Anm.:  

Man muss bei der nachfolgenden Überschrift schon genau hinschauen, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt…

 

Wer nichts weiß, muss alles glauben

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)

 

 Das Aktuellste .....

 

Leider treten hervorgerufen durch die mit dem beispiellosen brutalen Überfall auf die Ukraine

durch Putins verbrecherische Truppen in Zusammenhang stehenden Ereignisse der letzten Tage, Wochen und Monate 2022

einige wichtige Themen in den Hintergrund.

Besonders das bisher von den "Grünen" verfolgte Ziel eines bedingungslosen Ausstiegs aus fossilen Ernergieträgern

und Nutzung der Kernenergie möglichst schon bis 2030 ist nun in einem völlig verändertem Aspekt zu betrachten.

  

SATZ DES TAGES

 „Wir müssen aufpassen,  

dass wir unter den Jungen nicht zu viele Ängste auslösen." 

 

Petteri Taalas, Generalsekretär der Weltwetterorganisation,

mahnt zu Sensibilität bei Berichten über Klimakrise.

 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 15.02.2022

 

 

 

 

Mehr Gespür für Gefahren 

Extremwetter Experten kritisieren Umgang mit Naturkatastrophen 

Bremerhaven. Trotz des verhee­renden Hochwassers im Ahrtal im Sommer 2021 fehlt den Menschen in Deutschland nach Expertenan­sicht

das Risikobewusstsein für extreme Wetterereignisse.

"Wir müssen den Menschen klarmachen, dass es mittlerweile auch bei uns um Leben und Tod geht", sagte die Direktorin des Alfred-­Wegener-Instituts, Antje Boetius,

zu Beginn des Forums "Wasserextreme als Folge des Klimawandels" in Bremerhaven.

"Wir neigen dazu zu denken, dass es Naturkatastrophen bei uns nicht gibt", sagte Benni Thiebes, Geschäftsführer des Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge.

Es sei wichtig, Men­schen besser für mögliche Gefahren zu sensibilisieren.

Das Risikobewusstsein sei ein wich­tiger Schritt, um mit einer Krise besser umgehen zu können. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 29.03.2022  

Anm:.  

Das Schüren von Ängsten („German Angst“) scheint eines der liebsten Hobbies der Wissenschaftler zu werden, zumal Deutschland dafür sehr empfänglich zu sein scheint.

 

German Angst

Für den Stereotyp German Angst können folgende Beispiele angeführt werden…

Ebenso war die immer wiederkehrende, intensive Reaktion auf Ereignisse in den deutschen Medien ein Beispiel der „German Angst“.

Populäre Anlässe hierfür konnten etwa die

Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015,

Google Street View (dessen Erweiterung in Deutschland als einzigem Land eingestellt wurde),

die Vogelgrippe H5N1,

die COVID-19-Pandemie,

BSE,

die Risiken der Kernkraftwerke

sowie die auswuchernde Angst vor dem Weltuntergang bzw. der Apokalypse durch den Klimawandel

oder das Tōhoku-Erdbeben 2011 sein.[2]

 

Quelle: WIKIPEDIA

Passend zur auswuchernden Angst z.B. vor der Apokalypse durch den Klimawandel ein Zitat von Stephen Henry Schneider (* 11. Februar 1945 in New York City; † 19. Juli 2010, London, Großbritannien[1]) war ein US-amerikanischer Plasmaphysiker und einer der international einflussreichsten Klimawissenschaftler seiner Zeit…. Schneider war seit dessen Gründung Mitglied des Weltklimarates IPCC und koordinierender Leitautor bei mehreren Sachstandsberichten…

 

Zitat Anfang

 

…Und wie die meisten Menschen würden wir (die Wissenschaftler) die Welt gerne als besseren Ort sehen, was in diesem Kontext bedeutet, dass wir das Risiko eines potentiell katastrophalen Klimawandels verringern wollen.

Um das zu tun benötigen wir eine breite Unterstützung, wir müssen die Öffentlichkeit dazu bringen, sich eine Vorstellung davon zu machen.

Dazu sind viele Medienberichte notwendig. Also müssen wir ängstigende Szenarien liefern, einfache, dramatische Äußerungen machen, und Zweifel, die wir vielleicht haben, wenig erwähnen….

 

Zitat Ende

 

 

Ein dreifach verheerendes Signal

Der dänische Windkraftanlagenbauer Vestas macht seine einzige ostdeutsche Produktionsstätte in Lauchhammer dicht.

Das ist ein verheerendes Signal für Lauchhammer, für die Lausitz und für die Bundespolitik,

kommentiert Andreas Rausch.

…Die Ansiedlung von Vestas vor 19 Jahren war ein zaghaftes Zeichen der Hoffnung, ein zukunftsträchtiges Werk, die einzige nennenswerte Ansiedlung in Lauchhammer …Geht noch mehr Symbolik?...

Dass Vestas schließt, ist ein verheerendes Zeichen für die Stadt und ihre Einwohner, die ihre Identität nach der Kohle noch immer nicht gefunden haben….

Produktion von Windkraft-Anlagen Vestas schließt Standort mit rund 460 Mitarbeitern in Lauchhammer   

 

Die Mitschuld der Politik

Der Vestas-Rückzug ist auch ein verheerendes Zeichen für die Politik.  

…Seit 2017 ist die Zahl der neugebauten Windkraftanlagen in Deutschland eingebrochen, im Saarland wurde 2020 nicht eine einzige genehmigt, in Bayern lediglich drei.

Brandenburg blieb da zumindest auf konstantem Niveau….

Warum ist das so?

… weil immer mehr Bürgerinitiativen sehr klagefreudig sind und keine Windräder in ihrer Nachbarschaft haben wollen,…

…auch weil Genehmigungsverfahren immer länger dauern,

auch weil die Bundespolitik die regulatorischen Hürden für neue Anlagen immer höher legte und damit sowohl die eigene Energiewende torpedierte als auch die Windkraftbranche (???)….

 

Anm.:

Müssen die Bürger nun zu ihrem Glück gezwungen werden.

Ich habe so die leise Ahnung, dass es so kommen wird

 

Nur ein Wunder kann noch helfen

…Vestas produzierte zunehmend für den Export, der Hersteller ist konsequent global orientiert, die Boom-Märkte liegen längst nicht mehr hierzulande,

der Windenergiehunger ist in Asien und Amerika am größten - dort hat der dänische Hersteller aber mittlerweile eigene Kapazitäten aufgebaut,

auch mit dem Know-how der langjährigen Vorzeigestandortler aus Lauchhammer….

…Nun ist die Produktion in der Lausitz zu teuer geworden, auch der Transport zu den Märkten zu aufwendig. …

…Die Zahlen sprechen für eine Schließung, trotz des erhofften Schubs für die Windenergie nach der Bundestagswahl….

Für Lauchhammer und knapp 500 Mitarbeiter kommt dieser Schub offenbar zu spät.
Beitrag von Andreas Rausch

Quelle: zitiert rbb 24, 21.09.2021 

Anm.:

Der Beitrag von Herrn Rausch geht am wesentlichen Sachverhalt vorbei.

Die Landschaft noch mehr (mit Hilfe von Subventionen) zu verspargeln bringt nicht die Lösung,

weil parallel zur „Zappelenergie“ Wind und Sonne immer eine grundlastfähige Energieversorgung in einem modernen Industriestaat vorrätig gehalten werden muss.

Aus diesem Grund können die grundlastfähigen Atom- und Kohle-KW zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschaltet werden.

 

FAQ:

Nun kommt das nächste Problem: 

Was passiert eigentlich mit den Windrädern von Windkraftanlagen nach ihrer Lebensdauer

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/09/brandenburg-windkraftanlagen-windraeder-lebensdauer-rueckbau-recycling.html

Aber die Frage lässt sich ganz einfach beantworten, lesen Sie den folgenden Artikel :

 

Anleitung zum Rückbau von Windrädern

Offshore 1500 Anlagen stehen in der Nordund Ostsee. Forscher entwickeln erstmals ein Handbuch zur Demontage.

 

In etwa zehn Jahren müssen die ersten Windräder auf dem Meer zurückgebaut werden.   Quelle: dpa/Polfoto Torben Andahl

…Der Rückbau von Windenergieanlagen in der deutschen Nord- und Ostsee wird die Branche spätestens in zehn Jahren vor große Herausforderungen stellen. Wissenschaftler haben deshalb in einem Projekt unter Federführung der Hochschule Bremen ein Handbuch erstellt, das verschiedene Verfahren in Bezug auf Kosten, Umweltverträglichkeit und Arbeitssicherheit bewertet….

…2010 war mit „Alpha Ventus“ nördlich von Borkum der erste deutsche Offshore-Windpark ans Netz gegangen. Inzwischen werden in der deutschen Nord- und Ostsee 1500 Windenergieanlagen betrieben. Wegen der schwierigen Witterungsbedingungen auf See ist die Lebensdauer von Offshore-Windparks auf 20 bis 25 Jahre begrenzt…

Erst wenige Erfahrungen

Zum Rückbau aber gibt es bisher kaum Erfahrungen. In Deutschland wurde noch kein OffshoreWindpark abgebaut, weltweit sind es bisher erst eine Handvoll. …

…In dem zu Ende gehenden dreieinhalbjährigen Projekt „SeeOff“, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wurde, seien Methoden entwickelt worden, um unterschiedliche Rückbauszenarien berechnen zu können….

… Dabei habe sich gezeigt, dass bis zu 98 Prozent der in Offshore-Windparks verbauten Materialien recycelt werden könnten…. 

… Bei dem untersuchten Windpark zeigte sich, dass es am nachhaltigsten wäre, wenn der aus Steinen bestehende Kolkschutz und die Kabel im Meer verblieben….

 

Anm.:

Genauso haben sich die Betreiber wahrscheinlich den Rückbau sowohl von Offshore- als auch Onshore-Windkraftanlagen (sinngemäß) vorgestellt.

…Das rund 300 Seiten starke Handbuch kann ab April (2022) auf der Internetseite des Projekts heruntergeladen werden. dpa

Quelle: zitiert aus Märkischer Oderzeitung (Bad Freienwalde), 31.03.2022

Ausführlich unter: 

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-bad-freienwalde/20220331/282398402928372/textview

 

Mehr Gespür für Gefahren (aber bitte ohne Hysterie und Panikmache)

Extremwetter Experten kritisieren Umgang mit Naturkatastrophen. 

Bremerhaven. Trotz des verheerenden Hochwassers im Ahrtal im Sommer 2021 fehlt den Menschen in Deutschland nach Expertenansicht

das Risikobewusstsein für extreme Wetterereignisse.

"Wir müssen den Menschen klarmachen, dass es mittlerweile auch bei uns um Leben und Tod geht", sagte die Direktorin des Alfred-­Wegener-Instituts, Antje Boetius,

zzu Beginn des Forums "Wasserextreme als Folge des Klimawandels" in Bremerhaven.

"Wir neigen dazu zu denken, dass es Naturkatastrophen bei uns nicht gibt", sagte Benni Thiebes, Geschäftsführer des Deut­schen Komitees Katastrophenvorsorge. o:p>

Es sei wichtig, Menschen besser für mögliche Gefahren zu sensibilisieren. Das Risikobewusstsein sei ein wichtiger Schritt, um mit einer Krise besser umgehen zu können. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 29.03.2022

 

Anm:.  

Das Schüren von Ängsten („German Angst“) scheint eines der liebsten Hobbies einiger  Wissenschaftler zu werden, zumal Deutschland dafür sehr empfänglich zu sein scheint.

German Angst

Für den Stereotyp German Angst können folgende Beispiele angeführt werden…

Ebenso war die immer wiederkehrende, intensive Reaktion auf Ereignisse in den deutschen Medien ein Beispiel der „German Angst“. ...

Populäre Anlässe hierfür konnten etwa die

Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015,

Google Street View (dessen Erweiterung in Deutschland als einzigem Land eingestellt wurde),

die Vogelgrippe H5N1, die COVID-19-Pandemie, BSE,

die Risiken der Kernkraftwerke ,

sowie die auswuchernde Angst vor dem Weltuntergang bzw. der Apokalypse durch den Klimawandel

oder das Tōhoku-Erdbeben 2011 sein.[2]

 

Quelle: WIKIPEDIA

Passend zur auswuchernden Angst z.B. vor der Apokalypse durch den Klimawandel

ein Zitat (das nicht oft genug zitiert werden kann) von Stephen Henry Schneider (* 11. Februar 1945 in New York City; † 19. Juli 2010, London, Großbritannien[1])

war ein US-amerikanischer Plasmaphysiker und einer der international einflussreichsten Klimawissenschaftler seiner Zeit…

...... Schneider war seit dessen Gründung Mitglied des Weltklimarates IPCC und koordinierender Leitautor bei mehreren Sachstandsberichten…

 

Zitat Anfang 

…Und wie die meisten Menschen würden wir (die Wissenschaftler) die Welt gerne als besseren Ort sehen, was in diesem Kontext bedeutet, dass wir das Risiko eines potentiell katastrophalen Klimawandels verringern wollen.

Um das zu tun benötigen wir eine breite Unterstützung, wir müssen die Öffentlichkeit dazu bringen, sich eine Vorstellung davon zu machen.

Dazu sind viele Medienberichte notwendig. Also müssen wir ängstigende Szenarien liefern, einfache, dramatische Äußerungen machen, und Zweifel, die wir vielleicht haben, wenig erwähnen….

Zitat Ende

 

Anm. zum folgenden Beitrag:

Endlich einmal ein Wissenschaftler mit einer objektiven Meinung zum "Klimawandel "...

Lesen Sie selbst....

 

„Die Angst ist komplett unbegründet“ sagt Jochem Marotzke

Der renommierte Klimaforscherglaubt nicht , dass die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden kann.

Aber auch nicht, dass die Welt deswegen untergehtEin Gespräch über Kipppunkte, die Gemeinsamkeiten von Klimawandel und Corona und die Furcht vor der Apokalypse

 Von Igor Steinle   ...Ist das Ende der Welt nah? Glaubt man manchen Klimaaktivisten, die den baldigen Untergang der Zivilisation vorhersagen, ist das so.

Jochem Marotzke, einer der bedeutendsten Klimaforscher Deutschlands, ist entsetzt über solche Katastrophenlyrik:  

Bloß keine Panik, lautet sein Ratschlag….  

Hier die wesentlichen Thesen: 

In Westeuropa sind wir in einer relativ komfortablen Situation. Die Bedrohung für uns ist vor allem eine politische. 

Es ist ein Problem, dass manche Klimaforscher sich auch als Aktivisten verstehen.

 Hält den Begriff „Klimakrise“ für ungeeignet: Jochem Marotzke, Direktor des Max-Planck-Institutes für Meteorologie

 

 

 

F: Herr Marotzke, wie ändert sich unser Wetter mit dem Klimawandel? 

A: Wir können sicher sagen, dass Hitzewel­len häufiger werden, die Höchsttemperaturen steigen und wir mehr Tropennächte erleben werden,

in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Es wird im Schnitt auch mehr Niederschlag geben. Wenn wir uns aber anschauen,

ob extreme Wetterlagen wie Starkregen oder die Überflutung des Ahrtals auch häufiger vorkommen werden, lautet die Antwort: Das wissen wir nicht.

 

F: Das ist erstaunlich, die These wird oft als Tatsache postuliert. Ist sie das nicht? 

A: Es geht um die Frage, ob Tiefdruckgebiete jetzt langsamer wandern und sich häufiger festsetzen, so dass es häufiger zu extremen Wetterlagen wie im Ahrtal kommt.

Im Wetterbericht wird oft so getan, als ob das völlig klar sei. Die Wahrheit ist aber: Nein, es ist überhaupt nicht klar.

Es könnte sein, dass es so kommt, aber es gibt hier zuwiderlaufende Effekte.

 

F: Inwiefern? 

A: Wir wissen. dass die Arktis sich schneller erwärmt als der Rest des Planeten, der Temperaturunterschied zwischen Tropen und Arktis also sinkt.

Dieser Temperaturunterschied ist es, der den Jetstream und damit Tiefdruckgebiete vorantreibt.

Was aber oft unter den Tisch fällt: Höher in der Atmosphäre erwärmen sich die Tropen deutlich schneller als die Arktis.

Das heißt, dort nimmt der Temperaturunterschied im Gegenteil sogar zu. Es gibt also ein Tauziehen zwischen diesen beiden Effekten. Und noch können wir nicht sagen, wer dieses Tauziehen gewinnt. 

 

"Die Katastrophe im Ahrtal war nur zum Teil der Klimawandel. Wir waren vor allem schlecht vorbereitet, sagt Klimaforscher Jochem Marotzke  Bild: Lucas Bäuml

F: Können wir die schlimmsten Folgen des Kli­mawandels verhindern, wenn wir ihn wie politisch vereinbart auf 1,5 Grad begrenzen?  

A: Es müsste schon ein kleines Wunder passieren, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Wir haben letztes Jahr (2021) gemeinsam mit Sozialwissenschaftlern eine große Studie veröffentlicht, in der wir zu dem Schluss kommen,

dass es unrealistisch ist, die Emissionen bis 2050 weltweit auf  Null zu bringen, was für das 1,5-Grad-Ziel notwendig wäre..

 

 

 

F: Welches Ziel wäre realistisch? 

A: Zwei Grad liegen unserer Meinung nach in Reichweite, aber für 1,5 Grad bewegt sich die Menschheit schlichtweg zu langsam.

Wir müssen uns darauf einstellen, dass egal, was wir hierzulande in Sachen Emissionsminderung tun, der globale Klimawandel weiter voranschreitet. 

 

F: Was muss daraus folgen? 

A: Das Ahrtal hat uns vor Augen geführt, wie schlecht wir gewappnet sind.

Die Katastrophe war nur zu einem kleinen Teil der Klimawandel, solche Überflutungen hat es dort auch vor 200 Jahren gegeben. Hauptsächlich waren wir richtig schlecht vorbereitet.

Es ist einfach sehr schwer, Menschen davon zu überzeugen, Geld für Schutzmaßnahmen auszugeben, wenn so lange nichts passiert ist.

Auf diesem Gebiet muss mehr geschehen, auch im politischen Diskurs. Es ist bisher viel attraktiver zu fordern, den Klimawandel aufzuhalten, als sich an ihn anzupassen.

 

F: Das könnte auch daran liegen, dass viele Menschen Angst vor "Klima-Kipppunkten" wie dem Auftauen des Permafrosts oder Grönlands haben.

Es heißt, wenn einer dieser Kipppunkte eintritt, würde eine Begrenzung der Erderwärmung unmöglich, die Menschheit stürbe aus. Wie wahrscheinlich ist das?

A: Sehr unwahrscheinlich. Da ist wirklich sehr vieles sehr spekulativ.

Dass sich diese Kipppunkte so prominent im Bewusstsein festgesetzt haben, führt zu übertriebener Sorge und letztlich dazu, dass man falsche Prioritäten setzt.

Meine Empfehlung wäre, sich lieber über den nächsten Starkniederschlag Gedanken zu machen, als darüber, dass jetzt das Methan aus dem Permafrostboden entweicht und uns alle umbringt.

 

F: Tut es also nicht? 

A: Wir tauen den Permafrost auf, keine Frage, und das verstärkt den Klimawandel. Aber dieser Effekt wird maßlos überschätzt.

Typischerweise werden Horrorszenarien wie die Kipppunkt-Theorie immer für Worst-Case-Berechnungen angestellt,

bei denen die weltweiten Emissionen bis 2100 immer weiter ansteigen, was aber sehr wahrscheinlich nicht der Fall sein wird.

 

F: Was ist mit dem grönländischen Eisschild? 

A: Er wird vermutlich abschmelzen und, wenn keine neue Eiszeit kommt, wohl auch nicht mehr wiederkommen. Der Meeresspiegel wird deswegen um sieben Meter ansteigen.

 

F: Das klingt nicht unerheblich. 

A: Das ist zwar viel, es dauert aber 2000 bis 3000 Jahre, bis es so weit ist. 

 

F: Was ist mit dem Golfstrom, der sich, wie es heißt, abschwächt und Europa frösteln lassen könnte? 

A: Darüber habe ich in den 1980ern meine Doktorarbeit geschrieben. Ich war quasi der erste Deutsche, der sich überhaupt damit beschäftigt hat.

Faszinierendes Thema, aber sehr unwahrscheinlich.

Das Bild, dass diese Heizung wegfallen würde und wir alle erfrieren, ist absurd. Damit dieses Katastrophenszenario eintritt, müsste diese Abkühlung schneller voranschreiten als die globale Erwärmung.

Und das ist wirklich sehr schwer vorstellbar. Man muss sich schon entscheiden, welche Paranoia einen umbringen soll, Abkühlung oder Erwärmung.

 

F: Und die Arktis? Die ist doch jetzt schon im Sommer eisfrei, wird ebenfalls oft gewarnt. 

A: Herzlichen Dank für diese Frage. Hier bin ich mir am sichersten, dass das ein Kipppunkt ist. Das Eis kommt immer wieder.

Ein Doktorand von mir hat hierzu das entscheidende Experiment ge­macht. Wir haben in einem Klimamodell einfach mal das komplette Eis rausgenommen.

Wenn das ein Kipppunkt wäre, dürfte es ja nie wiederkommen. Nach zwei Jahren war aber alles wieder da.

 

F: Die Erde ist in 100 Jahren also kein unbewohnbarer Feuer- oder Eisball? 

A: Das können wir auf jeden Fall sagen. Mich erschüttert, dass viele junge Menschen denken, sie hätten wegen des Klimawandels über die nächsten 30 Jahre hinaus keine Überlebenschancen.

Diese Angst ist komplett unbegründet. Der Kli­mawandel ist ein ernstes Problem, auf das wir uns einstellen und alles versuchen müssen, ihn zu dämpfen, keine Frage.

Dass junge Menschen aber glauben, ihr Überleben sei bedroht, ist entsetzlich, weil es einfach komplett unbegründet ist.

Gerade hier in Westeuropa sind wir in einer relativ komfortablen Situation. Die Bedrohung für Deutschland ist vor allem eine politische.

 

F: Inwiefern? 

A: Der Planet wird nicht unbewohnbar werden, Teile Afrikas und der Arabischen Halbinsel allerdings schon. Es gibt daher ein großes Risiko politischer Instabilität,

die zu Kriegen und Flüchtlingswellen führen kann. Das würde natürlich auch uns betreffen. Aber selbst hier gibt es er­hebliche spekulative Elemente.

 

F: Das heißt, Aktivisten, die das Ende der Zivili­sation binnen weniger Jahre annehmen, sind näher an Katastrophenfilmen a la Roland Emmerich als an seriöse Wissenschaft?  

A: Ich fürchte, so ist es.

Es heißt ja immer "Hört auf die Wissenschaft". Ich wünschte mir bei vielen, die das sagen, sie würden es auch tun.

Aber wenn jemand ein Recht auf Unausgewogenheit hat, dann sind das junge Menschen. Und gerade Fridays for Future haben in der öffentlichen Meinung ja einiges bewirkt, was nur zu begrüßen ist.

 

F: Der Chef der Weltwetterorganisation warnt vor apokalyptischen Ängsten und fordert die Wissenschaft deswegen auf, gemäßigter zu kommunizieren. Sehen Sie das auch so? 

A: Zu 100 Prozent. Mir ist natürlich klar, warum manche Kollegen gerne Worst-Case­-Szenarien beschwören. Sie denken, wenn sie nicht deutlich genug sind, werden sie nicht wahrgenommen,

was ja leider auch stimmt. Und dann gibt es noch das Problem, dass manche Klimaforscher sich auch als Aktivisten verstehen.

 Nach dem Motto: Es dient ja der guten Sache, wenn ich nicht alle Unwägbarkeiten nenne.

 

F: Hört sich an, als wären Sie kein Freund der "Scientists for Future"? 

A: Ich glaube, ich stehe da sogar auf der Unterstützerliste. Aber ich habe dazu ein ambivalentes Verhältnis.

Man braucht eine gesunde Distanz zu seinem For­schungsgegenstand, um es mit Max Weber zu sagen. Wer politisch zu nah dran ist, unterschätzt die Möglichkeit des ei­genen Fehlers.

Außerdem hören die Leute irgendwann nicht mehr zu. wenn im­mer nur die nächste Katastrophensau durchs Dorf gejagt wird.

Das hat nicht nur Folgen für die psychische Gesund­heit der Menschen, ich sehe noch ande­re Gefahren.

 

F: Welche? 

A: Wenn wie gesagt kein Wunder geschieht, werden wir im nächsten Jahrzehnt eine Erderwärmung von 1,5 Grad erreicht haben. Aber die Welt wird nicht untergehen.

Viele werden dann sagen: Ihr Klimaforscher habt uns jahrzehntelang gesagt, wenn wir diese Marke überschreite, sind wir verloren.

Es wäre fatal, wenn die Menschen dann den Glauben an die Notwendigkeit von Klimaschutz verlie­ren. Denn es wird weiterhin immens wichtig sein, die weitere Erderwärmung zu verhindern.

 Eine 2,5-Grad-Welt ist immer noch besser als eine 3,5-Grad-Welt.

 

F: Das erinnert an die Worte von Virologen, wonach Corona kein Sprint sondern ein Marathon sei. Gilt das auch für den Klimawandel?  

A: Ja, deswegen halte ich den Begriff der "Klimakrise" für sehr ungeeignet. Manche sagen, "Klimawandel" sei verharmlosend, weswegen sie die Dringlichkeit des Handelns mit Begriffen wie Erderhitzung

oder Klimakrise zu untermauern versuchen. Das Wort "Krise" erweckt je­doch den Eindruck, man könne sie bewältigen und dann ist sie vorbei. Nichts da.

Alle, die diesen Artikel hier lesen, werden längst tot sein, und die Menschheit wird noch immer mit dem Klimawandel zu tun haben.

Es ist tatsächlich ähnlich wie beim Coronavirus: Das geht auch nicht mehr weg, weswegen Corona keine Krise mehr, sondern Teil der Risikovorsorge ist.

So ist es auch beim Klimawandel. Wir werden uns an ihn gewöhnen und anpassen müssen. Er wird so schnell nicht weggehen.

 

Zur Person:

Experte Jochem Marotzke (62) für Klimamodelle und Ozeane 

Der Meereskundler Jochem Marotzke (62) ist Direktor am renommierten Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.

Zuvor war er als Professor am Southampton Oceanography Centre sowie am bekannten Massachusetts Institute of Technology (MIT) beschäftigt.

Er gilt als einer der bedeutendsten Klimaforscher Deutschlands sowie darüber hinaus.

An zwei Sachstandsberichten des Weltklimarats (IPCC) arbeitete er als Leitautor, zudem ist er Mitglied der Leopoldina und der Akademie der Technikwissenschaften.

Er beschäftigt sich mit der Rolle der Ozeanzir­kulation fürs Klima sowie der Dynamik und den Folgen des Klimawandels und gilt unter anderem als Experte für Klimamodelle. Igs

Quelle: zitiert aus Neckar-Chronik, 12.03.2022, Schwäbisch Tagblatt, 12.03.2022

 

Ausführlich unter: 

https://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/Die-Angst-ist-komplett-unbegruendet-538184.html 

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Die-Angst-ist-komplett-unbegruendet-538184.html

 

Wichtigster Energieträger 2021 Stromerzeugung in Deutschland: Kohle überholt Windkraft

Der in Deutschland ins Netz eingespeiste Strom ist 2021 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern gekommen. o:p>

Ungünstige Wetterbedingungen sorgten dafür, dass Kohle die Windkraft als wichtigsten Energieträger ablöste, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag (17.03.2022) mitteilte.

Kohle überholt Windkraft als wichtigsten Energieträger  Foto: Patrick Pleul/dpa

…Die Stromerzeugung aus konventionellen Quellen wie Kohle, Erdgas oder Atomenergie stieg demnach zum Vorjahr um 11,7 Prozent und machte 57,6 Prozent an der gesamten Stromerzeugung aus….

…Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien sank um 7,6 Prozent und kam auf gut 42 Prozent...

…Kohle war 2021 der wichtigste Energieträger zur Stromerzeugung …

...Der Anteil von Kohlestrom an der eingespeisten Strommenge betrug damit gut 30 Prozent - nach 24,8 Prozent im Vorjahr (2020) …

... Der Kohlestrom in Deutschland stammt zu rund 60 Prozent aus der als besonders klimaschädlich geltenden Braunkohle…

….. Deutschland will bis spätestens 2038 und idealerweise schon bis 2030 aus der Stromproduktion mit Kohle aussteigen, wie es im Koalitionsvertrag heißt….

…Windräder an Land und auf See steuerten weniger Strom bei, weil es im Frühjahr 2021 weniger windig war als im Jahr zuvor.

Strom aus Windkraft hatte dadurch einen Anteil von 21,5 Prozent…

...2020 war sie mit 25,2 Prozent erstmals der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung….

…Die Einspeisung aus Photovoltaik sank leicht. ...

…Weniger Strom kam auch aus Erdgas (12,6 Prozent), da die Preise für den Energieträger im zweiten Halbjahr (2021) deutlich anzogen….

…Ebenso hoch war der Anteil von Strom (etwa 12 Prozent) aus den verblieben Atomkraftwerken…

Quelle: zitiert aus ntv.de, dpa 17.03.2022

Ausführlich unter:

https://www.n-tv.de/ticker/Stromerzeugung-in-Deutschland-Kohle-ueberholt-Windkraft-article23202389.html

 

Anm.: 

Auf der Kinderseite der Lausitzer Rundschau wird versucht, Kinder durch unvollständige  und teilweise unwahre Darstellung der Dinge zu beeinflussen

Die Zeit drängt

Im Weltklimabericht warnen Experten eindringlich vor den Folgen des Klimawandels 

Der Klimawandel ist eindeutig eine Gefahr für die Menschheit - so steht es im  neuen Bericht des Weltklimarates. In diesem Rat sitzen verschiedene Wissenschaftler,

die viele Studien zum Klimawandel auswerten.

In diesem Bericht  haben sie sich unter anderem damit beschäftigt welche Auswirkungen der Klimawandel für uns Menschen hat und wer besonders davon betroffen ist. 

Die Folgen des Klimawandels sind längst überall auf der Welt sichtbar sagen die Wissenschaftler.  

Im vergangenen Sommer (2021) gab es beispielsweise bei uns in Deutschland schlimme Überschwemmungen im Ahrtal,  

 

Anm. Beginn

Das leidvolle Hochwasser an der Ahr 2021 hat mit dem Klimawandel nicht das geringste mit Klimawandel zu tun.  

In der Historie zu Ahr-Hochwässern sind in der Vergangenheit ohne Klimawandel mehrere Hochwässer, u.a. 1719, 1804 und 1910,

die die Zerstörungen von 2021 teilweise noch übertrafen. 

Mehrere namhafte Meteorologen wiesen nach, dass einzig und allein die geographische Lage des Ahrtales

durch seine Enge bei (häufigen) Starkniederschlägen zu diesen Katastrophenhochwässern führen. 

Wer hat eigentlich die Bebauung im Überschwemmungsgebiet des Ahrtales genehmigt?

Vielmehr sollte man auf das Versagen und Nichtreagierern der Landespolitiker von Rheinland-Pfalz,

insbesondere auf das Versagen und „Abducken“ der damaligen Umweltministerin (seit 2021Bundes- Familienministerin), Anne Spiegel (Die Grünen/Bündnis 90) verweisen. 

 

Dazu eine Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss des Landtages von Rheinlan-Pfalz am Freitag, 11.03.2022.

Leider hat sich Frau Ministerin Spiegel mit Corona infiziert. 

Anm. Ende

 

Siehe auch: 

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/flutkatastrophe-im-ahrtal-kritik-an-verhalten-von-anne-spiegel-17864262.html

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/umweltministerin-spiegel-unter-druck-wegen-flut-100.html

in den USA und im Süden Europas wüteten starke Waldbrände. 

Solche Ereignisse, die durch extremes Wetter wie lange Dürren oder sehr starken Regen ausgelöst werden, wird es durch den Klimawandel in Zukunft noch häufiger geben. 

Die gute Nachricht ist: Es bleibt noch Zeit zu handeln und etwas gegen die Erderwärmung zu unternehmen.

Doch die Wissenschaftler sagen auch: Es muss jetzt wirklich schnell gehen.

Das heißt trotz vieler anderer Krisen, die es derzeit auf der Welt gibt müs­sen Politiker sich weiterhin mit dem Klimawandel beschäftigen

und endlich strengere Maßnahmen beschließen, die wirklich helfen, ihn aufzuhalten. Nina Jakobs

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 09.03.2022

 

Reichlich Gemüse geerntet in Brandenburg 

Brandenburg. Die brandenburgischen Landwirte haben 2021 eine reiche Gemüseernte auf ihren Feldern eingefahren.  

…Insgesamt 102.000 Tonnen Freilandgemüse wurden geerntet, wie das Landesamt für Statistik mitteilte - das waren knapp 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

Rekordverdächtig war vor allem die Speisekürbisernte (???), die mit insgesamt 5800 Tonnen rund 70 Prozent über dem Vorjahresniveau lag.

Bei 190 Dezitonnen pro Hektar lieferte sie den höchsten Ertrag seit 2012…. 

…Auch Einlegegurken wurden vermehrt geerntet. Deren Menge wuchs nach mehreren schlechten Jahren um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr an,

liegt mit insgesamt 30.000 Tonnen aber immer noch drei Prozent unter dem sechsjährigen Durchschnitt….  

…Beim Spargel stieg die Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 21.100 Tonnen…. 

…Die höheren Erträge werden al­lerdings von immer weniger Bauern eingefahren...  

…Die Zahl der Freilandbetriebe verringerte sich von 197 auf 182.

Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort - im Jahr 2015 hatte es noch 218 Freilandbetriebe in Brandenburg gegeben... dpa 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 17.03.2022

 

Anm. zu dem folgenden Beitrag: 

Zu allen fast an Hysterie grenzenden Aktivitäten auf dem Gebiet des Klimaschutzes passt folgendes Zitat von Stephen Schneider (Erläuterung zur Person unten):

Zitat Beginn

Einerseits sind wir als Wissenschaftler ethisch an die wissenschaftliche Methode gebunden, d. h. die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als das - einschließlich all unserer Zweifel, Vorbehalte,

Wenns, Unds, und Abers.

Andererseits sind wir nicht nur Wissenschaftler, sondern auch menschliche Wesen. Und wie die meisten Menschen würden wir die Welt gerne als besseren Ort sehen,

was in diesem Kontext bedeutet, dass wir das Risiko eines potentiell katastrophalen Klimawandels verringern wollen.

Um das zu tun benötigen wir eine breite Unterstützung, wir müssen die Öffentlichkeit dazu bringen, sich eine Vorstellung davon zu machen.

Dazu sind viele Medienberichte notwendig.

… Also müssen wir ängstigende Szenarien liefern, einfache, dramatische Äußerungen machen, und Zweifel, die wir vielleicht haben, wenig erwähnen….

…Diese „ethische Doppelbindung“, in der wir uns oft befinden, kann durch keine Formel gelöst werden.

Jeder von uns muss entscheiden, was das richtige Gleichgewicht ist zwischen effektiv sein und ehrlich sein. Ich hoffe, dass es auf beides hinausläuft.“…

Discover, Oktober 1989

Zitat Ende

 

Quelle: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Schneider 

 

Zur Person  Stephen Henry Schneider  war seit dessen Gründung Mitglied des Weltklimarates IPCC und koordinierender Leitautor bei mehreren Sachstandsberichten. Er war Gründer und Herausgeber der Fachzeitschrift Climatic Change , Autor mehrerer Fachbücher und wissenschaftlicher Berater von acht US-Regierungen. …Er war ein engagierter Befürworter von Maßnahmen zum Klimaschutz und eine Leitfigur in der politischen Kontroverse um die globale Erwärmung.[2][3][4]

Angst ist selten ein guter Ratgeber...

 

Milliarden Menschen in Gefahr Klimarat zählt Regierungen weltweit an

Jedes Zehntelgrad, das sich die Erde mehr erwärmt, hat beträchtliche Auswirkungen, fassen die Klimaexperten in dem aktuellen IPCC-Bericht zusammen.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Bericht des Weltklimarates

Regierungen weltweit unternehmen in Sachen Klimaschutz zu wenig - und sind zu spät dran.

So lautet das vernichtende Urteil des Weltklimarates.

Dass Regierungen ihre Aufgaben nicht machten, sei kriminell, wetterte UN-Chef Guterres bei der Vorstellung des aktuellen Berichts.

Bis zu 3,6 Milliarden Menschen leben dem Weltklimarat zufolge bereits in einem besonders vom Klimawandel gefährdeten Umfeld.

"Die Auswirkungen, die wir heute sehen, treten viel schneller auf und sind zerstörerischer und weitreichender als vor 20 Jahren erwartet",

heißt es in dem Bericht des Weltklimarates (IPCC) zu den Folgen des Klimawandels. Weitere Menschen, die in ihrer Heimat kein Auskommen mehr haben, würden zur Migration gezwungen.

Die Regierungen täten noch lange nicht genug, um die schlimmsten Gefahren abzuwenden.

Stärkere Klimaziele, schnellere Umsetzung

..Der amtierende Präsident der Weltklimakonferenz, Alok Sharma, rief Staaten in aller Welt auf, ihre Klimaziele nachzuschärfen…

 

.... Beim UN-Klimagipfel in Glasgow hatten sich die Staaten im vergangenen November dazu bekannt, die Erderhitzung auf 1,5 Grad begrenzen

und dazu ihre nationalen Klimaziele bis spätestens zum Jahresende nachschärfen zu wollen. Bislang hat dies noch kein großes Land getan, wie der Klimaforscher Niklas Höhne kürzlich kritisierte….

…Bundesumweltministerin Steffi Lemke erklärte, in nächster Zeit solle ein Sofortprogramm Klimaanpassung verabschiedet werden.

Die Bundesregierung wolle ihre Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung deutlich hochfahren….

Weltweit sind Folgen des Klimawandels sichtbar

…Längst sind die Folgen des Klimawandels in allen Teilen der Welt sichtbar: Es gibt verheerende Waldbrände wie im Mittelmeerraum und im Westen der USA, Überschwemmungen wie in der Region von Ahr und Erft im Juli 2021

(Anm: Die Überschwemmungen haben mit einem Klimawandel nicht das Geringste zu tun),

Hitzewellen wie in Sibirien.

Am Montag (28.02.2022) erst meldete der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass der Winter 2021/22 der elfte zu warme in Folge gewesen sei….

…Noch nähmen Ökosysteme mehr Treibhausgase auf als sie selbst verursachten, heißt es in den IPCC-Dokumenten. ….

Miteinander von Mensch und Natur

..30 bis 50 Prozent der Erdoberfläche müsse für Naturräume zur Verfügung gehalten werden, erklärte IPCC-Experte Pörtner.

Sie könnten genutzt werden, aber nur in einem nachhaltigen Miteinander von Mensch und Natur…. 

 

"Wir sind sehr spontan" Thunberg will Druck auf Ampel machen

Mehr zum Thema

Der Weltklimarat wurde 1988 gegründet.

Der neue Report ist Teil zwei seines 6. Sachstandsberichts zum Klimawandel. Der erste Teil über die wissenschaftlichen Grundlagen kam im August 2021 heraus.

Der dritte Teil befasst sich mit Möglichkeiten, den Klimawandel zu mindern. Er wird im April (2022) erwartet.

Der aktuelle IPCC-Bericht zeige eines klar und deutlich, betonten die Umweltaktivisten von Fridays For Future:

"Wir haben kein Erkenntnisproblem mehr, wir haben ein Umsetzungsproblem." Keine Regierung der Welt könne behaupten, nicht zu wissen,

 was auf dem Spiel stehe. "Wir wissen, dass die Klimakrise Menschen tötet, Natur zerstört, die Welt ärmer macht

und dass sich ihre Folgen mit jedem Zehntelgrad weiterer Erwärmung intensivieren." Konsequente Klimapolitik sei unverzichtbarer Teil von stabilen Demokratien,

 sicherer Lebensmittelversorgung und sozialer Gerechtigkeit. "Es ist alles gesagt - jetzt zählen Handlungen." … jaz/dpa

 

Quelle: zitiert aus ntv, 01.03.2022

Ausführlich unter:

https://www.n-tv.de/wissen/Klimarat-zaehlt-Regierungen-weltweit-an-article23163781.html

 

Prächtige Gemüseernte (2021)

 

Möhrenernte     

 Foto: J. Stratenschulte/dpa.

 

In Deutschland haben die Gemüsebauern 2021 eine prächtige Ernte eingefahren - im Bild Möhren.

4,3 Millionen Tonnen Gemüse bedeuteten laut Statistischem Bundesamt neun (9)  Prozent plus zu 2020.

 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 25.02.2022

 

Strauchbeerenernte 2021 in Brandenburg

Seit 2012 größte Beerenernte in Brandenburg        Pressemitteilung Nr. 32

Nach mehreren schwächeren Erntejahren fiel die Strauchbeerenernte in Brandenburg sehr hoch aus.

Nach Information des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wurden mit 4 096 Tonnen so viele Strauchbeeren geerntet wie noch nie.

Ein Jahr zuvor waren es noch 2 065 Tonnen.

 

Eine wesentliche Ursache für die sehr gute Erntemenge waren die guten Witterungsbedingungen für die Entwicklung vieler Strauchbeeren.

Erstmals Rückgang der Anbaufläche

Strauchbeeren wuchsen 2021 auf einer Fläche von 1 121 Hektar. Damit ging die Anbaufläche erstmals seit 2012 etwas zurück.

Gegenüber 2020 verringerte sich die Anbaufläche um 42 Hektar.

Der Anbau dieser Früchte erfolgte in 51 Betrieben.

Rund 56 Prozent der Brandenburger Strauchbeerenfläche  wurden von 20 Betrieben nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet.

Kulturheidelbeeren vor Sanddorn

Kulturheidelbeeren waren 2021 erneut Brandenburgs wichtigste Strauchbeerenart.  Aufgrund ihrer Beliebtheit erhöhte sich deren Anbaufläche seit 2012 von 99 Hektar auf derzeit 415 Hektar.

Geerntet wurden 1 823 Tonnen. Diese Erntemenge entspricht fast der Hälfte der gesamten Beerenernte. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 39 Prozent mehr Heidelbeeren gepflückt.

Trotz eines leichten Anbaurückgangs um 13 Hektar bleibt Sanddorn mit einer Fläche von insgesamt 317 Hektar die zweitwichtigste Strauchbeerenart im Land Brandenburg.

Brandenburg Spitzenreiter beim Aroniaanbau vor Sachsen und Bayern

Die Aroniabeeren, auch als Schwarze Apfelbeere bekannt, werden mittlerweile auf über 201 Hektar geerntet, vorzugsweise im ökologischen Anbau.

Auch hier ist in den letzten Jahren ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. 2014 erfolgte die Ernte der Aroniabeeren nur auf 88 Hektar.

Schon 2020 verfügte Brandenburg über die größte Anbaufläche dieser Strauchbeerenart in Deutschland. In Sachsen waren 2020 Aroniabeeren auf 181 Hektar und in Bayern auf 176 Hektar zu ernten.

Mit 565 Hektar findet man im Landkreis Potsdam-Mittelmark die größte Strauchbeerenanbaufläche Brandenburgs. Auch hier sind die Kulturheidelbeeren und der Sanddorn bestimmend.

Quelle: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/032-2022

 

Anm. :

Mal provozierend gefragt. Sind das etwa die Auswirkungen des Klimawandels und der damit verbundenen Erderwärmung?

 

Anm.: Lesen Sie bitte weiter....

Kaum ist die Keule „Corona“ abgenutzt,

wird die neue, „alte“ Keule „Klimawandel“ von den Medien wieder hervorgeholt

mit reißerischen Überschriften wie

 

In Cottbus wird’s richtig heiß…

Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.02.2022

Heiß und trocken – so wird bald das Klima in der Lausitz

Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.02.2022

Keine Erholung für das Grundwasser

Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.02.2022

Kaltes Heim hat Zukunft

Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.02.2022

 

Klimawandel in Cottbus

In Cottbus wird’s richtig heiß – was das für die Niederschlagsmengen bedeutet

Bereits in den vergangenen Jahrzehnten sind die Temperaturen in Cottbus gestiegen. Laut der Wettersimulationen der Brandenburgischen-Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg geht das weiter.

Welche Folgen bringt das mit sich?

 

Die zehn wärmsten Jahre in Cottbus.© Foto: HobbitArt/shutterstock.com, Grafik: Lehmann/lr, Quelle: Dr. Klaus Keuler, FG Atmosphärische Prozesse, BTU 

Das Gefühl ist meist ein schlechter Gradmesser…Stimmt. Das zeigt eine Auswertung der Wetterdaten für Cottbus der Brandenburgischen-Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg…. 

…Dr. Klaus Keuler ist Meteorologe. An der Cottbuser Universität arbeitet für das Fachgebiet Atmosphärische Prozesse.

Dort werden Simulationen und Berechnungen angestellt, um regionale Klimamodelle zu erstellen, die  die Veränderungen im Klima sichtbar machen (Anm.: sollen). ...

…Für diese Arbeiten kann der Forscher auf eine gute Datenbasis zurückgreifen. Bereits seit dem Jahr 1887 werden in Cottbuser Meisenweg kontinuierliche Wetterdaten gesammelt….

In Cottbus ist es um zwei Grad wärmer geworden

….Der Wissenschaftler hat Cottbuser Wetterdaten der vergangenen 70 Jahre ausgewertet – also von 1951 bis 2020.

Der Trend, den er beobachten konnte, ist eindeutig. Die Temperaturen gehen im Jahresmittel nach oben.

Und zwar um 0,28 Grad Celsius pro Dekade (Anm.: also …pro 10 Jahre) ….  

 

Eine Überraschung beim Regen

…Eine Überraschung ist die Feststellung des Wissenschaftlers, dass sich in Cottbus die Niederschlagsmenge seit dem Jahr 1951 nicht signifikant verändert hat….

Cottbus erwarten weitere Temperaturanstiege

…Wie sich das Wetter in Cottbus bis zum Jahr 2100 entwickelt, hängt wesentlich von der Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre ab….  

….Weil diese Werte nicht vorausgesagt werden können, errechnen die Wissenschaftler verschiedener Szenarien anhand von Annahmen. (!!!!)Peggy Kompalla 

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 15.02 2022

 

Ausführlich für Abonnenten: 

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/klimawandel-in-cottbus-in-cottbus-wird_s-richtig-heiss-_-was-das-fuer-die-niederschlagsmengen-bedeutet-62663293.html#paywall-tab-anmeldung

 

 

 

 

Anm. zum nachfolgenden Artikel:

 

Im Koalitionsvertrag etwas zu formulieren ist die eine Seite, die Realisierung ist die andere Seite.

 

Der Leser stellt sich des Öfteren die Frage: Haben bei der Formulierung von Zielstellungen im Koalitionsvertrag eigentlich auch echte Fachleute (keine sog. Experten) mitgewirkt.

 

Viele Fragen zu mehr Offshore

Bundesamt sieht beim kräftigen Ausbau der Windkraft auf See mehrere Interessenskonflikte,

…Der geplante Ausbau der Windkraft in Nord- und Ostsee stößt aus Sicht des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) auf zahlreiche große Herausforderungen.…

…Auf die Frage, ob der bis 2045 angepeilte Ausbau auf 70 Gigawatt (GW) überhaupt denkbar sei,

sagte BSH-Präsidentin Karin Kammann-Klippstein in Hamburg:  

Ja, es ist möglich, wenn alle anderen Nutzer zurücktreten und sagen ,wir machen jetzt in der Nord- und Ostsee nur noch Offshore-Windenergie’,

dann ist das theoretisch möglich.“…Die Zahle der Windparks auf See muss deutlich erhöht werden Foto: welt.de

...Die Chefin der Behörde wies auf zahlreiche Nutzungskonflikte hin:

„Der Koalitionsvertrag sieht zehn Prozent der Fläche vor, die frei sein soll von jeglicher schädlicher Nutzungsart.

 Zehn Prozent wären schon mal vollständig für Naturschutzgebiete reserviert.“

Außerdem würden Meeresflächen von Landwirtschaft und Militär genutzt, und es gebe die völkerrechtliche Pflicht,

internationale Schifffahrtsstraßen offen zu halten. „Da gibt es Einschränkungen für die Bebauung durch Windparks.“….

...Die neue Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag die Ausbauziele für die Windenergie auf See

im Vergleich zur Vorgängerregierung deutlich erhöht: von 20 auf 30 GW bis 2030, 40 GW bis 2035 statt 2040und 70 GW bis 2045.

Derzeit sind in Nord- und Ostsee 1501 Windenergieanlagen mit knapp 7,8 GW in Betrieb…. dpa

Quelle: zitiert aus Märkische Oderzeitung (Beeskow), 25 01.2022

 

Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-beeskow/20220125/281792812410164 

 

"Mehr Energie selbst erzeugen" 

Berlin. Aus Sicht des Klimaschutzministers Robert Habeck (Grüne) muss Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten werden.  

Dafür müssten erneuerbare Energien aus Wind und Sonne im Land deutlich schneller ausgebaut werden,

machte Habeck am Donnerstag (13.01.2022) in seiner ersten Rede im Bundestag klar.

 

Anm.: 

Wobei jedem einigermaßen Interessierten klar ist, dass diese erzeugte Energiemenge weder jetzt geschweige denn in der Zukunft zu jeder Zeit ausreichend zur Verfügung stehen wird. 

 

Habeck sprach von einem weltweiten "Hunger" nach den fossilen Energieträgern Gas, Öl und Kohle.

Es sei daher die beste Strategie, sich davon unabhängig zu machen. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 14.01.20220

 

Anm.:  

Vielleicht sollte man auch neben den „erneuerbaren (volatilen) Energien auch die Nutzung von Kernenergie wieder mehr Aufmerksamkeit schenken.

 Auch Deutschland kann von seinen Nachbarländern lernen!

 

 

Tempo für Wind und Sonne

Robert Habeck stellt Deutschland beim Klimaschutz ein schlechtes Zeugnis aus. Jetzt soll alles ganz schnell gehen.

Berlin. Ambitioniert, aber erreichbar – das sind für Wirtschaftsund Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) die Klimaziele der Bundesregierung.

…Kein Verständnis hat er für die Vorwürfe von Klimaschützern und „Fridays for Future“, er verrate seine Ziele:

 „Wenn ich noch größere Versprechen geben würde, würde ich lügen.“…

Die Eröffnungsbilanz der Koalition, die Habeck vorlegte, ist schlecht: Ob bei Wind- oder Solarstrom …

…Die Vorgaben von der schwarzroten Vorgängerregierung: Der CO2-Ausstoß Deutschlands soll 2030 um 65 Prozent niedriger sein als 1990.

Beim bisherigen Tempo sind nur 50 Prozent zu schaffen. Die 2020 erreichten 42 Prozent waren vor allem den Corona-Einbrüchen zu verdanken.

Danach war die Entwicklung wieder negativ…

Bis Ostern (2022) will Habeck dem Kabinett ein erstes Gesetzespaket vorlegen…

…Das soll bewirken, dass trotz des steigenden Stromverbrauchs der Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 80 Prozent steigt, was fast eine Verdoppelung wäre….

Entlastung bei EEG-Umlage

…Die EEG-Umlage für Ökostrom soll ab 2023 durch Geld aus dem Bundeshaushalt ersetzt werden….

…Windanlagen sollen auf zwei Prozent der Flächen in Deutschland gebaut werden, viermal so viel wie bisher…

.... Auch bei der Wärmeerzeugung für Gebäude soll wesentlich mehr passieren. Schon ab 2025 sollen zwei Drittel aller neuen Heizanlagen mit erneuerbaren Energien laufen….

…Ein zweites Gesetzespaket soll das Kabinett im Sommer (2022) auf den Weg bringen: „Wir werden wieder Innovationsland sein.“

 …Das sorge unter anderem für Wohlstand bei Mittelstand und Handwerk. Die politische Aufgabe sei groß,

biete aber dem Land enorme Chancen. Bürokratie und Genehmigungsverfahren, etwa beim Ausbau der Stromnetze, sollten schlanker und schneller werden…. Dieter Keller

Quelle: zitiert aus Märkische Oderzeitung online, 12.01.2022

 Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-seelow/20220112/281582358987085

 

Anm.: Dazu (passend) folgender

 Kommentar 

Guido Bohsem

zu Robert Habecks Bilanz 

Kampf gegen Windmühlen 

…Wenn Klimaschutz-Minister Robert Habeck zu einer solchen Bilanz einlädt, darf das Ergebnis nicht überraschen:

Deutschland steht tief im Soll und scheitert an den Klimazielen.

Soll heißen: Jetzt, wo ein Grüner sich um die Angelegenheit kümmert, kann die Sache nur besser werden.

Je schlechter die Lage, desto sicherer die Erfolge, lautet das Kalkül…. 

… Habeck erkennt offenbar sehr klar, was das Problem sein wird:

Die Erwartungen an ihn und an die Grünen sind derart hoch, dass sie nur scheitern können. Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen lässt grüßen….

...Egal, wie viel sie (die Grünen) in der Regierung er­reichen, es wird nicht genug sein…  

…Das zeigt sich an der Empörung, mit der hiesige Umweltverbände auf die Taxonomie-Pläne der EU-Kommission reagieren.

Deutschland dürfe auf gar keinen Fall akzeptieren, dass deutlich über 20 andere Mitglieder der Mei­nung sind,

 dass Atomkraft und Gas zumindest zeitweise als klimafreundliche Energieformen gelten. Im Zweifel müsse das Land eben klagen….

 …Die Regeln der Union oder gar die Machtverteilung in der EU spielen in der Betrachtung eine untergeordnete Rolle…

 

Anm.:

 Diese Haltung ist umso unverständlicher, da Deutschland bisher als Vorreiter in der EU für das Mehrheitsprinzip bei Abstimmungen gilt.

 Demokratie ist, wenn man Mehrheitsentscheidungen akzeptiert, auch wenn sie Deutschland nicht passen.  

Die Grünen, speziell die Umweltverbände, FFF … müssen noch sehr viel lernen.

 

…Die Grünen in der Regierung, so scheint es, müssen auch die aussichtslosen Kämpfe bis zum Ende kämpfen….

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 12.012022

 

Langfristiger Trend ist wichtiger als Jahresziele 

Umwelt  Die CO2 -Emissionen sind gestiegen, doch Experten kritisieren den kleinteiligen Blick. Die Ampel will das ändern. 

Berlin. Deutschland droht seine Klimaziele für das Jahr 2021 zu verfehlen, wie aus Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende hervorgeht.

So sei für das vergangene Jahr bei den Emissi­onen mit einem Plus von 4,5 Pro­zent im Vergleich zu 2020 zu rechnen.

Hauptgrund für den Anstieg der Emissionen seien die wirtschaftliche Erholung nach dem Pandemiejahr 2020 und eine höhere Kohleverstromung aufgrund starkgestiegener Gaspreise. 

… Gleichzeitig sei die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien gesunken, da es im betroffenen Zeitraum weniger Wind gab.

Zudem musste aufgrund kühler Wintermonate Anfang 2021 mehr geheizt werden als sonst… (Anm.: Apropos Erderwärmung...) 

Auch das Klimaziel für 2030 rücke so außer Reichweite, warnen die Agora-Forscher… 

…37 Millionen Tonnen CO2 müssten laut Agora Energiewende jährlich eingespart werden, um das 2030er-Ziel noch einzuhalten…. 

…So pumpte die Regierung im vergangenen Jahr (2021) aufgrund des Klimagesetzes rund 11 Milliarden Euro Fördergelder für Sanierungen in den Gebäudebereich,

weil das Emissionsziel überschritten wurde. Da es allerdings dauert, bis deswegen auch weniger geheizt wird und die Emissionen sinken,

droht der Gebäudebereich sein Ziel auch im Jahr 2021 zu reißen…. 

…"Nur auf jährliche Entwicklungen in einzelnen Sektoren zu schauen, greift deswegen zu kurz", so Energieökonom Löschel.

Der grundsätzliche Trend nach unten müsse nicht gebrochen sein, weil Emissionen in einem Jahr ansteigen. Viele Entwicklungen liefen nicht linear ab.

Im Verkehrsbereich etwa stagnieren die Emissionen seit Jahren.

Würden 2030 jedoch wie geplant 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen unterwegs sein,

könnten die Emissionen gegen Mitte bis Ende des Jahrzehnts stark sinken…

Anm. Es ergibt sich die "alte"  und bisher unbeantwortete Frage: Wo kommt eigentlich der Strom zum Laden der Batterien her?  

…Die Ampel hat dieses Problem erkannt und im Koalitionsvertrag beschlossen, das Klimaschutzgesetz flexibler zu gestalten.

"Die kleinteiligen jährlichen Sektorziele haben sich insbesondere in Verbindung mit den Sofortprogrammen bei Zielverfehlung als unpraktikabel und extrem teuer erwiesen",

so FDP-Klimaexperte Lukas Köhler… 

… Ganz einig scheint man mit den Grünen, die weiterhin an den strengen Vorgaben hängen, allerdings nicht zu sein:

Das Klimaschutzgesetz sei "mit seinem jährlichen und sektorscharfen Monitoring ein gutes Instrument" für das geplante Klima-Sofortprogramm, so Grünen-Politikerin Lisa Badum…. Igor Steinle

 

Laut Agora Energiewende haben die Emissionen zugenommen. Auch, weil die Kohleverstromung wieder zunimmt. Foto: Jan Woitas/dpa

 

Quelle: zitiert aus

 

https://www.pressreader.com/germany/geislinger-zeitung/20220108/281633898587361

 

 

 

 

Empfehlung:

Man sollte sich einmal auf WIKIPEDIA u.a. die Lebensläufe

von Frau Scheer, Frau Badum und Herrn Köhler anschauen,

um sich von der Sach- und Fachkompetenz der genannten „Expertinnen und Experten“ in Bezug auf Energiewende und den damit verbundenen Problemen zu überzeugen.

 

Anm.:

Frage: Wer möchte schon nach diesem Motto leben?

 

Unter dem Motto:

Wer weniger braucht, muss weniger arbeiten und verdienen,

schont zugleich die natürlichen Lebensgrundlagen,

lebt zufriedener und gesünder.

 

stellt Dr. Ernst Paul Dörfler - Ökologe & Buchautor

 

sein Buch

 

Aufs Land. Wege aus Klimakrise, Monokultur und Konsumzwang

 

vor.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 05.01.2022

 

Wo bleibt der Aufschrei der Politik? 

Lesermeinung : 18.000 Geisterflüge im Jahr, um Start- und Landerechte zu sichern.

 Ein Leser fragt sich, wo die Stimmen grüner Spitzenpolitiker zu diesem ökologischen Frevel sind. 

Wegen EU-Regelungen zu Slots (abheben und landen) muss die Fluggesellschaft tausendfach im Jahr sinnlos starten.

Darüber haben wir am 31. Dezember (2021) im Beitrag "Lufthansa hebt ab für Geisterflüge" berichtet.

Dazu schreibt ein Leser:

Wissenschaft und Politik gehen offensichtlich getrennte Wege.

 Nicht weiter spalten

Seit mehreren Tagen kann man in den Medien diese geistlose Problematik verfolgen.

18.000 sinnlose Flüge jährlich müssen, bis hin in andere Erdteile, mit leeren Flugzeugen erfolgen, um Entscheidungen der EU-Kommission zu erfüllen

und Start- und Landerechte nicht zu verlieren. 

 Wo ist hier der Aufschrei der Politik? Die gerade so umweltbewussten und führungsstarken Politiker

wie Frau von der Leyen, Frau Baerbock oder Herr Habeck tragen diese Zerstörung unserer Umwelt durch zigtausende Tonnen CO2 wortlos mit

und sind sogar dafür verantwortlich. 

Aber um diese Bilanzen auszugleichen, nehmen wir heute drei im Weltmaßstab moderne Atomkraftwerke mit einer Leistung von rund 3100 Megawatt vom Netz

und legen mehrere Kohlekraftwerksblöcke mit einer Gesamtleistung von etwa 3500 MW still.

Für die wegfallenden Arbeitsplätze wurden garantiert bereits neue geschaffen

und die fehlende Grundlast für unser Stromnetz wird sicherlich durch Windräder beziehungsweise Solarfelder erzeugt.

Aber leider nicht wie an etwa zehn Tagen im November 2021 und an acht Tagen im Dezember 2021.

Da herrschte eine Windflaute und neben der Nacht schien auch am Tag keine Sonne.

Unsere neue Ampel, mit ihren Noch-Partnern in der EU, sollte sich schnell auf wissenschaftlich fundierte Wege begeben,

um die finanziellen und psychischen Belastungen der Menschen in Grenzen zu halten und die Gesellschaft nicht weiter zu spalten. Peter Michel, Drebkau

 

Anm.: Beitrag zur Vorgeschichte "Kernkraft soll Ökolabel der EU bekommen" 2021/2022

Haltung des IPCC gegenüber der Kernenergie (2008)

Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) anerkennt die Kernenergie als eines der wirksamen Mittel zur Reduktion der CO2-Emissionen.

Der jüngste Bericht des IPCC prüft verschiedene Möglichkeiten zur Verringerung der CO2-Emissionen. Dabei werden auch die Kernenergie sowie ihre Kosten,

ihr Potenzial für eine CO2-Reduktion und die Beherrschung der Sicherheitsfragen analysiert. Das Fazit des IPCC ist klar: Die Kernenergie ist ein leistungsfähiges und kostengünstiges Mittel,

um die CO2-Emissionen zu senken.

10. Feb. 2008

Der «4th Assessment Report» des IPCC widmet seinen im Mai 2007 erschienenen dritten Band «Mitigation of Climate Change» den Präventivmassnahmen gegen die Klimaveränderung,

d.h. den Mitteln zur Reduktion der Treibhausgasemissionen. Die wichtigsten anerkannten und geprüften Massnahmen sind die Energieeffizienz, die Entwicklung erneuerbarer Energien,

die Senkung oder Sequestrierung von CO2-Emissionen aus fossiler Energie und - eine Neuerung gegenüber den früheren Berichten - die Kernenergie.

Das IPCC stellt zunächst fest, dass die Kernkraftwerke mit einem Anteil von 16% der weltweiten Stromproduktion die globalen CO2-Emissionen

im Vergleich zur herkömmlicher Stromproduktion bereits um 6 bis 10% senken. Bei dieser herkömmlichen Produktion

entfällt heute sowohl in den westlichen Ländern als auch in den Entwicklungsländern ein hoher Anteil von weltweit rund zwei Dritteln auf die fossilen Brennstoffe.

Der Bericht analysiert die Kosten einer eingesparten Tonne CO2 und zeigt auf, dass sie bei unter USD 20 liegen oder oft sogar negativ sind.

Zurückzuführen ist dies darauf, dass die Stromproduktion aus Kernenergie günstiger ist als die Erzeugung aus anderen Energiequellen, insbesondere aus fossilen Brennstoffen.

Die Kernenergie kann die CO2-Emissionen der Elektrizitätsbranche erheblich senken.

Dank Kernenergie und Wasserkraft produzieren Länder wie Frankreich, Schweden und die Schweiz nahezu kohlenstofffrei Strom.

Diese Länder sind aber heute die Ausnahme. Das Substitutionspotenzial ist in der Elektrizitätsbranche somit enorm,

denn diese ist mit 25,9% der Gesamtemissionen der weltweit grösste CO2-Produzent, gefolgt von der Industrie (19,4%) und dem Verkehr (13,1%).

Ein erhebliches Potenzial der CO2-Reduktion besitzt die Kernenergie zudem anerkanntermassen in den Bereichen Wärme (Fernheizung und Wärmepumpen),

Mobilität (Elektroantrieb) und Produktion von Wasserstoff als Energieträger, der auch im Mobilitätsbereich Verwendung findet.

Im Vergleich mit anderen Mitteln zur Reduktion der CO2-Emissionen gesteht das IPCC somit der Kernenergie ein sehr hohes und Potenzial und günstige Kosten zu.

Das IPCC stellt auch fest, dass die Uranressourcen kein Hindernis darstellen und Brutreaktoren in Verbindung mit der Wiederaufarbeitung sogar sehr langfristige Perspektiven eröffnen (tausende von Jahren).

Das IPCC hat sich auch mit Fragen der Reaktorsicherheit und des Abfallmanagements sowie mit den Befürchtungen der Bevölkerung und der politischen Opposition als Haupthindernis

für einen weiteren Ausbau der Kernenergie befasst. Das IPCC stellt fest, dass trotz der Kontroverse wirksame technische Lösungen bestehen und dass sie bei richtiger Anwendung eine sehr hohe Sicherheit gewährleisten.

Die Experten des IPCC empfehlen den Staaten, die Kernenergie in ihre Energiepolitik zu integrieren und den Bedenken der Bevölkerung mit besserer Information zu begegnen.

Kommentar

Nachdem die Kernenergie in IPCC-Kreisen lange Zeit eher tabu war, haben die Experten den Schritt gewagt und sich an eine intelligente wissenschaftliche Analyse gewagt,

ohne vor dem Hintergrund ihrer früheren Haltung etwas schönzureden.

Die positive Beurteilung der Kernenergie als ein wichtiges Mittel, Versorgungssicherheit mit Umwelt- und Klimaschutz zu vereinbaren, bestätigt, dass die Kernenergie verdient, besser bekannt zu werden (Jean-François Dupont).

»

Quelle

J.D. nach IPCC 4th Assessment Report 2007,

Working Group III Report «Mitigation of Climate Change

Nachzulesen:

https://www.nuklearforum.ch/de/news/die-haltung-des-ipcc-gegenueber-der-kernenergie

 

Kernkraft soll Ökolabel der EU bekommen

Während Deutschland den Atomausstieg in diesem Jahr (2022)vollendet,

stuft Brüssel Atomenergie als nachhaltige Technologie ein  Affront für die neue Ampel-Regierung.

 

Anm.:  

Wieso wird hier von einem Affront gesprochen? 

Frau Merkel hat diese Entwicklung schon im November 2021 kommen sehen:

s. Zitat 

„…Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bei diesem Thema zuletzt auffallend unkämpferisch gezeigt und den Kampf für verloren erklärt…“

Quelle: tagblatt online, 30.11.2021

 …Brüssel/Berlin. lm Streit um die künftige Rolle von Atomenergie in Europa hat die neue Bundesregierung von Kanzler Olaf Scholz (SPD) eine schwere Niederlage erlitten:

Trotz heftigen Protests aus Berlin hat die EU-Kommis­sion entschieden, dass Atomenergie für den Übergang als nachhaltige Energietechnologie eingestuft wird -

mit dem grünen Öko­siegel soll die Finanzierung neuer Atomkraft-Projekte erleichtert werden….

 …Den entsprechenden Entwurf legte die Kommission von Präsidentin Ursula von der Leyen in der Silvesternacht vor  ­

praktisch zeitgleich mit der end­gültigen Abschaltung der drei Atomkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen in Deutschland…. 

…Die Bundesregierung reagierte empört: Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne)…

 

Nebenbei bemerkt:  

Die Partei „Die Grünen“ erhielt in Sachsen-Anhalt (der Heimat von Frau Lemke)

bei der Bundestagswahl 2021 „überragende“ 6,5 Prozent

 

…Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) machte klar. dass die Bundesregierung dem Plan nicht zustimmen wird,

was allerdings auch nicht erforderlich ist 

…Laut Kommissions-Vorschlag, der unserer Redaktion vorliegt, sollen Investitionen in Atomenergie, die bis 2045 in einem EU-Mitgliedsland genehmigt werden, als grüne Projekte gelten….

…Die Kommission verbindet die Aufwertung mit einigen Auflagen: Atomkraft soll unter anderem nur dann als nachhaltig für den Übergang gelten,

wenn die Kraftwerke den neuesten technischen Standards entsprechen, die sichere Zwischenlagerung von Atommüll gewährleistet ist

und bis 2050 ein konkreter Plan für die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle

 

Anm.: 

Unter dem Titel „Was im nächsten Jahr alles gelingt“  

habe ich folgendes Interessante gefunden.

 

 Deckel auf das Kohlendioxid 

Es ist eine Nachricht, die in der Fülle an Meldungen rund um die Glasgower Klimakonferenz etwas unterging - dabei hat sie einen großen Symbolwert:

 

Die globalen Kohlendioxid-Emissionen steigen nicht mehr an, sondern haben ein Plateau erreicht.

 

"Möglicherweise liegt der Gipfelpunkt des weltweiten CO2-Ausstoßes bereits hinter uns", sagt der Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Institut für Klima­folgenforschung.

 

Das ist zwar alles andere als eine Entwarnung in Sachen Erderwärmung. Die Meldung zeigt allerdings:

Klimapolitik macht sich tatsächlich be­merkbar. Im kommenden Jahr (2022) ist es deswegen nicht nur wichtig, den Ökostrom in Deutschland auszubauen,

wo die Emissionen ohnehin im Sinken begriffen sind .

 

Anm.: Das verstehe, wer will.

 

Wichtig ist auch, künftig Schwellenländer wie Indien und solche, die sich dafür halten - also China -, stärker mitzunehmen,

indem man die diplomatischen Bemühungen um einen Klimaclub mit ähnlichem CO2 -Preis verstärkt. Igor Steinle

 

 Anm.:  

Das sind doch nur Wunschträume. Die bisher noch als Schwellenländer eingestuften Länder haben längst erkannt, was für sie wichtig ist und benötigen dafür keine deutsche Belehrung

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 31.12.2021

 

 

Anm. zum nächsten Artikel  

…ja, ja, der Klimawandel - war 2021 vielleicht gerade wegen des Klimawandels normal?

 

2021 endlich genug Regen (bezogen auf die Lausitz) 

Wetterrückblick 2021: Februar (2021 ) war in der Lausitz der extremste Monat. 

Cottbus. …. Nach drei Trockenjahren in Folge hat sich dieses zu Ende gehende Jahr wettermäßig normal präsentiert…. 

… Erstmals seit dem Jahr 2017 wurde die langjährige Durchschnittsmenge beim Niederschlag überschritten….  

….In Lindenau (Oberspreewald- Lausitz­Kreis) beispielsweise fielen bis Mitte Dezember (2021) rund 650 Millimeter je Quadratmeter vom Himmel.

Der statistische Jahreswert liegt bei 626 Millimetern, sagt Landwirt und Hobbymeteorologe Rudolf Kupfer…. 

...Nass war der Sommer, trocken waren April, September und Oktober (2021 )...

… Das rund 400 Millimeter starke Niederschlagsdefizit der vorangegangenen drei Jahre ist in der Lausitz allerdings noch lange nicht ausgeglichen….

...Dazu bedürfte es eines sechswöchigen Landregens", sagt Kupfer…. 

…Von den Temperaturen sticht der Februar (2021 ) hervor. Anfangs brachte er viel Schnee und Frost im zweistelligen Minusbereich. Zum Ende stiegen die Temperaturen bis auf plus 16 Grad…  

…2021verabschiedet sich ungewöhnlich mild. Auch nach Neujahr (2022) soll es in der Lausitz bei Temperaturen um plus zehn Grad bleiben. Zudem prognostiziert der Wetterdienst öfter Regen. Torsten Richter-Zippack

 

Quelle: zitiert aus lr-online, 27.12.2021

 

Anm.:  

Unter  

http://www.wetter24.de/vorhersage/klima/deutschland/lausitz/18228525/

 

kann man sich über die mittleren Klimadaten der Lausitz informieren. 

Danach beträgt das Mittel der jährlichen Niederschläge der Jahresreihe 1989 -2011 

für die Lausitz: 507 mm und für die Stadt Cottbus 564 mm. 

Nach WIKIPEDIA  

iche_Zeitperioden

 gehört Brandenburg zu den niederschlagsärmsten Regionen Deutschlands mit durchschnittlich 557 mm (Deutschland Mittel der Jahre 1881-2019: 771 mm)

 

Anm.: nächstes Thema

So sah der (reale) Energiemix in Deutschland in der Vergangenheit aus (hier: 3. Quartal 2021)

 

Wenig Strom aus Erdgas  

Hohe Kosten treiben im dritten Quartal (2021) Wechsel zu Kohle an. 

Wiesbaden. Die Stromeinspeisung aus Erdgas ist im dritten Quartal 2021 um 38,9 Prozent im Vorjah­resvergleich gesunken, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.  

Grund sind die stark gestiegenen Preise für Erdgas. 

….Wichtigster Energieträger war die Kohle, die Stromerzeugung stieg hier um 22,5 Prozent im Vorjahresvergleich (2020)….  

…Im dritten Quartal (2021) lag die Stromeinspeisung aus erneuerba­ren Energien um 0,8 Prozent unter der des Vorjahreszeitraums ­ die Erzeugung aus Windkraft nahm um zwei Prozent ab,

die aus Photovoltaik um 2,8 Prozent. Deutlich zu - um 19 Prozent ­nahm dagegen der Strom aus Wasserkraft… 

…Der Anteil der Kohle an der insgesamt eingespeisten Strommenge betrug 31,9 Prozent. Im ersten Halbjahr 2021 lag dieser Anteil bei 27,1 Prozent….  

Der Anteil fossiler Energieträger insgesamt betrug in den ersten sechs Monaten (2021) 56 Prozent. alp

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau,15.12.2021

Anm.:

Um das zu ändern beschließt die "Ampelkoalition" (oder ist es nur der Grüne-Splitter)  eine Forcierung des Windkraftausbaus, die "Windmüller" wittern schon Morgenluft:

Pläne sorgen für positive Stimmung - Windenergie:

 Netzwerk begrüßt Beschlüsse der Regierungen in Berlin und Schwerin zu den erneuerbaren Energien. 

Rostock. Die Pläne der neuen Regierungen in Schwerin und Berlin sorgen beim im Nordosten beheimateten Windenergie-Netzwerk (Vorsitzender: Andree Iffländer) für Aufbruchsstimmung…

…Was sich die Branche erhofft habe, liege vor. Allerdings müssten die von den Koalitionären vereinbarten Maßnahmen zur Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien noch in Gesetze gegossen werden….

…Iffländer lobte den von der Berliner Koalition aus SPD, Grüne und FDP vorgesehenen Ausbau der Offshore-Windenergie auf 70 Gigawatt bis 2045….

…Gut (Anm.: an Zynismus nicht mehr zu überbieten) sei, dass der Koalitionsvertrag auch Konflikten beim Ausbau der Windkraft Rechnung trage und Lösungsansätze aufzeige,

etwa beim Thema Artenschutz oder der Akzeptanz bei Anwohnern. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 14.12.2021

 

Anm.:  

Mag sich jeder besonders zum letzten Absatz des vorherigen Artikels seine Meinung bilden...

 

Anm.:  Zur Einstimmung zum Thema "Erzeugung elektrischer Energie: installierte und verfügbare Leistung"

 

Dank an die Lausitzer Rundschau und besonders an Herrn Siegel

Für diese schon lange erwartete Richtigstellung zu installierter und verfügbarer Leistung.

Das Lesen dieses Artikels wäre allen Träumerinnen und Träumer anzuraten… 

 

Stromnetz kurz erklärt

Verwirrung um installierte und verfügbare Leistung

Der Mix aus den unterschiedlichen Er­zeugungsarten von elektrischem Strom und ihre Verfüg­bar­keit im deutschen Netz sorgt immer wieder für heftige Diskussionen.

Rundschau-Redakteur Jan Siegel versucht, mit erläuternden Anmerkungen Sachlichkeit in die oft hitzig geführte Debatte zu bringen:


Wer sich unabhängig über den Strommix in Deutschland informieren möchte, kann dies tun unter: www.smard.de

Foto:  Gambarini/dpa © Foto: Federico Gambarini

 

…Häufig gestritten wird … um den Anteil, den die einzelnen Strom-Erzeugungsarten in Deutschland

zur Stabilität des Netzes beitragen können.

Oft werden dabei statistische Jahresdaten mit aktuell verfügbaren Erzeugungsleistungen vermischt….

Was installierte Leistung bedeutet

Wenn es um erneuerbare Energien wie Wind- und Solarstrom geht, wird oft von der installierten Leistung gesprochen.

…Damit ist immer die Maximalleistung von Wind- oder Solarparks gemeint, die sie zur Verfügung stellen könnten,

wenn der Wind ordentlich weht und die Sonne schön scheint….

Was ist verfügbare Leistung?

…Als verfügbare oder gesicherte Leistung wird die elektrische Leistung bezeichnet,

die erneuerbare Energiequellen tatsächlich liefern.

…An trüben windstillen Wintertagen aber fällt diese Leistung manchmal auch über mehrere Tage nahezu komplett aus („Dunkelflaute“). ..

 …Aufgetreten beispielsweise Anfang dieses Jahres (2021), und diese Situation ist nicht allzu selten…. 

Was bedeutet Volatilität?

…Das Hauptproblem dieser Stromquellen ist die langfristige Unberechenbarkeit und bisher fehlende große Speichermöglichkeiten sind dabei.

...Ihre enorme Volatilität (Schwankungsbreite) sorgt für große Versorgungs-Unsicherheiten im Stromnetz…..

Aktuelle Informationen zum Stromnetz

…Die jederzeit aktuelle und unideologische Information zum Strommix in Deutschland, kann jederzeit auf der Internetseite www.smard.de abgerufen werden.  

www.smard.de ist eine offizielle Seite der Bundesnetzagentur, auf der aktuelle und relevante Daten zum Strommarkt in Deutschland übersichtlich aufbereitet sind.

Dort wird auch der momentane Anteil der jeweiligen Strom-Erzeugungsart im Netz dargestellt….

…Eine rote Verlaufslinie in der grafischen Darstellung zeigt den aktuellen Strombedarf an….  

 

…Grundsätzlich gilt: Übersteigt die Erzeugung die rote Linie, kann Deutschland Strom exportieren.

Wird die Linie unterschritten, müssen wir Strom aus Nachbarstaaten importieren

 

Die Quellen der Stromerzeugung in Deutschland (sind z.Z. noch):

– Braunkohlekraftwerke

– Steinkohlekraftwerke

– Kernkraftwerke

– Wasserkraftwerke

– Pumpspeicherkraftwerke

– Erdgaskraftwerke

– Windkraftanlagen auf Land

   und auf See

– Solarkraftwerke

– Biomassekraftwerke 

Jan Siegel

 

Quelle: zitiert aus lr-online, 03. 12. 2021 

 

Anm.:

Auch sehr informativ:    Nettostromerzeugung in Deutschland

https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE

Nettostromerzeugung im internationalen Vergleich, einschl. Angabe der spezifischen CO2 - Emissionen

oder

https://app.electricitymap.org/map

 

 

Anm.: zum nachfolgenden Artikel:

Ob das der Stein  des Weisen ist, um den Klimawandel aufzuhalten... auf jeden Fall führt die Erzeugung von Atomstrom zu signifikanter Absenkung der CO2-Emissionen

 

Grüne Atomenergie spaltet Europa

Gas und Kernkraft könnten in der EU bald als ökologisch sinnvolle Technologien gelten. Grüne und Umweltschützer sind entsetzt und fordern die Ampel-Koalition zum Handeln auf.

 

In Deutschland werden die Meiler abgestellt. Für Frankreich gelten sie als Teil der nationalen Identität. Foto: Armin Weigel/dpa

Berlin. Geht es nach der EU-Kommission, soll auch der Kapitalismus an der Klimarettung mitarbeiten.

Im Zuge des Green Deal will sie erreichen, dass Konsumenten und Anleger

in Zukunft mehr Geld in nachhaltige Güter und Projekte investieren.

Investoren sollen bei Anlageentscheidungen deswegen mehr Informationen darüber erhalten,

wie nachhaltig Unternehmen in Sachen Umwelt- und

 Klimaschutz wirtschaften. Anlageberater sollen künftig nicht nur erfragen, wie risikobereit ein Kunde ist,

sondern auch wie ökologisch er investieren will.

… In sogenannten Taxonomie-Regeln will die EU-Kommission deswegen definieren,

welche wirtschaftlichen Aktivitäten als umweltfreundlich gelten dürfen.

…Sie befürchten: Die Taxonomieregeln könnten in Zukunft nicht nur bei der Kreditvergabe von Banken eine Rolle spielen,

sondern auch bestimmen, welche Technologien überhaupt von EU-Staaten gefördert werden dürfen…

Darüber ist in Europa allerdings ein handfester Streit entbrannt…

…Macron will neue Atommeiler…und Atomenergie für grün erklären.

…Dafür konnte er Finnland, Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Rumänien und Kroatien gewinnen.

Allesamt Länder, die die Nuklearenergie auf dem Weg in die Klimaneutralität für unerlässlich halten…

 

…Gegen die französische Initiative stemmte sich die Bundesregierung bisher vor allem in Person der geschäftsführenden Umweltministerin Svenja Schulze (SPD).

An der Seite konnte Deutschlands stehen  Österreich, Luxemburg, Dänemark und Portugal versammeln….

Doch allem Anschein nach hat sich die Atomkraft-Fraktion durchgesetzt...

…EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton beantwortete am Montag (29.11.2021) eine Frage des „Handelsblatts“, ob Europa seine Klimaziele auch ohne Atomkraft erreichen könne:

 

Das ist unmöglich.“ 26 Prozent der europäischen Stromversorgung werde von Nuklearenergie gedeckt.

Für die Klimaneutralität müssten die Stromkapazitäten sogar noch einmal verdoppelt werden…

 

….Obwohl mehrere Grünen-Politiker die drohende Aufnahme von Gas und Atom in die Taxonomie-Regeln zuletzt scharf kritisierten,

hat das Thema keinen Einzug in den Ampel-Koalitionsvertrag gefunden. …

…Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bei diesem Thema zuletzt auffallend unkämpferisch gezeigt und den Kampf für verloren erklärt…

… Nur Österreich will sich so schnell nicht geschlagen geben und hat bereits angekündigt, vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Taxonomie-Regeln zu klagen,

sollte sich die Kernkraft darin wiederfinden….

Info:  

26 Prozent der Energieversorgung in der EU werden laut EU-Kommissar Breton von Nuklearreaktoren gedeckt.

Für die Klimaneutralität müsse man die Stromkapazität verdoppeln. Igor Steinle

zuletzt aktualisiert: 30. November 2021, 06:00 Uhr

 Quelle. Zitiert aus tagblatt online, 30.11.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Gruene-Atomenergie-spaltet-Europa-526612.html

 

Anm.:

Nahezu lächerlich und in der Zeit stehengeblieben die Meinung des Ex-Außenministers Joschka Fischer zur Atomenergie:

Joschka Fischer: «Wenn Sie überzeugt sind, dass Atomenergie sauber ist, rate ich Ihnen zu einem Urlaub im Luftkurort Tschernobyl»

Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 29.11.2021

 

Atomkraft spaltet Nachbarn 

Umwelt - Die Europäische Union steht vor einer Grundsatzentscheidung: Soll mehr Geld in Kernenergie fließen, um das Klima zu schützen?

 Um Deutschland wird es bei der Frage bereits einsam 

https://img.waz.de/img/incoming/origsu8tpgunn/57437954-w945-cv9_16-q85/icon-tumor-abzug-25x25.jpgBrüssel.  Affront für die neue Bundesregierung: Während Deutschland aus der Kernenergie aussteigt, hilft die EU-Kommission bei ihrer Renaissance.

…Es ist eine Zäsur für die deutsche Energiepolitik: Die Kernkraftwerke Brokdorf und Grohnde werden zum Jahresende (2021) abgeschaltet …

 

Atomkraft in Europa

…Während Deutschland seinen Atomausstieg vorantreibt und nächstes Jahr (2022)

die letzten drei AKW vom Netz nimmt,

erlebt die Kernkraftnutzung anderswo in Europa eine Renaissance….

Die EU will die Atomkraft als „grüne Energie“ einstufen

…Eine politische Aufwertung: Die EU steht kurz davor,

Atomkraft erstmals offiziell als nachhaltige, klimafreundliche Energie zu adeln….

…Noch vor Weihnachten (2021) …dürfte sich die EU-Kommission unter der deutschen Präsidentin Ursula von der Leyen

damit vom Kurs Deutschlands abwenden….

…„Es gibt ein neues Interesse an Atomenergie als Teil der Energiezukunft“,

sagt von der Leyens Energiekommissarin Kadri Simson.

Sie reduziere die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen

und schaffe als größte klimaschonende Quelle für die Grundlast der Stromversorgung Stabilität und Sicherheit.

 

Frankreich erzeugt nur halb so viel CO2 wie Deutschland

EU-Industriekommissar Thierry Breton erklärt:

Es wird keinen Green Deal ohne Kernenergie geben.“

…So sieht man es in vielen Teilen Europas:

Rund 110 Atomkraftwerke in 13 EU-Staaten sind aktuell in Betrieb, sie liefern ein Viertel des Stroms (25%) in der Union….

…Gut die Hälfte der Meiler steht in Frankreich, das seine Elektrizität zu 70 Prozent nuklear produziert und deshalb pro Kopf nur etwa halb so viel CO2 erzeugt wie Deutschland…

Das Atomkraftwerk im niedersächsischen Grohnde wird Ende des Jahres abgeschaltet. 

Foto: Sean Gallup / Getty Images

Viele Atommeiler in der EU sind veraltet

…Länder wie Tschechien, Schweden, Finnland, Spanien, Slowakei, Bulgarien und Ungarn setzen stark auf Atomstrom.

Polen will für den Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung erstmals zwei oder drei AKW

mit einer Gesamtkapazität von neun Gigawatt bauen. In der Slowakei ist ebenfalls ein neuer Meiler geplant,

in Finnland und Frankreich sind weitere bereits im Bau...

... Es gibt nur ein Problem: Viele Atomkraftwerke in der EU stammen aus den 70er- und 80er-Jahren

und kommen ans Ende ihrer Laufzeit….

Bis zu 50 Milliarden Euro müssten investiert werden

…Energiekommissarin Simson sagt: „Nach unserer Analyse müssen ohne sofortige Investitionen

etwa 90 Prozent der bestehenden Reaktoren um 2030 heruntergefahren werden – ausgerechnet dann,

wenn sie aus Klimaschutz-gründen am dringendsten gebraucht würden.“…

…Um die Laufzeiten zu verlängern, seien Investitionen von 45 bis 50 Milliarden Euro nötig…. Um 2050 die gleiche Kapazität zur Erzeugung von Atomstrom zu haben wie heute,

werde mit Investitionen von rund 400 Milliarden Euro kalkuliert…

 

Das sind die Laufzeiten der letzten Atomkraftwerke in Deutschland. Ende 2022 ist Schluss. 

Foto: Marc Büttner / funkegrafik nrw

Das EU-Siegel soll Investoren locken

…Um den enormen Kapitalbedarf für neue Atomprojekte zu finanzieren,

drängen Frankreich und ein Dutzend anderer EU-Staaten massiv auf Hilfe der EU….

Atomkraft soll in die Gruppe der nachhaltigen Technologien aufgenommen werden

und wird damit als ökologische Geldanlage eingestuft

                                                                                                

...Der wissenschaftliche Dienst der Kommission unterstützt den Plan:

Kernkraft sei sicher und geeignet für das grüne Label….

…Diese oder nächste Woche (KW 50 oder KW 51) soll der Plan…von der Kommission beschlossen werden – als ein

„delegierter Rechtsakt“, den die Mitgliedstaaten praktisch nicht mehr ändern können….

Das Problem der Atommüllentsorgung ist ungelöst

…Es gibt noch immer keine Lösung für die Entsorgung hoch radioaktiver Abfälle….

Macron hat eine Mehrheit der EU-Staaten hinter sich

Die Bundesregierung würde den Affront aus Brüssel, der den Ausstieg indirekt infrage stellt, gern verhindern ...Deshalb spart der Koalitionsvertrag das Problem aus ….

…Als Zugeständnis an Berlin könnten besondere Sicherheitsauflagen für die Nuklearförderung festgelegt werden…

Viel Spielraum gebe es aber nicht: Das Ökosiegel für Atomstrom ist nicht mehr zu stoppen….

 

Mini-Reaktoren – sind sie die „Neuerfindung der Atomkraft“?

…Macron wirbt bereits für den Bau von Mini-Reaktoranlagen als „Neuerfindung“ der Atomkraft …

…Die EU-Kommission unterstützt aber die Entwicklung der Mini-Reaktoren.  …Kommissarin Simson lobt dieses Vorhaben:

…„Wachstum, Innovation und das Null-Emissions-Ziel bringen Atomenergie zurück ins Zentrum der Diskussion.“… Christian Kerl

 

Quelle: zitiert aus waz online, 15.12.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.waz.de/politik/klimawandel-atomkraft-energiewende-deutschland-europa-id234093293.html

 

Anm.: zum nachfolgenden Artikel:

„Man muss das Eisen solange schmieden, wie es warm ist“:

Verliert CO2 als Klimakiller an Aufmerksamkeit, muss ein neuer, (aber schon lang bekannter und weitaus gefährlicherer) Klimakiller  Methan (CH4) uns ein schlechtes Gewissen machen.

Wie lange soll das noch so weiter gehen?

 

Rätselhaftes Gas

Methan ist im Kampf gegen den Klimawandel fast ebenso wichtig wie Kohlendioxid. Allerdings bereitet das Treibhausgas Forschern immer wieder Überraschungen.

Unklar ist auch, warum genau die Konzentration zunimmt.

 

Normalerweise unsichtbar, frieren die Methan-Blasen im kanadischen Abraham-See im Winter ein. Verantwortlich sind Bakterien am Grunde des Stausees.

…Das muss keine schlechte Nachricht sein – immerhin können wir unser Verhalten ändern. Nötig wäre das.

Laut Bericht des Weltklimarats IPCC müssen die Methanemissionen

bis zur Jahrhundertmitte 35 Prozent weniger betragen als im Jahr 2010,

wollen die Erderwärmung auf 1,5-Grad-Ziel beschränken… Yasemin Gürtanyel

Quelle: zitiert aus Geislinger Zeitung, 27.11.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/germany/geislinger-zeitung/20211127/page/38/textview

 

INFO

Stärkerer Treibhauseffekt

Wenn es um Klima­schutz-Maßnahmen geht, wird meist vom CO2-Ausstoß gesprochen.

Kohlendioxid steht dabei stellvertretend für alle anderen Treibhausgase - etwa Methan (CH4) nach CO2

das zweitwichtigste anthropogene Treibhausgas.

Zwar ist die Methankonzentration mit 1800 Teilchen pro Milliarde in der Atmosphäre deutlich geringer als die von CO2

und schaffe als größte klimaschonende Quelle für die Grundlast der Stromversorgung Stabilität und Sicherheit.

mit aktuell rund 413 Teilchen pro Million Luftmoleküle. Wie die CO2 -Konzentration steigt aber auch die von CH4 seit der Industrialisierung stark an

und hat sich nahezu verdreifacht, gemessen wird derzeit der höchste Stand seit mindestens 800.000 Jahren. 

Problematisch ist Methan vor allem deshalb, weil es viel mehr Wärme speichert als CO2 und daher einen weitaus stärkeren Treibhauseffekt verursacht: Es ist etwa 30-mal wirksamer.

Allerdings verweilt es nicht so lange in der Atmosphäre. nach. etwa neun Jahren wird es abgebaut - zu CO2, das eine Halbwertzeit von fast 1000 Jahren hat.

 

Anm.: zu den sog. Extremtemperaturen in der Arktis und Antarktis

So lauteten die Schlagzeilen...

Hitzerekord: 38 Grad in der Arktis (2020)  

Die Klimaerwärmung verläuft in der Arktis mehr als doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Nun wurde ein neuer Temperaturrekord bestätigt.

Genf - In der Arktis ist mit 38 Grad im vergangenen Jahr ein Temperaturrekord gemessen worden. Die Weltwetterorganisation (WMO)

erkannte die Messung vom 20. Juni 2020 in Sibirien als Rekord für die Region nördlich des Polarkreises an, wie sie am Dienstag in Genf berichtete.

Das sei ein Anzeichen für den Klimawandel und lasse die Alarmglocken klingeln, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas.

Die Temperaturen in der Arktis sind schon mehr als doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnittswert. Auch in der Antarktis, am entgegengesetzten Pol, wurde 2020 ein Rekord gemessen: 18,3 Grad.

Temperaturrekord in Sibirien

…Die WMO führt das Register solcher Rekorde...   

…Den Temperaturrekord in Sibirien hatte die seit 1885 betriebene meteorologische Beobachtungsstation in Werchojansk während einer beispiellosen Hitzewelle 2020 gemeldet.

Die Station liegt 115 Kilometer nördlich des Polarkreises. Damals lagen die Temperaturen in der Region rund zehn Grad über dem langfristigen Durchschnittswert.

Das führte zu verheerenden Waldbränden und einer großen Meereis-Schmelze. 2020 war eines der drei wärmsten Jahre, verglichen mit dem Durchschnitt von 1850 bis 1900... Christiane Oelrich, 14.12.2021

 

Quelle:

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/hitzerekord-von-38-grad-in-der-arktis-bestaetigt-li.200520

 

Anm.:

Zu: Temperaturen Arktis

Lt. WIKIPEDIA herrscht in Sibirien ein kontinentales Klima, das durch heiße Sommer mit nicht selten bis +40 Grad Celsius

und durch kalte Winter mit häufig bis zu -70 Grad Celsius gekennzeichnet ist.

Zurzeit herrschen z.B. in    Werchojansk            minus 45 Grad Celsius und in

                                               Omjakon                   minus 50 Grad Celsius              

 Zu: Temperaturen Antarktis

Im Landesinneren liegen die Temperaturen im Winter mit -60° bis -70°C deutlich darunter und machen die Antarktis zum kältesten Kontinent der Erde.

Die tiefste Temperatur wurde im Jahre 1983 an der russischen Forschungsstation Vostok im Osten der Antarktis gemessen, sie betrug -89,6°C.

Im Sommer steigen die Temperaturen an den Küsten durchschnittlich auf -25 bis 0°C und im Landesinneren auf durchschnittlich -40°C.

Quelle:

https://www.umweltbundesamt.de › themen › nachhaltigkeit-strategien-internationales › antarktis › die-antarktis › das-klima-der-antarktis

Über die gegenwärtigen Temperaturen gibt

https://www.wetteronline.de/wetternews/ungewoehnlich-kalter-winter-antarktis-fast-minus-80-grad-2021-10-05-vl

Auskunft.

Danach handelt es sich in 2021 um einen der kältesten Südwinter seit 1957 mit Temperaturen um ca. minus 70 Grad Celsius.

Grundsätzlich gilt, dass die Temperaturen von Norden nach Süden abnehmen. Die mit Abstand wärmste Region (oder eher die am wenigsten kalte Region) ist die Antarktische Halbinsel,

da sie am weitesten nach Norden reicht; im südlichen Hochsommer von Dezember bis Januar ist es tagsüber frostfrei. Vereinzelt erreichen die Temperaturen dort tagsüber sogar bis zu 15 °C.

Quelle: https://www.beste-reisezeit.org/pages/antarktis.php

 

Wie immer sollte man bei Informationen über ansteigende Temperaturen in der Arktis und Antarktis immer sachlich und objektiv bleiben

 

Anm. zum nachfolgenden Artikel:

So sieht der Winter 2021 in Skandinavien und in der Welt tatsächlich aus ….

 

Unfassbare Schneemengen

Minus 40 Grad und weniger - Kälteblase breitet sich jetzt weiter westwärts aus

 

Winterzeit in Skandinavien. So schön können Schnee und Eiszeit sein.

© picture alliance / blickwinkel/M, McPHOTO

 

Winter 2021/2022 mit den aktuellen Kältepolen

…In Skandinavien vermeldeten die Wetterstation erneut unter -10, teils sogar -20 Grad….

… Gleichzeitig friert Sibirien förmlich ein. Hier hat sich der Kältepol westwärts verlagert - mit Tiefstwerten von -40 Grad.

Die Menschen in der Mongolei kämpfen währenddessen mit unfassbaren Rekordschneemengen….

Extrem frühe Eiszeit in Sibirien

…Bereits letzte Woche (Anm.: Anfang November 2021) hat der Winter in Ostsibirien seine eiskalten Krallen gezeigt.

Nun hat sich der Atem des sibirischen Kältemonsters Richtung Westen ausgebreitet.

Nachts teilweise mit Temperaturen von -30 bis an die -40 Grad. …

…Der Flughafen in Jakutsk meldete …zum Wochenwechsel (12.11.2021) unter -33 Grad…

...Und das ist erst der Anfang des Winters. In der zweiten Novemberhälfte dürften die Tiefstwerte teilweise auf die -50 Grad zuwandern….

 

Rekordschneefälle in der Mongolei

…Auch in der inneren Mongolei südlich von Sibirien zwischen Russland

und der Volksrepublik China hat der Winter extrem zugeschlagen mit mit phänomenalen Neuschneemengen.

Innerhalb von nur zwei Tagen türmten sich die Schneemassen mannshoch auf und begruben alles unter sich….

…Die heftigsten Schneemengen in der Region seit über 50 Jahren….

 

Winter in Europa - Skandinavien 

...Als erste Bastion des Winters in Europa gehört neben den Hochlagen der Alpen natürlich ebenso Skandinavien mit dazu…

… In Mittelschweden am Wochenende (Anfang bis Mitte November 2021) gerne mal mit zweistelligen Minusgraden….

...Nochmals eisiger zeigte sich der Winter weiter nordwärts. Am Polarkreis mit Tiefstwerte von -20 Grad oder knapp darunter….

 

Anm.:

Da werden wohl die Polkappen und der Permaboden in Sibirien wieder zu

frieren oder?


Quelle: zitiert aus wetter.de, 16.11.2021

Ausführlich unter:

https://www.wetter.de/cms/extrem-winter-40-grad-und-meterhoher-schnee-sibirische-frostbombe-bringt-arktis-kaelte-4866190.html

 

Anm.:

Die Aktivisten unter den Klimaforschern sehen das ganz anders, wie es der folgende Beitrag zeigt

 

Schnee adé Forscher erwarten mehr Regen in der Arktis


Das Ökosystem der Arktis steht vor drastischen Veränderungen.

(Foto: imago images/YAY Images)

…Niederschlag kommt in der Arktis normalerweise als Schnee herunter - zumindest bislang.

Schon in 30 Jahren könnte es rund um den Nordpol mehr regnen als schneien, zeigen neue Klimamodelle.

Die Entwicklung war erwartet worden, aber nicht so schnell….

Anm.:

Klimamodelle können immer nur Modelle mit angenommenen Parametern sein.

Die derzeitigen Modelle sind jedoch nicht einmal in der Lage die klimatische Vergangenheit reell abzubilden.

…Die Veränderung werde sich je nach Gegend der Arktis und Jahreszeit unterschiedlich bemerkbar machen,

prophezeien die Wissenschaftler auf Basis verschiedener Klimadatenmodelle.

Es könne beispielsweise zwischen 2050 und 2080 dazu kommen, dass es im Herbst mehr regnet als schneit.

Diese Veränderung sei zuvor für 2070 bis 2090 vorausgesagt worden.

Wenn es gelinge, die globale Erderwärmung zu verlangsamen,  könnten diese Veränderungen in der Arktis möglicherweise aber zumindest teilweise noch verlangsamt werden….

Quelle: zitiert ntv.de, ino/dpa

Ausführlich unter:

https://www.n-tv.de/wissen/Forscher-erwarten-mehr-Regen-in-der-Arktis-article22968740.html

 

Anm. zur nachfolgenden Kinderfrage:  

Endlich wird Kindern einmal eine vernünftige Antwort gegeben.

 

Keine Eiszeit in Sicht 

Kinderfrage: Wann kommt die nächste Eiszeit, fragt Luka 

Das Klima hat sich auf der Erde seit ihrer Entstehung schon oft verändert.

Als die Dinosaurier lebten, war es überall noch feuchtwarm.

Darauf folgten lange Eiszeiten, in denen große Teile der Erde von einer dicken Eisschicht bedeckt waren.

Sie machten das Leben auf der Erde für viele Tiere und Pflanzen unmöglich.

Heute leben wir in einem Erdzeitalter, das man Quartär nennt.

Dieses Quartär hat schon vor zweieinhalb Millionen Jahren angefangen.

Das Quartär ist ein Eiszeitalter.

Allerdings hat es Kaltzeiten und Warmzeiten gegeben.

Die letzte Kaltzeit endete vor etwa 11. 000 Jahren und es begann eine neue Warmzeit. Sie wird als Holozän bezeichnet.

 

Wir leben also in einer Warmzeit in einem Eiszeitalter.

 

Die meisten Wissenschaftler zweifeln daran, dass es bald wieder eine Eiszeit geben könnte.

Wobei "bald" im Zu­sammenhang mit einer viereinhalb Milliarden Jahre alten Erde natürlich ein dehnbarer Begriff ist.

Erst in etwa 30000 bis 50000 Jahren, so schätzen Fachleute, sei mit einer neuen Vereisung von Gebieten

außerhalb von Arktis und Antarktis zu rechnen. (frü)

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 02.12.2021

 

 

Anm. zu den beiden  folgenden Beiträgen:

Wirkt hier etwa die gestiegene CO2 –Konzentration als Motor für das Pflanzenwachstum?

 

Ernte war recht gut, dennoch weniger Kartoffeln 

…Potsdam. Die Kartoffelbauern… erzielen in diesem Jahr (2021) einen Ertrag von 347,8 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha),

 das sind zwei Prozent über dem des Vorjahres (2020) und sogar acht Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt…. 

…Diese Zahlen teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Über dem sechsjährigen Mittel von 2015 bis 2020 lag mit 33.900 Ton­nen auch die Erntemenge. … 

…Für den Rückgang waren vor allem zwei Gründe ausschlaggebend: Die Landwirte in Brandenburg bauen immer weniger Kartoffeln an. Die Anbaufläche sank um 11.000 Hektar auf 10.500….

 

In Brandenburg gibt es weniger Kartoffelflächen.Foto: dpa

 

Anm.: 

Unberücksichtigt blieb da wohl auch der Flächenentzug durch den Bau von Windkraftanlagen,

Photovoltatikanlagen und nicht zuletzt durch den massiven Eigenheimbau

 

…Zudem entwickelten sich die Bestände aufgrund des kalten Frühjahrs sehr zögerlich und litten teilweise unter Pilzinfektionen…. 

Die künstliche Wasserzufuhr durch Beregnung erwies sich auf allen Standorten als besonders ertragsfördernd….

 …Auf beregneten Feldern wurden im Durchschnitt 379,4 dt/ha Kar­toffeln gerodet,

auf Flächen ohne Beregnung fiel die Ernte um 70 Dezitonnen niedriger aus... keb

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.12.2021

 

Fast Rekordmengen bei Mais 

 

Foto: Patrick Pleul/dpa 

In Brandenburg wird mehr Silomais – vor allem für Biogasanlagen – als Körnermais geerntet.

Potsdam. Die Landwirte in Brandenburg haben 2021 Jahr 7,3 Millionen Tonnen Silomais eingefahren. …

Das ist seit 1991 die zweithöchste Ernte, nur 2017 wurde mit 7,4 Tonnen mehr geerntet.

Trotz vergleichsweisem kalten Frühjahr verbesserten sich die Wachstumsbedingungen…

…Der Ertrag liegt mit 370,1 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 91,2 dt/ha höher als 2020…

Auch der sechsjährige Durchschnitt (2015 bis 2020) wurde um fast 29 Prozent überboten….

… Rund 41 Prozent der Ernte diente als Futter, der andere kam in Biogasanlagen…

..Die Anbaufläche von Silomais sank um rund 16.000 auf 196.300 Hektar wegen Pflanzenumwidmung und als Körnermais geerntet worden sind…

…Körnermais wurde 2021 auf einer Fläche von 28.700 Hektar gedroschen,

8000 mehr als im Vorjahr und die zweitgrößte Anbaufläche nach 2012. Mit 82 dt/ha fällt der Ertrag um ein Drittel höher als im Vorjahr aus.

Die ebenfalls zweithöchste Erntemenge ist mit rund 235.400 Tonnen doppelt so hoch wie im Jahr zuvor….

Quelle: zitiert aus MOZonline, 24.11.2021

Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/similar/281801402227301

 

 

Kohleausstieg braucht Lösung für Wasserhaushalt

Energiewende Der Koalitionsvertrag der neuen Ampelregierung wird auch in der Lausitz gespannt erwartet. Wird der vereinbarte Kohleausstieg vorgezogen?

Die UN-Klimakonferenz in Glasgow hat die weltweite Abkehr von der Kohle besiegelt. 

Anm.:  

Bitte mal das Protokoll COP26 genau lesen. Sinngemäss heisst es dort: Der Abbau von Kohle soll zukünftig rückläufig sein, von einer sofortigen Abkehr von der Kohle ist nirgends die Rede.  

Übrigens sind die im Protokoll erwähnten Festlegungen völkerrechtlich nicht bindend, sondern nur mehr oder weniger Absichtserklärungen der Staaten.   

...Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat den Klimapakt schon „als nicht ausreichend“ bewertet…

…Verbindlich beschlossen ist das Kohle-Ende für die deutsche Wirtschaft bislang für das Jahr 2038. Zielmarke der desig­nierten Koalition soll jetzt aber schon das Jahr 2030 sein….

…Was aber würde ein um acht Jahre vorgezogener Ausstieg aus Abbau und Verstromung von Braunkohle für die Lausitz

und die Hauptstadtregion Ber­lin-Brandenburg bedeuten?

 "Ein Kohleausstieg ist ohne Lösung der Wasserprobleme nicht machbar",

sagt Prof. Martin Socher, Experte für die Folgen des Braunkohlebergbaus im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier (???).

 …Über die gewaltigste Bergbaufolge, den gestörten Wasserhaushalt wird bereits lange diskutiert und gestritten.

Technische Lösungen, die Wassernot der Lausitz zu beheben, sind zwar in Sicht, nicht aber deren Planung und Finanzierung.

Die Lausitzer Lösung, die auch die Wasserversorgung der Hauptstadtregion Berlin- Brandenburg dauerhaft sichern soll,

 ist der Bau eines Wasserüberleiters von der Elbe bei Bad Schandau (Sächsische Schweiz) bis Knappenrode (Kreis Bautzen). 

...Mit dem Elbewasser sollen Schwarze Elster und Spree gestützt werden. Die Baukosten werden auf drei Milliarden Euro geschätzt.. Das Vorhaben bräuchte aber auch extrem beschleunigte Planungsverfahren….

 Anm.:

Nach den letzten Wahlergebnissen (in den betroffenen Regionen) zu urteilen, sind die nachfolgenden Institutionen überhaupt nicht gefragt.

 Es stellt sich die Frage, ob überhaupt die notwendige Sach- und Fachkenntnis zur Beurteilung des Sachverhalts vorliegt.

...Keine Option ist das für die Landesverbände Brandenburg und Sachsen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Sie verbinden den früheren Kohleausstieg mit dem Ziel,

dass kleinere Tagebaue weniger Flutungswasser für neue Seen erforderten…. Kathleen Weser

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 22.11.2021

 Ausführlich und außerordentlich lesenswert: 

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kohleausstieg-kohleausstieg-im-zeitraffer_-_-was-die-lausitz-jetzt-braucht-60857479.html

 

Hinweis:

Weiteres zur Thematik "Kohleausstieg und Wasserhaushalt der Lausitz können Sie unter dem Menüpunkt t "Niedrigwasser" auf dieser Homepage lesen

 

Anm.:

An dieser Stelle zwei Zusammenfassungen bzw. Einschäzungen der Ergebnisse des Klimagipfels

COP 26 in Glasgow

…aus englischer Sicht:

COP26: Der zweiwöchige Gipfel in zwei Minuten

COP26: Der zweiwöchige Gipfel in zwei Minuten

Die COP26 ist in Glasgow nach zweiwöchigen Treffen zu Klimawandel und Umwelt und mit einer Einigung auf dem Tisch zu Ende gegangen.

Schätzungsweise 40.000 Menschen aus der ganzen Welt haben am UN-Klimagipfel teilgenommen,

Anm.: Muss eine derartige Veranstaltung in Corona-Zeiten, abgesehen von de zusätzlichen CO2-Emissioneni in Präsenz stattfinden?

Wozu gibt es eigentlich Videokonferenzen?

der tagelange Proteste in ganz Glasgow und mehrere Auftritte von Prominenten nach sich zog.

Hier sind einige der herausragenden Momente.

Mehr zum Klimagipfel:

Der Weltklimagipfel COP26 in Glasgow im November gilt als entscheidend, um den Klimawandel unter Kontrolle zu bringen. Fast 200 Länder werden nach ihren Plänen zur Emissionsreduzierung gefragt, und dies könnte zu großen Veränderungen in unserem Alltag führen.

Quelle: bbc online, 14.11.21

https://www.bbc.com/news/science-environment-59277977

 

… und aus Sicht der Schweiz

Neue Zürcher Zeitung, 15.11.21

https://www.nzz.ch/meinun14.1g/cop26-in-glasgow-das-klimaziel-von-15-grad-ist-tot-ld.1655072?mktcid=nled&mktcval=175&kid=nl175_2021-11-15&ga=1&trco=

 

Anm.:  

Anscheinend sind weder China noch die USA bereit, ihre Volkswirtschaften dem Diktat der evtl. Beschlüsse der UN-Klimakonferenz 2021 (COP26) zu unterwerfen

Schulterschluss für das Klima 

Glasgow. China und die USA wollen im Kampf gegen die Erderwärmung stärker zusammenarbeiten.

Eine entsprechende Vereinbarung schlossen die beiden größten Treibhausgasproduzenten am Mittwochabend (10.02.2021) auf dem UN-Klimagipfel in Glasgow, teilte der chinesische Klima-Beauftragte Xie Zhenhua mit.

Die Annäherung gilt als überraschend angesichts der politischen Spannungen. 

Laut dem US-Klimagesandten John Kerry hatten Unterhändler beider Seiten seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden im Februar (2021) in mehr als 30 Treffen die Erklärung erarbeitet.

Sie sei ein Fahrplan zu einer besseren Zusammenarbeit in einem entscheidenden Jahrzehnt. Washington und Peking sind sich einig, dass der Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft beschleunigt werden müsse.

Wie der chinesische Klimabeauftragte Xie erläuterte, bekräfti­gen beide Seiten in der Erklärung das Ziel des Pariser Abkommens, die Erderwärmung auf 1,5 bis zwei Grad zu begrenzen.

Man sei sich darin einig, dass dazu die Klimaschutzanstrengungen in den 2020er-Jahren intensiviert werden müssten.epd

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 12.11.2021

 

Anm.:

Im nachfolgenden Beitrag

wird Kindern die UN-Klimakonferenz erklärt … wenn mal alles so einfach wäre

Klimaschutz oder nur „bla bla“?

Bei der UN-Klimakonferenz beraten Politiker und Experten aus aller Welt jedes Jahr über den Klimaschutz.

Die diesjährige Konferenz fand in den vergangenen beiden Wochen in Schottland statt und die Gründerin der Bewegung Fridays for Future, Greta Thunberg, hat sie ein einziges „bla bla“genannt.

Das soll heißen, es ist nicht wirklich etwas dabei herausgekommen, was das Klima schützen kann. Was also haben die Teilnehmer der Konferenz besprochen?

Die Chefs von 100 Staaten haben zum Beispiel beschlossen, dass sie den Wald besser schützen wollen. Denn Bäume sorgen für saubere Luft und helfen, den Klimawandel aufzuhalten.

Die Staaten habe in einer Erklärung versprochen, bis 2030 keinen Wald mehr zu zerstören. Das bedeutet nicht, dass keine Bäume mehr gefällt werden dürfen.

Es müssen aber möglichst genauso viele wieder gepflanzt werden. Die Verpflichtung gilt aber erst ab 2030, bis dahin können also viele weitere Wälder abgeholzt werden.

In weiteren Erklärungen haben einige Staaten beschlossen, bald keine Energie mehr aus Kohle herzustellen und weniger Methangas zu erzeugen.

Beides – Kohle und Methan – sind extrem schädlich für das Klima. Methan entsteht zum Beispiel, wenn Kühe pupsen oder rülpsen.

Das Problem bei diesen Erklärungen: Einige Staaten, die besonders viel Methan erzeugen oder Kohle verbrennen, haben sie gar nicht unterzeichnet.

Deswegen sind viele Klimaschützer von der Konferenz enttäuscht. Andere finden: Sie war ein guter Anfang und die Beschlüsse können im Kampf gegen den Klimawandel helfen. nij

 

Quelle: zitiert aus Haller Tagblatt, 10.11.2021

 

Anm.:  

Noch mehr Betrug geht kaum noch…

 Milliarden nicht gezahlt?

 EEG-Umlage Gerichte überprüfen Pachtmodelle großer Unternehmen.

Berlin. Industriekonzerne in Deutschland sollen laut „Spiegel“ jahrelang die EEG-Umlage zur Ökostrom- Förderung umgangen und so Milliarden nicht an den Staat abgeführt haben.

Leidtragende seien die übrigen Stromkunden, die entsprechend höheren Beiträge hätten zahlen müssen.

Gut zwei Dutzend namhafter Unternehmen, Energieversorger und Stadtwerke sollen beteiligt sein. Nach Schätzungen gehe es um acht bis zehn Milliarden Euro.

Es werde derzeit in mehreren Ge­richtsverfahren geklärt, ob die Praxis rechtswidrig gewesen sei. Ein Fall betrifft den Bayer-Konzern und dessen frühere Tochter Currenta.

Allein dabei stehen laut "Spiegel" Rückzahlungen von bis zu eine Milliarde Euro im Raum. Mit Hilfe sogenannter Scheibenpachtmodelle hätten sich große Stromverbraucher als Betreiber Kraftwerke geteilt,

um als Stromerzeuger von der EEG-Befreiung zu profitieren. .dpa

 Quelle: dpa, 02.11.2021

 

Milliarden-Abzocke! Industrie schummelt beim Strom, Kunden müssen zahlen

Hamburg/Berlin - Industriekonzerne in Deutschland sollen nach einem Bericht des Spiegel jahrelang die EEG-Umlage (Erneuerebare-Energien-Gesetz) zur Ökostrom-Förderung umgangen und so Milliarden nicht an den Staat abgeführt haben. Leidtragende seien die übrigen Stromkunden: Privathaushalte, Kleinbetriebe, Mittelständler.

 

Weil die Konzerne tricksten, wurden die übrigen Stromkunden entsprechend zur Kasse gebeten.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Sie alle hätten entsprechend höhere Beiträge zahlen müssen, schreibt der "Spiegel". Und sie haben das auch brav getan. "Sie alle hatten in den vergangenen Jahren höhere Stromrechnungen als nötig in der Post, mit freundlichen Grüßen von der deutschen Industrie", heißt es im "Spiegel" weiter.

Laut dem Bericht sind gut zwei Dutzend namhafte Unternehmen, Energieversorger und Stadtwerke beteiligt. Darunter sind auch Bayer, Evonik, Daimler, Henkel und Thyssenkrupp.

Nach Schätzungen gehe es um acht bis zehn Milliarden Euro. Es werde derzeit in mehreren Gerichtsverfahren geklärt, ob die Praxis rechtswidrig gewesen sei.

 Ein Fall betrifft den Bayer-Konzern und dessen frühere Tochter Currenta. Allein in diesem Fall

 

 

 

 

Und d so wurde getrickst

 

Auch Bayer soll bei der EEG-Umlage kräftig mit getrickst haben.  © Oliver Berg/dpa

Die Unternehmen sollen bei der umstrittenen und skrupellosen Praxis Ausnahmeregeln für mit eigenen Kraftwerken erzeugten Strom genutzt haben. Von der Industrie selbst erzeugter und verbrauchter Strom ist von der EEG-Umlage befreit, die beim Endverbraucher derzeit rund ein Fünftel des Strompreises ausmacht.

Mit Hilfe sogenannter Scheibenpachtmodelle hätten sich mehrere große Stromverbraucher als Betreiber jeweils ein Kraftwerk geteilt, um so als Stromerzeuger zu gelten und von der EEG-Befreiung zu profitieren.

Das Nachrichten-Magazin beruft sich auf Berechnungen von Gutachtern, die die vier großen Übertragungsnetzbetreiber Amprion, Tennet, 50Hertz und TransnetBW eingesetzt hatten. Sie hatten im Jahr 2019 Scheibenpachtmodelle von rund 300 Industrieunternehmen überprüft und in zahlreichen Fällen bemängelt.

 

 

Milliarden sparen konnten die Konzerne mit einer willfährigen deutschen Politik, "die in einem kaum zu entwirrenden Geflecht mit der Wirtschaft erst dafür sorgte, dass die Konzerne Milliarden sparen konnten", heißt es im Spiegel. "Und dann, als alles aufflog, sicherstellte, dass sie keine Sanktionen fürchten mussten". 

Denn ein Netzwerk aus Industrie, Lobbyisten und den besten Anwaltskanzleien "nahm Einfluss auf die Gestaltung von Gesetzen, wirkte auf Formulierungen ein und sorgte dafür, dass die Idee des Gesetzes ad absurdum geführt wurde."

Über Nacht habe die noch amtierende Regierungskoalition Amnestien durchgewunken, "die Fachleute im Bundeswirtschaftsministerium selbst als 'verfassungs- und beihilferechtlich' bedenklich einstufen".

 30.10.21

 Quelle:  https://www.tag24.de/nachrichten/wirtschaft/milliarden-abzocke-industrie-schummelt-beim-strom-kunden-muessen-zahlen-2183558

 

G20 bremsen den Klimagipfel


Rom. Zu Beginn der Weltklimakonferenz (31.10.2021) im schottischen Glasgow haben die Hoffnungen auf wirksame Schritte gegen die gefährliche Erderhitzung einen herben Dämpfer erhalten.

Die führenden Wirtschaftsmächte konnten sich bei ihrem G20-Gipfel im italienischen Rom nicht auf ehrgeizige gemeinsame Klimaziele einigen.

Die Abschlusserklärung enthält weder für die wichtige Kohlendioxidneutralität noch für den Ausstieg aus der Kohleverstromung ein konkretes Zieldatum.

Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel wertete die Beschlüsse nach ihrem wohl letzten G20-Gipfel trotzdem als "gutes Signal" für Glasgow.

Klimaschützer zeigten sich dagegen enttäuscht. dpa


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 01.11.2021

 

Klimaziel

Nur wenige Fonds kompatibel

London. Weniger als 0,5 Prozent der Investmentfonds sind mit dem 2015 in Paris vereinbarten Klimaziel kompatibel.

Das zeigt eine Analyse des Carbon Disclosure Project (London) von mehr als 16.500 untersuchten Fonds,

die über ein gemeinsames Vermögen von 27 Billionen Dollar (rund 23 Billionen Euro) verfügen.

Dabei legte die Analyse nur das Ziel zugrunde, die Erderwärmung auf "deutlich unter zwei Grad" zu begrenzen - nicht das ambitioniertere 1,5 Grad-Ziel. dpa


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 01.11.2021

 

Anm.:

Betrüger überall … Müssen diese Fonds eigentlich nicht zertifiziert werden?


Wozu gibt es eigentlich die NGO´s, wie Greenpeace und die anderen Dummschwätzer“?


 

Anm. zum nächsten Beitrag:

 

Es gibt keinen Widerspruch…



Erste Weinlese auf Atomkraftwerksgelände in Tschechien

 

Auf dem Gelände des umstrittenen tschechischen Atomkraftwerks Dukovany hat erstmals eine Weinlese stattgefunden.

 

Nach Angaben der Betreibergesellschaft CEZ kamen dabei rund 700 Kilo Trauben der Sorten Rheinriesling und Sauvignon blanc zusammen.

Sowohl die Trauben als auch der fertige Wein würden im Labor auf Radioaktivität überwacht, sagte ein Kraftwerkssprecher.

Der fertige Wein werde nicht in den Verkauf kommen, sondern nur zu besonderen Anlässen gereicht oder verschenkt.

Die Region Südmähren, in der sich das Kraftwerk befindet, ist für ihre Anbautradition bekannt.

Der Weinberg befindet sich knapp unterhalb der Kühltürme, aber außerhalb des umzäunten Sicherheitsbereichs des Meilers.

Er kann von Touristen besichtigt werden.

Umweltschützer sehen das mehr als 35 Jahre alte Atomkraftwerk als Sicherheitsproblem.

Die Anlage verfügt über vier Druckwasserreaktoren eines sowjetischen Bautyps.

Dukovany liegt rund 100 Kilometer nördlich von Wien und 200 Kilometer östlich von Passau.

 

Tschechien plant langfristig den Bau eines neuen, fünften Kernkraftwerksblocks an dem Standort.

 

Diese Nachricht wurde am 22.10.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

 

Quelle: Deutschlandfunk, 22.10.2021:   https://www.deutschlandfunk.de/dukovany-erste-weinlese-auf-atomkraftwerksgelaende-in.2850.de.html?drn:news_id=1314396

 

Neues Forschungsprojekt prüft Speichermöglichkeiten von CO2 in ehemaligen Erdgaslagerstätten

Blick in das untertägige Labor im Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Freiberg. Foto: Lukas Ochmann

 

Gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie untersucht ein Team der TU Bergakademie Freiberg, wie Kohlenstoffdioxid aus Abgasen

in Zukunft sicher unter der Erdoberfläche gespeichert werden könnte.

Dabei haben die Forschenden ehemalige Erdgasfelder unter der Nordsee im Blick.

In diesem porösen Gestein könnte in Zukunft CO2 aus Industrie-Emissionen und der Atmosphäre gespeichert werden.

Damit könnte das Treibhausgas nicht nur reduziert werden, sondern es könnte zusätzlich dazu beitragen, die unterirdischen Lagerstätten  

nach dem Ende der Erdgasförderung zu stabilisieren.

 

Wie dieses Konzept umgesetzt werden kann, untersuchen die Forschenden

in den kommenden drei Jahren in einem internationalen Verbundprojekt des norwegischen Forschungsinstituts SINTEF

gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg, den Universitäten Cambridge (UK) und Utrecht (Niederlande)

sowie den Industriepartnern Wintershall Dea, Shell und Equinor. Die Europäische Union fördert das Projekt ACT-RETURN mit insgesamt 7,41 Mio Euro.

Quelle: zitiert aus TU Freiberg – Presse, 18.10.2021

 

Ausführlich unter:

https://tu-freiberg.de/presse/neues-forschungsprojekt-prueft-speichermoeglichkeiten-von-co2-in-ehemaligen-erdgaslagerstae-0


 

Brandenburg ist ein besonders heißes Pflaster

Potsdam. In Brandenburg und Berlin hat es im deutschlandweiten Vergleich zuletzt besonders viele Hitzetage mit Temperaturen von mindestens 30 Grad gegeben.

Im Zeitraum von 2011 bis 2020 wurden in Brandenburg durchschnittlich 14,6 Hitzetage pro Jahr gezählt, in der Hauptstadt 15,7.


Die durchschnittliche Zahl der Hitzetage pro Jahr habe sich in beiden Bundesländern seit den 1950er- Jahren fast verdreifacht….

Folge von Hitze und Trockenheit: Der Schwarzen Elster ist in den vergangenen Sommern auch schon mal das Wasser völlig ausgegangen – die Region hat viele heiße Tage.

Die Anzahl der Hitzetage stieg zwar in allen Bundesländern an, in Brandenburg und Berlin aber besonders stark.

Danach kommen Sachsen-Anhalt (im Schnitt jährlich 14 Hitzetage in den vergangenen zehn Jahren) und Baden-Württemberg (13,8).

Die wenigsten heißen Tage verzeichnete Schleswig-Holstein (3,7)….

Spitzenreiter bei den Hitzetagen in Brandenburg in der vergangenen Dekade waren Cottbus (mit 19,6 pro Jahr) sowie der Kreis Spree-Neiße (18,4).

Die wenigsten gab es in der Uckermark (11,0) sowie in Kreis Ostprignitz- Ruppin (11,1)….

Andreas Becker, ein Klimaexperte vom Deutschen Wetterdienst, erklärt die deutschlandweiten regionalen Unterschiede damit,

dass sich Landregionen schneller erwärmten als Meeresregionen.

Zusätzlich komme bei Hitzetagen die Luft meist aus dem Südwesten….


Anm.:

Also nicht nur der Klimawandel ist schuld, sondern auch die geographische Lage spielt eine wichtige Rolle.

Dafür gibt es zur Unterscheidung:

Meeresklima beeinflusste und kontinental beeinflusste Regionen, Brandenburg gehört offensichtlich zu den letzteren.


In Deutschland gab es den Daten nach in den vergangenen zehn Jahren - gemittelt über die ganze Bundesrepublik - im Schnitt 11,1 Hitzetage jährlich.

Im Zeitraum 1951 bis 1960 hatte dieser Wert noch 3,6 betragen. dpa

 

Quelle: zitiert aus moz online,12,10.2021

 

Konkrete Maßnahmen gefordert

 

Arbeitgeberchef Dulger schließt längere Fristen für Kohlekraft nicht aus. Die aktuelle Situation sei besorgniserregend

 

...Berlin. Angesichts der gestiegenen Energiepreise hat Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger längere Laufzeiten für Kohlekraftwerke ins Gespräch gebracht....

 

...Die künftige Bundesregierung müsse schnell ein Energiekonzept vorlegen, das Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Preise sicherstelle, sagte Dulger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe....

 

...Dulger kritisierte, Deutschland habe als stärkste Industrienation Europas eine Energiewende beschlossen, die nicht konsequent zu Ende gedacht sei.

 

Man sei erst aus der Atomkraft ausgestiegen und jetzt aus der Kohle....dpa

 

Quelle: zitiert aus Schwäbisches Tagblatt, 18.10.2021

 

Stromerzeugung durch Braun- und Steinkohle steigt in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2021 wurde in Deutschland mehr Energie verbraucht als im Vorjahr. Weniger Windstrom führte dazu, dass der Anteil fossiler Brennstoffe bei der Energiegewinnung im Jahresvergleich stieg.

Laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Energieverbrauch im Vorjahresvergleich zu

Foto: Fabian Strauch/ dpa

Das Wiederanlaufen der Wirtschaft nach dem Corona-Einbruch und der relativ kühle Winter haben den Energieverbrauch in Deutschland

im ersten Halbjahr 2021 steigen lassen.

…Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Verbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent zu,

wobei die temperaturbereinigten Verbrauchswerte aber um mehr als 7 Prozent unter dem Wert der ersten sechs Monate des Jahres 2019 lagen.

…Weil weniger Windstrom als im Vorjahresvergleich erzeugt wurde, wurde mehr Strom mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Der Verbrauch von Braunkohle stieg in den ersten sechs Monaten dieses laufenden Jahres um rund ein Drittel, der von Steinkohle um fast 23 Prozent. …

…Durch die erhöhte Stromproduktion durch Braun- und Steinkohle lagen auch die Kohlendioxidemissionen um 6,2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum…

…Im gesamten deutschen Energiemix übernahm Erdgas mit einem Anteil von 30,6 Prozent erstmals die Führungsposition,

das Mineralöl fiel mit 28,6 Prozent auf Platz zwei.

Die erneuerbaren Energien belegen mit einem Anteil von 16,8 Prozent Platz drei.

…2022 sollen 1,1 Gigawatt mehr Windräder an Land und 4,1 Gigawatt mehr Fotovoltaikanlagen errichtet werden als bislang geplant…. hba/dpa

Quelle zitiert aus: spiegel-online, 03.08.2021

 Ausführlich unter:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-strom-erzeugung-durch-braun-und-steinkohle-steigt-in-deutschland-a-de51b5a7-08dd-41e4-a929-740a6ff00df1

 

Anm. zum nächsten Beitrag:

Aus vier Jahren eine fatale Serie: Hitze und Stakregen herleiten zu wollen, ist schon sehr mutig

 

Seit 2017 in fataler Serie: Hitze und Starkregen

Ist EXTREM das neue NORMAL?

Bis in den Frühsommer hinein hielt das Jahr 2021 die Hoffnung aufrecht, zumindest wettermäßig ein relativ normales zu werden.

Doch kaum rückte die Urlaubszeit heran, begann die Achterbahnfahrt von Temperaturen und Niederschlägen.

Die Jahresserie mit herausfordernden Wettersituationen setzt sich zum fünften Mal fort. Und die Siedlungswasser-wirtschaft musste teils ordentlich klotzen, um der Nachfrage ihrer Kundschaft gerecht zu werden.

Die Verfügung ihres Landkreises erreicht die Menschen im Havelland wenige Tage nach dem Start in die Sommerferien.

Aus Oberflächengewässern dürfe ab sofort kein Wasser mehr entnommen werden, außerdem werde die Beregnung von Grün- und Gartenflächen zwischen 8 Uhr und 20 Uhr untersagt.

Erst die Regenfälle ab 30. Juni (2021) haben zu einer deutlichen Entspannung bei den Oberflächengewässern geführt …„der Wasserstand vieler Seen hatte sich wieder erhöht."…

Da sich aber bereits Mitte Juli (2021) die Durchflüsse wieder einer kritischen Marke nähern, kann von Entspannung beim Landkreis Havelland keinerlei Rede sein.

„Unsere Region zählt bereits jetzt zu den regenärmsten Deutschlands….

Selbst wenn die Regenmenge insgesamt nicht weniger werden sollte, steigt die Verdunstung. Grund dafür sind die höheren und länger anhaltenden Temperaturen….

Gegen das andere Extrem - Starkregen - …gibt es …wenig Spielraum: „150 l Niederschlag je m2 in kurzer Zeit führt zu 15 m3 Wasser auf 100 m2 Fläche!

Dann geht es nur noch darum, die Schäden möglichst gering zu halten." Hierfür seien die Gemeinden gefragt, erfolgversprechende Vorkehrungen umzusetzen…


Klimawandel bestimmt Wetter

Den seit 2017 erlebten Wechsel aus wärmeren und kühleren, aus trockeneren und feuchteren Jahren,

beschreibt uns Dr. Frank Kreienkamp vom Deutschen Wetterdienst (DWD) als „nichts Neues",

Der Leiter des Regionalen Klimabüros Potsdam fügt ein dickes ABER hinzu: „Durch den Klimawandel sehen wir deutlich höhere Temperaturen als wir sie früher kannten,

was in einigen Regionen zu neuen Rekorden geführt hat. Und wir haben länger anhaltende Wettersituationen."

Das liege weniger an den Auswirkungen des Klimawandels auf nationaler als vielmehr globaler Ebene.

… „Weil wir an den Polen eine starke Erwärmung haben. Das bewirkt weniger Temperaturkontraste zwischen den Polen und unserer Region.

Dadurch verlangsamen sich bestimmte Wettersysteme, wie sie 2018 zu einer langen warmen und trockenen Phase bei uns geführt haben." …

Ließe sich denn der Starkregen oberirdisch für Trockenphasen vorhalten? „Das ist ein schwieriges Feld, mit sehr vielen Akteuren und sehr vielfältigen Interessen. …

Für Dr. Kreienkamp gibt es keinen Zweifel, dass der Klimawandel aktiv ins Wettergeschehen der vergangenen Jahre hineingespielt hat….

 

Ein halber Meter Wasserdefizit

Auch in der Lausitz haben die drei Trockenjahre 2018 bis 2020 hohe Niederschlagsdefizite hinterlassen.

Diese führten zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels bis zu einem halben Meter…

Diese Stände sind 2021 bisher unverändert.

Die Niederschläge dieses etwas feuchteren Jahres kommen nur der Vegetation zugute.

Aber im Grundwasser wird erst etwas ankommen, wenn wir in der vegetationsarmen Zeit ausreichenden Niederschlag haben...

Und dennoch: Der Grundwasserleiter, auf den die LWG in der Lausitz zurückgreift, ist gut gefüllt. Er ist zwischen 5 und 10 Meter mächtig.

Dieses Defizit von 500 mm hat daher keine direkte Wirkung auf die Rohwasser-förderung der LWG. Wenn das Wasser etwas tiefer stehen würde, müssten die Brunnenpumpen höher fördern.

Das heißt, wir bräuchten etwas mehr Energie." In Einzelfällen könne es dazu kommen, dass ein Brunnen möglicherweise kritisch absinkt,

so dass die Pumpe tiefer gehangen werten muss. In einem extremen (bislang theoretischen!) Fall könnte der Brunnen nicht weiter betrieben werden.

Und falls die Grundwasserstände derart fallen, dass sie für die existie-renden Brunnen nicht mehr erreichbar sind?

Da fehlen noch 10 -15 Meter. Das ist gar nicht zu erwarten….

Quelle: zitiert aus Lausitzer Wasserzeitung, September 2021

 

rbb-Meteorologe Karsten Schwanke über Extremwetter:

Wir müssen uns darauf einstellen!"

Als die erschreckenden Bilder der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz über den Bildschirm flimmerten, dachte Wettermoderator Karsten Schwanke auch an Brandenburg.

Denn nur zwei Wochen zuvor gab es ähnliche heftige Niederschläge in seiner Heimat.

Anm.:

Ich dachte immer ein Meteorologe kann zwischen Wetter und Klima unterscheiden.

Siehe auch die Feststellungen von Meteorologen die Hochwässer in Westdeutschland betreffend. Durch lokale Starkregenereignisse treten die Hochwässer fast jährlich in diesen Regionen auf.

Vergleichbar mit dem verheerenden Hochwasser 2021 und seinen katastrophalen Auswirkungen waren z.B. die Hochwässer an der Ahr in den Jahre 1804 und 1911.


"Wir müssen uns definitiv auf neue Situationen einstellen, die in beide Richtungen ausschlagen können.

Auf der einen Seite Starkregenereignisse, wie wir sie erst Ende Juni (2021) in der Uckermark hatten, auf der anderen Seite

und das betrifft vor allem den Osten und da das Land Brandenburg - die Trockenheit"….

Der Meteorologe …auf den Dürremonitor des UFZ Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle.

Im Osten und speziell in einigen märkischen Regionen ist der Boden in tieferen Schichten von 1,80 m immer noch viel zu trocken.

Eine Erfahrung, die wir nun seit 2018 durchgehend machten….

"Das heißt, auch die Grundwasserneubildung lässt zu wünschen übrig.

Deshalb müssen wir uns darauf einstellen. Und deshalb ist ja das neue Schlagwort ,Schwammstadt' bzw. ,Schwammregion'….

Man muss sich überlegen, wie längere Trockenperioden überbrückt werden können.

Das sind Aufgaben für die Kommunen, aber auch die Landwirtschaft, die ihre Felder bewässern muss. …

Karsten Schwanke lässt keinen Zweifel daran, dass die extremen Wetterereignisse zunehmen werden, “selbst wenn wir jetzt das Ruder rumreißen“…

könnten die Effekte vielleicht abgedämpft und begrenzt werden…

 

Anm.:

Wahrscheinlich erhält man nur für derartige Feststellungen den Grimme-Preis


Quelle: zitiert aus Lausitzer Wasserzeitung, 2-2021


Windarmes Quartal (2021)

 

Stromerzeugung: Kohle verdrängt Windkraft von Platz eins

Kohleabbau.Foto: iStock


Das vergleichsweise windarme Frühjahr (2021) hat Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Stromproduktion in Deutschland. Der Anteil erneuerbarer Energien ging in den ersten sechs Monaten deutlich zurück.

Kohle hat als Energieträger für die Stromproduktion im ersten Halbjahr 2021 die Windkraft wieder vom ersten Platz verdrängt.

...Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der gesamten in Deutschland erzeugten Strommenge von 258,9 Milliarden Kilowattstunden stammten ….aus konventionellen Quellen wie Kohle, Erdgas oder Kernenergie....

...Das war gut ein Fünftel (20,9 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor (2020), wie die Wiesbadener Behörde am Montag mitteilte....

...Der Anteil erneuerbarer Energien wie Wind, Solarenergie und Biogas sank dagegen zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf 44 Prozent...

...Wegen des windarmen Frühjahrs sei der Anteil der Windenergie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut ein Fünftel (21 Prozent) gesunken...

. Dadurch sank der Anteil der Windkraft an der ins Netz eingespeisten Menge von 29,1 Prozent auf 22,1 Prozent.

Die Einspeisung von 57,1 Milliarden Kilowattstunden Windstrom war der niedrigste Wert für ein erstes Halbjahr seit 2018....

...Gefüllt wurde die Lücke nach Angaben des Bundesamtes vor allem durch eine höhere Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken, die politisch umstritten sind. ...

...Sie (Kohlekraftwerke) steuerten mit 70,2 Milliarden Kilowattstunden gut ein Drittel (35,5 Prozent) mehr bei als vor Jahresfrist. ...

...Erdgas war im ersten Halbjahr des laufenden Jahres mit einem Anteil von 14,4 Prozent

kurz vor der Kernenergie (12,4 Prozent) der drittwichtigste Energieträger für die Stromproduktion in Deutschland....

...Die Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle ist wegen des Klimawandels zunehmend umstritten.

 Laut bisheriger Gesetzeslage soll Deutschland spätestens 2038 ganz auf die Kohlekraft verzichten....

.Klimaschützer fordern mit Blick auf eine aus ihrer Sicht notwendige stärkere Verringerung des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) ein früheres Auslaufen...

. 2045 soll Europas größte Volkswirtschaft Klimaneutralität erreichen, also nur noch so viele Treibhausgase ausstoßen wie wieder gebunden werden können.... (dpa/dts)

Quelle: zitiert aus Epoch Times, 13.09.2021


Ausführlich unter:

https://www.epochtimes.de/umwelt/stromerzeugung-kohle-verdraengt-windkraft-von-platz-eins-a3601781.html

 

Anm.:  

Wie weit sich die Politik von den Sorgen der Menschen in Deutschland entfernt hat, ist den Ergebnissen  der 30.Umfrage der Raiffeisen- und Volksbanken zu entnehmen.  

Das Thema „Klimawandel“ scheint nur einer bestimmten Partei und ihrer Klientel zu nutzen.  

 

Sorge um Geld dominiert 

Studie Die Deutschen fürchten sich vor allem vor einer Inflation und steigenden Steuern ­

Klima und Corona scheinen weniger bedrohlich.  

...Nicht Corona und nicht das Klima - Steuererhöhungen und Leistungskürzungen durch Staatsverschuldung: Das ist die größte Angst der Deutschen.... 

...Die Bundesbürger fragen sich mittlerweile nicht nur, wer die Schulden der Corona- Krise bezahlen soll,

mehr als die Hälfte fürchtet sich sogar davor.

Zu diesem Ergebnis kommt die 30. Umfrage der Raiffeisen-und Volksbanken-Versicherungen, die sich mit den Ängsten der Deutschen befasst.... 

...Die Furcht vor Steuererhöhung und Leistungskürzungen ist dabei durchaus realistisch: Beläuft sich die Summe der mittlerweile angehäuften

Staatsschulden doch auf über 2,2 Billionen Euro...  

...Das zeigen auch Platz zwei und drei der Angst-Studie: Jeweils die  Hälfte der Befragten fürchtet sich vor steigenden Lebneshaltungskosten

und den Folgen der EU-Schuldenkrise.... 

...Ebenfalls gelassen begegneten die Teilnehmer der Angst-Studie ,,, die Sorge vor dem Klimawandel... 

… Schaffte sie (die Sorge um den Klimawandel) 2020 noch den fünften (5.) Platz, erreicht sie nun (2021) gerade mal den achten (8.) Platz.... 

...Viel wichtiger als der Klimawandel ist für viele Deutsche aber immer noch der Umgang mit Fremden und Geflüchteten.. 

… Deutschlandweit liegt diese Sorge auf Platz 4 (im Osten Platz 1)...Sophie-Marie Erxmeyer

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.09.2021

 

Energie

Tschechien bietet Deutschland Strom beim Scheitern der Energiewende an

 

Tschechien wolle sich anschauen, welche Folgen das Auslaufen von Atomenergie und Kohleverstromung in Deutschland haben werde und zur Not unterstützen.span>

 

dpa/mbz, 26.8.2021 - 17:56 Uhr

 

Berlin - Tschechien würde seinem Nachbarn Deutschland nach Darstellung von Präsident Milos Zeman aus der Patsche helfen,

falls die deutsche Energiewende scheitern und es zu Versorgungsengpässen kommen sollte.

Sein Land werde sich anschauen, welche Folgen das Auslaufen von Atomenergie und Kohleverstromung in Deutschland haben werde,

sagte Tschechiens Staatsoberhaupt am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Prag.

„Wenn es zu einem Mangel an Elektrizität kommt, wird Tschechien als bedeutender Exporteur sehr gerne bereit sein,

Strom in die Bundesrepublik zu liefern – zu einem vernünftigen Preis.“

Die Regierung in Prag hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Atomenergie an der Stromerzeugung bis 2040 von rund einem Drittel auf die Hälfte auszubauen.

 

Quelle: Berliner Zeitung, 26.08.2021

 

Anm.:  

Vom Pandemiemahner zum Energiewende.-Mahner.

Das schafft nur jemand, der sich als Universalgenie wähnt.

 

https://www.berliner-zeitung.de/news/karl-lauterbach-energiewende-ist-das-wichtigste-problem-unserer-zeit-li.166570

 

Stromerzeugung durch Braun- und Steinkohle steigt in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2021 wurde in Deutschland mehr Energie verbraucht als im Vorjahr.

Weniger Windstrom führte dazu, dass der Anteil fossiler Brennstoffe bei der Energiegewinnung im Jahresvergleich stieg.

 

Laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Energieverbrauch im Vorjahresvergleich zu. Foto: Fabian Strauch/ dpa

Das Wiederanlaufen der Wirtschaft nach dem Corona-Einbruch und der relativ kühle Winter haben den Energieverbrauch in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 steigen lassen.

…Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Verbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent zu,

wobei die temperaturbereinigten Verbrauchswerte aber um mehr als 7 Prozent unter dem Wert der ersten sechs Monate des Jahres 2019 lagen. https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/461595478-e33f3-1485-eed9-0ac8e016f188_w910h_600_fpx29.95_fpy44.94.jpg

…Weil weniger Windstrom als im Vorjahresvergleich erzeugt wurde, wurde mehr Strom mit fossilen Brennstoffen erzeugt.

Der Verbrauch von Braunkohle stieg in den ersten sechs Monaten dieses laufenden Jahres

um rund ein Drittel (etwa um 30 Prozent),  der von Steinkohle um fast 23 Prozent. … 

…Durch die erhöhte Stromproduktion durch Braun- und Steinkohle lagen auch die Kohlendioxidemissionen um 6,2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum…

…Im gesamten deutschen Energiemix übernahm Erdgas mit einem Anteil von 30,6 Prozent erstmals die Führungsposition,

das Mineralöl fiel mit 28,6 Prozent auf Platz zwei.

Die erneuerbaren Energien belegen mit einem Anteil von 16,8 Prozent Platz drei....

 

2022 sollen 1,1 Gigawatt mehr Windräder an Land und 4,1 Gigawatt mehr Fotovoltaikanlagen errichtet werden als bislang geplant…. hba/dpa

 

Quelle zitiert aus: spiegel-online, 03.08.2021 

 

Ausführlich unter:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-strom-erzeugung-durch-braun-und-steinkohle-steigt-in-deutschland-a-de51b5a7-08dd-41e4-a929-740a6ff00df1

 

Anm.:

Bei Windflaute nutzen auch zusätzlich 10000 Windräder nichts.

 

Apropos: 

Die meisten Windräder können dafür auch nichts,  

dass sie von Dummköpfen geplant und aufgestellt wurden.

 

Trockenheit führt zu magerer Ernte

Positive Erwartungen der Brandenburger Bauern erfüllen sich nicht. Die Hoffnung liegt auf hohen Maiserträgen.

Die Getreide- und Rapsernte ist in Brandenburg nahezu abgeschlossen.Foto: dpa

 

Am Ende fehlte im entscheidenden Monat der Niederschlag: Brandenburger Getreidebauern sind enttäuscht vom diesjährigen Ernteergebnis.

Zum Erntestart im Juli sei noch auf durchschnittliche Ergebnisse gehofft worden, teilte der Landesbauernverband am Dienstag zur Bilanz mit.

Die hätten sich nun zerschlagen. 90 Prozent der Getreide und Rapsernte sind eingefahren…

Bei Winterroggen gehen die Bauern von einem Ertrag von 3,8 Tonnen je Hektar aus, etwa eine Tonne weniger als 2020.

Gleichzeitig liegt dieser Ertrag um fünf Prozent unter dem sechsjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2020. Auch Winterweizen wird weniger

 eingefahren: Statt knapp 6,7 Tonnen pro Hektar wie im Vorjahr seien es in dieser Saison etwa 5,8 Tonnen.

Den Angaben nach bildeten sich durch fehlende Niederschläge im Juni die Körner nicht richtig aus….

 

 

Anm.:  

 

Es liegt doch in der Natur der Sache, dass man nicht jedes Jahr hohe Ernteerträge erwarten kann.

 

Vor zwei Monaten fielen 30 Liter pro Quadratmeter, 65 sind es im Vierjahres-Durchschnitt. Die Trockenheit habe dann fast 30 Tage angehalten, hieß es….

 

Infrastruktur ist vorhanden

 

Die Landwirtschaft stehe vor großen Herausforderungen durch den Klimawandel und vor einem gewaltigen Transformationsprozess, sagte Agrarminister Axel Vogel (Grüne). …

 

Aus Sicht des Präsidenten des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, verfügt Brandenburg

über eine funktionierende Wasserregulierung, um Trocken- und Niederschlagsperioden zu managen….

Leider mangelt es mitunter am Willen, die bestehende und funktionierende Infrastruktur zu erhalten, als Gemeinschaftsaufgabe zu sehen und zu finanzieren…

 

Bereits zu DDR-Zeiten errichtete Stauanlagen, Schöpfwerke, Rückhaltebecken und Teiche könnten Wasser regulieren, müssten aber zunehmend saniert werden….

 

Aktuell hoffen die Landwirte auf eine gute Maisernte… Angebauter Mais dient je zur Hälfte den Nutztieren als Futtergrundlage und als Rohstoff für die Produktion von regenerativer Energie….

 

In Brandenburg gibt es eine landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 1,3 Millionen Hektar….

 

Quelle: zitiert aus Märkische Oderzeitung Schwedt, 25.08.2021



Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-schwedt/20210825/281792812115487

 

Anm.:

Gut 1 Million Hektar der LF wurden 2020 als Ackerland genutzt, 26 000 Hektar weniger als 2010.

Diese Tatsache sollte auch Berücksichtigung finden.

Quelle:

https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/4a5a902451a0a787/4ac988589062/21-01-21.pdf

 

Unter dem TitelSticheln in der Koalition(Brandenburg)

Landtag Brandenburg soll beim Klimaschutz zulegen. Doch die Koalitionen sind sich uneins.

ist u.a. Folgendes zu lesen:

...der SPD-Fraktionsvorsitzende zog klare Linien zur AfD und den Linken.

Er warnte davor, die Menschen mit Angst für den Klimaschutz motivieren zu wollen.

Indirekt warf er dem Koalitionspartner vor, ein Bild von Brandenburg mit Dürren und Waldbränden zu zeichnen.

Der Weg in die Zukunft führe nicht über Verbote und Drohungen mit fünf Euro je Liter Benzin du der Verteuerung von Flügen…

...Das wäre Klimaschutz nur für Reiche…

Die Vertreterin der Fraktion BVB/Freie Wähler ging mit den Grünen und der SPD ins Gericht:

Sie warf den Grünen vor, die Flutkatastrophe im “Westen des Landes“ auf „unethische Weise“ zu instrumentalisieren.

Seit Jahrhunderten gebe es Hochwasser. Die Oderflut 1997 und das Elbehochwasser 2002 auf den Klimawandel zurückzuführen sei unredlich….

Dem Wirtschaftsminister warf sie vor, Panik vor Hochwasser zu machen, um eine Verspargelung der Landschaft durch Windräder durchsetzen zu können…

Es wird für einen besseren Klimaschutz ein verstärkter Umbau der Wälder gefordert.

Um mehr Wasser in der Region zu halten, sollte das Land die Kommunen außerdem bei Regenwasserkonzepten unterstützen…

 

Anm.:

Es scheint ja doch noch neben verantwortungsbewussten Politikern auch eine konstruktive Opposition im Landtag zugeben.


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 26.08.2021


 

Kernfusionsreaktor bewährt sich

Greifswald. Greifswalder Forscher sind nach eigenen Angaben der Nutzung von Kernfusion zur Energieerzeugung ein Stückchen näher gekommen. /font>

Es sei gelungen, durch die optimierte Bauform des Reaktors Wendelstein 7-X in Greifswald Energieverluste

im Vergleich zu früheren vergleichbaren Reaktoren zu senken, teilte das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) mit.

Der Reaktor in Greifswald ist weltweit, der größte seines Typs. Er soll zeigen, dass auch die hier verwendete Bauform als Kraftwerk dienen kann

und nicht nur eine andere Form, wie sie etwa beim internationalen Großprojekt in Südfrankreich, dem Kernfusionsreaktor Iter, genutzt wird.

Reaktoren des in Greifswald genutzten Typs hätten traditionell Probleme mit bestimmten Energieverlusten gehabt.

Diese seien jetzt nachgewiesenermaßen reduziert worden. Der Vorteil dieser Bauart liegt laut IPP darin, dass solche

Ziel der gegenwärtigen Fusionsforschung sei es, ein klima- und umweltfreundliches Kraftwerk zu entwickeln…. dpa


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 21.08.2021

Anm.:

Zur erfolgreichen Energiewende und der damit verbundenen und zu erwartenden Senkung der CO2 –Emissionen sind doch die oben genannten Verfahren der Trend der Zukunft

und gehören gesamtgesellschaftlich gefördert und nicht jährlich 25-31 Milliarden Euro in „mittelalterlich“ anmutenden Energieerzeugungsanlagen (hier: Windräder) über die EEG-Umlage zu investieren,

und die nicht in der Lage sind zu jeder beliebigen Tages-, Nacht- und Jahreszeit den Bedarf an elektrischer Energie konstant zu sichern.

Auch hier ist (dringends) zu empfehlen, aus den Erfahrungen der Nachbarländer Deutschlands zu lernen.

 

BRANDENBURG

Protest gegen Steinbachs Pläne

Energiewende

Der Ruf des SPD-Wirtschaftsministers nach mehr Windrädern führt zu Erschütterungen in der Koalition.

Potsdam. Die brandenburgische CDU geht hart mit Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) und seinen Forderungen

nach einem drastischen Ausbau der Windenergie in Brandenburg ins Gericht.

Der uckermärkische CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen sprach am Donnerstag (19.08.2021) in einer Presseerklärung

von einem "inakzeptablen Vorstoß" und warf dem Minister hilflosen Aktionismus vor.


Anm.:

Andere Energiequellen außer dem „drastischen Ausbau der Windenergie werden für eine erfolgreiche Energiewende überhaupt nicht betrachtet.

(s. Mitteilung Lausitzer Rundschau v. 21.08.2021: „Kernfusionsreaktor bewährt sich“)

 


Rosige Zukunft für den Ausbau der Windenergie in Brandenburg.

Eher eine Gleichung mit vielen Unbekannten

Foto: www.ingenieur.de/wp-content/uploads/2017

 

"Wer immer noch nicht begriffen hat, dass wir unseren Energiebedarf nicht annähernd

allein aus heimischer Wind- und Solarenergie decken können,

wird an der Energiewende scheitern", sagte der Spitzenkandidat der brandenburgischen CDU für die

 Bundestagswahl. Koeppen,

selbst Uckermärker wirft der Landesregierung vor, …

seit Jahren den für den Transport des Ökostroms notwendigen Netzausbau zu vernachlässigen…. 

…Der aus Windenergie erzeugte Strom werde schon jetzt nicht vollständig genutzt und muss mit Verlusten ins Ausland verkauft werden….

 insbesondere bei der vielbeschworenen Speicherkapazität….

Von der Landesregierung wurden und werden keine Initiativen zur Beschleunigung des Netzausbaues ergriffen,

Auch die Volksinitiative "Rettet Brandenburg" meldete sich zu Wort

Die Windkraftgegner und die Vorsitzende der Volksinitiative, Waltraud Plarre warnten vor den Folgen für den Naturschutz und die Gesundheit der Menschen…

Durch höhere Ausbauziele bei der Windkraft rücken die Anlagen deutlich näher an Wohnbebauungen und die Mindestabstände könnten aufgegeben werden….

Steinbach hatte am Mittwoch (18.08.2021) im Landtag eine neue Energiestrategie der Landesregierung angekündigt,

die weit über die bisherigen Ziele, zwei Prozent der Landesfläche für diese Zwecke zu nutzen, hinausgehen soll.

Konkrete Zahlen wollte er noch nicht nennen. Er forderte eine Debatte zum Klimaschutz.

Jedem Bürger und jeder Bürgerin, so formuliert der Minister, müsse klar sein,

"ob man mehr Spargel in der Landschaft haben will oder mehr Flutkatastrophen". thi


Anm.:

Minister kommt aus dem Lateinischen „ministre“, d.h. “dienen“ und ist von den Bürgern beauftragt,

den Bürgern zu dienen und nicht ihnen mit unglücklichen Formulierungen zu drohen.

Eigentlich geht es nicht darum, ob mehr „Spargel in der Landschaft“ oder „mehr Flutkatastrophen“, sondern die Bürger möchten keines von beiden.

Um sich über die Flutkatastrophen und ihre Ursachen im Westen Deutschlands zu äußern, sollten sich alle dazu Äußernden das erforderliche Wissen aneignen.

Merkt Ihr nichts!

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 20.08.2021

 

Klima

Treibhausgase nehmen wieder zu

Berlln. Der Ausstoß an Treibhausgasen in Deutschland wird nach Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende 2021 deutlich steigen.

Die Emissionen dürften gegenüber 2020 um 47 Millionen Tonnen zulegen, heißt es in der Analyse. Das sei der größte Anstieg seit 1990.

Im Corona-Jahr 2020 lag der Ausstoß mit 739 Millionen Tonnen 40,8 Prozent unter dem im Ausgangsjahr 1990.

Gut ein Drittel der Minderungen waren laut Umweltbundesamt Folge der Pandemie. dpa


Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.08.2021


Anm.:

Das ist das Ergebnis von:

Mit Ökokraftwerken wie Windrädern und Solarzellen produziert Deutschland inzwischen fast 53 Prozent seines Strombedarfs (Stand 2020)….

Und die CO2 –Emissionen steigen und die Energiekosten steigen und steigen…

In den letzten 5 Jahren wurden für die Energiewende ohne nennenswerten Effekt bezüglich der CO2 –Emissionen Deutschlands

125 Milliarden EURO

aufgewendet….

Dazu Erläuterungen im nachfolgenden Artikel des „Hamburger Abendblatt“, 15.10.2020:


Stromrechnung

33,1 Milliarden EURO: Kosten der Energiewende explodieren


Mit Ökokraftwerken wie Windrädern und Solarzellen produziert Deutschland inzwischen fast 53 Prozent seines Strombedarfs.

Foto: imago stock / imago/photothek

 

Die Energiewende bezahlt jeder Verbraucher über die EEG-Umlage auf der Stromrechnung.

Ohne Steuer-Milliarden würde sie massiv steigen.

 

Berlin. Dass an der Energiewende im Kampf gegen den Klimawandel kein Weg vorbeiführt,

daran zweifeln immer weniger Menschen.

 

Die Milliarden-Kosten für das Projekt laufen aus dem Ruder.

Im kommenden Jahr (2021) kann die Ökostrom-Abgabe,

die jeder Haushalt und die meisten Unternehmen mit der Stromrechnung zahlen,

nur durch einen tiefen Griff in die Staatskasse leicht gesenkt werden….

Damit die sogenannte EEG-Umlage auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde sinkt,

muss die Bundesregierung 10,8 Milliarden Euro lockermachen….

 


So hoch wäre die EEG-Umlage ohne den Milliarden-Zuschuss 

 

Ohne den Milliarden-Zuschuss aus Steuergeld wäre die Ökostrom-Umlage 2021 von derzeit 6,76 auf 9,65 Cent je Kilowattstunde in die Höhe geschossen.

 

Die EEG-Umlage macht fast ein Viertel des Strompreises aus.

 

...Nur besonders energieintensive Unternehmen sind befreit – wegen des hohen Strompreises in Deutschland sollen sie so international wettbewerbsfähig bleiben…

 

Mit der EEG-Umlage wird eine garantierte Vergütung für den Strom aus Solaranlagen, Windrädern, Biomasse- und Wasserkraftwerken finanziert.

 

Insgesamt kostet dies im kommenden Jahr 33,1 Milliarden Euro….

 

Zwar wird Ökostrom immer billiger und dürfte bald auch ohne Subventionen rentabel sein….

 

Anm.:

 

Ist unrentabel und wird es bei Wegfall der Subventionen auch bleiben oder?

 

Durch neue Ökokraftwerke, die 2021 in Betrieb gehen, steigen die Kosten nach Angaben der Netzbetreiber nur noch um 0,7 Prozent.

 

Doch wer etwa eine Solaranlage betreibt, erhält seit dem Jahr 2000 gezahlte Förderung 20 Jahre lang…

 

Corona-Krise sorgt für massiven Kostenanstieg

 

Die jetzt eintretenden massiven Zusatzkosten sind …vor allem eine Folge der Corona-Pandemie.

 

Wegen der Krise dürfte der Stromverbrauch in diesem Jahr um rund acht Prozent sinken. Das hat den Börsenstrompreis um 22 Prozent einbrechen lassen.

Der in Öko-Kraftwerken erzeugte Strom ist also derzeit deutlich weniger wert. Das lässt den Zuschussbedarf für die garantierten Abnahmepreise nun so stark steigen….

 

.Die Kritik an der Preisexplosion ist enorm….

 

FDP fordert Ausstiegspfad aus der Dauersubvention

Überbordende und fragwürdige Ausnahmen in Milliardenhöhe für einzelne Industriebereiche treiben die Kosten für private Verbraucher und nicht-privilegierte Wirtschaft nach oben …. „Alexander Klay


Quelle: zitiert aus Hamburger Abendblatt, 15.10.2020

Ausführlich unter:

https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article230681042/33-1-Milliarden-Euro-Kosten-der-Energiewende-explodieren.html


Anm.:

Merkt denn keiner etwas oder will keiner etwas merken?


Bericht des Weltklimarates  

 

Umweltbundesamt warnt: Hohe Risiken für Deutschland

 

Nach der Flutkatastrophe im Westen des Landes und dem besorgniserregenden Bericht des Weltklimarates

warnt das Umweltbundesamt (UBA) erneut vor den Risiken des Klimawandels in Deutschland. Erhebliche Schäden für Natur, Infrastruktur und die Wirtschaft seien möglich,

sollte die Erderwärmung nicht gebremst werden.

 

Anm.: Man beachte die Anwendung der Möglichkeitsform: es kann, aber es muss nicht eintreten .

Vor allem die Hitze wird in Deutschland zum Problem. Foto: Christin Klose/dpa  

 

Bereits Mitte Juni (2021) hatte die dem Umweltministerium unterstellte Behörde einen Bericht hierzu präsentiert.

 

…Die Auswirkungen der Erderwärmung sind bisher regional sehr unterschiedlich…

 

...…. Nur wenige Regionen sind sehr intensiv von Hitze, Trockenheit oder Starkregen betroffen. Geht es mit

dem Temperaturanstieg allerdings so weiter,

drohten Folgen im gesamten Bundesgebiet. Besonders betroffen seien Wälder und Gewässer…

.

.Hotspots seien dabei der Südwesten und Osten des Landes.

Außer in den Städten drohe extreme Hitze vor allem entlang der Spree und des Rheins, den wärmsten Gegenden

Deutschlands.

Der Osten ist zudem vor allem von Trockenheit betroffen. Die Risiken durch Starkregen, Sturzfluten und

Hochwasser seien in den engen Tälern der Mittelgebirge am höchsten.

An der Küste nähmen die Gefahren durch den Meeresspiegelanstieg deutlich zu….

 

 Extremwettern betroffenen Ländern, vor allem infolge von Hitzewellen.

 

. 10 700 Menschen seien in diesem Zeitraum hierzulande laut Zahlen des Rückversicherers Munich Re und des Internationalen Währungsfonds durch Extremwetter gestorben…. 

..Die Risiken des Klimawandels können laut UBA aber durch Anpassungsmaßnahmen reduziert werden. …..

..Laut UBA müssten auch der Küstenschutz verbessert und der Umbau der Wälder zu Mischwäldern vorangetrieben werden.

Der Boden in Städten müsse zudem an vielen Stellen entsiegelt werden, um Starkniederschlag aufnehmen zu können…. Igor Steinle

zuletzt aktualisiert: 13. August 2021, 06:00 Uhr


Quelle: zitiert aus Schäbisches Tagebaltt, 13.08.2021

Ausführlich unter:

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Hohe-Risiken-fuer-Deutschland-512472.html

 

Klimawandel

Alarmstufe Rot für die Erde

 

Anm.:

 

...jeder denke sich seinen Teil

 

Die Erwärmung ist deutlich schneller als gedacht, schreiben Forscher im neuen Weltklimabericht. Noch sei aber Zeit, um die schlimmsten Folgen zu verhindern.


Die Wüste von Tabernas in Spanien: Im Zuge des Klimawandels könnten sich Wüsten weiter ausdehnen und neue entstehen, sagen Experten. Foto: © underworld/Shutterstock.com

 

Hitze in Kanada, Brände in Griechenland und der Türkei, Starkregen in der Eifel: Was der Klimawandel anrichten kann, zeigt sich in diesen Monaten in vielen Regionen der Welt.

 

Anm.:

Starkregen 2021 in der Eifelsind sind seltene meteorologische Extremereignisse,

die nichts mit dem Klimawandel zu tun haben – das ist Wetter.

Der Statistik für Ahr-Hochwässer ist zu entnehmen, das ähnliche Starkregen mit

 anschließendem Extremhochwasser in den Jahren 1804 (weit vor der sog. industriellen Revolution)

und 1910  beobachtet wurden.

 

Die Zahl der zu beklagenden Todesopfer und die everursachten Schäden dieser Hochwässer liegen

 

etwa in der gleichen Größenordnung wie 2021.

 

 

Quellen u.a.:

 

- Historische Hochwasser an der Ahr /Die Rekonstruktion von Scheitelabflüssen ausgewählter Ahr-Hochwasser von Thomas Roggenkamp/Jürgen Herget in „Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2015“

 

- Historische Hochwasser der Ahr – Ahrweiler

https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2015/hjb2015.47.pdf

 

- Katastrophale Hochwasser im Ahrtal 2021, 1910, 1804, 1719 und 1601

https://reitschuster.de/post/katastrophale-hochwasser-im-ahrtal-2021-1910-1804-1719-un

 

Kritischer Journalismus. Ohne "Haltung". Ohne Belehrung. Ohne Ideologie 

- Liste der Hochwasserereignisse an der Ahr - Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Hochwasserereignisse_an_der_Ahr 



Die Brände in Griechenland, in der Türkei, in Italien, in den USA u.a. sind z.T. durch verbrecherische Aktivitäten von Brandstiftern verursacht worden.

 

Leider enthalten sich die sog. investigativen Journalisten einer objektiven Berichterstattung zu der Problematik „Brandstiftung“.

 

Die Journalisten sollten endlich den Mut aufbringen, objektiv und unabhängig über alle Dinge des Lebens zu berichten.

 

 

....Das ist nur der Anfang. Die Menschen werden sich an Extremwetterereignisse gewöhnen müssen – diese düstere Prognose hat der Weltklimarat (IPCC) in seinem neuen Bericht aufgestellt.

 

Mehr als 230 Forscherinnen und Forscher legten am Montag dar, wie dramatisch die Folgen der Erderwärmung sind.

 

Das Fazit: Die Erde erhitzt sich schneller als angenommen. Zu spät ist es aber noch nicht. DOROTHEE TOREBKO

Quelle: zitiert aus Schwäbisches Tagblatt, 10.08.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Alarmstufe-Rot-fuerdie-Erde-512091.html

 

Heftige Klimawandel - Folgen

Forschung Experten warnen vor global steigenden Temperaturen,

Genf. Der Weltklimarat führt die Folgen der menschengemachten Erderwärmung in seinem neuen Bericht drastischer vor Augen als je zuvor.

Wenn es nicht starke und schnelle Reduktionen der Emissionen gebe, werde die globale Mitteltemperatur in den kommenden 20 Jahren einen Wert

von mindestens 1,5 Grad über der Temperatur der vorindustriellen Zeit erreichen..,


Die Menschen müssten sich wegen der steigenden Temperaturen auf mehr Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen und Hitze einstellen, heißt es in dem Bericht.

Erst kürzlich gab es eine Reihe dieser Klimakatastrophen wie Überschwemmungen in Deutschland.

Über eine sofortige Reduktion der Treibhausgasemissionen haben die Menschen es laut Bericht aber noch in der Hand, die schlimmsten Folgen zu verhindern….

Das Ziel 1,5 Grad steht im Pariser Klimaabkommen von 2015 (Anm.: .entspricht einer Absichtserklärung, ohne  völkerrechtliche Folgen).

Die Staaten wollen die Erwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Niveau (1850-1900) deutlich unter zwei Grad halten und 1,5 Grad anstreben… dpa/bl

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.08.2021


Anm.:

Hier die uns „angedrohten Horror-Szenarien“ des IPCC:


 

Nachfolgend ein Artikel, den die Lausitzer Rundschau vom   30.01.2011, als sie noch investigative Redakteure beschäftigte, veröffentlichte,

der heute nichts an Aktualität verloren hat

 

                                                            

Eine Temperatur-Betrachtung 

Vor 310 Jahren begann der Gubener Astronom Kirch mit Wetteraufzeichnungen in Berlin / 

Bad Liebenwerda will „Eine Stadt zum Wohlfühlen im Klimawandel“ werden.

Es ist nicht verbürgt, aber wahrscheinlich, dass der Gubener Astronom Gottfried Kirch in seiner Jugend auch Schnee schippen musste.

Denn er kam 1639 in der Neißestadt nicht als Sohn reicher Eltern zur Welt, sondern im Hause eines Schuhmachers.                                                                     

VON ROLF BARTONEK  

Das Handwerk des Astronomen erlernte er in Danzig, 1679 erfand er einen Schraubenmikrometer für astronomische Messungen,

1680 entdeckte er erstmals einen Kometen mit einem Teleskop. Kirch gehörte seinerzeit zu den führenden "Kalendermachern" in Europa.

Wenig bekannt im Unterschied zu seinen astronomischen Leistungen ist aber seine Bedeutung für die Meteorologie.

Als er im Jahr 1700 als königlicher Astronom von Guben nach Berlin berufen wurde,

begann er im August jenes Jahres auch mit der instrumentellen Aufzeichnung von Wetterdaten.  

Deshalb verfügt das Institut für Meteorologie der Freien Universität (FU) Berlin heute über einen Fundus, der weltweit seinesgleichen sucht: 

eine der ältesten Sammlungen meteorologischer Aufzeichnungen auf der Erde

Natürlich ist diese auch unter dem Aspekt eines möglichen Klimawandels interessant.

Denn eigentlich, so prophezeien Klimatologen, gebe es einen unabweisbaren Trend zur Erderwärmung,

auch wenn in diesem Winter (2010) Eiseskälte ganz Nordeuropa überzieht.

In Berlin demonstrierten vor einigen Tagen als Schneemänner verkleidete Leute "gegen die Klimaerwärmung". 

 Und der eher zurückhaltende Lausitzer darf sich fragen, ob das wohl hilft.

Immerhin schürt der Flop der Klimakonferenz von Kopenhagen im Dezember 2009 auch in der Region bei vielen Menschen Zukunftsängste.

Wird es wärmer auf der Erde? Was bedeutet das? Können wir etwas dagegen tun?  

Für keine andere Gegend in Deutschland ist die Klimadebatte,

die derzeit vor allem die Vermeidung zusätzlicher Kohlenstoffdioxid (CO2)- Emissionen durch den Menschen im Fokus hat, so bedeutsam wie für die Lausitz.

Beim Energiekonzern Vattenfall und mit ihm kooperierenden Firmen hängen hier etwa 25 000 Arbeitsplätze von der Kohle und ihrer CO2-freisetzenden Verbrennung in Kraftwerken ab.

Da ist es schon von Gewicht, ob das vom Menschen in Industrie und Verkehr, Energie­ und Gebäudewirtschaft zusätzlich zum natürlichen CO2­Kreislauf emittierte Gas eine Erwärmung verursacht.

Zunächst einmal wirft das die Frage auf, wie das Wetter früher war. 

Dank Kirch können Prof. Dr. Uwe Ulbrich, Leiter des FU - Instituts für Meteorologie, und Wetterdiensttechniker Georg Myrcik heute mit einer 310-jährigen Datenreihe dienen,

die zwar gültige Aussagekraft nur für den Raum Berlin und die nahe Lausitz besitzt, aber auch einfließt in die Indizienkette zur Beurteilung der globalen Klimaentwicklung.

Sie präsentieren ein Diagramm der Jahresmitteltemperaturen von 1701 bis 2009, dessen Kurven den spitzen Ausschlägen bei der Messung von Hirnströmen gleichen.  

Das macht deutlich: Es war schon mal viel wärmer, aber auch schon viel kälter. 

So veröffentlichte der ehemalige Instituts-Mitarbeiter Paul Schlaak Berichte über den Winter 1739/40.

Er soll neben dem von 1607/08 in der Region der kälteste des vergangenen Jahrtausends gewesen sein.

Noch im April waren 1740 die Brunnen gefroren und im Mai gab es viele starke Schneefälle. 

 

Besser hatten es die Berliner und Lausitzer in Mozarts Geburtsjahr 1756. Schon im Januar blühten die Kirschbäume, weiß Myrcik aus Aufzeichnungen.

Vergleichsweise viele warme Jahre gab es auch von 1775 bis 1835, allerdings mit etlichen kalten "Ausreißern".  

Die erste Botschaft, die sich aus der Kurve der Jahresmitteltemperaturen seit 1701 herauslesen lässt, lautet:   

Nichts ist so unbeständig wie das Wetter.  

Doch es gibt noch eine zweite Botschaft. 

Im jüngsten Teil des Diagramms bewegen sich die Kurven nur im oberen Bereich, es fehlen die Ausschläge für deutlich kältere Jahre.

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends brachte in Berlin Durchschnittstemperaturen, die um etwa ein Grad über denen der Jahre 1961 bis 1990, die als offizieller Vergleichsmaßstab gelten, lagen.

Ulbrich betont, diese sich aus den Berliner Messungen ergebende Tendenz stimme in etwa mit dem Trend überein, der weltweit von den meisten Wetterstationen registriert worden sei.

Dieser Trend zur Erderwärmung sei deutlich, obwohl es einzelne Wetterstationen gebe, die eine Abkühlung registrierten.  

Auch das Jahr 2009 passt sich laut Ulbrich im Raum Berlin/Lausitz in diese Entwicklung ein.

Mit einem Temperaturmittel von 9,6 Grad Celsius war es in Berlin zwar kälter als 2008 (10,4 Grad), aber um 0,7 Grad wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990.

Myrcik hebt vor allem hervor, dass der April des Jahres 2009 der sonnenreichste seit Beginn der Mes­sungen war. Die Dauer der Sonneneinstrahlung wird in Berlin- Dahlem seit den 1950er-Jahren registriert.

Bundesweit wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes 2009 im Schnitt seiner rund 2100 Wetterstationen ein Temperaturmittel von 9,2 Grad Celsius erreicht.

Das langjährige Mittel der Jahre 1961 bis 1990 liegt bei lediglich 8,2 Grad.

Wärmstes Jahr bleibt 2000 mit einem Durchschnitt von 9,9 Grad. 2009 waren im Vergleich zum langjährigen Mittelwert die Monate Januar, Juni, Oktober und Dezember zu kalt, die übrigen acht Monate zu warm.

In der kältesten Nacht des vergangenen Jahres wurden in Dippoldiswalde bei Dresden minus 27,7 Grad Celsius gemessen, am heißesten Tag in Rahden­Varl (Nordrhein-Westfalen) 37,8 Grad.  

Während die langjährige Temperaturkurve für das vergangene Jahrzehnt eine leichte Erwärmung erkennen lässt, läuft in Wissenschaftlerkreisen die Debatte über die Ursachen.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob die Erwärmung überhaupt vom Menschen verursacht wird oder ob sie einer natürlichen Schwankung folgt.

Es geht auch um die Frage, wodurch der Mensch die Temperaturentwicklung nachhaltig beeinflussen kann.  

Der Weltklimarat IPCC hat sich auf die vom Menschen verursachte zusätzliche Emission von CO2 als Hauptsünder festgelegt. 

Aber auch andere Faktoren wie großflächige Rodungen, Landnahme, Waldbrände, Vulkanausbrüche, vor allem Schwankungen in der Neigung der Erdachse

und in der Umlaufbahn um die Sonne sowie die Sonnenaktivität haben Einfluss auf das Klima. 

Der Flop von Kopenhagen hat sicher mit ökonomischen Interessen von Konzernen und Ländern zu tun. Allerdings sieht auch eine Gruppe von Wissenschaftlern die Datenlage in der Ursachenforschung keineswegs als so eindeutig an,

wie vom UN-Weltklimarat IPCC behauptet.

Die CO2- Skeptiker und IPCC-Gegner haben sich 2007 mit dem Europäischen Institut für Klima und Energie (Eike) in Jena eine Plattform geschaffen.

Die Bezeichnung Institut steht hier aber mehr für ein Bündnis weltweit agierender Wissenschaftler.

Fast unbemerkt in der Öffentlichkeit blieb im Juli 2009 ein vom Eike initiierter und von 355 Personen, darunter 75 Wissenschaftler, unterzeichneter Offener Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Darin werfen die Autoren der Kanzlerin vor, teure Strategien zur Vermeidung des Treibhausgases CO2 als Handlungsmaxime verinnerlicht zu haben,

"ohne vorher in wirklich kontroversen Diskussionen prüfen zu lassen, ob auch die früheren Temperaturmessungen und viele weitere relevante Klimafakten diese Annahme überhaupt rechtfertigen".  

Pikant: In seiner Internet-Veröffentlichung des Briefes beruft sich Eike auch auf die in Berlin ermittelten Jahresdurchschnittstemperaturen seit 1701.

Pikant ferner: Während Prof. Dr. Uwe Ulbrich als heutiger Direktor des FU-Meteorologie- Instituts in dieser Datenreihe einen Beleg für die Erwärmung im vergangenen Jahrzehnt sieht

und "keinen Grund für Zweifel an den IPCC-Berichten" hat, gehört sein emeritierter Vorgänger Prof. Dr. Horst Malberg dem wissenschaftlichen Beirat von Eike an.

Für deutsche Politiker und Umweltverbände sei CO2 zu einer Art Teufelsgas geworden, kritisieren diejenigen Wissenschaftler, die zu den "Klimaskeptikern" zählen.

Der Staat habe erkannt, dass er unter Berufung auf den Klimaschutz gigantische Summen einnehmen kann, etwa durch den CO2-Zertifikatehandel. 

Er könne aber auch die Autobahn-Maut, die Kraftstoff- und die Ökosteuer problemlos rechtfertigen oder die vom Bürger umlagefinanzierte Förderung von Ökostrom.

Letztere wird übrigens auch von den für Eike agierenden Wissenschaftlern teilweise als sinnvoll angesehen, um die Abhängigkeit von endlichen Rohstoffen zu mindern.

Für die Menschen ist CO2 zu einem überaus mächtigen Gas geworden, einem Gas, vor dem viele Angst haben.

Wer etwa in Cottbus Passanten befragt, wie hoch sie den Anteil von CO2 an der Atmosphäre schätzen, bekommt überraschende Antworten.

"Weiß ich nicht", sagt eine junge Frau, legt sich dann aber auf 40 Prozent fest. Ein älterer Herr glaubt an 70 Prozent, eine Schülerin hält 20 Prozent für wahr­scheinlich.

Niemand sagt: weniger als 0,04 Prozent. Aber das wäre die richtige Antwort gewesen. 

In den vergangenen 100 Jahren hat sich der CO2­ Gehalt in der Luft um gerade einmal 0,01 Prozent erhöht. "Das sind zehn Moleküle auf 100 000 Luftmoleküle", rechnet Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke vom Eike in Jena vor.

Die IPCC- Gegner kritisieren, die Regierungen würden den Bürgern sinnlos teure CO2­Vermeidungsstrategien aufbürden. Ulbrich reagiert pragmatisch:

"Schon angesichts der abnehmenden Ressourcen an Kohle, Öl und Gas können Strategien zur Senkung der CO2- Emissionen nicht falsch sein."

Im Unterschied zu Lüdecke hält er es für möglich, dass auch ein Spurengas das Klima beeinflussen kann.  

Im Internet tobt, wenig wahrgenommen von der deutschen Öffentlichkeit, eine wahre Schlacht zwischen Wissenschaftlern, die CO2-Vermeidungsstrategien befürworten oder als sinnlos ablehnen.

Es reicht, bei Google Begriffe wie Klimawandel oder Eike Klima einzugeben.

Dem Weltklimarat IPCC wurde sogar vorgeworfen, Daten gefälscht zu haben, was derzeit überprüft wird.

Die Stadt Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) stellt sich derweil schon auf ein paar Grad mehr ein.

Unter dem Titel "Eine Stadt zum Wohlfühlen im Klimawandel" bewarb sie sich für ein bundesweites Modellvorhaben und erhielt dafür als eine von sechs Kommunen den Zuschlag.

In der nächsten Zeit, so Bürgermeister Tho­mas Richter (CDU), werden wissenschaftliche Institute untersuchen, was ein Klimawandel für diese Region bedeuten würde.

Und es wird dabei nicht nur um Probleme gehen, sondern auch um neue Chancen.  

HINTERGRUND  

Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid, Methan und Wasserdampf sind verantwortlich für den Treibhauseffekt der Erde. Dieser ist aber keineswegs schädlich. Ohne Treibhauseffekt gäbe es kein Leben auf dem Planeten.

Die mittlere Durchschnittstemperatur würde einschließlich der Unterschiede von den Polen bis zum Äquator statt wie derzeit plus 15 Grad Celsius bei minus 18 Grad Celsius liegen.

Dies ist eine gesicherte und wissenschaftlich allgemein anerkannte Aussage.

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein Naturgas, das Pflanzen zum Wachstum (Fotosynthese) benötigen.

Das CO2, welches Pflanzen beim Wachstum aufnehmen, setzen sie bei ihrem Absterben (Verrotten, Verbrennen) wieder frei. Es gibt also einen natürlichen CO2-Kreislauf.

Die Natur setzt jährlich etwa 550 Gigatonnen CO2 frei. Dies gilt als ungefährlich, weil es sich um einen Kreislauf handelt.

Der Mensch verursacht zusätzlich zum natürlichen Kreislauf eine CO2-Emission von etwa 36 Gigatonnen.

Da dieses CO2 aus Millionen Jahre alten Quellen stammt (Kohle, Öl, Gas), gehen Klimatologen davon aus, dass es nicht vollständig,

sondern vor allem wegen der globalen Entwaldung nur zu etwa 45 Prozent vorn natürlichen Kreislauf aufgenommen werden kann. Da es sich aber um ein Spurengas handelt (0,04 Prozent Anteil an der Luft),

tobt der Streit um die Frage, ob eine CO2-Anreicherung in der Atmosphäre tatsächlich ausreicht, um das Klima zu verändern.

Kritiker weisen darauf hin, dass die früheren regelmäßigen Klimaveränderungen ja nicht vorn Menschen verursacht worden sein können.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 30.01.2011

 

Anm.: … hier noch ein durchaus lesenswerter Leserbrief zum Thema

“Energiewende“ 

 

Der Stromverbrauch in Deutschland wird deutlich steigen. Ein Leser bezweifelt, dass dieser Bedarf angesichts Kohle- und Atomausstieg durch erneuerbare Energien wie Windkraft gedeckt werden kann

 Die Fachleute staunen, die Laien applaudieren  

Lesermeinung  Mit der Energiepolitik beschäftigt sich ein Leser, der zum Schluss gelangt, dass die Energiewende gescheitert ist. Er analysiert den gegenwärtigen und zu erwartenden Stromverbrauch. 

Zum häufig in der Rundschau diskutierten Thema Braunkohle-Ausstieg, Stromverbrauch, Energie­wende und angrenzende The­menfelder schreibt ein Leser aus dem thüringischen Pößneck und rechnet vor, wie viel Strom aus welchen Bereichen in Deutschland derzeit zur Verfügung steht:

 

 

 

Wie der Blick in die Glaskugel

Laut Bundesregierung wird der Stromverbrauch in Deutschland in acht Jahren um circa 15 Prozent auf 665 Terrawattstunden steigen.

Der Langzeitwert dieser Prognose ist überschaubar und erinnert mich an den Blick in die Glaskugel. 665 TWh entsprechen einer Leistung von circa 76 GW. 

Derzeit haben wir im deutschen Netz etwa 68 GW Strom­verbrauch. Die erzeugte Menge müsste also allein durch erneuerbare Energien mehr als verdoppelt werden.

Derzeit haben wir im Netz etwa 34 GW grundlastfähige Erzeugung durch konventionelle Kraftwerke, davon etwa 6,6 GW Kernenergie und 20 GW durch Kohlekraftwerke.

In einem Jahr (2022) wird die Kernenergie vom Netz genommen und schrittweise beginnt der Koh­leausstieg. Auf absehbare Zeit ist ein noch höherer Import von Strom aus dem europäischen Ausland durch Kohle- und Atomkraftwerke wegen fehlender Kapazitäten nicht möglich. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine vorgesehene Verdoppelung des Strombedarfs durch Windkraft­ und Solaranlagen -

weil diese Energieart nicht grundlastfähig und abhängig von der Witterung ist - nur eingeschränkt zur Ver­fügung steht.

Derzeit gibt es eine installierte Leistung von 54 GW durch Windkraftanlagen an Land. Je nach Witterung steht aber nur zeitweise ein Bruchteil dieser Energie zur Verfügung.

So hatten wir zum Beispiel am 24. Juni die­ses Jahres um zehn Uhr in Deutschland 0,977 GW Wind­energie von 54 GW im Netz.

Mit diesen Energieformen kann man kein stabiles Netz zur sicheren Versorgung der Wirtschaft und der Privatkunden garantieren.

Zur Wahrheit gehört auch, dass der angekündigte Netzausbau und die E-Mobilität zu einer drastischen Steigerung der Netzentgelte im Strompreis führt.

2020 stiegen diese bereits im Durchschnitt um sieben Prozent und machen 25 Prozent vom Strompreis aus. 

Die Vorschläge der Bundesregierung, getrieben durch grünen Populismus und unrealistische EU-Klimaziele, sind unverantwortlich gegenüber uns Stromkunden,

der Wirtschaft und dem Naturschutz.  

Die Fachleute staunen, die Laien applaudieren

und konkurrierende Industriestaaten kommen vor Lachen nicht in den Schlaf.

Die Energiewende ist ökonomisch, ökologisch und sozialpolitisch gescheitert.

Mittlerweile gehe ich nicht mehr von Dummheit, sondern von Sabotage aus.

Wolfgang Kleindienst, Pößneck

Quelle: Lausitzer Rundschau, 26.07.2021

 

Anm.:  

Hinter dieser Überschrift gerät das wahre Problem in den Hintergrund, die objektive Information der Leser zu den Fragen des Klimaschutzes

 Wozu dann noch Luftfilter? 

Zu "Bund fördert künftig mobile Luftfilter in Schulen" (Rundschau, 15. Juli 2021): 

 ( . . . ) Ich finde, dass sich die LR aktuell ( . . . ) auf den Klimaschutz eingeschossen hat.

Kritische Stimmen finden kein Gehör, auch Wissenschaftler nicht.

Gerade mal in den Leserbriefen kommt zum Ausdruck, dass nicht alle Menschen der Politik in dieser Frage folgen.

Klima ist jedoch nicht das Tageswetter. Das Klima lässt sich nicht einfach ändern  mit Kohlendioxid-Abgaben und ähnlichen Sanktionen.

Das ist der moderne Ablasshandel.  

Wer in die Erdgeschichte zurückblickt, dem wird auch klar, dass nicht alles nur vom Menschen beeinflusst ist. Es gibt genügend Beispiele für Dinge, die der Mensch gemacht hat und wo er sehr aktiv zu seinem Wohle die Erde umgestaltet hat mit den negativen Auswirkungen für die Natur, jedoch im Moment positiv für ihn selbst. Selbst unsere hoch geschaffene "Kulturlandschaft", die erhalten werden soll, ist so ein Beispiel.

Das Verändern der Umwelt macht er aber immer noch. Außerdem gibt es so viele Faktoren, auf die der Mensch keinen Ein­fluss hat und auch keinen Einfluss bekommen wird. Das sollte man aber auch der Jugend von heute nahebringen.

Ich möchte natürlich unseren negativen Einfluss auf die Natur nicht leugnen, aber die Rettung ist ein Blick in die Glaskugel.

Deutschland wird das Klima nicht für die anderen Länder retten können.

Der Mensch ist so auf sich selbst bezogen. Bei Katastrophen jeglicher Art werden zum Beispiel nur die Menschen gezählt, die ums Leben gekommen sind.

Günter Noatsch, Lübbenau 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 22.07.2021

 

Anm. zum nächsten Beitrag:  

Wer wurde eigentlich befragt? Was ist das Kopernikus-Projekt Ariadne?

 

Energiewende Umfrage ergibt viel Zustimmung 

Potsdam. Die Energie- und Verkehrswende wird von der deutschen Bevölkerung als Gemeinschaftsaufgabe wahrgenommen. Wie eine im Rahmen des Kopernikus-Projekts Ariadne erhobene repräsentative Befragung zeigt, glauben fast 80 Prozent der Teilnehmenden, jeder Mensch müsse einen Beitrag zu einer erfolgreichen Transformation leisten.

Mehr als die Hälfte der Befragten betrachtet die Energiewende je­doch als zu teuer, zu bürgerfern und zu langsam. afp

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 22.07.2021

 

Anm.:  

Das Lesen des nachfolgenden Leserbriefes wird allen, die die MINT-Fächer abgewählt haben, empfohlen.

Trockenzeiten führen auf der Südhalbkugel oftmals direkt zu Hungerkatastrophen.

Der Hamburger Klimaforscher Hans von Storch appelliert für mehr Nachhaltigkeit und Weitsicht bei der Lösung des Klimawandels. Armut, Müll und Hunger seien ebenso gravierende Probleme unserer Zeit.

CO2 -Steuer - eine Lenkungsschimäre 

Anm.: Trugbild (auch Schimäre oder Chimäre)[1] ist eine Bezeichnung für eine nicht wirkliche, imaginäre Erscheinung.

 

 

 

 

Lesermeinung Politik will über Ausstoßmenge fürs Klima sensibilisieren.

Ein Leser hat sich alle Ursachen für den Klimawandel angeschaut

 Seit diesem Jahr werden wir Bürger nun von dieser Steuer „gelenkt'. 25 Euro je Tonne emittiertem CO2 auf Kraftstoffe, Heizöl und Erdgas.

Seit fast einem halben Jahr kassiert nun der Fiskus diese Steuer.

Mich würde interessieren, wie viel Geld da inzwischen zusammengekommen ist und in "welche Umweltprojekte das Geld investiert wurde?"

So beginnt Bernd Richter seine Zuschrift.

Klimaschwankung nichts Neues

(...) Sicher ist, dass sich das weltweite Klima verändert.

Die Ursachen für den Klimawandel werden von Fridays for Future sehr, sehr einseitig nur auf den vom Menschen verursachten CO2-Ein­trag in die Atmosphäre reduziert.

Eisbohrkerne aus der Antark­tis und aus Grönland, die Eis der letzten 800.000 Jahre enthalten, beweisen,

dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre ein wesentlicher Faktor für Temperaturverände­rungen zwischen Warm- und Kaltzeiten ist.

Danach ist die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid für etwa ein Drittel der Temperaturveränderung zwischen Warm- und Kaltzeit verantwortlich.

Die Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten innerhalb der letzten Million Jahre ist oszillierend mit einer Periodizität von etwa 100.000 Jahren.

Die letzten großen Warmzeiten waren die:

­- Eem-Warmzeit mit einer Dauer von 11.000 Jahren, zwischen 128.000 und  117.000 Jahren vor heute.

- Holstein-Warmzeit zwischen 335.000 und 300.000 Jahren vor heute.

- Cromer-Warmzeit zwischen 800.000 und 480.000 Jahren vor heute.

- Waal-Warmzeit zwischen 1.300.000 und 900.000 Jahren vor heute.

- Tegelen-Warmzeit zwischen 200.000 und 160.000 Jahren vor heute.

Klimaschwankungen gibt es also schon so lange, wie es unseren Planeten gibt. Auch zu Zeiten, als es noch keine Verbrennungsmotoren, Gas- und Ölheizungen gab.

Wir werden mit Meldungen, wie die Polkappen schmelzen, schockiert. Ja, das wird gravierende Folgen für die Menschheit, so wie sie sich auf der Erde eingerichtet hat, haben.

Fakt aber ist, eisfreie Polkappen stellen erdge­schichtlich den Normalzustand dar und machen etwa 80 bis 90 Prozent der Erdgeschichte aus.

Zeiten mit vereisten Polkappen, die Eiszeitalter, stellen die Ausnahme dar. Die heutige erdgeschichtliche Periode; das Quartär, ist ein solches Eiszeitalter. Wenn also die  CO2-Konzentration in der Atmosphäre nur für etwa ein Drittel der Temperaturveränderungen zwischen Warm- und Kaltzeiten verantwortlich ist,

Wo liegen die anderen Ursachen?

Darauf gibt es wissenschaftlich belegte Antworten.Das Zusammenspiel von tekto­nischen, astronomischen, ozeanischen und klimatischen Prozessen muss unbedingt beachtet werden,

da jeder einzelne Prozess nicht in der Lage ist, solch globale Klimaveränderungen hervorzurufen. Veränderungen der Erdbahngeometrie sind für wiederkehrende Klimaveränderungen verantwortlich.

Die Veränderung der Erdbahngeometrie wird durch wechselseitige Gravitationskräfte im System Sonne, Planeten, Mond hervorgerufen.

Sie ändern die Form der elliptischen Erdbahn um die Sonne mit einer Periode von etwa 100.000 Jahren, die Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn mit einer Periode von etwa 40.000 Jahren.

Während die Tag- und Nacht-Gleiche auf der elliptischen Umlaufbahn etwa nach 20.930 Jahren wieder dieselbe Position auf der Ellipse einnimmt.

Durch diese Milankovic-Zyklen verändert sich peri­odisch die Verteilung der Sonnenenergie auf der Erde.

Warum werden diese Ursachen für einen Klimawandel nicht kommuniziert? 

Zurück zum Thema Kohlendioxid und seine Lenkungsfunktion. Sicher kann man junge Menschen, am Beginn ihrer Berufslaufbahn stehen und sich im Laufe ihres Lebens noch zwei, drei Mal ein Auto kaufen werden,

mit einer stetig steigenden CO2 -Steuer dahin lenken, sich ein E-Auto zu kaufen. Und denen, die nicht genug verdienen, um sich ein E-Auto zu kaufen, denen erhöht man die Pendlerpauschale. .Was aber macht ein Rentnerpaar auf dem Land? Für die wird das Leben einfach nur teurer.

Wer gibt ihnen im Rentenalter noch einen Kredit zum Kauf eines E-Autos?....

Bernd Richter, Weißwasser

 

Anmerkung der Redaktion:

Der renommierte Hamburger Klimaforscher Hans von Storch warnt vor Klimahysterie und Ökopopulismus.

"Verzicht wird das Klima nicht retten."

Vorhersagen, wie das Klima auf den Menschen wirke, seien nicht sinnvoll.

Er sieht den Klimawandel als eine der größten Herausforderunen, der man mit Innovation begegnen müsse.

Damit meint von Storch einen ganzheitlichen Ansatz. denn es sei eine verzerrte Weltsicht zu glauben,

dass in allen Ländern der Klimawandel das gravierendste Umweltproblem darstellt.

Armutsbekämpfung, Luftverschmutzung oder auch Plastik im Meer bräuchten unterschiedliche Lösungswege.

Es ist nicht so, dass sich diese Wege aus der Bekämpfung des Klimawandels ableiten ließen.

Quelle: Lausitzer Rundschau, 12.07.2021

Für ein

Besseres Miteinander
plädiert die Grünen -Landeschefin Brandenburg

Kenia –Koaltion  Grünen-Landeschefin Schmidt ruft die Partner von SPD und CDU zu einem Neustart auf. 

….. Für einen Neuanfang in der Koalition sieht Schmidt auch Woidke in der Pflicht.

"Wir müssen zur Gemeinsamkeit zurückkommen in der Koalition und dazu alle beitragen - sowohl wir und die CDU, als auch die SPD, die den Ministerpräsidenten stellt", betonte sie (Anm.: Julia Schmidt, Landesvorsitzende der Grünen).

….Dazu wäre insbesondere die begonnene Arbeit am Klimaplan ein geeignetes Feld, meinte die (Landes-)Grünen-Vorsitzende….  

…."Klimaschutz ist seit Beginn ein gemeinsames Ziel im Koalitionsvertrag,

auch wenn er maßgeblich vom bündnis grünen Klimaschutzministerium vorangetrieben (Anm.: ?) wird." …

Anm.:

Es gehört schon eine große Portion Mut dazu, derartige Äußerungen ohne jegliches Fachwissen und fehlende Erfahrungen

aus dem praktischen Leben zu tätigen (siehe Vita unten).

…Die Klimakrise mache ein Handeln dringend notwendig, das werde von Jahr zu Jahr deutlicher.

"Das haben zuletzt die Überschwemmungen in der Uckermark und die Hitze in Kanada unterstrichen."... dpa

 Anm.: Etwas Schwachsinnigeres konnte man bisher kaum irgendwo lesen

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 12.07.2021,

 auch unter:

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2021/07/brandenburg-kenia-koalition-gruene-spd-cdu-julia-schmidt.html

zu lesen.

 

Kommentare werden gleich mitgeliefert, hier ein paar Beispiele:

 

Zitat Beginn 

PreußeBerlin (West)Sonntag, 11.07.2021 | 19:34 Uhr

Die Grünen wollen doch nur von ihrem Desaster in der Mark ablenken. Wälder kaputt, da der Borkenkäfer wegen Insektenschutz nicht bekämpften werden durfte. Das Impf-Desaster von Frau Dr. Nonnenmacher. Aber zum Glück gibt es noch Medien wo jeder seine Meinung sagen darf. 

.ClaudiaSamstag, 10.07.2021 | 23:53 Uhr

Das Beste für diese Koalition ist, wenn die Grünen sie verlassen.
Ansonsten stimme ich 1 + 2 zu ! Das sollen die Grünen den Koalitionspartnern ins Gesicht sagen und nicht über die Presse.
Und zu 3: die Grünen und insbesondere die Linken haben in Berlin wohl schon genug Schaden angerichtet. Da kann man nur dankbar sein, dass die SPD als kleines Bollwerk noch viel Schlimmeres verhindert hat.

Neugieriger()Samstag, 10.07.2021 | 20:06 Uhr

Ich stimme Frau Schmidt gerne zu. Daher ist es aber notwendig, dass das Gesundheitsministerium und das MLUK nun endlich mal ihren Job machen. Für mich sind diese Ministerien die am schlechtesten geführten Einrichtungen. Fachliche Kompetenz nahezu bei Null.

 

Zitat Ende

 

Anm.: Hier Auszüge aus der Vita  Julia Schmidt (Quelle: WIKIPEDIA)

 

Julia Manuela Schmidt (* 15. September 1993 in Bad Dürkheim) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).

Sie ist seit 2019 Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg von Bündnis 90/Die Grünen.

Leben

Schmidt studiert Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Soziologie mit Schwerpunkt Verwaltungswissenschaft an der Fernuniversität in Hagen. Von 2017 bis 2019 war sie Mitarbeiterin im Büro der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke.[1] Aufgrund ihrer Tätigkeit als Landesvorsitzende ruht ihr Studium derzeit.

Sie ist seit 2016 Mitglied der Grünen Jugend und von Bündnis 90/Die Grünen. Seit März 2019 gehört sie dem brandenburgischen Parteirat an.[1] Auf dem Landesparteitag in Templin am 7. Dezember 2019 wurde sie zusammen mit Alexandra Pichl zur Vorsitzenden des brandenburgischen Landesverbandes der Grünen gewählt. Auf sie entfielen 67 % der Delegiertenstimmen.[2]

Schmidt ist seit den Kommunalwahlen in Brandenburg 2019 Mitglied des Kreistages Oberhavel.[3][4] Im Kreistag wurde sie zur Vorsitzenden der grünen Kreistagsfraktion gewählt. Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2019 bewarb sie sich als Direktkandidatin im Wahlkreis 8 (Oberhavel II) für ein Mandat; sie erhielt 17,7 % der Erststimmen, konnte aber nicht in den Landtag einziehen.[5]

Julia Schmidt, Landesvorsitzen­de der Grünen

 

Anm.:  

Ohne jeglichen beruflichen Abschluss kann man sich wohl zu jedem Thema

auch ohne  Fachkompetenz äußern:

 

Sie säen und ernten nicht, aber wissen alles besser

 

 

Anm. .zum nächsten Beitrag:  

Das sind die Erfolge deutscher Energiepolitik ….

 

Höhe der EEG-Umlage für Haushaltsstromkunden bis 2021

Veröffentlicht von A. Breitkopf, 07.01.2021

Im Jahr 2021 bezahlen Privathaushalte in Deutschland 6,5 Cent pro Kilowattstunde Strom für die EEG-Umlage. Die EEG-Umlage dient der Förderung erneuerbarer Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Sie ist Teil des Strompreises und stellt die Differenzkosten zwischen dem Marktpreis für Strom und dem Fördersatz für erneuerbare Energieträger dar.

Zusammensetzung des Strompreises

Im Jahr 2019 zahlten Haushaltskunden in Deutschland im Grundversorgungstarif durchschnittlich 31,94 Cent pro Kilowattstunde Strom. Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus verschiedenen Posten zusammen. Die EEG-Umlage, Netzentgelte sowie der Faktor „Beschaffung und Vertrieb“ machen den größten Anteil am Gesamtpreis aus.

Industriestrompreise

Der Strompreis für die Industrie in Deutschland steigt seit der letzten Jahrhundertwende tendenziell an. Werden jedoch die Preise ohne Berücksichtigung der auferlegten Stromsteuer betrachtet, ist hierzulande ein Preisrückgang zu erkennen.

Ebenso wie für Privathaushalte setzt sich der Strompreis in der Industrie hauptsächlich aus den Posten Netzentgelte, Beschaffung und Vertrieb sowie der EEG-Umlage zusammen. Im europäischen Vergleich sind Malta, Irland und Zypern die Staaten mit den höchsten Industriestrompreisen.

Anm.:

An dieser Stelle weitere Einzelheiten zur „Energiewende“

https://de.statista.com/themen/600/energiewende/

 

Anm.:  

Nachfolgender Zeitungsmeldung gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen … 

….außer Frust. 

Erzeugt die Lausitz etwa nur Strom in ihren Braunkohlekraftwerken für ihren eigenen Bedarf

oder vielleicht doch auch für die Grundlast elektrischer Leistung in Deutschland.

 Ein Gutachter aus Hamburg erstellt ein Gutachten über den CO2 –Ausstoß in der Lausitz und vergleicht das mit den Emissionen anderer Bundesländer – ein Skandal.

 Es stellt sich die Frage: Wer der Auftraggeber für die Erstellung eines derartigen Gutachtens ist. Die Frage ist weiter unten beantwortet.

 

Zu viel Kohle in der Lausitz 

Potsdam. Brandenburg kann seinen Anteil am Pariser Klimaschutzabkommen nicht mehr erreichen, erklärt Bernd Hirschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)(mit Sitz in Hamburg).

In der "Märkischen Allgemei­nen Zeitung" verwies er auf die Kohlekraftwerke in der Lausitz, die enorm viel CO2 ausstießen - laut Hirschl ein Vielfaches dessen, was in anderen Bundesländern anfalle.

Der Forscher plädiert dafür, auf kurz- bis mittelfristige Maßnahmen zu setzen.

Das Institut erarbeitet ein Gutachten im Auftrag des Landes, das als Grundlage für den Brandenburger Klimaschutzplan zum Einsatz kommen soll.dpa/pb

 Quelle: Lausitzer Rundschau, 28.06.2021

 

Hier der Auftrag des Landes Brandenburg für die Erarbeitung des Gutachtens 

Klimaplan Brandenburg Erarbeitung einer Klimaschutzstrategie für das Land Brandenburg

Mit dem völkerrechtlich verbindlichen Pariser Übereinkommen, das 2015 auf der 21. Internationalen Klimaschutzkonferenz (COP21) verabschiedet wurde,

hat sich eine neue Grundlage für die Klimaschutzpolitik in allen Ländern ergeben.

Vorhandene Klimaschutzkonzepte und -zielwerte müssen angepasst werden, um einen Beitrag zur Erreichung der Zielvorgabe zu leisten, die durchschnittliche anthropogene Erderwärmung

möglichst auf 1,5° C des vorindustriellen Niveaus zu begrenzen.

Das Bundesland Brandenburg hat sich seit Anfang 2020 den Zielen des Pariser Übereinkommens verpflichtet.

Daraufhin hat der Brandenburger Landtag die Regierung dazu aufgefordert, einen Klimaplan für das Land zu entwickeln.

Im „Klimaplan Brandenburg“ sollen Zielszenarien und -pfade für Treibhausgasneutralität bis (spätestens) 2050 erarbeitet werden.

Dazu analysiert das IÖW gemeinsam mit Partnern in einem Gutachten die aktuellen Entwicklungen, Rahmenbedingungen und Trends, entwirft Szenarien mit unterschiedlichen Schwerpunkten

und entwickelt Strategien und Maßnahmen. In die Entwicklung des Klimaplans Brandenburg werden die verschiedenen betroffenen Ressorts

sowie Stakeholder aller Sektoren aktiv einbezogen. Die Erarbeitung der Vorlage für den Brandenburger Klimaplan erfolgt voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022.

Prof. Dr. Bernd Hirschl (Gesamtprojektleitung)

IÖW-Projektteam

Laufzeit

Mai 2021 - März 2022

Gefördert durch

Land Brandenburg, vertreten durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz, Potsdam

 

... zum nächsten Artikel

 

 

Wind und Sonnenschein sind zur Produktion von Ökostrom notwendig. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wirtschaft: Strom muss aus Ausland zugekauft werden

Ökostrom deckt 43 Prozent des Verbrauchs – weniger als 2020

Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen hat im ersten Halbjahr (2021) nach Branchenangaben 43 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt – und damit weniger als im im selben Zeitraum 2020.

Ökostrom aus Wind, Sonne und anderen erneuerbaren Energiequellen hat im ersten Halbjahr nach Branchenangaben 43 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt – und damit weniger als im Vorjahreszeitraum (2020).

…Insbesondere das erste Quartal (2021) sei ungewöhnlich windstill und arm an Sonnenstunden gewesen.

Die Erzeugung aus Windenergie an Land und auf See ging um rund 20 Prozent zurück, wie vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigen….

…Im Vorjahreszeitraum lag den Angaben zufolge der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bei rund 50 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2020 habe es Rekorde bei der Stromerzeugung aus Solarenergie und Windenergie an Land gegeben….

70 Prozent Erneuerbare bis 2030

Der Ausbau erneuerbarer Energien gilt als entscheidend, damit die von der Politik beschlossenen höheren Klimaziele erreicht werden können. …

….Für das höhere CO2-Einsparziel ist ein Anteil von mindestens 70 Prozent Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2030 erforderlich….

…Das bisherige Ziel der Bundesregierung ist ein Anteil von 65 Prozent. Die Weichen müssten nun zeitnah gestellt werden…

…Dabei ist immer noch das Problem der fehlenden Grundlastfähigkeit des Solar- und Windstroms

und die fehlenden Speichermöglichkeiten für den erzeugten Strom vorhanden.

Daher muss aufgrund der starken Schwankungen regelmäßig Strom aus dem Ausland, der oftmals mithilfe von Kernenergie erzeugt wurde, eingekauft werden….

 …Manche Energieexperten raten daher nicht ganz auf die eigene Nutzung von Kernenergie oder fossilen Energieträgern zu verzichten…. (dpa/er)

Quelle: zitiert aus Epoch Times, 27.06.2021

 

Ausführlich unter: 

https://www.epochtimes.de/wirtschaft/oekostrom-deckt-43-prozent-des-verbrauchs-weniger-als-2020-2-a3544502.html

 

Anm.:

Warum werden diese Tatsachen von den Mainstream-Medien nicht veröffentlicht bzw. unterschlagen?

Auch unbequeme Wahrheiten zu veröffentlichen, gehört zu einem sauberen Journalismus.

 

Klimawandel Brandenburg Kommt der Kohleausstieg schon 2030? – Landesregierung beschließt Klimaplan

Klimaschutz spielt für den Alltag vieler Menschen in Brandenburg bislang kaum eine Rolle. Das dürfte sich bald ändern. Um welche sehr konkreten Maßnahmen geht es im Klimaplan, der jetzt vorgelegt wurde?

 

 

Die Landesregierung Brandenburg macht Ernst und erarbeitet bis zum Frühjahr 2022 einen Klimaplan mit sehr konkreten Maßnahmen. Was heißt das für die Braunkohle in der Lausitz und den Ausbau der Windkraft im ganzen Land? © Foto: Patrick Pleul/dpa

 …Ende April 2021 hat das Bundesverfassungsgericht Druck gemacht, daraufhin verschärfte der Bundestag das Klimaschutzgesetz. Am Freitag (25.06.2021) gab Brandenburg den Startschuss für die Entwicklung seines Klimaplans. In wenigen Monaten soll klar sein, welche konkreten Maßnahmen dem Land ab 2045 Klimaneutralität bringen. …

 

…Das Ziel zu erreichen sei „ambitioniert, aber nicht utopisch“, sagte Axel Vogel, der als Klimaschutzminister die Anstrengungen der Landesregierung koordinieren wird….Es genüge nicht, sich auf den Kohleausstieg zu fokussieren….

 

Klimawandel Brandenburg Der Klimaplan könnte unser ganzes Leben verändern – ein Kommentar

Potsdam

Kohleausstieg nicht erst 2038, sondern schon 2030?

…Vogel selbst vermied in der Runde eine Aussage zum Ausstiegsdatum. Dafür wurden andere deutlich. „Ein vollständiger Kohle-Ausstieg bis 2030 ist ein Muss“, betonte Rainer Baake, Direktor der Stiftung Klimaneutralität. Noch vor wenigen Tagen hatte Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) darauf gepocht, am Datum 2038 nicht zu rütteln…. 

…Minister Vogel erklärte mit Blick auf die Inhalte des Klimaplans, dass man ein vollständig auf die Erneuerbaren aufgebautes Energiesystem brauche und damit mehr Tempo beim Windkraft- und Solartechnikausbau…. 

Anm..:  

..also mit (mittelalterlich anmutenden) Methoden zur Erzeugung von Energie mit  volatiler Energiequellen

Die Wirtschaft soll im Eiltempo umgebaut werden

….Der Straßenverkehr sei auf Elektromobilität umzubauen und die Quote des Transport mit Bus und Bahn deutlich zu erhöhen.

Darüber hinaus müsse die Industrie in Richtung der Energiequelle Wasserstoff umgerüstet werden.

Neu im Klimaschutzgesetz des Bundes sei zudem ein besonderer Fokus auf Treibhausgas-Senkung, also den verstärkten Schutz von Wäldern, Böden und Mooren….

… Im Frühjahr 2022 soll der Entwurf des Klimaplans vorliegen und dann noch vor der Sommerpause vom Kabinett beschlossen werden….

Ab Herbst 2021 gibt es in Brandenburg Workshops zum Klimaplan

…Es soll neben der ständigen wissenschaftlichen Begleitung durch Gutachter ab dem Herbst dieses Jahres (2021) diverse Dialogveranstaltungen und Experten-Workshops

zu den einzelnen Sektoren geben, also zum Beispiel für Energie, Verkehr, Wohnen und Industrie….  

….Der verabschiedete Klimaplan soll dann aller zwei Jahre auf seine Wirksamkeit abgeklopft werden. Soll heißen: Wenn sich nicht genug bewegt, muss nachgesteuert werden.

Da bis zum Zwischenziel 2030 Zählbares erreicht sein muss, könnte es schnell zu spürbaren Maßnahmen kommen….

 Schnellere Genehmigungen für den Ausbau der Windkraft

…„Wir müssen das bisherige Tempo beim Klimaschutz verdoppeln oder verdreifachen“, erklärte Rainer Baake. Das werde ohne unpopuläre Maßnahmen nicht funktionieren.

 

Anm.: 

. …und wieder ein ausgewiesener Fachmann  ohne jegliche praktische Erfahrung:

 

Wikipedia (DE) zu

Rainer Baake

Rainer Baake ist ein deutscher Politiker. Er gilt als Experte in Klima- und Energiefragen. Baake arbeitete seit 1985 als hauptamtlicher Politiker der Grünen in der Umweltverwaltung.

Baake war bereits von 1998 bis 2005 Staatssekretär im damaligen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter Jürgen Trittin.

 

…Als Beispiel nannte Baake Genehmigungsverfahren für den Windkraftausbau. Diese dürften künftig nicht mehr Jahre dauern, sondern müssten auf Wochen verkürzt werden….  

…Für Konflikte mit dem Artenschutz bei der Windkraft gebe es die Lösung, dass nicht einzelne Tiere, sondern Populationen geschützt werden….

 

Anm.:  

Als hervorragend  geeignete Standorte für Windparks schlage ich die ehemaligen  

Truppenübungsplätze: Lieberoser Heide, Kyritz-Ruppiner Heide und ähnliche vor.

 Mathias Hausding

 Quelle: zitiert aus lr-online, 25. 06.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/klimawandel-brandenburg-kommt-der-kohleausstieg-schon-2030_-_-landesregierung-beschliesst-klimaplan-57696411.html

 

Anm.:

Im Gegensatz zu Deutschland, wo versucht wird mit volatiler (mittelalterlich) anmutender Energieerzeugung dem Klimawandel zu begegnen,

sehen die „Seher“ die Zukunft einer dauerhaften, umweltschonenden, CO2-freien Energieversorgung in anderen Methoden.

Wenn das gelingt, wovon auszugehen ist, wird das einst auf technisch-technologischem Gebiet führende Deutschland wohl von allen anderen Industrienationen abgehängt

und damit der Lächerlichkeit preisgegeben.

Nun  kommt auch noch der Fußball dazu ...

 

Amazon-Boss steckt 100 Millionen in Kernfusion:

Bezos Reaktor entsteht in Europa

 

imago images / XinhuaAmazon-Boss steckt 100 Millionen in Kernfusion: Bezos-Reaktor steht in Europa

Das kanadische Unternehmen General Fusion, das von Amazon-Boss Jeff Bezos unterstützt wird, plant in England eine Versuchsanlage für Kernfusion. Die Größe und Leistung der Anlage entspricht 70 Prozent eines kommerziellen Reaktors und soll 2025 ihren Betrieb aufnehmen.

…Das Unternehmen General Fusion ist eines von vielen visionären Start-ups, die Kernfusion zu einer nutzbaren Energiequelle entwickeln wollen….

…Beim Prozess der Kernfusion werden, anders als bei der Kernspaltung in Atomkraftwerken, Wasserstoffatome unter extrem hohen Druck und Temperaturen in einem Reaktor vereint bzw. fusioniert. Dadurch entstehen große Energiemengen. Derzeitige Forschungsreaktoren verbrauchen jedoch mehr Energie für das Betreiben der Anlage als diese dann später erzeugen kann…

 

 

 

General FusionSo könnte der geplante Kernfusions-Reaktor im britischen Culham aussehen.

…Mit der Unterstützung von Millionären wie Jeff Bezos erhofft sich die private Wirtschaft einen Vorsprung bei der Umsetzung der Kernfusion als Energiequelle gegenüber den staatlichen Forschungseinrichtungen….

…Auch wenn der von General Fusion geplante Kernfusionsreaktor nicht zur Energieerzeugung gedacht ist, beträgt die Größe und Leistung der Anlage etwa 70 Prozent eines kommerziellen Reaktors und soll als Prototyp für zukünftige Reaktoren dienen. …

…Entstehen wird die Anlage im britischen Culham, das zugleich auch Sitz des Nationalen Forschungszentrums für Kernfusion ist. Nach Schätzungen der BBC sollen die Kosten des Versuchsreaktors rund 400 Millionen US-Dollar betragen, die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für das Jahr 2025 geplant….

…Beim „Bezos-Reaktor“ wird die sogenannte magnetische Fusion angewendet. Bei diesem Prozess wird Plasma, ein extrem heißes Gas aus bestimmten Wasserstoffatomen, in einen Zylinder injiziert, der von flüssigem Metall umgeben ist. Hunderte von Druckzylindern verdichten das Plasma, bis die Atome verschmelzen. Die daraus entstehende Wärmeenergie wird von dem flüssigen Metall aufgenommen und erhitzt Wasser zu Dampf, dass dann eine Turbine mit Generator zur Stromerzeugung antreibt….

…Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler, die Kernfusion als eine nutzbare Energiequelle mit geringen Auswirkungen auf die Umwelt zu entwickeln. Nachdem nun Jeff Bezos und andere reiche Persönlichkeiten in diese Forschung investieren, könnten die Chancen auf eine baldige kommerzielle Nutzung steigen…. Christian Lutz, am 24.06.2021

Quelle: zitiert aus https://efahrer.chip.de/news/amazon-boss-steckt-100-millionen-in-kernfusion-bezos-reaktor-entsteht-in-europa_105226

Ausführlich unter:

https://efahrer.chip.de/news/amazon-boss-steckt-100-millionen-in-kernfusion-bezos-reaktor-entsteht-in-europa_105226

 

Anm.:

… und kein Meteorologe auf der Welt hat es bemerkt.

Da musste erst das PKI (staatlich subventioniertes Institut) Forschungen betreiben, um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen.

Man sollte sich abgewöhnen aus denkbar“ oder „eine globale Erwärmung erwarten lasse ein Absolutum zu machen, das ist nach meinem Verständnis hochgradig unseriös.

 

Klimaforscher hält mehr Kältewellen wegen Klimawandels für denkbar

Deutschland bibbert (im Winter 2021) in der Kälte, es gibt Schnee zuhauf.

Was das mit dem Klimawandel zu tun hat und ob solche Kältewellen häufiger werden könnten, erklärt der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf.  

Ein Schneekristall, auch Schneeflocke genannt, liegt auf dem Boden im frisch gefallenen Schnee. Trotz Erderwärmung kann es in Zukunft öfter zu Kältewellen im Winter kommen, so ein Klimaforscher. © Foto: Patrick Pleul/dpa

 

Kältewellen trotz Klimawandel und Erderwärmung

….Kältewellen wie derzeit in Europa können nach Angaben des Klimaforschers Stefan Rahmstorf im Zuge des Klimawandels häufiger werden – und die Winter dennoch wärmer… 

 …„Das kann man auch darauf zurückführen, dass der Polarwirbel instabil geworden ist“, sagte der Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) der dpa...

…Der Polarwirbel drehe sich normalerweise um die Arktis in der Stratosphäre, der zweiten Atmosphärenschicht, gegen den Uhrzeigersinn und beeinflusse auch das Wetter in der Troposphäre, der unteren Atmosphärenschicht….

 

...Der Polarwirbel schließt die arktische Kaltluft ein – solange er sich nicht abschwächt oder gar umkehrt…. 

 …„Dann kann die Kaltluft, die normalerweise in diesem Wirbel über dem Pol gefangen ist, auf Abwege geraten und auf die angrenzenden Kontinente wandern.“ So kann es nach Angaben des Forschers passieren, dass es in Nordamerika oder Nordeuropa sehr kalt wird. „Dann wird es in der Arktis besonders warm. Die Kaltluft verlagert sich“, erklärte Rahmstorf. „Ausnahmsweise reicht das auch mal bis nach Spanien oder in den USA bis nach Florida.“…

Tage mit instabilem Polarwirbel haben zugenommen

…Die Auswertungen von Daten der vergangenen Jahrzehnte haben nach Angaben des Potsdamer Forschers gezeigt, dass die Zahl der Tage mit instabilem Polarwirbel stark zugenommen hat. Er geht daher davon aus, dass es künftig möglicherweise mehr Kältewellen geben wird. …

 …Rahmstorf verwies auf Studien, die teils am PIK von der ehemaligen Doktorandin Marlene Kretschmer mit erstellt worden seien. Sie habe gezeigt, dass die Ursache zunehmender Instabilität des Polarwirbels wahrscheinlich die besonders starke Erwärmung der Arktis und die Abnahme des Meereises dort sei… 

…In einer neuen Studie wird darauf eingegangen, dass sich eine weitere Destabilisierung des Wirbels im Lauf der Jahrzehnte durch fortgesetzte globale Erwärmung erwarten lasse…. dpa/sme 

Quelle:

zitiert aus lr-online, 10.02.2021

zitiert (aufgewärmt, damit es niemand vergisst): Lausitzer Rundschau, 01.06.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/wetter-in-brandenburg-und-sachsen-klimaforscher-haelt-mehr-kaeltewellen-wegen-klimawandels-fuer-denkbar-54991119.html

 

Das Frühjahr 2021: Zu nass, zu trüb und viel zu kühl 

Am ersten Maiwochenende kehrte der Winter bis auf 800 Meter Höhe zurück. 

Der Mai (2021) war zu kühl, zu dunkel und zu nass.  

….Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes WO) vom Montag (31.05.2021) lag der Temperaturdurchhnitt 1,4 Grad unter dem Wert der

 Referenzperiode ­1961 bis 1990. Zudem gab es in Deutschland riesige Temperaturspannen…  

…Zudem war der Mai (2021) mit rund 95 Litern pro Quadratmeter besonders nass, das Mittel liegt bei 70 Litern….  

….Mit rund 165 Stunden verfehlte die Sonnenscheindauer ihr Soll um 18 Prozent. 

… Schon der April (2021) hatte einen Negativrekord aufgestellt: So kalt wie in diesem Jahr war der Monat seit 40 Jahren nicht mehr gewesen… dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 01.06.2021

 

Das Frühjahr 2021: Zu nass, zu trüb und viel zu kühl

Rückblick Frühling 2021

Kältestes Frühjahr seit Jahren

Der Frühling 2021 ist einer der drei kältesten der letzten 30 Jahre gewesen. Aber so endlos sich das Warten auf Sonne und Wärme auch anfühlte:

In Sachen Regen und Sonnenschein blieb dieses Frühjahr vollauf im Durchschnitt. Auffällig war nur der Kontrast zu den Vorjahren.

Quelle: zitiert aus www.wetteronline.de

Ausführlich unter:

https://www.wetteronline.at/wetterrueckblick/rueckblick-fruehling-2021-kaeltestes-fruehjahr-seit-jahren-2021-05-31-rf

 

Anm.:

Kältewellen trotz Klimawandel und Erderwärmung

… und kein Meteorologe auf der Welt hat es bemerkt.

Da musste erst das PKI (staatlich subventioniert) Forschungen betreiben, um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen.

Man sollte sich abgewöhnen aus denkbar“ oder „eine globale Erwärmung erwarten lasse ein Absolutum zu machen, das ist nach meinem Verständnis hochgradig unseriös.

 

Klimaforscher hält mehr Kältewellen wegen Klimawandels für denkbar

Deutschland bibbert (im Winter 2021) in der Kälte, es gibt Schnee zuhauf.

Was das mit dem Klimawandel zu tun hat und ob solche Kältewellen häufiger werden könnten, erklärt der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf.  

Ein Schneekristall, auch Schneeflocke genannt, liegt auf dem Boden im frisch gefallenen Schnee. Trotz Erderwärmung kann es in Zukunft öfter zu Kältewellen im Winter kommen, so ein Klimaforscher. © Foto: Patrick Pleul/dpa  

Kältewellen trotz Klimawandel und Erderwärmung

….Kältewellen wie derzeit in Europa können nach Angaben des Klimaforschers Stefan Rahmstorf im Zuge des Klimawandels häufiger werden – und die Winter dennoch wärmer…  

…„Das kann man auch darauf zurückführen, dass der Polarwirbel instabil geworden ist“, sagte der Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) der dpa...  

…Der Polarwirbel drehe sich normalerweise um die Arktis in der Stratosphäre, der zweiten Atmosphärenschicht, gegen den Uhrzeigersinn und beeinflusse auch das Wetter in der Troposphäre, der unteren Atmosphärenschicht…. 

...Der Polarwirbel schließt die arktische Kaltluft ein – solange er sich nicht abschwächt oder gar umkehrt…. 

 …„Dann kann die Kaltluft, die normalerweise in diesem Wirbel über dem Pol gefangen ist, auf Abwege geraten und auf die angrenzenden Kontinente wandern.“ So kann es nach Angaben des Forschers passieren, dass es in Nordamerika oder Nordeuropa sehr kalt wird. „Dann wird es in der Arktis besonders warm. Die Kaltluft verlagert sich“, erklärte Rahmstorf. „Ausnahmsweise reicht das auch mal bis nach Spanien oder in den USA bis nach Florida.“…

Tage mit instabilem Polarwirbel haben zugenommen

…Die Auswertungen von Daten der vergangenen Jahrzehnte haben nach Angaben des Potsdamer Forschers gezeigt, dass die Zahl der Tage mit instabilem Polarwirbel stark zugenommen hat. Er geht daher davon aus, dass es künftig möglicherweise mehr Kältewellen geben wird. … 

…Rahmstorf verwies auf Studien, die teils am PIK von der ehemaligen Doktorandin Marlene Kretschmer mit erstellt worden seien. Sie habe gezeigt, dass die Ursache zunehmender Instabilität des Polarwirbels wahrscheinlich die besonders starke Erwärmung der Arktis und die Abnahme des Meereises dort sei… 

…In einer neuen Studie wird darauf eingegangen, dass sich eine weitere Destabilisierung des Wirbels im Lauf der Jahrzehnte durch fortgesetzte globale Erwärmung erwarten lasse…. dpa/sme

 

Quelle:  

zitiert aus lr-online, 10.02.2021

zitiert (aufgewärmt, damit es niemand vergisst): Lausitzer Rundschau, 01.06.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/wetter-in-brandenburg-und-sachsen-klimaforscher-haelt-mehr-kaeltewellen-wegen-klimawandels-fuer-denkbar-54991119.html

 

 

Anm.:  

Nachfolgend ein paar  Beispiele für blinden Aktionismus im Kampf gegen den Klimawandel

 

Beispiel 1:  

Entzug von Lebensräumen für Tiere durch Aufstellen großer Fotovoltaikanlagen,

der Entzug für die Ernährung wichtiger landwirtschaftlicher Flächen scheint zur Nebensache zu werden.

 

Sachsen öffnet Äcker für Solar 

Fotovoltaikanlagen sollen auf Agrarflächen stehen können 

…Dresden. Sachsen will mehr Flächen für Fotovoltaik öffnen. Laut einem Entwurf des Umweltministeriums in Dresden (Umweltminister Wolfram Günther (Grüne)).

sollen solche Anlagen auf mehr Acker- und Grünland für die Förderung von erneuerbaren Energien geöffnet werden.

Einen entsprechenden Entwurf gab das Kabinett jetzt zur Anhörung frei…. 

…Sonnenstrom ermögliche langfristig stabile Einnahmen.

Die angestrebte neue Regelung sieht Günther als wichtigen Baustein, um die Erzeugung erneuerbarer Energien in Sachsen voranzubringen… 

…Der Freistaat gewinnt seinen Strom noch immer zu drei Vierteln aus Kohle…. 

…Anders als Windkraft funktioniert Solarstrom weitgehend konfliktfrei….  

Kaum jemand hat etwas gegen die Paneele auf dem Dach. Wer welche hat, der spart und verdient direkt.

Auch der Anblick von Freiflächen-Anlagen ist nichts Ungewöhnliches mehr. Zudem winken hier Einnahmen und Wertschöpfung.  

… Die neue Verordnung soll Anlagen mit einer Leistung größer als 750 Kilowatt bis 20 Megawatt betreffen…. 

... Sie sollen praktisch überall aufgestellt werden können, abgesehen von Naturschutzgebieten und National Naturmonumenten….  

….Sachsen will damit die Vorgaben des Bundes noch übertreffen….

 

Anm.: Blanker Aktionismus.

 

Gleichzeitig müsse man Naturschutz und Landwirtschaft berücksichtigen.

Ziel ist es, dass sächsische Projekte an der dritten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur am 1. November 2021 für Solaranlagen

des ersten Segments teilnehmen können…. Christine Keilholz

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 14.05.2021

 

 Viren machen Amseln Stress - droht ihr Verschwinden? 

Cottbus. In der Lausitz gibt es seit Jahren immer weniger Amseln.

Die Vögel werden bedroht durch Viren, die durch Klimaveränderungen aus tropischen Gebieten nach Mitteleuropa kommen.

Besonders das Usutu-­ und das Westnilvirus sorgten für eine Dezimierung der Vögel. 

….Durch den Erwerb spezieller Immunitäten gegen Viren erworben, hat sich der Amselbestand wieder stabilisiert….  

....Experten halten denn auch den menschengemachten Verlust der natürlichen Lebensräume der Amseln auf Dauer für die größere Gefahr. trt/bl

 

Anm.:

Siehe oben: Entzug der Lebensräume u.a. durch Photovoltaik-Anlagen

Quelle: Lausitzer Rundschau, 15.05.2021 

 

Flugreisen: Scholz gegen Billigflüge  

Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich gegen innereuropäische Billigflüge und für eine Preisgrenze gestellt.

"Kein Flug darf billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen", sagte er.

Es könne sein, dass es keinen Flug geben werde, "der unter 50,60 Euro sein wird".  

Zuvor hatte Grünen- Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock dafür plädiert, den "globalen Flugverkehr insgesamt" zu beschränken.dot

 Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.05.2021

 

Anm.:  

Wissen beide Politiker überhaupt, wie groß der Anteil des Flugverkehrs an den weltweiten CO2  -Emissionen ist? (siehe Beitrag unten)

Es wird dringend empfohlen, evtl. Wissenslücken schnellstens zu füllen und den nachstehenden Beitrag gründlich lesen.

 

STICHWORT EMISSIONEN DER FLUGBRANCHE  

Einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) von 2020 zufolge beträgt der

Anteil der globalen Luftfahrt am menschengemachten Klimawandel 3,5 Prozent.  

Davon etwa 1,5 Prozent entfallen auf CO2-Emissionen, der Rest auf Nicht-CO2-Effekte wie Kondensstreifen…. 

Damit ist der Anteil der Luftfahrt an der Erderwärmung geringer als gedacht.

Frühere Berechnungen gingen davon aus, dass der Anteil bei fünf Prozent läge. 

Insgesamt wurden zwischen 1940 und 20l8 rund 32,6 Milliarden Tonnen CO2 in der Luftfahrt emittiert.

Ungefähr die Hälfte davon wurde in den vergangenen 20 Jahren erzeugt.

Das hat mit der gestiegenen Zahl der Flüge, Routen und Flottengrößen - insbesondere in Asien - zu tun.  

Die Forscher schätzen, dass die Zahl von 32,6 Milliarden Tonnen rund 1,5 Prozent der gesamten menschlichen CO2-Emissionen entspricht.dot

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.05.2021

 

Anm.:  

Man sollte aus wahltaktischen Gründen nicht versuchen, den „Bogen zu überspannen“ , Herr Scholz 

und die GRÜNEN überholen zu wollen.

 

SpiegelOnline berichtete am 15.05.2021 über eine

 

Diskussion mit Aktivistin Neubauer (anlässlich des Ökumenischen Kirchentages 2021)

 

Merkel fürchtet mögliche Klimaleugner-Mehrheit

In einer Debatte mit Luisa Neubauer hat Angela Merkel ihre zögerliche Klimapolitik verteidigt.

 

Wenn man die Leute nicht mitnehme, könne das dazu führen,

 »dass irgendwann vielleicht die Klimaleugner die Mehrheit haben«.

 

Ausführlich unter:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/merkel-fuerchtet-moegliche-klimaleugner-mehrheit-a-8679504a-16f9-47ce-affc-b09fc7dcacc7

 

Während Deutschland auf teilweise mittelalterliche Methoden der Energieerzeugung zurück greift, machen uns die Großmächte vor,

wie man mit modernen Methoden der Energieerzeugung die Umwelt durch signifikante Senkung von CO2 –Emissionen entlasten kann. 

Der Technologie-Abstand Deutschlands im Vergleich zu anderen Ländern wird immer größer.

 

Atomreaktoren Putin und Xi feiern Baubeginn 

Peking. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin haben

den Startschuss für den Bau von vier weiteren Atomreaktorblö­cken mit russischer Technologie in China gefeiert.

Über Videolink nahmen die Staatsführer an der Zeremonie teil.

Die Atomreaktoren sind Teil eines 2018 besiegelten Abkommens, dessen Umfang in Presseberichten auf 2,9 Milliarden USc Dollar beziffert wurde.

China hat 50 Atomreaktoren in Betrieb und 17 im Bau.dpa

Quelle: Lausitzer Rundschau, 20.05.2021

 

Klimaschutz

Regierung setzt auf Russland

Berlin. Die Bundesregierung sieht Russland als wichtigen Partner auf dem Weg Europas zum "Green Deal" - zum klimaneutralen Wirtschaften bis zum Jahr 2050.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erinnerte zum Auf­takt der Deutsch-Russischen Rohstoffkonferenz daran,

 dass Russland seit Jahrzehnten nicht nur ein sehr zuverlässiger Lieferant von Erdgas sei,

sondern auch enormes Potenzial an erneuerbarer Energie aus Wind und Sonne besitzt. dpa 

Quelle: Lausitzer Rundschau,30.04.2021

 

Anm.: Das Zutrauen zu "erneuerbaren Energien" von Herrn Putin kennen wir  (s. weiter unten).

 

Kältester April in Europa seit 2003 

Weltweit gesehen war der Monat aber zu warm - vor allem in (Nordost-)Kanada, (Nordwest-) Russland und dem Nahen Osten. 

Anm.:

Nicht in ganz Kanada und nicht in ganz Russland, deshalb meine Korrektur.

Journalismus hat wahrheitsgemäß zu berichten.

  

Berlin. Der vergangene Monat (April 2021) war in Europa der kälteste April seit 2003.  

…Die Durchschnittstemperatur lag um 0,9 Grad niedriger als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020….  

…Zwischen verschiedenen Ländern des Kontinents gab es jedoch deutliche Unterschiede.

Beson­ders von einem Kälteeinbruch betroffen war Frankreich, hier kam es zu erheblichen Frostschäden bei Wein und Obstbäumen…. 

….Auch in Deutschland war der vergangene Monat besonders kühl, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) (…) meldete.

Demnach war es hierzulande der kälteste April seit 40 Jahren….  

…Die vorläufige Bilanz der Meteorologen: Der Temperaturdurchschnitt des als launenhaft geltenden Monats

lag in diesem Jahr bei 6,1 Grad und damit um 1,3 Grad unter dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. 

…Im Gegensatz dazu gehört der April weltweit gesehen zu den wärmeren, meldet der Copernicus-Dienst weiter….

....Überdurchschnittliche Temperaturen hätten in diesem April vor allem im Nordosten Kanadas, im Nordwesten Russlands und im Nahen Osten geherrscht…. dpa

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 07.05.2021

 

Anm.:

Wer ist Uniper?.

 

Die Uniper SE [ˈjuːnipɚ] ist eine börsennotierte Gesellschaft, die durch Abspaltung der konventionellen Stromerzeugung aus Kohle und Gas (einschließlich der Wasserkraft, jedoch ohne die Kernenergie in Deutschland) sowie des globalen Energiehandels aus der E.ON entstanden ist.[3] Seit März 2020 gehört Uniper mehrheitlich dem finnischen Energiekonzern Fortum.[4] Uniper ist an drei Atomkraftwerken beteiligt, die in Finnland und Schweden liegen.

Das Unternehmen beschäftigt rund 11.800 Mitarbeiter in über 40 Ländern.[5] Der Unternehmenssitz ist Düsseldorf.[6][7] Etwa ein Drittel der Mitarbeiter ist in Deutschland beschäftigt.[7]

Der Name Uniper ist ein Kunstwort aus „unique“ (einzigartig) und „Performance“ (Leistungsfähigkeit).[8] Der Aufsichtsrat wählte den Namensvorschlag eines langjährigen Mitarbeiters aus rund 3.000 eingebrachten Ideen.[9] Quelle: WIKIPEDIA

Mehr zu uniper:

 

https://www.uniper.energy/sales/de

 

Uniper 

CO2 -Ausstoß und Gewinn gesteigert 

Düsseldorf. Der Energiekonzern Uniper hat das Ergebnis in den ersten drei Monaten des Jahres (2021) um zwölf Prozent auf 731 Millionen Euro gesteigert.

Unter dem Strich steht ein Überschuss von 594 Millionen Euro aus, ein Fünf­tel mehr als im ersten Quartal 2020.  

Neben dem stark laufenden Energiehandel trug dazu auch eine höhere Stromproduktion aus Kohle und Gas bei.  

Dadurch stiegen die CO2 -Emissionen bei Uniper um 30 Prozent auf 14,5 Mil­lionen Tonnen deutlich an. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 07.05.2021

 

Anm.:

Woher kommt nur der unerschütterliche Optimismus mancher Experten..

Man denkt manchmal , die Experten leben in einer anderen Welt.

Siehe auch vorhergehenden Artikel.

Interview

„Es drohen keine Blackouts“

Anm.:

Das Gegenteil trat in der letzten Zeit des Öfteren auf – schon vergessen?

Im Gespräch: ENBW-Vorstand Georg Stamatelopoulos

Anm.:

EnBW Energie Baden-Württemberg enbw.com

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist ein börsennotiertes Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. Das Unternehmen ist nach RWE und E.ON das drittgrößte Energieunternehmen in Deutschland. Darüber hinaus ist die EnBW über das Tochterunternehmen EnBW Telekommunikation GmbH auch bundesweit als Telekommunikationsanbieter tätig.Wikipedia (DE)

ENBW-Vorstand Georg Stamatelopoulos. Foto: EnBW/Endre Dulic

Stuttgart. Die zentrale Frage der Energiewende lautet, ob genug Wasserstoff vorhanden ist, meint ENBW-Vorstandsmitglied Georg Stamatelopoulos. Es könne gelingen.

Ist die Stromversorgung sicher?

Georg Stamatelopoulos : Ja, es drohen keine Blackouts. Allerdings müssen wir mehr erneuerbare Energien ausbauen, sonst wird die Energiewende nicht gelingen. Außerdem brauchen wir mehr wetterunabhängige Leistung. Gaskraftwerke etwa können schnell runter- und hochgefahren werden, wenn gerade kein Wind weht und die Sonne nicht scheint.

 

Darüber hinaus brauchen wir Energiespeicher wie Batterien, Pumpspeicherkraftwerke und Biomasse.

Die haben allerdings den Nachteil, dass sie für eine Dunkelflaute von 14 Tagen, also einen langen Zeitraum ohne Wind und Sonne, nicht ausreichen.

Deswegen müssen wir langfristig vor allem auf Wasserstoff setzen. Wenn wir genug Wasserstoff haben, ist die Energiewende im Grunde vollendet.

Auch Gaskraftwerke können mit geringen Umbaumaßnahmen auf Wasserstoff umgestellt werden.

Sind genug Gaskraftwerke im Bau?

Zunächst einmal haben wir noch genug konventionelle Kraftwerke in Betrieb, die eine Stromlücke verhindern.

Die dürfen nur abgeschaltet werden, wenn die BNetzA sie nicht als systemrelevant einstuft, was im Grunde bei allen Kraftwerken südlich der Main-Linie der Fall ist.

Kohle ist natürlich eine Sackgassentechnologie. Bei Gaskraftwerken sieht es anders aus, weil sie mit relativ überschaubarem Aufwand

auf grüne Gase (Biogas oder Wasserstoff) umgestellt werden können.

Brauchen wir Atomstrom?

Das ist eine theoretische Diskussion. Der Rückbau der Kernkraftwerke ist in vollem Gange,

der Atomausstieg kann praktisch nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Reichen denn die Flächen für so viel Wind- und Sonnenstrom?

Ja, mir machen eher die Akzeptanz- und Genehmigungsprobleme Sorgen. Es dauert über 60 Monate, um einen kleinen Windpark mit drei Windrädern genehmigen zu lassen,

so wird die Energiewende nicht gelingen. Wir brauchen mindestens doppelt so viel Wind- und Solaranlagen, wie es momentan gibt.

Deswegen müssen wir die Bevölkerung stärker von der Notwendigkeit des Ökostrom-Ausbaus überzeugen.

Anm.:  Achtung! Jetzt weiß man, woher der Wind weht.

Brauchen wir wegen des zukünftigen Gasbedarfs Nord Stream 2?

Weltweit gibt es genug Gas. Als Kunde ist es aber immer gut, verschiedene Quellen zu haben. Igor Steinle

 zuletzt aktualisiert: 23. April 2021, 06:00 Uhr

 Quelle: zitiert aus Neckar-Chronik, 23.04.2021

 Ausführlich unter:

https://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/Es-drohen-keine-Blackouts-498675.html

 

 (Deutsche) Regierung setzt auf Russland 

Berlin. Die Bundesregierung sieht Russland als wichtigen Partner auf dem Weg Europas zum "Green Deal" - zum klimaneutralen Wirtschaften bis zum Jahr 2050.

Bun­deswirtschaftsminister Peter Alt­maier (CDU) erinnerte zum Auf­takt der Deutsch-Russischen Rohstoffkonferenz daran,

dass Russland seit Jahrzehnten nicht nur ein sehr zuverlässiger Lieferant von Erdgas sei,

sondern auch enormes Potenzial an erneuerbarer Energie aus Wind und Sonne besitzt. dpa 

Anm..: Da ist Deutschland bei Herrn Putin gerade richtig , lies bitte den nächsten Beitrag)

Quelle: Lausitzer Rundschau,30.04.2021

Anm.: Wenn ich auch keine sonderlich großen Sympathien für Herrn Putin hege, 

            aber wo er Recht hat, hat er Recht. 

            Warum ein Land wie Deutschland deindustrialisiert werden soll/muss,  

            um die im Pariser Abkommen vereinbarten Klimaziele zu erreichen,

            ohne erst einmal einige pragmatische Maßnahmen einzusetzen.

   Der Klimawandel gilt keineswegs als Drama (Anm.: ...aus der Sicht Russlands)  

Das Land sieht sich nach wie vor als Gas- und Öl macht. Von Sonnen- und Windenergie will Präsident Putin nichts wissen. 

…Russland nimmt schon einiges wahr: Polarbärenrudel, die auf Müllkippen am Nordmeer Nahrung suchen, machen Schlagzeilen,

langsam im Schlamm des auftauenden Permafrostbodens versinkende Gebäude auch….

…Offiziell erklärt das niemand zum Drama. Gerade erst hat Wladimir Putin ein neues Programm zum Klimawandel unterschrieben, das statt seiner Bekämpfung auf Anpassung setzt….

…Putin bestätigte auch das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren….

....Denn der Kreml geht dabei von Werten des Jahres 1990 aus, die längst um 45 Prozent gefallen sind, praktisch will man also wieder mehr ausstoßen….

 …Russland ist der viertgrößte CO2-Emittent weltweit - und der Staat betrachtet sich weiter als Gas- ­und Ölmacht…

 

Quelle: statista

…Es gibt auch gute Ideen. So will Russland laut der Agentur Bloomberg künftig Großflächen verpachten, auf denen Unternehmen neue Wälder anbauen können.

Mit der Option, digital Zertifikate für die Kohlenstoffdioxidmengen, die ihre Bäume schlucken, an die Industrie zu verkaufen….

… Bisher können Forst und Taiga in Russland nur 38 Prozent des CO2 -Aus­stoßes unschädlich machen…

Anm.: Da spricht der "Realist" Putin

 

… Und von einer Energiewende, vom massiven Umstieg auf Biogas oder Sonnenenergie ist keine Rede. Auch nicht von Windkraftanlagen.

"Die rattern doch so", warnt Präsident Wladimir Putin, "dass die Würmer aus der Erde kriechen". Stefan Scholl

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.04.2021

 

Klimaschutz  USA geben den Takt vor

Während Präsident Joe Biden massive Investitionen in den Klimaschutz ankündigt, werden die deutschen Energievorhaben nicht einmal dem neuen EU-Klimaziel gerecht.

Anm.:

USA - Großmundig wie immer. Bis jetzt ist außer Ankündigungen noch nichts passiert ...

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (rechts) beim virtuellen Klimagipfel. Auf der Videowand spricht US-Präsident Joe Biden. Foto: Nestor Bachmann/dpa

Berlin. Dass die deutschen Umweltverbände neidisch in Richtung USA schauen würden, hätte man sich bisher nicht denken können. „In den USA werden gerade massive Investitionen in die Zukunft aufgerufen…

…Auf einem virtuellen Klimagipfel mit Staatschefs aus aller Welt kündigte er an, die US-Klimaziele ebenfalls anzuheben, um 52 Prozent im Vergleich zu 2005….

… Beim Ausbau von Wind- und Sonnenstrom kommt die Große Koalition lediglich in Trippelschritten voran. Zwar konnten SPD und Union sich am Donnerstag (22.04.2021) einigen, die Ausbauziele für Windkraft und Solarenergie anzuheben. Die neuen Zahlen kommen jedoch nicht in die Nähe der neuen europäischen Klimavorgaben. Sie erreichen nicht einmal das Niveau der Absichtserklärung, die Union und SPD im Dezember (2020) verfasst hatten.

 

 

 

 

 

 

 

Die Energieerzeugung aus Sonnen- und Windkraft soll deutlich ausgebaut werden. Foto: Nestor Bachmann/dpa

…Die Hoffnung der Sozialdemokraten scheint sich bewahrheitet zu haben, dass die Gespräche ohne Nüßlein und Pfeiffer konstruktiver verlaufen könnten. Beiden waren für ihre Blockadehaltung beim Ausbau erneuerbarer Energie bekannt, Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer prägte für sie den Begriff der „Anti-Windkraft-Taliban“…

…Mit den neuen Vorgaben aus Europa wird diese Haltung langfristig nicht mehr durchsetzbar sein. Denn für Deutschland wird das neue Klimaziel erhebliche Mehranstrengungen bedeuten, die nach Meinung vieler Experten nur zu schaffen sind, wenn das Land weitgehend elektrifiziert wird:

…Im Verkehr müssen Elektroautos die Verbrenner ersetzten, in Gebäuden Wärmepumpen Öl- und Gasheizungen, in der Zement-, Stahl und Chemieindustrie von fossiler Energie auf Wasserstoff umgestellt werden. Der Stromverbrauch, so sind sich Experten lagerübergreifend sicher, wird in Zukunft deswegen massiv ansteigen. Allein wenn die Stahlproduktion auf Wasserstoff umgestellt werden soll, wären 12 000 zusätzliche Windräder nötig. Momentan stehen in Deutschland insgesamt 30 000 Windräder….

 

Unrealistische Annahmen .

... Das  Wirtschaftsministerium geht nach wie vor davon aus, dass die zusätzliche Stromnachfrage durch Effizienzeinsparungen ausgeglichen wird

und der Strombedarf deswegen konstant bleibt….

…Die Experten vom renommierten Energiewissenschaftlichen Institut (EWI) sind deswegen sicher:

Nach derzeitigem Stand wird Deutschland seine Ökostromziele krachend verfehlen.

Auch DNR-Präsident Niebert fordert hier Bewegung: Die Ausbaupfade müssten den zusätzlichen Strombedarf abdecken….

…Dafür seien auch die Länder in der Pflicht. Die würden nicht genug Flächen ausweisen und müssten zudem ihre Behörden besser ausstatten.

Anm.: Keiner will "mittelalterliche" Technik in seiner Nähe

Denn selbst wenn der Bund Ökostrom wie nie ausbauen wollte, würde er durch die Bürokratie gehemmt…. Igor Steinle

Quelle: zitiert aus Südwest Presse, Neckar Chronik, 23.04.2021

Ausführlich unter:

https://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/USA-geben-den-Takt-vor-498677.html

 


Anm. zum nachfolgenden Artikel:

Die Erläuterung , wie weniger Treibhausgase emitiert werden, ist eine Steilvorlage:

zum Thema "Wie geht es nach der Pandemie weiter?"

«Corona-Effekt» mitverantwortlich für weniger Treibhausgase

Weniger Verkehr auf den Straßen und Einschränkungen in der Industrie: Die Folgen der Corona-Pandemie haben auch in Brandenburg die Treibhausgas-Emissionen reduziert.

Rund 51 Millionen Tonnen wurden 2020 nach aktuellen Daten des Landesamtes für Umwelt (LfU) in die Luft geblasen.

Das seien rund 4,3 Millionen Tonnen oder 9,5 Prozent weniger als im Jahr 2019. Der «Corona-Effekt» habe etwa für gut die Hälfte dieser Einsparungen gesorgt,

sagte Umweltminister Axel Vogel (Grüne) bei der Präsentation der Daten am Mittwoch (17.03.2021).

…Im Verkehr wurden demnach zwölf Prozent weniger Emissionen gegenüber 2019 freigesetzt.

Da wegen der Pandemie in fast allen Industriezweigen weniger produziert wurde, habe dies ebenfalls zu einem Rückgang um vier Prozent geführt….  

…Bundesweit wurden im Corona-Jahr 2020 nach Angaben des Bundesumweltministeriums 70 Millionen Tonnen weniger Treibhausgase freigesetzt als 2019.

Dies war laut dem Bundesamt der größte jährliche Rückgang seit 1990. Gut ein Drittel der Minderungen seien auf die Folgen der Pandemie zurückzuführen….

….Neben dem «Corona-Effekt» sorgte nach Angaben des Landesministeriums auch der höhere CO2-Preis dafür, dass die Kohle-Verstromung zurückging.

Wegen der Trockenheit der vergangenen Jahre sei überdies in der Landwirtschaft weniger produziert worden -

dadurch gingen die Treibhausgas-Emissionen um drei Prozent gegenüber 2019 zurück, wie Carsten Linke, LfU-Referent für Klimaschutz, Klimawandel und Nachhaltigkeit sagte….

….Obendrein habe ein vergleichsweise milder Winter dazu geführt, dass die Menschen weniger geheizt hätten….  

Anm.: Also doc: Ein Plus des Klimawandels: Je wärmer, desto weniger Emissionen, zumindest durch weniger Heizen 

…Bereits seit Ende 2018 konnten laut Ministerium durch die Reservestellung zweier Blöcke des Kohlekraftwerks Jänschwalde insgesamt

rund acht Millionen Tonnen CO2 eingespart werden...  

…Damit Brandenburg sein Ziel, bis spätestens 2050 weitgehend klimaneutral zu sein, erreicht, soll ein Klimaplan aufgestellt werden.

Bislang liegt das Land nach Ministeriumsangaben bundesweit noch mit an der Spitze der energiebedingten CO2-Emissionen - vor allem wegen seiner Kohlekraftwerke. .. 

…Um das Ziel «Netto-Null» 2050 zu erreichen, ist  ein Umstieg auf den Öffentlichen Nahverkehr nötig.

Dazu gehörten neue Strecken und besseres Material, um das Fahren für die Menschen im Land attraktiver zu machen.

Aber auch mehr Radwege würden gebraucht. Außerdem soll verstärkt auf E-Mobilität gesetzt werden. … 

…Der Klimaplan soll laut Ministerium für alle Sektoren Ziele und notwendige Handlungen definieren.

Im Frühjahr (2021) will demnach ein Gutachter-Team die Arbeit aufnehmen; Ergebnisse sollen Anfang 2022 vorliegen… 

…Die Umweltorganisation BUND Brandenburg forderte erneut, bis 2030 anstatt 2038 aus der Braunkohle auszusteigen…

Quelle: zitiert  dpa, Aktualisierung: 17. 03.2021

Ausführlich unter:

https://www.berlin.de/aktuelles/brandenburg/6477916-5173360-coronaeffekt-mitverantwortlich-fuer-weni.html

 

Anm. zum nachfolgenden Artikel:

... Dann kommt bei der Erzeugung von Windenergie auch noch der böse Winter hinzu, in dem  gerade viel Strom gebraucht wird...

Schattenseiten der Erzeugung von Elektroenergie aus Windrädern …

Hat das niemand gesehen oder wollte man das nicht sehen?

Winter: Hubschrauber müssen Windräder enteisen

Es ist eine der Absurditäten der Windenergiewirtschaft: In Frostzeiten müssen die Rotoren von Windenergieanlagen aufwendig von Eis befreit werden –

indem jede Menge Menge Kerosin und Öl verbrannt wird.

Screenprint: Youtube/Alpine Helicopter

…Aufwendiger, energieintensiver und symbolträchtiger geht es kaum: Ein Hubschrauber »steht« neben einem Windrad in der Luft und sprüht eine Flüssigkeit gegen die Rotorblätter. Der Eisbelag auf den Flügelflächen verändert die aerodynamischen Eigenschaften….

…Die Windräder werden ineffizienter….

…Umwuchten können Rotoren und Generatoren beschädigen….

…Eine größere Gefahr droht durch Eiswurf….

… Einige Windräder haben eingebaute Enteisungssysteme. Sie werden beheizt, wenn die Temperaturen so weit abgesunken sind, dass ein Eisbelag entstehen kann….

…In Deutschland müssen Windräder abgeschaltet werden, sobald sich Eisansätze bilden…

…Eine andere Möglichkeit ist die Enteisung mit Hilfe eines Hubschraubers, wie sie auf dem Bild oben zu sehen ist. Dabei wird heißes Wasser gegen die Blätter gespritzt, wodurch Eis abschmilzt und brockenweise herunterfällt….

 …Damit die Windräder CO2 sparen helfen können, müssen also Hubschrauber Kerosin verbrennen und CO2 freisetzen – und Wasser mit einem ebenfalls CO2 freisetzenden Ölbrenner erhitzt werden…. 

…Direkt als Brennstoff in einem Kraftwerk eingesetzt hätte sich damit wohl bereits deutlich mehr Strom generieren lassen können als mit den Windrädern….

… Hubschrauberhersteller können sich  über Anlagen der Windindustrie freuen. Weltweit sind rund 30 Hubschrauber für die Versorgung von Windparks auf See im Einsatz.

Die größte Leasinggesellschaft für Hubschrauber, Waypoint Leasing, rechnet mit weiteren 100 Hubschraubern,

die nur Servicepersonal zu Windparks auf hoher See und zurück transportiert….

…Airbus Helicopters erwartet sogar einen Bedarf von bis zu 1.000 Hubschraubern für diese Aufgabe in den kommenden beiden Jahrzehnten….

….Dies entspricht einem Umsatz von neun Milliarden Euro – zu setzen auf die Stromrechnung…. Holger Douglas

Quelle: zitiert aus Tichys Einblick, 11.02.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/winter-hubschrauber-muessen-windraeder-enteisen/

 

 

Anm.: Zur Zeit immer noch die sichertse Quelle der Energierzeugung  

 

Tagebaue und Kraftwerke trotzen Schnee und Eiskälte (im Winter 2020/2021) 

Cottbus. Als am Wochenende (06./07.02.2021) mit dem Winter Schnee, Kälte und Sturm in die Lausitz kamen,

mussten mehrere Kohlekraftwerksblöcke heruntergefahren werden. Inzwischen laufen sie aber wieder mit voller Kraft. Nun soll es aber auch eisig kalt werden.

…Bei Älteren wecken diese Winterverhältnisse in der Lausitz Er­innerungen - wohl an den Winter 1978/79. Damals stand die Stromversorgung am Rand des Kollaps…

…Die Leag gibt heute (09.02.2021) aber Entwarnung für ihre Tagebaue und Kraftwerke. Strom- und Wärmevesorgung seien sicher…. bl

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.02.2021

 

Anm.: Da sind die "Erfolge" der "Energiewende"... praktiziert von Altmeier, Schulze u.a., die in das "selbe Horn stossen"

 

Anm.:

Achtung: hier die ersten Erfolge der eMobilität im Winter 2021 ....

Verkehr

Nach Wintereinbruch: 23 Elektrobus-Ausfälle in Berlin an einem Tag

Nicht nur der Deutschen Bahn macht das eisige Wetter derzeit zu schaffen: In Berlin sind am Montag (08.02.2021) einige Elektrobusse liegen geblieben, weil die Batterieleistung nicht ausreichte.

"

Bei Trockenheit und angenehmen Temperaturen fahren die Berliner E-Busse problemlos. Doch bricht der Winter ein, wird es schwierig. Quelle: imago/Christian Ditsch, Berlin

….Einige Elektrobusse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben Schwierigkeiten mit dem Winter-Härtetest. 23 mal fielen E-Busse auf den Linien am Montag (08.02.2021) aus….

…. Wegen der Kälte reichte die Batterieladung nicht aus. Eine BVG-Sprecherin sagte, die Ausfälle entsprächen 1,7 Prozent der Elektrobusleistung….

Ersatz mit Dieselbussen

…Die Busse seien durch andere Elektrofahrzeuge oder Dieselbusse ersetzt worden …

….Eigentlich müssten die Busse bei minus zehn Grad 130 Kilometer fahren….

 

Quelle: zitiert aus Märkische Allgemeine, 10.02.2021 

Ausführlich unter:

https://www.maz-online.de/Nachrichten/Berlin/E-Busse-in-Berlin-Warum-23-Elektrobusse-nach-dem-Wintereinbruch-liegen-blieben

 

Anm.:  Warum liest man solche Nachrichten, wie die folgende,  so selten .... steckt da etwa Methode dahinter?

 

CO2-Emissionen

Die globalen CO2-Emissionen fallen  

Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie gab es Prognosen, die eine weltweite Reduktion der CO2-Emissionen vorausgesagt haben.

Grundlage der Schätzung waren reduzierte Industrieproduktion sowie geringere globale Reiseaktivität. Die Vorhersage der Experten hat sich derweil bestätigt,

wie die von Carbon Monitor berechneten Kohlenstoffdioxid-Emissionen zeigen.

Weltweit hat sich der Ausstoß um 7 Prozent verringert, das veranschaulicht auch die Statista-Grafik. Den größten Anteil an der Minderung hat der Bodentransport

dieser ging im Vergleich zu 2019 um etwa 17 Prozent zurück und ist somit für rund die Hälfte der Veränderung verantwortlich.  

Von allen Ländern für die Daten verfügbar sind, verzeichnet Spanien die deutlichste Verringerung der CO2-Emissionen mit rund 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

René Bocksch, Junior-Datenjournalist , 19.10.2020

 

 

Lesermeinung Kritisches Lesen und Sehen als Bürgerpflicht

Nicht erst die vom noch amtierenden US-Präsidenten Trump „erfundenen“ Fake News, Corona, Querdenken und QAnon machen deutlich: In einer komplexen Welt wird Medienkompetenz immer wichtiger. Eine gesunde Skepsis der Ostdeutschen gegenüber Medien beruhe auf ihren Erfahrungen, sagen Rundschau-Leser. Sie reagieren auf unsere Magazin-Geschichte am 5. Januar „Warum der Osten so skeptisch auf die Medien blickt“.

12. Januar 2021, 13:31 Uhr•Vetschau
Von Martin Minde, Vetschau

 

Die junge Generation setzt auf soziale Medien. Auch dort ist es wichtig, Infos zu hinterfragen, einzuordnen und auf Richtigkeit zu prüfen. © Foto: Foto: Martin Schutt

Forum lobenswert

 (.....) Die aus DDR-Zeiten gewohnte einseitige Berichterstattung wiederholt sich. Themen, die nicht mit der Meinung der regierenden Parteien konform gehen, werden ausgespart. Meinungen sehr kluger Köpfe, wie die des Oberbürgermeisters von Tübingen oder des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten werden verächtlich, teilweise aus dem Zusammenhang gerissen, wiedergegeben.

 

 

Bekannterweise wählt die Mehrzahl der Journalisten links und berichtet demzufolge gewollt oder ungewollt tendenziell. Der Ostdeutsche, zu dem ich mich zähle, ist, geprägt aus der Vergangenheit, skeptisch eingestellt. Trotz linker Grundhaltung betrachte ich es als Bürgerpflicht, Inhalte kritisch zu betrachten.

Einseitig oder gar nicht berichtet wird berichtet über Themen, wie:

– die Rechtschreibung ohne sinnvolle Regeln, gleichzeitig Gender-Blödsinn,

– Klimawandel wird dazu benutzt, dem gemeinen Volk durch unverschämte Abgaben das Geld aus der Tasche zu ziehen (...),

– überzogener Datenschutz ist wichtiger als Gesundheitsschutz (...),

– sinnvolle kritische Beiträge der AfD in Land- und Bundestag werden nicht veröffentlicht, dafür bestimmt jeder Skandal tagelang die Berichterstattung. Im Gegensatz wird ungebührliches Verhalten grüner Vertreter und Abgeordneter in der Berichterstattung ausgespart. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen maßt sich an, den Bürger zu erziehen, indem er auf allen ARD-Sendern zeitgleich eine Sendung ausstrahlt. Dafür werden Zwangsgebühren, die einzig Sachsen-Anhalt kritisiert, eingezogen. Das Verhalten der Magdeburger Abgeordneten wird im Artikel skeptisch interpretiert, obwohl viele Menschen die überzogenen Gehälter von Intendanten und bestimmten Nachrichtensprechern nicht akzeptieren.

Geschädigt durch Karl Eduard von Schnitzler (DDR-Journalist, bekannt durch den „Schwarzen Kanal“ im DDR-Fernsehen, d. Red.), reagiert der Ostdeutsche besonders allergisch, wenn nur Halbsätze zitiert und Bemerkungen aus dem Zusammenhang gerissen werden. Die von mir ebenfalls kritisch betrachtete LR besitzt den Mut, Andersdenkende zu Wort kommen zu lassen. Die Seite „Forum“ ist eine lobenswerte Form der Kommunikation mit Lesern. Eine Sternstunde für mich war der Beitrag zum Klima vom 5. Januar. (...) Warum werden bewusst in der Presse Menschen, die die Auswirkungen des Klimawandels anders sehen, als Klimawandel-Leugner bezeichnet, warum werden Andersdenkende zur Corona-Krise generell als Querdenker, Nazis und Reichsbürger verortet?

Für meine Regionalpresse wünschte ich mir, dass auf allen Seiten der Zeitung angelehnt an die Sparte „Forum“ Themen mehrschichtig beleuchtet werden. (...)

 Martin Minde, Vetschau

Quelle: lr-online, 12.01.2021

 

Gesunde Skepsis angebracht

Man muss weder Anhänger der AfD noch Verschwörungstheoretiker sein und auch nicht aus dem Osten Deutschlands kommen, um Skepsis gegenüber den Medien grundlegend gut zu finden. Diese Skepsis sollte meiner Meinung nach sogar ein wichtiges Ziel von Medienkompetenzförderung sein.

Menschen, die in der DDR groß geworden sind, bringen vielleicht sogar mehr Gespür mit für das, was echte Meinungs- und Pressefreiheit ist. Denn sie kennen es genau, wie bestimmten Meinungen, von den „Zentralorganen der Partei“ vorgegeben, zumindest nicht öffentlich widersprochen werden durfte.

Und die gleichen Menschen haben heute so manche déjà-vu Erlebnisse, wenn in der Öffentlichkeit bestimmte Positionen gleich einen Shitstorm öffentlicher Erregung ernten.

Anton-Günther Janßen, Cottbus

Quelle: lr-online, 12.01.2021

 

Anm.:

Vieles im nachfolgenden Leserbrief Ausgesprochenes regt zum Nach- und vorallem zum Überdenken bei allen Beteiilgten an

 

Alle streben nach einer Wirtschaft ohne Kohlenstoff – schont das wirklich und nachhaltig die Umwelt ?­

 In der LR erscheinen fast täglich viele Meinungen zum Umgang mit der Umwelt.

Vieles davon ist fundamentalistisch und polemisch, sagt Bernhard W. Naber aus Schwarzheide. 

Es dürfte auch den letzten Zweiflern klargeworden sein - eine Klimaänderung findet statt.

Abgesehen davon, dass es nicht die erste und sicher nicht die letzte Klimaänderung ist, sollte uns klar sein, dass es nicht das Ende der Menschheit und schon gar nicht das Ende des Planeten Erde bedeutet.

Vielleicht sollten wir, statt gewaltige Geldmengen für Klimaschutz auszugeben, das Geld nutzen, den Folgen des Klimawandels entgegenzuarbeiten. Deiche wachsen nicht von allein, weder in Tokio noch in Paris oder Montreal. (...)

 Menschen neigen dazu, für hoch komplexe Vorgänge einfache Erklärungen und Lösungen zu suchen. Das gilt auch für die Klimaänderung. Es ist eine Tatsache, dass die Erde aus einer Zwischenkaltzeit auftaucht. Was soll die Erde da anderes machen, außer sich zu erwärmen? 

Es sind inzwischen mehr als 100 verschiedene Einflussfaktoren auf das Klima bekannt. Aber alles wird - einfache Lösung - auf das Kohlendioxid in der Erdatmosphäre geschoben. Neben irdi­schen sind kosmische Einflüsse wie Sonnenzyklen und Schwankungen der Erdrotation/-achse/-umlaufbahn mit hoher Sicher­heit von größerem Einfluss als at­mosphärische Effekte. Andere Treibhausgase wie Methan, Ethan, Methylbromid, Schwefel­hexafluorid haben eine um Zehnerpotenzen größere Treibhauswirkung als Kohlendioxid. Natürlich hat Kohlendioxid einen Einfluss auf die Physik der Atmosphäre, aber doch nicht in der Form und Größe, die die Notwendigkeit der Konversion einer ganzen Zivilisation begründen würde. Selbst scheinbar bekannte Erscheinungen, die auch das Klima beeinflussen, sind in Ursachen und Wirkungen nicht restlos geklärt (Beispiel: Wolken, die sowohl kühlen als auch wärmen können). 

Kohlendioxid ist das Produkt der Oxydation von Kohlenstoff mit Sauerstoff. (...) Auch das letzte Joule des Energiegehaltes eines C-Atoms wurde bei dieser Oxydation ausgelutscht. Daraus folgt aber, dass jede Chemie mit Kohlendioxid nur unter Zufuhr von Energie stattfinden kann. In jedem Fall ist die Energiezufuhr höher als die, die aus dem Kohlenstoff gezogen werden kann, den die synthetisierten Moleküle enthalten. Diese Energie soll aus Wind, Wasserkraft, Sonnenstrahlung bezogen werden?  

Der Begriff "erneuerbare Energien" ist falsch! Es ist nicht möglich, Energie zu "erneuern". Der Energie-Erhaltungssatz steht dem entgegen. 

Schon jetzt zerstört die Decarbonisierung (kohlenstofffreie Wirtschaft, d. Red.) unsere Umwelt in katastrophalem Maße.

"Energiepflanzen" sorgen für das Verschwinden von ganzen Pflanzengesellschaften und Bodenbrütern, wie Rebhühnern, Lerchen, Wiesenpiepern. Mais-Wüsten bieten nur Wildschweinen Le­bensraum.

Fotovoltaische Anlagen zerstören Flächen, bis sie nur noch als Schafweide nutzbar sind. Baumwollanbau, schön vegan, verbraucht mehr Wasser, Energie und Pestizide als jede Fabrik für Chemiefasern.

Recycling von gebrauchten Kunststoffen verbraucht ein Vielfaches an Wasser und Energie als zur Neuherstellung dieser Kunststoffe notwendig ist. Verpackungen aus Papier sind chemisch hoch komplexe Produkte, die sinnvoll nur durch Verbrennen beseitigt werden können, da sie nur sehr bedingt und sehr begrenzt recycelt werden können.

Jawohl! Wickeln wir unsere Heringe wieder in Zeitungspapier! Ging doch früher auch! Sollte das die Zukunft sein? 

(...) Es ist notwendig, mehr Kunststoffe einzusetzen, sind sie doch wegen ihrer ökologischen und ökonomischen Vorteile eine Grundlage unserer Zivilisation.  

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen? Richtig, also nutzen wir sie verantwortungsvoll und zeigen den Kindern, was wir für sie geschaffen haben, welches Erbe sie mit Be­geisterung täglich nutzen. Das iPhone haben ihre Eltern erfunden, nicht sie. Das gilt auch für Sneakers, Strumpfhosen!

Kunststoffmüll in Ozeanen, Mikroplastik in der Nahrungskette, verhungerte Meerestiere mit  kunststoffgefüllten Mägen, Zerstörung des Erholungswertes von Landschaften - das ist doch nicht den Eigenschaften von Kunststoffen geschuldet, sondern des sorglosen Umganges mit diesen unverzichtbaren Werkstoffen.

In einer US-Studie wurden 4000 Flüsse weltweit auf ihre "Kunststofffracht" untersucht. 80 Prozent Kunststoffmüll stammen aus nur 200 Flüssen. Was folgt daraus? Die Anwohner dieser Flüsse müssen den Umgang mit Kunststoffen lernen, Entsorgungssysteme schaffen und begreifen, dass jedes Geld, das in Umweltschutz investiert wird, Geld für die Beseitigung von Um­weltschäden einspart. Zu den 200 Flüssen mit hoher Kunststoff­fracht gehören Rhein und Elbe. Wir haben keinen Grund zur Überheblichkeit. 

Ein Schulstreik am Freitag verhindert Bildung und damit die Fähigkeiten für die Innovationen von morgen. Wir haben die Welt von unseren Kindern nur geborgt? Auch auf den Schultern un­serer Kinder werden Kinder stehen, die wieder die Innovationen ihrer Eltern in einer intakten Umwelt nutzen wollen und können. 

Mein Fazit: Her mit Kunststoffen, her mit Kernkraft, her mit Müllkraftwerken und her mit Bildung, Bildung, Bildung! 

Bernhard W. Naber, Schwarzheide

 

Anm.: Hier eine kleine Ergänzung zum Thema "Sonnenaktivität" 

Wird  die Sonnenaktivität  als Einflussfaktor auch auf den Klimawandel etwa doch unterschätzt?

Diese Frage darf doch wohl mal gestellt werden...

Aktivität der Sonne rekonstruiert 

Wissenschaft Daten aus Baumringen gewähren einzigartigen Blick in die Vergangenheit unseres Zentralgestirns. 

Göttingen. Ein internationales Forschungsteam mit Wissen­schaftlern des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen hat aus Messungen von radioaktivem Kohlen­stoff in Baumringen die Sonnenaktivität bis ins Jahr 9691ückenlos und mit hoher zeitlicher Auflösung von nur einem Jahr rekonstruiert.  

Die Daten bestätigen eindrucksvoll den bekannten elfjährigen Aktivitätszyklus der Sonne, wie das MPS mitteilt… Unter Leitung der ETH Zürich wurden diese neuen Erkenntnisse in der Fachzeitschrift "Nature Geo­science" veröffentlicht…. 

…Die Wissenschaftler entdeckten auch, dass die Sonne nicht nur - wie bereits bekannt - im Jahr 993, sondern auch in den Jahren 1052 und 1279 besonders hochenergetische Teilchen ins All geschleudert hatte.

Dies könnte darauf hindeuten, dass solche Ereignisse, die elektronische Schalt­kreise auf der Erde und in Satelliten empfindlich stören können, häufiger auftreten als bisher angenommen… 

…Die Aktivität der Sonne lässt sich nur indirekt beobachten. Aufschluss können etwa Sonnenflecken geben: Je mehr Flecken auf der Sonnenoberfläche dank technischer Geräte sichtbar sind, desto aktiver ist unser Zentralgestirn in seinem Innern. alp 

Quelle: zitiert Lausitzer Rundschau, 21.01.2021

 

Wahrheit nicht immer schön

Leser-Diskussion Der Umgang mit der Umwelt ist immer wieder ein Thema.

Nur Kohlendioxid als Klimakiller zu betrachten ist zu wenig. Die gesamte Wegwerf-Gesellschaft trägt auch dazu bei. 

Lösen Kohlendioxid und Friday for Future wirklich unsere Klimaprobleme? Angeregt von den Darlegungen im Leserbrief "Alle streben nach einer Wirtschaft ohne Kohlenstoff - schont das wirklich die Umwelt?" (LR vom 5. Januar 2021), beteiligen sich Leser an der Diskussion zu dieser Thematik. 

Alle Fakten ins Blickfeld nehmen

Folgt man dem Inhalt wissenschaftlicher Publikationen, kürzlich erweitert von Vahrenholdt/ Lüning mit "Unerwünschte Wahrheiten", ist die globale Temperatur in den vergangenen 150 Jahren um 1 °C angestiegen.

Diese Temperaturänderung erfolgte laut Autoren in drei Schüben in genau definierten Zeitepochen. (Fritz Vahrenholdt ist ein SPD-Po­litiker, war in den 1990er-Jahren Umweltsenator in Hamburg und später Manager in der Energiewirtschaft. Horst Lüning ist Maschinenbauingenieur und Videoblog-Betreiber. - d. Red.)

Bemerkenswerterweise bewegte sich der Temperaturanstieg in diesen Epochen, beginnend 1860, obwohl Kohlendioxid nicht den heutigen Einfluss hatte, in etwa auf dem gegenwärtigen, "hohen" Niveau.

Ist es nicht an der Zeit, die Öffentlichkeit, vorrangig die Jugend, neben dem unbestrittenen Einfluss des Kohlendioxids auch über andere mögliche Ursachen zu informieren und vor allem darüber zu diskutieren?

Es ist doch auch meines Erachtens nicht hinnehmbar, dass die Klimageschichte prinzipiell erst nach Ende der kleinen Eiszeit - etwa 1850 - beginnt?

Warum haben die Wikinger etwa 974 n. Chr. Grönland (Grünland) besiedelt und diese Gegend, nachdem nichts mehr grünte und blühte, um 1450 wieder verlassen? Weil das Land teilweise vorher grün, dann aber vereist war!

Wer sagt unseren Menschen, dass die Erde den grandiosen Bevölkerungszuwachs nicht mehr verkraften kann. Interessierte Leser können auf der Seite 203 des genannten Werkes nachlesen: "Hätte Deutschland seit 1950 (70 Millionen Einwohner) ein Wachstum wie die Sahelzone vorgelegt, stünde es heute nicht bei gut 80, sondern bei rund 410 Millionen Einwohnern ...".

Ich bin nicht autorisiert, wissenschaftliche Zusammenhänge zu diskutieren. Jedoch die Tatsache, dass die Sonne in bekannten, regelmäßigen Zeitzyklen Einfluss auf unser Klima nimmt bzw. dass Ozeane über einen "verborgenen Klima-Herzschlag" verfügen - all das kann und darf man Menschen, vor allem der Jugend, nicht vorenthalten. 

Es ist notwendig, Klartext darüber zu reden, dass der Fingerabdruck des CO2  nnoch nicht gefunden wurde. Andererseits bewirken Schulstreiks keine wirksame Beeinflussung des Klimas. o:p>

NNötig sind kompetentes Wissen und Können auf Basis einer soliden Bildung.

Hans Erler, Cottbus  

Anm.:

Schulstreiks (siehe Greta) ersetzen keinesfalls kompetentes Wissen und Können auf der Basis einer soliden Bildung

Mensch gegen Natur geht schief

Dass sich das Klima ändert, erkannten die Meteorologen schon vor 30 Jahren. (...)

Sie wollen mit Geld dem Klimawandel entgegentreten? Das wird sicher nicht funktionieren. Mensch gegen Natur, die Natur ist die stärkere Kraft, und bevor sie sich vom Menschen zerstören lässt, wird sie die Menschen zur Vernunft zwingen oder notfalls vorübergehend abschaffen. Das gab es ja schon, und genau ab dann regiert Geld nicht mehr die Welt.

Wir leben in einer Zeit, in der immer weniger Menschen mithil­fe des wissenschaftlich-techni­schen Fortschritts immer mehr Waren produzieren, immer mehr verdienen, immer mehr Rohstof­fe benötigen und die Umwelt von Jahr zu Jahr mehr belasten. Waren müssen üppig verpackt werden, daraus resultieren jede Menge Müll, Energie- und Rohstoffverbrauch… 

…Interessant wäre hierbei die Frage, wie viel Energieverbrauch, Umweltbelastung, Profit klebt an jedem Punkt der Aktienindexe? 

Nächste Frage: Wie viel Energie hätte man sparen können, wenn man nicht so viele Akkus für Werkzeuge und Ladekabel für Handy, Computer unnötig produziert hätte, keine Einwegverpackungen, kein Einwegbestecke? Und wie viel Energie verbraucht die Werbeindustrie zur Herstellung von Werbespots, für Kataloge, Plakate, Flyer und unzählige Seiten in fast jeder Zeitung? Wieviel Tonnen Papier? Und wird viel produziert und viel beworben, wird auch viel gekauft und auch viel weggeschmissen, denn das teure, neue Produkt von heute ist in ein paar Monaten Schnee von gestern, kann billig weitergegeben oder gar entsorgt werden, und das ist sicher noch nicht alles…. 

Was tut die Politik dagegen? Man verteuert Öl, Strom und Gas damit der Irrsinn weitergehen kann. Vielleicht sollte man darüber mal nachdenken? Und wer glaubt, das wäre doch gerecht, weil ja alle Verbraucher bezahlen müssen, der irrt! Bezahlen müssen immer jene, die immer bezahlen, weil sie die Kosten nicht weiterreichen können.

 Wolfgang Niepel, Drehnow

Anm.:

Lieber Herr Niepel, was hält Sie eignetlich davon ab, dem von Ihnen beschriebenen Scenario auch u.a. durch Ihr Kaufverhalten entgegnzuwirken?

Jeder ist aufgefordert mit den Ressourcen dieser Erde sorgsam und überlegt umzugehen.

 

Dunkelflaute Kohlekraftwerke in der Lausitz am Limit p>

Seit Wochen schon liegt – von vielen unbemerkt – eine „Dunkelflaute“ über Deutschland. Dicke, dichte Wolken hängen über dem ganzen Land – kein frisches Lüftchen, dass sie vertreiben könnte. Das sorgt für Probleme bei der Stromerzeugung.

 

 

Schön und ein bisschen gespenstisch - der Blick durch den Eingang des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKMZ) der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus. Das ruhige Winterwetter der zurückliegenden Wochen sorgt für eine „Dunkelflaute“, die die Stromnetzbetreiber unter Druck setzt. © Foto: Frank Hilbert

 

…Insgesamt 7000 Megawatt Leistung können die Braunkohlekraftwerke des Lausitzer Energieunternehmens Leag in Spitzenzeiten ans deutsche Stromnetz liefern. Den Spitzenwert schaffen sie derzeit aber nicht ganz, weil ein 500-MW-Block in Boxberg planmäßig repariert wird….

Kein Wind und wenig Sonne in ganz Deutschland

…. Seit Wochen ist angesichts der ruhigen Winterwetterlage dem Wind die Puste ausgegangen und auch der Solarstrom fehlt fast ganz an den vielen trüben Wintertagen.

Energie-Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einer „(kalten) Dunkelflaute“. Ein Kunstwort, dass fehlende Sonnenenergie und Windstrom beschreiben soll.

 

 

Welche Bedeutung in diese Wintertagen konventionellen Kraftwerke spielen, belegen auch die laufend aktualisierten Zahlen zur Stromerzeugung der Bundesnetzagentur unter smard.de.

Lausitzer Kraftwerke laufen unter Volllast

Seit Beginn 2021laufen die vier Lausitzer Leag-Tagebaue und die von ihnen belieferten Kraftwerke in Boxberg, Schwarze Pumpe, Jänschwalde und im sächsischen Lippendorf unter Volllast…

…Damit zeigt die derzeitige Situation auf dem deutschen Strommarkt, welche Herausforderungen die Energiewende in den nächsten Jahren noch bereithalten wird…

…Es ist die Zeit in der künftig Speicherkraftwerke einer neuen Generation den Netzbetrieb auch über Wochen aufrechterhalten sollen.

Die großtechnischen Lösungen dafür aber werden noch immer erst mit erprobt. Kurzfristig sollen neue Gaskraftwerke einen Teil der Lücke füllen….

Nasser Schnee blockiert Bandanlagen

…Allen geplanten Anlagen sind in Betrieb… Ein paar Probleme habe den Bergleuten in diesem Jahr zwar schon der plötzliche Schneefall vor einigen Tagen bereitet …

...Da machten einzelne Bandanlagen gerne mal Probleme, weil sie erst Band für Band von dem schweren, feuchten Schneemassen befreit werden mussten….

Was ist eine Dunkelflaute

Als Dunkelflaute wird bezeichnet in der Energiewirtschaft ein Zustand bezeichnet, wenn Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen in einer großen Region

wegen Flaute oder Schwachwind und zugleich auftretender Dunkelheit insgesamt keine oder nur sehr wenig elektrische Energie produzieren können.

Geeignete Maßnahmen zum Überbrücken von Dunkelflauten

sind zum Beispiel das Vorhalten konventioneller Kraftwerke sowie grundlastfähiger erneuerbarer Energien wie Biomassekraftwerke, Geothermiekraftwerke und

Solarthermiekraftwerke mit Wärmespeicher.

Unvermeidlich ist dafür auch der großflächige Ausbau der Stromnetze zur weiträumigen Vernetzung von Regionen mit unterschiedlichen Wetterbedingungen. Jan Siegel

 Quelle: zitiert aus lr-online, 10.01.2021

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/dunkelflaute-kohlekraftwerke-in-der-lausitz-am-limit-54340195.html

Europa droht eine Strom-Mangel-Wirtschaft

Henrik Paulitz13.01.2021Europa, Medien 

Am vergangenen Freitag, dem 8. Januar 2021, ist das europäische

Stromverbundnetz nur knapp an einem großflächigen Zusammenbruch vorbei geschrammt.

Gegen 13.04 Uhr kam es zu einem starken Frequenzabfall, der Europa hätte lahmlegen können. Ursache war offenbar ein Stromausfall in Rumänien. Von Henrik Paulitz.

 Ausführlich unter:

https://www.theeuropean.de/henrik-paulitz/europa-schrammte-anblackout-vorbei/ <

 

Anm.: Es grenzt schon fast an Zynismus, was unseren Kindern auf der Kinderseite  der LR eingeredet wird:

                        

 

Netz eben nicht mal so mit EEG-Strom auffüllbar 

Zum Beitrag "Lausitzer Kraftwerke am Limit. Dunkelflaute - Windräder und Solarfelder liefern kaum Energie", LR vom 11. Januar (2021).

 "Dunkelflaute" ist das Kunstwort, das fehlende Elektroenergie aus Fotovoltaik und Windkraft beschreibt! 

Man kann eine Trinkflasche mit Wasser auffüllen und so das Wasser auf die Reise mitnehmen. Ein Stromnetz kann man nicht mit EEG-Strom auffüllen, denn Strom kann nicht im Netz gespeichert werden,

auch wenn das Annalena Baerbock (Grünen-Vorsitzende, d.Red.) gern erzählt,

da die Leistungsbilanz ständig ausgeglichen werden muss.

Dass das gerade, nämlich am 8. Januar 2021, fast ins Auge gegangen wäre, hätte sie schon anführen können.

Vorhalten konventioneller Kraftwerke ist die einzige geeignete Maßnahme in Deutschland, dem entgegenzuhalten.

"Grundlast fähigen Kraftwerken mit erneuerbaren Energien wie Biomassekraftwerke, Geothermiekraftwerke und Solarthermiekraftwerke mit Wärmespeicher" fehlt die dafür notwendige Leistung.

Pumpspeicherkraftwerke (PSW) haben Sie ganz vergessen. Das große PSW Goldisthal (im Thüringer Schiefergebirge am Oberlauf der Schwarza, d. Red.)

kennen Sie doch!

Eine weitere Perversität ist der Verkauf von Strom mit grünem Label aus Norwegen, obwohl dorthin gar keine ausreichende Netzanbindung besteht.

Wärmepumpen mit abschaltbarer Entnahme wurden schon über Rundsteuerung zur Netzentlastung eingesetzt, deshalb war auch kein Leistungspreis beim Strombezug notwendig. Da es heute in den Niederspannungsnetzen keinen Leistungspreis mehr gibt und alles auf die Arbeit umgelegt wird, ist die Wärmepumpe, die ja auch erneuerbare Energie nutzt, gegenüber Gas der hohen Kosten wegen unwirtschaftlich. Horst Wetzel, Guben

Quelle: Lausitzer Rundschau, 15.01.2021

 

Anm.:  

Da fehlen manchem Leser die Worte – das hat nicht einmal Herr Schellnhuber geschafft.pan>

Leute im Blick 

Ottmar Edenhofer Der deutsche Klima-Ökonom(59)

ist von Papst Franziskus zum Berater der Vati­kanbehörde für Entwicklungsfra­gen berufen worden.

Das teilte das von Edenhofer geleitete Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit.

Edenhofer gilt als einer der weltweit führenden Experten für wirtschaftliche Aspekte des Klimawandels.

 Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.01.2021

 

Anm.:  

Ich dachte bis jetzt der Permafrostboden taut - Grund: Klimawandel 

Kältefrei in Jakutsk 

Schulen schließen bei minus 50 Grad und erteilen Fernunterricht. 

Jakutsk. Wegen Temperaturen um die minus 50 Grad Celsius schlie­ßen die Schulen in der sibirischen Stadt Jakutsk vorübergehend.

Es gibt Fernunterricht, die Schüler müssen zu Hause lernen. 

…Jakutsk am Fluss Lena mit mehr als 200.000 Einwohnern gilt als die kälteste Großstadt der Erde.

Die Januar-Durchschnittstemperatur liegt bei rund minus 43 Grad Celsius.

Im Süden und Westen Sibiriens hatten Meteorologen im Dezember (2020) neue Kälterekorde gemessen….  

….Im Dorf Teguldet nahe der Groß­stadt Tomsk gab es minus 49 Grad, in Nowosibirsk, der größ­ten Stadt Sibiriens, bis zu minus 41 Grad.  

Stellenweise war es so kalt wie in den vergangenen 50 bis 100 Jahren nicht mehr…. dpa

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.01.2021

 

Wieder ein Jahr mit Rekordwärme (???) 

2020 ist es weltweit im Schnitt 1,2 Grad wärmer als vor 150 Jahren. La Nina verhindert eine noch höhere Temperatur, 

Genf. Das Corona-Jahr 2020 war eines der drei heißesten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts,

Die globale Durchschnitts­temperatur betrug 14,9 Grad, das waren 1,2 Grad über dem vorindustriellen Niveau (1850-1900).  

…Die drei heißesten Jahre waren damit 2016, 2019 und 2020, teilte die Weltwetterorganisation (WMO) mit…. 

…Fast hätte 2020 alle Rekorde gebrochen, berichtete die WMO. Nur das kühlende Wet­terphänomen La Nina am Ende des Jahres habe etwas Abkühlung gebracht.

2016 war von einem starken Wetterphänomen El Nino gekennzeichnet. Das hat im Gegensatz zu La Nina einen wärmenden Effekt… 

…"Wir sind auf dem Weg zu ei­ner katastrophalen Erwärmung von drei bis fünf Grad in diesem Jahrhundert", sagte UN-General­sekretär Antonio Guterres.

 "Frieden mit der Natur zu schließen ist die Hauptaufgabe im 21. Jahrhundert."… 

Anm.: 

Wer hat ihm das eingeredet? – Zum Vergleich der nachfolgend Artikel – 

Mit den Mittelwerten ist das so eine Sache. 

El Nino (spanisch, "Der Knabe" oder "Das Christkind'_) und La Nina ("Das Mädchen") treten alle paar Jahre auf.  

Bei El Nino flauen die tropischen Passatwinde ab und bringen vor Peru weniger kühles Wasser an die Pazifikoberfiäche.  

La Nina geht mit stärkeren Winden einher, die das Wasser vor Peru kühlen. dpa 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.01.2021

 

Anm.: Nach demm Lesen des nachfolgenden Artikels kann jeder für sich entscheiden, ob die Vor- oder Nachteile überwiegen 

Die milden Winter: Vorteile und Gefahren

Die milden Winter haben zur Folge, dass sogar im De­zember und Januar Gemüse auf den Beeten stehen kann,

und zwar nicht nur Rosenkohl und Grünkohl wie in vergangenen Zeiten:

Brokkoli wächst die ganze Zeit über im Freien, Möhren bleiben unter einer dicken Abdeckung aus Stroh frisch und knackig für eine Entnahme nach Bedarf.

Spätestens im Februar kann man Dicke Bohnen säen und unter einer schützenden Vliesschicht keimen ab März Salate und Erbsen (Anm.: das ist sicher sehr übertrieben...?) 

Die längere Vegetationszeit ermöglicht uns obendrein die Kultur von exoti­schen Gemüsearten, die Wärme benötigen und eine lange Vegetationszeit brauchen.

Kürbis können wir inzwischen mit viel größeren Erfolgsaussichten kultivieren, ebenso Süßkartoffeln, und grüne Sojabohnen (Edamane) ergeben trendige Snacks aus dem eigenen Garten. Experimentierfreudige Gartenenthusiasten finden weitere Herausforderungen in der Kultur von subtropischem Obst wie Passionsblumen, Indianerbananen oder Granatäpfel. (Anm.: das ist sicher sehr übertrieben...?) 

Die Klimaerwärmung birgt jedoch auch Gefahren: Etliche Schädlinge aus wärmeren Regionen bereiten immer mehr Probleme und lassen sich nur schwer bekämpfen:

Rosmarinkäfer, Reiswanzen oder Kirschfruchtfliege richten plötzlich Schaden an und überleben im Freien. Noch nicht abschätzbar sind die Auswirkungen auf die Tierwelt.

Vögel etwa beginnen mit Nestbau und Brutgeschäft früher. Jedoch steht dann noch nicht genug tierisches Futter für die Nestlinge zur Verfügung.

Plötzliche Kälteeinbrüche wirken sich ver­heerend aus und auch früh geöffnete Obstbaumblüten sind stark von Spätfrost gefährdet. 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 05.01.2021 

 Anm.:

Unter der Überschrift:

Giganten der Eiszeit

Wie Mammuts gelebt haben und warum sie ausgestorben sind  

ist in der Lausitzer Rundschau u.a. zu lesen:

…Wissenschaftler vermuten, dass die Menschen schuld daran sind, dass es keine Mammuts mehr

gibt. Man weiß, dass Menschen in der Steinzeit die Mammuts gerne gejagt haben und Wissenschaftler haben Knochen gefunden, in denen Speerspitzen steckt... 

…Aber wahrscheinlich sind die Menschen nicht alleine schuld daran, dass es heute keine Mammuts mehr gibt.

Auch das Klima auf der Erde hat sich verändert und machte den Mammuts zu schaffen.

Nach dem Ende der Eiszeit vor rund 13000 Jahren wurde es wärmer auf der Erde.

Das Eis zog sich zurück und Wälder breiteten sich aus.

Die sogenannten Kältesteppen, in denen die Mammuts ihre Nahrung – Gräser und Sträucher - fanden, wurden immer weniger.

Nur noch im kalten Norden, in Sibirien, fanden sie bis vor 4000 Jahren Nahrung. 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, Seite 22, 09.01.2021

Anm.:

In der gleichen Ausgabe der Lausitzer Rundschau kann man dann auch Folgendes lesen:wobei schon die Überschrift nicht korrekt ist:

Mit "könnte" suggeriert man dem Leser schon "Arten werden ausgelöscht":

Klimawandel könnte Arten auslöschen 

Berichte über die Antarktis deuten auf grünere Sommer und Probleme für an Kälte gewöhnte Tiere hin. 

Bremerhaven. Durch den Klimawandel könnte sich die Pflanzen- und Tierwelt in der Antarktis in den nächsten Jahrzehnten stark verändern.

Mit der Erwärmung der antarktischen Gewässer werden wahrscheinlich Arten aus gemäßigteren Regionen einwandern und die Vielfalt könnte zunächst zunehmen.

Andere Arten dürften verschwinden.... 

…Forschungsergebnisse wie diese trugen Wissenschaftler im internationalen Großprojekt "AnTERA“ unter Leitung des Bremerhavener Alfred-Wegener- Instituts (AWI) zusammen.

Sie werteten hunderte Fachartikel über die Antarktis der letzten zehn Jahre aus und fassten sie zu einem Übersichtsartikel im Fachjournal "Biological Reviews" zusammen….  

…Eisfreie Küstengebiete könnten während des antarktischen Sommers in den kommenden Jahrzehnten verstärkt ergrünen, weil Moose oder Flechten einwandern.

Auf der anderen Sei­te bekämen bei andauernder Erwärmung die an extrem tiefe Temperaturen angepassten Arten Probleme…. 

…Das heißt auch, dass man diese Regionen unter Schutz stellen müssen wird, um diese Arten zu erhalten… dpa 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, Seite 24, 09.01.2021 

Kommentar:

In beiden Artikeln ist für das Verschwinden von Arten der Klimawandel verantwortlich, unabhängig von anthropogenen Einflüssen

 

Anm.:

So wird die Energiewende aussehen... Erste Auswertungen ..

Energieverbrauch Deutschland importiert mehr Strom als im Vorjahr 

Die Bundesrepublik hat im Jahr 2020 laut der Nachrichtenagentur dpa mehr Strom aus dem Ausland importiert als in Vorjahren. Das liegt unter anderem daran, dass der Anteil von Kohle und Atomkraft am Energiemix sinkt.   

Spiegel-online, 31.12.2020, 09.07 Uhr      

Hochspannungsleitung, dahinter Windräder, Foto: Bernd Wüstneck/ dpa 

Deutschland hat 2020 deutlich mehr Strom importiert als in den vergangenen Jahren.

Bis kurz vor dem Jahreswechsel flossen im kommerziellen Stromhandel knapp 33.000 Gigawattstunden ins deutsche Stromnetz, wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervorgeht, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen. Das sind rund 36 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Weil zudem weniger Strom ins Ausland verkauft wurde als im Vorjahr, ist der deutsche Stromexportüberschuss kräftig gesunken. Mit rund 17.400 Gigawattstunden war er nur noch halb so hoch wie 2019. Zum Vergleich: Die Bruttostromerzeugung in Deutschland betrug 2020 nach vorläufigen Zahlen 564.000 Gigawattstunden.

 

 

 

Höhere Stromimporte liegen auch an Energiewende

Ein Grund für die wachsenden Stromimporte ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der sinkende Anteil von Kohle- und Kernkraftwerken an der Stromerzeugung in Deutschland. Insbesondere bei Windstille oder Dunkelheit sei zur Deckung des Bedarfs Strom importiert worden, stellten die Statistiker mit Blick auf das erste Halbjahr fest.

Hauptimportland für Strom war auch 2020 Frankreich, größter Abnehmer Österreich. Frankreich setzt weiterhin auf Kernkraft.  

Nach Angaben des Umweltbundesamtes hielten sich Erzeugung und Verbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2003 in etwa die Waage. Seitdem werde mehr Strom produziert als verbraucht, und es gebe einen Überschuss beim Stromaustausch mit den Nachbarländern. Mit über 55.000 Gigawattstunden sei 2017 der Höchstwert erreicht worden. Seitdem sinkt der Überschuss – auf rund 17.400 Gigawattstunden in 2020.

Mehr zum Thema 

       CO₂-freie Wirtschaft: Wie Deutschland klimaneutral werden kann Von Frank Dohmen, Simon Hage und Alexander Jung               

       Neues EU-Klimaziel: Osteuropäer und Frankreich pochen auf Atom-Revival Von Stefan Schultz  

       EU-Staatschefs beschließen neues Klimaziel: Europas Kompromiss zur Rettung der Welt Eine Analyse von Susanne Götze  

        Folge der Coronakrise: 2020 ist mehr als die Hälfte des Stroms öko Von Claus Hecking  

Die Betreiber der großen Übertragungsnetze gehen davon aus, dass Deutschland in Zukunft stärker auf Stromimporte angewiesen sein wird, um in Extremsituationen die Stromversorgung aufrechterhalten zu können. 

Der Grund: Mit dem Umstieg auf Wind- und Sonnenstrom schwinde die von Wetterbedingungen unabhängige sichere Leistung im Stromsystem. Wie wahrscheinlich eine solche Mangelsituation ist, dazu treffen die Netzbetreiber in ihrer theoretischen Analyse aber keine Aussage.

 

Anmerkung: In einer früheren Version des Textes hieß es, Deutschland habe 2020 einen Exportüberschuss von einmal knapp 17.500 Megawattstunden und einmal rund 17.400 Terawattstunden.

Beide Angaben sind falsch, es sind knapp

17.400 Gigawattstunden.

Zudem hieß es, Deutschland habe 2017 einen Exportüberschuss von 55.000 Terawattstunden gehabt. Auch das sind Gigawattstunden. höh/dpa

Quelle: spiegel-online, 31.12.2020

 

Auch unter:   

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-deutschland-importiert-mehr-strom-als-im-vorjahr-a-7de47e48-8b54-49f1-83fe-acddc740bf13

Anm.: So sieht die Praxis aus, um dem zu entgehen

Wirtschaftsministerium plant Zwangs-Ladepausen für Elektroautos

Von Philipp Vetter ,Wirtschaftskorrespondent  

….Geht es nach Plänen des Wirtschaftsministeriums, könnte auf Besitzer von Elektroautos ein zeitlich begrenzter Blackout zukommen. Ein Gesetzentwurf erlaubt es Stromanbietern, bei drohender Überlastung große Verbraucher vom Netz zu nehmen. ..

….Das Bundeswirtschaftsministerium will Stromanbietern durch eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes die Möglichkeit einräumen, große Verbraucher wie Elektroautos und Wärmepumpen zeitweise ferngesteuert vom Netz zu nehmen. Das geht aus dem Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, der WELT AM SONNTAG vorliegt….

….Scharfe Kritik an den Plänen des Ministeriums äußert die Autoindustrie….

…Das Wirtschaftsministerium hat einen „einseitigen Vorschlag zugunsten der Energiewirtschaft“ vorgelegt, das gefährde die Akzeptanz von E-Autos…

…Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) kritisierte den Gesetzentwurf, er müsse nachgebessert werden….

…Begrüßt wird der Entwurf hingegen vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

…Dabei wurden auch Alternativen diskutiert, aber wir sind überzeugt, dass die Spitzenglättung das am besten geeignete Instrument ist, um die Netzstabilität zu gewährleisten.“…

Kosten sollen gedrückt werden

….Dem Energieverband gehe es darum, die Kosten für den Netzausbau gering zu halten…

…In Regierungskreisen hieß es, der Entwurf könnte noch einmal überarbeitet werden. Die Spitzenglättung werde wohl im Gesetz bleiben, allerdings könnte die Definition geändert werden, welche Verbraucher abgeschaltet werden dürfen. Elektroautos und Wärmepumpen könnten herausgenommen werden…

Quelle: zitiert WELT, 17.01.2021

 

Ausführlich unter: 

https://www.welt.de/wirtschaft/article224474350/Wirtschaftsministerium-plant-Zwangs-Ladepausen-fuer-Elektroautos.html

 

Biden nominiert sein Team im Kampf gegen den Klimawandel

 

Die amerikanische Politik soll wieder umweltfreundlicher werden. Ein Davidshirsch zwischen einem Wasserloch und einem Solarpanel in Texas. Foto: Adrees Latif / Reuters

Die jüngsten Nominierungen zeigen, wie Biden seine ambitionierte Klimaschutz-Agenda umsetzen will.

Vieles hängt jedoch davon ab, ob er einen «Deal» mit dem Kongress verhandeln kann. Marie-Astrid Langer, San Francisco

 

Quelle: zitiert aus NZZ, 19.12.2020

Ausführlich unter:  

https://www.nzz.ch/international/biden-nominiert-sein-team-im-kampf-gegen-den-klimawandel-ld.1593046

 

 

Eine Gletscherbohrung zeigt:

In der ersten Hälfte des Holozäns waren die Alpen nahezu eisfrei

Forscher haben das Alter der Eiskappe auf der Weissseespitze in Tirol datiert. Es ist älter als Ötzi, der vor 5300 Jahren ganz in der Nähe starb. Sven Titz 

Die vergletscherte Weissseespitze liegt in den Ötztaler-Alpen an der Grenze von Tirol und Südtirol. Foto: Andrea Fischer

 

Quelle: NZZ  17.12.2020

 

 

Ausführlich unter:

https://www.nzz.ch/wissenschaft/eisfreie-alpen-in-der-ersten-haelfte-des-holozaens-ld.1592694?mktcid=nled&mktcval=101&kid=nl101_2020-12-19&ga=&trco=

 

Anm..:

So viel zur globalen menschengemachten Klimaerwärmung 

 

Anm. zum folgenden Artikel:

So stellen sich die Merkels, Scholzens, Schulzens, Altmaiers, Baerbocks und  Habecks die Finanzierung des „Strukturwandels“ vor.  

„Kohleländer“, seid wachsam. 

Brüssel rügt Berlins Plan der Verrechnung der Kohlehilfen 

Brüssel. Zum ersten Mal hat jetzt auch ein leitender Beamter der EU - Kommission die von der Bundesregierung geplante Verrechnung ihrer Kohlehilfen

mit dem EU-"Fonds für den gerechten Übergang" für die Kohleregionen kritisiert.  

Die Zuschüs­se aus Brüssel - für Deutschland immerhin 2,2 Milliarden Euro ­ müssten zusätzlich zu den von Berlin zugesagten 40 Milliarden Euro eingesetzt werden,

um Regionen und Unternehmen beim ökologischen Umbau zu unterstützen, erklärte der Generaldirektor für Regionalpolitik, Marc Lemaitre. si  

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.12.2020

 

Anm.: Dafür scheint genügend Geld da zu sein , um Hilfen zuzusagen

 Merkel sagt Millionenhilfen zu 

New York. Bei einem virtuellen Gipfel der UN haben am Samstag (12.12.2020) mehrere Staaten verstärkte An­strengungen beim Klimaschutz zugesagt.  

…Unter anderem kündigte China eine leichte Verschär­fung seines CO2-Reduktionszieles bis 2030 an. … 

…Über die Finanzierung des Kampfes gegen die Erderwärmung in armen Staaten wurde auch beraten…. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kündigte weitere finanzielle Hilfen aus Deutschland in Höhe von 500 Millionen Euro an. epd

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.12.2020

 

Anm.:  

Preisfrage: Wer wurde um Zustimmung gebeten?

 

Anm. zum nächsten Artikel – Es ist doch gar nicht der 1. April:/span>

Es ist kaum zu glauben, welche Blüten der „verordnete Kohleausstieg“ treibt

 

(Alles) ... Im Namen des Klimas

Hamburger Umweltbehörde will Steinkohle durch Buschholz aus Namibia ersetzen

 

Weite Teile Namibias sind von der Wüste Namib bedeckt. Sie gilt mit einem geschätzten Mindestalter von 55 Millionen Jahren als älteste Wüste der Welt.

Quelle: www.globallookpress.com

 

Es klingt skurril: Im Streben danach, zunehmend auf Kohle zu verzichten, sollen Hamburger Heizkraftwerke nun

mit sogenanntem Buschholz aus Namibia befeuert werden. Mit Klimaschutz habe das jedoch nicht zu tun, argumentieren Kritiker des Projekts.

Zudem sei es sozial ungerecht.

Bei solchen Worten der Hamburger Umweltbehörde (BUKEA) wird dem klima- und umweltbewussten Bürger warm ums Herz.

Im Rahmen einer Selbstverpflichtung wird die Wärme Hamburg den Kohleeinsatz ab sofort um 20 Prozent

und ab 2023 um mindestens 30 Prozent pro Jahr reduzieren", prangt aktuell auf der Webseite der BUKEA.

Und doch soll laut Umweltverbänden das entsprechende Klimabewusstsein nicht weiter als bis zu den Grenzen der Hansestadt zu reichen.

…Im Juni 2019 verabschiedete die Hamburger Bürgerschaft ein Kohleausstiegsgesetz. Dieses sieht vor allem vor, dass spätestens ab dem Jahr 2030 Fernwärme in Hamburg vollständig kohlefrei sein muss…

…Es verspricht nichts, was der Hamburger Senat nicht auch halten kann…

…Und um die eigenen Versprechen halten zu können, geht die örtliche Umweltbehörde offensichtlich Wege, die jedoch an der "Ehrlichkeit" zweifeln lassen…

…Dies lässt zumindest der Protest aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft über eines der jüngsten Umweltvorhaben der Wärme Hamburg GmbH und der Hamburger Umweltbehörde vermuten…

…Man will zwar auf Kohle verzichten, die Kraftwerke dafür aber mit sogenanntem Buschholz aus Namibia befeuern.

Zu diesem Zweck wurde am 2. Juni (2020) ein Memorandum of Understandig (MoU) unterzeichnet. Mit an Bord sind u.a. auch das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier

und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Gefördert wird die "Transkontinentale Biomassepartnerschaft Namibia-Hamburg" von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)….

…Von dem erwähnten "Kohleausstiegsgesetz" betroffen sind die Kraftwerke Wedel und Tiefstack. 2013 wurde der Hamburger Senat

durch einen Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze von Vattenfall auf das Ziel einer "sozial gerechten, klimaverträglichen und demokratisch kontrollierten Energieversorgung aus erneuerbaren Energien" verpflichtet.

Das Heizkraftwerk Tiefstack soll daher mit der Buschholz-Biomasse aus Namibia befeuert werden….

Mehr lesen:   Neue Studie überrascht: In der Sahelzone und der Sahara wachsen Milliarden Bäume 

…"Der Import von Buschholz aus Namibia zum Zweck einer energetischen Verwertung" sei "sicher nicht klimaverträglich" Die Klimaunverträglichkeit liege "nicht nur am langen Transportweg, sondern vor allem an den Veränderungen der Landnutzung in Namibia"….

…Zudem wird die soziale Ungerechtigkeit des Projekts kritisiert….

…Es erscheint nicht schlüssig, wenn man bedenkt, dass das südwestafrikanische Land über die Hälfte seines Energiebedarfs aus dem Ausland bezieht, vorrangig aus Südafrika. Das Land selbst besitzt zu wenige Kraftwerke. Daher setzt man nun vor allem auch auf Solarenergie. Dies ändert jedoch nichts am nach wie vor bestehenden Energieproblem vor Ort….

…Namibia befindet sich in einer Energiekrise und importiert bis zu 60 Prozent schmutzigen Kohlestrom aus Nachbarländern, um den lokalen Energiebedarf zu decken. Statt Biomasse zu exportieren, sollte Namibia sie im eigenen Land zur Stromproduktion nutzen…

…Es müssen nachhaltige Methoden zur Entbuschung angewendet werden…

 …Büsche sind eine wichtige Kohlenstoffsenke. Sie dürfen daher nur gezielt geerntet werden, was bei einem Export sehr großer Holzmengen nicht garantiert werden kann",

zitiert die Umweltschutzorganisation Robin Wood Bertchen Kohrs, Vorstandsmitglied der Organisation Earthlife Namibia….

 Quelle: zitiert aus

https://deutsch.rt.com/inland/108198-im-namen-des-klimas-hamburger-umweltbehoerde-steinkohle-buschholz-namibia/

Ausführlich: ebenda

 

Der Klimawandel: Kohlenstoffaufnahme Chinas durch den "Wald" wird unterschätzt

Einige Baumpflanzungen sind aus dem Wunsch heraus entstanden, eine lebendige Holz- und Papierindustrie aufzubauen.

Bildurheberrecht: SPL

 

…Chinas aggressive Politik des Baumpflanzens dürfte eine bedeutende Rolle bei der Milderung seiner Klimaauswirkungen spielen.

Ein internationales Team hat zwei Bereiche im Land identifiziert, in denen das Ausmaß der Kohlendioxidabsorption durch neue Wälder unterschätzt wurde.

Zusammengenommen machen diese Gebiete etwas mehr als 35% der gesamten Land-"Kohlenstoffsenke" Chinas aus, sagt die Gruppe.

Über die Analyse der Forscher, die auf Boden- und Satellitenbeobachtungen basiert, wird in der Zeitschrift „Nature“ berichtet….  

…Eine Kohlenstoffsenke ist jedes Reservoir - wie Torfgebiete oder Wälder -, das mehr Kohlenstoff aufnimmt als es abgibt

und dadurch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre senkt…

…China ist die weltweit größte Quelle des vom Menschen produzierten Kohlendioxids und für rund 28% der globalen Emissionen verantwortlich.

Es hat jedoch vor kurzem seine Absicht erklärt, diese Emissionen vor 2030 auf einen Höchststand zu bringen und dann bis 2060 zur Kohlenstoffneutralität überzugehen.

Es ist nicht klar, wie das Land diese Ziele erreichen will, aber es muss zwangsläufig nicht nur tiefe Einschnitte bei der Nutzung fossiler Brennstoffe vornehmen,

sondern auch Wege finden, Kohlen(dioxyd) aus der Atmosphäre zu ziehen…  

…"Das Erreichen von Chinas Netto-Null-Ziel bis 2060, das kürzlich vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping angekündigt wurde,

wird eine massive Veränderung in der Energieproduktion und auch das Wachstum nachhaltiger Kohlenstoffsenken auf dem Land mit sich bringen",

sagte Mitautor Prof. Yi Liu vom Institut für Physik der Atmosphäre (IAP) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking, China…. 

…"Die in [unserer Natur] beschriebenen Aufforstungsaktivitäten werden bei der Erreichung dieses Ziels eine Rolle spielen", sagte er gegenüber BBC News… 

…Chinas zunehmende Belaubung ist seit einiger Zeit offensichtlich. In den letzten Jahrzehnten wurden Milliarden von Bäumen gepflanzt,

um die Wüstenbildung und den Bodenverlust zu bekämpfen und eine lebendige Holz- und Papierindustrie aufzubauen...

…Die neue Studie verfeinert die Schätzungen, wie viel CO2 all diese zusätzlichen Bäume während ihres Wachstums aufnehmen könnten… 

China beteiligt sich an großen Programmen zur Erhaltung und Erweiterung seiner Wälder

Bildurheberrecht: Getty Images

 

…Die jüngste Analyse untersuchte eine Vielzahl von Datenquellen. Dazu gehörten forstwirtschaftliche Aufzeichnungen,

 satellitengestützte Fernerkundungsmessungen der Vegetationsgrünheit, der Bodenwasserverfügbarkeit und Beobachtungen von CO2,

die ebenfalls aus dem Weltraum, aber auch durch direkte Luftprobenahme am Boden vorgenommen wurden. .. 

…Die Landbiosphäre über Südwestchina, die bei weitem größte einzelne Region der Aufnahme,

stellt eine Senke von etwa -0,35 Petagrammen pro Jahr dar, was 31,5% der chinesischen Landkohlenstoffsenke entspricht.

Ein Petagramm entspricht einer Milliarde Tonnen…

 …Die Landbiosphäre über dem Nordosten Chinas, so die Forscher, ist saisonabhängig, d.h. sie nimmt während der Wachstumsperiode Kohlenstoff auf, gibt aber ansonsten Kohlenstoff ab.

Seine jährliche Nettobilanz beträgt etwa -0,05 Petagramme pro Jahr, was etwa 4,5% der chinesischen Kohlenstoffsenke auf dem Festland entspricht… 

….Um diese Zahlen in den Kontext zu stellen, fügt die Gruppe hinzu, dass China im Jahr 2017 2,67 Petagramme Kohlenstoff als Folge der Nutzung fossiler Brennstoffe emittierte….

…Richard Black, Direktor der Energy and Climate Intelligence Unit (ECIU) warnt: "… obwohl die Waldsenke größer ist als gedacht,

sollte niemand den Fehler machen, dies als einen 'Freipass' zum Erreichen des Netto-Nullpunktes anzusehen.

Zum einen wird die Kohlenstoffabsorption notwendig sein, um die laufenden Emissionen aller Treibhausgase, nicht nur von CO2,

 zu kompensieren; zum anderen könnte die Kohlenstoffbilanz von Chinas Wäldern durch die Auswirkungen des Klimawandels beeinträchtigt werden,

wie wir jetzt an Orten wie Kalifornien, Australien und Russland sehen"... Jonathan Amos, BBC Science Correspondent

 

Quelle: zitiert aus https://www.bbc.com/news/science-environment-54714692, 28.10.2020

 

Ausführlich unter:

https://www.bbc.com/news/science-environment-54714692

 

Anm.:

Achtung – (durch oder mit dem) Klimawandel – Die Wüste wird lebendig.

Panta Rhei

 

Lebendige Wüste: Forscher entdecken rund zwei Milliarden Bäume in Sahara und Sahel

  • Forscher haben per künstlicher Intelligenz und hochauflösenden Satellitenbildern Milliarden Bäume in Sahara und Sahel entdeckt.
  • Zuvor galten diese Gebiete als baumarm, weil sich frühere Studien zur Baumdichte vor allem auf Wälder konzentriert hatten.
  • Die Fernerkundung von Bäumen trägt nach Ansicht von Forschern zur besseren Einschätzung der Abholzung der Wälder bei.

Kopenhagen. Im Westen von Sahara und Sahel gibt es weit mehr Bäume als bisher vermutet: Mit einer Kombination aus hochauflösenden Satellitenbildern und künstlicher Intelligenz hat ein internationales Forscherteam

…auf einer Fläche von 1,3 Millionen Quadratkilometern mehr als 1,8 Milliarden Bäume mit einer Kronenabdeckung ab drei Quadratmetern kartiert…

….Die im Fachblatt „Nature“ veröffentlichte Studie zeigt nicht nur den Stand der Technik bei der Luftbildauswertung, sondern soll auch zum Verständnis von Ökosystemen in trockenen Gebieten beitragen….

Künstliche Intelligenz erkennt 1,8 Milliarden Bäume in Sahara und Sahel

…Bislang hätten sich Studien zur Baumdichte vor allem auf Wälder konzentriert, also Baumgebiete mit einer Kronenabdeckung ab 25 Prozent,

schreibt das Team um Martin Brandt von der Universität Kopenhagen. …

…Bäume in trockenen Gegenden wurden bisher ignoriert – trotz ihrer großen Bedeutung für Menschen, Tiere, Pflanzen und Böden sowie als Kohlenstoffspeicher für das Klima….

…Die Kartierung solcher einzeln stehender Bäume wurde demnach erschwert einerseits durch die mangelnde Auflösung normaler Satellitenbilder, die bei 10 bis 30 Metern lag,

und andererseits durch den enormen Aufwand bei deren Auswertung….

 15 Quadratmetern, nach Süden zu steigt jedoch der Anteil größerer Bäume…

…Insgesamt 6 Prozent der gesamten Abdeckung entfallen demnach auf riesige Bäume, deren Kronen jeweils mehr als 200 Quadratmeter bedecken. Nur auf landwirtschaftlich genutzten Flächen und in Städten hängt die Größe der Bäume nicht von der Regenmenge ab….

… Die Studie wird eine … Grundlage zum Verständnis sowohl von trockenen Ökosystemen bieten als auch zur Rolle des Menschen und des Klimawandels bei der Verteilung der Bäume…

….Längerfristige Erhebungen dieser Art könnten in der Zukunft zu besseren politischen Entscheidungen beitragen….

 

 

 

 

Anm.:

 … und um hoffentlich die „Dummschwätzer“ mit ihren diffusen Theorien zur

fortschreitenden Devastierung und Wüstenbildung durch den „menschengemachten“ limaewandel eines Besseren zu belehren.

Aber sicherlich verlorene Liebesmüh. 

Fernerkundung von Bäumen trägt zur besseren Einschätzung von Abholzung von Wäldern bei

…Die Fernerkundung stehe an der Schwelle zu einem fundamentalen Sprung – zum Potenzial, individuelle Bäume samt Kronengröße auf regionaler oder gar globaler Ebene zu ermitteln….

So könne man unter anderem die Abholzung und Zerstörung von Wäldern besser einschätzen.

…Diese Revolution der Beobachtungsfähigkeit wird zweifellos grundlegend verändern, wie  weltweite terrestrische Ökosysteme zu beobachten, zu modellieren und zu handhaben sind…

…Eine Herausforderung bleibe jedoch bestehen, anhand von Farbe, Form und Textur der Kronen die Baumarten zu ermitteln….

Quelle: zitiert RND/dpa, 17.10.2020

Ausführlich unter:

https://www.rnd.de/wissen/lebendige-wuste-forscher-entdecken-rund-zwei-milliarden-baume-in-sahara-und-sahel-3QBTXNPBPJCYDNVW35USXLCNBY.html

 

Anm.:

Über die gigantischen Wasservorkommen auf dem afrikanischen  Kontinent wurde auf dieser Homepage schon früher berichtet.

Siehe auch:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wasser-reservoire-in-der-tiefe-karte-zeigt-grundwasser-unter-afrika-a-828776.html

 

 

Anm.: Bitte an alle Verbrauchen - nachfolgenden Beitrag genau lesen und verstehen...

 

Staatsgeld bremst Strompreise 

Anm.:

Nicht vergessen „Staatsgeld“ ist Steuergeld, aufgebracht von den Stromverbrauchern  

Energie: Nur fast elf Milliarden Euro

Berlin. Anfang 2021 sinkt die EEG-Umlage für Ökostrom von derzeit 6,76 Cent pro Kilowattstunde auf 6,5 Cent. Das hatte die Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpakets versprochen.

…Dafür muss der Bund zuschießen: 10,8 Milliarden Euro.

Ob der Strompreis dadurch unterm Strich sinkt, ist fraglich, weil dafür noch andere Posten eine Rolle spielen…. 

…Die Umlage müsste eigentlich auf 9,65 Cent erhöht werden, ga­ben die vier großen Übertragungsnetzbetreiber am Donnerstag (15.10.2020)  bekannt.

Denn durch Corona sind die Preise an der Strombörse in Leipzig deutlich gesunken…  

…Die Betreiber älterer Solar­ und Windkraftanlagen bekommen 20 Jahre lang garantierte Abnahmepreise - dazu ist zum Ausgleich mehr Geld aus dem EEG-Topf erforderlich.

Der neue Zuschuss des Bundes kommt aus dem Konjunkturprogramm sowie aus der neuen CO2 -Abgabe für Brennstoffe, die 2021 eingeführt wird….

….Anfang 2022 sinkt die EEG-Umlage auf 6,0 Cent….

Ökostromlieferanten: Windräder vor der Insel Rügen 

…Die EEG-Umlage macht etwa ein Viertel (25 %) des Strompreises aus. Ein wichtiger Faktor ist daneben das Netzentgelt für den Transport des Stroms, da sie nach Region unterschiedlich ist….  

….Ob der einzelne Haushalt unterm Strich weniger zahlt, hängt viel von seinem Verhandlungsge­schick ab. Der Stromversorger müsste eigentlich den gesunke­nen Börsenstrompreis an seine Kunden weitergeben. Er ist aber nicht dazu gezwungen. Deswegen kann sich der Wechsel des Tarifs oder des Stromversorgers lohnen, der bei Preiserhöhungen möglich ist…. Dieter Keller

 

Quelle: zitiert aus Heidenheimer Zeitung, 16.10.2020

Ausführlich unter:

 

https://www.hz.de/politik/staatsgeld-bremst-strompreise-52402427.html

 

 

Anm.: Da sind die Erfolge einer verfehlten Energiepolitik

 

ZAHL DES TAGES 

6,8 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2019 haben die Verbraucher im ersten Halbjahr 2020 für Strom ausgegeben. 

Im Durchschnitt zahlten die privaten Haushalte 31.94 Cent je Kilowattstunde. Die Erdgaspreise stiegen um 2,7 Prozent.  

Aufgrund einer Sonderregelung können (aber müssen nicht) Energieversorger die gesenkte Mehrwertsteuer bereits auf die Preise für das erste Halbjahr 2020 anwenden. dpa

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 23.10.2020

 

Klimawandel bringt häufig mehr Regen als Schneefall (nur bezogen auf den Freistaat Sachsen )

Dresden. Gibt es künftig überhaupt noch Schnee im Winter in unserer Region? Das ließ Sachsen umfangreich untersuchen.  

….Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie legte nun seine fachliche Einschätzung vor….  

Das Fazit: 

…Im Winter gibt es schon noch Schnee - aber meistens Regen…  

…Wie zur Bestätigung der Studie regnete es gestern (14.10.2020) in weiten Teilen Sachsens und auch der Lausitz ziemlich stark.

Der Fichtelberg im Erzgebirge hatte gestern Morgen (14.10.2020) aber eine dünne Schneedecke…. bl 

Anm.:  

Das Sachsen schon Mitte Oktober mit einer geschlossenen Schneedecke bedeckt ist, ist doch (auch ohne Klimawandel) sehr unwahrscheinlich.

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.10.2020

 

Ausstoß von Methan soll sinken

Umwelt EU-Kommission will mit Regeln und Anreizen für die Energiewirtschaft beginnen. 

Brüssel. Die EU-Kommission will den Ausstoß von Methan in der Europäischen Union um ein Drit­tel senken. Sie will zunächst vor allem im Energiesektor ansetzen,

Auflagen für die Landwirtschaft sind vorerst nicht geplant. "Me­thangas ist das zweitwichtigste Treibhausgas nach CO2", sagte Energie-Kommissarin Kadri Simson in Brüssel.

Die Kommission schlägt unter anderem vor, Energie-Unterneh­men zur Überwachung und ra­schen Reparatur von Lecks in Ga­sinfrastruktur (???) zu verpflichten.

Auch werde "eine Gesetzgebung zum Verbot des routinemäßigen Abfackelns und Auslassens in Betracht gezogen".

Auch Energieimporte will Brüssel regeln: "Im Dialog mit in­ternationalen Partnern" soll un­tersucht werden, mit welchen Standards,

Zielen und Anreizen der Ausstoß von Methan entlang der Lieferkette verringert werden kann. 

Methan (CH4) trägt als Treibhausgas maßgeblich zum Klima­wandel bei. Es entsteht zwar auch in der Natur.

60 Prozent der weltweiten Emissionen sind aber auf menschliche Aktivität zurückzuführen. Dazu zählen insbesonde­re die Viehzucht und der Reisanbau.

Ferner die Nutzung fossiler Energieträger, Müllverbrennung, Industrie und Verkehr. Derzeit werden 50 Millionen Tonnen mehr pro Jahr produziert als in den Jahren 2000 bis 2006. dpa

Quelle: veröffentlicht in Lausitzer Rundschau, 15.10.2020 

 

Ausführlich im nachfolgenden Report

EU-Kommission : Das Ziel ist eine giftfreie Umwelt

Auf ihrem Weg hin zur Klimaneutralität stellt die EU neue Strategien vor: Neben dem Methan-Ausstoß soll der Chemikalienanteil in Kinderspielzeugen weiter sinken.

…Eine Entscheidung darüber soll zwar erst beim Gipfeltreffen im Dezember (2020) fallen. Darauf jedoch will Timmermans nicht warten.

Er legte am Mittwoch (14.10.2020)  gleich eine ganze Reihe von Strategiepapieren dazu vor, wie die EU auf dem Weg zu ihrem Fernziel vorankommen kann, bis 2050 klimaneutral zu werden,

 und ergänzte diese noch um eine neue Chemikalienstrategie….

…Zwei Klimapapiere stachen dabei heraus: die Renovierungswelle, die den CO2-Ausstoß von Gebäuden senken soll und die Methanstrategie.

…Mit der Methanstrategie lenkt die EU-Kommission den Blick auf ein Gas, das in der Debatte über den Klimaschutz oft zu kurz kommt,

obwohl es das zweitwichtigste Treibhausgas (Methan) nach CO2 ist. Will die EU ihre Klimaziele erreichen, müsse der Ausstoß um ein Drittel (30 %) sinken…

…Hauptverursacher ist die Landwirtschaft, die 53 Prozent des Methans ausstößt, gefolgt von der Abfallwirtschaft mit 26 Prozent, wo das Gas auf Müllhalden entsteht,

 und dem Energiesektor mit 19 Prozent…

… Die Kommission nimmt dabei zunächst den Energiesektor in den Blick, weil der Ausstoß dort am leichtesten und oft faktisch kostenlos zu senken sei….

…In einem ersten Schritt will sie die Energiekonzerne verpflichten, besser zu überwachen, wo etwa bei Erdgasleitungen Methan austritt, damit sie Lecks reparieren.

Konkrete Vorschläge dafür will Timmermans im kommenden Jahr (2021) präsentieren.

Mehr zum Thema

…Die Zusammenarbeit mit Drittstaaten soll intensiviert werden, um den Austritt von Methan entlang der gesamten Lieferkette besser überwachen zu können,

also von der Förderung von Erdgas bis zum Endkunden…

… Auch ein Verbot des verbreiteten Abfackelns oder schlichten Entweichenlassens von Methan bei der Förderung fossiler Brennstoffe werde erwogen.

Konkrete Vorgaben für die Senkung des Methanausstoßes der Landwirtschaft plant die Kommission momentan nicht.

Sie will zunächst vor allem sicherstellen, dass es zuverlässigere Daten dazu gibt. Neue Technologien, etwa zur Nutzung von Methan als Biogas, sollen dann die Emissionen senken… Hendrik Kafsack

Quelle: zitiert aus FAZ, 14.10.20200

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-energie-und-umwelt/eu-kommission-das-ziel-ist-eine-giftfreie-umwelt-17001859.html

 

Bauern ziehen für die Lausitz eine gemischte Erntebilanz (2020) 

Anm.: Trotz oder wegen des Klimawandels 

Cottbus. "Grundsätzlich ist 2020 in der Landwirtschaft besser gelaufen als die vorangegangenen zwei Jahre", hat jetzt Thomas Goebel, Chef des Bauernverbands Südbrandenburg,

eine erste Erntebilanz gezogen.  

….Beim Wintergetreide sei vor allem mit Roggen und Weizen ein guter Ertrag erzielt worden…..  

….Dagegen hätten Sommerpflanzen wie Soja, Erbsen und Mais unter der Trockenheit gelitten….

Anm.:

Wie wäre es mit Beregnungsanlagen, Strom erzeugen aus Solar- und Windenergie

Gurkenernte

 

 ….Auch beim Gemüse war es laut Goebel ein gutes Jahr. Die schlechteste Ernte seit 20 Jahren sei es aber bei Spreewaldgurken gewesen. bl

 

Quelle: zitiert aus lr-online, 10.09.2020

 

 

 

 

 

 

Mehr Kartoffeln aus der Regionn, hier: Region Brandenburg  

Landwirtschaft: In Brandenburg steigt die Anbaufläche bei Knollen seit einigen Jahren leicht an und hat wieder 11.000 Hektar erreicht.

Ohne Beregnung geht es kaum noch. 

…Die Industrie stellt hohe Anforderungen an die Qualität der Erd­äpfel: Rund sollen die Knollen sein und glattschalig - ohne Verwachsungen oder Schorf…Und das in guten wie in schlechten Zeiten.

Was bedeutet, auch in trockenen Jahren….  

…Der Anbau ist deshalb ganz darauf ausgerichtet, die Schwankungen in der Bodenfeuchte gering zu halten. Beregnung ist deshalb ein großes Thema... 

…Genaue Zahlen, wie viel landwirtschaftliche Fläche in Brandenburg beregnet werden kann, liegen nicht vor. Grob geschätzt seien bis zu sechs Prozent bewässerbar…

…Selbst wenn diese über Anschlüsse verfügen, "werden nicht alle Flächen tatsächlich beregnet" werden können...

 Ressourcensparende Beregnung, als Antwort auf die Auswirkungen des "Klimawandels" 

…Die Oehnaland Agrargesellschaft kann 1250 ihrer 4000 Hektar mit Kreisberegnungsanlagen bewässern…

…"Wir sind seit zwei Jahren am Wer­keln der Anlagen und Umgestal­ten der Fruchtfolgen, um was­ser- und verdunstungssparend zu beregnen", erklärt Geschäftsführer Eckhard Fuchs.

Neben Kartoffeln gehören Mais und Erbsen zu den beregnungswür­digen Früchten. Flächenmäßig sei das Maximum fast erreicht  ­ nicht zuletzt ist das eine Frage des Geldes… 

…Um Wasserecht zu beantragen, müssen geohydrologische Gutachten erstellt und Probebohrungen vorgenommen werden.

Das geht bei den Kosten in den hohen vierstelligen Bereich", sagt Eckhard Fuchs (Oehnaland Agrargesellschaft)… 

…Auch in Rieplos will und kann man nicht mehr auf die Bereg­nung der Kartoffeln und eini­ger Maisflächen verzichten…. 

 …"In den vergangenen drei Jahren hat uns das die Erträge und Quali­tät gesichert. Da wo nicht beregnet wird, sind die Kartoffeln klein und schrumpelig", betont Annika Gärtner...

…Brandenburgweit wurde in diesem Jahr ein Durchschnitts­ertrag von 321,7 Dezitonnen je Hektar erzielt. Das geht aus den vorläufigen Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor.

Das sind 23 Dezitonnen mehr als im Vorjahr, aber immer noch weniger als im Fünf­jahresschnitt bis Jahr 2019 mit 334,3 Dezitonnen je Hektar… Kerstin Bechly

 Beliebte Speisekartoffeln 

Die schon zu DDR-Zei­ten beliebte mehligkochende Sorte Adretta liegt bei Verbrauchern nach wie vor weit oben in der Rangliste,

auch bei den Agrarunternehmen in Rieplos und Oehna, wo sie im Direktkauf angeboten werden. 

Gern gekauft werden auch die Gala (vorwiegend festkochend) und Milva. Zunehmend stark nachgefragt wird die rotschalige Laura (festkochend).

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.10.2020

 

Kippt das Klima?a?

Überall auf der Welt häufen sich extreme Wetterphänomene. Die Erderwärmung scheint unumkehrbar. Doch es gibt Grund zur Hoffnung.

 

Berlin. Das Jahr 2020 wird wohl unweigerlich verbunden mit der Coronapandemie in die Geschichte eingehen. Dabei ist es auch ein Jahr der Wetterextreme, in dem viele Weltregionen die Folgen der Erderwärmung zu spüren bekommen. Mitteleuropa erlebt die gravierendste Dürre seit 1766,…

 Kein Zweifel am Klimawandelel

…Kaum ein seriöser Wissenschaftler bezweifelt, dass diese Phänomene sehr eng mit der Erderwärmung verbunden sind…

…In Europa hat sich der Klimawandel neben dem oft ausbleibenden Niederschlag vor allem auf dem Thermometer bemerkbar gemacht. Der deutsche Sommer 2020 war zwar kein Rekordsommer, statistisch gesehen jedoch dennoch zu warm…

…Und in weiten Teilen Europas betrugen die Temperaturen seit Beginn der Messungen nicht so viele Tage hintereinander am Stück über 30 Grad wie dieses Jahr….

 

 

 

 

Windräder in Guanting außerhalb von Peking. Foto: Fred Dufour/afp

…. Die Eisfläche ist auf den Meeren rund um den Nordpol in diesem Sommer (2020) auf die zweitgeringste Ausdehnung seit Beginn der Satellitenbeobachtung 1979 geschrumpft, teilte das Alfred-Wegener-Institut (AWI) mit….  

…Zeitgleich wurde eine Studie über das schmelzende Eis Grönlands und der Antarktis vorgestellt, das sich anders als das schwimmende Arktiseis auch auf den Meeresspiegelanstieg auswirkt. Bei gleichbleibender Erderwärmung könnte (muss aber nicht)  der Pegel bis 2100 um bis zu 39 Zentimeter steigen, wie das AWI in Simulationen feststellte. Es gebe zwar noch immer eine große Unsicherheit bei der Vorhersage….

Anm.:

In früheren Studien wurde mit einem Meeresspiegelanstieg von einigen Metern gerechnet. Danach ginge Halb-Westeuropa unter Wasser.

So viel zu Simulationen und Modellrechnungen.

…Schon jetzt fragt sich deswegen mancher Experte, ob sich die Erderhitzung überhaupt noch aufhalten lässt.

 

In der Debatte über den Klimawandel ist häufig von Kipp-Punkten die Rede (große Eisschilde an Nord- oder Südpol schmelzen, der Dauerfrostboden taut oder der Amazonas-Regenwald stirbt ab),

die eine Kettenreaktion an Naturkatastrophen auslösen, die das Erdsystem in eine neue Heißzeit katapultiert….

….Doch in der Wissenschaft sind die Kipppunkte umstritten. Jochem Marotzke vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie etwa bleibt angesichts der Theorie gelassen.

Die Kipp-Punkte seien denkbar, aber man wisse bei fast allen nicht, wo man stehe….

Positive Kipp-Punkte