung keineswegs als so eindeutig an,

wie vom UN-Weltklimarat IPCC behauptet.

Die CO2- Skeptiker und IPCC-Gegner haben sich 2007 mit dem Europäischen Institut für Klima und Energie (Eike) in Jena eine Plattform geschaffen.

Die Bezeichnung Institut steht hier aber mehr für ein Bündnis weltweit agierender Wissenschaftler.

Fast unbemerkt in der Öffentlichkeit blieb im Juli 2009 ein vom Eike initiierter und von 355 Personen, darunter 75 Wissenschaftler, unterzeichneter Offener Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Darin werfen die Autoren der Kanzlerin vor, teure Strategien zur Vermeidung des Treibhausgases CO2 als Handlungsmaxime verinnerlicht zu haben,

"ohne vorher in wirklich kontroversen Diskussionen prüfen zu lassen, ob auch die früheren Temperaturmessungen und viele weitere relevante Klimafakten diese Annahme überhaupt rechtfertigen".  

Pikant: In seiner Internet-Veröffentlichung des Briefes beruft sich Eike auch auf die in Berlin ermittelten Jahresdurchschnittstemperaturen seit 1701.

Pikant ferner: Während Prof. Dr. Uwe Ulbrich als heutiger Direktor des FU-Meteorologie- Instituts in dieser Datenreihe einen Beleg für die Erwärmung im vergangenen Jahrzehnt sieht

und "keinen Grund für Zweifel an den IPCC-Berichten" hat, gehört sein emeritierter Vorgänger Prof. Dr. Horst Malberg dem wissenschaftlichen Beirat von Eike an.

Für deutsche Politiker und Umweltverbände sei CO2 zu einer Art Teufelsgas geworden, kritisieren diejenigen Wissenschaftler, die zu den "Klimaskeptikern" zählen.

Der Staat habe erkannt, dass er unter Berufung auf den Klimaschutz gigantische Summen einnehmen kann, etwa durch den CO2-Zertifikatehandel. 

Er könne aber auch die Autobahn-Maut, die Kraftstoff- und die Ökosteuer problemlos rechtfertigen oder die vom Bürger umlagefinanzierte Förderung von Ökostrom.

Letztere wird übrigens auch von den für Eike agierenden Wissenschaftlern teilweise als sinnvoll angesehen, um die Abhängigkeit von endlichen Rohstoffen zu mindern.

Für die Menschen ist CO2 zu einem überaus mächtigen Gas geworden, einem Gas, vor dem viele Angst haben.

Wer etwa in Cottbus Passanten befragt, wie hoch sie den Anteil von CO2 an der Atmosphäre schätzen, bekommt überraschende Antworten.

"Weiß ich nicht", sagt eine junge Frau, legt sich dann aber auf 40 Prozent fest. Ein älterer Herr glaubt an 70 Prozent, eine Schülerin hält 20 Prozent für wahr­scheinlich.

Niemand sagt: weniger als 0,04 Prozent. Aber das wäre die richtige Antwort gewesen. 

In den vergangenen 100 Jahren hat sich der CO2­ Gehalt in der Luft um gerade einmal 0,01 Prozent erhöht. "Das sind zehn Moleküle auf 100 000 Luftmoleküle", rechnet Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke vom Eike in Jena vor.

Die IPCC- Gegner kritisieren, die Regierungen würden den Bürgern sinnlos teure CO2­Vermeidungsstrategien aufbürden. Ulbrich reagiert pragmatisch:

"Schon angesichts der abnehmenden Ressourcen an Kohle, Öl und Gas können Strategien zur Senkung der CO2- Emissionen nicht falsch sein."

Im Unterschied zu Lüdecke hält er es für möglich, dass auch ein Spurengas das Klima beeinflussen kann.  

Im Internet tobt, wenig wahrgenommen von der deutschen Öffentlichkeit, eine wahre Schlacht zwischen Wissenschaftlern, die CO2-Vermeidungsstrategien befürworten oder als sinnlos ablehnen.

Es reicht, bei Google Begriffe wie Klimawandel oder Eike Klima einzugeben.

Dem Weltklimarat IPCC wurde sogar vorgeworfen, Daten gefälscht zu haben, was derzeit überprüft wird.

Die Stadt Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) stellt sich derweil schon auf ein paar Grad mehr ein.

Unter dem Titel "Eine Stadt zum Wohlfühlen im Klimawandel" bewarb sie sich für ein bundesweites Modellvorhaben und erhielt dafür als eine von sechs Kommunen den Zuschlag.

In der nächsten Zeit, so Bürgermeister Tho­mas Richter (CDU), werden wissenschaftliche Institute untersuchen, was ein Klimawandel für diese Region bedeuten würde.

Und es wird dabei nicht nur um Probleme gehen, sondern auch um neue Chancen.  

HINTERGRUND  

Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid, Methan und Wasserdampf sind verantwortlich für den Treibhauseffekt der Erde. Dieser ist aber keineswegs schädlich. Ohne Treibhauseffekt gäbe es kein Leben auf dem Planeten.

Die mittlere Durchschnittstemperatur würde einschließlich der Unterschiede von den Polen bis zum Äquator statt wie derzeit plus 15 Grad Celsius bei minus 18 Grad Celsius liegen.

Dies ist eine gesicherte und wissenschaftlich allgemein anerkannte Aussage.

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein Naturgas, das Pflanzen zum Wachstum (Fotosynthese) benötigen.

Das CO2, welches Pflanzen beim Wachstum aufnehmen, setzen sie bei ihrem Absterben (Verrotten, Verbrennen) wieder frei. Es gibt also einen natürlichen CO2-Kreislauf.

Die Natur setzt jährlich etwa 550 Gigatonnen CO2 frei. Dies gilt als ungefährlich, weil es sich um einen Kreislauf handelt.

Der Mensch verursacht zusätzlich zum natürlichen Kreislauf eine CO2-Emission von etwa 36 Gigatonnen.

Da dieses CO2 aus Millionen Jahre alten Quellen stammt (Kohle, Öl, Gas), gehen Klimatologen davon aus, dass es nicht vollständig,

sondern vor allem wegen der globalen Entwaldung nur zu etwa 45 Prozent vorn natürlichen Kreislauf aufgenommen werden kann. Da es sich aber um ein Spurengas handelt (0,04 Prozent Anteil an der Luft),

tobt der Streit um die Frage, ob eine CO2-Anreicherung in der Atmosphäre tatsächlich ausreicht, um das Klima zu verändern.

Kritiker weisen darauf hin, dass die früheren regelmäßigen Klimaveränderungen ja nicht vorn Menschen verursacht worden sein können.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 30.01.2011

 

Anm.: … hier noch ein durchaus lesenswerter Leserbrief zum Thema

“Energiewende“ 

 

Der Stromverbrauch in Deutschland wird deutlich steigen. Ein Leser bezweifelt, dass dieser Bedarf angesichts Kohle- und Atomausstieg durch erneuerbare Energien wie Windkraft gedeckt werden kann

 Die Fachleute staunen, die Laien applaudieren  

Lesermeinung  Mit der Energiepolitik beschäftigt sich ein Leser, der zum Schluss gelangt, dass die Energiewende gescheitert ist. Er analysiert den gegenwärtigen und zu erwartenden Stromverbrauch. 

Zum häufig in der Rundschau diskutierten Thema Braunkohle-Ausstieg, Stromverbrauch, Energie­wende und angrenzende The­menfelder schreibt ein Leser aus dem thüringischen Pößneck und rechnet vor, wie viel Strom aus welchen Bereichen in Deutschland derzeit zur Verfügung steht:

 

 

 

Wie der Blick in die Glaskugel

Laut Bundesregierung wird der Stromverbrauch in Deutschland in acht Jahren um circa 15 Prozent auf 665 Terrawattstunden steigen.

Der Langzeitwert dieser Prognose ist überschaubar und erinnert mich an den Blick in die Glaskugel. 665 TWh entsprechen einer Leistung von circa 76 GW. 

Derzeit haben wir im deutschen Netz etwa 68 GW Strom­verbrauch. Die erzeugte Menge müsste also allein durch erneuerbare Energien mehr als verdoppelt werden.

Derzeit haben wir im Netz etwa 34 GW grundlastfähige Erzeugung durch konventionelle Kraftwerke, davon etwa 6,6 GW Kernenergie und 20 GW durch Kohlekraftwerke.

In einem Jahr (2022) wird die Kernenergie vom Netz genommen und schrittweise beginnt der Koh­leausstieg. Auf absehbare Zeit ist ein noch höherer Import von Strom aus dem europäischen Ausland durch Kohle- und Atomkraftwerke wegen fehlender Kapazitäten nicht möglich. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine vorgesehene Verdoppelung des Strombedarfs durch Windkraft­ und Solaranlagen -

weil diese Energieart nicht grundlastfähig und abhängig von der Witterung ist - nur eingeschränkt zur Ver­fügung steht.

Derzeit gibt es eine installierte Leistung von 54 GW durch Windkraftanlagen an Land. Je nach Witterung steht aber nur zeitweise ein Bruchteil dieser Energie zur Verfügung.

So hatten wir zum Beispiel am 24. Juni die­ses Jahres um zehn Uhr in Deutschland 0,977 GW Wind­energie von 54 GW im Netz.

Mit diesen Energieformen kann man kein stabiles Netz zur sicheren Versorgung der Wirtschaft und der Privatkunden garantieren.

Zur Wahrheit gehört auch, dass der angekündigte Netzausbau und die E-Mobilität zu einer drastischen Steigerung der Netzentgelte im Strompreis führt.

2020 stiegen diese bereits im Durchschnitt um sieben Prozent und machen 25 Prozent vom Strompreis aus. 

Die Vorschläge der Bundesregierung, getrieben durch grünen Populismus und unrealistische EU-Klimaziele, sind unverantwortlich gegenüber uns Stromkunden,

der Wirtschaft und dem Naturschutz.  

Die Fachleute staunen, die Laien applaudieren

und konkurrierende Industriestaaten kommen vor Lachen nicht in den Schlaf.

Die Energiewende ist ökonomisch, ökologisch und sozialpolitisch gescheitert.

Mittlerweile gehe ich nicht mehr von Dummheit, sondern von Sabotage aus.

Wolfgang Kleindienst, Pößneck

Quelle: Lausitzer Rundschau, 26.07.2021

 

Anm.:  

Hinter dieser Überschrift gerät das wahre Problem in den Hintergrund, die objektive Information der Leser zu den Fragen des Klimaschutzes

 Wozu dann noch Luftfilter? 

Zu "Bund fördert künftig mobile Luftfilter in Schulen" (Rundschau, 15. Juli 2021): 

 ( . . . ) Ich finde, dass sich die LR aktuell ( . . . ) auf den Klimaschutz eingeschossen hat.

Kritische Stimmen finden kein Gehör, auch Wissenschaftler nicht.

Gerade mal in den Leserbriefen kommt zum Ausdruck, dass nicht alle Menschen der Politik in dieser Frage folgen.

Klima ist jedoch nicht das Tageswetter. Das Klima lässt sich nicht einfach ändern  mit Kohlendioxid-Abgaben und ähnlichen Sanktionen.

Das ist der moderne Ablasshandel.  

Wer in die Erdgeschichte zurückblickt, dem wird auch klar, dass nicht alles nur vom Menschen beeinflusst ist. Es gibt genügend Beispiele für Dinge, die der Mensch gemacht hat und wo er sehr aktiv zu seinem Wohle die Erde umgestaltet hat mit den negativen Auswirkungen für die Natur, jedoch im Moment positiv für ihn selbst. Selbst unsere hoch geschaffene "Kulturlandschaft", die erhalten werden soll, ist so ein Beispiel.

Das Verändern der Umwelt macht er aber immer noch. Außerdem gibt es so viele Faktoren, auf die der Mensch keinen Ein­fluss hat und auch keinen Einfluss bekommen wird. Das sollte man aber auch der Jugend von heute nahebringen.

Ich möchte natürlich unseren negativen Einfluss auf die Natur nicht leugnen, aber die Rettung ist ein Blick in die Glaskugel.

Deutschland wird das Klima nicht für die anderen Länder retten können.

Der Mensch ist so auf sich selbst bezogen. Bei Katastrophen jeglicher Art werden zum Beispiel nur die Menschen gezählt, die ums Leben gekommen sind.

Günter Noatsch, Lübbenau 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 22.07.2021

 

Anm. zum nächsten Beitrag:  

Wer wurde eigentlich befragt? Was ist das Kopernikus-Projekt Ariadne?

 

Energiewende Umfrage ergibt viel Zustimmung 

Potsdam. Die Energie- und Verkehrswende wird von der deutschen Bevölkerung als Gemeinschaftsaufgabe wahrgenommen. Wie eine im Rahmen des Kopernikus-Projekts Ariadne erhobene repräsentative Befragung zeigt, glauben fast 80 Prozent der Teilnehmenden, jeder Mensch müsse einen Beitrag zu einer erfolgreichen Transformation leisten.

Mehr als die Hälfte der Befragten betrachtet die Energiewende je­doch als zu teuer, zu bürgerfern und zu langsam. afp

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 22.07.2021

 

Anm.:  

Das Lesen des nachfolgenden Leserbriefes wird allen, die die MINT-Fächer abgewählt haben, empfohlen.

Trockenzeiten führen auf der Südhalbkugel oftmals direkt zu Hungerkatastrophen.

Der Hamburger Klimaforscher Hans von Storch appelliert für mehr Nachhaltigkeit und Weitsicht bei der Lösung des Klimawandels. Armut, Müll und Hunger seien ebenso gravierende Probleme unserer Zeit.

CO2 -Steuer - eine Lenkungsschimäre 

Anm.: Trugbild (auch Schimäre oder Chimäre)[1] ist eine Bezeichnung für eine nicht wirkliche, imaginäre Erscheinung.

 

 

 

 

Lesermeinung Politik will über Ausstoßmenge fürs Klima sensibilisieren.

Ein Leser hat sich alle Ursachen für den Klimawandel angeschaut

 Seit diesem Jahr werden wir Bürger nun von dieser Steuer „gelenkt'. 25 Euro je Tonne emittiertem CO2 auf Kraftstoffe, Heizöl und Erdgas.

Seit fast einem halben Jahr kassiert nun der Fiskus diese Steuer.

Mich würde interessieren, wie viel Geld da inzwischen zusammengekommen ist und in "welche Umweltprojekte das Geld investiert wurde?"

So beginnt Bernd Richter seine Zuschrift.

Klimaschwankung nichts Neues

(...) Sicher ist, dass sich das weltweite Klima verändert.

Die Ursachen für den Klimawandel werden von Fridays for Future sehr, sehr einseitig nur auf den vom Menschen verursachten CO2-Ein­trag in die Atmosphäre reduziert.

Eisbohrkerne aus der Antark­tis und aus Grönland, die Eis der letzten 800.000 Jahre enthalten, beweisen,

dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre ein wesentlicher Faktor für Temperaturverände­rungen zwischen Warm- und Kaltzeiten ist.

Danach ist die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid für etwa ein Drittel der Temperaturveränderung zwischen Warm- und Kaltzeit verantwortlich.

Die Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten innerhalb der letzten Million Jahre ist oszillierend mit einer Periodizität von etwa 100.000 Jahren.

Die letzten großen Warmzeiten waren die:

­- Eem-Warmzeit mit einer Dauer von 11.000 Jahren, zwischen 128.000 und  117.000 Jahren vor heute.

- Holstein-Warmzeit zwischen 335.000 und 300.000 Jahren vor heute.

- Cromer-Warmzeit zwischen 800.000 und 480.000 Jahren vor heute.

- Waal-Warmzeit zwischen 1.300.000 und 900.000 Jahren vor heute.

- Tegelen-Warmzeit zwischen 200.000 und 160.000 Jahren vor heute.

Klimaschwankungen gibt es also schon so lange, wie es unseren Planeten gibt. Auch zu Zeiten, als es noch keine Verbrennungsmotoren, Gas- und Ölheizungen gab.

Wir werden mit Meldungen, wie die Polkappen schmelzen, schockiert. Ja, das wird gravierende Folgen für die Menschheit, so wie sie sich auf der Erde eingerichtet hat, haben.

Fakt aber ist, eisfreie Polkappen stellen erdge­schichtlich den Normalzustand dar und machen etwa 80 bis 90 Prozent der Erdgeschichte aus.

Zeiten mit vereisten Polkappen, die Eiszeitalter, stellen die Ausnahme dar. Die heutige erdgeschichtliche Periode; das Quartär, ist ein solches Eiszeitalter. Wenn also die  CO2-Konzentration in der Atmosphäre nur für etwa ein Drittel der Temperaturveränderungen zwischen Warm- und Kaltzeiten verantwortlich ist,

Wo liegen die anderen Ursachen?

Darauf gibt es wissenschaftlich belegte Antworten.Das Zusammenspiel von tekto­nischen, astronomischen, ozeanischen und klimatischen Prozessen muss unbedingt beachtet werden,

da jeder einzelne Prozess nicht in der Lage ist, solch globale Klimaveränderungen hervorzurufen. Veränderungen der Erdbahngeometrie sind für wiederkehrende Klimaveränderungen verantwortlich.

Die Veränderung der Erdbahngeometrie wird durch wechselseitige Gravitationskräfte im System Sonne, Planeten, Mond hervorgerufen.

Sie ändern die Form der elliptischen Erdbahn um die Sonne mit einer Periode von etwa 100.000 Jahren, die Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn mit einer Periode von etwa 40.000 Jahren.

Während die Tag- und Nacht-Gleiche auf der elliptischen Umlaufbahn etwa nach 20.930 Jahren wieder dieselbe Position auf der Ellipse einnimmt.

Durch diese Milankovic-Zyklen verändert sich peri­odisch die Verteilung der Sonnenenergie auf der Erde.

Warum werden diese Ursachen für einen Klimawandel nicht kommuniziert? 

Zurück zum Thema Kohlendioxid und seine Lenkungsfunktion. Sicher kann man junge Menschen, am Beginn ihrer Berufslaufbahn stehen und sich im Laufe ihres Lebens noch zwei, drei Mal ein Auto kaufen werden,

mit einer stetig steigenden CO2 -Steuer dahin lenken, sich ein E-Auto zu kaufen. Und denen, die nicht genug verdienen, um sich ein E-Auto zu kaufen, denen erhöht man die Pendlerpauschale. .Was aber macht ein Rentnerpaar auf dem Land? Für die wird das Leben einfach nur teurer.

Wer gibt ihnen im Rentenalter noch einen Kredit zum Kauf eines E-Autos?....

Bernd Richter, Weißwasser

 

Anmerkung der Redaktion:

Der renommierte Hamburger Klimaforscher Hans von Storch warnt vor Klimahysterie und Ökopopulismus.

"Verzicht wird das Klima nicht retten."

Vorhersagen, wie das Klima auf den Menschen wirke, seien nicht sinnvoll.

Er sieht den Klimawandel als eine der größten Herausforderunen, der man mit Innovation begegnen müsse.

Damit meint von Storch einen ganzheitlichen Ansatz. denn es sei eine verzerrte Weltsicht zu glauben,

dass in allen Ländern der Klimawandel das gravierendste Umweltproblem darstellt.

Armutsbekämpfung, Luftverschmutzung oder auch Plastik im Meer bräuchten unterschiedliche Lösungswege.

Es ist nicht so, dass sich diese Wege aus der Bekämpfung des Klimawandels ableiten ließen.

Quelle: Lausitzer Rundschau, 12.07.2021

Für ein

Besseres Miteinander
plädiert die Grünen -Landeschefin Brandenburg

Kenia –Koaltion  Grünen-Landeschefin Schmidt ruft die Partner von SPD und CDU zu einem Neustart auf. 

….. Für einen Neuanfang in der Koalition sieht Schmidt auch Woidke in der Pflicht.

"Wir müssen zur Gemeinsamkeit zurückkommen in der Koalition und dazu alle beitragen - sowohl wir und die CDU, als auch die SPD, die den Ministerpräsidenten stellt", betonte sie (Anm.: Julia Schmidt, Landesvorsitzende der Grünen).

….Dazu wäre insbesondere die begonnene Arbeit am Klimaplan ein geeignetes Feld, meinte die (Landes-)Grünen-Vorsitzende….  

…."Klimaschutz ist seit Beginn ein gemeinsames Ziel im Koalitionsvertrag,

auch wenn er maßgeblich vom bündnis grünen Klimaschutzministerium vorangetrieben (Anm.: ?) wird." …

Anm.:

Es gehört schon eine große Portion Mut dazu, derartige Äußerungen ohne jegliches Fachwissen und fehlende Erfahrungen

aus dem praktischen Leben zu tätigen (siehe Vita unten).

…Die Klimakrise mache ein Handeln dringend notwendig, das werde von Jahr zu Jahr deutlicher.

"Das haben zuletzt die Überschwemmungen in der Uckermark und die Hitze in Kanada unterstrichen."... dpa

 Anm.: Etwas Schwachsinnigeres konnte man bisher kaum irgendwo lesen

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 12.07.2021,

 auch unter:

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2021/07/brandenburg-kenia-koalition-gruene-spd-cdu-julia-schmidt.html

zu lesen.

 

Kommentare werden gleich mitgeliefert, hier ein paar Beispiele:

 

Zitat Beginn 

PreußeBerlin (West)Sonntag, 11.07.2021 | 19:34 Uhr

Die Grünen wollen doch nur von ihrem Desaster in der Mark ablenken. Wälder kaputt, da der Borkenkäfer wegen Insektenschutz nicht bekämpften werden durfte. Das Impf-Desaster von Frau Dr. Nonnenmacher. Aber zum Glück gibt es noch Medien wo jeder seine Meinung sagen darf. 

.ClaudiaSamstag, 10.07.2021 | 23:53 Uhr

Das Beste für diese Koalition ist, wenn die Grünen sie verlassen.
Ansonsten stimme ich 1 + 2 zu ! Das sollen die Grünen den Koalitionspartnern ins Gesicht sagen und nicht über die Presse.
Und zu 3: die Grünen und insbesondere die Linken haben in Berlin wohl schon genug Schaden angerichtet. Da kann man nur dankbar sein, dass die SPD als kleines Bollwerk noch viel Schlimmeres verhindert hat.

Neugieriger()Samstag, 10.07.2021 | 20:06 Uhr

Ich stimme Frau Schmidt gerne zu. Daher ist es aber notwendig, dass das Gesundheitsministerium und das MLUK nun endlich mal ihren Job machen. Für mich sind diese Ministerien die am schlechtesten geführten Einrichtungen. Fachliche Kompetenz nahezu bei Null.

 

Zitat Ende

 

Anm.: Hier Auszüge aus der Vita  Julia Schmidt (Quelle: WIKIPEDIA)

 

Julia Manuela Schmidt (* 15. September 1993 in Bad Dürkheim) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).

Sie ist seit 2019 Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg von Bündnis 90/Die Grünen.

Leben

Schmidt studiert Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Soziologie mit Schwerpunkt Verwaltungswissenschaft an der Fernuniversität in Hagen. Von 2017 bis 2019 war sie Mitarbeiterin im Büro der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke.[1] Aufgrund ihrer Tätigkeit als Landesvorsitzende ruht ihr Studium derzeit.

Sie ist seit 2016 Mitglied der Grünen Jugend und von Bündnis 90/Die Grünen. Seit März 2019 gehört sie dem brandenburgischen Parteirat an.[1] Auf dem Landesparteitag in Templin am 7. Dezember 2019 wurde sie zusammen mit Alexandra Pichl zur Vorsitzenden des brandenburgischen Landesverbandes der Grünen gewählt. Auf sie entfielen 67 % der Delegiertenstimmen.[2]

Schmidt ist seit den Kommunalwahlen in Brandenburg 2019 Mitglied des Kreistages Oberhavel.[3][4] Im Kreistag wurde sie zur Vorsitzenden der grünen Kreistagsfraktion gewählt. Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2019 bewarb sie sich als Direktkandidatin im Wahlkreis 8 (Oberhavel II) für ein Mandat; sie erhielt 17,7 % der Erststimmen, konnte aber nicht in den Landtag einziehen.[5]

Julia Schmidt, Landesvorsitzen­de der Grünen

 

Anm.:  

Ohne jeglichen beruflichen Abschluss kann man sich wohl zu jedem Thema

auch ohne  Fachkompetenz äußern:

 

Sie säen und ernten nicht, aber wissen alles besser

 

 

Anm. .zum nächsten Beitrag:  

Das sind die Erfolge deutscher Energiepolitik ….

 

Höhe der EEG-Umlage für Haushaltsstromkunden bis 2021

Veröffentlicht von A. Breitkopf, 07.01.2021

Im Jahr 2021 bezahlen Privathaushalte in Deutschland 6,5 Cent pro Kilowattstunde Strom für die EEG-Umlage. Die EEG-Umlage dient der Förderung erneuerbarer Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Sie ist Teil des Strompreises und stellt die Differenzkosten zwischen dem Marktpreis für Strom und dem Fördersatz für erneuerbare Energieträger dar.

Zusammensetzung des Strompreises

Im Jahr 2019 zahlten Haushaltskunden in Deutschland im Grundversorgungstarif durchschnittlich 31,94 Cent pro Kilowattstunde Strom. Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus verschiedenen Posten zusammen. Die EEG-Umlage, Netzentgelte sowie der Faktor „Beschaffung und Vertrieb“ machen den größten Anteil am Gesamtpreis aus.

Industriestrompreise

Der Strompreis für die Industrie in Deutschland steigt seit der letzten Jahrhundertwende tendenziell an. Werden jedoch die Preise ohne Berücksichtigung der auferlegten Stromsteuer betrachtet, ist hierzulande ein Preisrückgang zu erkennen.

Ebenso wie für Privathaushalte setzt sich der Strompreis in der Industrie hauptsächlich aus den Posten Netzentgelte, Beschaffung und Vertrieb sowie der EEG-Umlage zusammen. Im europäischen Vergleich sind Malta, Irland und Zypern die Staaten mit den höchsten Industriestrompreisen.

Anm.:

An dieser Stelle weitere Einzelheiten zur „Energiewende“

https://de.statista.com/themen/600/energiewende/

 

Anm.:  

Nachfolgender Zeitungsmeldung gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen … 

….außer Frust. 

Erzeugt die Lausitz etwa nur Strom in ihren Braunkohlekraftwerken für ihren eigenen Bedarf

oder vielleicht doch auch für die Grundlast elektrischer Leistung in Deutschland.

 Ein Gutachter aus Hamburg erstellt ein Gutachten über den CO2 –Ausstoß in der Lausitz und vergleicht das mit den Emissionen anderer Bundesländer – ein Skandal.

 Es stellt sich die Frage: Wer der Auftraggeber für die Erstellung eines derartigen Gutachtens ist. Die Frage ist weiter unten beantwortet.

 

Zu viel Kohle in der Lausitz 

Potsdam. Brandenburg kann seinen Anteil am Pariser Klimaschutzabkommen nicht mehr erreichen, erklärt Bernd Hirschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)(mit Sitz in Hamburg).

In der "Märkischen Allgemei­nen Zeitung" verwies er auf die Kohlekraftwerke in der Lausitz, die enorm viel CO2 ausstießen - laut Hirschl ein Vielfaches dessen, was in anderen Bundesländern anfalle.

Der Forscher plädiert dafür, auf kurz- bis mittelfristige Maßnahmen zu setzen.

Das Institut erarbeitet ein Gutachten im Auftrag des Landes, das als Grundlage für den Brandenburger Klimaschutzplan zum Einsatz kommen soll.dpa/pb

 Quelle: Lausitzer Rundschau, 28.06.2021

 

Hier der Auftrag des Landes Brandenburg für die Erarbeitung des Gutachtens 

Klimaplan Brandenburg Erarbeitung einer Klimaschutzstrategie für das Land Brandenburg

Mit dem völkerrechtlich verbindlichen Pariser Übereinkommen, das 2015 auf der 21. Internationalen Klimaschutzkonferenz (COP21) verabschiedet wurde,

hat sich eine neue Grundlage für die Klimaschutzpolitik in allen Ländern ergeben.

Vorhandene Klimaschutzkonzepte und -zielwerte müssen angepasst werden, um einen Beitrag zur Erreichung der Zielvorgabe zu leisten, die durchschnittliche anthropogene Erderwärmung

möglichst auf 1,5° C des vorindustriellen Niveaus zu begrenzen.

Das Bundesland Brandenburg hat sich seit Anfang 2020 den Zielen des Pariser Übereinkommens verpflichtet.

Daraufhin hat der Brandenburger Landtag die Regierung dazu aufgefordert, einen Klimaplan für das Land zu entwickeln.

Im „Klimaplan Brandenburg“ sollen Zielszenarien und -pfade für Treibhausgasneutralität bis (spätestens) 2050 erarbeitet werden.

Dazu analysiert das IÖW gemeinsam mit Partnern in einem Gutachten die aktuellen Entwicklungen, Rahmenbedingungen und Trends, entwirft Szenarien mit unterschiedlichen Schwerpunkten

und entwickelt Strategien und Maßnahmen. In die Entwicklung des Klimaplans Brandenburg werden die verschiedenen betroffenen Ressorts

sowie Stakeholder aller Sektoren aktiv einbezogen. Die Erarbeitung der Vorlage für den Brandenburger Klimaplan erfolgt voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022.

Prof. Dr. Bernd Hirschl (Gesamtprojektleitung)

IÖW-Projektteam

Laufzeit

Mai 2021 - März 2022

Gefördert durch

Land Brandenburg, vertreten durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz, Potsdam

 

... zum nächsten Artikel

 

 

Wind und Sonnenschein sind zur Produktion von Ökostrom notwendig. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wirtschaft: Strom muss aus Ausland zugekauft werden

Ökostrom deckt 43 Prozent des Verbrauchs – weniger als 2020

Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen hat im ersten Halbjahr (2021) nach Branchenangaben 43 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt – und damit weniger als im im selben Zeitraum 2020.

Ökostrom aus Wind, Sonne und anderen erneuerbaren Energiequellen hat im ersten Halbjahr nach Branchenangaben 43 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt – und damit weniger als im Vorjahreszeitraum (2020).

…Insbesondere das erste Quartal (2021) sei ungewöhnlich windstill und arm an Sonnenstunden gewesen.

Die Erzeugung aus Windenergie an Land und auf See ging um rund 20 Prozent zurück, wie vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigen….

…Im Vorjahreszeitraum lag den Angaben zufolge der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bei rund 50 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2020 habe es Rekorde bei der Stromerzeugung aus Solarenergie und Windenergie an Land gegeben….

70 Prozent Erneuerbare bis 2030

Der Ausbau erneuerbarer Energien gilt als entscheidend, damit die von der Politik beschlossenen höheren Klimaziele erreicht werden können. …

….Für das höhere CO2-Einsparziel ist ein Anteil von mindestens 70 Prozent Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2030 erforderlich….

…Das bisherige Ziel der Bundesregierung ist ein Anteil von 65 Prozent. Die Weichen müssten nun zeitnah gestellt werden…

…Dabei ist immer noch das Problem der fehlenden Grundlastfähigkeit des Solar- und Windstroms

und die fehlenden Speichermöglichkeiten für den erzeugten Strom vorhanden.

Daher muss aufgrund der starken Schwankungen regelmäßig Strom aus dem Ausland, der oftmals mithilfe von Kernenergie erzeugt wurde, eingekauft werden….

 …Manche Energieexperten raten daher nicht ganz auf die eigene Nutzung von Kernenergie oder fossilen Energieträgern zu verzichten…. (dpa/er)

Quelle: zitiert aus Epoch Times, 27.06.2021

 

Ausführlich unter: 

https://www.epochtimes.de/wirtschaft/oekostrom-deckt-43-prozent-des-verbrauchs-weniger-als-2020-2-a3544502.html

 

Anm.:

Warum werden diese Tatsachen von den Mainstream-Medien nicht veröffentlicht bzw. unterschlagen?

Auch unbequeme Wahrheiten zu veröffentlichen, gehört zu einem sauberen Journalismus.

 

Klimawandel Brandenburg Kommt der Kohleausstieg schon 2030? – Landesregierung beschließt Klimaplan

Klimaschutz spielt für den Alltag vieler Menschen in Brandenburg bislang kaum eine Rolle. Das dürfte sich bald ändern. Um welche sehr konkreten Maßnahmen geht es im Klimaplan, der jetzt vorgelegt wurde?

 

 

Die Landesregierung Brandenburg macht Ernst und erarbeitet bis zum Frühjahr 2022 einen Klimaplan mit sehr konkreten Maßnahmen. Was heißt das für die Braunkohle in der Lausitz und den Ausbau der Windkraft im ganzen Land? © Foto: Patrick Pleul/dpa

 …Ende April 2021 hat das Bundesverfassungsgericht Druck gemacht, daraufhin verschärfte der Bundestag das Klimaschutzgesetz. Am Freitag (25.06.2021) gab Brandenburg den Startschuss für die Entwicklung seines Klimaplans. In wenigen Monaten soll klar sein, welche konkreten Maßnahmen dem Land ab 2045 Klimaneutralität bringen. …

 

…Das Ziel zu erreichen sei „ambitioniert, aber nicht utopisch“, sagte Axel Vogel, der als Klimaschutzminister die Anstrengungen der Landesregierung koordinieren wird….Es genüge nicht, sich auf den Kohleausstieg zu fokussieren….

 

Klimawandel Brandenburg Der Klimaplan könnte unser ganzes Leben verändern – ein Kommentar

Potsdam

Kohleausstieg nicht erst 2038, sondern schon 2030?

…Vogel selbst vermied in der Runde eine Aussage zum Ausstiegsdatum. Dafür wurden andere deutlich. „Ein vollständiger Kohle-Ausstieg bis 2030 ist ein Muss“, betonte Rainer Baake, Direktor der Stiftung Klimaneutralität. Noch vor wenigen Tagen hatte Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) darauf gepocht, am Datum 2038 nicht zu rütteln…. 

…Minister Vogel erklärte mit Blick auf die Inhalte des Klimaplans, dass man ein vollständig auf die Erneuerbaren aufgebautes Energiesystem brauche und damit mehr Tempo beim Windkraft- und Solartechnikausbau…. 

Anm..:  

..also mit (mittelalterlich anmutenden) Methoden zur Erzeugung von Energie mit  volatiler Energiequellen

Die Wirtschaft soll im Eiltempo umgebaut werden

….Der Straßenverkehr sei auf Elektromobilität umzubauen und die Quote des Transport mit Bus und Bahn deutlich zu erhöhen.

Darüber hinaus müsse die Industrie in Richtung der Energiequelle Wasserstoff umgerüstet werden.

Neu im Klimaschutzgesetz des Bundes sei zudem ein besonderer Fokus auf Treibhausgas-Senkung, also den verstärkten Schutz von Wäldern, Böden und Mooren….

… Im Frühjahr 2022 soll der Entwurf des Klimaplans vorliegen und dann noch vor der Sommerpause vom Kabinett beschlossen werden….

Ab Herbst 2021 gibt es in Brandenburg Workshops zum Klimaplan

…Es soll neben der ständigen wissenschaftlichen Begleitung durch Gutachter ab dem Herbst dieses Jahres (2021) diverse Dialogveranstaltungen und Experten-Workshops

zu den einzelnen Sektoren geben, also zum Beispiel für Energie, Verkehr, Wohnen und Industrie….  

….Der verabschiedete Klimaplan soll dann aller zwei Jahre auf seine Wirksamkeit abgeklopft werden. Soll heißen: Wenn sich nicht genug bewegt, muss nachgesteuert werden.

Da bis zum Zwischenziel 2030 Zählbares erreicht sein muss, könnte es schnell zu spürbaren Maßnahmen kommen….

 Schnellere Genehmigungen für den Ausbau der Windkraft

…„Wir müssen das bisherige Tempo beim Klimaschutz verdoppeln oder verdreifachen“, erklärte Rainer Baake. Das werde ohne unpopuläre Maßnahmen nicht funktionieren.

 

Anm.: 

. …und wieder ein ausgewiesener Fachmann  ohne jegliche praktische Erfahrung:

 

Wikipedia (DE) zu

Rainer Baake

Rainer Baake ist ein deutscher Politiker. Er gilt als Experte in Klima- und Energiefragen. Baake arbeitete seit 1985 als hauptamtlicher Politiker der Grünen in der Umweltverwaltung.

Baake war bereits von 1998 bis 2005 Staatssekretär im damaligen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter Jürgen Trittin.

 

…Als Beispiel nannte Baake Genehmigungsverfahren für den Windkraftausbau. Diese dürften künftig nicht mehr Jahre dauern, sondern müssten auf Wochen verkürzt werden….  

…Für Konflikte mit dem Artenschutz bei der Windkraft gebe es die Lösung, dass nicht einzelne Tiere, sondern Populationen geschützt werden….

 

Anm.:  

Als hervorragend  geeignete Standorte für Windparks schlage ich die ehemaligen  

Truppenübungsplätze: Lieberoser Heide, Kyritz-Ruppiner Heide und ähnliche vor.

 Mathias Hausding

 Quelle: zitiert aus lr-online, 25. 06.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/klimawandel-brandenburg-kommt-der-kohleausstieg-schon-2030_-_-landesregierung-beschliesst-klimaplan-57696411.html

 

Anm.:

Im Gegensatz zu Deutschland, wo versucht wird mit volatiler (mittelalterlich) anmutender Energieerzeugung dem Klimawandel zu begegnen,

sehen die „Seher“ die Zukunft einer dauerhaften, umweltschonenden, CO2-freien Energieversorgung in anderen Methoden.

Wenn das gelingt, wovon auszugehen ist, wird das einst auf technisch-technologischem Gebiet führende Deutschland wohl von allen anderen Industrienationen abgehängt

und damit der Lächerlichkeit preisgegeben.

Nun  kommt auch noch der Fußball dazu ...

 

Amazon-Boss steckt 100 Millionen in Kernfusion:

Bezos Reaktor entsteht in Europa

 

imago images / XinhuaAmazon-Boss steckt 100 Millionen in Kernfusion: Bezos-Reaktor steht in Europa

Das kanadische Unternehmen General Fusion, das von Amazon-Boss Jeff Bezos unterstützt wird, plant in England eine Versuchsanlage für Kernfusion. Die Größe und Leistung der Anlage entspricht 70 Prozent eines kommerziellen Reaktors und soll 2025 ihren Betrieb aufnehmen.

…Das Unternehmen General Fusion ist eines von vielen visionären Start-ups, die Kernfusion zu einer nutzbaren Energiequelle entwickeln wollen….

…Beim Prozess der Kernfusion werden, anders als bei der Kernspaltung in Atomkraftwerken, Wasserstoffatome unter extrem hohen Druck und Temperaturen in einem Reaktor vereint bzw. fusioniert. Dadurch entstehen große Energiemengen. Derzeitige Forschungsreaktoren verbrauchen jedoch mehr Energie für das Betreiben der Anlage als diese dann später erzeugen kann…

 

 

 

General FusionSo könnte der geplante Kernfusions-Reaktor im britischen Culham aussehen.

…Mit der Unterstützung von Millionären wie Jeff Bezos erhofft sich die private Wirtschaft einen Vorsprung bei der Umsetzung der Kernfusion als Energiequelle gegenüber den staatlichen Forschungseinrichtungen….

…Auch wenn der von General Fusion geplante Kernfusionsreaktor nicht zur Energieerzeugung gedacht ist, beträgt die Größe und Leistung der Anlage etwa 70 Prozent eines kommerziellen Reaktors und soll als Prototyp für zukünftige Reaktoren dienen. …

…Entstehen wird die Anlage im britischen Culham, das zugleich auch Sitz des Nationalen Forschungszentrums für Kernfusion ist. Nach Schätzungen der BBC sollen die Kosten des Versuchsreaktors rund 400 Millionen US-Dollar betragen, die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für das Jahr 2025 geplant….

…Beim „Bezos-Reaktor“ wird die sogenannte magnetische Fusion angewendet. Bei diesem Prozess wird Plasma, ein extrem heißes Gas aus bestimmten Wasserstoffatomen, in einen Zylinder injiziert, der von flüssigem Metall umgeben ist. Hunderte von Druckzylindern verdichten das Plasma, bis die Atome verschmelzen. Die daraus entstehende Wärmeenergie wird von dem flüssigen Metall aufgenommen und erhitzt Wasser zu Dampf, dass dann eine Turbine mit Generator zur Stromerzeugung antreibt….

…Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler, die Kernfusion als eine nutzbare Energiequelle mit geringen Auswirkungen auf die Umwelt zu entwickeln. Nachdem nun Jeff Bezos und andere reiche Persönlichkeiten in diese Forschung investieren, könnten die Chancen auf eine baldige kommerzielle Nutzung steigen…. Christian Lutz, am 24.06.2021

Quelle: zitiert aus https://efahrer.chip.de/news/amazon-boss-steckt-100-millionen-in-kernfusion-bezos-reaktor-entsteht-in-europa_105226

Ausführlich unter:

https://efahrer.chip.de/news/amazon-boss-steckt-100-millionen-in-kernfusion-bezos-reaktor-entsteht-in-europa_105226

 

Anm.:

… und kein Meteorologe auf der Welt hat es bemerkt.

Da musste erst das PKI (staatlich subventioniertes Institut) Forschungen betreiben, um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen.

Man sollte sich abgewöhnen aus denkbar“ oder „eine globale Erwärmung erwarten lasse ein Absolutum zu machen, das ist nach meinem Verständnis hochgradig unseriös.

 

Klimaforscher hält mehr Kältewellen wegen Klimawandels für denkbar

Deutschland bibbert (im Winter 2021) in der Kälte, es gibt Schnee zuhauf.

Was das mit dem Klimawandel zu tun hat und ob solche Kältewellen häufiger werden könnten, erklärt der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf.  

Ein Schneekristall, auch Schneeflocke genannt, liegt auf dem Boden im frisch gefallenen Schnee. Trotz Erderwärmung kann es in Zukunft öfter zu Kältewellen im Winter kommen, so ein Klimaforscher. © Foto: Patrick Pleul/dpa

 

Kältewellen trotz Klimawandel und Erderwärmung

….Kältewellen wie derzeit in Europa können nach Angaben des Klimaforschers Stefan Rahmstorf im Zuge des Klimawandels häufiger werden – und die Winter dennoch wärmer… 

 …„Das kann man auch darauf zurückführen, dass der Polarwirbel instabil geworden ist“, sagte der Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) der dpa...

…Der Polarwirbel drehe sich normalerweise um die Arktis in der Stratosphäre, der zweiten Atmosphärenschicht, gegen den Uhrzeigersinn und beeinflusse auch das Wetter in der Troposphäre, der unteren Atmosphärenschicht….

 

...Der Polarwirbel schließt die arktische Kaltluft ein – solange er sich nicht abschwächt oder gar umkehrt…. 

 …„Dann kann die Kaltluft, die normalerweise in diesem Wirbel über dem Pol gefangen ist, auf Abwege geraten und auf die angrenzenden Kontinente wandern.“ So kann es nach Angaben des Forschers passieren, dass es in Nordamerika oder Nordeuropa sehr kalt wird. „Dann wird es in der Arktis besonders warm. Die Kaltluft verlagert sich“, erklärte Rahmstorf. „Ausnahmsweise reicht das auch mal bis nach Spanien oder in den USA bis nach Florida.“…

Tage mit instabilem Polarwirbel haben zugenommen

…Die Auswertungen von Daten der vergangenen Jahrzehnte haben nach Angaben des Potsdamer Forschers gezeigt, dass die Zahl der Tage mit instabilem Polarwirbel stark zugenommen hat. Er geht daher davon aus, dass es künftig möglicherweise mehr Kältewellen geben wird. …

 …Rahmstorf verwies auf Studien, die teils am PIK von der ehemaligen Doktorandin Marlene Kretschmer mit erstellt worden seien. Sie habe gezeigt, dass die Ursache zunehmender Instabilität des Polarwirbels wahrscheinlich die besonders starke Erwärmung der Arktis und die Abnahme des Meereises dort sei… 

…In einer neuen Studie wird darauf eingegangen, dass sich eine weitere Destabilisierung des Wirbels im Lauf der Jahrzehnte durch fortgesetzte globale Erwärmung erwarten lasse…. dpa/sme 

Quelle:

zitiert aus lr-online, 10.02.2021

zitiert (aufgewärmt, damit es niemand vergisst): Lausitzer Rundschau, 01.06.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/wetter-in-brandenburg-und-sachsen-klimaforscher-haelt-mehr-kaeltewellen-wegen-klimawandels-fuer-denkbar-54991119.html

 

Das Frühjahr 2021: Zu nass, zu trüb und viel zu kühl 

Am ersten Maiwochenende kehrte der Winter bis auf 800 Meter Höhe zurück. 

Der Mai (2021) war zu kühl, zu dunkel und zu nass.  

….Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes WO) vom Montag (31.05.2021) lag der Temperaturdurchhnitt 1,4 Grad unter dem Wert der

 Referenzperiode ­1961 bis 1990. Zudem gab es in Deutschland riesige Temperaturspannen…  

…Zudem war der Mai (2021) mit rund 95 Litern pro Quadratmeter besonders nass, das Mittel liegt bei 70 Litern….  

….Mit rund 165 Stunden verfehlte die Sonnenscheindauer ihr Soll um 18 Prozent. 

… Schon der April (2021) hatte einen Negativrekord aufgestellt: So kalt wie in diesem Jahr war der Monat seit 40 Jahren nicht mehr gewesen… dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 01.06.2021

 

Das Frühjahr 2021: Zu nass, zu trüb und viel zu kühl

Rückblick Frühling 2021

Kältestes Frühjahr seit Jahren

Der Frühling 2021 ist einer der drei kältesten der letzten 30 Jahre gewesen. Aber so endlos sich das Warten auf Sonne und Wärme auch anfühlte:

In Sachen Regen und Sonnenschein blieb dieses Frühjahr vollauf im Durchschnitt. Auffällig war nur der Kontrast zu den Vorjahren.

Quelle: zitiert aus www.wetteronline.de

Ausführlich unter:

https://www.wetteronline.at/wetterrueckblick/rueckblick-fruehling-2021-kaeltestes-fruehjahr-seit-jahren-2021-05-31-rf

 

Anm.:

Kältewellen trotz Klimawandel und Erderwärmung

… und kein Meteorologe auf der Welt hat es bemerkt.

Da musste erst das PKI (staatlich subventioniert) Forschungen betreiben, um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen.

Man sollte sich abgewöhnen aus denkbar“ oder „eine globale Erwärmung erwarten lasse ein Absolutum zu machen, das ist nach meinem Verständnis hochgradig unseriös.

 

Klimaforscher hält mehr Kältewellen wegen Klimawandels für denkbar

Deutschland bibbert (im Winter 2021) in der Kälte, es gibt Schnee zuhauf.

Was das mit dem Klimawandel zu tun hat und ob solche Kältewellen häufiger werden könnten, erklärt der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf.  

Ein Schneekristall, auch Schneeflocke genannt, liegt auf dem Boden im frisch gefallenen Schnee. Trotz Erderwärmung kann es in Zukunft öfter zu Kältewellen im Winter kommen, so ein Klimaforscher. © Foto: Patrick Pleul/dpa  

Kältewellen trotz Klimawandel und Erderwärmung

….Kältewellen wie derzeit in Europa können nach Angaben des Klimaforschers Stefan Rahmstorf im Zuge des Klimawandels häufiger werden – und die Winter dennoch wärmer…  

…„Das kann man auch darauf zurückführen, dass der Polarwirbel instabil geworden ist“, sagte der Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) der dpa...  

…Der Polarwirbel drehe sich normalerweise um die Arktis in der Stratosphäre, der zweiten Atmosphärenschicht, gegen den Uhrzeigersinn und beeinflusse auch das Wetter in der Troposphäre, der unteren Atmosphärenschicht…. 

...Der Polarwirbel schließt die arktische Kaltluft ein – solange er sich nicht abschwächt oder gar umkehrt…. 

 …„Dann kann die Kaltluft, die normalerweise in diesem Wirbel über dem Pol gefangen ist, auf Abwege geraten und auf die angrenzenden Kontinente wandern.“ So kann es nach Angaben des Forschers passieren, dass es in Nordamerika oder Nordeuropa sehr kalt wird. „Dann wird es in der Arktis besonders warm. Die Kaltluft verlagert sich“, erklärte Rahmstorf. „Ausnahmsweise reicht das auch mal bis nach Spanien oder in den USA bis nach Florida.“…

Tage mit instabilem Polarwirbel haben zugenommen

…Die Auswertungen von Daten der vergangenen Jahrzehnte haben nach Angaben des Potsdamer Forschers gezeigt, dass die Zahl der Tage mit instabilem Polarwirbel stark zugenommen hat. Er geht daher davon aus, dass es künftig möglicherweise mehr Kältewellen geben wird. … 

…Rahmstorf verwies auf Studien, die teils am PIK von der ehemaligen Doktorandin Marlene Kretschmer mit erstellt worden seien. Sie habe gezeigt, dass die Ursache zunehmender Instabilität des Polarwirbels wahrscheinlich die besonders starke Erwärmung der Arktis und die Abnahme des Meereises dort sei… 

…In einer neuen Studie wird darauf eingegangen, dass sich eine weitere Destabilisierung des Wirbels im Lauf der Jahrzehnte durch fortgesetzte globale Erwärmung erwarten lasse…. dpa/sme

 

Quelle:  

zitiert aus lr-online, 10.02.2021

zitiert (aufgewärmt, damit es niemand vergisst): Lausitzer Rundschau, 01.06.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/wetter-in-brandenburg-und-sachsen-klimaforscher-haelt-mehr-kaeltewellen-wegen-klimawandels-fuer-denkbar-54991119.html

 

 

Anm.:  

Nachfolgend ein paar  Beispiele für blinden Aktionismus im Kampf gegen den Klimawandel

 

Beispiel 1:  

Entzug von Lebensräumen für Tiere durch Aufstellen großer Fotovoltaikanlagen,

der Entzug für die Ernährung wichtiger landwirtschaftlicher Flächen scheint zur Nebensache zu werden.

 

Sachsen öffnet Äcker für Solar 

Fotovoltaikanlagen sollen auf Agrarflächen stehen können 

…Dresden. Sachsen will mehr Flächen für Fotovoltaik öffnen. Laut einem Entwurf des Umweltministeriums in Dresden (Umweltminister Wolfram Günther (Grüne)).

sollen solche Anlagen auf mehr Acker- und Grünland für die Förderung von erneuerbaren Energien geöffnet werden.

Einen entsprechenden Entwurf gab das Kabinett jetzt zur Anhörung frei…. 

…Sonnenstrom ermögliche langfristig stabile Einnahmen.

Die angestrebte neue Regelung sieht Günther als wichtigen Baustein, um die Erzeugung erneuerbarer Energien in Sachsen voranzubringen… 

…Der Freistaat gewinnt seinen Strom noch immer zu drei Vierteln aus Kohle…. 

…Anders als Windkraft funktioniert Solarstrom weitgehend konfliktfrei….  

Kaum jemand hat etwas gegen die Paneele auf dem Dach. Wer welche hat, der spart und verdient direkt.

Auch der Anblick von Freiflächen-Anlagen ist nichts Ungewöhnliches mehr. Zudem winken hier Einnahmen und Wertschöpfung.  

… Die neue Verordnung soll Anlagen mit einer Leistung größer als 750 Kilowatt bis 20 Megawatt betreffen…. 

... Sie sollen praktisch überall aufgestellt werden können, abgesehen von Naturschutzgebieten und National Naturmonumenten….  

….Sachsen will damit die Vorgaben des Bundes noch übertreffen….

 

Anm.: Blanker Aktionismus.

 

Gleichzeitig müsse man Naturschutz und Landwirtschaft berücksichtigen.

Ziel ist es, dass sächsische Projekte an der dritten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur am 1. November 2021 für Solaranlagen

des ersten Segments teilnehmen können…. Christine Keilholz

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 14.05.2021

 

 Viren machen Amseln Stress - droht ihr Verschwinden? 

Cottbus. In der Lausitz gibt es seit Jahren immer weniger Amseln.

Die Vögel werden bedroht durch Viren, die durch Klimaveränderungen aus tropischen Gebieten nach Mitteleuropa kommen.

Besonders das Usutu-­ und das Westnilvirus sorgten für eine Dezimierung der Vögel. 

….Durch den Erwerb spezieller Immunitäten gegen Viren erworben, hat sich der Amselbestand wieder stabilisiert….  

....Experten halten denn auch den menschengemachten Verlust der natürlichen Lebensräume der Amseln auf Dauer für die größere Gefahr. trt/bl

 

Anm.:

Siehe oben: Entzug der Lebensräume u.a. durch Photovoltaik-Anlagen

Quelle: Lausitzer Rundschau, 15.05.2021 

 

Flugreisen: Scholz gegen Billigflüge  

Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich gegen innereuropäische Billigflüge und für eine Preisgrenze gestellt.

"Kein Flug darf billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen", sagte er.

Es könne sein, dass es keinen Flug geben werde, "der unter 50,60 Euro sein wird".  

Zuvor hatte Grünen- Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock dafür plädiert, den "globalen Flugverkehr insgesamt" zu beschränken.dot

 Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.05.2021

 

Anm.:  

Wissen beide Politiker überhaupt, wie groß der Anteil des Flugverkehrs an den weltweiten CO2  -Emissionen ist? (siehe Beitrag unten)

Es wird dringend empfohlen, evtl. Wissenslücken schnellstens zu füllen und den nachstehenden Beitrag gründlich lesen.

 

STICHWORT EMISSIONEN DER FLUGBRANCHE  

Einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) von 2020 zufolge beträgt der

Anteil der globalen Luftfahrt am menschengemachten Klimawandel 3,5 Prozent.  

Davon etwa 1,5 Prozent entfallen auf CO2-Emissionen, der Rest auf Nicht-CO2-Effekte wie Kondensstreifen…. 

Damit ist der Anteil der Luftfahrt an der Erderwärmung geringer als gedacht.

Frühere Berechnungen gingen davon aus, dass der Anteil bei fünf Prozent läge. 

Insgesamt wurden zwischen 1940 und 20l8 rund 32,6 Milliarden Tonnen CO2 in der Luftfahrt emittiert.

Ungefähr die Hälfte davon wurde in den vergangenen 20 Jahren erzeugt.

Das hat mit der gestiegenen Zahl der Flüge, Routen und Flottengrößen - insbesondere in Asien - zu tun.  

Die Forscher schätzen, dass die Zahl von 32,6 Milliarden Tonnen rund 1,5 Prozent der gesamten menschlichen CO2-Emissionen entspricht.dot

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.05.2021

 

Anm.:  

Man sollte aus wahltaktischen Gründen nicht versuchen, den „Bogen zu überspannen“ , Herr Scholz 

und die GRÜNEN überholen zu wollen.

 

SpiegelOnline berichtete am 15.05.2021 über eine

 

Diskussion mit Aktivistin Neubauer (anlässlich des Ökumenischen Kirchentages 2021)

 

Merkel fürchtet mögliche Klimaleugner-Mehrheit

In einer Debatte mit Luisa Neubauer hat Angela Merkel ihre zögerliche Klimapolitik verteidigt.

 

Wenn man die Leute nicht mitnehme, könne das dazu führen,

 »dass irgendwann vielleicht die Klimaleugner die Mehrheit haben«.

 

Ausführlich unter:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/merkel-fuerchtet-moegliche-klimaleugner-mehrheit-a-8679504a-16f9-47ce-affc-b09fc7dcacc7

 

Während Deutschland auf teilweise mittelalterliche Methoden der Energieerzeugung zurück greift, machen uns die Großmächte vor,

wie man mit modernen Methoden der Energieerzeugung die Umwelt durch signifikante Senkung von CO2 –Emissionen entlasten kann. 

Der Technologie-Abstand Deutschlands im Vergleich zu anderen Ländern wird immer größer.

 

Atomreaktoren Putin und Xi feiern Baubeginn 

Peking. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin haben

den Startschuss für den Bau von vier weiteren Atomreaktorblö­cken mit russischer Technologie in China gefeiert.

Über Videolink nahmen die Staatsführer an der Zeremonie teil.

Die Atomreaktoren sind Teil eines 2018 besiegelten Abkommens, dessen Umfang in Presseberichten auf 2,9 Milliarden USc Dollar beziffert wurde.

China hat 50 Atomreaktoren in Betrieb und 17 im Bau.dpa

Quelle: Lausitzer Rundschau, 20.05.2021

 

Klimaschutz

Regierung setzt auf Russland

Berlin. Die Bundesregierung sieht Russland als wichtigen Partner auf dem Weg Europas zum "Green Deal" - zum klimaneutralen Wirtschaften bis zum Jahr 2050.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erinnerte zum Auf­takt der Deutsch-Russischen Rohstoffkonferenz daran,

 dass Russland seit Jahrzehnten nicht nur ein sehr zuverlässiger Lieferant von Erdgas sei,

sondern auch enormes Potenzial an erneuerbarer Energie aus Wind und Sonne besitzt. dpa 

Quelle: Lausitzer Rundschau,30.04.2021

 

Anm.: Das Zutrauen zu "erneuerbaren Energien" von Herrn Putin kennen wir  (s. weiter unten).

 

Kältester April in Europa seit 2003 

Weltweit gesehen war der Monat aber zu warm - vor allem in (Nordost-)Kanada, (Nordwest-) Russland und dem Nahen Osten. 

Anm.:

Nicht in ganz Kanada und nicht in ganz Russland, deshalb meine Korrektur.

Journalismus hat wahrheitsgemäß zu berichten.

  

Berlin. Der vergangene Monat (April 2021) war in Europa der kälteste April seit 2003.  

…Die Durchschnittstemperatur lag um 0,9 Grad niedriger als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020….  

…Zwischen verschiedenen Ländern des Kontinents gab es jedoch deutliche Unterschiede.

Beson­ders von einem Kälteeinbruch betroffen war Frankreich, hier kam es zu erheblichen Frostschäden bei Wein und Obstbäumen…. 

….Auch in Deutschland war der vergangene Monat besonders kühl, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) (…) meldete.

Demnach war es hierzulande der kälteste April seit 40 Jahren….  

…Die vorläufige Bilanz der Meteorologen: Der Temperaturdurchschnitt des als launenhaft geltenden Monats

lag in diesem Jahr bei 6,1 Grad und damit um 1,3 Grad unter dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. 

…Im Gegensatz dazu gehört der April weltweit gesehen zu den wärmeren, meldet der Copernicus-Dienst weiter….

....Überdurchschnittliche Temperaturen hätten in diesem April vor allem im Nordosten Kanadas, im Nordwesten Russlands und im Nahen Osten geherrscht…. dpa

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 07.05.2021

 

Anm.:

Wer ist Uniper?.

 

Die Uniper SE [ˈjuːnipɚ] ist eine börsennotierte Gesellschaft, die durch Abspaltung der konventionellen Stromerzeugung aus Kohle und Gas (einschließlich der Wasserkraft, jedoch ohne die Kernenergie in Deutschland) sowie des globalen Energiehandels aus der E.ON entstanden ist.[3] Seit März 2020 gehört Uniper mehrheitlich dem finnischen Energiekonzern Fortum.[4] Uniper ist an drei Atomkraftwerken beteiligt, die in Finnland und Schweden liegen.

Das Unternehmen beschäftigt rund 11.800 Mitarbeiter in über 40 Ländern.[5] Der Unternehmenssitz ist Düsseldorf.[6][7] Etwa ein Drittel der Mitarbeiter ist in Deutschland beschäftigt.[7]

Der Name Uniper ist ein Kunstwort aus „unique“ (einzigartig) und „Performance“ (Leistungsfähigkeit).[8] Der Aufsichtsrat wählte den Namensvorschlag eines langjährigen Mitarbeiters aus rund 3.000 eingebrachten Ideen.[9] Quelle: WIKIPEDIA

Mehr zu uniper:

 

https://www.uniper.energy/sales/de

 

Uniper 

CO2 -Ausstoß und Gewinn gesteigert 

Düsseldorf. Der Energiekonzern Uniper hat das Ergebnis in den ersten drei Monaten des Jahres (2021) um zwölf Prozent auf 731 Millionen Euro gesteigert.

Unter dem Strich steht ein Überschuss von 594 Millionen Euro aus, ein Fünf­tel mehr als im ersten Quartal 2020.  

Neben dem stark laufenden Energiehandel trug dazu auch eine höhere Stromproduktion aus Kohle und Gas bei.  

Dadurch stiegen die CO2 -Emissionen bei Uniper um 30 Prozent auf 14,5 Mil­lionen Tonnen deutlich an. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 07.05.2021

 

Anm.:

Woher kommt nur der unerschütterliche Optimismus mancher Experten..

Man denkt manchmal , die Experten leben in einer anderen Welt.

Siehe auch vorhergehenden Artikel.

Interview

„Es drohen keine Blackouts“

Anm.:

Das Gegenteil trat in der letzten Zeit des Öfteren auf – schon vergessen?

Im Gespräch: ENBW-Vorstand Georg Stamatelopoulos

Anm.:

EnBW Energie Baden-Württemberg enbw.com

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist ein börsennotiertes Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. Das Unternehmen ist nach RWE und E.ON das drittgrößte Energieunternehmen in Deutschland. Darüber hinaus ist die EnBW über das Tochterunternehmen EnBW Telekommunikation GmbH auch bundesweit als Telekommunikationsanbieter tätig.Wikipedia (DE)

ENBW-Vorstand Georg Stamatelopoulos. Foto: EnBW/Endre Dulic

Stuttgart. Die zentrale Frage der Energiewende lautet, ob genug Wasserstoff vorhanden ist, meint ENBW-Vorstandsmitglied Georg Stamatelopoulos. Es könne gelingen.

Ist die Stromversorgung sicher?

Georg Stamatelopoulos : Ja, es drohen keine Blackouts. Allerdings müssen wir mehr erneuerbare Energien ausbauen, sonst wird die Energiewende nicht gelingen. Außerdem brauchen wir mehr wetterunabhängige Leistung. Gaskraftwerke etwa können schnell runter- und hochgefahren werden, wenn gerade kein Wind weht und die Sonne nicht scheint.

 

Darüber hinaus brauchen wir Energiespeicher wie Batterien, Pumpspeicherkraftwerke und Biomasse.

Die haben allerdings den Nachteil, dass sie für eine Dunkelflaute von 14 Tagen, also einen langen Zeitraum ohne Wind und Sonne, nicht ausreichen.

Deswegen müssen wir langfristig vor allem auf Wasserstoff setzen. Wenn wir genug Wasserstoff haben, ist die Energiewende im Grunde vollendet.

Auch Gaskraftwerke können mit geringen Umbaumaßnahmen auf Wasserstoff umgestellt werden.

Sind genug Gaskraftwerke im Bau?

Zunächst einmal haben wir noch genug konventionelle Kraftwerke in Betrieb, die eine Stromlücke verhindern.

Die dürfen nur abgeschaltet werden, wenn die BNetzA sie nicht als systemrelevant einstuft, was im Grunde bei allen Kraftwerken südlich der Main-Linie der Fall ist.

Kohle ist natürlich eine Sackgassentechnologie. Bei Gaskraftwerken sieht es anders aus, weil sie mit relativ überschaubarem Aufwand

auf grüne Gase (Biogas oder Wasserstoff) umgestellt werden können.

Brauchen wir Atomstrom?

Das ist eine theoretische Diskussion. Der Rückbau der Kernkraftwerke ist in vollem Gange,

der Atomausstieg kann praktisch nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Reichen denn die Flächen für so viel Wind- und Sonnenstrom?

Ja, mir machen eher die Akzeptanz- und Genehmigungsprobleme Sorgen. Es dauert über 60 Monate, um einen kleinen Windpark mit drei Windrädern genehmigen zu lassen,

so wird die Energiewende nicht gelingen. Wir brauchen mindestens doppelt so viel Wind- und Solaranlagen, wie es momentan gibt.

Deswegen müssen wir die Bevölkerung stärker von der Notwendigkeit des Ökostrom-Ausbaus überzeugen.

Anm.:  Achtung! Jetzt weiß man, woher der Wind weht.

Brauchen wir wegen des zukünftigen Gasbedarfs Nord Stream 2?

Weltweit gibt es genug Gas. Als Kunde ist es aber immer gut, verschiedene Quellen zu haben. Igor Steinle

 zuletzt aktualisiert: 23. April 2021, 06:00 Uhr

 Quelle: zitiert aus Neckar-Chronik, 23.04.2021

 Ausführlich unter:

https://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/Es-drohen-keine-Blackouts-498675.html

 

 (Deutsche) Regierung setzt auf Russland 

Berlin. Die Bundesregierung sieht Russland als wichtigen Partner auf dem Weg Europas zum "Green Deal" - zum klimaneutralen Wirtschaften bis zum Jahr 2050.

Bun­deswirtschaftsminister Peter Alt­maier (CDU) erinnerte zum Auf­takt der Deutsch-Russischen Rohstoffkonferenz daran,

dass Russland seit Jahrzehnten nicht nur ein sehr zuverlässiger Lieferant von Erdgas sei,

sondern auch enormes Potenzial an erneuerbarer Energie aus Wind und Sonne besitzt. dpa 

Anm..: Da ist Deutschland bei Herrn Putin gerade richtig , lies bitte den nächsten Beitrag)

Quelle: Lausitzer Rundschau,30.04.2021

Anm.: Wenn ich auch keine sonderlich großen Sympathien für Herrn Putin hege, 

            aber wo er Recht hat, hat er Recht. 

            Warum ein Land wie Deutschland deindustrialisiert werden soll/muss,  

            um die im Pariser Abkommen vereinbarten Klimaziele zu erreichen,

            ohne erst einmal einige pragmatische Maßnahmen einzusetzen.

   Der Klimawandel gilt keineswegs als Drama (Anm.: ...aus der Sicht Russlands)  

Das Land sieht sich nach wie vor als Gas- und Öl macht. Von Sonnen- und Windenergie will Präsident Putin nichts wissen. 

…Russland nimmt schon einiges wahr: Polarbärenrudel, die auf Müllkippen am Nordmeer Nahrung suchen, machen Schlagzeilen,

langsam im Schlamm des auftauenden Permafrostbodens versinkende Gebäude auch….

…Offiziell erklärt das niemand zum Drama. Gerade erst hat Wladimir Putin ein neues Programm zum Klimawandel unterschrieben, das statt seiner Bekämpfung auf Anpassung setzt….

…Putin bestätigte auch das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren….

....Denn der Kreml geht dabei von Werten des Jahres 1990 aus, die längst um 45 Prozent gefallen sind, praktisch will man also wieder mehr ausstoßen….

 …Russland ist der viertgrößte CO2-Emittent weltweit - und der Staat betrachtet sich weiter als Gas- ­und Ölmacht…

 

Quelle: statista

…Es gibt auch gute Ideen. So will Russland laut der Agentur Bloomberg künftig Großflächen verpachten, auf denen Unternehmen neue Wälder anbauen können.

Mit der Option, digital Zertifikate für die Kohlenstoffdioxidmengen, die ihre Bäume schlucken, an die Industrie zu verkaufen….

… Bisher können Forst und Taiga in Russland nur 38 Prozent des CO2 -Aus­stoßes unschädlich machen…

Anm.: Da spricht der "Realist" Putin

 

… Und von einer Energiewende, vom massiven Umstieg auf Biogas oder Sonnenenergie ist keine Rede. Auch nicht von Windkraftanlagen.

"Die rattern doch so", warnt Präsident Wladimir Putin, "dass die Würmer aus der Erde kriechen". Stefan Scholl

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.04.2021

 

Klimaschutz  USA geben den Takt vor

Während Präsident Joe Biden massive Investitionen in den Klimaschutz ankündigt, werden die deutschen Energievorhaben nicht einmal dem neuen EU-Klimaziel gerecht.

Anm.:

USA - Großmundig wie immer. Bis jetzt ist außer Ankündigungen noch nichts passiert ...

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (rechts) beim virtuellen Klimagipfel. Auf der Videowand spricht US-Präsident Joe Biden. Foto: Nestor Bachmann/dpa

Berlin. Dass die deutschen Umweltverbände neidisch in Richtung USA schauen würden, hätte man sich bisher nicht denken können. „In den USA werden gerade massive Investitionen in die Zukunft aufgerufen…

…Auf einem virtuellen Klimagipfel mit Staatschefs aus aller Welt kündigte er an, die US-Klimaziele ebenfalls anzuheben, um 52 Prozent im Vergleich zu 2005….

… Beim Ausbau von Wind- und Sonnenstrom kommt die Große Koalition lediglich in Trippelschritten voran. Zwar konnten SPD und Union sich am Donnerstag (22.04.2021) einigen, die Ausbauziele für Windkraft und Solarenergie anzuheben. Die neuen Zahlen kommen jedoch nicht in die Nähe der neuen europäischen Klimavorgaben. Sie erreichen nicht einmal das Niveau der Absichtserklärung, die Union und SPD im Dezember (2020) verfasst hatten.

 

 

 

 

 

 

 

Die Energieerzeugung aus Sonnen- und Windkraft soll deutlich ausgebaut werden. Foto: Nestor Bachmann/dpa

…Die Hoffnung der Sozialdemokraten scheint sich bewahrheitet zu haben, dass die Gespräche ohne Nüßlein und Pfeiffer konstruktiver verlaufen könnten. Beiden waren für ihre Blockadehaltung beim Ausbau erneuerbarer Energie bekannt, Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer prägte für sie den Begriff der „Anti-Windkraft-Taliban“…

…Mit den neuen Vorgaben aus Europa wird diese Haltung langfristig nicht mehr durchsetzbar sein. Denn für Deutschland wird das neue Klimaziel erhebliche Mehranstrengungen bedeuten, die nach Meinung vieler Experten nur zu schaffen sind, wenn das Land weitgehend elektrifiziert wird:

…Im Verkehr müssen Elektroautos die Verbrenner ersetzten, in Gebäuden Wärmepumpen Öl- und Gasheizungen, in der Zement-, Stahl und Chemieindustrie von fossiler Energie auf Wasserstoff umgestellt werden. Der Stromverbrauch, so sind sich Experten lagerübergreifend sicher, wird in Zukunft deswegen massiv ansteigen. Allein wenn die Stahlproduktion auf Wasserstoff umgestellt werden soll, wären 12 000 zusätzliche Windräder nötig. Momentan stehen in Deutschland insgesamt 30 000 Windräder….

 

Unrealistische Annahmen .

... Das  Wirtschaftsministerium geht nach wie vor davon aus, dass die zusätzliche Stromnachfrage durch Effizienzeinsparungen ausgeglichen wird

und der Strombedarf deswegen konstant bleibt….

…Die Experten vom renommierten Energiewissenschaftlichen Institut (EWI) sind deswegen sicher:

Nach derzeitigem Stand wird Deutschland seine Ökostromziele krachend verfehlen.

Auch DNR-Präsident Niebert fordert hier Bewegung: Die Ausbaupfade müssten den zusätzlichen Strombedarf abdecken….

…Dafür seien auch die Länder in der Pflicht. Die würden nicht genug Flächen ausweisen und müssten zudem ihre Behörden besser ausstatten.

Anm.: Keiner will "mittelalterliche" Technik in seiner Nähe

Denn selbst wenn der Bund Ökostrom wie nie ausbauen wollte, würde er durch die Bürokratie gehemmt…. Igor Steinle

Quelle: zitiert aus Südwest Presse, Neckar Chronik, 23.04.2021

Ausführlich unter:

https://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/USA-geben-den-Takt-vor-498677.html

 


Anm. zum nachfolgenden Artikel:

Die Erläuterung , wie weniger Treibhausgase emitiert werden, ist eine Steilvorlage:

zum Thema "Wie geht es nach der Pandemie weiter?"

«Corona-Effekt» mitverantwortlich für weniger Treibhausgase

Weniger Verkehr auf den Straßen und Einschränkungen in der Industrie: Die Folgen der Corona-Pandemie haben auch in Brandenburg die Treibhausgas-Emissionen reduziert.

Rund 51 Millionen Tonnen wurden 2020 nach aktuellen Daten des Landesamtes für Umwelt (LfU) in die Luft geblasen.

Das seien rund 4,3 Millionen Tonnen oder 9,5 Prozent weniger als im Jahr 2019. Der «Corona-Effekt» habe etwa für gut die Hälfte dieser Einsparungen gesorgt,

sagte Umweltminister Axel Vogel (Grüne) bei der Präsentation der Daten am Mittwoch (17.03.2021).

…Im Verkehr wurden demnach zwölf Prozent weniger Emissionen gegenüber 2019 freigesetzt.

Da wegen der Pandemie in fast allen Industriezweigen weniger produziert wurde, habe dies ebenfalls zu einem Rückgang um vier Prozent geführt….  

…Bundesweit wurden im Corona-Jahr 2020 nach Angaben des Bundesumweltministeriums 70 Millionen Tonnen weniger Treibhausgase freigesetzt als 2019.

Dies war laut dem Bundesamt der größte jährliche Rückgang seit 1990. Gut ein Drittel der Minderungen seien auf die Folgen der Pandemie zurückzuführen….

….Neben dem «Corona-Effekt» sorgte nach Angaben des Landesministeriums auch der höhere CO2-Preis dafür, dass die Kohle-Verstromung zurückging.

Wegen der Trockenheit der vergangenen Jahre sei überdies in der Landwirtschaft weniger produziert worden -

dadurch gingen die Treibhausgas-Emissionen um drei Prozent gegenüber 2019 zurück, wie Carsten Linke, LfU-Referent für Klimaschutz, Klimawandel und Nachhaltigkeit sagte….

….Obendrein habe ein vergleichsweise milder Winter dazu geführt, dass die Menschen weniger geheizt hätten….  

Anm.: Also doc: Ein Plus des Klimawandels: Je wärmer, desto weniger Emissionen, zumindest durch weniger Heizen 

…Bereits seit Ende 2018 konnten laut Ministerium durch die Reservestellung zweier Blöcke des Kohlekraftwerks Jänschwalde insgesamt

rund acht Millionen Tonnen CO2 eingespart werden...  

…Damit Brandenburg sein Ziel, bis spätestens 2050 weitgehend klimaneutral zu sein, erreicht, soll ein Klimaplan aufgestellt werden.

Bislang liegt das Land nach Ministeriumsangaben bundesweit noch mit an der Spitze der energiebedingten CO2-Emissionen - vor allem wegen seiner Kohlekraftwerke. .. 

…Um das Ziel «Netto-Null» 2050 zu erreichen, ist  ein Umstieg auf den Öffentlichen Nahverkehr nötig.

Dazu gehörten neue Strecken und besseres Material, um das Fahren für die Menschen im Land attraktiver zu machen.

Aber auch mehr Radwege würden gebraucht. Außerdem soll verstärkt auf E-Mobilität gesetzt werden. … 

…Der Klimaplan soll laut Ministerium für alle Sektoren Ziele und notwendige Handlungen definieren.

Im Frühjahr (2021) will demnach ein Gutachter-Team die Arbeit aufnehmen; Ergebnisse sollen Anfang 2022 vorliegen… 

…Die Umweltorganisation BUND Brandenburg forderte erneut, bis 2030 anstatt 2038 aus der Braunkohle auszusteigen…

Quelle: zitiert  dpa, Aktualisierung: 17. 03.2021

Ausführlich unter:

https://www.berlin.de/aktuelles/brandenburg/6477916-5173360-coronaeffekt-mitverantwortlich-fuer-weni.html

 

Anm. zum nachfolgenden Artikel:

... Dann kommt bei der Erzeugung von Windenergie auch noch der böse Winter hinzu, in dem  gerade viel Strom gebraucht wird...

Schattenseiten der Erzeugung von Elektroenergie aus Windrädern …

Hat das niemand gesehen oder wollte man das nicht sehen?

Winter: Hubschrauber müssen Windräder enteisen

Es ist eine der Absurditäten der Windenergiewirtschaft: In Frostzeiten müssen die Rotoren von Windenergieanlagen aufwendig von Eis befreit werden –

indem jede Menge Menge Kerosin und Öl verbrannt wird.

Screenprint: Youtube/Alpine Helicopter

…Aufwendiger, energieintensiver und symbolträchtiger geht es kaum: Ein Hubschrauber »steht« neben einem Windrad in der Luft und sprüht eine Flüssigkeit gegen die Rotorblätter. Der Eisbelag auf den Flügelflächen verändert die aerodynamischen Eigenschaften….

…Die Windräder werden ineffizienter….

…Umwuchten können Rotoren und Generatoren beschädigen….

…Eine größere Gefahr droht durch Eiswurf….

… Einige Windräder haben eingebaute Enteisungssysteme. Sie werden beheizt, wenn die Temperaturen so weit abgesunken sind, dass ein Eisbelag entstehen kann….

…In Deutschland müssen Windräder abgeschaltet werden, sobald sich Eisansätze bilden…

…Eine andere Möglichkeit ist die Enteisung mit Hilfe eines Hubschraubers, wie sie auf dem Bild oben zu sehen ist. Dabei wird heißes Wasser gegen die Blätter gespritzt, wodurch Eis abschmilzt und brockenweise herunterfällt….

 …Damit die Windräder CO2 sparen helfen können, müssen also Hubschrauber Kerosin verbrennen und CO2 freisetzen – und Wasser mit einem ebenfalls CO2 freisetzenden Ölbrenner erhitzt werden…. 

…Direkt als Brennstoff in einem Kraftwerk eingesetzt hätte sich damit wohl bereits deutlich mehr Strom generieren lassen können als mit den Windrädern….

… Hubschrauberhersteller können sich  über Anlagen der Windindustrie freuen. Weltweit sind rund 30 Hubschrauber für die Versorgung von Windparks auf See im Einsatz.

Die größte Leasinggesellschaft für Hubschrauber, Waypoint Leasing, rechnet mit weiteren 100 Hubschraubern,

die nur Servicepersonal zu Windparks auf hoher See und zurück transportiert….

…Airbus Helicopters erwartet sogar einen Bedarf von bis zu 1.000 Hubschraubern für diese Aufgabe in den kommenden beiden Jahrzehnten….

….Dies entspricht einem Umsatz von neun Milliarden Euro – zu setzen auf die Stromrechnung…. Holger Douglas

Quelle: zitiert aus Tichys Einblick, 11.02.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/winter-hubschrauber-muessen-windraeder-enteisen/

 

 

Anm.: Zur Zeit immer noch die sichertse Quelle der Energierzeugung  

 

Tagebaue und Kraftwerke trotzen Schnee und Eiskälte (im Winter 2020/2021) 

Cottbus. Als am Wochenende (06./07.02.2021) mit dem Winter Schnee, Kälte und Sturm in die Lausitz kamen,

mussten mehrere Kohlekraftwerksblöcke heruntergefahren werden. Inzwischen laufen sie aber wieder mit voller Kraft. Nun soll es aber auch eisig kalt werden.

…Bei Älteren wecken diese Winterverhältnisse in der Lausitz Er­innerungen - wohl an den Winter 1978/79. Damals stand die Stromversorgung am Rand des Kollaps…

…Die Leag gibt heute (09.02.2021) aber Entwarnung für ihre Tagebaue und Kraftwerke. Strom- und Wärmevesorgung seien sicher…. bl

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.02.2021

 

Anm.: Da sind die "Erfolge" der "Energiewende"... praktiziert von Altmeier, Schulze u.a., die in das "selbe Horn stossen"

 

Anm.:

Achtung: hier die ersten Erfolge der eMobilität im Winter 2021 ....

Verkehr

Nach Wintereinbruch: 23 Elektrobus-Ausfälle in Berlin an einem Tag

Nicht nur der Deutschen Bahn macht das eisige Wetter derzeit zu schaffen: In Berlin sind am Montag (08.02.2021) einige Elektrobusse liegen geblieben, weil die Batterieleistung nicht ausreichte.

"

Bei Trockenheit und angenehmen Temperaturen fahren die Berliner E-Busse problemlos. Doch bricht der Winter ein, wird es schwierig. Quelle: imago/Christian Ditsch, Berlin

….Einige Elektrobusse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben Schwierigkeiten mit dem Winter-Härtetest. 23 mal fielen E-Busse auf den Linien am Montag (08.02.2021) aus….

…. Wegen der Kälte reichte die Batterieladung nicht aus. Eine BVG-Sprecherin sagte, die Ausfälle entsprächen 1,7 Prozent der Elektrobusleistung….

Ersatz mit Dieselbussen

…Die Busse seien durch andere Elektrofahrzeuge oder Dieselbusse ersetzt worden …

….Eigentlich müssten die Busse bei minus zehn Grad 130 Kilometer fahren….

 

Quelle: zitiert aus Märkische Allgemeine, 10.02.2021 

Ausführlich unter:

https://www.maz-online.de/Nachrichten/Berlin/E-Busse-in-Berlin-Warum-23-Elektrobusse-nach-dem-Wintereinbruch-liegen-blieben

 

Anm.:  Warum liest man solche Nachrichten, wie die folgende,  so selten .... steckt da etwa Methode dahinter?

 

CO2-Emissionen

Die globalen CO2-Emissionen fallen  

Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie gab es Prognosen, die eine weltweite Reduktion der CO2-Emissionen vorausgesagt haben.

Grundlage der Schätzung waren reduzierte Industrieproduktion sowie geringere globale Reiseaktivität. Die Vorhersage der Experten hat sich derweil bestätigt,

wie die von Carbon Monitor berechneten Kohlenstoffdioxid-Emissionen zeigen.

Weltweit hat sich der Ausstoß um 7 Prozent verringert, das veranschaulicht auch die Statista-Grafik. Den größten Anteil an der Minderung hat der Bodentransport

dieser ging im Vergleich zu 2019 um etwa 17 Prozent zurück und ist somit für rund die Hälfte der Veränderung verantwortlich.  

Von allen Ländern für die Daten verfügbar sind, verzeichnet Spanien die deutlichste Verringerung der CO2-Emissionen mit rund 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

René Bocksch, Junior-Datenjournalist , 19.10.2020

 

 

Lesermeinung Kritisches Lesen und Sehen als Bürgerpflicht

Nicht erst die vom noch amtierenden US-Präsidenten Trump „erfundenen“ Fake News, Corona, Querdenken und QAnon machen deutlich: In einer komplexen Welt wird Medienkompetenz immer wichtiger. Eine gesunde Skepsis der Ostdeutschen gegenüber Medien beruhe auf ihren Erfahrungen, sagen Rundschau-Leser. Sie reagieren auf unsere Magazin-Geschichte am 5. Januar „Warum der Osten so skeptisch auf die Medien blickt“.

12. Januar 2021, 13:31 Uhr•Vetschau
Von Martin Minde, Vetschau

 

Die junge Generation setzt auf soziale Medien. Auch dort ist es wichtig, Infos zu hinterfragen, einzuordnen und auf Richtigkeit zu prüfen. © Foto: Foto: Martin Schutt

Forum lobenswert

 (.....) Die aus DDR-Zeiten gewohnte einseitige Berichterstattung wiederholt sich. Themen, die nicht mit der Meinung der regierenden Parteien konform gehen, werden ausgespart. Meinungen sehr kluger Köpfe, wie die des Oberbürgermeisters von Tübingen oder des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten werden verächtlich, teilweise aus dem Zusammenhang gerissen, wiedergegeben.

 

 

Bekannterweise wählt die Mehrzahl der Journalisten links und berichtet demzufolge gewollt oder ungewollt tendenziell. Der Ostdeutsche, zu dem ich mich zähle, ist, geprägt aus der Vergangenheit, skeptisch eingestellt. Trotz linker Grundhaltung betrachte ich es als Bürgerpflicht, Inhalte kritisch zu betrachten.

Einseitig oder gar nicht berichtet wird berichtet über Themen, wie:

– die Rechtschreibung ohne sinnvolle Regeln, gleichzeitig Gender-Blödsinn,

– Klimawandel wird dazu benutzt, dem gemeinen Volk durch unverschämte Abgaben das Geld aus der Tasche zu ziehen (...),

– überzogener Datenschutz ist wichtiger als Gesundheitsschutz (...),

– sinnvolle kritische Beiträge der AfD in Land- und Bundestag werden nicht veröffentlicht, dafür bestimmt jeder Skandal tagelang die Berichterstattung. Im Gegensatz wird ungebührliches Verhalten grüner Vertreter und Abgeordneter in der Berichterstattung ausgespart. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen maßt sich an, den Bürger zu erziehen, indem er auf allen ARD-Sendern zeitgleich eine Sendung ausstrahlt. Dafür werden Zwangsgebühren, die einzig Sachsen-Anhalt kritisiert, eingezogen. Das Verhalten der Magdeburger Abgeordneten wird im Artikel skeptisch interpretiert, obwohl viele Menschen die überzogenen Gehälter von Intendanten und bestimmten Nachrichtensprechern nicht akzeptieren.

Geschädigt durch Karl Eduard von Schnitzler (DDR-Journalist, bekannt durch den „Schwarzen Kanal“ im DDR-Fernsehen, d. Red.), reagiert der Ostdeutsche besonders allergisch, wenn nur Halbsätze zitiert und Bemerkungen aus dem Zusammenhang gerissen werden. Die von mir ebenfalls kritisch betrachtete LR besitzt den Mut, Andersdenkende zu Wort kommen zu lassen. Die Seite „Forum“ ist eine lobenswerte Form der Kommunikation mit Lesern. Eine Sternstunde für mich war der Beitrag zum Klima vom 5. Januar. (...) Warum werden bewusst in der Presse Menschen, die die Auswirkungen des Klimawandels anders sehen, als Klimawandel-Leugner bezeichnet, warum werden Andersdenkende zur Corona-Krise generell als Querdenker, Nazis und Reichsbürger verortet?

Für meine Regionalpresse wünschte ich mir, dass auf allen Seiten der Zeitung angelehnt an die Sparte „Forum“ Themen mehrschichtig beleuchtet werden. (...)

 Martin Minde, Vetschau

Quelle: lr-online, 12.01.2021

 

Gesunde Skepsis angebracht

Man muss weder Anhänger der AfD noch Verschwörungstheoretiker sein und auch nicht aus dem Osten Deutschlands kommen, um Skepsis gegenüber den Medien grundlegend gut zu finden. Diese Skepsis sollte meiner Meinung nach sogar ein wichtiges Ziel von Medienkompetenzförderung sein.

Menschen, die in der DDR groß geworden sind, bringen vielleicht sogar mehr Gespür mit für das, was echte Meinungs- und Pressefreiheit ist. Denn sie kennen es genau, wie bestimmten Meinungen, von den „Zentralorganen der Partei“ vorgegeben, zumindest nicht öffentlich widersprochen werden durfte.

Und die gleichen Menschen haben heute so manche déjà-vu Erlebnisse, wenn in der Öffentlichkeit bestimmte Positionen gleich einen Shitstorm öffentlicher Erregung ernten.

Anton-Günther Janßen, Cottbus

Quelle: lr-online, 12.01.2021

 

Anm.:

Vieles im nachfolgenden Leserbrief Ausgesprochenes regt zum Nach- und vorallem zum Überdenken bei allen Beteiilgten an

 

Alle streben nach einer Wirtschaft ohne Kohlenstoff – schont das wirklich und nachhaltig die Umwelt ?­

 In der LR erscheinen fast täglich viele Meinungen zum Umgang mit der Umwelt.

Vieles davon ist fundamentalistisch und polemisch, sagt Bernhard W. Naber aus Schwarzheide. 

Es dürfte auch den letzten Zweiflern klargeworden sein - eine Klimaänderung findet statt.

Abgesehen davon, dass es nicht die erste und sicher nicht die letzte Klimaänderung ist, sollte uns klar sein, dass es nicht das Ende der Menschheit und schon gar nicht das Ende des Planeten Erde bedeutet.

Vielleicht sollten wir, statt gewaltige Geldmengen für Klimaschutz auszugeben, das Geld nutzen, den Folgen des Klimawandels entgegenzuarbeiten. Deiche wachsen nicht von allein, weder in Tokio noch in Paris oder Montreal. (...)

 Menschen neigen dazu, für hoch komplexe Vorgänge einfache Erklärungen und Lösungen zu suchen. Das gilt auch für die Klimaänderung. Es ist eine Tatsache, dass die Erde aus einer Zwischenkaltzeit auftaucht. Was soll die Erde da anderes machen, außer sich zu erwärmen? 

Es sind inzwischen mehr als 100 verschiedene Einflussfaktoren auf das Klima bekannt. Aber alles wird - einfache Lösung - auf das Kohlendioxid in der Erdatmosphäre geschoben. Neben irdi­schen sind kosmische Einflüsse wie Sonnenzyklen und Schwankungen der Erdrotation/-achse/-umlaufbahn mit hoher Sicher­heit von größerem Einfluss als at­mosphärische Effekte. Andere Treibhausgase wie Methan, Ethan, Methylbromid, Schwefel­hexafluorid haben eine um Zehnerpotenzen größere Treibhauswirkung als Kohlendioxid. Natürlich hat Kohlendioxid einen Einfluss auf die Physik der Atmosphäre, aber doch nicht in der Form und Größe, die die Notwendigkeit der Konversion einer ganzen Zivilisation begründen würde. Selbst scheinbar bekannte Erscheinungen, die auch das Klima beeinflussen, sind in Ursachen und Wirkungen nicht restlos geklärt (Beispiel: Wolken, die sowohl kühlen als auch wärmen können). 

Kohlendioxid ist das Produkt der Oxydation von Kohlenstoff mit Sauerstoff. (...) Auch das letzte Joule des Energiegehaltes eines C-Atoms wurde bei dieser Oxydation ausgelutscht. Daraus folgt aber, dass jede Chemie mit Kohlendioxid nur unter Zufuhr von Energie stattfinden kann. In jedem Fall ist die Energiezufuhr höher als die, die aus dem Kohlenstoff gezogen werden kann, den die synthetisierten Moleküle enthalten. Diese Energie soll aus Wind, Wasserkraft, Sonnenstrahlung bezogen werden?  

Der Begriff "erneuerbare Energien" ist falsch! Es ist nicht möglich, Energie zu "erneuern". Der Energie-Erhaltungssatz steht dem entgegen. 

Schon jetzt zerstört die Decarbonisierung (kohlenstofffreie Wirtschaft, d. Red.) unsere Umwelt in katastrophalem Maße.

"Energiepflanzen" sorgen für das Verschwinden von ganzen Pflanzengesellschaften und Bodenbrütern, wie Rebhühnern, Lerchen, Wiesenpiepern. Mais-Wüsten bieten nur Wildschweinen Le­bensraum.

Fotovoltaische Anlagen zerstören Flächen, bis sie nur noch als Schafweide nutzbar sind. Baumwollanbau, schön vegan, verbraucht mehr Wasser, Energie und Pestizide als jede Fabrik für Chemiefasern.

Recycling von gebrauchten Kunststoffen verbraucht ein Vielfaches an Wasser und Energie als zur Neuherstellung dieser Kunststoffe notwendig ist. Verpackungen aus Papier sind chemisch hoch komplexe Produkte, die sinnvoll nur durch Verbrennen beseitigt werden können, da sie nur sehr bedingt und sehr begrenzt recycelt werden können.

Jawohl! Wickeln wir unsere Heringe wieder in Zeitungspapier! Ging doch früher auch! Sollte das die Zukunft sein? 

(...) Es ist notwendig, mehr Kunststoffe einzusetzen, sind sie doch wegen ihrer ökologischen und ökonomischen Vorteile eine Grundlage unserer Zivilisation.  

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen? Richtig, also nutzen wir sie verantwortungsvoll und zeigen den Kindern, was wir für sie geschaffen haben, welches Erbe sie mit Be­geisterung täglich nutzen. Das iPhone haben ihre Eltern erfunden, nicht sie. Das gilt auch für Sneakers, Strumpfhosen!

Kunststoffmüll in Ozeanen, Mikroplastik in der Nahrungskette, verhungerte Meerestiere mit  kunststoffgefüllten Mägen, Zerstörung des Erholungswertes von Landschaften - das ist doch nicht den Eigenschaften von Kunststoffen geschuldet, sondern des sorglosen Umganges mit diesen unverzichtbaren Werkstoffen.

In einer US-Studie wurden 4000 Flüsse weltweit auf ihre "Kunststofffracht" untersucht. 80 Prozent Kunststoffmüll stammen aus nur 200 Flüssen. Was folgt daraus? Die Anwohner dieser Flüsse müssen den Umgang mit Kunststoffen lernen, Entsorgungssysteme schaffen und begreifen, dass jedes Geld, das in Umweltschutz investiert wird, Geld für die Beseitigung von Um­weltschäden einspart. Zu den 200 Flüssen mit hoher Kunststoff­fracht gehören Rhein und Elbe. Wir haben keinen Grund zur Überheblichkeit. 

Ein Schulstreik am Freitag verhindert Bildung und damit die Fähigkeiten für die Innovationen von morgen. Wir haben die Welt von unseren Kindern nur geborgt? Auch auf den Schultern un­serer Kinder werden Kinder stehen, die wieder die Innovationen ihrer Eltern in einer intakten Umwelt nutzen wollen und können. 

Mein Fazit: Her mit Kunststoffen, her mit Kernkraft, her mit Müllkraftwerken und her mit Bildung, Bildung, Bildung! 

Bernhard W. Naber, Schwarzheide

 

Anm.: Hier eine kleine Ergänzung zum Thema "Sonnenaktivität" 

Wird  die Sonnenaktivität  als Einflussfaktor auch auf den Klimawandel etwa doch unterschätzt?

Diese Frage darf doch wohl mal gestellt werden...

Aktivität der Sonne rekonstruiert 

Wissenschaft Daten aus Baumringen gewähren einzigartigen Blick in die Vergangenheit unseres Zentralgestirns. 

Göttingen. Ein internationales Forschungsteam mit Wissen­schaftlern des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen hat aus Messungen von radioaktivem Kohlen­stoff in Baumringen die Sonnenaktivität bis ins Jahr 9691ückenlos und mit hoher zeitlicher Auflösung von nur einem Jahr rekonstruiert.  

Die Daten bestätigen eindrucksvoll den bekannten elfjährigen Aktivitätszyklus der Sonne, wie das MPS mitteilt… Unter Leitung der ETH Zürich wurden diese neuen Erkenntnisse in der Fachzeitschrift "Nature Geo­science" veröffentlicht…. 

…Die Wissenschaftler entdeckten auch, dass die Sonne nicht nur - wie bereits bekannt - im Jahr 993, sondern auch in den Jahren 1052 und 1279 besonders hochenergetische Teilchen ins All geschleudert hatte.

Dies könnte darauf hindeuten, dass solche Ereignisse, die elektronische Schalt­kreise auf der Erde und in Satelliten empfindlich stören können, häufiger auftreten als bisher angenommen… 

…Die Aktivität der Sonne lässt sich nur indirekt beobachten. Aufschluss können etwa Sonnenflecken geben: Je mehr Flecken auf der Sonnenoberfläche dank technischer Geräte sichtbar sind, desto aktiver ist unser Zentralgestirn in seinem Innern. alp 

Quelle: zitiert Lausitzer Rundschau, 21.01.2021

 

Wahrheit nicht immer schön

Leser-Diskussion Der Umgang mit der Umwelt ist immer wieder ein Thema.

Nur Kohlendioxid als Klimakiller zu betrachten ist zu wenig. Die gesamte Wegwerf-Gesellschaft trägt auch dazu bei. 

Lösen Kohlendioxid und Friday for Future wirklich unsere Klimaprobleme? Angeregt von den Darlegungen im Leserbrief "Alle streben nach einer Wirtschaft ohne Kohlenstoff - schont das wirklich die Umwelt?" (LR vom 5. Januar 2021), beteiligen sich Leser an der Diskussion zu dieser Thematik. 

Alle Fakten ins Blickfeld nehmen

Folgt man dem Inhalt wissenschaftlicher Publikationen, kürzlich erweitert von Vahrenholdt/ Lüning mit "Unerwünschte Wahrheiten", ist die globale Temperatur in den vergangenen 150 Jahren um 1 °C angestiegen.

Diese Temperaturänderung erfolgte laut Autoren in drei Schüben in genau definierten Zeitepochen. (Fritz Vahrenholdt ist ein SPD-Po­litiker, war in den 1990er-Jahren Umweltsenator in Hamburg und später Manager in der Energiewirtschaft. Horst Lüning ist Maschinenbauingenieur und Videoblog-Betreiber. - d. Red.)

Bemerkenswerterweise bewegte sich der Temperaturanstieg in diesen Epochen, beginnend 1860, obwohl Kohlendioxid nicht den heutigen Einfluss hatte, in etwa auf dem gegenwärtigen, "hohen" Niveau.

Ist es nicht an der Zeit, die Öffentlichkeit, vorrangig die Jugend, neben dem unbestrittenen Einfluss des Kohlendioxids auch über andere mögliche Ursachen zu informieren und vor allem darüber zu diskutieren?

Es ist doch auch meines Erachtens nicht hinnehmbar, dass die Klimageschichte prinzipiell erst nach Ende der kleinen Eiszeit - etwa 1850 - beginnt?

Warum haben die Wikinger etwa 974 n. Chr. Grönland (Grünland) besiedelt und diese Gegend, nachdem nichts mehr grünte und blühte, um 1450 wieder verlassen? Weil das Land teilweise vorher grün, dann aber vereist war!

Wer sagt unseren Menschen, dass die Erde den grandiosen Bevölkerungszuwachs nicht mehr verkraften kann. Interessierte Leser können auf der Seite 203 des genannten Werkes nachlesen: "Hätte Deutschland seit 1950 (70 Millionen Einwohner) ein Wachstum wie die Sahelzone vorgelegt, stünde es heute nicht bei gut 80, sondern bei rund 410 Millionen Einwohnern ...".

Ich bin nicht autorisiert, wissenschaftliche Zusammenhänge zu diskutieren. Jedoch die Tatsache, dass die Sonne in bekannten, regelmäßigen Zeitzyklen Einfluss auf unser Klima nimmt bzw. dass Ozeane über einen "verborgenen Klima-Herzschlag" verfügen - all das kann und darf man Menschen, vor allem der Jugend, nicht vorenthalten. 

Es ist notwendig, Klartext darüber zu reden, dass der Fingerabdruck des CO2  nnoch nicht gefunden wurde. Andererseits bewirken Schulstreiks keine wirksame Beeinflussung des Klimas. o:p>

NNötig sind kompetentes Wissen und Können auf Basis einer soliden Bildung.

Hans Erler, Cottbus  

Anm.:

Schulstreiks (siehe Greta) ersetzen keinesfalls kompetentes Wissen und Können auf der Basis einer soliden Bildung

Mensch gegen Natur geht schief

Dass sich das Klima ändert, erkannten die Meteorologen schon vor 30 Jahren. (...)

Sie wollen mit Geld dem Klimawandel entgegentreten? Das wird sicher nicht funktionieren. Mensch gegen Natur, die Natur ist die stärkere Kraft, und bevor sie sich vom Menschen zerstören lässt, wird sie die Menschen zur Vernunft zwingen oder notfalls vorübergehend abschaffen. Das gab es ja schon, und genau ab dann regiert Geld nicht mehr die Welt.

Wir leben in einer Zeit, in der immer weniger Menschen mithil­fe des wissenschaftlich-techni­schen Fortschritts immer mehr Waren produzieren, immer mehr verdienen, immer mehr Rohstof­fe benötigen und die Umwelt von Jahr zu Jahr mehr belasten. Waren müssen üppig verpackt werden, daraus resultieren jede Menge Müll, Energie- und Rohstoffverbrauch… 

…Interessant wäre hierbei die Frage, wie viel Energieverbrauch, Umweltbelastung, Profit klebt an jedem Punkt der Aktienindexe? 

Nächste Frage: Wie viel Energie hätte man sparen können, wenn man nicht so viele Akkus für Werkzeuge und Ladekabel für Handy, Computer unnötig produziert hätte, keine Einwegverpackungen, kein Einwegbestecke? Und wie viel Energie verbraucht die Werbeindustrie zur Herstellung von Werbespots, für Kataloge, Plakate, Flyer und unzählige Seiten in fast jeder Zeitung? Wieviel Tonnen Papier? Und wird viel produziert und viel beworben, wird auch viel gekauft und auch viel weggeschmissen, denn das teure, neue Produkt von heute ist in ein paar Monaten Schnee von gestern, kann billig weitergegeben oder gar entsorgt werden, und das ist sicher noch nicht alles…. 

Was tut die Politik dagegen? Man verteuert Öl, Strom und Gas damit der Irrsinn weitergehen kann. Vielleicht sollte man darüber mal nachdenken? Und wer glaubt, das wäre doch gerecht, weil ja alle Verbraucher bezahlen müssen, der irrt! Bezahlen müssen immer jene, die immer bezahlen, weil sie die Kosten nicht weiterreichen können.

 Wolfgang Niepel, Drehnow

Anm.:

Lieber Herr Niepel, was hält Sie eignetlich davon ab, dem von Ihnen beschriebenen Scenario auch u.a. durch Ihr Kaufverhalten entgegnzuwirken?

Jeder ist aufgefordert mit den Ressourcen dieser Erde sorgsam und überlegt umzugehen.

 

Dunkelflaute Kohlekraftwerke in der Lausitz am Limit p>

Seit Wochen schon liegt – von vielen unbemerkt – eine „Dunkelflaute“ über Deutschland. Dicke, dichte Wolken hängen über dem ganzen Land – kein frisches Lüftchen, dass sie vertreiben könnte. Das sorgt für Probleme bei der Stromerzeugung.

 

 

Schön und ein bisschen gespenstisch - der Blick durch den Eingang des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKMZ) der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus. Das ruhige Winterwetter der zurückliegenden Wochen sorgt für eine „Dunkelflaute“, die die Stromnetzbetreiber unter Druck setzt. © Foto: Frank Hilbert

 

…Insgesamt 7000 Megawatt Leistung können die Braunkohlekraftwerke des Lausitzer Energieunternehmens Leag in Spitzenzeiten ans deutsche Stromnetz liefern. Den Spitzenwert schaffen sie derzeit aber nicht ganz, weil ein 500-MW-Block in Boxberg planmäßig repariert wird….

Kein Wind und wenig Sonne in ganz Deutschland

…. Seit Wochen ist angesichts der ruhigen Winterwetterlage dem Wind die Puste ausgegangen und auch der Solarstrom fehlt fast ganz an den vielen trüben Wintertagen.

Energie-Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einer „(kalten) Dunkelflaute“. Ein Kunstwort, dass fehlende Sonnenenergie und Windstrom beschreiben soll.

 

 

Welche Bedeutung in diese Wintertagen konventionellen Kraftwerke spielen, belegen auch die laufend aktualisierten Zahlen zur Stromerzeugung der Bundesnetzagentur unter smard.de.

Lausitzer Kraftwerke laufen unter Volllast

Seit Beginn 2021laufen die vier Lausitzer Leag-Tagebaue und die von ihnen belieferten Kraftwerke in Boxberg, Schwarze Pumpe, Jänschwalde und im sächsischen Lippendorf unter Volllast…

…Damit zeigt die derzeitige Situation auf dem deutschen Strommarkt, welche Herausforderungen die Energiewende in den nächsten Jahren noch bereithalten wird…

…Es ist die Zeit in der künftig Speicherkraftwerke einer neuen Generation den Netzbetrieb auch über Wochen aufrechterhalten sollen.

Die großtechnischen Lösungen dafür aber werden noch immer erst mit erprobt. Kurzfristig sollen neue Gaskraftwerke einen Teil der Lücke füllen….

Nasser Schnee blockiert Bandanlagen

…Allen geplanten Anlagen sind in Betrieb… Ein paar Probleme habe den Bergleuten in diesem Jahr zwar schon der plötzliche Schneefall vor einigen Tagen bereitet …

...Da machten einzelne Bandanlagen gerne mal Probleme, weil sie erst Band für Band von dem schweren, feuchten Schneemassen befreit werden mussten….

Was ist eine Dunkelflaute

Als Dunkelflaute wird bezeichnet in der Energiewirtschaft ein Zustand bezeichnet, wenn Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen in einer großen Region

wegen Flaute oder Schwachwind und zugleich auftretender Dunkelheit insgesamt keine oder nur sehr wenig elektrische Energie produzieren können.

Geeignete Maßnahmen zum Überbrücken von Dunkelflauten

sind zum Beispiel das Vorhalten konventioneller Kraftwerke sowie grundlastfähiger erneuerbarer Energien wie Biomassekraftwerke, Geothermiekraftwerke und

Solarthermiekraftwerke mit Wärmespeicher.

Unvermeidlich ist dafür auch der großflächige Ausbau der Stromnetze zur weiträumigen Vernetzung von Regionen mit unterschiedlichen Wetterbedingungen. Jan Siegel

 Quelle: zitiert aus lr-online, 10.01.2021

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/dunkelflaute-kohlekraftwerke-in-der-lausitz-am-limit-54340195.html

Europa droht eine Strom-Mangel-Wirtschaft

Henrik Paulitz13.01.2021Europa, Medien 

Am vergangenen Freitag, dem 8. Januar 2021, ist das europäische

Stromverbundnetz nur knapp an einem großflächigen Zusammenbruch vorbei geschrammt.

Gegen 13.04 Uhr kam es zu einem starken Frequenzabfall, der Europa hätte lahmlegen können. Ursache war offenbar ein Stromausfall in Rumänien. Von Henrik Paulitz.

 Ausführlich unter:

https://www.theeuropean.de/henrik-paulitz/europa-schrammte-anblackout-vorbei/ <

 

Anm.: Es grenzt schon fast an Zynismus, was unseren Kindern auf der Kinderseite  der LR eingeredet wird:

                        

 

Netz eben nicht mal so mit EEG-Strom auffüllbar 

Zum Beitrag "Lausitzer Kraftwerke am Limit. Dunkelflaute - Windräder und Solarfelder liefern kaum Energie", LR vom 11. Januar (2021).

 "Dunkelflaute" ist das Kunstwort, das fehlende Elektroenergie aus Fotovoltaik und Windkraft beschreibt! 

Man kann eine Trinkflasche mit Wasser auffüllen und so das Wasser auf die Reise mitnehmen. Ein Stromnetz kann man nicht mit EEG-Strom auffüllen, denn Strom kann nicht im Netz gespeichert werden,

auch wenn das Annalena Baerbock (Grünen-Vorsitzende, d.Red.) gern erzählt,

da die Leistungsbilanz ständig ausgeglichen werden muss.

Dass das gerade, nämlich am 8. Januar 2021, fast ins Auge gegangen wäre, hätte sie schon anführen können.

Vorhalten konventioneller Kraftwerke ist die einzige geeignete Maßnahme in Deutschland, dem entgegenzuhalten.

"Grundlast fähigen Kraftwerken mit erneuerbaren Energien wie Biomassekraftwerke, Geothermiekraftwerke und Solarthermiekraftwerke mit Wärmespeicher" fehlt die dafür notwendige Leistung.

Pumpspeicherkraftwerke (PSW) haben Sie ganz vergessen. Das große PSW Goldisthal (im Thüringer Schiefergebirge am Oberlauf der Schwarza, d. Red.)

kennen Sie doch!

Eine weitere Perversität ist der Verkauf von Strom mit grünem Label aus Norwegen, obwohl dorthin gar keine ausreichende Netzanbindung besteht.

Wärmepumpen mit abschaltbarer Entnahme wurden schon über Rundsteuerung zur Netzentlastung eingesetzt, deshalb war auch kein Leistungspreis beim Strombezug notwendig. Da es heute in den Niederspannungsnetzen keinen Leistungspreis mehr gibt und alles auf die Arbeit umgelegt wird, ist die Wärmepumpe, die ja auch erneuerbare Energie nutzt, gegenüber Gas der hohen Kosten wegen unwirtschaftlich. Horst Wetzel, Guben

Quelle: Lausitzer Rundschau, 15.01.2021

 

Anm.:  

Da fehlen manchem Leser die Worte – das hat nicht einmal Herr Schellnhuber geschafft.pan>

Leute im Blick 

Ottmar Edenhofer Der deutsche Klima-Ökonom(59)

ist von Papst Franziskus zum Berater der Vati­kanbehörde für Entwicklungsfra­gen berufen worden.

Das teilte das von Edenhofer geleitete Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit.

Edenhofer gilt als einer der weltweit führenden Experten für wirtschaftliche Aspekte des Klimawandels.

 Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.01.2021

 

Anm.:  

Ich dachte bis jetzt der Permafrostboden taut - Grund: Klimawandel 

Kältefrei in Jakutsk 

Schulen schließen bei minus 50 Grad und erteilen Fernunterricht. 

Jakutsk. Wegen Temperaturen um die minus 50 Grad Celsius schlie­ßen die Schulen in der sibirischen Stadt Jakutsk vorübergehend.

Es gibt Fernunterricht, die Schüler müssen zu Hause lernen. 

…Jakutsk am Fluss Lena mit mehr als 200.000 Einwohnern gilt als die kälteste Großstadt der Erde.

Die Januar-Durchschnittstemperatur liegt bei rund minus 43 Grad Celsius.

Im Süden und Westen Sibiriens hatten Meteorologen im Dezember (2020) neue Kälterekorde gemessen….  

….Im Dorf Teguldet nahe der Groß­stadt Tomsk gab es minus 49 Grad, in Nowosibirsk, der größ­ten Stadt Sibiriens, bis zu minus 41 Grad.  

Stellenweise war es so kalt wie in den vergangenen 50 bis 100 Jahren nicht mehr…. dpa

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.01.2021

 

Wieder ein Jahr mit Rekordwärme (???) 

2020 ist es weltweit im Schnitt 1,2 Grad wärmer als vor 150 Jahren. La Nina verhindert eine noch höhere Temperatur, 

Genf. Das Corona-Jahr 2020 war eines der drei heißesten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts,

Die globale Durchschnitts­temperatur betrug 14,9 Grad, das waren 1,2 Grad über dem vorindustriellen Niveau (1850-1900).  

…Die drei heißesten Jahre waren damit 2016, 2019 und 2020, teilte die Weltwetterorganisation (WMO) mit…. 

…Fast hätte 2020 alle Rekorde gebrochen, berichtete die WMO. Nur das kühlende Wet­terphänomen La Nina am Ende des Jahres habe etwas Abkühlung gebracht.

2016 war von einem starken Wetterphänomen El Nino gekennzeichnet. Das hat im Gegensatz zu La Nina einen wärmenden Effekt… 

…"Wir sind auf dem Weg zu ei­ner katastrophalen Erwärmung von drei bis fünf Grad in diesem Jahrhundert", sagte UN-General­sekretär Antonio Guterres.

 "Frieden mit der Natur zu schließen ist die Hauptaufgabe im 21. Jahrhundert."… 

Anm.: 

Wer hat ihm das eingeredet? – Zum Vergleich der nachfolgend Artikel – 

Mit den Mittelwerten ist das so eine Sache. 

El Nino (spanisch, "Der Knabe" oder "Das Christkind'_) und La Nina ("Das Mädchen") treten alle paar Jahre auf.  

Bei El Nino flauen die tropischen Passatwinde ab und bringen vor Peru weniger kühles Wasser an die Pazifikoberfiäche.  

La Nina geht mit stärkeren Winden einher, die das Wasser vor Peru kühlen. dpa 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.01.2021

 

Anm.: Nach demm Lesen des nachfolgenden Artikels kann jeder für sich entscheiden, ob die Vor- oder Nachteile überwiegen 

Die milden Winter: Vorteile und Gefahren

Die milden Winter haben zur Folge, dass sogar im De­zember und Januar Gemüse auf den Beeten stehen kann,

und zwar nicht nur Rosenkohl und Grünkohl wie in vergangenen Zeiten:

Brokkoli wächst die ganze Zeit über im Freien, Möhren bleiben unter einer dicken Abdeckung aus Stroh frisch und knackig für eine Entnahme nach Bedarf.

Spätestens im Februar kann man Dicke Bohnen säen und unter einer schützenden Vliesschicht keimen ab März Salate und Erbsen (Anm.: das ist sicher sehr übertrieben...?) 

Die längere Vegetationszeit ermöglicht uns obendrein die Kultur von exoti­schen Gemüsearten, die Wärme benötigen und eine lange Vegetationszeit brauchen.

Kürbis können wir inzwischen mit viel größeren Erfolgsaussichten kultivieren, ebenso Süßkartoffeln, und grüne Sojabohnen (Edamane) ergeben trendige Snacks aus dem eigenen Garten. Experimentierfreudige Gartenenthusiasten finden weitere Herausforderungen in der Kultur von subtropischem Obst wie Passionsblumen, Indianerbananen oder Granatäpfel. (Anm.: das ist sicher sehr übertrieben...?) 

Die Klimaerwärmung birgt jedoch auch Gefahren: Etliche Schädlinge aus wärmeren Regionen bereiten immer mehr Probleme und lassen sich nur schwer bekämpfen:

Rosmarinkäfer, Reiswanzen oder Kirschfruchtfliege richten plötzlich Schaden an und überleben im Freien. Noch nicht abschätzbar sind die Auswirkungen auf die Tierwelt.

Vögel etwa beginnen mit Nestbau und Brutgeschäft früher. Jedoch steht dann noch nicht genug tierisches Futter für die Nestlinge zur Verfügung.

Plötzliche Kälteeinbrüche wirken sich ver­heerend aus und auch früh geöffnete Obstbaumblüten sind stark von Spätfrost gefährdet. 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 05.01.2021 

 Anm.:

Unter der Überschrift:

Giganten der Eiszeit

Wie Mammuts gelebt haben und warum sie ausgestorben sind  

ist in der Lausitzer Rundschau u.a. zu lesen:

…Wissenschaftler vermuten, dass die Menschen schuld daran sind, dass es keine Mammuts mehr

gibt. Man weiß, dass Menschen in der Steinzeit die Mammuts gerne gejagt haben und Wissenschaftler haben Knochen gefunden, in denen Speerspitzen steckt... 

…Aber wahrscheinlich sind die Menschen nicht alleine schuld daran, dass es heute keine Mammuts mehr gibt.

Auch das Klima auf der Erde hat sich verändert und machte den Mammuts zu schaffen.

Nach dem Ende der Eiszeit vor rund 13000 Jahren wurde es wärmer auf der Erde.

Das Eis zog sich zurück und Wälder breiteten sich aus.

Die sogenannten Kältesteppen, in denen die Mammuts ihre Nahrung – Gräser und Sträucher - fanden, wurden immer weniger.

Nur noch im kalten Norden, in Sibirien, fanden sie bis vor 4000 Jahren Nahrung. 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, Seite 22, 09.01.2021

Anm.:

In der gleichen Ausgabe der Lausitzer Rundschau kann man dann auch Folgendes lesen:wobei schon die Überschrift nicht korrekt ist:

Mit "könnte" suggeriert man dem Leser schon "Arten werden ausgelöscht":

Klimawandel könnte Arten auslöschen 

Berichte über die Antarktis deuten auf grünere Sommer und Probleme für an Kälte gewöhnte Tiere hin. 

Bremerhaven. Durch den Klimawandel könnte sich die Pflanzen- und Tierwelt in der Antarktis in den nächsten Jahrzehnten stark verändern.

Mit der Erwärmung der antarktischen Gewässer werden wahrscheinlich Arten aus gemäßigteren Regionen einwandern und die Vielfalt könnte zunächst zunehmen.

Andere Arten dürften verschwinden.... 

…Forschungsergebnisse wie diese trugen Wissenschaftler im internationalen Großprojekt "AnTERA“ unter Leitung des Bremerhavener Alfred-Wegener- Instituts (AWI) zusammen.

Sie werteten hunderte Fachartikel über die Antarktis der letzten zehn Jahre aus und fassten sie zu einem Übersichtsartikel im Fachjournal "Biological Reviews" zusammen….  

…Eisfreie Küstengebiete könnten während des antarktischen Sommers in den kommenden Jahrzehnten verstärkt ergrünen, weil Moose oder Flechten einwandern.

Auf der anderen Sei­te bekämen bei andauernder Erwärmung die an extrem tiefe Temperaturen angepassten Arten Probleme…. 

…Das heißt auch, dass man diese Regionen unter Schutz stellen müssen wird, um diese Arten zu erhalten… dpa 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, Seite 24, 09.01.2021 

Kommentar:

In beiden Artikeln ist für das Verschwinden von Arten der Klimawandel verantwortlich, unabhängig von anthropogenen Einflüssen

 

Anm.:

So wird die Energiewende aussehen... Erste Auswertungen ..

Energieverbrauch Deutschland importiert mehr Strom als im Vorjahr 

Die Bundesrepublik hat im Jahr 2020 laut der Nachrichtenagentur dpa mehr Strom aus dem Ausland importiert als in Vorjahren. Das liegt unter anderem daran, dass der Anteil von Kohle und Atomkraft am Energiemix sinkt.   

Spiegel-online, 31.12.2020, 09.07 Uhr      

Hochspannungsleitung, dahinter Windräder, Foto: Bernd Wüstneck/ dpa 

Deutschland hat 2020 deutlich mehr Strom importiert als in den vergangenen Jahren.

Bis kurz vor dem Jahreswechsel flossen im kommerziellen Stromhandel knapp 33.000 Gigawattstunden ins deutsche Stromnetz, wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervorgeht, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen. Das sind rund 36 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Weil zudem weniger Strom ins Ausland verkauft wurde als im Vorjahr, ist der deutsche Stromexportüberschuss kräftig gesunken. Mit rund 17.400 Gigawattstunden war er nur noch halb so hoch wie 2019. Zum Vergleich: Die Bruttostromerzeugung in Deutschland betrug 2020 nach vorläufigen Zahlen 564.000 Gigawattstunden.

 

 

 

Höhere Stromimporte liegen auch an Energiewende

Ein Grund für die wachsenden Stromimporte ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der sinkende Anteil von Kohle- und Kernkraftwerken an der Stromerzeugung in Deutschland. Insbesondere bei Windstille oder Dunkelheit sei zur Deckung des Bedarfs Strom importiert worden, stellten die Statistiker mit Blick auf das erste Halbjahr fest.

Hauptimportland für Strom war auch 2020 Frankreich, größter Abnehmer Österreich. Frankreich setzt weiterhin auf Kernkraft.  

Nach Angaben des Umweltbundesamtes hielten sich Erzeugung und Verbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2003 in etwa die Waage. Seitdem werde mehr Strom produziert als verbraucht, und es gebe einen Überschuss beim Stromaustausch mit den Nachbarländern. Mit über 55.000 Gigawattstunden sei 2017 der Höchstwert erreicht worden. Seitdem sinkt der Überschuss – auf rund 17.400 Gigawattstunden in 2020.

Mehr zum Thema 

       CO₂-freie Wirtschaft: Wie Deutschland klimaneutral werden kann Von Frank Dohmen, Simon Hage und Alexander Jung               

       Neues EU-Klimaziel: Osteuropäer und Frankreich pochen auf Atom-Revival Von Stefan Schultz  

       EU-Staatschefs beschließen neues Klimaziel: Europas Kompromiss zur Rettung der Welt Eine Analyse von Susanne Götze  

        Folge der Coronakrise: 2020 ist mehr als die Hälfte des Stroms öko Von Claus Hecking  

Die Betreiber der großen Übertragungsnetze gehen davon aus, dass Deutschland in Zukunft stärker auf Stromimporte angewiesen sein wird, um in Extremsituationen die Stromversorgung aufrechterhalten zu können. 

Der Grund: Mit dem Umstieg auf Wind- und Sonnenstrom schwinde die von Wetterbedingungen unabhängige sichere Leistung im Stromsystem. Wie wahrscheinlich eine solche Mangelsituation ist, dazu treffen die Netzbetreiber in ihrer theoretischen Analyse aber keine Aussage.

 

Anmerkung: In einer früheren Version des Textes hieß es, Deutschland habe 2020 einen Exportüberschuss von einmal knapp 17.500 Megawattstunden und einmal rund 17.400 Terawattstunden.

Beide Angaben sind falsch, es sind knapp

17.400 Gigawattstunden.

Zudem hieß es, Deutschland habe 2017 einen Exportüberschuss von 55.000 Terawattstunden gehabt. Auch das sind Gigawattstunden. höh/dpa

Quelle: spiegel-online, 31.12.2020

 

Auch unter:   

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-deutschland-importiert-mehr-strom-als-im-vorjahr-a-7de47e48-8b54-49f1-83fe-acddc740bf13

Anm.: So sieht die Praxis aus, um dem zu entgehen

Wirtschaftsministerium plant Zwangs-Ladepausen für Elektroautos

Von Philipp Vetter ,Wirtschaftskorrespondent  

….Geht es nach Plänen des Wirtschaftsministeriums, könnte auf Besitzer von Elektroautos ein zeitlich begrenzter Blackout zukommen. Ein Gesetzentwurf erlaubt es Stromanbietern, bei drohender Überlastung große Verbraucher vom Netz zu nehmen. ..

….Das Bundeswirtschaftsministerium will Stromanbietern durch eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes die Möglichkeit einräumen, große Verbraucher wie Elektroautos und Wärmepumpen zeitweise ferngesteuert vom Netz zu nehmen. Das geht aus dem Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, der WELT AM SONNTAG vorliegt….

….Scharfe Kritik an den Plänen des Ministeriums äußert die Autoindustrie….

…Das Wirtschaftsministerium hat einen „einseitigen Vorschlag zugunsten der Energiewirtschaft“ vorgelegt, das gefährde die Akzeptanz von E-Autos…

…Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) kritisierte den Gesetzentwurf, er müsse nachgebessert werden….

…Begrüßt wird der Entwurf hingegen vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

…Dabei wurden auch Alternativen diskutiert, aber wir sind überzeugt, dass die Spitzenglättung das am besten geeignete Instrument ist, um die Netzstabilität zu gewährleisten.“…

Kosten sollen gedrückt werden

….Dem Energieverband gehe es darum, die Kosten für den Netzausbau gering zu halten…

…In Regierungskreisen hieß es, der Entwurf könnte noch einmal überarbeitet werden. Die Spitzenglättung werde wohl im Gesetz bleiben, allerdings könnte die Definition geändert werden, welche Verbraucher abgeschaltet werden dürfen. Elektroautos und Wärmepumpen könnten herausgenommen werden…

Quelle: zitiert WELT, 17.01.2021

 

Ausführlich unter: 

https://www.welt.de/wirtschaft/article224474350/Wirtschaftsministerium-plant-Zwangs-Ladepausen-fuer-Elektroautos.html

 

Biden nominiert sein Team im Kampf gegen den Klimawandel

 

Die amerikanische Politik soll wieder umweltfreundlicher werden. Ein Davidshirsch zwischen einem Wasserloch und einem Solarpanel in Texas. Foto: Adrees Latif / Reuters

Die jüngsten Nominierungen zeigen, wie Biden seine ambitionierte Klimaschutz-Agenda umsetzen will.

Vieles hängt jedoch davon ab, ob er einen «Deal» mit dem Kongress verhandeln kann. Marie-Astrid Langer, San Francisco

 

Quelle: zitiert aus NZZ, 19.12.2020

Ausführlich unter:  

https://www.nzz.ch/international/biden-nominiert-sein-team-im-kampf-gegen-den-klimawandel-ld.1593046

 

 

Eine Gletscherbohrung zeigt:

In der ersten Hälfte des Holozäns waren die Alpen nahezu eisfrei

Forscher haben das Alter der Eiskappe auf der Weissseespitze in Tirol datiert. Es ist älter als Ötzi, der vor 5300 Jahren ganz in der Nähe starb. Sven Titz 

Die vergletscherte Weissseespitze liegt in den Ötztaler-Alpen an der Grenze von Tirol und Südtirol. Foto: Andrea Fischer

 

Quelle: NZZ  17.12.2020

 

 

Ausführlich unter:

https://www.nzz.ch/wissenschaft/eisfreie-alpen-in-der-ersten-haelfte-des-holozaens-ld.1592694?mktcid=nled&mktcval=101&kid=nl101_2020-12-19&ga=&trco=

 

Anm..:

So viel zur globalen menschengemachten Klimaerwärmung 

 

Anm. zum folgenden Artikel:

So stellen sich die Merkels, Scholzens, Schulzens, Altmaiers, Baerbocks und  Habecks die Finanzierung des „Strukturwandels“ vor.  

„Kohleländer“, seid wachsam. 

Brüssel rügt Berlins Plan der Verrechnung der Kohlehilfen 

Brüssel. Zum ersten Mal hat jetzt auch ein leitender Beamter der EU - Kommission die von der Bundesregierung geplante Verrechnung ihrer Kohlehilfen

mit dem EU-"Fonds für den gerechten Übergang" für die Kohleregionen kritisiert.  

Die Zuschüs­se aus Brüssel - für Deutschland immerhin 2,2 Milliarden Euro ­ müssten zusätzlich zu den von Berlin zugesagten 40 Milliarden Euro eingesetzt werden,

um Regionen und Unternehmen beim ökologischen Umbau zu unterstützen, erklärte der Generaldirektor für Regionalpolitik, Marc Lemaitre. si  

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.12.2020

 

Anm.: Dafür scheint genügend Geld da zu sein , um Hilfen zuzusagen

 Merkel sagt Millionenhilfen zu 

New York. Bei einem virtuellen Gipfel der UN haben am Samstag (12.12.2020) mehrere Staaten verstärkte An­strengungen beim Klimaschutz zugesagt.  

…Unter anderem kündigte China eine leichte Verschär­fung seines CO2-Reduktionszieles bis 2030 an. … 

…Über die Finanzierung des Kampfes gegen die Erderwärmung in armen Staaten wurde auch beraten…. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kündigte weitere finanzielle Hilfen aus Deutschland in Höhe von 500 Millionen Euro an. epd

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.12.2020

 

Anm.:  

Preisfrage: Wer wurde um Zustimmung gebeten?

 

Anm. zum nächsten Artikel – Es ist doch gar nicht der 1. April:/span>

Es ist kaum zu glauben, welche Blüten der „verordnete Kohleausstieg“ treibt

 

(Alles) ... Im Namen des Klimas

Hamburger Umweltbehörde will Steinkohle durch Buschholz aus Namibia ersetzen

 

Weite Teile Namibias sind von der Wüste Namib bedeckt. Sie gilt mit einem geschätzten Mindestalter von 55 Millionen Jahren als älteste Wüste der Welt.

Quelle: www.globallookpress.com

 

Es klingt skurril: Im Streben danach, zunehmend auf Kohle zu verzichten, sollen Hamburger Heizkraftwerke nun

mit sogenanntem Buschholz aus Namibia befeuert werden. Mit Klimaschutz habe das jedoch nicht zu tun, argumentieren Kritiker des Projekts.

Zudem sei es sozial ungerecht.

Bei solchen Worten der Hamburger Umweltbehörde (BUKEA) wird dem klima- und umweltbewussten Bürger warm ums Herz.

Im Rahmen einer Selbstverpflichtung wird die Wärme Hamburg den Kohleeinsatz ab sofort um 20 Prozent

und ab 2023 um mindestens 30 Prozent pro Jahr reduzieren", prangt aktuell auf der Webseite der BUKEA.

Und doch soll laut Umweltverbänden das entsprechende Klimabewusstsein nicht weiter als bis zu den Grenzen der Hansestadt zu reichen.

…Im Juni 2019 verabschiedete die Hamburger Bürgerschaft ein Kohleausstiegsgesetz. Dieses sieht vor allem vor, dass spätestens ab dem Jahr 2030 Fernwärme in Hamburg vollständig kohlefrei sein muss…

…Es verspricht nichts, was der Hamburger Senat nicht auch halten kann…

…Und um die eigenen Versprechen halten zu können, geht die örtliche Umweltbehörde offensichtlich Wege, die jedoch an der "Ehrlichkeit" zweifeln lassen…

…Dies lässt zumindest der Protest aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft über eines der jüngsten Umweltvorhaben der Wärme Hamburg GmbH und der Hamburger Umweltbehörde vermuten…

…Man will zwar auf Kohle verzichten, die Kraftwerke dafür aber mit sogenanntem Buschholz aus Namibia befeuern.

Zu diesem Zweck wurde am 2. Juni (2020) ein Memorandum of Understandig (MoU) unterzeichnet. Mit an Bord sind u.a. auch das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier

und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Gefördert wird die "Transkontinentale Biomassepartnerschaft Namibia-Hamburg" von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)….

…Von dem erwähnten "Kohleausstiegsgesetz" betroffen sind die Kraftwerke Wedel und Tiefstack. 2013 wurde der Hamburger Senat

durch einen Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze von Vattenfall auf das Ziel einer "sozial gerechten, klimaverträglichen und demokratisch kontrollierten Energieversorgung aus erneuerbaren Energien" verpflichtet.

Das Heizkraftwerk Tiefstack soll daher mit der Buschholz-Biomasse aus Namibia befeuert werden….

Mehr lesen:   Neue Studie überrascht: In der Sahelzone und der Sahara wachsen Milliarden Bäume 

…"Der Import von Buschholz aus Namibia zum Zweck einer energetischen Verwertung" sei "sicher nicht klimaverträglich" Die Klimaunverträglichkeit liege "nicht nur am langen Transportweg, sondern vor allem an den Veränderungen der Landnutzung in Namibia"….

…Zudem wird die soziale Ungerechtigkeit des Projekts kritisiert….

…Es erscheint nicht schlüssig, wenn man bedenkt, dass das südwestafrikanische Land über die Hälfte seines Energiebedarfs aus dem Ausland bezieht, vorrangig aus Südafrika. Das Land selbst besitzt zu wenige Kraftwerke. Daher setzt man nun vor allem auch auf Solarenergie. Dies ändert jedoch nichts am nach wie vor bestehenden Energieproblem vor Ort….

…Namibia befindet sich in einer Energiekrise und importiert bis zu 60 Prozent schmutzigen Kohlestrom aus Nachbarländern, um den lokalen Energiebedarf zu decken. Statt Biomasse zu exportieren, sollte Namibia sie im eigenen Land zur Stromproduktion nutzen…

…Es müssen nachhaltige Methoden zur Entbuschung angewendet werden…

 …Büsche sind eine wichtige Kohlenstoffsenke. Sie dürfen daher nur gezielt geerntet werden, was bei einem Export sehr großer Holzmengen nicht garantiert werden kann",

zitiert die Umweltschutzorganisation Robin Wood Bertchen Kohrs, Vorstandsmitglied der Organisation Earthlife Namibia….

 Quelle: zitiert aus

https://deutsch.rt.com/inland/108198-im-namen-des-klimas-hamburger-umweltbehoerde-steinkohle-buschholz-namibia/

Ausführlich: ebenda

 

Der Klimawandel: Kohlenstoffaufnahme Chinas durch den "Wald" wird unterschätzt

Einige Baumpflanzungen sind aus dem Wunsch heraus entstanden, eine lebendige Holz- und Papierindustrie aufzubauen.

Bildurheberrecht: SPL

 

…Chinas aggressive Politik des Baumpflanzens dürfte eine bedeutende Rolle bei der Milderung seiner Klimaauswirkungen spielen.

Ein internationales Team hat zwei Bereiche im Land identifiziert, in denen das Ausmaß der Kohlendioxidabsorption durch neue Wälder unterschätzt wurde.

Zusammengenommen machen diese Gebiete etwas mehr als 35% der gesamten Land-"Kohlenstoffsenke" Chinas aus, sagt die Gruppe.

Über die Analyse der Forscher, die auf Boden- und Satellitenbeobachtungen basiert, wird in der Zeitschrift „Nature“ berichtet….  

…Eine Kohlenstoffsenke ist jedes Reservoir - wie Torfgebiete oder Wälder -, das mehr Kohlenstoff aufnimmt als es abgibt

und dadurch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre senkt…

…China ist die weltweit größte Quelle des vom Menschen produzierten Kohlendioxids und für rund 28% der globalen Emissionen verantwortlich.

Es hat jedoch vor kurzem seine Absicht erklärt, diese Emissionen vor 2030 auf einen Höchststand zu bringen und dann bis 2060 zur Kohlenstoffneutralität überzugehen.

Es ist nicht klar, wie das Land diese Ziele erreichen will, aber es muss zwangsläufig nicht nur tiefe Einschnitte bei der Nutzung fossiler Brennstoffe vornehmen,

sondern auch Wege finden, Kohlen(dioxyd) aus der Atmosphäre zu ziehen…  

…"Das Erreichen von Chinas Netto-Null-Ziel bis 2060, das kürzlich vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping angekündigt wurde,

wird eine massive Veränderung in der Energieproduktion und auch das Wachstum nachhaltiger Kohlenstoffsenken auf dem Land mit sich bringen",

sagte Mitautor Prof. Yi Liu vom Institut für Physik der Atmosphäre (IAP) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking, China…. 

…"Die in [unserer Natur] beschriebenen Aufforstungsaktivitäten werden bei der Erreichung dieses Ziels eine Rolle spielen", sagte er gegenüber BBC News… 

…Chinas zunehmende Belaubung ist seit einiger Zeit offensichtlich. In den letzten Jahrzehnten wurden Milliarden von Bäumen gepflanzt,

um die Wüstenbildung und den Bodenverlust zu bekämpfen und eine lebendige Holz- und Papierindustrie aufzubauen...

…Die neue Studie verfeinert die Schätzungen, wie viel CO2 all diese zusätzlichen Bäume während ihres Wachstums aufnehmen könnten… 

China beteiligt sich an großen Programmen zur Erhaltung und Erweiterung seiner Wälder

Bildurheberrecht: Getty Images

 

…Die jüngste Analyse untersuchte eine Vielzahl von Datenquellen. Dazu gehörten forstwirtschaftliche Aufzeichnungen,

 satellitengestützte Fernerkundungsmessungen der Vegetationsgrünheit, der Bodenwasserverfügbarkeit und Beobachtungen von CO2,

die ebenfalls aus dem Weltraum, aber auch durch direkte Luftprobenahme am Boden vorgenommen wurden. .. 

…Die Landbiosphäre über Südwestchina, die bei weitem größte einzelne Region der Aufnahme,

stellt eine Senke von etwa -0,35 Petagrammen pro Jahr dar, was 31,5% der chinesischen Landkohlenstoffsenke entspricht.

Ein Petagramm entspricht einer Milliarde Tonnen…

 …Die Landbiosphäre über dem Nordosten Chinas, so die Forscher, ist saisonabhängig, d.h. sie nimmt während der Wachstumsperiode Kohlenstoff auf, gibt aber ansonsten Kohlenstoff ab.

Seine jährliche Nettobilanz beträgt etwa -0,05 Petagramme pro Jahr, was etwa 4,5% der chinesischen Kohlenstoffsenke auf dem Festland entspricht… 

….Um diese Zahlen in den Kontext zu stellen, fügt die Gruppe hinzu, dass China im Jahr 2017 2,67 Petagramme Kohlenstoff als Folge der Nutzung fossiler Brennstoffe emittierte….

…Richard Black, Direktor der Energy and Climate Intelligence Unit (ECIU) warnt: "… obwohl die Waldsenke größer ist als gedacht,

sollte niemand den Fehler machen, dies als einen 'Freipass' zum Erreichen des Netto-Nullpunktes anzusehen.

Zum einen wird die Kohlenstoffabsorption notwendig sein, um die laufenden Emissionen aller Treibhausgase, nicht nur von CO2,

 zu kompensieren; zum anderen könnte die Kohlenstoffbilanz von Chinas Wäldern durch die Auswirkungen des Klimawandels beeinträchtigt werden,

wie wir jetzt an Orten wie Kalifornien, Australien und Russland sehen"... Jonathan Amos, BBC Science Correspondent

 

Quelle: zitiert aus https://www.bbc.com/news/science-environment-54714692, 28.10.2020

 

Ausführlich unter:

https://www.bbc.com/news/science-environment-54714692

 

Anm.:

Achtung – (durch oder mit dem) Klimawandel – Die Wüste wird lebendig.

Panta Rhei

 

Lebendige Wüste: Forscher entdecken rund zwei Milliarden Bäume in Sahara und Sahel

  • Forscher haben per künstlicher Intelligenz und hochauflösenden Satellitenbildern Milliarden Bäume in Sahara und Sahel entdeckt.
  • Zuvor galten diese Gebiete als baumarm, weil sich frühere Studien zur Baumdichte vor allem auf Wälder konzentriert hatten.
  • Die Fernerkundung von Bäumen trägt nach Ansicht von Forschern zur besseren Einschätzung der Abholzung der Wälder bei.

Kopenhagen. Im Westen von Sahara und Sahel gibt es weit mehr Bäume als bisher vermutet: Mit einer Kombination aus hochauflösenden Satellitenbildern und künstlicher Intelligenz hat ein internationales Forscherteam

…auf einer Fläche von 1,3 Millionen Quadratkilometern mehr als 1,8 Milliarden Bäume mit einer Kronenabdeckung ab drei Quadratmetern kartiert…

….Die im Fachblatt „Nature“ veröffentlichte Studie zeigt nicht nur den Stand der Technik bei der Luftbildauswertung, sondern soll auch zum Verständnis von Ökosystemen in trockenen Gebieten beitragen….

Künstliche Intelligenz erkennt 1,8 Milliarden Bäume in Sahara und Sahel

…Bislang hätten sich Studien zur Baumdichte vor allem auf Wälder konzentriert, also Baumgebiete mit einer Kronenabdeckung ab 25 Prozent,

schreibt das Team um Martin Brandt von der Universität Kopenhagen. …

…Bäume in trockenen Gegenden wurden bisher ignoriert – trotz ihrer großen Bedeutung für Menschen, Tiere, Pflanzen und Böden sowie als Kohlenstoffspeicher für das Klima….

…Die Kartierung solcher einzeln stehender Bäume wurde demnach erschwert einerseits durch die mangelnde Auflösung normaler Satellitenbilder, die bei 10 bis 30 Metern lag,

und andererseits durch den enormen Aufwand bei deren Auswertung….

 15 Quadratmetern, nach Süden zu steigt jedoch der Anteil größerer Bäume…

…Insgesamt 6 Prozent der gesamten Abdeckung entfallen demnach auf riesige Bäume, deren Kronen jeweils mehr als 200 Quadratmeter bedecken. Nur auf landwirtschaftlich genutzten Flächen und in Städten hängt die Größe der Bäume nicht von der Regenmenge ab….

… Die Studie wird eine … Grundlage zum Verständnis sowohl von trockenen Ökosystemen bieten als auch zur Rolle des Menschen und des Klimawandels bei der Verteilung der Bäume…

….Längerfristige Erhebungen dieser Art könnten in der Zukunft zu besseren politischen Entscheidungen beitragen….

 

 

 

 

Anm.:

 … und um hoffentlich die „Dummschwätzer“ mit ihren diffusen Theorien zur

fortschreitenden Devastierung und Wüstenbildung durch den „menschengemachten“ limaewandel eines Besseren zu belehren.

Aber sicherlich verlorene Liebesmüh. 

Fernerkundung von Bäumen trägt zur besseren Einschätzung von Abholzung von Wäldern bei

…Die Fernerkundung stehe an der Schwelle zu einem fundamentalen Sprung – zum Potenzial, individuelle Bäume samt Kronengröße auf regionaler oder gar globaler Ebene zu ermitteln….

So könne man unter anderem die Abholzung und Zerstörung von Wäldern besser einschätzen.

…Diese Revolution der Beobachtungsfähigkeit wird zweifellos grundlegend verändern, wie  weltweite terrestrische Ökosysteme zu beobachten, zu modellieren und zu handhaben sind…

…Eine Herausforderung bleibe jedoch bestehen, anhand von Farbe, Form und Textur der Kronen die Baumarten zu ermitteln….

Quelle: zitiert RND/dpa, 17.10.2020

Ausführlich unter:

https://www.rnd.de/wissen/lebendige-wuste-forscher-entdecken-rund-zwei-milliarden-baume-in-sahara-und-sahel-3QBTXNPBPJCYDNVW35USXLCNBY.html

 

Anm.:

Über die gigantischen Wasservorkommen auf dem afrikanischen  Kontinent wurde auf dieser Homepage schon früher berichtet.

Siehe auch:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wasser-reservoire-in-der-tiefe-karte-zeigt-grundwasser-unter-afrika-a-828776.html

 

 

Anm.: Bitte an alle Verbrauchen - nachfolgenden Beitrag genau lesen und verstehen...

 

Staatsgeld bremst Strompreise 

Anm.:

Nicht vergessen „Staatsgeld“ ist Steuergeld, aufgebracht von den Stromverbrauchern  

Energie: Nur fast elf Milliarden Euro

Berlin. Anfang 2021 sinkt die EEG-Umlage für Ökostrom von derzeit 6,76 Cent pro Kilowattstunde auf 6,5 Cent. Das hatte die Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpakets versprochen.

…Dafür muss der Bund zuschießen: 10,8 Milliarden Euro.

Ob der Strompreis dadurch unterm Strich sinkt, ist fraglich, weil dafür noch andere Posten eine Rolle spielen…. 

…Die Umlage müsste eigentlich auf 9,65 Cent erhöht werden, ga­ben die vier großen Übertragungsnetzbetreiber am Donnerstag (15.10.2020)  bekannt.

Denn durch Corona sind die Preise an der Strombörse in Leipzig deutlich gesunken…  

…Die Betreiber älterer Solar­ und Windkraftanlagen bekommen 20 Jahre lang garantierte Abnahmepreise - dazu ist zum Ausgleich mehr Geld aus dem EEG-Topf erforderlich.

Der neue Zuschuss des Bundes kommt aus dem Konjunkturprogramm sowie aus der neuen CO2 -Abgabe für Brennstoffe, die 2021 eingeführt wird….

….Anfang 2022 sinkt die EEG-Umlage auf 6,0 Cent….

Ökostromlieferanten: Windräder vor der Insel Rügen 

…Die EEG-Umlage macht etwa ein Viertel (25 %) des Strompreises aus. Ein wichtiger Faktor ist daneben das Netzentgelt für den Transport des Stroms, da sie nach Region unterschiedlich ist….  

….Ob der einzelne Haushalt unterm Strich weniger zahlt, hängt viel von seinem Verhandlungsge­schick ab. Der Stromversorger müsste eigentlich den gesunke­nen Börsenstrompreis an seine Kunden weitergeben. Er ist aber nicht dazu gezwungen. Deswegen kann sich der Wechsel des Tarifs oder des Stromversorgers lohnen, der bei Preiserhöhungen möglich ist…. Dieter Keller

 

Quelle: zitiert aus Heidenheimer Zeitung, 16.10.2020

Ausführlich unter:

 

https://www.hz.de/politik/staatsgeld-bremst-strompreise-52402427.html

 

 

Anm.: Da sind die Erfolge einer verfehlten Energiepolitik

 

ZAHL DES TAGES 

6,8 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2019 haben die Verbraucher im ersten Halbjahr 2020 für Strom ausgegeben. 

Im Durchschnitt zahlten die privaten Haushalte 31.94 Cent je Kilowattstunde. Die Erdgaspreise stiegen um 2,7 Prozent.  

Aufgrund einer Sonderregelung können (aber müssen nicht) Energieversorger die gesenkte Mehrwertsteuer bereits auf die Preise für das erste Halbjahr 2020 anwenden. dpa

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 23.10.2020

 

Klimawandel bringt häufig mehr Regen als Schneefall (nur bezogen auf den Freistaat Sachsen )

Dresden. Gibt es künftig überhaupt noch Schnee im Winter in unserer Region? Das ließ Sachsen umfangreich untersuchen.  

….Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie legte nun seine fachliche Einschätzung vor….  

Das Fazit: 

…Im Winter gibt es schon noch Schnee - aber meistens Regen…  

…Wie zur Bestätigung der Studie regnete es gestern (14.10.2020) in weiten Teilen Sachsens und auch der Lausitz ziemlich stark.

Der Fichtelberg im Erzgebirge hatte gestern Morgen (14.10.2020) aber eine dünne Schneedecke…. bl 

Anm.:  

Das Sachsen schon Mitte Oktober mit einer geschlossenen Schneedecke bedeckt ist, ist doch (auch ohne Klimawandel) sehr unwahrscheinlich.

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.10.2020

 

Ausstoß von Methan soll sinken

Umwelt EU-Kommission will mit Regeln und Anreizen für die Energiewirtschaft beginnen. 

Brüssel. Die EU-Kommission will den Ausstoß von Methan in der Europäischen Union um ein Drit­tel senken. Sie will zunächst vor allem im Energiesektor ansetzen,

Auflagen für die Landwirtschaft sind vorerst nicht geplant. "Me­thangas ist das zweitwichtigste Treibhausgas nach CO2", sagte Energie-Kommissarin Kadri Simson in Brüssel.

Die Kommission schlägt unter anderem vor, Energie-Unterneh­men zur Überwachung und ra­schen Reparatur von Lecks in Ga­sinfrastruktur (???) zu verpflichten.

Auch werde "eine Gesetzgebung zum Verbot des routinemäßigen Abfackelns und Auslassens in Betracht gezogen".

Auch Energieimporte will Brüssel regeln: "Im Dialog mit in­ternationalen Partnern" soll un­tersucht werden, mit welchen Standards,

Zielen und Anreizen der Ausstoß von Methan entlang der Lieferkette verringert werden kann. 

Methan (CH4) trägt als Treibhausgas maßgeblich zum Klima­wandel bei. Es entsteht zwar auch in der Natur.

60 Prozent der weltweiten Emissionen sind aber auf menschliche Aktivität zurückzuführen. Dazu zählen insbesonde­re die Viehzucht und der Reisanbau.

Ferner die Nutzung fossiler Energieträger, Müllverbrennung, Industrie und Verkehr. Derzeit werden 50 Millionen Tonnen mehr pro Jahr produziert als in den Jahren 2000 bis 2006. dpa

Quelle: veröffentlicht in Lausitzer Rundschau, 15.10.2020 

 

Ausführlich im nachfolgenden Report

EU-Kommission : Das Ziel ist eine giftfreie Umwelt

Auf ihrem Weg hin zur Klimaneutralität stellt die EU neue Strategien vor: Neben dem Methan-Ausstoß soll der Chemikalienanteil in Kinderspielzeugen weiter sinken.

…Eine Entscheidung darüber soll zwar erst beim Gipfeltreffen im Dezember (2020) fallen. Darauf jedoch will Timmermans nicht warten.

Er legte am Mittwoch (14.10.2020)  gleich eine ganze Reihe von Strategiepapieren dazu vor, wie die EU auf dem Weg zu ihrem Fernziel vorankommen kann, bis 2050 klimaneutral zu werden,

 und ergänzte diese noch um eine neue Chemikalienstrategie….

…Zwei Klimapapiere stachen dabei heraus: die Renovierungswelle, die den CO2-Ausstoß von Gebäuden senken soll und die Methanstrategie.

…Mit der Methanstrategie lenkt die EU-Kommission den Blick auf ein Gas, das in der Debatte über den Klimaschutz oft zu kurz kommt,

obwohl es das zweitwichtigste Treibhausgas (Methan) nach CO2 ist. Will die EU ihre Klimaziele erreichen, müsse der Ausstoß um ein Drittel (30 %) sinken…

…Hauptverursacher ist die Landwirtschaft, die 53 Prozent des Methans ausstößt, gefolgt von der Abfallwirtschaft mit 26 Prozent, wo das Gas auf Müllhalden entsteht,

 und dem Energiesektor mit 19 Prozent…

… Die Kommission nimmt dabei zunächst den Energiesektor in den Blick, weil der Ausstoß dort am leichtesten und oft faktisch kostenlos zu senken sei….

…In einem ersten Schritt will sie die Energiekonzerne verpflichten, besser zu überwachen, wo etwa bei Erdgasleitungen Methan austritt, damit sie Lecks reparieren.

Konkrete Vorschläge dafür will Timmermans im kommenden Jahr (2021) präsentieren.

Mehr zum Thema

…Die Zusammenarbeit mit Drittstaaten soll intensiviert werden, um den Austritt von Methan entlang der gesamten Lieferkette besser überwachen zu können,

also von der Förderung von Erdgas bis zum Endkunden…

… Auch ein Verbot des verbreiteten Abfackelns oder schlichten Entweichenlassens von Methan bei der Förderung fossiler Brennstoffe werde erwogen.

Konkrete Vorgaben für die Senkung des Methanausstoßes der Landwirtschaft plant die Kommission momentan nicht.

Sie will zunächst vor allem sicherstellen, dass es zuverlässigere Daten dazu gibt. Neue Technologien, etwa zur Nutzung von Methan als Biogas, sollen dann die Emissionen senken… Hendrik Kafsack

Quelle: zitiert aus FAZ, 14.10.20200

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-energie-und-umwelt/eu-kommission-das-ziel-ist-eine-giftfreie-umwelt-17001859.html

 

Bauern ziehen für die Lausitz eine gemischte Erntebilanz (2020) 

Anm.: Trotz oder wegen des Klimawandels 

Cottbus. "Grundsätzlich ist 2020 in der Landwirtschaft besser gelaufen als die vorangegangenen zwei Jahre", hat jetzt Thomas Goebel, Chef des Bauernverbands Südbrandenburg,

eine erste Erntebilanz gezogen.  

….Beim Wintergetreide sei vor allem mit Roggen und Weizen ein guter Ertrag erzielt worden…..  

….Dagegen hätten Sommerpflanzen wie Soja, Erbsen und Mais unter der Trockenheit gelitten….

Anm.:

Wie wäre es mit Beregnungsanlagen, Strom erzeugen aus Solar- und Windenergie

Gurkenernte

 

 ….Auch beim Gemüse war es laut Goebel ein gutes Jahr. Die schlechteste Ernte seit 20 Jahren sei es aber bei Spreewaldgurken gewesen. bl

 

Quelle: zitiert aus lr-online, 10.09.2020

 

 

 

 

 

 

Mehr Kartoffeln aus der Regionn, hier: Region Brandenburg  

Landwirtschaft: In Brandenburg steigt die Anbaufläche bei Knollen seit einigen Jahren leicht an und hat wieder 11.000 Hektar erreicht.

Ohne Beregnung geht es kaum noch. 

…Die Industrie stellt hohe Anforderungen an die Qualität der Erd­äpfel: Rund sollen die Knollen sein und glattschalig - ohne Verwachsungen oder Schorf…Und das in guten wie in schlechten Zeiten.

Was bedeutet, auch in trockenen Jahren….  

…Der Anbau ist deshalb ganz darauf ausgerichtet, die Schwankungen in der Bodenfeuchte gering zu halten. Beregnung ist deshalb ein großes Thema... 

…Genaue Zahlen, wie viel landwirtschaftliche Fläche in Brandenburg beregnet werden kann, liegen nicht vor. Grob geschätzt seien bis zu sechs Prozent bewässerbar…

…Selbst wenn diese über Anschlüsse verfügen, "werden nicht alle Flächen tatsächlich beregnet" werden können...

 Ressourcensparende Beregnung, als Antwort auf die Auswirkungen des "Klimawandels" 

…Die Oehnaland Agrargesellschaft kann 1250 ihrer 4000 Hektar mit Kreisberegnungsanlagen bewässern…

…"Wir sind seit zwei Jahren am Wer­keln der Anlagen und Umgestal­ten der Fruchtfolgen, um was­ser- und verdunstungssparend zu beregnen", erklärt Geschäftsführer Eckhard Fuchs.

Neben Kartoffeln gehören Mais und Erbsen zu den beregnungswür­digen Früchten. Flächenmäßig sei das Maximum fast erreicht  ­ nicht zuletzt ist das eine Frage des Geldes… 

…Um Wasserecht zu beantragen, müssen geohydrologische Gutachten erstellt und Probebohrungen vorgenommen werden.

Das geht bei den Kosten in den hohen vierstelligen Bereich", sagt Eckhard Fuchs (Oehnaland Agrargesellschaft)… 

…Auch in Rieplos will und kann man nicht mehr auf die Bereg­nung der Kartoffeln und eini­ger Maisflächen verzichten…. 

 …"In den vergangenen drei Jahren hat uns das die Erträge und Quali­tät gesichert. Da wo nicht beregnet wird, sind die Kartoffeln klein und schrumpelig", betont Annika Gärtner...

…Brandenburgweit wurde in diesem Jahr ein Durchschnitts­ertrag von 321,7 Dezitonnen je Hektar erzielt. Das geht aus den vorläufigen Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor.

Das sind 23 Dezitonnen mehr als im Vorjahr, aber immer noch weniger als im Fünf­jahresschnitt bis Jahr 2019 mit 334,3 Dezitonnen je Hektar… Kerstin Bechly

 Beliebte Speisekartoffeln 

Die schon zu DDR-Zei­ten beliebte mehligkochende Sorte Adretta liegt bei Verbrauchern nach wie vor weit oben in der Rangliste,

auch bei den Agrarunternehmen in Rieplos und Oehna, wo sie im Direktkauf angeboten werden. 

Gern gekauft werden auch die Gala (vorwiegend festkochend) und Milva. Zunehmend stark nachgefragt wird die rotschalige Laura (festkochend).

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.10.2020

 

Kippt das Klima?a?

Überall auf der Welt häufen sich extreme Wetterphänomene. Die Erderwärmung scheint unumkehrbar. Doch es gibt Grund zur Hoffnung.

 

Berlin. Das Jahr 2020 wird wohl unweigerlich verbunden mit der Coronapandemie in die Geschichte eingehen. Dabei ist es auch ein Jahr der Wetterextreme, in dem viele Weltregionen die Folgen der Erderwärmung zu spüren bekommen. Mitteleuropa erlebt die gravierendste Dürre seit 1766,…

 Kein Zweifel am Klimawandelel

…Kaum ein seriöser Wissenschaftler bezweifelt, dass diese Phänomene sehr eng mit der Erderwärmung verbunden sind…

…In Europa hat sich der Klimawandel neben dem oft ausbleibenden Niederschlag vor allem auf dem Thermometer bemerkbar gemacht. Der deutsche Sommer 2020 war zwar kein Rekordsommer, statistisch gesehen jedoch dennoch zu warm…

…Und in weiten Teilen Europas betrugen die Temperaturen seit Beginn der Messungen nicht so viele Tage hintereinander am Stück über 30 Grad wie dieses Jahr….

 

 

 

 

Windräder in Guanting außerhalb von Peking. Foto: Fred Dufour/afp

…. Die Eisfläche ist auf den Meeren rund um den Nordpol in diesem Sommer (2020) auf die zweitgeringste Ausdehnung seit Beginn der Satellitenbeobachtung 1979 geschrumpft, teilte das Alfred-Wegener-Institut (AWI) mit….  

…Zeitgleich wurde eine Studie über das schmelzende Eis Grönlands und der Antarktis vorgestellt, das sich anders als das schwimmende Arktiseis auch auf den Meeresspiegelanstieg auswirkt. Bei gleichbleibender Erderwärmung könnte (muss aber nicht)  der Pegel bis 2100 um bis zu 39 Zentimeter steigen, wie das AWI in Simulationen feststellte. Es gebe zwar noch immer eine große Unsicherheit bei der Vorhersage….

Anm.:

In früheren Studien wurde mit einem Meeresspiegelanstieg von einigen Metern gerechnet. Danach ginge Halb-Westeuropa unter Wasser.

So viel zu Simulationen und Modellrechnungen.

…Schon jetzt fragt sich deswegen mancher Experte, ob sich die Erderhitzung überhaupt noch aufhalten lässt.

 

In der Debatte über den Klimawandel ist häufig von Kipp-Punkten die Rede (große Eisschilde an Nord- oder Südpol schmelzen, der Dauerfrostboden taut oder der Amazonas-Regenwald stirbt ab),

die eine Kettenreaktion an Naturkatastrophen auslösen, die das Erdsystem in eine neue Heißzeit katapultiert….

….Doch in der Wissenschaft sind die Kipppunkte umstritten. Jochem Marotzke vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie etwa bleibt angesichts der Theorie gelassen.

Die Kipp-Punkte seien denkbar, aber man wisse bei fast allen nicht, wo man stehe….

Positive Kipp-Punkte

…Hinzu kommt, dass das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK), auf das die Kipppunkt-Theorie zurück geht, auch positive, gesellschaftliche Kipp-Punkte ausgemacht hat, mit denen die Wende hin zu mehr Klimaschutz gelingen könnte….

…Wenn die Energieversorgung etwa nachhaltig würde und eine kritische Menge an Finanzinvestoren sich von fossilen Industrien abwendet, würden Wirtschaft und Gesellschaft unwiderruflich in Richtung Nachhaltigkeit katapultiert, glaubt das PIK. …

…Bei erneuerbarer Energie habe man den Kipp-Punkt sogar schon erreicht, sagte die Urheberin der Theorie, Sozioökonomin Ilona Otto… Das ganze System sei kurz davor in Richtung Klimaschutz zu kippen (???).  IGOR STEINLE

Mehr zum Thema

Quelle: zitiert aus Schwäbisches Tagblatt, 07.10.2020  

Ausführlich unter:

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Kippt-das-Klima-474403.html

 

 

 

 

Anm.:

Wer muss eigentlich einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten?

Darüber sollte man mal nachdenken:

 

Reiche Umweltsünder

Oxfam-Bericht: Wohlhabende schädigen Klima sehr viel stärker als Arme

New York. Das reichste Prozent der Weltbevölkerung bläst einer Studie zufolge mehr als doppelt so viele klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen in die Atmosphäre wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen.

Das geht aus einem Bericht hervor, den die Entwicklungsorganisation Oxfam vor der am Dienstag (22.09.2020) beginnenden Generaldebatte der 75. UN-Vollversammlung in New York veröffentlichte.

Oxfam forderte, den CO2-Verbrauch der Wohlhabenden einzuschränken, mehr in öffentliche Infrastruktur zu investieren und die Wirtschaft klimagerecht umzubauen.

 

Anteil der globalen CO2-Emissionen zwischen 1990 und 2015 nach Einkommensgruppen

Der Bericht konzentriert sich auf die klimapolitisch wichtigen Jahre von 1990 bis 2015, in denen sich die Emissionen weltweit verdoppelt haben.

Die reichsten zehn Prozent (630 Millionen) seien in dieser Zeit für über die Hälfte (52 Prozent) des CO2-Ausstoßes verantwortlich gewesen, berichtete Oxfam.

Das reichste Prozent (63 Millionen) allein habe 15 Prozent verbraucht, während die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung nur für sieben Prozent verantwortlich gewesen sei.

In Deutschland sind laut Oxfam die reichsten zehn Prozent oder 8,3 Millionen Menschen für 26 Prozent der deutschen CO2-Emissionen im untersuchten Zeitraum verantwortlich.

Die mit 41,5 Millionen Menschen fünf Mal größere ärmere Hälfte der deutschen Bevölkerung habe mit 29 Prozent nur etwas mehr verbraucht.

Ein Hebel im Kampf gegen den Klimawandel sei der Verkehr, insbesondere der Flugverkehr.

Besonders kritisch sieht Oxfam Stadtgeländewagen (SUV), die zwischen 2010 und 2018 die zweitgrößten Emissionstreiber gewesen seien.

Der exzessive CO2-Ausstoß der Reichsten gehe auf Kosten aller und müsse eingeschränkt werden.

»Steuern für klimaschädliche SUVs und häufiges Fliegen wären ein erster Schritt.« dpa/nd

Anm.: Wie sagt der Volksmund : ....Wasser predigen und Wein "saufen".....

 

Quelle: zitiert aus neues Deutschland, 21.09.2020

 

Anm.:

Es gibt auch positive Dinge - das alles ist dem Klimawandel zu verdanken ….

Gute Weinernte, zufriedene Winzer

Die Weinbauern Deutschlands rechnen mit einer besseren Ernte als 2019: Schätzungsweise 8,86 Millionen Hektoliter Weißwein- und Rotweinmost werden produziert,

das wären 6,4 Prozent mehr als 2018.

Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.09.2020

Start der Weinlese 2020:  Corona (nicht der Klimawandel) macht Großräschens Winzer zu schaffen

Corona hat dem Großräschener Winzer, der den steilsten Weinberg Brandenburgs bewirtschaftet, deutliche Umsatzeinbußen beschert.

Alles, womit er Geld verdient, ist ausgefallen. Der Wein-Jahrgang 2020 ist trotzdem sehr vielversprechend

 Die Weinlese in Großräschen hat begonnen. 2200 Solaris-Rebstöcke sind am Donnerstag von 20 Helfern abgeerntet worden. Die gesunden und gut entwickelten Trauben lassen frische und fruchtige Weine des Corona-Jahrgangs 2020 erwarten. Foto: Steffen Rasche

 

….Erntezeit am steilsten Weinberg Brandenburgs: 4,2 Tonnen vollreifer, knackiger Solaris-Trauben

hat Großräschens Winzer Andreas Wobar mit seiner knapp 20-köpfigen Helfer-Mannschaft gelesen.

Der Ertrag von den 2200 Solaris-Stöcken konnte damit das Vorjahresergebnis deutlich übertreffen.

Dabei war es für Großräschens Winzer ein turbulentes Weinjahr. Corona und die Trockenheit machen ihm schwer zu schaffen.

Darüber täuscht auch das gute Leseergebnis zum Erntestart 2020 nicht hinweg….

 

In Großräschen ist ein vielversprechender Jahrgang herangereift

…Auch wenn Corona dem Winzer zu schaffen macht, wird ein außergewöhnlich guter Jahrgang 2020 erwartet. Der gelesene Solaris bringt dafür das Potenzial mit.

Die Beeren sind nicht übermäßig groß, aber kerngesund und herrlich aromatisch.

Frost-Verluste gab es dank des Steilhangs und des nahen Großräschener Sees, der als zuverlässiger Wärmespeicher den Wein schützt, nicht…

 

…Die Frühjahrs-Dürre konnten der Winzer Wobar mit seiner Regenmaschine weitestgehend ausgleichen. Wenngleich die anhaltende Trockenheit doch zum Problem wird.

Der eine Meter Wasser, der im Großräschener See inzwischen fehlt, fehlt auch den 5000 Rebstöcken an der Uferböschung….  

…Herangereift ist ein Jahrgang, der das Zeug für einen großen hat. Mit einem Mostgewicht von 102 Grad Oechsle spielt der Großräschener Solaris in der oberen Liga mit

und muss den Vergleich zu renommierten Weinanbaugebieten Deutschlands nicht scheuen.

Nach dem Solaris sind am Großräschener Weinberg in den nächsten Wochen der Pinotin und der Cabernet blanc zu lesen. Beide Weinsorten überzeugen schon jetzt mit Idealwerten.

Letzter im Bunde ist Mitte Oktober (2020) der Johanniter, dem noch etwas Zeit zum Reifen in der warmen Herbstsonne gegeben wird.

Edle Inhaltsstoffe und Aromen sollen noch hervor gekitzelt werden….

ZDF erkundet Großräschens Weinberg und das Lausitzer Urlaubsparadies

…Aufmerksam geworden auf den noch jungen Weinanbau mitten im Lausitzer Seenland-Urlaubsparadies ist im Corona-Sommer auch ein ZDF-Kamerateam.

Der steilste Weinberg Brandenburgs unterhalb der IBA-Terrassen war eine Station der Dokumentation über wachgeküsste Urlaubsparadiese mitten in Deutschland.

Zwei Stunden lang hat das ZDF dafür in Großräschen gedreht.

Trotz Corona machen Großräschens Winzer mobil. Der neu angeschaffte Wein-Verkaufsanhänger soll noch in diesem Herbst zum Einsatz kommen. Premieren-Kulisse soll das neu konzipierte Erntedankfest auf dem Großräschener Markt sein….

…Das traditionelle Federweißerfest auf den IBA-Terrassen findet wegen Corona in diesem Herbst (2020) nicht statt.

…Im nächsten Jahr (2021) soll es dann wieder das traditionelle Federweißerfest mit Blasmusik auf den IBA-Terrassen geben… Andrea Budich

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 05.09.2020

 

Ausführlich unter: 

https://www.lr-online.de/lausitz/senftenberg/start-der-weinlese-2020-corona-macht-grossraeschens-winzer-zu-schaffen-51054532.html

 

Anmerkung zum nachfolgenden Artikel:  

Das ist die Politik der Grünen, der geplante Braunkohleausstieg und die damit verbundene Verringerung des CO2-Ausstosses wird sofort genutzt, um vor den

Gefahren von „Rechts“ zu warnen.   

Wobei in diesem Zusammenhang diesem Landtagsabgeordneten, der nur über die Landesliste der GRÜNEN und nicht von den Wählern ein Mandat erhalten hat,

Sachkenntnisse zu dieser Problematik abzusprechen sind. Gleichzeitig sieht man in der Äußerung, worum es den GRÜNEN eigentlich geht.

 

Die Äußerung des GRÜNEN ­Landtagsabgeordneten Benjamin Raschke zum Thema "Lausitzprogramm 2038" wird vom kommunalen Bündnis "Lausitzrunde" kritisiert.

Das so oft beschworene "Mitnehmen" aller Bürger gehe nur dann, wenn alle Beteiligten,

aber besonders die Vertreter der politischen Parteien, sich hinsichtlich ihrer Wortwahl bei diesem komplexen Vorgang hinterfragen würden,

erklärt Christine Herntier, Sprecherin der Lausitzrunde und Sprembergs Bürgermeisterin. Äußerungen wie:  

"... die Zukunft der Lausitz ist nicht die Braunkohle, sie gehört nicht den Populisten und Nazis, sie ist nicht braun sondern bunt" (???) 

trage nicht dazu bei, die vorhandenen Ängste bei den Beschäftigten in der Kohle- und Energieindustrie zu mindern. Zwar teile das kommunale Bündnis die Einschätzung des Landtagsabgeordneten,

dass das Strukturstärkungsgesetz hinter den Vorschlägen der Strukturwandel-Kommission zurückbleibt

und auch die Handlungsschwerpunkte der GRÜNEN im Brandenburger Landtag lassen Möglichkeiten der konstruktiven Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen erkennen,

jedoch ließen sich dem wichtigen Bodenschatz Braunkohle keine politischen Inhalte zuordnen, ebenso nicht den erneuerbaren Energieträgern…

 

Zitat Ende

 Quelle: Märkischer Bote, 05.09.2020

 

 Anm.:  

Warum berichtet eigentlich nicht die Mainstream-Presse über die von Herrn Raschke getätigte Äußerung.

 

Brasilien Vizepräsident lädt Leonardo DiCaprio ins Amazonasgebiet ein

Hollywood-Star Leonardo DiCaprio engagiert sich seit Jahren für den Erhalt des Regenwaldes und kritisiert die brasilianische Regierung immer wieder wegen ihrer Umweltpolitik.

Nun hat Vizepräsident Hamilton Mourão ihn zu einem gemeinsamen Ausflug ins Amazonasgebiet eingeladen.

 Engagierter Umweltschützer: Hollywood-Star Leonardo DiCaprio

Foto: dpa/Rodrigo Reyes Marin

 Brasília - Der brasilianische Vizepräsident Hamilton Mourão hat den US-Schauspieler und Umweltaktivisten Leonardo DiCaprio zu einem gemeinsamen Besuch im Amazonasgebiet eingeladen.

„Wir könnten einen achtstündigen Marsch durch den Regenwald unternehmen. Er würde dann besser verstehen, wie die Dinge in diesem riesigen Gebiet funktionieren“, sagte Mourão

am Mittwoch (19.08.2020) bei einer Konferenz des Nationalen Industrieverbandes.

Quelle: zitiert aus stuttgarter-zeitung.de, dpa/red, 20. 08.2020 - 09:31 Uhr

 

Ausführlich:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.brasilien-vizepraesident-laedt-leonardo-dicaprio-ins-amazonasgebiet-ein.14a5043b-d2f6-4b48-b5b7-0493d3a84777.html

 

Anm.:

Derartige Einladungen müssten an alle gehen, die sich theoretisch und in der Öffentlickeit als die größten Umweltschützer darstellen,

um sich einmal vor Ort einen realen Überblick über die Probleme zu verschaffen.

 

Anm.: Man kann gespannt sein, wie viele derartiger Ideen vom PIK werden noch veröffentlicht werden ? 

Klimaforscher schlagen Generationenvertrag vor 

Potsdam. Angesichts von Klima ­und Coronakrise haben Forscher des Potsdam-Instituts für Kli­mafolgenforschung (PIK) eine Art Generationenvertrag vorgeschlagen.

Die Kurzfassung des im Fachjournal "Global Sustainability" veröffentlichten Gedankens:

 Die Jüngeren halten sich an die Corona- Regeln, im Gegenzug setzen sich die Älteren fürs Klima ein. 

…Die Idee dahinter ist, dass ältere Menschen während der Pandemie ein größeres Risiko für eine schwere Erkrankung haben.

Die jüngere Generation hingegen sei in den kommenden Jahr­ zehnten mehr von der fortschreitenden Klimaerwärmung betroffen….  

…"Die jüngeren Generationen würden sich damit einverstanden erklären, die Älteren vor Covid-19 zu schützen, indem sie an Maßnahmen wie Social Distancing festhalten,

während die älteren Generationen auf Maßnahmen drängen würden, um die globale Erwärmung im Einklang mit dem Übereinkommen von Paris zu halten", erklärte PIK-Forscher Hans Joachim Schellnhuber….

 

 

Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.  

….Neue Formen sozialer Interaktionen in Folge der Pandemie zeigten Potenziale für die Stabilisierung des Weltklimas…. dpa

 Anm.: Das dürfte wohl alles sehr, sehr theoretisch sein oder?

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 18.08.2020

 

Anm.:  

Leider haben die Menschen z.Z. eigentlich ganz andere Sorgen bzw. setzen ganz andere Schwerpunkte in ihrem Leben, als den Menschen durch die Medien immer wieder eingeredet wird. 

Besonders deutlich ist das an den Ergebnissen der YouGov-Umfrage (siehe nachfolgenden Beitrag) abzulesen:

 

Deutschland YouGov-Befragung : Migration wird in europaweiter Umfrage am häufigsten als Bedrohung genannt  

Stand: 12.08.2020

 

…Jeder fünfte Europäer (20 % der Befragten) sorgt sich laut einer Umfrage wegen der Zuwanderung, besonders stark aber die Griechen… 

 

Überraschend: Den Klimawandel sehen in Deutschland deutlich weniger Menschen als Bedrohung als etwa in Polen… 

 

In der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov nannten 

21 Prozent der Befragten Einwanderung an erster Stelle, 

noch vor den Folgen des Klimawandels (17 Prozent).

 

…Den Klimawandel nennen (nur) 16 Prozent der befragten Deutschen (etwa jeder sechste) als größte nationale Bedrohung…. 

 

…Für die Umfrage von YouGov wurden insgesamt 21.779 Menschen aus 13 EUMitgliedstaaten und Großbritannien befragt.

 

Davon waren nach Angaben des Instituts 2053 Deutsche, 2151 Briten, 2004 Schweden, 2014 Dänen, 1005 Finnen, 2033 Franzosen, 1007 Griechen,

1032 Ungarn, 2021 Italiener, 1013 Litauer, 1136 Niederländer, 1012 Polen, 1017 Rumänen und 2281 Spanier. 

Sie wurden zwischen dem 17. und 29. April 2020 mittels standardisierter OnlineInterviews befragt.

Die Ergebnisse sind nach diesen Angaben gewichtet und repräsentativ für die jeweiligen Bevölkerungen ab 18 Jahren…. dpa/krott

  

Quelle:  

https://www.welt.de/politik/deutschland/article213359458/YouGov-BefragungMigration-wird-in-europaweiter-Umfrage-am-haeufigsten-als-Bedrohunggenannt.html

 

Anm.: 

In diesem Zusammenhang sei es gestattet noch einmal auf das Umfrageergebnis  des Instituts Insa vom Dezember 2019 zu verweisen

Umfrage: Deutschen sind Gesundheit und Familie wichtiger als Klimaschutz

Bei einer Umfrage nannten 45 Prozent der Befragten Gesundheit als wichtigstes Thema, fast zwei Drittel sagten, dass ihnen das Wohlergehen ihrer Familie wichtiger sei als Klimaschutz. Nur eine Gruppe schätzt das Klima häufiger als wichtig ein. Bild: dpa

…Laut einer Umfrage des Instituts Insa ist:

mehr als 60 Prozent der Befragten das Wohlergehen der Familie wichtiger als Klimaschutz….

…Bei einer Umfrage nannten 45 Prozent der Befragten Gesundheit als wichtigstes Thema, fast zwei Drittel sagten, dass ihnen das Wohlergehen ihrer Familie wichtiger sei als Klimaschutz.

Nur eine Gruppe (Anm.: die GRÜNEN) schätzt das Klima häufiger als wichtig ein…

…. In der Umfrage des Instituts Insa für die „Bild“-Zeitung sagten

45,8 Prozent der Teilnehmer auf die Frage, welches Thema ihnen am wichtigsten sei,

Gesundheit stehe für sie an erster Stelle.

Danach folgten Familie und Kinder mit 35,1 Prozent,

Geld und Vermögen mit 5,3 Prozent und Job und Rente mit 5 Prozent.

Das Klima nannten nur 3,5 Prozent der Befragten als wichtigstes Thema.

 

Der Umfrage zufolge gibt es dabei keinen wesentlichen Unterschied zwischen den Altersgruppen….

…Am häufigsten wurde das Klima mit elf (11) Prozent von den Grünen-Wählern als besonders wichtig genannt….

…Auf die Frage, ob ihnen das Wohlergehen ihrer Familie wichtiger sei als der Klimawandel,

antworteten 61 Prozent mit Ja,

(nur)            19 Prozent mit Nein.

Quelle: zitiert aus FAZ,  27.12.2019

 

Ausführlich unter:

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/umfrage-deutschen-sind-gesundheit-und-familie-wichtiger-als-klimaschutz-16554307.html

 

Anm.: So schlecht ist das Jahr 2020 hinsichtlich der Erntergebnisse nicht …

 ERTRAG DES TAGES 

Die Obstbauern in Brandenburg rechnen nach einer schlechten Apfel­ernte im vergangenen Jahr in diesem Jahr mit besseren Erträgen.

Laut dem Amt für Statistik gehen die Landwirte für 2020 von einer Erntemenge von rund 21 300 Tonnen aus. Ein Jahr zuvor waren es nur 14 896 Tonnen Äpfel.

 Der für 2020 erwartete Ertrag läge noch immer rund 17 Prozent unter dem langjährigen Mittel von knapp 28 Tonnen pro Hektar.

 Der Apfel ist das bestimmende Obst beim Anbau in Bran­denburg, mit knapp 917 Hektar Anbaufläche.

Die Hauptanbaugebiete befinden sich unter anderem im Landkreis Märkisch-Oderland und in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder). dpa

Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.08.2020

 

Weniger Getreideanbau 

 

Anm.: Irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr, wenn ich mir die nachfolgende Grafik anschaue...  Trotz "katastrophaler" Trockenheit können sich die Erträge doch sehen lassen

 

Die Getreideernte wird laut einer Prognose des Deutschen Raiffeisenverbands dieses Jahr (2020) wohl geringer ausfallen als 2019.

Grund sind weniger Anbauflächen (Anm.: .. nicht der Klimawandel). Der DRV schätzt die Ernte auf 42,9 Mio. Tonnen.

 Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.08.2020

 Anm.:  

Der Grund ist diesmal nicht der (vielbeschworene) Klimawandel mit seinen (allseitigen) Auswirkungen, sondern der Entzug von Flächen, die einmal für den Getreideanbau vorgesehen waren,

nun aber z.B. für den Anbau (gewinnträchtiger) sog. “Energiepflanzen“­ oder durch die Errichtung von Windkraft- und Solarparks genutzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solardächer auf Neubauten 

Vorschlag - Der BUND Brandenburg fordert auch, dass zuerst eine Pflicht für Nicht-Wohngebäude eingeführt wird. ;

Potsdam. Der Umweltverband BUND hat eine Solardachpflicht für Neubauten in Brandenburg gefordert.  

Zunächst sollte mit Nichtwohngebäuden wie Lager­und Produktionshallen, Ställen, Schulen und Parkhäusern begonnen werden,

erklärte Carsten Preuß, Vorsitzender des BUND Brandenburg, am Dienstag (21.07.2020) in Potsdam….

…In einem zweiten Schritt sollte eine solche Vorschrift auch auf den Neubau von Wohngebäuden und auf große Dachsanierungen bei Bestandsgebäuden ausgeweitet werden: 

Da die Erzeugung von Solarstrom in den vergangenen Jahren immer günstiger geworden sei,

gibt es in Brandenburg bei großen Solar- Freiflächenanlagen derzeit einen Boom und einen Ansturm auf landwirtschaftliche Nutzflächen…

 

Anm. :  

Nun kommen die Bedenken ... Fast allen Vorschlägen, die bisher von den GRÜNEN kamen, mangelte es an der von ihnen viel beschworenen "Nachhaltigkeit".

 

Ackerflächen für riesige Solarparks zu nutzen, sei jedoch der falsche Weg, weil sie für nachhaltige Landwirtschaft benötigt würden…

 Acker-Nutzfläche schrumpft 

…Verkehrs-, Siedlungs-, aber auch wachsende Waldflächen verringerten die landwirtschaftlichen Nutzflächen Jahr für Jahr…  

… Nach Information des BUND werden für den Energiepflanzenanbau werden große Flächen genutzt…. 

Allein der Anbau von Energiepflanzen umfasst fast ein Fünftel der Ackerfläche….  

In Brandenburg ist die landwirtschaftliche Nutzfläche dadurch von 2003 bis 2016 um 13.005 Hektar auf jetzt noch 1.315.469 Hektar geschrumpft.

…Die Nutzung von Dachflächen verringere den Druck auf Freiflächen, betonte Carsten Preuß….  

Ackerflächen müssen der Nahrungs- und Futtermittelproduktion dienen…. erd/red

 

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 22.07.2020

 

Anm.:  ;

Nach dem Lesen des Artikels fragt sich der geneigte Leser, aus welcher Quelle eigentlich die Ideen der Flächennutzung für Solaranlagen und

Energiepflanzenanbau als Grundlage alternativer Energiequellen kommen.

Waren es nicht die gleichen „Wortführer“ (BUND, GRÜNE), die jetzt vor den Folgen warnen?

 

Man sollte bei allen Maßnahmen, deren Ideen von den „Alternativen“ stammen, auf die Nachhaltigkeit aller Maßnahmen achten – aber daran sind wohl nicht für alle gebunden.

Es gilt, wie auch im gesamten Leben:  

Erst Gehirn einschalten…und alles bis zu Ende denken.  

Außerdem fallen mir bei diesen Gelegenheiten immer wieder die Worte ein, die Reinhold Messner zugeschrieben werden, :  

„Alternative Energien sind sinnlos, wenn sie genau das zerstören, was man durch sie schützen will: die Natur“.

 

Anm. zum folgenden Artikel :  

Es ist erstaunlich, dass die Ernteverluste schon Anfang Juli 2020 eingeschätzt werden können…

 

Wieder hohe Ernteausfälle 

Sachsen Ernte in der Oberlausitz wird wohl verheerend ausfallen. 

Dresden- Sachsens Landwirte er­warten erneut eine unterdurch­schnittliche Ernte. Dabei fallen die Aussichten bedingt durch die anhaltende Dürre und späte Fröste je nach Kultur und Region sehr unterschiedlich aus.  

…Die Bauern in Nordsachsen, dem Leipziger Raum sowie der Ober­lausitz sind extrem enttäuscht…  

…Sachsen leide das dritte Jahr in Folge unter Trockenheit und Wetterextremen.

Bis Mitte Mai (2020) habe es kaum Niederschläge gegeben, dann kamen Spätfröste und Hagel…  

…Ernteeinbußen bei Wintergerste mit bis zu 80 Prozent treten vor allem auf sandigen Böden auf.

Darüber hinaus hat der Frost bei Weizen, Roggen und Mais gebietsweisen Schaden, bis zum Totalausfall, angerichtet….

Anm.: Das erste Mal, dass ein „Grüner“ sinnvolle Vorschläge macht …

…Landwirtschaftsminister Wolfram Günther (Grüne) appellierte an die Betriebe, eigenverantwortlich zu handeln, in dem sie sich vielseitig aufstellen….

….Das Thema der Klimawan­delanpassung sei in der Theorie seit Jahren bekannt, aber "oft ist die Not der Antreiber für etwas Neues".

Das breite Spektrum an Möglichkeiten werde vom Frei­staat gefördert. Auch seien hier­zu bereits etliche Forschungsvorhaben initiiert und finanziert worden…. dpa/bf

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 08.07.2020

 

Anm.:

Wann ist bei den Bauern mal eine Ernte gut?

 

Getreideernte unterm Schnitt 

Luckau. Die Getreideernte im Dahme-Spreewald-Kreis ist (2020) besser, liegt aber trotzdem unterm Durchschnitt der vergangenen Jahre.  

…Die Bauern sind bei Roggen und Raps noch halbwegs zufrieden, bei Wintergerste und vor allem beim Mais ist mit großen Ausfällen zu rechnen….

als Grund wird hauptsächlich die örtlich extrem unterschiedliche Regenmenge gesehen, vor allem der Mais leidet.  

 

Anm.:  

Nichts geht über den Schutz der Natur oder?  

...Außerdem haben die Kraniche bei der Aussaat die Kör­ner aus dem Boden gefressen.... Abh

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 30.07.2020

 

Anm. zum nächsten Beitrag:  

Daran ist sicherlich der Klimawandel Schuld…  

oder 

liegt es vielleicht an der alten Bauernregel: „Schaltjahr – Kaltjahr“ (2020)

oder  

an einem normalen Witterungsablauf? 

 

Kälte halbiert Gurken-Ertrag 

 

Erntehelfer liegen auf einem Gurkenflieger und pflücken Einlegegurken. Das Wetter hat den Gurken geschadet. Foto: Patrick Pleul//dpa

 

Landwirtschaft Schlechte Aussichten für Ernte der Spreewaldgurken. Kühle Nächte und unbeständiges Wetter mindern die Erträge um bis zu 50 Prozent.

Von Anja Brautschek

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 20.07.2020

 

 

Anm. zum nachfolgenden Beitrag:

Für wie dumm muss man durch die Medien gehalten werden, um aus allem, Aussagen  zum „menschengemachten“ Klimawandel (...Klimawandel-Mahnmal...) zu deuten?

Dumm - Dümmer - Am dümmsten 

 

Hat die Bahn gerade ein Klimawandel-Mahnmal in eine Braunkohleregion gesetzt?

                               

Blick auf das sanierte Gebäude des Hauptbahnhofes Cottbus. Die Bahn hat nach eigenen Angaben rund 30 Millionen Euro in den Umbau investiert . Quelle: ZB/Patrick Pleul 

…Die Fassade des umgebauten Cottbuser Hauptbahnhofs sieht aus wie die „Warming Stripes“, die das Fortschreiten des Klimawandels darstellen sollen….

Absicht? Deutsche Bahn und Designer haben eine ganz eigene Erklärung.

…Hat die Deutsche Bahn eine subtile Warnung vor den Folgen des Klimawandels mitten in eine Braunkohleregion gesetzt? Auf diesen Gedanken kam zumindest

ein Reporter der „Bild“-Zeitung nach Sichtung der Fotos des umgebauten Cottbuser Hauptbahnhofs….

…Dessen Fassade, schreibt er, scheine nun auffällig den zu ähneln, mit denen unter anderem der Deutsche Wetterdienst das Fortschreiten des Klimawandels illustriert – von Blau (kalt) zu Rot (warm)….

…Aber nein, das sei nicht als Statement zu verstehen, schreibt eine Bahn-Sprecherin auf WELT-Anfrage:

„Das Design hat nichts mit dem Wetterdienst zu tun. Es fußt auf einer Interpretation des alten Bahnhofsdesigns von 1978.“……

Der Bahnhof, der Himmel – und der Regionalexpress

…Tatsächlich zeigen alte Fotos des Cottbuser Bahnhofs ein Streifenmuster – wenngleich das den barcodeartigen „Warming Stripes“ auch nicht annähernd so ähnlich sieht wie die neue Version….

Quelle: zitiert aus welt.de, 10.l06.2020

 

Ausführlich unter:

https://www.welt.de/vermischtes/article209336023/Hauptbahnhof-Cottbus-Warnt-die-Bahn-mit-dem-Design-vor-dem-Klimawandel.html

 

Anm.: zu Warming stripes“ – zu früh gefreut:

…Doch so auffällig die Ähnlichkeit der Farbverläufe ist, so zufällig ist sie auch - sagt zumindest die Deutsche Bahn.

Eine Sprecherin des Unternehmens sagt der Rundschau:

"Nein, das Design hat nichts mit den Warming strip es zu tun, die unter anderem der Deutsche Wetterdienst nutzt." …

 …Auch auf Twitter, wo der Grünen- Europaabgeordnete Michael Bloss die Bahn für die Gestaltung des Cottbuser Bahnhofs lobte,

dementierte das Unternehmen, dass die Klima-Grafik Modell für den Bahnhof gestanden habe.

Stattdessen seien Bilder aus dem Jahr 1978 die Inspiration für das Design….

….Auf Postkarten mit Motiven des Bahnhofs mit blau-weiß ge­streifter Fassade als Vorbild verwiesen auch die Cottbuser Designer Thomas Strauss und Markus Hillegaart,

die das neue Gesicht des Bahnhofs entworfen haben. Das Rot, das dabei zur alten Vorlage hinzukommt, stehe für die Deutsche Bahn, sagten die Gestalter …

Auf Nachfrage nach der frappierenden Ähnlichkeit bleibt Markus Hillegaart dabei:  

"Wir kannten die Klima-Grafik nicht und haben sie nicht bewusst in die Gestaltung der Fassade eingebaut."

Hillegaart verweist aber auch darauf, dass die letztlich ge­wählte Gestaltung eine lange Ent­stehungsgeschichte hat. "Es ist mehr als ein dreiviertel Jahr her“… 

…Die "Warming stripes"-Visualisierung hat der Klimawissenschaftler Ed Hawkins von der Universität Reading (Großbritannien) 2018 veröffentlicht. 

 "Der Klimawandel ist eine komplexe Sache, deren Ausmaß und Aus­wirkungen man einfach kommu­nizieren muss", schrieb Hawkins damals über die Grafik,

 in der die jährlichen Durchschnitts-Temperaturen seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart dargestellt werden. Die abgebildeten Schwankungen umfassten global bis 2017 einen Unterschied von 1,35 Grad Celsius.

Lob vom Klimawissenschaftler 

…Wie sich seine Streifen in Cottbus wiederfinden, freut den Klimawissenschaftler: "Der Bahnhof sieht fantastisch aus! Es ist toll zu sehen, dass die Streifen so umgesetzt werden", sagt Ed Hawkins der Rundschau….

…Hawkins weist außerdem darauf hin, dass es nicht das erste Mal sei, dass sich seine Idee in Städten wiederfindet: In Freiburg im Breisgau gibt es Straßenbahnen, die mit den Grafiken lackiert sind,

in Manhattan und auf der britischen Kanal­insel Jersey sind ebenfalls Hauswände damit bemalt….

 

Strukturwandel - Widerstand gegen Kohlegesetze aus dem Südwesten Deutschlands

Im Ringen um den Kohleausstieg und die Strukturhilfen für die betroffenen Kohlereviere gibt es kurz vor der geplanten Verabschiedung der für die Lausitz so wichtigen Gesetze Widerstand aus dem Südwesten Deutschlands.

 

Hoffnung im Lausitzer Revier. Trotz des politischen Tauziehens gibt es gute Chancen auf den Beschluss der Kohlegesetze vor der parlamentarischen Sommerpause. © Foto: Patrick Pleul/dpa

 

Anm.:

Bei dem ganzen Procedere (besser: „Gezerre“) um den sog. Strukturwandel,

ausgelöst durch den für 2038 anvisierten Kohleausstieg (Deutschlands), 

ist für die Lausitz die „Regelung fürs Wassermanagement“

ein besonders dringendes Problem, das einer nachhaltigen Lösung bedarf :

 

 

Regelung fürs Wassermanagement

…Als ein schwieriges Problem bei den Verhandlungen um das Kohleausstiegsgesetz haben sich die Kosten für das regionale Wassermanagement erwiesen…

…Die massiven Eingriffe der Tagebau haben langfristige Folgen auf den Wasserhaushalt in den Revieren.

Um die Wasserversorgung langfristig sicherzustellen und die notwendige Aufbereitung des Wassers zu gewährleisten schätzen Fachleute, dass in den kommenden Jahrzehnten

sogenannte Ewigkeitskosten von rund zehn Milliarden Euro allein in der Lausitz anfallen könnten….

… Die Lausitzer kennen die Problematik am Beispiel der teilweise massiven Verockerung der Spree oder auch von den Folgen des Grundwasseranstiegs in früheren Bergbaugebieten….

…In der Stadt Lauchhammer beispielsweise müssen bisherige Wohngebiete evakuiert werden, weil der Anstieg des Grundwassers alte Kippenareale zu unberechenbaren und lebensgefährlichen Gebieten werden lässt….

 

Anm.:

Der Anstieg des Grundwassers nach Ende der bergbaulichen Tätigkeit war doch vorauszusehen.

Aus welchen Gründen für diese Gebiete überhaupt Baugenehmigungen erteilt wurden,

wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben. Das gilt übrigens für andere Altbergbau-Gebiete

(Hoyerswerda, Senftenberg, Lübbenau) genau so.

 

Die Ewigkeitskosten für das Wassermanagement sollen nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung nun nicht mehr Bestandteil der bereitgestellten Summen im Strukurstärkungsgesetz sein….

…Das hätte die Strukturmittel empfindlich geschmälert…

Jan Siegel und Klaus Wieschemeyer

 Quelle: zitiert aus lr-online, 21.06.2020

 

Ausführlich unter:

 https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/strukturwandel-widerstand-gegen-kohlegesetze-aus-dem-suedwesten-deutschlands-47169143.html

 

Anm. zum folgenden Artikel:

Wer will eigentlich wem etwas erzählen, erziehen, ermahnen...

Muss es überhaupt so eine "Riesenflotte" geben oder geht es auch eine Nummer kleiner ?

 

Abgase in Brandenburg /  Nicht ein Dienstwagen der Landesregierung hält den EU-Grenzwert ein

130 Gramm CO2 pro Kilometer: Diesen Wert übersteigen alle Dienstfahrzeuge der Regierung in Potsdam, wie aus einer Antwort des Finanzministeriums hervorgeht.

 Dreckige Dienstwagen - in Brandenburg liegen alle Fahrzeuge der Landesregierung über dem EU-GrenzwertFoto: imago/Robert Michael

Kein Dienstfahrzeug der Brandenburger Landesregierung hält den EU-Grenzwert von 130 Gramm pro Kilometer des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) ein…

…Antwort auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion zu den Dienstwagen der Kabinettsmitglieder…

…Der Grenzwert von 130 Gramm CO2 gilt seit 2015; ab 2020 beträgt er nur noch 95 Gramm...

Den größten CO2-Ausstoß verursachen nach einer Übersicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH)

zwei BMW 7er Hybrid,

mit denen Wissenschaftsministerin Manja Schüle und

Staatskanzlei-Chefin Kathrin Schneider (beide SPD) unterwegs sind.

Im Realbetrieb stoßen die Autos 252 Gramm CO2 je Kilometer aus.

Dahinter landet Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD)

mit seinem Dienstwagen Mercedes S-Klasse, der laut DUH auf 239 Gramm CO2 pro Kilometer kommt….

…Die wenigsten schädlichen Umweltgase emittiert das Dienstfahrzeug von Bildungsministerin Britta Ernst (SPD)….

 

Quelle: zitiert aus tagesspiegel.de, 28.05.2020

 

Ausführlich unter:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/abgase-in-brandenburg-nicht-ein-dienstwagen-der-landesregierung-haelt-den-eu-grenzwert-ein/25869104.html

 

Anm.:  

Von wegen zwei Dürre-Jahre (2018, 2019) in Folge ….(... oder wegen der Dürrejahre ?)

Man sollte endlich mit einer Pauschalisierung jedweder Witterungsauswirkungen aufhören?

Bei Eiern gab's 2019 einen Rekord 

Potsdam. Anlässlich des Weltbauerntags am 1. Juni (2020) hat das Landesamt für Statistik am Mittwoch (27.05.2020) zahlreiche Daten zur Landwirtschaft in Brandenburg und die

endgültige Ernte-Bilanz für 2019 vorgelegt. 

…Mit 1,3 Millionen Hektar werden fast 45 Prozent der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt… 

…Nach dem Dürresommer 2018, der beim Getreide nur einen Ertrag von 2 Millionen Tonnen gebracht hatte, stieg diese Menge.

 2019 wieder auf 2,5 Millionen Tonnen. Auch bei Kartoffeln und Zuckerrüben lagen die Erträge deutlich über denen von 2018…. 

…Beim Baumobst wurde dagegen nach einem Kälteeinbruch im Frühjahr mit 16 600 Tonnen nur die Hälfte des Vorjahres gepflückt. Bei Äpfeln war der Einbruch besonders deutlich….dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 28.05.2020

 

Anm.: 

Unter dem Titel „Von Skepsis bis Zuversicht“ berichtet die „Lausitzer Rundschau“ vom

 02.04.2020  über die Sitzung des Brandenburger Landtages. 

Neben den Oppositionparteien ergriff auch die Franktionsvorsitzende der „Grünen“, Frau Petra Budke das Wort. 

 

Hier die Zusammenfassung ihres Beitrages:

„Grünen- Fraktionschefin Petra Budke schlug einen großen Bogen von der Klimakatastrophe über das Insektensterben zur Pandemie und kam zu dem Schluss,

dass der Mensch heute den Preis für sein überhebliches Verhältnis zur Natur zahle.“

Hier ein Blick in ihre Vita: 

Budke, PetraLehrerin M. A.; 14624 Dallgow-Döberitz; 3 Kinder;

 

Mitglied der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gewählt über die Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

 

Lebenslauf

§  1977 Abitur

§  1978 bis 1984 Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft

§  Seit 1984 Lehrerin am Goethe-Institut Berlin

Politische Laufbahn

§  Seit 1984 Mitglied BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

§  Seit 2008 Mitglied der Gemeindevertretung Dallgow-Döberitz

§  Seit September 2019 Mitglied des Landtages Brandenburg

 

Anm.: 

Mit dieser Vita kann man natürlich zu jedem Thema etwas sagen. Es wäre vielleicht für viele sehr nützlich sich der Aktion:

Spargelernte (2020) in Gefahr   Helfer verzweifelt gesucht

anzuschließen.

 

 

Aus meiner Sicht verbietet es sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt, inmitten des Kampfes 

 

gegen den Corona-Virus bisher nicht bewiesene Theorien zur 

 

Beförderung des Klimaaktivismus  unter dem Titel „Abholzung befördert  Viren“ zu missbrauchen.

 

 

Bevor man den folgenden Artikel publiziert sollte man sich erst einmal kundig, u.a. 

 

(im „Merkur“, 03.04.2020) unter folgendem Link machen:

 

 

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-entstehung-uebertraege-wirtstiere-wildtiere-forschung-fledermaeuse-ursprung-theorien-zr-13635424.html

 

 

 

Hier der Artikel zur „Abholzung …“:

 

Abholzung befördert Viren 

 

Berlin  Krankheiten breiten sich aus, weil die Menschen Urwälder roden. Naturschutz könnte das Risiko von Seuchen verringern.

…Schon 2011 machte Josef Settele, Biologe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung darauf aufmerksam, dass die globale Naturzerstörung zu Pandemien führen kann….

Anm.:

Die Betonung liegt auf „kann“.

Damit wird vielen Menschen suggeriert, dass das eine Tatsache ist.

…Settele warnt: „Wenn wir nicht umsteuern, werden wir mehrere solcher Pandemien haben.“…

…HIV, Ebola, Sars, Mers und jetzt Sars-CoV-2: ein großer Teil der bekannten

Krankheitserreger stammt ursprünglich aus dem Tierreich. Die Dunkelziffer der Viren, die in den Dschungeln Asiens, Afrikas und Südamerikas lauern, ist enorm…. 

…Weil gerodete Flächen meist für Landwirtschaft genutzt werden, erhöht sich auch der Kontakt der Menschen mit den Viren. Sie breiten sich über Agrarflächen auf menschliche Siedlungen und schlimmstenfalls die ganze Welt aus…

…Benötigt werden die Flächen meist für Exportgüter wie Soja oder Palmöl, das auch hierzulande zu den am häufigsten importierten Agrargütern gehört…. 

 

Anm.: 

Es stellt sich für mich die Frage, von welcher Partei denn die Verwendung alternativer  Rohstoffe zur Eindämmung der Luftverschmutzung propagiert wurde.

…Umweltministerin Schulze kündigte an, dass sie sich in Zukunft stärker für die Pandemie-Prävention einsetzen werde. Zum anderen will sie den Weltbiodiversitätsrat stärken…. Igor Steinle

 

Anm.: 

...und immer wieder die Frage: Qui bono?  Panik, Hysterie schüren… ??

Die Erde brennt…?

An dieser Stelle wird auf die letzte Umfrage (FAZ, 27.12.2019) u.a. auch zum Stellenwert 

„Umweltschutz“ verwiesen:  

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/umfrage-deutschen-sind-gesundheitund-familie-wichtiger-als-klimaschutz-16554307.html

 

Das Klima nannten nur 3,5 Prozent der Befragten als wichtigstes Thema

 Quelle: zitiert aus heidenheimer-zeitung online, 03.04.2020

Ausführich unter:

https://www.hz.de/politik/coronavirus-abholzung-befoerdert-viren-45190557.html

 

(Nebenbei bemerkt: Warum muss man eigentlich die „Lausitzer Rundschau abonnieren, wenn man die Originalartikel, u.a. in der Heidenheimer Zeitung online lesen kann?

 

Um sich notwendiges Wissen über die Abholzung der Urwälder und ähnlicher Probleme anzueignen, ist dringend  zu empfehlen, sich in Fachzeitschriften zu dieser Thematik zu informieren, auch unter: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html  

 

nachzulesen

 

Anm.:  

Als gäbe es z.Z. keine anderen Sorgen 

Kohleausstieg aus dem Fokus

 Corona Die erwartete Rezession verändert bisherige Prioritäten.

 Berlin. Angesichts der dramatischen Wirtschaftsentwicklungen in Deutschland ist die Debatte um den Kohleausstieg und die Strukturhilfen für die betroffenen Reviere in den Hintergrund geraten.

Und das wird vorläufig so bleiben… 

 …Der Bundesrat wird das Gesetz zum Kohleausstieg nicht einfach durchwinken. Die. Jetzt aber geraten die Kohlegesetze erst 'einmal aus dem Fokus,

weil die Gesamtwirtschaft auf der Kippe steht… Jan Siegel Lausitz Seite 12

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 26.03.20202 

Ausführlich : Lausitzer Rundschau, 26.03.2020

 

Anm.:  

Man kann sich nur wundern, wie schnell alles gehen kann, wenn Vertreter von  

Bündnis 90/Die Grünen Regierungsverantwortung tragen. 

Da nutzen auch Bürgerproteste nichts.

 

Ich kann mich noch deutlich an das unwürdige „Gezerre“ um den Bau der (inzwischen

von den Dresdnern gut angenommenen) Waldschlösschenbrücke wegen der „Kleinen

Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros)", einer Fledermaus aus der Familie der

Hufeisennasen, erinnern.

Ob sie jemals an der Baustelle gesehen wurde, ist mir nicht bekannt.    

 

Umzug der Zehntausend (Insekten und anderer Arten) 

Gigafactory Auf dem Gelände der Tesla-Fabrik hat der Umzug begonnen:

Ameisennester werden umgesiedelt. Die Fledermäuse sind bereits ausgeflogen.  

 …Die Kahlrückige Waldameise wehrt sich mit Wolken voller Ameisensäure gegen ihren Umzug…. 

… Mitarbeiter des Rangsdorfer Naturschutz-Dienst­leisters Natur+Text siedeln Nester von Waldameisen

auf dem Baugelände der Tesla-Fabrik bei Grünheide um. Rund 90 Hektar Wald sind hier gerodet worden…

 …Zunächst müssen seltene und geschützte Tiere umgesiedelt werden. Das ist eine der Naturschutz-Auflagen, die Tesla erfüllen muss.

 Der Autobauer hat Journalisten und Youtube-Blogger eingeladen, sich anzuschauen, wie das umgesetzt wird….

 …Das Rangsdorfer Unternehmen Natur+Text übernimmt das Umsiedeln. An diesem Dienstag (07.04.2020) passt das Wetter für einen Ameisen-Umzug.

 …Die Mitarbeiter sammeln Ameisen, Zweige und einen halb verrotteten Baumstamm - den Kern des Nestes - in Plastik-Tonnen.

Zehntausende Tiere gehören zu einer Kolonie. Sie hat bei dieser Art einige hundert Königinnen….

 

Ein Kilo Zucker als Aufbauhilfe 

…Vier solcher Nester werden Tost und seine Kollegen bis Ende April (2020) umsiedeln…  

…Umziehen müssen auch die Fledermäuse. Drei überwinternde Abendsegler und eine Zwergfledermaus haben die Naturschutzexperten in dem Waldstück entdeckt,

wo sich jetzt die kahle Baufläche befindet. Die beiden Kiefern, in denen die Tiere überwinterten, wurden stehen gelassen, solange die Tiere in alten Spechthöhlen schliefen.

Inzwischen sind sie ausgeflogen, die Bäume abgeholzt. 66 Fleder­mauskästen sind als Ausweichquartiere in Waldstücken in der unmittelbaren Umgebung angebracht, 380 weitere sollen folgen... 

…Außerdem suchen die Gutachter nach Eidechsen und Schlangen auf dem Areal… 

…Das hat mit dem Verfahren zur Genehmigung der Fabrik zu tun. Die Unterlagen zu den Naturschutzbelangen wurden im Herbst und Winter angefertigt,

als Flora und Fauna ruhten. So wurde abgeschätzt, welche Arten vorkommen können. Es gab kaum gezielte Suchen und Kartierungen der Vorkommen…. 

…. Bis Ende April (2020) sollen alle Nester an eine neuen Ort stehen. Eine Stunde, wird für das Einsammeln eines Ameisenhaufens benötigt.

Dann werden die weißen Tonnen mit den Tieren in ein Waldstück gefahren, zwei Autominuten entfernt…

…Ein Mitarbeiter sucht eine lichte Stelle im Wald, schichtet den Inhalt der Tonnen sorgsam übereinander, verteilt Erde mit Ameisen auf dem Waldboden.

Ihr Nest bauen sich die Tiere selbst wieder auf… 

…Nach den Erfahrungen klappt der Umzug im Gros der Fälle und die Kolonie lebt am neuen Ort auf.

Damit das gelingt, streut ein Mitarbeiter zum Schluss noch ein Kilo Zucker auf den Boden. Nährstoff für den Nestbau…. Ina Mathes 

Das Video zum Umzug der Ameisen finden Sie im Internet unter:

www.moz.de/galerie/videos

Quelle: zitiert aus https://www.moz.de, 08.04.2020

 

Ausführlich unter:  

https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1795960/

 

Energiewende: Kohleausstieg kostet 80 Milliarden Euro und bringt nichts

Klimaziele erreichen

Forscher: Kohleausstieg kostet Steuerzahler 80 Milliarden Euro und bringt nichts

  

 dpa/Christophe Gateau/

dpabild Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde der Lausitzer Energie Bergbau AG (LEAG) auf

 

…Nach langen Diskussionen die Bundesregierung hat den Ausstieg aus der Kohle beschlossen….

…80 Milliarden Euro lässt sich die Regierung den Ausstieg kosten. Forscher haben ihre Zweifel, ob er dem Klima wirklich hilft...

…Experten haben allerdings ihre Zweifel, ob das Geld gut investiert ist.

… "Die aktuellen Klimaschutzziele der Bundesregierung sind nicht kompatibel mit europäischen und globalen Zielen zur Senkung klimaschädlicher Emissionen",

 schreibt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Untersuchung im Auftrag der Umweltorganisation BUND….

…Das DIW pocht darauf, dass sich Emissionen deutlich reduzieren lassen, wenn nur die Empfehlungen der Kohlekommission umgesetzt würden.

Dadurch, dass Deutschland von diesen abweicht, "werden im Zeitraum 2020 bis 2040 circa 134 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid zusätzlich ausgestoßen…

"Kohleausstieg ändert Emissionen um 0"

Auch Ökonomieprofessor Christian Bayer von der Uni Bonn lässt auf Twitter seinem Unmut über den geplanten Kohleausstieg der Bundesregierung freien Lauf:

"Zum langsamen Mitschreiben: Der Kohleausstieg ändert die CO2-Emissionen der Europäischen Union (EU) um 0."

Emissionszertifikate im Stromsektor verknappen

…Bayer ist sicher: Eine Verknappung von Emissionszertifikaten im Stromsektor könne den CO2-Ausstoß entscheidend reduzieren, "ein deutscher Kohleausstieg an sich verschiebt die Emissionen nur ins Ausland"…

…Aktuell erhalten Energieversorger und andere energieintensive Industriebetriebe für ihre Anlagen von den Regierungen eine bestimmte Menge an Emissionsberechtigungen in Form von Zertifikaten.

Wer weniger Kohlendioxid ausstößt als ihm in Form der Berechtigungen zusteht, kann die übrigen Emissionszertifikate an Unternehmen verkaufen, die mehr CO2 ausstoßen als erlaubt.

Ein Zertifikat berechtigt zum Ausstoß von einer Tonne Kohlendioxid. Jedes Land erhält nur eine bestimmte Menge an Emissionsberechtigungen….

…Joachim Weimann, Professor für Volkswirtschaftslehre, hatte bereits 2017 in einem Beitrag für die "Zeit" erklärt, warum Emissionshandel ein Weg ist, um CO2-Emission zu reduzieren…

 

CO2-Ausstoß muss stärker sinken

…Bayer erklärt auf Nachfrage:

"Die Gesamtemissionen an CO2 im Stromsektor in der Europäischen Union sind, grob gesprochen, durch die ausgegebenen Zertifikate festgelegt.

Von daher ist es egal, ob wir in Deutschland die Windkraft fördern oder einzelne Kraftwerke stilllegen. Das ändert alles nicht die CO2-Emissionen der EU,

es ändert lediglich wo diese entstehen." …

…Das DIW legt sich nicht auf eine Maßnahme fest, sicher ist laut Experten nur: 

 "Die CO2-Emissionen müssen bis 2030 nicht nur um 55 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen, sondern um weitere 10 bis 15 Prozent sinken."

Mit dem jetzigen Kohleausstiegsplan der Bundesregierung ist es allerdings nicht einmal möglich, die angepeilten 55 Prozent Reduzierung zu erreichen…

Quelle: zitiert aus Focus.de, 18.02.2020

Ausführlich unter:

https://www.focus.de/finanzen/boerse/klimaziele-erreichen-deutscher-oekonom-widerspricht-wirtschaftsforschern-kohleausstieg-bringt-nichts_id_11676560.html

 

Anm.:

Unter dem Titel „Von Skepsis bis Zuversicht" berichtet die „Lausitzer Rundschau" vom

02.04.2020 über die Sitzung des Brandenburger Landtages 01.04.2020).

Neben den Oppositionparteien ergriff auch die Franktionsvorsitzende der „Grünen",

Frau Petra Budke das Wort.

Hier die Zusammenfassung ihres Beitrages:

„Grünen- Fraktionschefin Petra Budke schlug einen großen Bogen von der Klimakatastrophe über das Insektensterben zur Pandemie und kam zu dem Schluss,

 dass der Mensch heute den Preis für sein überhebliches Verhältnis zur Natur zahle."

 

... ein Blick in ihre Vita:

Budke, Petra

Lehrerin M. A.; 14624 Dallgow-Döberitz;

3 Kinder;

Mitglied der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

gewählt über die Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Lebenslauf

1977 Abitur

1978 bis 1984 Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft

Seit 1984 Lehrerin am Goethe-Institut Berlin

Politische Laufbahn

Seit 1984 Mitglied BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Seit 2008 Mitglied der Gemeindevertretung Dallgow-Döberitz

Seit September 2019 Mitglied des Landtages Brandenburg

Anm.:

Mit dieser Vita kann man natürlich zu jedem Thema etwas sagen.

 

...Ein Auruf an viele  zur

Spargelernte (2020) in Gefahr Helfer verzweifelt gesucht

 wäre vielleicht   nützlicher gewesen....

 

Aus meiner Sicht verbietet es sich außerdem zum gegenwärtigen Zeitpunkt, inmitten des Kampfes gegen den Corona-Virus bisher nicht bewiesene Theorien zur

Beförderung des Klimaaktivismus

unter dem Titel Abholzung befördert Viren" zu missbrauchen.

Bevor man den folgenden Artikel publiziert , u.a. (im „Merkur", 03.04.2020) unter folgendem Link sollte man sich erst einmal kundig machen:

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-entstehung-uebertraege-wirtstiere-wildtiere-forschung-fledermaeuse-ursprung-theorien-zr-13635424.html

 

Hier nun der oben angekündigte Artikel des Bundesumweltministeriums zur „Abholzung …:

Abholzung befördert Viren

Berlin Krankheiten breiten sich aus, weil die Menschen Urwälder roden. Naturschutz könnte das Risiko von Seuchen verringern.

…Schon 2011 machte Josef Settele, Biologe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung darauf aufmerksam, dass die globale Naturzerstörung zu Pandemien führen kann….

Anm.:

Die Betonung liegt auf kann".

Damit wird dem normalen Leser suggeriert, dass das eine Tatsache ist.

…Settele warnt: „Wenn wir nicht umsteuern, werden wir mehrere solcher Pandemien haben."…

…HIV, Ebola, Sars, Mers und jetzt Sars-CoV-2: ein großer Teil der bekannten Krankheitserreger stammt ursprünglich aus dem Tierreich.

Die Dunkelziffer der Viren, die in den Dschungeln Asiens, Afrikas und Südamerikas lauern, ist enorm…

…Weil gerodete Flächen meist für Landwirtschaft genutzt werden, erhöht sich auch der Kontakt der Menschen mit den Viren.

Sie breiten sich über Agrarflächen auf menschliche Siedlungen und schlimmstenfalls die ganze Welt aus…

…Benötigt werden die Flächen meist für Exportgüter wie Soja oder Palmöl, das auch hierzulande zu den am häufigsten importierten Agrargütern gehört…

Anm.:

Es stellt sich für mich die Frage, von welcher Partei denn die Verwendung alternativer Rohstoffe,

sprich: nachwachsende Rohstoffe, zur Eindämmung der Luftverschmutzung propagiert wurde.

Um zu überleben rodeten  (Brandrodung) die Bauern große Teile der Urwälder, um  Pflanzen, wie u.a. Soja und Kokospalmen anzubauen bzw. anzupflanzen,

weil die Produkte dieser Pflanzen auf dem "Markt" sehr begehrt waren und  einen  guten Erlös versprachen..

 

…Umweltministerin Schulze kündigte an, dass sie sich in Zukunft stärker für die Pandemie-Prävention einsetzen werde. Zum anderen will sie den Weltbio-diversitätsrat stärken… Igor Steinle

Anm.:

Es stellt sich immer wieder die Frage: Qui bono? Panik, Hysterie schüren…unter dem Motto "Die Erde brennt"…

 

Quelle: zitiert aus heidenheimer-zeitung online, 03.04.2020

Ausführlich unter:

https://www.hz.de/politik/coronavirus-abholzung-befoerdert-viren-45190557.html

(Nebenbei bemerkt: Warum muss man eigentlich die Lausitzer Rundschau abonnieren, wenn man  Originalartikel, u.a. in der Heidenheimer Zeitung online lesen kann?)

 

An dieser Stelle wird u.a. noch einmal auf die letzte Umfrage (FAZ, 27.12.2019) u.a. auch zum Stellenwert „Umweltschutz" bei der Bevölkerung verwiesen:

nachzulesen unter:

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/umfrage-deutschen-sind-gesundheit-und-familie-wichtiger-als-klimaschutz-16554307.html

Das Klima nannten nur 3,5 Prozent der Befragten als wichtigstes Thema

Das ist die Realität!

 

Anm.:

Hier einmal etwas Postives. Vielleicht ist die beschworene Umweltkrise doch nicht so groß wie uns prophezeit.

 

Dem seltsamen Ergrünen der Welt auf der Spur

Unterm Strich ist in den letzten Jahrzehnten eine größere Fläche auf der Erde ergrünt als verbraunt,

geht aus Satellitendaten hervor. (Bild: imaginima/iStock)

Es erscheint paradox: Obwohl der Regenwald in den Tropen großflächig vernichtet wird,

breitet sich die Vegetation auf der Erde seit Jahrzehnten aus, geht aus Satellitendaten hervor.

In der Dezember-Ausgabe beleuchtet "bild der wissenschaft", was es mit diesem Ergrünen auf sich hat.

 Außerdem umfasst das Titelthema einen Blick auf den teils problematischen Zustand des deutschen Waldes.

….Es gebe zwar Regionen, die brauner würden, aber unterm Strich ist eine größere Fläche auf unserem Planeten ergrünt als verbraunt, so lautet das Fazit.

Im Titelthema „Die Welt ergrünt“ geht der bdw-Autor Jan Berndorff der Fragen nach, was hinter dem überraschend wirkenden Effekt steckt,

was die Entwicklung bedeutet und wie es weiter gehen könnte….

Was führt zum Zuwachs?

…Was die Ursache für die Zunahme der Vegetation betrifft, zeichnet sich eine Mischung von Faktoren ab,

über deren einzelne Bedeutung offenbar nach wie vor Unklarheit herrscht…

.. Einige Experten sprechen demnach vor allem dem Effekt des erhöhten Kohlendioxid-Niveaus in der Atmosphäre eine große Rolle zu. CO2 ist in den letzten Jahren vor allem als Treibhausgas berühmt geworden,

 denn es wird durch den Einfluss des Menschen in großen Mengen freigesetzt und sorgt für globale Erwärmung….

…Dabei wird oft vergessen, dass CO2 nicht nur ein „Problem ist, sondern auch ein Pflanzennährstoff:

Pflanzen nehmen das Gas über ihre Spaltöffnungen aus der Luft auf und produzieren daraus im Rahmen der Photosynthese energiereiche Verbindungen

 …Ob der Düngeeffekt durch die erhöhten Kohlendioxid-Gehalte der Luft der Hauptfaktor für die globale Ergrünung ist, bleibt allerdings fraglich…

 …Aufforstungsprojekte …fallen offenbar besonders ins Gewicht. In diesem Zusammenhang wird auch klar, dass die Ergründung der Welt nicht so positiv zu betrachten ist,

wie man meinen könnte…

…Denn was aus der Ferne wie eine Ausbreitung der Natur wirkt, offenbart sich beim Detailblick oft als enttäuschend, geht aus dem Titelthema hervor…

Ernüchternder Detailblick

…Unter dem Strich, so sagen die meisten Experten, könne ökologisch gesehen das Phänomen des Ergrünens die Verluste nicht ersetzen….

…Abgerundet wird das Titelthema durch einen Blick auf den heimischen Wald: Demnach ist auch Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten waldiger geworden,

doch der Detailblick offenbar erneut Problematisches, berichtet der bdw-Autor Jürgen Nakott….

…Das Titelthema finden Sie in der Dezember-Ausgabe 2019 von "bild der wissenschaft", die ab dem 19. November (2019) im Handel erhältlich war….© wissenschaft.de - Martin Vieweg, 17. November 2019

 

Quelle: zitiert aus © wissenschaft.de

 

Ausführlich unter:

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/dem-seltsamen-ergruenen-der-welt-auf-der-spur/

 

Um sich notwendiges Wissen zur  Abholzung der Urwälder und ähnlicher Probleme anzueignen, ist dringend zu empfehlen,

sich in wissenschaftlichen Beiträgen anderer Zeitschriften zu dieser Thematik zu informieren, z.B. auch unter:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html

nachzulesen.

 

Empfehlung: Die angeblichen schädlichen Auswirkungen von der CO2-Emissionen sollten noch einmal gründlich

und objektiv wissenschaftlich untersucht werden.

 

Anm.:

Wie sagt ein Sprichwort so treffend:

Man muss das Eisen schmieden, solange es warm ist.

Als gäbe es nichts Wichtigeres als die "Begleitung des Kohleausstiegs"

 

Neuer Lausitz-Pfarrer soll den Kohleausstieg begleiten 

Cottbus. Vor drei Jahren hat die evangelische Kirche das Zentrum für Dialog und Wandel gegründet, es soll die Veränderungen in der Lausitz begleiten.  

Ein erster Pfarrer hatte seine Aufgabe im Zentrum nach 18 Monaten aufgegeben,

jetzt hat Pfarrer Matthias ScheufeIe die Leitung des Zentrums über­nommen:  

"Kirche war in den vergangenen Jahren auch von Wandlungsprozessen betroffen, wir kennen. die Ängste, die das auslöst."... red/pb lausitz Seite 11

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 01.04.2020

Kohleausstieg aus dem Fokus

 Corona Die erwartete Rezession verändert bisherige Prioritäten. 

Berlin. Angesichts der dramatischen Wirtschaftsentwicklungen in Deutschland ist die Debatte um den Kohleausstieg und die Strukturhilfen für die betroffenen Reviere in den Hintergrund geraten.

Und das wird vorläufig so bleiben… 

 …Der Bundesrat wird das Gesetz zum Kohleausstieg nicht einfach durchwinken. Die. Jetzt aber geraten die Kohlegesetze erst einmal aus dem Fokus, weil die Gesamtwirtschaft auf der Kippe steht…

Jan Siegel Lausitz Seite 12

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 26.03.20202

 Ausführlich : Lausitzer Rundschau, 26.03.2020

 

 Klimabilanz besser als erhofft

Umwelt Ministerin legt Zahlen zum Treibhausgas-Ausstoß vor.

Berlin. Inmitten der Corona-Krise  hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze gute Neuigkeiten:

 

Anm.:

In der derzeitigen Situation der Welt ist die Verkündung dieser Neuigkeiten auch besonders wichtig 

 

Der Treibhausgas-Ausstoß sank 2019 im Vergleich zum Vorjahr nach ersten amtlichen Schätzungen um 6,3 Prozent ­

vor allem, weil weniger Strom aus Kohle und mehr aus Gas, Wind und Sonne gewonnen wurde.  

 

Anm.:

… weil weniger Energie verbraucht wurde. 

Der Klimawandel scheint doch etwas Gutes zu bewirken: „heiße“ Sommer und „warme“ Winter führen logischer Weise zu einem geringerem Verbrauch an fossilen Brennstoffen und

damit zu verringerten CO2-Emissionen.  

Beim Heizen und im Verkehr stiegen die Emissionen den An­gaben zufolge nämlich, weil Heizöl relativ günstig war und mehr und größere Autos

auf den deutschen Straßen unterwegs waren…

…Im Vergleich zu 1990 hat Deutschland seinen Treibhausgas-Ausstoß bis 2019 um 35,7 Prozent gedrückt…

…Als Folge der Coronavirus- Epidemie, die Wirtschaft und Flugverkehr ausbremst, dürfte noch weniger Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre gelangen…

 

Anm.:  

Zynischer geht es kaum noch, Frau Ministerin…

 

…Das sind jedoch keine strukturellen Effekte, die das Problem auf  Dauer lösen.  

Der "Corona-Effekt" könne im Gegenteil die Notwendigkeit überdecken, die Wirtschaft klimafreundlich umzubauen….

 …Umweltbundesamt und Ministerium verwiesen aber auch auf einige Unsicherheiten, da noch Daten fehlten…. dpa/bl.

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 17.03.2020

 

 

 

Dazu die passende LESERMEINUNG, die sicherlich die Zustimmung vieler Leser findet: 

Keine anderen Sorgen als Klima?  

Es ist die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg, so unsere Bundeskanzlerin, Angela Merkel. 

Wir wissen alle, wie recht sie damit hat.

Viel Fleiß, viel Schweiß und hohes Wissen wurden aufgebracht, um unser Land dort hinzubringen, wo es jetzt steht.

Ein Virus, von dem niemand weiß, wo er herkommt, legt unsere Welt lahm. Menschen werden täglich schwerkrank und im schlimmsten Fall sterben sie.

Große Industrieanlagen stellen ihre Produktionen ein, die Landwirtschaft hat kaum Lösungen, ihre jetzt beginnenden Ernten einzuholen.

Viele Menschen bleiben zu Hause, fahren kaum noch mit dem Auto. Gehen nur raus, um das Nötigste zu besorgen.  

Dennoch kräht unsere Umweltministerin (Svenja Schulze), (@SvenjaSchulze68, Münsteranerin, Sozialdemokratin und Bundesumweltministerin),, dass wir unsere Ziele nicht erreichen.

Welche Ziele denn noch?  

Haben unsere grünen Politiker wirklich keine anderen Sorgen?

Haben wir unsere Ziele erreicht, wenn Tagebaue und Kraftwerke die Leistung herunterfahren müssen?

Wenn die Versorgung mit Energie nicht mehr gewährleistet ist? Wenn die Sonne nicht scheint? Wenn kein Wind weht? Was muss denn noch passieren?

 Hannelore Groba, Teichland 

Quelle: Lausitzer Rundschau,  25. März 2020

 

An dieser Stelle die Äußerung von Svenja Schulze

"Die Bekämpfung der #Corona-Krise hat für die Bundespolitik ganz klar gerade oberste Priorität. Trotzdem arbeiten wir in der Bundesregierung auch an anderen Themen weiter,

z.B. beim #Klimaschutz. Heute habe ich die CO2-Bilanz für 2019 vorgelegt: www.bmu.de/PM8993"

 

Energiewende: Kohleausstieg kostet 80 Milliarden Euro und bringt nichts

Klimaziele erreichen

Forscher: Kohleausstieg kostet Steuerzahler 80 Milliarden Euro und bringt nichts

 Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde der Lausitzer Energie Bergbau AG (LEAG) auf. dpa/Christophe Gateau/dpabild

…Nach langen Diskussionen die Bundesregierung hat den Ausstieg aus der Kohle beschlossen….

…80 Milliarden Euro lässt sich die Regierung den Ausstieg kosten. Forscher haben ihre Zweifel, ob er dem Klima wirklich hilft...

…Experten haben allerdings ihre Zweifel, ob das Geld gut investiert ist.

… "Die aktuellen Klimaschutzziele der Bundesregierung sind nicht kompatibel mit europäischen und globalen Zielen zur Senkung klimaschädlicher Emissionen", schreibt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Untersuchung im Auftrag der Umweltorganisation BUND….

…Das DIW pocht darauf, dass sich Emissionen deutlich reduzieren lassen, wenn nur die Empfehlungen der Kohlekommission umgesetzt würden. Dadurch, dass Deutschland von diesen abweicht, "werden im Zeitraum 2020 bis 2040 circa 134 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid zusätzlich ausgestoßen…

"Kohleausstieg ändert Emissionen um 0"

Auch Ökonomieprofessor Christian Bayer von der Uni Bonn lässt auf Twitter seinem Unmut über den geplanten Kohleausstieg der Bundesregierung freien Lauf:

"Zum langsamen Mitschreiben: Der Kohleausstieg ändert die CO2-Emissionen der Europäischen Union (EU) um 0."

Emissionszertifikate im Stromsektor verknappen

…Bayer ist sicher: Eine Verknappung von Emissionszertifikaten im Stromsektor könne den CO2-Ausstoß entscheidend reduzieren, "ein deutscher Kohleausstieg an sich verschiebt die Emissionen nur ins Ausland"…

…Aktuell erhalten Energieversorger und andere energieintensive Industriebetriebe für ihre Anlagen von den Regierungen eine bestimmte Menge an Emissionsberechtigungen in Form von Zertifikaten.

Wer weniger Kohlendioxid ausstößt als ihm in Form der Berechtigungen zusteht, kann die übrigen Emissionszertifikate an Unternehmen verkaufen, die mehr CO2 ausstoßen als erlaubt.

Ein Zertifikat berechtigt zum Ausstoß von einer Tonne Kohlendioxid. Jedes Land erhält nur eine bestimmte Menge an Emissionsberechtigungen….

…Joachim Weimann, Professor für Volkswirtschaftslehre, hatte bereits 2017 in einem Beitrag für die "Zeit" erklärt, warum Emissionshandel ein Weg ist, um CO2-Emission zu reduzieren…

CO2-Ausstoß muss stärker sinken

…Bayer erklärt auf Nachfrage:

"Die Gesamtemissionen an CO2 im Stromsektor in der Europäischen Union sind, grob gesprochen, durch die ausgegebenen Zertifikate festgelegt.

Von daher ist es egal, ob wir in Deutschland die Windkraft fördern oder einzelne Kraftwerke stilllegen. Das ändert alles nicht die CO2-Emissionen der EU, es ändert lediglich wo diese entstehen." …

…Das DIW legt sich nicht auf eine Maßnahme fest, sicher ist laut Experten nur:   "Die CO2-Emissionen müssen bis 2030 nicht nur um 55 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen,

sondern um weitere 10 bis 15 Prozent sinken.

" Mit dem jetzigen Kohleausstiegsplan der Bundesregierung ist es allerdings nicht einmal möglich, die angepeilten 55 Prozent Reduzierung zu erreichen…

Quelle: zitiert aus Focus.de, 18.02.2020

Ausführlich unter:

https://www.focus.de/finanzen/boerse/klimaziele-erreichen-deutscher-oekonom-widerspricht-wirtschaftsforschern-kohleausstieg-bringt-nichts_id_11676560.html

 

Brandenburg: Ausbau der Stromerzeugung durch Wasserkraft

Wassermassen ergießen sich aus einer Talsperre in Brandenburg. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Brandenburgs Landesregierung lässt derzeit untersuchen, ob die Stromerzeugung aus Wasserkraft ausgebaut werden kann.

Das Ergebnis der vom Landesamt für Umwelt in Auftrag gegebenen Studie soll voraussichtlich Ende dieses Jahres (2020) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Das teilte das Wirtschaftsministerium in Potsdam auf eine Anfrage aus der Freie-Wähler-Landtagsfraktion mit.

…Die Stromerzeugung aus Wasserkraft steckt in Brandenburg noch in den Kinderschuhen (Anm.: ???).

Nach einer Untersuchung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) nutzt das Land erst 24 Prozent seines technischen Potenzials und liegt damit bundesweit an drittletzter Stelle…

…Den AEE-Angaben zufolge, auf die sich das Wirtschaftsministerium in seiner Antwort stützt,

produzierten 2017 zwischen Elbe und Oder 39 Wasserkraftanlagen etwa 22 Gigawattstunden (GWh) Strom. Das entspricht laut Agentur

etwa dem jährlichen Verbrauch von knapp 6300 Durchschnittshaushalten ….

…Technisch möglich ist in Brandenburg laut AEE eine Leistung von 90 GWh…

…Laut AEE verfügen aber auch die nördlichen Bundesländer über ein noch nicht ausgeschöpftes Potenzial. Möglichkeiten gebe es bei Ersatz,

Modernisierung und Reaktivierung vorhandener Anlagen (Einbeziehung sowohl historischer Bauwerke wie Wassermühlen als auch bislang nicht genutzter Standorte)

sowie durch den Neubau von Wasserkraftwerken in Brandenburg … dpa

Quelle: zitiert aus

https://www.t-online.de/region/id_87461194/brandenburg-ausbau-der-stromerzeugung-durch-wasserkraft.html, 05.03.2020

Ausführlich unter:

https://www.t-online.de/region/id_87461194/brandenburg-ausbau-der-stromerzeugung-durch-wasserkraft.html

Brandenburg 

Medienarbeit in Krise gesichert Cottbus/Potsdam.  

In Brandenburg gelten Medien und deren Beschäftigte wie Journalisten, Zeitungs zusteller, Druckereibeschäftigte und Verlagsangestellte ab sofort als

Teil der kritischen Infrastrukturen. (??)

Darauf haben sich Vertreter der Lan­desregierung, Landräte der Landkreise und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte geeinigt.

Mit der Entscheidung ist im Krisenfall und bei Ausgangsbeschränkungen gesichert, dass journalistische On­line-Medien und Zeitungen produziert und den Lesern zugestellt werden können. 

Dies hatten zuvor Verbände und Politiker wie Grünen-Chefin An­nalena Baerbock gefordert. oht

Quelle: lr-online, 24.03.2020

  

Anm.:  

Meines Wissens haben das nur der Journalistenverband und die Grünen-Chefin gefordert. 

Als Teil der kritischen Infrastrukturen durfte  wohl schon vorher ein ganzseitiges Interview  

von den Journalisten der LR (Frau Hilscher, Frau Keilholz und Herrn Haustein-Teßner) mit  

Frau Baerbock geführt werden (s. Lausitzer Rundschau vom 23.03.2020).

 

In der Zeit des Corona –Krise nutzt Frau Baerbock unter der Überschrift „Bundeswehr soll Leag-Hallen nutzen“ die Zeit,

 um über Strukturwandel und Energiewende zu „schwadronieren“ und versucht Thesen des Parteiprogramms der „Grünen“ zu publizieren. 

Ist die Nutzung von Leag-Hallen  der einzige Beitrag der "Grünen" zum Ausstieg aus der Braunkohle und den damit verbundenen Strukturwandel ?

Das wird u.a. im Interview besonders deutlich mit der Antwort auf die folgende Frage: 

Zitat Anfang

„Aber wie soll das künftig ohne Braunkohle funktionieren?“

In dem wir nicht auf einen Knall aus der Braunkohle aussteigen, sondern Schritt für Schritt und zeitgleich den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Sektorenkopplung vorantreiben. So wie es auch der Vorschlag der Kohlekommission war.

Das heißt konkret:

Die Aufhebung des Solardeckels, damit Solaranlagen auch in Zukunft gebaut werden, ein Ende der Debatte um Pauschalabstände bei Windkraftanlagen

und eine viel bessere Nutzung von Prozesswärme und Speichern sowie der Einsatz von Wasserstoff.

Anm.: So sieht es Frau Baerbock

Eine solch vielschichtige und dezentrale Versorgungsstruktur über das Land verteilt ist auch weniger verwundbar, als Großkraftwerke es sind.“

 Zitat Ende

 

Anm.: An welcher Stelle sind denn die Großwerke verwundbar?

Es ist schon verwunderlich, wie man  einen Zusammenhang zwischen Corona-Krise und Kraftwerksbetrieb herstellen kann.

Das gelingt nur den "Grünen".

 

Nachzulesen ist das Interview unter: 

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/gruenen-chefin-annalena-baerbock-bundeswehr-soll-leag-hallen-nutzen-44717248.html

 

 Nach meiner Kenntnis sind die „Grünen“ z. Z. nur die zweitstärkste Oppositionspartei

 im Bundestag und kein Teil der Regierung. 

Ich glaube, dass so (Interview mit Frau Baerbock) der Journalismus als Teil der kritischen Infrastrukturen nicht zu  

verstehen ist . Ein  Missbrauch dieser zugesicherten Rechte ist zu verhindern.

Dazu gehört auch eine objektive, durch umfangreiche Recherchen gestützte, unparteiliche Berichterstattung der Journalistinnen und Journalisten.     

 

Anm.: Nur wenn man alle Medien liest, erschließen sich neue Erkenntnisse ....

 

Dem seltsamen Ergrünen der Welt auf der Spur

Unterm Strich ist in den letzten Jahrzehnten eine größere Fläche auf der Erde ergrünt als verbraunt, geht aus Satellitendaten hervor. (Bild: imaginima/iStock)

Es erscheint paradox: Obwohl der Regenwald in den Tropen großflächig vernichtet wird, breitet sich die Vegetation auf der Erde seit Jahrzehnten aus, geht aus Satellitendaten hervor.

In der Dezember-Ausgabe (2019) beleuchtet bild der wissenschaft, was es mit diesem Ergrünen auf sich hat.

Außerdem umfasst das Titelthema einen Blick auf den teils problematischen Zustand des deutschen Waldes.

….Es gebe zwar Regionen, die brauner würden, aber unterm Strich ist eine größere Fläche auf unserem Planeten ergrünt als verbraunt, so lautet das Fazit.

Im Titelthema „Die Welt ergrünt“ geht der bdw-Autor Jan Berndorff der Fragen nach, was hinter dem überraschend wirkenden Effekt steckt,

was die Entwicklung bedeutet und wie es weiter gehen könnte….

Was führt zum Zuwachs?

…Was die Ursache für die Zunahme der Vegetation betrifft, zeichnet sich eine Mischung von Faktoren ab, über deren einzelne Bedeutung offenbar nach wie vor Unklarheit herrscht…

.. Einige Experten sprechen demnach vor allem dem Effekt des erhöhten Kohlendioxid-Niveaus in der Atmosphäre eine große Rolle zu.

CO2 ist in den letzten Jahren vor allem als Treibhausgas berühmt geworden, denn es wird durch den Einfluss des Menschen in großen Mengen freigesetzt und sorgt für globale Erwärmung….

…Dabei wird oft vergessen, dass CO2 nicht nur ein „Problem“ ist, sondern auch ein Pflanzennährstoff: Pflanzen nehmen das Gas über ihre Spaltöffnungen aus der Luft auf

und produzieren daraus im Rahmen der Photosynthese energiereiche Verbindungen

 …Ob der Düngeeffekt durch die erhöhten Kohlendioxid-Gehalte der Luft der Hauptfaktor für die globale Ergrünung ist, bleibt allerdings fraglich…

 …Aufforstungsprojekte …fallen offenbar besonders ins Gewicht. In diesem Zusammenhang wird auch klar, dass die Ergründung der Welt nicht so positiv zu betrachten ist, wie man meinen könnte…

…Denn was aus der Ferne wie eine Ausbreitung der Natur wirkt, offenbart sich beim Detailblick oft als enttäuschend, geht aus dem Titelthema hervor…

Ernüchternder Detailblick

…Unter dem Strich, so sagen die meisten Experten, könne ökologisch gesehen das Phänomen des Ergrünens die Verluste nicht ersetzen….

…Abgerundet wird das Titelthema durch einen Blick auf den heimischen Wald: Demnach ist auch Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten waldiger geworden,

doch der Detailblick offenbar erneut Problematisches, berichtet der bdw-Autor Jürgen Nakott….

…Das Titelthema finden Sie in der Dezember-Ausgabe von bild der wissenschaft, die ab dem 19. November im Handel erhältlich ist….© wissenschaft.de - Martin Vieweg, 17. November 2019

Quelle: zitiert aus © wissenschaft.de

 

Ausführlich unter:

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/dem-seltsamen-ergruenen-der-welt-auf-der-spur/

 

Anm.:

Man muss nur lange genug rechnen … 

dann wird auch die gewünschte Aussage erreicht

 

Neue Berechnung des Umweltamtes:
 

Tempolimit wäre gut fürs Klima

Mit 180 Sachen oder schneller über die Autobahn: Das geht europaweit nur in Deutschland. Das Umweltbundesamt hat jetzt neu berechnet, was ein Ende des Rasens dem Klima bringen würde –

und die Debatte um ein Tempolimit damit abermals angeheizt. 

 Ein Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen würde dem Klima helfen, behauptet das Umweltbundesamt. (Foto: iStock)

…Klimaschutz schnell und kostenlos oder unnötige Gängelung? Mit neuenBerechnungen facht das Umweltbundesamt (UBA) den Streit

um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen weiter an….

…Wie die Behörde am Freitag (28.02.2020) mitteilte,

würde eine generelle Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde rund 1,9 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) im Jahr einsparen….

Vorige Berechnung war 21 Jahre alt

…Wirklich überraschend sind die neuen Zahlen nicht, aber für Tempolimit-Freunde hilfreich.

Denn die letzte UBA-Berechnung stammte aus dem Jahr 1999 und bezog sich nur auf Tempo 120.

 

Nun sind die Daten frischer…(???)

1,9 Millionen Tonnen sind nur rund 1,2 Prozent der 163 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente – eine Einheit, in die alle Treibhausgase umgerechnet werden –

des gesamten Verkehrsbereichs in Deutschland im Jahr 2018…

…Das UBA argumentiert, man habe in der Rechnung Pkw und leichte Nutzfahrzeuge angeschaut, die 39,1 Millionen Tonnen CO2 ausstießen.

Und da wären 1,9 Tonnen dann immerhin knapp fünf Prozent Minderung….

…Im Klimaschutzgesetz sind die CO2-Ziele künftig genau vorgegeben. Wer es nicht schafft, muss Sofortprogramme vorlegen.

Umweltministerin Schulze hat schon klar gemacht, dass aus ihrer Sicht das Tempolimit dann wieder auf den Tisch gehört.

Ein Sprecher sagte nun: Man werde "noch verschiedene Möglichkeiten haben", sich Emissionen und Maßnahmen anzuschauen….

 

"Weniger Rasen schützt das Klima"

…Umweltschützer fühlen sich von den neuen UBA-Zahlen bestätigt. "Jetzt hat es die Bundesregierung schriftlich: Weniger Rasen schützt das Klima", teilte Greenpeace mit.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) forderte Scheuer auf, "sein zu schwaches Klimaschutzprogramm zu überarbeiten und das Tempolimit mit aufzunehmen"…

…Die Union müsse sich "endlich von ihrer Raserideologie trennen", kommentierte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter

….Kürzlich hatte der Autofahrerclub ADAC sein jahrzehntelanges striktes Nein gegen ein Tempolimit aufgegeben

und wirbt nun für eine umfassende Untersuchung möglicher Folgen vor allem für die Verkehrssicherheit…. Teresa Dapp und Sascha Meyer, dpa/mer

Quelle: zitiert aus automobilwoche.de, u.a..,28.02.2020

 

Ausführlich unter:

https://www.automobilwoche.de/article/20200228/AGENTURMELDUNGEN/302289891/neue-berechnung-des-umweltamtes-tempolimit-waere-gut-fuers-klima

 

Anm. zu einem anderen Thema:

Das Lesen des nachfolgenden Zeitungsberichtes führt bei mir wieder zu neuen Zweifeln am menschengemachten Klimawandel.

Vor wenigen Wochen berichteten die „Klimaexperten“ darüber,

"Wie schnell das Abschmelzen der Polargebiete zur Zeit erfolgt, hervorgerufen durch den Klimawandel". 

Siehe auch auf dieser Seite weiter unten ausführlich kommentiert:

 

„Polkappen schmelzen: Kleine Temperaturänderungen führen zu exponentiellem Anstieg der Schmelzeze

…Die Forscher waren überrascht, wie wenig zusätzliche Erwärmung es braucht für große Ausschläge in der Eisschmelze…

…Mit anderen Worten: Die Erwärmung hat heute eine größere Auswirkung als früher.

Auch für die Antarktis gibt es alarmierende Nachrichten: Forscher der US-Raumfahrtbehörde Nasa haben mithilfe von neuen Karten der Eisgeschwindigkeit und der Eishöhe nachgewiesen,

dass selbst in der Ostantarktis das Eis schmilzt….

. .. Zwar ist dieser Eisverlust im Vergleich zur Westantarktis immer noch vergleichsweise klein, allerdings zeigt er, dass sich die Ostantarktis wandelt….

… Nasa-Glaziologe Alex Gardner, der an der Studie beteiligt war, vermutet, dass Meereseinflüsse die Ursache sein könnten,

die wiederum mit der Eisschmelze in der Westantarktis zusammenhängen…“

Quelle: zitiert aus „Frankfurter Rundschau online, 19.07.2019

 

Ausführlich unter:

https://www.fr.de/wissen/polkappen-schmelzen-schneller-gedacht-10945140.html

 

… und nun überraschen mich die Printmedien mit folgenden Schlagzeilen:

 

- Polarstern-Expedition: Eis stoppt Crew-Wechsel (Quelle: bild, 26.02.2020)

- Forschungseisbrecher "Polarstern" Dickes Meereis verzögert Crew-Wechsel bei Arktis-Expedition (SPIEGEL, 24.02.2020)

Verspäteter Crew-Wechsel auf «Polarstern» (Quelle: infranken.de, 25.02.2020)

Ausharren in der Arktis: Auf der einjährigen Expedition Mosaic verzögert dichtes Meereis den geplanten Personalwechsel an Bord des Forschungsschiffes «Polarstern». Nun wächst der Unmut an Bord. 

 

Die Mannschaft an Bord der „Polarstern“ muss länger bleiben. Ihre Versorgung ist aber gesichert Foto: dpa

Alles war eigentlich gut geplant. Mitte Februar (2020) sollte die derzeitige Mannschaft an Bord des deutschen Forschungsschiffes «Polarstern» abgelöst werden.

Doch jetzt stockt der Ablauf: Dichtes Meereis in der zentralen Arktis verzögert den Austausch um Wochen.

…Die «Polarstern» ist derzeit auf einer einmaligen Expedition mit dem Namen «Mosaic» unterwegs: Ein Jahr driftet sie durch die zentrale Arktis,

ohne eigenen Antrieb, angedockt an einer riesigen Eisscholle. Hundert Menschen, darunter vor allem Wissenschaftler, sind stets für zwei Monate an Bord.

Ein Wechsel hatte Mitte Dezember (2019) bereits gut geklappt…. 

Doch seit dieser Zeit ist das Meereis in der winterlichen Arktis stetig gewachsen, es ist bis zu 160 Zentimeter dick

und durch stürmische Winde mit vielen dichten Presseisrücken versehen. Offene und dünne Stellen sind rar…

 

 

 

Die „Polarstern“ befindet sich rund 160 Kilometer entfernt vom NordpolFoto: AWI

…Das Versorgungsschiff, die „Kapitan Dranitsyn“ sollte die Teilnehmer der Arktis-Expedition „Mosaic“ Ende Februar erreichen,

ein Ablöseteam und Versorgungsgüter bringen. Doch das Boot steckt fest…

…Nun stelle sich heraus, dass es vermessen gewesen sei, zu glauben, Mitte Februar (2020) mit einem konventionell betriebenen Schiff

in die zentrale Arktis zu gelangen…  

…Die «Polarstern» war im September 2019 von Tromsø aufgebrochen und driftet derzeit ohne Antrieb nur 150 Kilometer vom Nordpol entfernt.

Wenn die «Kapitan Dranitsyn» es schaffe, bis zur «Polarstern» und wieder zurück nach Norwegen zu gelangen, sei dies ein «großer nautischer Erfolg…

…Nach Ansicht von Haas hätte von vornherein der winterliche Fahrtabschnitt für eine längere Zeitspanne als die vorgesehenen zwei Monate geplant werden müssen. …

Quelle: zitiert aus infranken.de, 25.02.2020

 

Ausführlich unter:

https://www.infranken.de/ueberregional/newsticker-national/wirtschaft/verspaeteter-crew-wechsel-auf-polarstern;art14249,4912571

 

Lesermeinung

Übertriebene Angst ums Klima

Dieter Zimmermann aus Finsterwalde kann die „Klima-Hysterie“ nicht nachvollziehen.

 

Aufnahme von einer Fridays-for-Future-Demonstration im Januar 2019 in Berlin. Das Unwort des Jahres 2019 lautet „Klimahysterie“.

Mit dem Wort würden Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditiert,

 begründete die Jury die Wahl. © Foto: Christian Ditsch/epd

 

Anm.: Wer ist die sog. Jury und von wem wird sie eigentlich bezahlt?

 

Meine Ansichten zur „Klima-Hysterie“:

1. Klimaveränderungen hat es immer gegeben und sie werden auch in Zukunft stattfinden.

2. Etwa 90 Prozent aller klimafreundlichen Erscheinungen hängen von der Sonne ab, ohne Einfluss des Menschen.

3. Zahlreiche Vulkane sind ständig tätig mit Eruptionen von Lava, Asche und Gasen.

4. Aus dem Meeresboden steigen ebenfalls Gase auf.

5. Die Erdachse „trudelt“ - dadurch verlagern sich die Pole und damit auch die Klimazonen.

Zwischen der Saaleeiszeit und der Weichsel-Eiszeit lag die Eem-Warmzeit, in der es zum Beispiel bei uns in Mitteleuropa wesentlich wärmer war als heute.

6. Was kaum genannt wird: CO2 ist mit nur 0,04 Volumenprozent an der Erdatmosphäre beteiligt.

7. Die politisch Verantwortlichen nutzen die „CO2-Bedrohung“ um die Bürger zur Kasse zu bitten.

Anm.: Leider merkt das niemand

8. Wichtig wäre Folgendes: die Abholzung der Regenwälder verhindern, weltweite umfangreiche Aufforstungen.

Dieter Zimmermann, Finsterwalde

 

Hinweis der Redaktion:

Die Eem-Warmzeit hat vor etwa 126 000 Jahren begonnen und endete vor 115 000 Jahren. Benannt ist sie nach dem Fluss Eem in den Niederlanden.

Die Heranziehung der Warmzeit für Klimamodelle und heutige Klimaveränderungen ist nicht unumstritten.

Ebenfalls umstritten ist die oben genannte Schlussfolgerung, dass die Auswirkung des CO2 aufgrund des geringen Volumenanteils nicht so groß sei. Es gibt Ausführungen,

 wonach auch bei kleinen Mengen die Auswirkungen essenziell sind. Als Grund genannt wird die chemischen Struktur der CO2-Moleküle.

Diese sind besonders empfänglich für Wärmestrahlung. Deshalb heizen schon kleine Mengen CO2 die Atmosphäre stark auf (Treibhauseffekt).

Quelle: übernommen aus lr-online.de, 17. 02.2020

 

Wärmster Januar (2020) 

Klimawandel  

Weltweit höchste Temperatur seit Messbeginn registriert. 

Washington. Der vorige Monat (Januar 2020) war nach Angaben der US-Wet­terbehörde NOAA der weltweit wärmste Januar in ihrer 141-jähri­gen Messreihe.  

…Vier der wärmsten Januar-Monate wurden seit 2016 gemessen, die zehn wärmsten seit 2002 …  

…Die globale Tem­peratur habe 1,14 Grad Celsius über dem Januar-Durchschnitt des 20. Jahrhunderts von 12,0 Grad gelegen….  

…Die Temperatur sei sehr knapp über dem bisherigen Januar-Höchstwert aus dem Jahr 2016 gewesen…. 

…Nach NOAA-Angaben war der Januar besonders warm in großen Teilen Russlands, in Teilen von Skandinavien und in Ostkanada. Dort sei es mindestens 5 Grad wärmer gewesen als in den Regionen im Januar üblich…dpa

 

Quelle: zitiert Lausitzer Rundschau, 15.02.20

 

Anm.:

Den nachfolgenden Artikel muss man nicht unbedingt kommentieren.

Nebenbei bemerkt, die Volksrepublik China gehört zu den größten CO2 –Emittenten weltweit (etwa 30% Anteil), da wäre eine intensivere Forschung zur Dekarbonisierung dieses Landes angebrachter als das in Deutschland zu tun.

Aber  der Anfang ist gemacht:

Decarbonizing China's energy system - Modeling the transformation of the electricity, transportation, heat, and industrial sectors

Article (PDF Available)inApplied Energy 255 · December 2019with82 Reads

DOI: 10.1016/j.apenergy.2019.113820  

·  Thorsten Burandt, Technische Universität Berlin

·  Bobby Xiong, Technische Universität Berlin 

·  Konstantin Löffler, Technische Universität Berlin 

·  Pao-Yu Oei, Technische Universität Berlin

 

Quelle: zitiert https://www.researchgate.net/profile/Pao_Yu_Oei

 

Energiewende Lausitzer Klimaschule für Fortgeschrittene

Erderwärmung, menschengemachter Klimawandel, Verzicht auf fossile Brennstoffe – heiß debattierte Themen, die der Berliner Wissenschaftler Pao-Yu Oei in Cottbus erläutert hat.

Auch als Reaktion auf ein umstrittenes Cottbuser Projekt („Kleine Klimaschule“).

Dr. Pao-Yu Oei erklärt in Cottbus, wie die Energiewende funktionieren kann  © Foto: Andrea Hilscher  

 

Zur Person von Dr. Pao-Yu Oei

Pao-Yu Oei currently works at the Technische Universität Berlin and is head of a group on the transition from fossil fuels towards renewable energy sources.

He is an expert for the analysis of the effects of the decarbonization of the electricity sector focusing on the future for coal.

Pao-Yu Oei is a guest researcher at the German Economic Research Institute (DIW Berlin)

and managing editor of the Journal Economics of Energy & Environmental Policy (EEEP).

 

Sehr zu empfehlen sind an dieser Stelle die an der BTU von den Professoren Sinn und Schwarz im Rahmen des KomplexesEnergiewende und Klimapolitik in Deutschland“ 2019 gehaltenen Vorträge

mit dem Ziel sich auch einmal mit der tatsächlichen Datenlage bzw. mit den dazugehörenden Fakten auseinander zu setzen.

An dieser Stelle sind die Vorträge noch einmal zu hören bzw. nachzulesen:

https://www.b-tu.de/weiterbildung/offene-hochschule/seniorenuniversitaet/rueckblicke_vorlesungen_energiewende_in_dt.php

 

Ärger um die „Kleine Klimaschule“

Ende 2019 war die „Kleine Klimaschule“ bundesweit kritisiert worden, weil das Cottbuser Projekt längst widerlegte Informationen zum Klimawandel ins Netz gestellt hatte –

noch dazu mit finanzieller Unterstützung des Landes in Höhe von 40 000 Euro. Die Initiatoren der Klimaschule, der Verein Pro Lausitzer Braunkohle und ein Cottbuser Medienunternehmer,

haben die umstrittenen Inhalte von ihrer Internetseite genommen und kündigten an, die Seite „mit Hochdruck“ zu überarbeiten. Bis heute steht auf der Seite kleine-klimaschule.de:

„Die Kleine Klimaschule wird aktuell gründlich überarbeitet, auch unter Einbezug junger Klimaschützer und Experten.“ Andrea Hilscher

Quelle: zitiert aus lr-onlin.de, 31.01.2020

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/energiewende-lausitzer-klimaschule-fuer-fortgeschrittene-43160990.html

 

ZAHL DES TAGES  

70 Prozent höher als vor 10 Jahren ist die Belastung der Stromkunden durch Steuern, Abgaben und Umlagen. 2020 werde sie mehr als 36 Mrd. Euro (andere Quellen sprechen von bis zu 44 Mrd. Euro) erreichen,

teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft mit.

Mit 16,48 Cent pro Kilowattstunde seien die staatlich bedingten Kosten für Haushaltskunden so hoch wie nie und machen 52 Prozent des Preises aus. dpa  

Quelle: Lausitzer Rundschau, 12.02.2020  

 

Ausgangspunkt meiner nachfolgenden  Bemerkungen ist die obige Notiz.: 

An anderer Stelle sind diese Einnahmen schon einmal auf die einzelnen Jahre

hochgerechnet worden. 

Hier die entsprechenden Zitate: 

Energiewende – die Rechnung   (ohne eine signifikante Reduzierung der CO2- Emissionen zu erreichen)

…Düsseldorf Die Kosten der Energiewende belaufen sich für die Stromkunden auf 28 Milliarden Euro pro Jahr….

…Ein Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden zahlt somit 270 Euro im Jahr für die Umsetzung der Energiewende….

…Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für das Handelsblatt….

…Die Berechnungen beinhalten neben den Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien auch die durch die Energiewende verursachten Kosten des Netzausbaus.

Auch die jüngsten Beschlüsse zur zusätzlichen Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und zum Aufbau einer Kapazitätsreserve sind berücksichtigt…

…Die Energiewende ist mit der Annahme gestartet, dass die Energiekosten hierzulande beherrschbar bleiben und international in vergleichbarem Maße ansteigen.

Beides hat sich nicht bewahrheitet, klagt der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), angesichts der IW-Zahlen…

….Koalitionspolitiker sehen Handlungsbedarf: Die Folgen der Energiewende entwickeln sich zu einem bedrohlichen Standortnachteil, der Investoren abschreckt und Arbeitsplätze kostet…. 

Energiewende – die Rechnung

Bei der EEG-Umlage hat das IW eine "Kernumlage" von 5,957 Cent ermittelt, die von der eigentlichen Umlage von 6,17 Cent abweicht.

Die Kernumlage enthält allein die prognostizierten Kosten für 2015 - ohne Verrechnungen mit dem Vorjahreskonto. Analog wurde bei der KWK- und der Offshore-Umlage verfahren.

Bei den Netzentgelten hat das IW versucht, den Anteil zu ermitteln, der aus dem Netzentwicklungsplan und der Verteilnetzstudie des Bundeswirtschaftsministeriums folgt. Kosten,

die der Finanzierung des Bestandsnetzes dienen, bleiben unberücksichtigt. Hinzu kommen die Kosten für die Umsetzung der am 1. Juli verabschiedeten Eckpunkte

(Kapazitätsreserve, Erhöhung KWK-Förderung).

 Quelle: zitiert aus Handelsblatt, 05.11.2018 „

 

In Summe sind für den Umstieg auf erneuerbare Energien in Deutschland in den letzten fünf Jahren  mindestens 160 Milliarden Euro (Stand 2018) aufgewendet worden

ohne eine signifikante Reduzierung der CO2- Emissionen zu erreichen

 - die bisher aufgewendeten 160 Milliarden Euro bezahlt der Verbraucher mit

   Strompreisen, die zu den höchsten Europas gehören 

 

Dabei stellt sich die Frage, ob nicht abzuwägen wäre zwischen den

Einnahmen für das „Aufhalten des Klimawandels“ (etwa 28 Milliarden /Jahr) und den

Ausgaben, die für durch den Klimawandel entstandenen (bisher überhaupt noch nicht

beziffert) Schäden.

 

Es ist durchaus denkbar Teile der o.g. Einnahmen zu verwenden, um evtl. Ernteausfälle bestimmter Kulturen in Trockenjahren oder ähnliche Schäden durch Trockenheit

durch z.B. geeignete Beregnungsmaßnahmen auszugleichen.   

 

Experten warnen Trotz Regen – Dürre bleibt dramatisch in der Lausitz

…Gut, dass es regnet in der Lausitz. Wirklich helfen kann das den ausgedörrten Böden aber nicht. ..

Dürremonitor Oberboden des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung 1.2.2020. Bodenfeuchteindex des Oberbodens bis 25 cm Tiefe. Gelb bedeutet „ungewöhnlich trocken“, dunkelrot „außergewöhnliche Dürre“. Nur weiß wäre gut. © Foto: Helmholtz-Zentrum

…Bis zu 20 mm Niederschlag erwarten die Meteorologen an diesem Montag in Cottbus. Was manchem schon die Laune verdirbt, ist für Lausitzer Landwirte und die Natur nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn der Lausitz fehlt Wasser, sein Monaten….

…In den insgesamt äußerst trockenen Jahren 2018 und 2019 seien vor allem in Ostdeutschland nur rund zwei Drittel (66 Prozent) des üblichen Regens gefallen, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD)…

Dürremonitor: Lage in der Lausitz „außergewöhnlich“

….Das zeigt sich auch beim Blick auf den Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Der ist in Teilen Deutschlands – vor allem der Lausitz – seit Monaten tiefrot. Das Symbol steht für „außergewöhnliche Dürre…

…Die Oberböden sind schon wieder unter einer beginnenden Dürre…Auch das zeigen die Karten des UFZ nur allzu deutlich. Denn während sich die Lage im Rest Deutschlands entspannt, bleibt rund um Cottbus die Warnfarbe rot für extreme Dürre, in Döbern-Land an der Neiße sogar weiter dunkelrot…

 

Grundwasser zuletzt in den 1990er-Jahren so niedrig

…Auswirkungen hat das zum Beispiel auf das Grundwasser. Seit 2013 sinken die Grundwasserstände in Sachsen und der Lausitz.

Aktuell wird an rund 90 Prozent der 167 Messstellen der für Januar typische Grundwasserstand um etwa 60 Zentimeter unterschritten…

 

Anm.:

Diese Angaben können so ohne einen Bezug auf die hydrogeologischen Einheiten  nicht gemacht werden

 

Katastrophale Folgen für die Natur

…. Derzeit arbeitet ein BTU-Wissenschaftler als Koordinator an einem EU-Forschungsprojekt, in dem Niederschläge auf Ackerböden mit sogenannten Regenausschlussdächern künstlich reduziert werden…

…Der Wald ist ebenfalls betroffen: Vor allem stirbt die Fichte auf immer größeren Arealen ab, aber auch Kiefern, Eichen und Buchen geht es schlecht….“

…Die Schaffung von mehr Mischwäldern und die Aufforstung mit trockenresistenten Bäumen wie nordamerikanische Küstentannen oder Douglasien brauchen Zeit...

Es fehlt ein ganzer Jahresniederschlag

…Helfen könnten mehrere überdurchschnittlich nasse Monate in Folge mit großflächigen und länger anhaltenden Niederschlägen, die die Böden nachhaltig durchfeuchten….

…Das gesamte Regendefizit bezogen auf den Zeitraum 2018 und 2019 beträgt in bestimmten Landesteilen „schon einen ganzen Jahresniederschlag“…

…Dürren werden nicht zum neuen Normalzustand in Mitteldeutschland und auch ganz Deutschland werden. Man muss sich jedoch auf häufigere und größere Ereignisse dieser Art einstellen… Bodo Baumert

 Quelle: zitiert aus lr-online.de, 03.02.2020

 Ausführlich unter: 

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/experten-warnen-trotz-regen-_-duerre-bleibt-dramatisch-in-der-lausitz-43224274.html

 

Anm.:

Die Zahl der Realisten („Klimaskeptiker“) steigt ….

Lesermeinung „Wir können das Klima nicht schützen“

Karl Kastner aus Cottbus ist überzeugt, dass der Klimawandel ein nicht zu beeinflussendes Phänomen ist,

dass dessen Auswirkungen durch die richtigen Maßnahmen aber abgemildert werden könnten.  

Teilnehmer der Klima-Demonstration Fridays for Future Mitte Juni 2019 in Hamburg. © Foto: Georg Wendt/dpa

Die Horrorgeschichten zum Klimawandel, die uns von einigen Politikern und den Medien aufgetischt werden, sollen erschrecken und zum Nachdenken anregen.

Soweit so gut.

Denken aber die Menschen tatsächlich darüber nach und kommen zu eigenen Schlüssen, so werden sie als Klimaleugner und Umweltsäue verunglimpft.

Dabei ist es (...) dem Klima herzlich egal, was die Menschen machen, wir können es auch nicht schützen. (...)

Klima wandelt sich schon immer

Seit die Erde eine Atmosphäre hat, wandelt sich das Klima. Es wird mal heißer, mal kälter und die Zusammensetzung der Luft hat sich seit den Ur-Ozeanen

und den ersten Lebewesen verändert. CO2 entsteht beim Atmen genauso wie bei der Verbrennung von Kohlenstoff,

wird aber andererseits von Pflanzen aufgenommen und wieder in Kohlenstoff und Sauerstoff aufgespalten.

Der Anteil in der Luft ist in den letzten Jahrhunderten auch nicht gestiegen und liegt bei 0,038 Prozent. Jetzt argumentieren die Klimaaktivisten:

„Ja, aber es gibt immer weniger Bäume, die das CO2 aufnehmen können!“

Das stimmt, aber das können wir hier in Deutschland nicht wirklich ändern. Begründung: Hier muss für jeden gefällten Baum Ersatz gepflanzt werden und man ist seit Jahren dazu übergegangen,

sich von den Monokultur-Wäldern zu entfernen.

Die meisten Bäume werden in den großen Waldgebieten in Afrika und Südamerika gefällt, von geldgierigen Investoren und armen Bauern. (..) Viel wichtiger wäre es, die dafür Verantwortlichen zu bestrafen.

 

Alternativen mit vielen Mängeln

Was das Thema Ernährung betrifft, stimmt es, dass viele Menschen zu viel Fleisch essen und das täglich Lebensmittel verschwendet werden. Nur erfolgt dies in der gehobenen Gastronomie,

in Großküchen und besonders im Einzelhandel. (...)

Gerade in den Supermärkten lauern „Klimasünden“ in großer Zahl. Avocados verbrauchen sehr viel Wasser, andere Obst- und Gemüsesorten ebenso

und werden dann auch noch einmal rund um die Erde geflogen. Wer also auf das „moderne Superfood“ besteht, schadet der Umwelt genauso.

Im Bereich der Energieerzeugung gibt es zurzeit noch keine Alternative, um bei der Gewinnung elektrischer Energie auf Atomkraft und fossile Energieträger ganz zu verzichten.

Für mehr Wasserkraftwerke haben wir zu wenig Flüsse mit genügend Gefälle und Fließgeschwindigkeit, Gezeitenkraftwerke lohnen sich an den Küsten kaum.

Die ganze Landschaft mit noch ein paar zehntausend Windrädern zu verunstalten, bringt auch nichts, abgesehen davon, dass gerade die Flügel Sondermüll sind

und sich nicht wiederverwerten lassen. Solarzellen haben nach wie vor einen geringen Wirkungsgrad und sind eben auch wieder Sondermüll, ihre Produktion ist energieaufwändig und schadstoffintensiv.

Nicht für E-Mobilität gerüstet

Und wie sollen alle in Deutschland zugelassenen Kfz als E-Auto der jetzigen Bauweise ausgeführt werden?

Die Unmengen an Lithium und Kobalt für die Akkus werden in einem umweltschädlichen Prozess gewonnen, und es ist kaum absehbar, ob es überhaupt genug davon auf der Erde gibt.

Hinzu kommt: Wie will man alle Akkus laden? Die Energiemenge, die im deutschen Energie-Verteilnetz zur Verfügung steht, reicht bei Weitem nicht aus.

Es müsste nach vorsichtigen Schätzungen fünf Mal so viel elektrische Energie bereitgestellt werden, und dann sind immer noch nicht die Haushalte und die Betriebe versorgt.

Das Netz selbst gibt es auch physisch nicht her, es ist viel zu schwach dimensioniert. Es wäre schon unmöglich,

hier in Cottbus für alle Parkplätze Ladesäulen aufzustellen, geschweige denn, Autobahnparkplätze zu versorgen.

Rechnen wir doch einfach mal: Ein Parkplatz an der Autobahn verfügt zum Beispiel über 200 Lkw-Stellplätze.

Laden alle gleichzeitig mit dem Schnelllader mit 350kW. wäre da eine Anschlussleistung von 70 Megawattstunden notwendig. Ein Kraftwerksblock mit 1000 MW reicht dann gerade mal für 14 Parkplätze (...).

Aus meiner Sicht ist und bleibt die Alternative Wasserstoff. Dabei sollte in Versuchen festgestellt werden, ob es effektiver ist, den Wasserstoff direkt zu verbrennen

oder mittels Brennstoffzelle in elektrische Energie umzuwandeln und dann Elektromotoren anzutreiben. (...)

Karl Kastner, Cottbus

Quelle: lr-online.de,07.02.20

 

 Anm.:  

… und so sah die Panikmache (durch wen eigentlich angeheizt) für die zu erwartende Ernte  2019 aus.

 Die Hysterie wurde geradezu von allen Medien gepflegt…   

 

Erntebericht Weniger Getreide, guter Wein

Agrarministerin Klöckner legt Erntebericht vor und lehnt Dürrehilfen ab.

29. August 2019, 20:01 Uhr•Berlin 

Nachzulesen unter:

Erntebericht Weniger Getreide, guter Wein  

Bilanz zweier Sommer Viele Hitzetote, große Waldbrände und hohe Ernteausfälle in der Region

Der Sommer ist vorbei, doch die Folgen bleiben. Zwei Hochsommer in Folge haben Spuren an Fauna, Flora und Mensch in Brandenburg und Sachsen hinterlassen.

12. Oktober 2019, 14:20 Uhr•Cottbus 

Nachzulesen unter:

Bilanz zweier Sommer Viele Hitzetote, große Waldbrände und hohe Ernteausfälle in der Region  

Nach Hitze und Trockenheit Dürre Ernte: Steigen jetzt die Preise?

In vielen Regionen Deutschlands leidet die Landwirtschaft unter Hitze und Trockenheit. Das Getreide musste früher als üblich notgeerntet werden.

Was kommt davon bei den Verbrauchern an?

08. Juli 2018, 18:31 Uhr•Oldenburg/Berlin/Region,dpa

 

Oldenburg/Berlin/Region

Nach Hitze und Trockenheit Dürre Ernte: Steigen jetzt die Preise?

 

... und so fiel das Ernteergebnis 2019 tatsächlich aus:

Mehr Getreide (z.B.) in Sachsen geerntet  

Trotz der langen Dürreperiode (2019) fiel der Ertrag, den die Bauern von den Feldern holten, höher aus als im Vorjahr. 

Kamenz. Die Getreideernte in Sachsen ist im vergangenen Jahr besser ausgefallen.

Mit einem Durchschnittsertrag von 67 Dezitonnen je Hektar wurden in Sachsen 6,6 Dezitonnen je Hektar mehr Getreide geerntet als im Jahr zuvor.

Das entspricht einer Gesamtmenge von 2,6 Millionen Tonnen, wie das Statistische Lan­desamt in Kamenz am Montag mitteilte.

Aufgrund der langen Trockenheit seien im Vergleich zum sechsjährigen Mittel aber er­neut erhebliche Ernteausfälle zu verzeichnen:

3,7 Dezitonnen je Hektar weniger bei Getreide, 3,6 Dezitonnen weniger bei Win­terraps, 52 bei Kartoffeln und rund 44 bei Zuckerrüben. 

Laut der Bilanz für 2019 brachten die Landwirte 33,5 Dezitonnen je Hektar Winterraps (+3,1) ein,

die Gesamtmenge sank wegen der reduzierten Anbaufläche um rund 58 100 auf 324 700 Tonnen.  

Bei Zuckerrüben lag der Durchschnittsertrag tim fast ein Viertel über dem Vorjahr, zudem wurden 25 000 Tonnen mehr Kartoffeln geerntet.dpa/uj 

Getreideernte fiel besser aus als erwartet.Foto: dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 28. 01. 2020

 

27.01.2020

Bessere Getreideernte in Sachsen

 Näheres unter:

https://www.agrar-aktuell.de/Nachrichten/Getreideernte-2019

 

 

Anm.:

Mit den nachfolgenden Ausführungen erklärt sich auch die Motivation für den  „Kampf gegen den Klimawandel“

 

 Qui bono?  - hier ist ein Teil der Antwort

 

Diese Unternehmen haben vom „Kampf gegen den Klimawandel“ reichlich profitiert

Von Reinhard Werner25. Januar 2020 Aktualisiert: 25. Januar 2020 9:00 

 

Das Finanzportal Bloomberg hat eine Rangliste von Personen erstellt, die der „Kampf gegen den Klimawandel“ reich gemacht habe.

 

Es werden nur Wirtschaftsunternehmen aufgezählt. Ein Großteil davon befindet sich in China, die Mehrzahl profitiert auch von Subventionen.

 

Elon Musk, Mitgründer und Chef von Elektroauto-Pionier Tesla hat vom "Kampf gegen den Klimawandel" am meisten profitiert.Foto: Uli Deck/dpa

Ein Bloomberg-Ranking, dessen Ergebnisse das „Manager-Magazin“ dokumentiert, soll zum einen den Behauptungen

von „Klimaschutz“-Aktivisten wie Greta Thunberg etwas entgegensetzen,

die stetig klagen, Politik und Wirtschaft würden zu wenig gegen die angeblich menschengemachte Erderwärmung unternehmen. 

Gleichzeitig soll die Auflistung von Personen und Unternehmen, die mit Geschäftsideen reich geworden sind,

 

die einen Bezug zu erneuerbaren Energien oder ökologischen Belangen haben,

 

 offenbar auch dazu beitragen, dem Argwohn gegenzusteuern,

 

 „Klimaschutz“ müsse zwangsläufig in eine staatliche Kommandowirtschaft führen, in der kein Platz mehr für unternehmerische Freiheit bleibe.

 

 

Der prominenteste Name auf der Liste ist der von Elon Musk, Mitgründer und Chef von Elektroauto-Pionier Tesla.

Er liege, so Bloomberg, mit einem Gesamtvermögen von 27,6 Milliarden US-Dollar zum Stichtag 31.12.2019 auf Platz 2 der Liste hinter dem Gründer des chinesischen Batterieherstellers CATL, Zeng Yuhun,

der unter anderem Daimler, Toyota, BMW und Volvo mit Akkus für Elektroautos beliefert. 

 

„Erträge durch Klimaschutz“ extensiv ausgelegt 

Musks Vermögen aus „grünen“ Aktivitäten liege bei 14,6 Milliarden US-Dollar. Yuhuns aus – häufig wenig ökologisch hergestellten – Batterien für E-Autos stammendes Vermögen beläuft sich auf 16,7 Milliarden US-Dollar. 

Mit 7,3 Milliarden US-Dollar aus „grüner“ Wirtschaftstätigkeit rangiert der Gründer des ostfriesischen Windanlagenherstellers Enercon, Aloys Wobben, auf Platz 3. Im

Jahr 2018 lag sein Weltmarktanteil bei sechs Prozent. Mittlerweile dürfte das Vermögen zurückgegangen sein: Enercon hat jüngst die Entlassung von 3000 Mitarbeitern angekündigt. 

Der australische Unternehmer Anthony Pratt, der mit 6,8 Milliarden US-Dollar auf  Platz 4 liegt, verdient sein Geld gar nicht mit Produkten rund um Mobilitäts- oder Energiewenden,

 

sondern mit Wellpappe und recyceltem Papier – also klassischen Innovationen zur Ressourcenschonung, die bereits seit Jahrzehnten bekannt sind. 

Von den Plätzen 5 bis 10 gehen zwei an chinesische Hersteller von Solaranlagen und einer an einen chinesischen Hersteller von Elektroautos.

Zudem werden noch der spanische Wind- und Solaranbieter Acciona, das thailändische New-EnergyKonglomerat Energy Absolute und das US-Start-up Nikola Motor gelistet, das mit Wasserstoff betriebene Trucks herstellt. 

 

Reichtum steht und fällt vielfach mit staatlichen Subventionen

In Summe zeichnet sich ab, dass eine Vielzahl jener Unternehmer, die durch „grüne“ Geschäftsideen zu Vermögen gekommen sind, in hohem Maße von staatlichen Subventionen profitierte.

Dies betrifft nicht nur die chinesischen Unternehmen, sondern auch europäische wie Enercon oder Acciona. Wie das Beispiel Enercon zeigt, können diese Unternehmen schnell in Krisen geraten,

 wenn es nicht mehr gelingt, den Markt zu überlisten. Bereits im Verlaufe der 2010er Jahre bekamen das einst hoffnungsfroh gestartete Gründungen wie Solarworld oder Q-Cells zu spüren. 

Was zusätzlich auffällt: Auf der Liste von Personen, die durch den „Kampf gegen den Klimawandel“ reich geworden seien, befinden sich ausschließlich Unternehmer.

Eine Bloomberg-Liste über Politiker, Experten, Forschungsinstitute oder NGOs, denen der „Klimaschutz“ deutliche Vermögenszuwächse eingebracht hat, ist bis dato nicht bekannt.

  

Zitiert aus:

https://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/diese-unternehmen-haben-vomkampf-gegen-den-klimawandel-reichlich-profitiert-a3135045.html?meistgelesen=1

 

https://www.manager-magazin.de/fotostrecke/wen-der-kampf-gegen-klimawandel-reichgemacht-hat-fotostrecke-172257.html

 

Anm. zum folgenden Artikel:

Günstige Klimaschutz-Bilanz als Folge des Klimawandels?

FBTWmail

Das lässt für die Energiewende hoffen: In Deutschland gehen die Kohlendioxid-Emissionen im abgelaufenen Jahr stark zurück.

Vor allem weil immer mehr Strom von Windrädern und Solaranlagen kommt. In anderen Sektoren gibt es allerdings noch Nachholbedarf - im Verkehr wurde sogar mehr CO2 ausgestoßen.

…Weniger Kohlestrom und dafür mehr Windkraft: Die Energiewende hat den Treibhausgas-Ausstoß in Deutschland Experten zufolge im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief gedrückt.

Im Vergleich zu 1990 seien die CO2-Emissionen um etwa 35 Prozent gesunken…

 …Damit sei das 40-Prozent-Ziel für das nun laufende Jahr überraschend doch wieder "in greifbarere Nähe" gerückt...

 29.11.19

Sogar Grüne setzen auf Atomkraft Ist die Energiewende noch zu schaffen?

 

Nachzulesen unter.

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Ist-die-Energiewende-noch-zu-schaffen-article21426727.html

 

Anm.:  

…Der Rückgang von mehr als 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) im Vergleich zum Vorjahr gehe allerdings nur auf die Stromproduktion zurück…

…Die Erneuerbaren Energien - also Wind-, Solar- und Wasserkraft sowie Biomasse - hätten einen Rekordanteil von 42,6 Prozent des Bruttostromverbrauchs gedeckt,

heißt es in der Auswertung weiter. Der gestiegene CO2-Preis der EU für die Energiewirtschaft habe die klimaschädliche Stromgewinnung aus Stein- und Braunkohle weniger rentabel gemacht,

sie sei deswegen stark zurückgegangen…

…Die Stromproduktion aus Erdgas habe deutlich zugelegt. Erdgas ist zwar auch ein fossiler Brennstoff, aber weniger klimaschädlich als Kohle….

…Im Verkehr dagegen seien die Treibhausgas-Emissionen sogar gestiegen - auch wegen des SUV-Trends. Diese Fahrzeuge sind groß und verbrauchen…

…Der Verbrauch von Diesel und Benzin nahm 2019 zu. Dasselbe gilt für Heizöl - dabei spielte aber eine große Rolle, dass Heizöl-Tanks auf Vorrat gefüllt wurden….

Laut Experten droht eine "Ökostrom-Lücke"

…Die bisherige nationale Klimapolitik von Union und SPD hat nach Einschätzung Graichens wenig bis nichts mit dem Fortschritt im Klimaschutz zu tun..

…Der Stromverbrauch erreichte Agora Energiewende zufolge im vergangenen Jahr (2019) den niedrigsten Stand seit der Jahrtausendwende.

Das liege aber (Anm.: angeblich) am geringeren Wirtschaftswachstum und der konjunkturellen Lage der energieintensiven Industrien, etwa des Stahlsektors….

 

Anm.:

… und nicht zu vergessen (und wird immer wieder gern heruntergespielt) an den Folgen des „Klimawandels: milde Winter, warme Sommer. (s, Bemerkung unten)

 

13.11.19

Schwächelnder Zukunftssektor Akzeptanz von Windkraft-Anlagen bröckelt  

…Zudem warnte Graichen (von der Denkfabrik Agora Energiewende), dass mit den Rekordmeldungen aus dem Ökostrom-Bereich bald Schluss sein dürfte - stattdessen drohe eine "Ökostrom-Lücke".

Ein Grund: Der Anteil an Atomstrom lag 2019 noch bei 12 Prozent, zum Ende des Jahres ist das AKW Philippsburg vom Netz gegangen.

Ende 2022 soll der Atomausstieg abgeschlossen sein. Außerdem soll etwa beim Verkehr Strom - und zwar Ökostrom - zunehmend Mineralöl als Antrieb ersetzen.

Betrachtet man nicht den Stromverbrauch, sondern den gesamten Energiemix, haben die erneuerbaren Energien bisher nur einen Anteil von knapp 15 Prozent.

Da zugleich der Ausbau vor allem von Windrädern nicht mehr so schnell vorankommt, könne Kohlestrom den Atomstrom teilweise ersetzen - zulasten des CO2-Ausstoßes.

"Ohne Windkraft werden wir weder den Kohleausstieg noch die Klimaschutzziele erreichen", meint Herr Graichen von der Denkfabrik Agora Energiewende

Quelle: zitiert aus n-tv.de

Ausführlich unter: 

https://www.n-tv.de/politik/CO2-Ausstoss-ist-2019-stark-gesunken-article21492127.html

 

Anm.:

Nach den milden Wintermonaten des Vorjahres und den sog. Katastrophensommern“ sind die CO2 –Emissionen völlig „überraschend“ gesunken.

Dabei führte sicherlich nicht nur der Anstieg des Anteils „Erneuerbarer Energien“ zu diesem erfreulichen Ergebnis, sondern maßgeblich spielen

der milde Winter 2018/2019 und der warme Sommer 2019 eine entscheidende Rolle (also durchaus positive Erfolge des „Klimawandels“ –

Anstieg der Durchschnittstemperaturen führen zu einem geringerem Energieverbrauch und damit zu geringeren CO2-Emissionen ).

Ist eigentlich doch logisch, aber für viele kommt diese Erkenntnis völlig überraschend.

 

Damit stellt sich immer wieder die Frage:

Für wie dumm wird eigentlich „Otto Normalverbraucher„ gehalten

und wem nutzen eigentlich diese sog. Informationen – CUI BONO.

 

Kohleausstieg Was Lausitzer von den Briten lernen können

Ein Besuch von Fachleuten aus England und Kooperationsangebote aus Skandinavien aus erster Hand für Unternehmer. In Sachen Kohleausstieg entwickelt sich

die Lausitz zu einer Drehscheibe für den Technologie- und Erfahrungsaustausch.

…Für Dienstag, 28. 01.2020, hat die Industrie- und Handelskammer Cottbus ihre Mitglieder zu einem Workshop

unter dem Titel „Skandinavien: Vorreiter in Klimaschutz und Nachhaltigkeit“ eingeladen…

…Die Wirtschaft in den skandinavischen Ländern entwickelt und investiert seit langem kräftig in Themen wie Energieeffizienz in der Produktion,

Ausbau der Erneuerbaren Energien, fossilfreie Energiegewinnung, intelligente Stromnetze, alternative Antriebe und Elektrifizierung des Transportsektors….

England als Vorreiter beim Kohleausstieg

…In dieser Woche bereits waren britische Wirtschaftsförderer und Gewerkschafter in Cottbus zu Gast, um mit ihren deutschen Kollegen und mit Wissenschaftler der BTU Cottbus-Senftenberg

Erfahrungen rund um den Strukturwandel auszutauschen. Es ging um gelungene Beispiele für den Energieumbau auf der britischen Insel und auch um die dabei auftretenden Schwierigkeiten….

…Auch wenn sich Deutschland inzwischen gern als Vorreiter für den energetischen Strukturwandel darstellt, ist es keineswegs so, dass die Briten als ahnungslose Neugierige in die Lausitz kamen….

… Wenn es nämlich um geht, Großbritannien ist beim Kohleausstieg Deutschland in einigen Bereichen weit voraus. Die letzte Steinkohlemine in Nordengland wurde im Jahr 2015 geschlossen…

…Schon 2008, vor mehr als zehn Jahren, hatte sich Großbritannien ein eigenes Klimaschutzgesetz gegeben, das die Weichen in Richtung Kohleausstieg stellte…

…Die britischen CO2-Emissionen betrugen demnach im Jahr 2018 nur noch rund 360 Millionen Tonnen. Das sind rund 39 Prozent weniger als im Referenzjahr 1990. …

…Damit Die Pro-Kopf-Emissionen der Briten liegen mittlerweile bei nur noch 5,4 Tonnen jährlich. Das sei der niedrigste Stand seit 1858,

berichtete das Online-Portal „klimareporter“ bereits im vergangenen Jahr (2018).

 

Der Windmühlenpark Middelgrunden in Dänemark. Riesige Möglichkeiten zur CO2-freien Stromerzeugung in Nord- und Ostsee.
© Foto: Foto: ddp

…In Deutschland liegen die Emissionen bislang nur rund 32 Prozent (???) unter dem Niveau von 1990….

…Der Pro-Kopf-Ausstoß in Deutschland ist fast doppelt so hoch wie in Großbritannien – bei rund neun Tonnen CO2 pro Jahr….

Die Briten machen Strom aus flüssiger Luft

Dabei muss berücksichtigt werden, dass das Vereinigte Königreich der Kernenergie nicht - wie Deutschland –

abgeschworen hat und rund 14 Prozent seines Stroms mit der Kernspaltungstechnologie erzeugt….

…Auch hatten die Briten bereits in den 1970er Jahren damit begonnen massiv Gaskraftwerke zu bauen, nachdem in der Nordsee

riesige Erdöl- und Erdgasfelder erschlossen worden waren…

…Die Engländer machen immer wieder auch mit bemerkenswerten Pilotprojekten für eine klimaneutrale Energieversorgung der Zukunft international auf sich aufmerksam.

Für Schlagzeilen sorgte in den vergangenen Monaten ein besonderes Speicherkraftwerk. Das britische Unternehmen Highview Power arbeitet dabei mit der Verflüssigung von Luft….

…Für Internationale Aufmerksamkeit sorgt auch das Großkraftwerk Drax, in Nordengland, das Holzpellets statt Kohle zur Stromerzeugung nutzt.

Die Technologie  ist nicht unumstritten, weil dazu riesige Holzmengen aus Übersee – meist Kanada – auf die britische Insel transportiert werden…. Jan Siegel

 Quelle: zitiert aus lr-online.de, 22.01.2020 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kohleausstieg-was-lausitzer-von-den-briten-lernen-koennen-42834596.html

 

Anm.:

Was wollen wir von den Briten lernen, außer Kohleausstieg?

Reiche Gas- und Ölvorkommen :            Fehlanzeige

Nutzung der Kernspaltungstechnologie: Fehlanzeige

 

Mit dem Wissen wächst der Zweifel

Johann Wolfgang von Goethe

 

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Hier ist die Fortsetzung mit älteren Artikeln:

Meinung: Zwischen Wölfen und Radlern

https://www.welt.de/kultur/article191196809/Zwischen-Woelfen-und-Radlern-Mein-Albtraum-von-einer-Welt-nach-dem-Sieg-der-Oekologie.html

 

Falls der Link nicht mehr funktioniert, hier der Original Artikel:

 

Mein Albtraum von einer Welt nach dem Sieg der Ökologie

Von Elmar Krekeler , Welt-Redakteur, Feuilleton  

Jede Kreuzung ein Schlachtfeld. WELT-Autor Elmar Krekeler wacht nach einem schlimmen Traum schweißüberströmt und panisch auf

Unser Autor sah im Traum eine Welt, in der alle Talkshow-Forderungen für eine saubere Welt verwirklicht worden sind. Es war ruhig. Alle waren schlank. Nur in Berlin funktionierte immer noch nichts.

Es hätte so schön sein können an diesem Morgen. Unruhig waren die Träume gewesen. Still war es auf der Straße vorm Haus. Kein einziges weißes Zeichen stand am blauen Himmel überm Müggelsee.

Kein Lärm vom Landeanflug auf Willy Brandt war zu hören. Lautlos huschten die Autos vorbei. Es waren nicht viele. Sie waren groß.

Das Heer von Radlern, durch das sie pflügten, drohte sich gegenseitig mit den Fäusten. Radfahren war Krieg. Das war es in Berlin immer gewesen. Jetzt erst recht. Denn jetzt waren es mehr. Und sie hatten es eilig.

Und sie waren sauer.

Weil sie ihre feine Funktionswäsche mit der schlechten Umweltbilanz nicht mehr tragen durften. Weil alle sauer waren. Das waren in Berlin immer alle über alles gewesen. Jetzt war alles noch schlimmer.

Dass Autos mit Verbrennungsmotoren (selbst alte Käfer und 911er Porsche) nur noch in Funparks vor der Stadt gefahren werden durften und sich dafür alle in die S-Bahnen, in die Straßenbahnen pferchen mussten,

von denen es auch nicht mehr und nicht mehr funktionsfähige gab als Mitte der 90er – Berlin bleibt halt Berlin, gerade in schlechten Träumen – hatte die Lage keineswegs entspannt.

Jede Kreuzung ein Schlachtfeld. Jede Straßenbahnhaltestelle ein Kampfplatz um einen der raren Plätze in den zu allen Zeiten proppevollen Bahnen. Der Absatz von anabolen Steroiden hatte den von Partydrogen längst überschritten.

Was nicht mehr ganz so schwer war. Der Strom der Clubhopper aus aller Herren Länder war eh zum Erliegen gekommen, seit der Pleite von easyjet und von Ryanair – das Berghain hatte man in eine Forschungsanstalt

für künftige Gemüse umgewidmet, speziell für Pilze.

Auch die Kinder waren traurig

Die Aggressivität auf den Straßen hatte das veränderte Dopingverhalten der gemeinen Bevölkerung natürlich nicht gerade gesenkt, nicht nur unter den Radfahrern.

Für die muskuläre Beschaffenheit der Berliner wären die leistungssteigernden Pillen, die man im Görlitzer Park für kleines Geld an jedem Busch kaufen konnte, gar nicht nötig gewesen.

Denn sie waren auf einmal sowieso sehr fit, diese Berliner. Die Fettleibigkeit hatte extrem abgenommen, seit aus Gründen der Ökobilanz, so hieß es wenigstens, die Aufzüge abgeschaltet worden waren.

Quelle: Welt, 02.04.2019

 

Leserbrief von Herrn Lothar Marten, Doberlug-Kirchhain 

Rest der Welt auf Klimapfad bringen 

Zur Diskussion um die CO2-Steuer 

Wir haben die höchsten Strompreise und überdurchschnittlich hohe Kraftstoffpreise und alles im Sinne des Klimaschutzes? Der nächste Schritt: eine Steuer für CO2.

Warum nicht gleich fürs Atmen?

Liebe Politiker, ist es nicht an der Zeit, mal ein Konzept zu erstellen, welches Leben und Klimaschutz gleichwertig behandelt?

Oder sollen die Schildbürgereien so weitergehen?

Zuerst werden die sichersten Atom­kraftwerke abgeschafft und jetzt folgen die modernsten Kohle­kraftwerke!

Bestimmte Regionen werden mit Windrädern vollgepflastert und sicher bald entsiedelt sein.

Wir sollen auf PKW, Flug- und Schiffsreisen verzichten und als Krönung werden unausgegorene E-Fahrzeuge favorisiert, deren CO2-Bilanz (Akku) nicht besser ist als jene aktueller PKW.

Der Diesel wird verteufelt, weil sein Feinstaubausstoß zu hoch ist, obwohl dieser Feinstaub in allen Lebensbereichen anfällt und dort wesentlich höher ist.

Prakti­sche Plastikprodukte werden we­gen der Umweltverschmutzung verteufelt, obwohl wir weltweit eines der ausgereiftesten Entsor­gungssysteme (Tonnen) haben,

und kaum ein deutscher Bürger Anteil an der Situation der Ozeane hat. (...) 

Sicher ist doch aber selbst wenn noch mehr solcher unausgegorenen Ideen in den Wahlkampf geworfen werden, um Deutschland klimaneutral zu machen:

Das Weltklima wird sich nicht positiv beeinflussen lassen. Denn dafür sind wir viel zu klein, nur die Le­bensqualität geht weiter bergab.  

Vielleicht sollte mancher Politiker auch ab und zu mal den abgewandelten Satz "Germany first" im Kopf haben

und weitergehende Anstrengungen unternehmen, den "Rest" der Welt auf den richtigen Klimapfad bringen.

Quelle: Lausitzer Rundschau, 15.05.2019

Anm.:  

Hier handelt es sich nicht, wie uns immer wieder versichert, um eine Einzelmeinung. 

Es sollte endlich ein durchdachtes nachhaltiges Energiekonzept auf den Tisch kommen, das auch von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen wird (Volksabstimmung …) 

Man darf sich nicht länger von selbst ernannten Klimaexperten und ihrer Meinung treiben lassen, so dass jeglicher Sinn für die Realität verloren geht.

 

Anm.:

Vielleicht sollte sich „Umweltbewahrer“ oder solche, die sich dafür halten,  Argumentationen und Meinungen von Biobauern gegenüber aufgeschlossener zeigen, um sich ein Urteil,

z.B. in Sachen Insektensterben  bilden zu können.   

Und nicht irgendwelchen Parolen hinterher zu laufen – das ist purer Populismus.

 

Ökologie im Spreewald

„Artensterben? Reine Panikmache“

…Unterspreewald. Frank Michelchen (53) arbeitet seit 30 Jahren als Biobauer. Doch auch mit seinen Kollegen aus der konventionellen Agrarwirtschaft versteht er sich gut.

Der Spreewälder wehrt sich gegen Schuldzuweisungen von Umweltschützern. Ohne Landwirtschaft gäbe es weit mehr Probleme….

….Frank Michelchen ist kein Mann für einfache Antworten. Der Biobauer züchtet vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, pflanzt für seine Bienen alte Obstbaumsorten und kümmert sich als Angler um den Aalbesatz der Spree.

…Trotzdem sagt er:

Das mit dem Artensterben ist alles Panikmache.   Hier bei uns geht es der Natur besser denn je.“…

….Man kann den Biobauer Michelsen auf seinem im Landkreis Dahme-Spreewald fast verstehen, weshalb er den Warnungen der Uno vor einem gigantischen Artensterben keinen Glauben schenken mag….

….Im Sommer hat die Spree hier Sichttiefen bis 2,50 Meter. In seiner Kindheit war bei 60 Zentimetern Schluss.…

..Auf seinem Dach nistet ein Storchenpaar, auf den Feldern sieht der Spreewälder regelmäßig Pirol und Wiedehopf. ..

…Kormoran und Wolf bereiten ihm Kopfzerbrechen, Biber beschädigen immer wieder die Leibscher Wehranlage….

…Der Biber zerstört unseren Hochwasserschutz, der Wolf bedroht sein Vieh...

…Dass er sich für die ökologische Landwirtschaft entschieden hat, war für Michelchen nur logisch: „Hier im Spreewald sind die Böden so sandig und schlecht, da lohnt sich intensive konventionelle Landwirtschaft nicht...

...Die Schuld für ökologische Probleme seien nicht in der Landwirtschaft zu finden, davon ist er überzeugt. Selbst seine konventionell arbeitenden Kollegen wüssten genau, was sie tun,

wenn sie Glyphosat auf ihre Felder sprühen. Der Unkrautvernichter steht im Verdacht, Krebs zu erregen und mitverantwortlich für das weltweite Insektensterben zu sein.

…Schuldzuweisungen und einfache Lösungen sind nicht sein Ding. Er gibt sich Mühe mit seiner Arbeit, er produziert hochwertige Lebensmittel….

 …Der Öko-Bauer spricht sich mit den Konventionellen ab.

„Wenn sie spritzen, bleiben meine Bienen einen Tag im Stock. Am nächsten Tag sind die Insektizide abgebaut und die Bienen können wieder fliegen.“

Seinen Bienen gehe es gut, befreundete Imker berichten ebenfalls von gesunden Völkern und Zuwächsen. „Ich vertraue darauf, dass nur solche Mittel zugelassen werden, die den Bienen nicht schaden und auch für andere Tiere okay sind. …

Wir merken hier bei uns jedenfalls nichts von Insektensterben.“

…Dass Wissenschaftler auf der ganzen Welt zu anderen Ergebnissen kommen, zählt für den Mann aus dem Spreewald nicht….

 …„Propaganda und Populismus“ sagt er. Ähnlich schätzt er das Thema Klimawandel ein. „Wir hatten immer trockene und nasse Jahre.“ …

…Allerdings: „Die Gesamtregenmenge hat in den letzten Jahrzehnten im Spreewald deutlich abgenommen.“ Andrea Hilscher

Quelle: zitiert aus lr-online, 23.05.2019

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/oekologie-im-spreewald-artensterben-reine-panikmache_aid-38854589

 

Anm.::

In der Tat muss man sich die Frage stellen, wie weit sich Grünenpolitiker, beginnend

mit Ska Keller über Annalena Charlotte Alma Baerbock  bis hin zu dem selbsternannten

 Landwirtschaftsexperten Brandenburgs, Benjamin Raschke schon vom realen Leben

entfernt haben und nur ihrer Ideologie leben.

 

Öko-Honig vor Ministerium ausgekippt

Ein Bio-Imker hat 600 Kilo Honig vor dem Agrar-Ministerium in Berlin ausgekippt: Der Honig enthielt mehr Glyphosat als erlaubt.

… „Das ist ein ärgerlicher Einzelfall, in 99 Prozent der Fälle funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Bauern und Imkern gut“, sagt Bauernbund-Vorstand Thomas Kiesel dazu. „Ich wüsste nicht, was das mit Politik zu tun hat.“…

… Er könne nicht beurteilen, ob die Schuld für die Grenzwert-Überschreitung beim Bauern oder beim Imker liege, räumt Kiesel ein,

Grundsätzlich aber sei es Aufgabe des Imkers, sich mit den im Flugradius seiner Bienen wirtschaftenden Landwirten abzusprechen: …

Weil beide Seiten voneinander profitieren, läuft das im Regelfall reibungslos“.

Wer mit seinen Bienen an den Feldern unterschiedlicher Besitzer entlang ziehe, müsse die Besitzer informieren und nicht umgekehrt.

 

Erdgeschichtlichen Entwicklungen beachten - Über die Ursachen informieren

Gedanken zum Klimawandel

Es ist wohltuend, zum Thema „Klimawandel“ einen Beitrag zu lesen, wie sie ihn in Ihrer Ausgabe, vom 24. Mai veröffentlicht haben.

Die Meinung von Herrn Agraringenieur Michelchen als ausgewiesenem Fachmann überzeugt mich in jedem Fall mehr als Veröffentlichungen, von denen ich häufig den Eindruck habe,

dass es bewusst an der umfassenden Objektivität mangelt.

Natürlich möchte ich die derzeitigen Veränderungen des Klimas nicht negieren.

Ich halte es auch für richtig, dass junge Menschen nach dem Unterricht auf die Straße gehen und ihren Standpunkt zum Problem kundtun.

Aber sie müssen über alle Ursachen eben dieses Problems informiert sein. Woher bekommt aber die breite Masse der Bevölkerung und im Besonderen die Jugend –

in leicht zugänglicher und verständlicher Form – die Informationen darüber,

dass das Klima auch bestimmten, wissenschaftlich nachgewiesenen erdgeschichtlichen Entwicklungen und Gesetzmäßigkeiten unterliegt?

Meine Bitte an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft: Informieren Sie die Menschen umfassend, über alle Einflussfaktoren der Klimaveränderung.

Ein Schelm, der da meint, dies schädige Parteiinteressen! Hans Erler, Cottbus

Quelle: lr-online.de, 30.05.2019

 

Anm.:  

Der „Klimawandel“ hat für den Normalbürger durchaus auch positive Effekte, und gleichzeitig wird die CO2 –Emission gesenkt oder?

 

Milder Winter (2018/2019), geringe Heizkosten 

Der milde Winter hat Kunden, die mit Gas heizen, viel Geld gespart: Eine Familie mit Gasheizung zahlte während der Heizperiode von Oktober (2018) bis März (2019) nur rund 849 Euro.

Es wurde so wenig Heizenergie benötigt wie zuletzt vor zwölf Jahren.

Tipp: Ein Anbieterwechsel kann Haushalten bis zu 360 Euro Ersparnis im Jahr bringen, regelmäßiger Preisvergleich lohnt.

 Quelle: 22/2019  SUPERillu

 

Technik für die Zukunft

CO2-Abscheidung für die Klimarettung?

Anm.: Da war doch mal was ...

Cottbus. Die Lausitz war einst ganz vorne, als es um eine Zukunftstechnologie ging, die ganz plötzlich keine Zukunft mehr haben sollte.

Jetzt könnte die abrupt abgebrochene CCS-Debatte aber doch wieder richtig in Schwung kommen.

…Die Nachricht, dass Wissenschaftler unter Leitung des Kieler Helmholtz-Zentrums einigermaßen erfolgreich an der Speicherung von CO2 unter dem Meeresboden forschen,

 dürfte bei einigen Fachleuten in Südbrandenburg für große Aufmerksamkeit sorgen. Es ist nämlich noch nicht allzu lange her, dass die Abscheidung des klimaschädlichen Gases

im Lausitzer Großkraftwerk Jänschwalde nicht nur experimentell, sondern großtechnisch umgesetzt werden sollte….

…Vor etwa zehn Jahren hatte das schwedische Energieunternehmen Vattenfall angekündigt, die horrende Summe von 1,5 Milliarden Euro in eine Anlage zur CO2-Abscheidung zu investieren.

Mit der sogenannten CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) sollte Kohlendioxid abgeschieden und schließlich beispielsweise in tiefen Gesteins- oder Salzwasserschichten gelagert werden….

….Doch die geplante unterirdische Speicherung des Klimagases sorgte für einen Sturm des Widerstandes in den potenziellen Speicherregionen beispielsweise im Osten und Norden Brandenburgs.

Ende des Jahres 2011 wurde das ehrgeizige Milliarden-Projekt in der Lausitz schließlich beendet…

Ein Bundesgesetz wurde vorbereitet, das die damaligen Ideen im Sommer 2012 schließlich abrupt beendete.                                                                                        

 

Das Gesetz legte die Zulassung der CO2-Speicherung nämlich in die Hand der Bundesländer.

Anm.:

Hier zeigten sich wieder die angebliche Solidarität und die Auswüchse des Förderalismus, sprich Kleinstaaterei in Deutschland.

Vielleicht wird es diesmal etwas: Es kommt ja aus dem „Westen“.

…Von der Länderklausel haben recht schnell die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein Gebrauch gemacht…

 …„Das kann man jedoch nach meiner festen Überzeugung nur schaffen, wenn man bereit ist, Kohlendioxid zu speichern“, sagte die Kanzlerin in einem Interview für die Süddeutsche Zeitung...

…Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat sich inzwischen öffentlich dafür ausgesprochen, die Chancen von CCS für den Klimaschutz neu zu bewerten….

 ..Unter Berücksichtigung der von der Bundesregierung unterschriebenen Klimaziele von Paris könnte der Weiterentwicklung der CCS-Technologie eine neue, viel größere Bedeutung zukommen.

…Inzwischen geht es nicht nur um Kohlekraftwerke, sondern auch um andere großindustrielle Prozesse. Unter diesem Aspekt könnte in die CCS-Forschung tatsächlich eine neue Dynamik kommen….          Jan Siegel

 

Anm.:

Vielleicht können wir das von Vattenfall patentierte Verfahren von Kanada wieder zurückkaufen.

 

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 29. 05 2019

 

Ausführlich unter: 

https://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/ccs-debatte-koennte-mit-blick-auf-klimawandel-neuen-schwung-bekommen_aid-39113479

·  Info

Neue Ideen für die Zukunft

Die CCS-Technologie bleibt umstritten. Befürworter wollen aber keine Denkverbote. Im Gespräch ist inzwischen die BECCS-Technologie. Dabei entziehen schnellwachsende Pflanzen der Atmosphäre CO2.

Werden sie verbrannt und das entstehende Kohlendioxid aufgefangen, kommt es praktisch zu einer negativen CO2-Bilanz. Allerdings ist die Idee umstritten,

weil der Flächenverbrauch die Biodiversität nachteilig beeinflusst. Der Weltklimarat aber setzt in einem Sonderbericht 2018 neben der Aufforstung hauptsächlich auf negative CO2-Emissionen durch BECCS,

um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten.

 

Anm. : Hier noch ein paar Links zur Historie der CCS-Technologie:

Abschied von der CO2-Speicherung - vielleicht von Vielen schon vergessen:

https://www.lr-online.de/nachrichten/abschied-von-der-co2-speicherung_aid-4836800

Umweltministerin, Hendricks (SPD): Kein Bedarf für CSS:

https://www.lr-online.de/nachrichten/politik/umweltministerin-kein-bedarf-fuer-ccs_aid-2552498

 

Anm.:

Es ist auch langsam an der Zeit, dass sich Kritiker zu den Regierungsplänen zum Kohleausstieg zu Wort melden.

Widerstand in Union gegen Regierungspläne zum Kohleausstieg

Berlin. In der Unionsfraktion gibt es massiven Widerstand gegen den von der Bundesregierung geplanten Kohleausstieg bis 2038 mit milliardenschweren Strukturhilfen für die Kohleregionen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Axel E. Fischer sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin:

„Die Empfehlungen der Kohlekommission sind als solche nicht bindend.“ dpa

…Sie weisen in die falsche Richtung, zerstören Zukunftsperspektiven und schaden der Umwelt.“ Fischer gehört einer ganzen Gruppe von Unionsabgeordneten an, die sich mit den Regierungsplänen nicht abfinden wollen…

…Es ist die verdammte Pflicht der Bundestagsabgeordneten, mit dem sauer verdienten Geld der Bürgerinnen und Bürgern sorgsam und überlegt umzugehen…

…Neben den beiden baden-württembergischen Abgeordneten Fischer und Gutting äußerten auch die Parlamentarier Andreas Mattfeldt (CDU/Niedersachsen), Klaus-Peter Willsch (CDU/Hessen) und Alois Rainer (CSU/Bayern)

Kritik am Kohleausstieg bis 2038. Sie warnten vor steigenden Strompreisen, einer Gefahr für die Versorgungssicherheit und Produktionsverlagerungen ins Ausland….

Eckpunkte zur Umsetzung der strukturpolitischen Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ für ein „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 30.05.2019

 

Ausführlich unter:

 https://www.lr-online.de/nachrichten/berlin/widerstand-in-union-gegen-regierungsplaene-zum-kohleausstieg_aid-39133995

 

Artensterben - Hoch leben unsere Insekten - Leben in der Streusandbüchse

Zu „Jetzt gibt es keine Ausreden mehr“ (LR vom 22. Mai): Ja wer hätte das gedacht,  dass ein Ökologieprofessor sich besorgt über den Zustand unserer Insektenwelt äußert? Ich habe nichts anderes erwartet.

Was mich aber verwundert sind die Aussagen: „…wir wissen nicht genau, wie sich die Versiegelung von Flächen auswirkt…“ und „…was passiert, wenn natürliche Mechanismen der Schädlingsbekämpfung nicht mehr funktionieren…“

(Zitate aus dem Interview in der LR).

Zum ersten Punkt kann ich persönlich sagen, dass es eine Vielzahl von Insekten auch in den Großstädten gibt und ich nicht den Eindruck habe, dass es weniger geworden sind.

Ganz im Gegenteil, es tauchen immer mehr Insekten auf, welche man früher nicht gesehen hat.

Zur zweiten Aussage kann ich dem Professor nur empfehlen, einmal in den Harz zu fahren und vor Ort den Zustand der Fichten zu beurteilen.

Was dort NABU, BUND u.a. mit Unterstützung der „Grünen“ gerichtlich  durchgesetzt haben, führt zum Absterben des Waldes

und damit zum Verlust des Lebensraumes der dort lebenden Säugetiere und Vögel.  Und gleichzeitig wird dem Boden die Wasserspeicherfähigkeit genommen, er trocknet noch schneller aus.

Und der CO2 -Speicher Wald wird bewusst verkleinert.

Da kann ich nur sagen: Hoch leben unsere Insekten! Auch wenn dafür der Lebensraum von Menschen und vielen Tieren für lange Zeit vernichtet wird. Und das nur,

weil auf einer begrenzten Fläche gegen Schädlinge vorgegangen werden soll!

Da gehe ich voll mit der Argumentation des Bio-Bauern Herrn  Michelchen mit. In gemeinsamer Absprache mit Anliegern und Nutzern der Agrar- und Waldflächen sollte man gegen Schädlinge aller Art verantwortungsvoll vorgehen können.

Nicht die sogenannten „gemeinnützigen“ Umweltvereine, welche schon längst die Übersicht über die Ergebnisse ihres Tuns und Handelns verloren haben, sollten darüber befinden!

Und noch etwas zur immer wieder auftretenden Forderung nach Mischwäldern bzw. Laubwäldern in Brandenburg. Wir leben hier in der „Streusandbüchse“.

Oftmals gibt es kaum einen Spatenstich tief den notwendigen Mutterboden und darunter nur Sand. Und dieser ist ein erbärmlicher Wasserspeicher! Einen notwendigen humusreichen und feuchten Boden aufzubauen

(wie es zum Beispiel die BundesBürgerInitiative Waldschutz – BBIWS gern hätte, um Brände größtmöglich zu vermeiden) dürfte damit schwierig sein, auch mit Laubbäumen.

Wenn sich die Umweltvereine einmal untereinander verständigen würden, wäre vielleicht auch schon viel erreicht.

So wird durch den WWF im Bericht von 2012 festgestellt:

„Typische Beispiele feuerempfindlicher Ökosysteme sind die tropischen Feuchtregenwälder im Amazonas und Kongobecken und in Südostasien“.

Wie kann das sein? Das sind Laubwälder. Auch hier spielt das Wasser eine große Rolle. Fällt der Regen über einen längeren Zeitraum aus,

trocknen auch diese Wälder aus und brennen wie Zunder. Georg Hentschel, Lauchhammer

Quelle: lr-online.de, 31.05.2019

 

Anm.:  

Dem Geschriebenen gibt es wenig hinzuzufügen, außer dass sich immer wieder der fehlende Sach- und Fachverstand der Grünen bemerkbar macht. 

Sowohl den Grünen als auch der AfD fehlt auf fast allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens die  Kompromissbereitschaft.

Merkt denn keiner was?

 

Anm.:

Übrigens nur zur Erinnerung. Es gab in der Vergangenheit schon des Öfteren "Dürreperioden" :

Der nachfolgende Leserbrief wurde schon am 13.08.2015 in der LR veröffentlicht.

Warum geraten diese "Tatsachen"berichte immer wieder in Vergessenheit und werden einfach ignoriert. Steckt da eine Absicht dahinter?

 

Da stellt sich natürlich die Frage: Cui bono?

Hier ist vielleicht  die Antwort:

Das IPCC und das Geschäft mit der Klimakatastrophe

Prof. Dr. Stephen Schneiders, Lead Author in Group I oft he IPCC manipulative Philosophie - Schrecken einjagen , dramatisch reden, Zweifeln verbieten -

fand Eingang in die Arena der Öffentlichkeit in seinem Interview im Magazin Discover im Jahre 1989. Darin sagte er unter Anderem:

 

Einerseits sind wir ethisch der wissenschaftlichen Methode verpflichtet, also dem Versprechen, die Wahrheit zu sagen,

die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Das bedeutet, dass wir alle Zweifel, Schwächen und Möglichkeiten ansprechen müssen.

Andererseits sind wir nicht einfach nur Wissenschaftler, sondern auch Menschen.

Und wie die meisten Menschen wollen wir die Welt verbessern, was in diesem Zusammenhang heißt, daran zu arbeiten,

das Risiko eines potentiell gefährlichen Klimawandels zu reduzieren.

Um das zu tun, brauchen wir breit gefächerte Unterstützung, um die Vorstellung der Menschen anzusprechen.

Das bedeutet natürlich umfangreichste Berichterstattung in den Medien. Also müssen wir ängstigende Szenarien entwerfen,

vereinfachende dramatische Aussagen machen und wenig Aufhebens um irgendwelche Zweifel machen, die wir vielleicht noch haben.

Diese doppelte ethische Bindung, in der wir uns häufig wiederfinden, kann nicht mittels irgendeiner Formel gelöst werden. Jeder von uns muss für sich entscheiden,

was die richtige Ausgewogenheit ist zwischen effektiv und ehrlich zu sein. Ich hoffe, dass dies beides bedeutet.

 

Quelle: u.a.

https://wattsupwiththat.com/2019/04/11/the-person-who-set-the-stage-for-entire-deception-of-human-caused-global-warming-agw-stephen-schneider/

 

Wer war Stephen Schneider ?

Das sagt WIKIPEDIA:

Stephen Henry Schneider (* 11. Februar 1945 in New York City; 19. Juli 2010, London, Großbritannien) war ein US-amerikanischer Plasmaphysiker

und einer der international einflussreichsten Klimawissenschaftler seiner Zeit.

Er war über 40 Jahre in der Klimaforschung tätig und hat über 450 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Unter anderem war er einer der ersten Wissenschaftler,

der sich mit Satellitendaten-basierten Klimamodellen zur Vorhersage des menschlichen Einflusses auf das globale Klima befasste.

Schneider war Mitglied des Weltklimarats seit dessen Gründung und koordinierender Leitautor bei mehreren Sachstandsberichten.

Er war Gründer und Herausgeber der Fachzeitschrift Climatic Change, Autor mehrerer Fachbücher und wissenschaftlicher Berater von acht US-Regierungen.

Schon früh in seiner Karriere beschäftigte er sich mit der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel der Öffentlichkeit am besten vermittelt werden können.

Er war ein engagierter Befürworter von Maßnahmen zum Klimaschutz

und eine Leitfigur in der politischen Kontroverse um die globale Erwärmung.[2][3][4]

Nach Schneider ist der Stephen H. Schneider Award für herausragende Leistungen in Klimawissenschaftskommunikation benannt.

 

Andere Wissenschaftler sehen das (ganz) anders:

u.a. nachzulesen

Das Geschäft mit der Klimakatastrophe - Gefälschte Weltklima-Berichte von Hartmut Bachmann, Hamburg

Nr. 29, 11. Dezember 2009

Unter:

https://www.schweizerzeit.ch/2909/weltklima.html

 

Es ging schon heißer her in der Lausitz ...

Kurt Noack aus Groß- Kölzig schreibt zur aktuellen Wetterlage und zu den Temperaturrekorden:

Allein die vergangenen 70 Jahre brachten mindestens zehnmal einen sogenannten Jahrhundertsommer.

Ältere Zeitgenossen erinnern sich vielleicht noch an die Sommer der Jahre 1945, 1947 mit 76 Hochsommertagen über 25 Grad und 1949.

Ähnlich extreme Wettererscheinungen vor allem aus dem Jahre 1540, aber auch aus den Jahren 1590, 1616, 1719, 1770 und 1772 sind überliefert.

Sie führten damals vielfach zu Selbstentzündungen der Wälder.

In Basel habe man 1540 zu Fuß den Rhein durchqueren können, und die Kinder konnten zur Weihnachtszeit den Fluss durchschwimmen.

Auch die Elbe führte nur zehn Prozent des üblichen Abflusses. Die Hitze war ungewöhnlich und führte damals zu großer Wassernot.

Im August 1904 berichtete die Zeitung, dass Hitze und Dürre in Mitteleuropa auch die Niederlausitz heimsuchten.

Auf dem Grund der ausgetrockneten Oder in Crossen wurde zur Erinnerung daran ein Gedenkstein gesetzt, und in Dresden spazierten die Leute im Flussbett der Elbe.

Die Malxe in Peitz und einige Spreewaldfließe waren trocken.

Im nahen Muskau gelegenen Zibelle konnte die durch die Hitze geschrumpfte Orgel nicht mehr benutzt werden, und seit der Aussaat gab es in diesem Sommer keinen ergiebigen Regen mehr.

1982 war das bisher trockenste Jahr.

Am 31. Juli 1994 stellte die Wetterstation in Preschen mit 39,9 Grad Celsius die heißeste Temperatur in Europa fest, und Cottbus war am 21. Juli 1998 mit 39,4 Grad der heißeste Ort in Deutschland,

nur wenig unter dem im bayerischen Kitzingen 2015 bisher gemessenen Rekordwert in Deutschland von 40,3 Grad.

In Cottbus war es schon am 28. August 1943 mit der für Cottbus registrierten Rekordtemperatur von ebenfalls 39,4 Grad am wärmsten in Deutschland,

und Mattendorf war am 18. Mai 1997, Pfingstsonntag, mit einem Tagesmittel von 29,6 Grad der heißeste Ort in Europa.

Quelle: lr-online.de, 13. August 2015

 

Anm.:

Haben die Meteorologen im Geographie-Unterricht nicht aufgepasst.

Mir wurde gelehrt, dass die Lausitz von jeher zu den trockensten Regionen gehört.

Das mittlere Niederschlags-Jahresmittel für Deutschland liegt bei etwa 800 mm, das für die Lausitz bei etwa 500 mm.

Das Niederschlagsdargebot lag 2018:

für Deutschland bei 590 mm - und für Brandenburg bei 390 mm

 

Klima im Wandel - Der Lausitz droht eine weitere Trockenzeit

Cottbus. Nach dem Dürrejahr 2018 deutet inzwischen einiges darauf hin, dass die Trockenheit in der Lausitz noch nicht zu Ende ist.

…Erneut droht in der Lausitz ein Dürrejahr. „Die Niederschläge dieses Jahres in der Region liegen etwa 10 bis 25 Prozent unter den langjährigen Mittelwerten“,

sagt Corina Schube vom Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes in Braunschweig...

…Das Problem besteht vor allem darin, dass nach dem trockenen Jahr 2018 auch im Winter zu wenig Niederschlag gefallen sei...

„Langfristtrends für die Lausitz sehen einen zu trockenen Juli und auch trockenen August“, sagt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net:

Eine neue Trockenheit ist möglich.“  Jan Siegel

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 16. 07. 2019

 Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/panorama/der-lausitz-droht-noch-eine-weitere-trockenzeit_aid-44117243

 

Anm.:  

Nach den in meinen Anmerkungen oben gemachten Angaben dient die gewählte Überschrift des Artikels : 

Klima im Wandel - Der Lausitz droht eine weitere Trockenzeit

nur der Hysterie und Panikmache

Wie wohltuend nehmen sich da die Feststellungen eines gestandenen Landwirts aus.

Man kann nur hoffen, dass sich die Bauern der Neuzeit auf die Erfahrungen ihrer Altvorderen besinnen – Nutzung von Beregnungsanlagen, unterirdische Bewässerungssysteme,

instandgehaltene Gräben, Netz von Meliorationsgräben, Windschutzstreifen u.ä.

Bauern mit Weitblick - Landwirtschaft in der Lausitz – Oliven statt Mais?

Anm.:

Die Überschrift des Artikels halte ich m. E. für völlig daneben ist, denn gerade  Monokulturen, wie Mais, Sonnenblumen, mutierter Raps u.ä.  

sind für die leichten sandigen Böden in der Lausitz vielleicht ungeeignet und führten außerdem zu dem heute beklagten Rückgang der Artenvielfalt. 

Letzteres hervorgerufen durch eine  verantwortungslose Politik der Grünen durch Propagierung und Förderung der Erzeugung von Biogas , Bio-Sprit u.ä.

Alle nachfolgend im Artikel aufgezählten Versäumnisse und Schlampereien haben mit dem strapazierten Begriff „Klimawandel“ nicht das Geringste zu tun.

 

Naundorf. Die Landwirte in der Lausitz stellen sich auf Trockenzeiten ein. Dabei gibt es gute Ideen. Um sie umsetzen zu können, aber brauchen sie Rückendeckung und Hilfe aus der Politik.

Noch immer nicht verklungen sind ihre verzweifelten Hilferufe aus dem Dürresommer 2018. Eine für Mitteleuropa eher untypische Ost-Wetterlage hatte

damals die hierzulande in vielen Sommern ohnehin herrschende Trockenheit noch einmal massiv verschärft….

Kulturlandschaft braucht Bewirtschaftung

 

 Bäume auf dem Feld. Getreide, Futterpflanzen und Energieholz auf einem großen Feld. Egon Rattei ist überzeugt, dass für die erfolgreiche Landwirtschaft in der Lausitz noch viel geforscht werden muss. Foto: Jan Siegel FOTO: LR / Jan Siegel

…Die Landwirtschaft ist in Südbrandenburg und Ostsachsen von jeher kein sich immer wiederholender Selbstläufer…

…Die systematische Landwirtschaft hat auch die Region zwischen Neiße und Elbe seit vielen Jahrhunderten geprägt und vor allem auch gestaltet. Da genügt ein Blick auf den so oft als sagenumwoben verklärten Spreewald, der in seiner heutigen Erscheinung vor allem entstanden ist, weil Bewohner und neue Siedler Gräben und Fließe anlegten, um das in weiten Teilen sumpfige Waldgebiet für sich nutzbar zu machen….

…Nur scheinbar ganz anders ist die Situation heute in den trockeneren, touristisch bisher weniger bekannten Teilen im Süden des Landes. Auch dort geht es darum, die menschengemachte Kulturlandschaft „Lausitz“ zu erhalten. Funktionieren kann das langfristig aber nur, wenn Landwirte trotz der überwiegend sehr leichten und kargen Lausitzer Böden auch in Zukunft ein Auskommen haben, dort, wo beispielsweise der Bergbau die Landschaft massiv verändert und neu kultiviert hat, Grundwasser abgesenkt wurde und inzwischen ganz neue Wasserlandschaften entstehen….

 „Es ist deshalb wichtig, dass wir in Zukunft auch in der Landwirtschaft aktiv etwas tun“, sagt Egon Rattei, studierter Agraringenieur in Naundorf in der Nähe von Forst (Lausitz) und ist mit der Landwirtschaft aufgewachsen…

…Um die Landwirtschaft auf veränderte Wetterbedingungen einzustellen, müssten sich einige Methoden des Wirtschaftens auf dem Land in der Zukunft ändern…

… Strukturelle Veränderungen und Zukunftsentscheidungen werden gefordert, die helfen, die Landwirtschaft in der Lausitz auf lange Sicht zu sichern…

 

Alte Gräben für neue Ideen

…Eine ganz entscheidende Voraussetzung dafür ist, ein funktionierendes, regionales Wassermanagement. So etwas gibt es für die großen Seen und Flüsse.

Für die landwirtschaftliche Nutzung aber gibt es dieses Wassermanagement bisher nicht….

… Viele Lausitzer könnten sich doch noch gut erinnern an die imposanten Beregnungsanlagen auf vielen Feldern…

…Unterirdische Leistungssysteme, die Grundwasser aus dem Filtersand am Neißeufer oder gar Wasser aus dem Klärwerk Forst einst zu den Ackerflächen leiteten, liegen seit fast drei Jahrzehnten trocken….

…Ein ausgeklügeltes Netz von Meliorationsgräben durchzieht bis heute die Felder rund um die Neißestadt Forst…

Trockengefallene Gräben überwucherte, einfache, kleine Stauanlagen sind seit Langem ungenutzt. In den Gräben könne in Regenmonaten problemlos wertvolles Wasser angestaut werden, das bei Trockenheit so dringend gebraucht werde…