Das Aktuellste ..... 

Leider sind hervorgerufen durch die mit dem beispiellosen brutalen Überfall auf die Ukraine

durch Putins (auch "Putler" genannt) verbrecherische Truppen und die damit

im Zusammenhang stehenden Ereignisse der letzten Tage, Wochen und Monate 2022

einige wichtige Themen aus dem Blickfeld geraten.

 

Besonders das bisher von den "Grünen" verfolgte Ziel eines bedingungslosen Ausstiegs aus fossilen Ernergieträgern

und Nutzung der Kernenergie möglichst schon bis 2030 ist nun

unter einem  völlig verändertem  Aspekt zu betrachten.

 

Anm.: 

Der Deutsche Wetterdienst entwickelt hellseherische Fähigkeiten… 

dann kann ja für die Herren Habek, Müller und Co. nichts schiefgehen

 

DIE GUTE NACHRICHT 

Der Deutsche Wetterdienst erwartet einen eher milden Winter.

Die mittlere Temperatur von Dezember bis Februar soll bei mindestens zwei Grad liegen,

also 0,6 Grad über dem vieljährigen Mittel.

Das würde Energie sparen.

 

Anm.:

Es wurde vergessen die Jahreszahl für die Monate Dezember bis Februar anzugeben

 

nach Prognose des Wetterdienstes 

Quelle: SUPERillu 48/2022 (24.11.2022), S. 53

 

Windenergie in Brandenburg Wildwuchs von Windrädern befürchtet – Land hebt das Genehmigungsverbot auf

In allen Planungsregionen in Brandenburg können ab sofort wieder Windräder genehmigt und gebaut werden –

auch ohne gültige Regionalpläne für Windeignungsgebiete. Auch die 1000-Meter-Abstandsregel zu Wohnbebauungen droht zu kippen.  

 

….Der Bau von Windrädern darf nicht mehr pauschal verboten werden.

Das hat der Bund beschlossen und Brandenburg reagiert darauf. (Symbolbild) © Foto: Patrick Pleul/dpa

 …Es ist eine eher unauffällige, verklausulierte Bekanntmachung im jüngsten Amtsblatt der Landesregierung.

Darin wird mitgeteilt, dass die „befristete Unzulässigkeit von Genehmigungen raumbedeutsamer Windenergieanlagen“ aufgehoben wird.

Damit fallen die sogenannten Windkraftmoratorien….

…Sie waren für die fünf Planungsregionen Brandenburgs erlassen worden,

weil alle Regionalpläne für Windeignungsgebiete beklagt und außer Kraft gesetzt worden waren.

Mit den Moratorien sollte verhindert werden, dass bis zur Aufstellung neuer Regionalpläne

Windräder nach der Privilegierung nach Bundesbaugesetz auch außerhalb der vorgesehenen Eignungsgebiete genehmigt werden müssen….

Moratorien laut Gesetz nicht mehr zulässig

 

Koalition plant Gesetz für neue Regionalpläne 

…Unklar ist aktuell, inwieweit das Bundesgesetz die 1000-Meter-Abstandsregel zwischen Windrädern und Wohnbebauungen aushebeln wird.

Ein entsprechendes Landesgesetz war in diesem Frühjahr (2022) vom Landtag verabschiedet worden.

 Demnach hätten auch bestehende Windräder, die näher an Siedlungen stehen, nicht durch neue ersetzt werden dürfen.

Es sei denn, eine Gemeinde regelt das ausdrücklich in ihrem Bebauungsplan….

Kippt der Bund die 1000-Meter-Abstandsregel?

…Das Bundesgesetz privilegiert jedoch das Repowering, also das Ersetzen von alten Anlagen durch neue, leistungsstärkere und zum Teil auch wesentlich höhere, selbst dann,

wenn sie näher als 1000 Meter an Siedlungen stehen…  

…CDU-Fraktionschef Jan Redmannn erklärte auf Nachfrage, dass im kommenden Jahr das brandenburgische Landesgesetz an die neuen Regelungen

angepasst werden muss und die 1000-Meter-Grenze erneut festgeschrieben werden soll. Dies geht jedoch nur, wenn bis Ende 2027 das 1,8-Prozent-Ziel erreicht wird.

Anderenfalls hebelt das Bundesgesetz alle speziellen Landesbeschränkungen für die Errichtung neuer Windräder aus….Ulrich Thiessen

 

Quelle: zitiert aus lr-online, 24. November 2022

Ausführlich unter (leider nur für Abonnenten):

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/windenergie-in-brandenburg-wildwuchs-von-windraedern-befuerchtet-_-land-hebt-das-genehmigungsverbot-auf-67802429.html#paywall-tab-anmeldung

 

Anm.:

Da denkt man „schlimmer geht nimmer“ – aber es geht noch schlimmer:

 

„Denkmal als Solardach“

Tabubruch Ministerin Schüle will Vorrang für erneuerbare Energien

Quelle: Lausitzer Rundschau, 13.11.2022

Solaranlagen trotz Denkmalschutz: Ministerin will Regelung

 

 Direkt aus dem dpa-Newskanal

Potsdam (dpa/bb) - Auch auf Kirchendächern und anderen historischen Gebäuden

unter Denkmalschutz sollen in Brandenburg künftig verstärkt Solaranlagen möglich sein.

…Der Ausbau erneuerbarer Energien - vor allem Solar- und Windenergie -

bekommt nach Plänen von Kultur- und Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) Vorrang vor Denkmalschutzbelangen.

Sie bereitet dazu eine gesetzliche Regelung vor, die im Frühjahr 2023 verabschiedet werden soll…

…Bislang setzt der Denkmalschutz Hürden etwa für den Bau von Photovoltaik-Anlagen auf historischen Dächern….

…Solartechnologie solle immer dann möglich sein, wenn das Erscheinungsbild nicht erheblich beeinträchtigt werde

und der Einbau auch wieder entfernt werden könne…Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und seine Folgen

hätten noch einmal deutlich gemacht, dass Deutschland die Abhängigkeit von Gas, Öl und Kohle rasch verringern müsse….

…Zunächst vereinbarte Schüle mit der evangelischen und katholischen Kirche (Anm.: Vorreiter in jeder Gesellschaftsordnung) den Vorrang für den Ausbau erneuerbarer Energien.

In einer gemeinsamen Erklärung heißt es: "Ausbau von Erneuerbaren Energien und Denkmalschutz stehen vom Grundsatz her nicht im Widerspruch zueinander, sie leiten sich aus den gleichen Werten ab."

Anm.:

Die Kirchen stimmen im vorauseilenden Gehorsam ohne Not zu und wundern sich über die anwachsende Anzahl von Kirchenaustritten.

…Betroffen sind…Schüle vor allem die rund 1700 protestantischen Kirchen in Brandenburg. ..

…Zu strenge Vorgaben beim Denkmalschutz verhindern aus Sicht von Branchenverbänden zunehmend den Ausbau der Windkraft in Deutschland.

Schätzungsweise zehn Prozent der bundesweit in Genehmigungsverfahren befindlichen Projekte würden durch Denkmalschutz be- oder verhindert,

hatte der Vorsitzende der Wirtschaftsverbands Windkraftwerke, Lothar Schulze, im August (2022) in Berlin gesagt.

Es bestehe Handlungsbedarf vor allem auf Ebene der Länder….

© dpa-infocom, dpa:221113-99-498942/2

Quelle: zitiert aus SZ online, 13.11.2022

 Ausführlich unter:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energie-potsdam-solaranlagen-trotz-denkmalschutz-ministerin-will-regelung-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-221113-99-498942

 

Anm.:  

Wer beantwortet die im Leserbrief aufgeworfene Frage … 

Vorbereitung neuer Regelung ...Zu Denkmal mit Solardach 

Nach vorliegenden Berechnungen sind E-Autos auch Umweltverschmutzer.

Dieser Trend wird sich nach weiterer Abschaltung der Kernkraftwerke noch verstärken.

Jetzt sollen Fotovoltaikanla­gen auf unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden errichtet werden.  

Mobilisiert die Wissenschaftsministerin hier gerade Volkes Sturm als letztes Aufgebot? Johann Sachs, Panketal

 

Anm.: 

Mit einer derartigen Absicht kann die Energiewende mit Fug und Recht als gescheitert  

angesehen werfen.o:p>

 

Deutsche sparen Treibhausgase

Berlin. Vier von fünf Menschen in Deutschland sparen nach eigenem Bekunden Treibhausgase ein, um etwas gegen den Klimawandel zu tun.

Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag der dpa.  

So versuchten 45 Prozent der 2022 Befragten, weniger Konsumgüter zu kaufen.

40 Prozent verzichten komplett auf Flugreisen,

12 Prozent teils.

36 Prozent verzichten zum Teil auf Autofahrten,

13 Prozent ganz. 31 Prozent vermeidet tierische Lebensmittel teilweise. dpa

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 14.11.2022 

 

Klimaschutz Deutschland fällt im Ranking zurück 

Scharm el Scheich. Im Rennen um den Klimaschutz ist Deutschland zurückgefallen.

Im neuen Klimaschutz- Index liegt die Bundesrepublik auf Rang 16 - nach Platz 13 im Vorjahr.  

Bewertet wurden die Bemühungen von 59 Ländern und der EU. Herausgegeben wurde der Index von den Umweltorganisationen Germanwatch und Climate Action Network

sowie dem New Climate Institute. Er erfasst 92 Prozent aller klimaschädlichen Treibhausgasemissionen. dpa

 

STICHWORT KLIMASCHUTZINDEX 

Wie in den Vorjahren bleiben im Klimaschutzindex die ersten drei Plätze leer - weil den Autoren zufolge kein Land genug tut,

um in allen Kategorien eine sehr gute Bewertung zu erzielen.  

Nur drei G20-Staaten sind unter den gut beurteilten Ländern:

Indien, das sich um zwei Plätze auf Rang 8 verbessert, Großbritannien (11) und Deutschland (16).

Insgesamt zwölf Länder erhalten ein schlechtes oder sehr schlechtes Rating.  

Dänemark führt zum zweiten Mal in Folge das Ranking an, gefolgt von Schweden, Marokko, Chile, Indien sowie Estland und Norwegen. 

Deutschland erhält ein gutes Rating bei den Treibhausgas-Emissionen.

Doch in puncto erneuerbare Energie, Energienutzung und Klimapolitik reicht es nur für ein "mäßig".  

Die Experten schreiben, Hauptgründe für die insgesamt schlechtere Bewertung seien

"der verlangsamte Ausbau von erneuerbaren Energien bis 2020 und der hohe Anstieg der Emissionen im Verkehrssektor im Jahr 2021". dpa

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.11.2022

 

Anm.: 

Was soll die Bemerkung „verlangsamter Ausbau von erneuerbaren Energien“? 

An dieser Stelle soll noch einmal verdeutlicht werden, in welcher Höhe Investitionen in  

Deutschland getätigt wurden bzw. um welche Unsummen es sich handelt:

  

Quelle:  

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171896/umfrage/investitionen-in-anlagen-zur-nutzung-von-strom-aus-erneuerbaren-energien/

 

…und das Ganze mit sehr mäßigem Erfolg. Siehe oben: 

Klimaschutz Deutschland fällt im Ranking zurück

 

Trotz dieser gewaltigen Investitionen gelingt es Deutschland nicht seinen gegenwärtigen  

Energiebedarf aus „erneuerbaren Energien“ bzw. den zukünftig steigenden  

Energiebedarf infolge Digitalisierung, Elektromobilität u.ä. auch nur annähernd zu decken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu die nachfolgende Bemerkung: 

zitiert aus: https://www.com-magazin.de/news/business-it/oekonomischer-blindflug-2809135.html

 Ökonomischer Blindflug von Reinhard Riedl - 09.11.2022  

Wo steht Deutschland im Digitalen? Niemand traut sich, das zu sagen. Selten war Wirtschaftspolitik so ahnungslos wie heute.

 "….Natürlich darf jeder daran glauben, dass die Erde eine Scheibe ist. Nur wenn dies dann das wirtschaftliche Handeln beeinflusst –

sei es in Unternehmen, sei es auf politischer Ebene –

 dann wird es ungemütlich…"

 

Klima-Expertenrat So wird Deutschland seine Klimaziele nicht erreichen

Die CO2-Emissionen müssen bis 2030 radikal sinken. Das wird aber aller Voraussicht nach nicht klappen.

Nötig wäre ein generelles Umdenken in der Klimapolitik, sagen die Experten.

 

Erneuerbare Energie allein reiche nicht aus: Hans-Martin Henning, Vorsitzender des Expertenrats für Klimafragen (ERK),

spricht bei der Pressekonferenz zur Veröffentlichung des Zweijahresgutachtens zum Stand der Klimapolitik in Deutschland. © Foto: Monika Skolimowska/dpa

 

Die Bundesregierung nimmt auf Klimakonferenzen gerne die Rolle des Antreibers ein.

Dieses Mal dürfte es ihr allerdings schwerfallen, glaubwürdig zu erscheinen.

So wurde das deutsche Klimaziel für 2021 verfehlt und auch dieses Jahr drohen

die Zahlen angesichts des Hochfahrens stillgelegter Kohlekraftwerke schlecht auszufallen.

 …Auf mittlere Sicht gibt sich der Bund zwar zuversichtlich, sich an die Vorgaben halten zu können

und den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 im Vergleich zum Jahr 1990 um 65 Prozent zu senken.

Es gebe nur noch eine Lücke im Verkehr, wurde zuletzt behauptet….  

…So sind die Emissionen seit 2000 zwar um 26 Prozent gesunken,

wobei die Hälfte des Rückgangs auf den Energiesektor zurückzuführen ist.

Das hört sich gut an. Nach Einschätzungen von Klimarats-Mitglied Thomas Heimer müssten sich die jährlichen Einsparungen mehr als verdoppeln.

Im Industriesektor wäre sogar eine zehnfache und im Verkehr eine 14-fache Erhöhung notwendig… 

…Will man die Ziele erreichen, reiche ein Mehr erneuerbarer Energien, Wärmepumpen oder der Ausbau der E-Mobilität nicht aus, so die Experten….  

….Stattdessen müssten für viele Verbraucher finanziell schmerzhafte Einschnitte erfolgen:

Viele Öl- oder Gasheizungen und Verbrennerautos müssten konsequent aus dem Verkehr gezogen werden….  

…„Gelingt es nicht, die Trendwende hin zu einem schnellen Umbau des Kapitalstocks zu realisieren“, so die Vize-Vorsitzende Brigitte Knopf,

müsse man an das Konsumverhalten der Bürger ran….Igor Steinle

 

Anm.:  

Ich glaube der Bürger hat bald die Nase gestrichen voll und wird sich sein Konsumverhalten kaum vorschreiben lassen.

 

Quelle: zitiert aus lr-online, 04.11.2022  

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/politik/klima-expertenrat-so-wird-deutschland-seine-klimaziele-nicht-erreichen-67436321.html

 

Anm.:

Wie weit befinden sich eigentlich die Damen und Herren des Expertenrats für Klimafragen (ERK) noch auf dem Boden der Realität.

Die Frage stellt sich besonders beim Lesen des folgenden Artikels:

 

Wenig Wirkung auf Energiewende 

Luxemburg. Die EU-Milliardenförderung für Kohleregionen wie in Brandenburg und Sachsen hat laut Europäischen Rechnungshof

wenig zur Klimaneutralität beigetragen.  

Das geht aus einem Be­richt des EU-Rechnungshofs in Luxemburg hervor.  

Die Europäi­sche Union hatte für den Zeitraum 2014 bis 2020 rund 12,5 Milliarden Euro für sieben

im Bericht überprüfte Kohleregionen in Deutschland, Polen, Tschechien, Spanien und Rumänien bereitgestellt.

 

Im Bericht wird betont, dass in der Lausitz Personal der Kohleindustrie durch natürliche Fluk­tuation und Pensionierung abgebaut wurde.  

Es seien keine signifikanten Auswirkungen durch die EU-Gelder

auf den Ausbau von erneuerbaren Energien in den untersuchten Regionen fest gestellt worden.

Zudem hätten die Investitionen nur wenig zu Energieeinsparungen beigetragen. 

Angesichts der Kritik dringen die Prüfer zudem darauf, dass Milliarden aus dem neuen mehrjährigen Fonds Just Transition Fund (JTF) besser genutzt werden.

Davon sollen rund 2,5 Milliarden Euro nach Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt gehen. dpa 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 11.11.2022

 

Anm.: 

Energiewende:

Zu kurz gesprungen – ein Skandal ...und auf Kosten indigener Volksgruppen

 

Klimaschutz  

Indigene fürchten Repressalien  

Scharm el Scheich. Indigenen Völkern drohen Repressalien im Namen des Klimaschutzes.

So fürchteten in Tansania Massai eine Vertreibung wegen Naturschutzprojekten,

beklagte die Direktorin von Indigenous Peoples Rights International, Joan Carling.  

Viele indigene Gruppen verlören Land für den Abbau von Mineralien, die für die Energiewende benötigt werden.

Die Ansätze indigener Gruppen bei der Bewahrung  der Artenvielfalt zu unterstützen, würden nicht genutzt. dpa

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 17.11.2022

 

Anm.: 

Wie es voraus zu sehen war: Außer Spesen, nichts gewesen… 

 

Kritik an Ergebnissen der Klimakonferenz 

Cop27 Beratungen in Scharm el Scheich werden weitgehend negativ bewertet. 

Berlin. Nach dem Ende der UN-Klimakonferenz in Ägypten macht sich Ernüchterung breit.

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sagte der Funke ­Mediengruppe:

"Eine schwierige Konferenz ist zu Ende gegan­gen, mit einem Ergebnis, das uns nicht wirklich zufrieden machen kann."

 

Anm.:  

Ein derartiger Aufwand für ein so mageres Ergebnis…

...Es scheint so, als ob die „Klimaschützer“ in einer Parallel-Welt leben im Gegensatz zu den in der realen Welt lebenden Mehrheit der Menschheit:

...Überall auf der Welt genießt die Energiesicherheit momentan die höchste Priorität. Und nicht der Klimaschutz….

…Kaum ein Land ist willens oder in der Lage, die enormen Wohlstandsverluste zu erbringen, die es erfordern würde…. 

…Durch "die konsequente Haltung der EU und die umsichtige deutsche Verhandlungsführung" (????) sei aber "ein Rückfall hinter Paris und Glasgow verhindert worden". …

 

Anm.: ??? 

…Außenministerin Annalena Baer­bock zieht eine gemischte Bilanz.: "Beim Ergebnis liegen Hoffnung und Frustration nahe beieinander"… 

…Beim Thema Ausgleichszahlungen für arme Länder, die besonders unter den Folgen der Erderwärmung lei­den, sei "ein Durchbruch gelun­gen. …

Anders ist es beim Klima…“

 

Anm.: Der Berg kreißte (wieder einmal) und gebar ein Mäuschen…

… Nach zweiwöchigen Verhandlungen hatte sich die Welt­klimakonferenz auf eine Abschlusserklärung geeinigt…

…Darin bekräftigten die rund 200 Staaten ihren früheren Beschluss, die Verbrennung klimaschädlicher Kohle herunterzufahren.

Ein Abschied von Öl und Gas wird nicht erwähnt… abo (mit dpa)

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 21.11.2022

 

Klimakonferenz in Ägypten beendet

Warum der internationale Klimaschutz neu organisiert werden muss

– ein Kommentar

Zwar konnte in Scharm el-Scheich mit einem Fonds für Klimaschäden zumindest ein Erfolg erzielt werden.

Für die Senkung von CO2-Emission braucht es aber ein neues, vor allem kleineres Format der größten Verschmutzer.

 

…Dass die Weltklimakonferenz in Ägypten keinen nennenswerten Beitrag dazu leisten wird,

die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, war schon vor ihrem Beginn klar…

.... Egal ob Kohlekraftwerke, die wieder angeworfen werden, oder Gasfelder, die mithilfe der Bundesregierung im Senegal ausgebeutet werden – überall auf der Welt genießt die Energiesicherheit momentan die höchste Priorität. Und nicht der Klimaschutz. 

Nur noch unerschütterliche Optimisten halten daher das 1,5-Grad-Ziel für noch erreichbar.

Kaum ein Land ist willens oder in der Lage, die enormen Wohlstandsverluste zu erbringen, die es erfordern würde…. 

Zur Wahrheit gehört allerdings auch:

Wird diese Marke gerissen, geht die Welt der Forschung zufolge nicht unter.

Die Staatengemeinschaft ist längst nicht mehr auf dem Weg zu einer katastrophalen Erwärmung von über vier Grad,

wie es noch vor Beginn des Klimadiplomatie-Prozesses der Fall war.

Realistisch ist momentan wohl ein >Ansteigen auf zwischen zwei und drei Grad…. IgIgor Steinle

Quelle: zitiert aus lr-online, 20.11.2022

Ausführlich unter (leider nur für Abonennten):span>

https://www.lr-online.de/nachrichten/politik/klimakonferenz-in-aegypten-beendet-warum-der-internationale-klimaschutz-neu-organisiert-werden-muss-_-ein-kommentar-67707171.html#paywall-tab-anmeldung

 

Klimakonferenz COP27 in Ägypten

Darum geht es bei den Klimaverhandlungen in Scharm El-Scheich

Selten stand eine Klimakonferenz so sehr im Schatten der Weltpolitik wie in diesem Jahr (2022).

Doch nicht nur der russische Angriffskrieg in der Ukraine belastet die Verhandlungen.

 

Erfolg ungewiss: Die Klimakonferenz COP27 findet vom 6. November bis 18. November 2022 in Scharm El-Scheich, Ägypten statt. © Foto: Peter Dejong/dpa

 Jahr für Jahr kommt die Staatengemeinschaft zusammen, um auf der Weltklimakonferenz über die Eindämmung der Erderwärmung zu verhandeln.

Doch so schlecht wie vor der 27. „Conference of the Parties“ (COP), gemeint sind jene Staaten,

die die Klima-Rahmenkonvention der Vereinten Nationen unterschrieben haben, war die Stimmung selten.

Der russische Überfall auf die Ukraine und die daraus folgende Energiekrise hat Hoffnungen auf eine erfolgreiche Konferenz

im ägyptischen Scharm el Scheich zerschlagen.  

Es sei nicht mal klar, dass es ein Abschlussdokument geben werde, sagte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) kürzlich,

deren Haus erstmals die Verhandlungsführung bei einer COP übernommen hat.

Worum geht es?

…Die Klimakonferenzen werden seit mehreren Jahren im Grunde von drei Säulen getragen:

Berichte der Staaten über die eigenen Klimaziele, Verhandlungen über finanzielle Hilfen für Entwicklungsländer,

etwa für die Anpassung an den Klimawandel oder die Unterstützung bei der Emissionsminderung,

sowie die Verhandlungen über Ausgleichszahlungen der Industrieländer für klimabedingte Schäden und Verluste in den Entwicklungs-ländern….

 

Welchen Einfluss hat der Ukraine-Krieg?

…In den Vorbereitungskonferenzen habe sich Russland auf technischer Ebene

„in ähnlicher Form wie in der Vergangenheit“ eingebracht... Zu einem Eklat kam es allerdings während der letzten Verhandlungsrunde,

als Russland anfing über den Krieg zu sprechen und Delegierte den Saal verließen. …Als die größere Erschwernis werten Fachleute die wachsenden Spannungen zwischen China und den USA.

Wegen ihres Streits über Taiwan setzte Peking vor ein paar Monaten bereits den Dialog einer wichtigen Arbeitsgruppe aus….

Wie steht es um die nationalen Klimaziele?

…Bei der letztjährigen COP hatten die Regierungen eigentlich versprochen, ihre Klimapläne noch vor dieser Konferenz nach zu schärfen.

Das Versprechen konnte jedoch kaum ein Land einlösen.

Im Gegenteil: Angesichts der Energiekrise setzen viele Staaten, darunter Deutschland,

verstärkt auf klimaschädliche Kohle und subventionieren den Sprit- und Gasverbrauch mit Milliardensummen.

Energiesicherheit sei momentan das „Nummer-eins-Thema“ der Regierungen…

...Die bescheidene Hoffnung für die COP ist, dass der Klimaschutz wenigstens wieder in den Fokus von Politik und Medien rückt….

Wie steht es um die Unterstützung ärmerer Länder?

…Eigentlich hatten die Industrieländer zugesagt, von 2020 bis 2025 jedes Jahr 100 Milliarden Dollar für den Klimaschutz in ärmeren Ländern bereitzustellen.

Bisher kamen jedoch nur 83 Milliarden zusammen - und das auch nur einmalig. Zum Vergleich: Allein bei der Ahrtal-Flutkatastrophe entstanden Schäden in Höhe von 30 Milliarden Euro. …

Anm.:

Es ist wiederholt von Meteorologen nachgewiesen worden, dass die Ahr-Flutkatastrphe mit dem Klimawandel überhaupt nichts zu hat.

Warum dann immer wieder darauf Bezug genommen.

 

…So sind Entwicklungs- und Schwellenländer zwar inzwischen für zwei Drittel der globalen Emissionen verantwortlich.

Für feste Zusagen, diese zu reduzieren, fordern sie allerdings finanzielle Unterstützung vom Westen….

Wie geht man mit Klimaschäden um?

…Einer der Hauptstreitpunkte auf Klimakonferenzen sind die von Entwicklungsländern geforderten Ausgleichszahlungen für ihre klimabedingten Schäden und Verluste.

Die für den hohen CO2-Gehalt in der Atmosphäre historisch verantwortlichen Industrieländer scheuen sich jedoch, dieser Forderung nachzugeben,

da sie ein Fass ohne Boden fürchten:

einmal zugesagt, könnten daraus nicht endende Schadensersatzforderungen entstehen. …

…Es ist jedoch davon auszugehen, dass die ägyptische COP-Präsidentschaft

als Vertreter der Interessen afrikanischer Staaten dieses Thema in den Vordergrund rücken wird….Igor Steinle

 

Wo die Welt beim Klima steht

■ Die Staatengemeinschaft hat 2015 mit dem Pariser Klimaabkommen beschlossen, die Erderwärmung auf unter zwei Grad,

am besten 1,5 Grad zu begrenzen.

■ Mit den bisher auf den Weg gebrachten CO2-Einsparungen werde sich die Erde bis zum Ende des Jahrhunderts aber um 2,4 bis 2,6 Grad erwärmen, h

eißt es in einem aktuellen UN-Bericht.

■ Angesichts der aktuellen Energiekrise gibt es laut Experten momentan zwei gegenläufige Tendenzen:

Einerseits werden aufgrund der Energiekrise überall auf der Welt erneuerbare Energien ausgebaut.

Andererseits wird auch wieder verstärkt in fossile Infrastruktur investiert. igs

Quelle: zitiert aus lr-online, 04.11.2022  

Ausführlich unter  (leider nur für Abonennten):

https://www.lr-online.de/nachrichten/politik/klimakonferenz-cop27-in-aegypten-darum-geht-es-bei-den-klimaverhandlungen-in-scharm-el-scheich-67441323.html

 

Anm.:

Übrigens:

Die 11.000 Delegierten aus 187 Ländern belasteten bei ihrem Klimagipfel 2007 auf

Bali die Atmosphäre zusätzlich mit   40.000 Tonnen CO2 .

 

Ähnlich hoch dürfte die Umweltbelastung durch die 27. „Conference of the Parties“ (COP) im ägyptischen Scharm el Scheich  auch ausfallen. 

Im Gegenteil die schlimmsten Erwartungen im Hinblick auf Ressourcenverbrauch anlässlich dieser „Tagung“ mit diesmal 40.000 Teilnehmern aus fst 200 Ländern werden noch übertroffen.

 

Hier das in etwa zu erwartende Ergebnis

„Es sei nicht mal klar, dass es ein Abschlussdokument geben werde,            

sagte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) kürzlich, deren Haus erstmals die Verhandlungsführung bei einer COP übernommen hat.“

 

Anm.:

Wie war das noch einmal mit dem Kernkraft-Ausstieg in Deutschland?

 

Es ist schon bemerkenswert, dass die Lausitzer Rundschau als Vertreterin des Mainstreams,

den nachfolgenden Kommentar von Igor Steinle veröffentlicht. 

Man müsste eigentlich annehmen, dass die sog. investigativen Journalisten  derartige Recherchen aus eigenem Antrieb durchführen

und sich nicht auf die Ergebnisse von Recherchen  der Zeitung „WELT“ und des Magazins „CICERO“ verlassen,

um den Lesern zu zeigen, was sie von dieser Partei zu erwarten haben.

 

Hier nun der Leitartikel: 

Es ist schon bemerkenswert, dass die Lausitzer Rundschau als Vertreterin des Mainstreams,

den nachfolgenden Kommentar von Igor Steinle veröffentlicht. 

Man müsste eigentlich annehmen, dass die sog. investigativen Journalisten

derartige Recherchen aus eigenem Antrieb durchführen und sich nicht auf die Ergebnisse von Recherchen

der Zeitung „WELT“ und des Magazins „CICERO“ verlassen,

um den Lesern zu zeigen, was sie von dieser Partei zu erwarten haben.

Hier nun der Leitartikel: 

 

Leitartikel 

Igor Steinle .

zur ideologischen Debatte um Atomstrom bei den Grünen 

Um jeden Preis 

Wer die Debatte über die Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke verfolgt hat, der konnte beobachten,

wie im Grunde jedes Argument der Gegner eines Weiterbetriebs nach und nach widerlegt wurde.

Es gehe nicht, es sei zu gefährlich, man habe kein Strom-, sondern ein Gasproblem, es spare kaum Gas (Kohlekraftwerke wundersamerweise schon).

So lauteten die Standpunkte der grün geführten Wirtschafts- und Umweltministerien, die der Prüfung durch Experten nicht standhielten…. 

…Die Ablehnung der Laufzeit­verlängerung war schon vorformu­liert, bevor eine abschließende Prü­fung stattfand.

Das geht aus einer Analyse regierungsinterner Schriftwechsel hervor, die "Welt" und "Cicero" auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes angefordert haben…. 

… Selbst der positive Einfluss auf die Klimabilanz des Energiesektors,

der laut Rechnung etwa 20 Prozent des CO2-Einsparziels bis 2030 beträgt, sei aus dem Vermerk gestrichen worden.

Stattdessen wurde der Chef der Gesellschaft für Reaktorsicherheit, Uwe Stoll, den auch diese Zeitung mehrfach zur Plausibilität der Argumente befragt hatte,

vom Umweltministerium (BMUV) schriftlich abgewatscht.

Stoll, Mitglied der Reaktorsi­cherheitskommission und einer der obersten Experten in Deutschland, auf dessen Rat das BMUV außer bei diesem Thema sonst auch gerne zurückgreift,

hatte die Ministerialargumente öffentlich in Zweifel gezogen…. 

… Warum es so kam, erklärt niemand besser als der ehemalige Sprecher des

Umweltministers a.D., Jürgen Trittin:

 

"Ich habe fast 50 Jahre für den Ausstieg aus der Atomkraft gekämpft. Jetzt, kurz bevor die letzten vom Netz gehen, lass' ich mir den Erfolg nicht klauen",

 

wetterte er auf Twitter…

 

„Den Grünen geht es vor allem um die eigene Identität und weniger um Fakten.“

 

…Das aber bringt einen immensen Glaubwürdigkeitsverlust mit sich und schwächt die Haltung der Grünen auch bei anderen Themen - Stichwort Fracking.

Auch hier hat die ehemalige Bundesregierung eine hochrangig besetzte Expertenkommission eingesetzt, um die Technologie zu bewerten.

Die ist zum Schluss gekommen, dass ihre Anwendung mit den modernen Methoden von heute vertretbar ist. Ihr Bericht wird jedoch bis jetzt ignoriert…. 

 

…Natürlich gibt es sowohl beim Fracking als auch bei der Kernkraft gute Argumente für beide Sichtweisen. Die sollte man aber benennen und gegeneinander abwiegen können…

 

… Wer stattdessen die Öffentlichkeit täuscht, um die eigene Partei zu befrieden, verspielt das Vertrauen der Bürger in einer Zeit, in der die Politik mehr denn je darauf angewiesen ist….

 

Anm.:

 

Besser ausgedrückt: Die Bürger wurden und werden weiter belogen…

 

leserbriefe@lr.de

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 02.11.2022

 

Anm.:  

Nachfolgend können  Sie den Originaltext auf den sich der obige Kommentar bezieht, lesen.

 

KKW-Frage: Habeck ignorierte eigene Fachleute – CSU fordert Entlassung

Ein Weiterbetrieb der Kernkraftwerke birgt sicherheitstechnische Risiken und spare kaum Gas ein, so die Argumente von Wirtschaftsminister Robert Habeck.

Dem widersprechen seine Berater.

Sie attestierten Habecks Ministerium in der Kernkraft-Frage

eine „gewisse Schizophrenie“.

 
Bei der Entscheidung gegen einen Weiterbetrieb der Kernkraftwerke (KKW) im März (2022)

hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck offenbar die Empfehlungen der eigenen Fachleute ignoriert.

Diesen Schluss legen regierungsinterne Dokumente nahe, die „Welt am Sonntag“ in Kooperation mit dem Magazin „Cicero“ analysiert hat.

166 Schriftwechsel, Mails und Dokumente vom Bundesumweltministerium liegen der Zeitung vor.

Den Unterlagen nach hatten die Ministerien für Wirtschaft und Umwelt

ihre Ablehnung schon formuliert, noch bevor Energie-Experten ihre Einschätzung abgegeben hatten.

So habe die Arbeitsgruppe S I 2 („Nationale Angelegenheiten der nuklearen Sicherheit“)

im Umweltministerium bereits am 1. März (2022) einen ersten „Vermerk“

 

über die rechtlichen und technischen Hürden einer Laufzeitverlängerung erstellt.

Drei Tage darauf, am 4. März, lag der fünfseitige Entwurf eines umfassenden Argumentationspapiers bereit, das die Ablehnung einer Laufzeitverlängerung begründete.

Auf dieser Grundlage sollen Habeck und Bundesumweltministerin Steffi Lemke am 8. März ihre Entscheidung gegen eine Laufzeitverlängerung öffentlich gemacht haben.

 „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es zu viele finanzielle, wirtschaftspolitische und sicherheitstechnische Risiken gibt“, sagte Lemke der „Welt“.

Einschätzung von Fachleuten ignoriert

Der Haken dabei: Das Argumentationspapier wurde verfasst, noch bevor die Ministerien Gespräche mit den Betreibern der KKWs geführt hatten.

Die Videoschalte sei erst für den 5. März terminiert worden, so „Welt am Sonntag“.

Auch eine schriftliche Stellungnahme von Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, traf erst mehrere Tage nach der Formulierung des Entwurfs ein.

Unberücksichtigt blieb zudem eine Mitteilung des KKW-Betreibers EnBW zum hohen sicherheitstechnischen Niveau der Anlagen. Ein Weiterbetrieb sei demnach kein Problem.

Mehr noch: Habecks Ablehnung einer Laufzeitverlängerung stand offenbar im Widerspruch zur Einschätzung der Fachebene des Wirtschaftsministeriums selbst.

Laut „Welt“ hatten sich Habecks Fachbeamte intern für einen Weiterbetrieb der Kernkraftwerke ausgesprochen. Um sich gegen einen anzunehmenden „Worst Case“ zu schützen,

sei der Weiterbetrieb der KKW „eine offensichtliche Vorsorgemaßnahme“, heißt es in ihrer E-Mail.

Und weiter: Neben der Gaseinsparung würden auch die Strompreise sinken und der Netzbetrieb wäre sicherer.

Zudem könne ein Weiterbetrieb der Kernkraftwerke „pro Jahr ab 2024 etwa 25 bis 30 Millionen Tonnen CO₂-Reduktion im deutschen Strommarkt“ bewirken.

KKW-Weiterbetrieb spart kein Gas ein

Habeck argumentierte hingegen öffentlich, durch eine Laufzeitverlängerung ließe sich kaum Gas einsparen. Genau vor dieser Behauptung hatten seine Fachbeamten gewarnt.

Denn dies würde den Sinn des Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetzes (EKBG) infrage stellen. Mit diesem Gesetz hatte die Bundesregierung nämlich die Reaktivierung von Kohle- und Ölkraftwerken vorangetrieben.

„Während wir das EKBG in den höchsten Tönen loben und uns vom Weiterbetrieb von Kohle- und Öl-Kondensationsanlagen eine riesige Gaseinsparung erhoffen,

sprechen wir dem Weiterbetrieb von AKW-Kondensationsanlagen diese Eigenschaft ab“, kritisierte ein Fachbeamter des Habeck-Ministeriums.

Dieser schrieb in einer internen Einschätzung wörtlich: „Ich muss dem BMWK [Wirtschaftsministerium] in dieser Debatte leider eine gewisse Schizophrenie attestieren.“

CSU fordert Entlassung von Habeck als Wirtschaftsminister

Kritiker und Befürworter der Kernenergie äußerten massive Kritik. Habeck sei ein „Sicherheitsrisiko“ für das Land

und habe „monatelang die Öffentlichkeit bewusst belogen“, sagte CSU-Generalsekretär Martin Huber der „Bild“ (Montagausgabe).

„Aus Angst vor den Anti-AKW-Hardlinern der Grünen stellt er seine Ideologie über alle Fakten und Warnungen der Fachleute seines Ministeriums

.“ Der CSU-Politiker forderte vom Bundeskanzler ein „echtes Machtwort“. Scholz müsse personelle Konsequenzen ziehen.

CDU-Generalsekretär Mario Czaja kritisierte „die Öko-Lobby“ im Wirtschaftsministerium.

Diese gefährde die Zukunft des Landes und „das aus rein ideologischen Gründen“.

Er hinterfragt zudem, ob der Bundeskanzler im Hinblick auf sein Machtwort zur Abschaltung der Kernkraftwerke im April 2023 von den grünen Ministern richtig informiert worden war.

Scholz hatte zuvor von seiner Richtlinienkompetenz als Kanzler Gebrauch gemacht und ein Machtwort im wochenlangen Streit zwischen FDP und Grünen in der Atomfrage gesprochen.

Alle drei noch am Netz befindlichen deutschen Atomkraftwerke sollen demnach bis Mitte April 2023 laufen.

Union und FDP setzen sich hingegen dafür ein, die verbliebenen Kernkraftwerke in Deutschland über den kommenden April hinaus in Betrieb zu halten. (dl)

(Mit Material von Nachrichtenagenturen)

Quelle: Epoch Times, 01.11.2022 Aktualisiert: 01. 11.2022

 

Anm. zur nachfolgenden Notiz: 

Beim Lesen dieser schwindelerregenden Summe, die 2021 für Klimaprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern (allein) von Deutschland aus Haushaltsmitteln

(besser gesagt, und der Wahrheit entsprechend unser aller Steuermittel)

zur Verfügung gestellt wurden, kommen, sicher nicht nur mir, Zweifel an einer zweckgebundenen Verwendung dieses Geldes.

Es mangelt offensichtlich an einer ordnungsgemäßen Kontrolle der Verwendung der  ausgereichten Mittel in den Nehmerländern.

Man kann sich des Verdachts nicht erwehren, dass diese Gelder, nicht nur aus Deutschland, in die Taschen derjaenigen fließen, für die es nicht gedacht ist

Mit dieser gewaltigen (jährlichen) Summe müsste eigentlich z.B. das Trinkwasserproblem in ausgewählten Entwicklungsländern durch Brunnenbohrungen,

den Betrieb solarbetriebener Pumpen zur Wasserförderung, solarbetriebener Anlagen zur Meerwasser- Entsalzung u.ä gelöst sein. 

 

Aus der Distanz des Beobachters betrachtet, halten sich die bisher erzielten Erfolge auf diesem Gebiet in Grenzen.

 

ZAHL DES TAGES 

5,3 Milliarden Euro  

sind 2021 für Klimaprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern von Deutschland aus Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt worden.

Das sei ein Höchststand, teilte das Entwicklungsministerium mit. Die Bundesregierung hat versprochen, diese Mittel auf

mindestens 6 Milliarden Euro

jährlich bis 2025 zu erhöhen. epd

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 21.10.2022

 

Anm.:

Nach dem Lesen des o.g. Artikels kommt dem geneigten Leser

die nachfolgende Bemerkung des designierten Präsidenten der UN-Klimakonferenz COP27,

Ägyptens Außenminister Samih Schukr gelinde gesagt,  sehr anmaßend vor.

 

Präsident nennt Hilfen "winzig"   

Kairo. Der designierte Präsident der UN-Klimakonferenz COP27, Ägyptens Außenminister Samih Schukri, hat mehr finanzielle Unterstützung für ärmere Länder verlangt.

Die bisherigen Hilfen seien "winzig" und "ohne wirklichen Einfluss" im Kampf gegen die Erderwärmung.

Die reichen Länder haben zugesagt, von 2020 bis 2025 jedes Jahr 100 Milliarden US-Dollar für den Klimaschutz in ärmeren Ländern zu mobilisieren.

Bisher kamen einmalig 83 Milli­arden Dollar zusammen. dpa

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 01.11.2022

 

 

Anm.: 

Trotz gescheiterter Energiewende… Da werden sich die Urlauber aber freuen… (Vorsicht: Ironie) 

 

Start für zusätzliche (Solar-) Parks 

Dettmannsdorf.  Bis zu 5000 Hektar Äcker dürfen in Mecklenburg­Vorpommern außer der Reihe mit Solaranlagen bebaut werden, das hatte der Landtag bestimmt.

Jetzt können die ersten drei Solarparks auf zusammen 150 Hektar in Dettmannsdorf (Vorpommern- Rügen) errichtet werden, informiert das Wirtschaftsministerium.

Im ers­ten Jahr ab Inkrafttreten der Sonderregel gingen laut Wirtschaftsminister Reinhard Meyer 70 Anträge ein, die zusammen 4800 Hektar umfassen. dpa

 

Quelle: dpa, veröffentlich in Lausitzer Rundschau, 18.10.2022

 

Anm.:

Eine andere nicht weniger fragwürdige Alternative zur Stromerzeugung ...

 

Windrad in Brand 

Feuerwehreinsatz Der Schaden wird auf zwei Millionen Euro beziffert. 

Wittstock. Nach dem Brand eines Windrades in Freyenstein bei Wittstock/Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ermittelt die Polizei.

Die Ursache für das Feuer sei ein technischer Fehler, so die Polizei am Sonntag (16.10.2022). … 

…Weil ein Wartungsfehler nicht ganz ausgeschlossen werden könne, habe die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen….

Die Beamten bezifferten den Schaden durch das Feuer nahe der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern auf etwa zwei Millionen Euro….

… Der Brand war nach Polizeiangaben am Freitagnachmittag (14.10.2022) ausgebro­chen….

 

... Weil das Feuer wegen der Höhe des Windrades nicht gelöscht werden konnte, ließ die Feuerwehr es demnach kontrolliert abbrennen. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 17.10.2022 

 

Anm.: 

Ohne sich der Folgen aus dem kontrollierten Abbrennen und dem damit verbundenen Austritt starker die Umwelt gefährdender Stoffe bewusst zu sein…

 

Weitere Beispiele, die gern von der Mainstream-Presse verschwiegen werden

 

Stand: 04.01.2022 10:51 Uhr

In der Nähe von Demmin ist eine Windkraftanlage durch einen Brand zerstört worden. Die Feuerwehr sperrte das Gelände ab und ließ das Maschinenhaus ausbrennen.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Sarow-Windkraftanlage-ausgebrannt-500000-Euro-Schaden-,brand8360.html

 

Brand eines Windrades bei Neuenkirchen Am Freitagmorgen stand eine Windkraftanlage in Neuenkirchen im Kreis Steinfurt in Flammen. Am Mittwoch brach ein Anlage bei Haltern am See zusammen.01.10.2021 15:06 von Patrick Otte

https://www.wochenblatt.com/landleben/nachrichten/brand-und-einsturz-zweier-windraeder-im-muensterland-12702775.html

 

Lindewitt. In Lindewitt im Kreis Schleswig-Flensburg ist eine Windkraftanlage in Brand geraten und abgebrannt.

https://www.abendblatt.de/region/article232232521/Windkraftanlage-komplett-abgebrannt-Feuerwehr-muss-zusehen.html

 

Feuer in 125 Metern NordenglandWindkraftanlage in Brand: Die Flammen fraßen sich durch den gesamten Maschinenraum. (Quelle: Glomex)

Höhe

Windkraftanlage in Brand

03.08.2022

https://www.t-online.de/tv/nachrichten/panorama/id_92378624/windkraftanlage-in-brand.html

 

Ende Juli brannte in Brandenburg der Wald im Umfeld von Windrädern. Bei den Löscharbeiten wurden auch Bundeswehrhubschrauber eingesetzt.

Jürgen Lessat, 04.08.22

https://www.neueenergie.net/wissen/klima/auch-deutschland-ist-jetzt-ein-waldbrandland

 

Die Zahl der Beispiele lässt sich beliebig fortsetzen 

 

Über die Gefahren einer Windrad-Havarie, z.B eines Brandes  macht folgender Artikel aufmerksam:

 

Klimakiller außer Kontrolle 

Erneuerbare In Windkraftanlagen wird das Schwefelhexafluorid (SF6)

als gängiges Isoliergas eingesetzt. Doch das ist umstritten. 

Potsdam. Die Windkraftunternehmen von Brandenburg werden bei ihrer Nutzung des klimaschädlichen Gases Schwefelhexafluorid (SF6) nicht unabhängig. kontrolliert.

Dies gab die Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Frank Bommert und Saskia Ludwig (CDU) bekannt. Nicht zu erklären, findet Bommert.

"Es gibt für alles im Bauwesen so viele Auflagen, aber diese Unternehmen werden überhaupt nicht be­obachtet." Der Einsatz des Gases in Windkraftanlagen ist heftig umstritten.

Es wird als Isoliermittel in den Schaltanlagen von Windrädern, eingesetzt, wo es Lichtbögen und Brände verhindert.

Durch seine herausragende Isolierfähigkeit könnten die Schaltanlagen außerdem sehr kompakt gebaut werden,

erklärt Felix Rehwald, Leiter der Unternehmenskommunikation des Windradherstellers Enercon. 

Abbau nach 3000 Jahren

Allerdings gilt SF6 als gefährlichstes aller Treibhausgase.

Im Vergleich zu CO2 sei die Treibhauswirkung um den Faktor 23.000 größer und erst nach 3000 Jahren könne SF6 in der Atmo­sphäre abgebaut werden,

gibt CDU-Politiker Bommert in der Anfrage zu Bedenken. Dies bestätigt auch Frank Grüneisen, Pressesprecher des Bundesverbands Windenergie.

Das Gas werde jedoch nicht nur in Windkraftanlagen als Isoliermittel eingesetzt, sondern branchenübergreifend in nahezu allen Schaltanlagen.

Bei ordnungsgemäßer Wartung sei das Risiko einer Leckage mit we­niger als 0,1 Prozent im Jahr zudem sehr gering, das Einsparpo­tenzial von CO2 enorm.

Grüneisen sieht in der Herangehenswei­se von Bommert und Ludwig eine Argumentationsweise, wie sie die AfD in Schleswig-Holstein angewendet hatte.

um dort den Ausbau erneuerbarer Energien aufzuhalten.

Auf diese Anschuldigung reagierte Bommert mit einem Lachen.

 

Anm.:  

Die Einwürfe kommen nicht nur von der AfD, sondern von Chemikern.

Über diese merkwürdige Argumentation des Bundesverbands Windenergiekann man auch nur lachen.

 

Keineswegs möchte er den Ausbau erneuerbarer Energien aufhalten.

Doch als er über die Medien auf den Einsatz des Gases SF6 in Windrädern aufmerk­sam wurde, stellte sich ihm sofort die Frage, wer eigentlich ein Auge auf die Windkraftunternehmen habe.

"Ich komme selber aus der Baubranche, ich muss ständig Nachweise erbringen, dass ich alle Sicherheitsvorkehrungen einhalte."

So sollten auch die Wind­kraftunternehmen auf ihre Ar­beitssicherheit geprüft werden, so wie auch der TÜV Fahrzeuge überprüft, findet Bommert.

Mit der Antwort der Landesregierung, die Unternehmen würden die Wartung und Sicherheitsvorkehrungen in Eigenregie durchführen, ist Bommert nicht zufrieden.

Die Pressesprecher von Enercon und des Bundesverbandes Windenergie erklärten auf die Frage nach Kontrollinstanzen, die Wartung würde die Wahrscheinlichkeit von Leckagen stark senken. 

Rehwald zufolge ist das Unternehmen Enercon auf der Suche nach umweltfreundlicheren Alternativen zu SF6.

Dabei sei es allerdings auf die Kapazitäten der Schaltanlagenhersteller angewiesen, die sowohl bauliche als auch wirtschaftliche Anforderungen erfüllen müssen.

Der Einsatz von SF6 könnte jedoch ohnehin bald erboten werden.

Aktuell zirkuliere auf EU-Ebene ein Gesetzes­ntwurf, welcher die Genehmigung von Windkrafträdern, für de SF6 genutzt wird, stark einschränken soll,

wie die Landesregierung in ihrer Antwort an die CDU-Abgeordneten schreibt. „Wann das kommt, ist auch wieder unklar", so Bommert. Ksy

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 17.10.2022

 

Anm.:

Da sind sie wieder die Mahner, Hysteriker und dergleichen  …stellen fest,

ohne eine mögliche Alternative zu nennen .

Klima  Mehr Holz wird verheizt: Das schadet Gesundheit und Umwelt

Gemütlich, günstig, nachhaltig? So ein prasselndes Feuer birgt auch Gefahren.

Foto:idealresponse.co.uk

Durch den enormen Anstieg der Gaspreise setzen viele Menschen auf das Heizen mit Holz, um Geld zu sparen. Experten warnen vor schädlichen Folgen.

… Für das Heizen mit Holz gibt es gute Gründe. Es gilt als gemütlich, günstiger als Gas und nachhaltig

…Holz wird in Deutschland als klimafreundlicher Brennstoff und erneuerbare Energie behandelt.

Die Begründung: Das Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrennen von Holz in die Atmosphäre gelangt,

wird bei einer nachhaltigen Waldwirtschaft durch nachwachsende Bäume wieder gebunden….

…Mehr als eine Million Haushalte in Deutschland nutzen Scheitholz, Holzpellets oder Holzhackschnitzel

als primäre Energiequelle zum Heizen des kompletten Wohnraums,

wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) angibt.

Zusätzlich gebe es über elf Millionen sogenannte Einzelraumfeuerstätten, wie etwa Kaminöfen (Stand: März 2022)…

…Das klingt erstmal gut, quasi nach einer Win-Win-Win-Situation für Mensch, Industrie und Natur. Das sehen jedoch viele Experten anders. …

…Bei der Holzverbrennung würden viel mehr Schadstoffe freigesetzt als bei der Verbrennung von Öl oder Gas,

darunter Kohlenmonoxid, Stickoxide, Methan und Ruß….

…Deutschlandweit wird nach Angaben des Umweltbundesamts (UBA) fast die Hälfte des aktuell genutzten Holzes zur Energieerzeugung verwendet. Das Heizen mit Gas hingegen verliert nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine an Bedeutung.

Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Zahl der genehmigten Wohngebäude,

die vorrangig Gas als Energiequelle nutzen, im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 mehr als halbiert….

Holz immer noch günstiger als Öl oder Gas

…Auch die Preise für Brennholz und Holzpellets für Öfen und Heizungen steigen stark: Sie lagen im August (2022) um knapp 86 Prozent über denen des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Verbraucherpreise insgesamt kletterten im selben Zeitraum um 7,9 Prozent.

Gründe für die stark überdurchschnittliche Preissteigerung seien neben der gestiegenen Nachfrage auch die höheren Beschaffungs- und Transportkosten in der Holzindustrie…

…Dem Pelletinstitut zufolge kostete eine Kilowattstunde, die durch die Verbrennung von Holzpellets erzeugt wird,

im Zeitraum Januar bis August durchschnittlich rund 8,8 Cent - die mit Erdgas rund 14,11 Cent….

…Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz teilt mit, die Emission von Luftschadstoffen bei der Holzfeuerung sei ein Problem.

Daher seien die Regeln zur Luftreinhaltung beim Einbau und Betrieb von Holzheizungen dieses Jahr (2022) noch einmal verschärft worden…

… Es wird speziell vor den Gesundheitsgefahren durch Feinstaub bei der Holzverbrennung gewarnt…

…Es sind etwa Fälle von Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes auf Feinstaub zurückzuführen….

In Deutschland wurden in den Jahren 2010 bis 2018 durchschnittlich jährlich etwa 17.500 Todesfälle durch Feinstaub verursacht….

Nur unter bestimmen Umständen klimaneutral

…Das Verfeuern von Bäumen sei nur unter bestimmen Umständen klimaneutral. Zum einen, wenn beim Entnehmen keine Treibhausgase aus dem Waldboden strömten.

Ungefähr die Hälfte des Kohlenstoffs in Waldökosystemen befindet sich in den Böden…Austrocknung und Erwärmung begünstigten den ungewollten Abbau des Kohlenstoffs,

der dann als CO2 freigesetzt werde. Zweitens gelte die behauptete Klimaneutralität allenfalls über längere Zeiträume und unter der Bedingung, dass geerntete Bäume wirklich nachwüchsen….

…Selbst dann würden neu gepflanzte Bäume erst mit zeitlicher Verzögerung zur Kohlenstoffsenke.

Die entstandene «Kohlenstoffschuld» wieder auszugleichen dauere mindestens Jahrzehnte. …

…Mitte September (2022) stimmte das Europaparlament dafür, die Menge an Holz, die für die Energieerzeugung genutzt werden darf,

künftig zu verringern und finanzielle Fördermittel vom Staat einzuschränken.

Als erneuerbare Energie soll Holzverbrennung aber weiterhin gelten. Mia Bucher

Quelle: zitiert aus Neue Westfälische, 26.09.2022

 Ausführlich unter:

 https://www.nw.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/23367863_Mehr-Holz-wird-verheizt-Das-schadet-Gesundheit-und-Umwelt.html

 

 

Studie: Bäume pflanzen für das Klima bringt wenig

Bäume binden CO2 - Aufforstung ist also gut fürs Klima?

So einfach ist es nicht, wie eine neue Studie nun belegt. In einigen Gebieten könnte es demnach sogar kontraproduktiv sein, viele Bäume zu pflanzen.

Bäume pflanzen, um das Klima zu retten - das erscheint vielen als sinnvolle Maßnahme.

Von Privatpersonen über Unternehmen bis hin zur UN gibt es Initiativen, die mit Hilfe von Pflanzaktionen CO2 aus der Atmosphäre holen wollen. Doch eine am Donnerstag (22.09.2022) im Fachjournal "Science" erschienene Studie israelischer Forscher stellt die Projekte in Frage.

Aufforstung in einigen Gebieten sogar kontraproduktiv?

…Bäume speicherten zwar Kohlenstoff und wirkten so der Erwärmung der Atmosphäre entgegen,

fasst das in Köln ansässige Science Media Center Germany die Ergebnisse vorab zusammen.

Allerdings könnten neu entstandene Wälder auch einen wärmenden Effekt haben,

a die dunkle Oberfläche der Bäume weniger Sonnenstrahlung reflektiere als der hellere Boden.

n einigen Trockengebieten - etwa in Kasachstan, China oder der Mongolei -

könnte Aufforstung insgesamt sogar kontraproduktiv für den Klimaschutz sein….

…Trockengebiete wie Savannen, Grasland und Wüsten bedecken rund 40 Prozent der Landfläche der Erde.

 

Der Studie zufolge wäre auf sechs Prozent - auf 448 Millionen Hektar - eine Aufforstung möglich…

…Solche Wälder könnten 32 Gigatonnen Kohlenstoff speichern…  

…Die verringerte Reflexion von Sonnenstrahlung würde jedoch über zwei Drittel des kühlenden Effekts ausgleichen….

Smart Forestation: Bäume da pflanzen, wo es sinnvoll ist 

…Die Forschenden weisen darauf hin, dass die meisten Analysen zur Aufforstung den Effekt der geringeren Reflexion der Sonnenstrahlung nicht berücksichtigen.

Die Autoren werben für eine "smart forestation"-Strategie: Aufforstung sollte nur in Gebieten geschehen, in denen sie insgesamt zum Klimaschutz beiträgt. Damit könnten zwischen 0,7 und 2,9 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen bis 2100 kompensiert werden….ein ziemlich geringer Effekt….

Deutsche Forscher stimmen Ergebnissen zu

…Deutliche Zustimmung kommt von deutschsprachigen Wissenschaftlern: "Die Studie produziert ganz klar ein neues und belastbareres Ergebnis, das alten Studien widerspricht

.Es müsse somit oberstes Ziel bleiben, die Treibhausgas-Emissionen so schnell wie möglich zu senken….

Biologin: Wiederaufforstung kann örtlich positive Effekte haben

…Die Biologin Nadine Rühr vom Campus Alpin in Garmisch-Partenkirchen sieht in der Studie den sicheren Hinweis,

 "dass die großflächige Pflanzung von Wäldern in trockenen Gebieten den menschengemachten Klimawandel nicht aufhalten kann". …

…Dennoch stehe außer Frage, dass sorgfältig geplante Wiederaufforstungen örtlich sehr positive Effekte haben könnten.

Sie könnten zum Beispiel Bodendegradation verhindern oder Abkühlung bringen….

…Ein wichtiger Punkt ist aus ihrer Sicht die Frage, wie erfolgreich solche Aufforstungsprojekte langfristig sein können…

Lang anhaltende Dürren und extreme Hitzewellen könnten die Baumsterblichkeit erhöhen, zu großflächigen Waldbränden führen und somit das Klimaschutzpotenzial der Aufforstungen in Frage stellen. ..

 Quelle: zitiert aus BR24  RedaktionBR24 Redaktion

Mit Material von KANN

Ausführlich unter:

https://www.br.de/nachrichten/wissen/studie-baeume-pflanzen-fuer-das-klima-bringt-wenig,TIAS4P8

 

Anm.:

Da sind sie wieder die Mahner, Hysteriker und dergleichen  …stellen fest,

ohne eine mögliche Alternative zu nennen .

Eigentlich ist es den Betroffenen reichlich egal, was die Mahner sagen: Sie wollen einfach eine warme Wohnung haben

 

Klima  Mehr Holz wird verheizt: Das schadet Gesundheit und Umwelt

 

Gemütlich, günstig, nachhaltig? So ein prasselndes Feuer birgt auch Gefahren.

Foto:idealresponse.co.uk

Durch den enormen Anstieg der Gaspreise setzen viele Menschen auf das Heizen mit Holz, um Geld zu sparen.

Experten warnen vor schädlichen Folgen.

… Für das Heizen mit Holz gibt es gute Gründe. Es gilt als gemütlich, günstiger als Gas und nachhaltig

…Holz wird in Deutschland als klimafreundlicher Brennstoff und erneuerbare Energie behandelt.

Die Begründung: Das Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrennen von Holz in die Atmosphäre gelangt,

wird bei einer nachhaltigen Waldwirtschaft durch nachwachsende Bäume wieder gebunden….

…Mehr als eine Million Haushalte in Deutschland nutzen Scheitholz, Holzpellets

oder Holzhackschnitzel als primäre Energiequelle zum Heizen des kompletten Wohnraums,  

wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) angibt.

Zusätzlich gebe es über elf Millionen sogenannte Einzelraumfeuerstätten, wie etwa Kaminöfen (Stand: März 2022)…

…Das klingt erstmal gut, quasi nach einer Win-Win-Win-Situation für Mensch, Industrie und Natur.

Das sehen jedoch viele Experten anders. ……Bei der Holzverbrennung würden viel mehr Schadstoffe freigesetzt als bei der Verbrennung von Öl oder Gas,

darunter Kohlenmonoxid, Stickoxide, Methan und Ruß….

…Deutschlandweit wird nach Angaben des Umweltbundesamts (UBA) fast die Hälfte des aktuell genutzten Holzes zur Energieerzeugung verwendet.

Das Heizen mit Gas hingegen verliert nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine an Bedeutung. Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Zahl der genehmigten Wohngebäude,

 die vorrangig Gas als Energiequelle nutzen, im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 mehr als halbiert….

Holz immer noch günstiger als Öl oder Gas

…Auch die Preise für Brennholz und Holzpellets für Öfen und Heizungen steigen stark: Sie lagen im August (2022) um knapp 86 Prozent über denen des Vorjahresmonats,

wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Verbraucherpreise insgesamt kletterten im selben Zeitraum um 7,9 Prozent. Gründe für die stark überdurchschnittliche Preissteigerung seien

neben der gestiegenen Nachfrage auch die höheren Beschaffungs- und Transportkosten in der Holzindustrie…

…Dem Pelletinstitut zufolge kostete eine Kilowattstunde, die durch die Verbrennung von Holzpellets erzeugt wird,

im Zeitraum Januar bis August (2022) durchschnittlich rund 8,8 Cent - die mit Erdgas rund 14,11 Cent….

…Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz teilt mit, die Emission von Luftschadstoffen bei der Holzfeuerung sei ein Problem.

Daher seien die Regeln zur Luftreinhaltung beim Einbau und Betrieb von Holzheizungen dieses Jahr (2022) noch einmal verschärft worden…

… Es wird speziell vor den Gesundheitsgefahren durch Feinstaub bei der Holzverbrennung gewarnt…

…Es sind etwa Fälle von Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes auf Feinstaub zurückzuführen….

...In Deutschland wurden in den Jahren 2010 bis 2018 durchschnittlich jährlich etwa 17.500 Todesfälle durch Feinstaub verursacht….

Nur unter bestimmen Umständen klimaneutral

…Das Verfeuern von Bäumen sei nur unter bestimmen Umständen klimaneutral. Zum einen, wenn beim Entnehmen keine Treibhausgase aus dem Waldboden strömten.

Ungefähr die Hälfte des Kohlenstoffs in Waldökosystemen befindet sich in den Böden…Austrocknung und Erwärmung begünstigten den ungewollten Abbau des Kohlenstoffs,

der dann als CO2 freigesetzt werde. Zweitens gelte die behauptete Klimaneutralität allenfalls über längere Zeiträume und unter der Bedingung, dass geerntete Bäume wirklich nachwüchsen….

…Selbst dann würden neu gepflanzte Bäume erst mit zeitlicher Verzögerung zur Kohlenstoffsenke. Die entstandene «Kohlenstoffschuld» wieder auszugleichen dauere mindestens Jahrzehnte. …

…Mitte September (2022) stimmte das Europaparlament dafür, die Menge an Holz, die für die Energieerzeugung genutzt werden darf,

künftig zu verringern und finanzielle Fördermittel vom Staat einzuschränken.

Als erneuerbare Energie soll Holzverbrennung aber weiterhin gelten. Mia Bucher

Quelle: zitiert aus Neue Westfälische, 26.09.2022

 

Ausführlich unter:  

https://www.nw.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/23367863_Mehr-Holz-wird-verheizt-Das-schadet-Gesundheit-und-Umwelt.html

 

Kohleausstieg: Netzbetreiber skeptisch 

Berlin. Der Netzbetreiber 50 Hertz hat sich skeptisch zu ei­nem vorzeitigen Kohleausstieg geäußert.

,,2030 war schon vor dem Ukrainekrieg sehr ambitioniert", sagte Geschäftsführer Stefan Kapferer dieser Zeitung.

Nun werde es mit jedem Monat schwieriger. Hintergrund ist der schleppende Ausbau von Gas­kraftwerken.

"Das wäre aber dringend nötig, sonst wird es mit dem Kohleausstieg 2030 schwierig."

Nach Ansicht von Kapferer könnte es diesen Winter engwerden bei der Stromversorgung.

Aus diesem Grund glaube er nicht, dass bei der Atomkraft bereits das letzte Wort gesprochen ist. igs

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 24.09.2022 

 

Bessere Regeln für Investitionen 

Berlin. Der Chef der Finanzaufsicht Bafin, Mark Branson, sieht Nachbesserungsbedarf bei den europäischen Regeln für klimafreundliche Investitionen:

"Wenn sich Verbraucherinnen, Verbraucher und Unternehmen bewusst für oder gegen eine nachhaltige Investition entscheiden sollen, müssen die Karten auf den Tisch."

Für Kritik von Umweltschützern sorgt, dass es von Januar (2023) an

auch als klimafreundlich gilt, Geld in in bestimmte Gas- und Atomkraft­werke zu stecken. dpa 

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 14.09.2022

 

Anm.:  

Wegen oder trotz Klimawandel, und den damit verbundenen „Hitzewellen“?

 

Weinlese auf dem Wachtelberg 

…Auf dem Werderaner Wachtelberg hat an den Rebstöcken vom Weingut Dr. Lindicke die Weinlese begonnen,

 Auf einer Fläche von 6,2 Hektar werden in einem der nördlichsten Qualitätsweinlagen Europas

unter anderem die Rebsorten Müller-Thurgau, Cabernet Blanc und Sauvignon Blanc geerntet.

 

Die Weine werden in der Kelterei des Familienbetriebs verarbeitet und abgefüllt. In diesem Jahr (2022) fällt die Ernte gut aus….

 

 

…Nach Angaben des Agrarministeriums beträgt die Rebfläche Brandenburgs etwa 30 Hektar,

 dazu kommen rund drei Hektar aus alten Pflanzrechten.

95 Prozent der Flächen konzentrieren sich in den südlichen Landesteilen und in Werder,

80 Prozent des Rebareals werden von Einzelunternehmen bewirtschaftet….

 

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 28.09.2022

 

Kirschenernte besser als 2021 – weniger Birnen




Kirschernte fällt üppig aus

Foto: JensKalaene/dpa

Deutschlands Obstbauern haben dank günstiger Witterungsbedingungen in diesem Jahr eine deutlich reichere Kirschenernte eingefahren als 2021.

48.700 Tonnen Süß- und Sauerkirschen wurden bis zum Stichtag 20. August geerntet, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte.

Das war gut ein Viertel (26,8 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor (38.400 Tonnen).

Zudem lag die Erntemenge um 6,3 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2021.

Bei Birnen wird die diesjährige Ernte ersten Schätzungen zufolge allerdings vergleichsweise gering ausfallen:

Die erwartete Menge von 35.100 Tonnen liegt um etwa 2100 Tonnen unter dem Vorjahreswert.

Auch der zehnjährige Durchschnitt von 38.600 Tonnen wird voraussichtlich um gut neun Prozent unterschritten.

Quelle: zitiert aus Thüringische Landeszeitung (Unstrut-Hainich-Kreis), 22.09. 2022

 

 

Weinernte (2022) schätzungsweise um 4,2 % höher als im Vorjahr (2021)  

Trotz (Anm.: oder wegen) Trockenheit erwarten die deutschen Winzer eine überdurchschnittliche Weinernte.

2022 werde die Menge voraussichtlich bei 8,88 Millionen Hektolitern Weinmost liegen, so das Statistische Bundesamt.  

Quelle: Statistisches Bundesamt, 16.09.2022

 

ZAHL DES TAGES 

16,5 Prozent Zuckergehalt haben Proben von Zu­ckerrüben kurz vor dem Erntestart ergeben.

Deshalb rechnet die Anklamer Zu­ckerfabrik (Mecklenburg-Vorpommern) mit einem leicht überdurchschnittlichen Zuckerertrag.

Der Rübenertrag werde voraussichtlich etwas geringer ausfallen als in den Vorjahren.

Ab Mitte September (2022) werden die Rüben zu Dicksaft, Zucker und Bioenergie verarbeitet. dpa

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 03.09.2022

 

 Anm.:  

 

Ich habe es schon immer vermutet, aber nach dem Lesen des nachfolgenden Artikels sind mir erlassene Verordnungen, Verbote,

Empfehlungen, wie ich zu leben habe, was ich zu tun uind zu lassen habe, 

 viel verständlicher geworden. 

 

Es kann eigentlich nur damit zusammenhängen.: 

 

Wie Corona das Gehirn beeinflusst 

Studie Während das Risiko für psychische Folgen nach zwei Jahren gering ist,

ist es für neurologische Probleme leicht erhöht. 

…Oxford/Berlin. Covid-19-Patienten haben noch zwei Jahre nach der Infektion ein leicht erhöhtes Risiko für manche "psychiatrischen und neurologischen" Probleme.

Das berichten britische Forscher im Fachjournal "The Lancet Psychiatry"

nach Auswertung der Krankenakten von 1,28 Millionen Covid-19-Patienten im Vergleich zu Menschen mit einer anderen Atemwegserkrankung…. 

…Allerdings deutet die Studie bei Covid-19-Patienten auf etwas höhere Risiken für Bewusstseinstrübungen (Brain Fog),

Demenz, psychotische Schübe sowie Epilepsie auch am Ende der zweijährigen Nachbeobachtungszeit hin…. dpa

 

Quelle: zitiert Lausitzer Rundschau, 19.08.2022

 

Anm.:

So sieht die Erntebilanz 2022 in Deutschland aus:

 

Licht und Schatten bei der Ernte 2022 in Deutschland

Berlin - Die Folgen der Klimakrise stellen die deutsche Landwirtschaft zunehmend vor ungeahnte Schwierigkeiten.

Das zeigt ganz aktuell der amtliche Erntebericht 2022, den der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir,

am Freitag vorgestellt hat. 

 

 

Foto:  proplanta

 

…Regional heftige Regenfälle im Jahr 2021 und in diesem Jahr große Hitze sowie extreme Trockenheit und gelegentlich plötzliche Unwetter –

all das hat die Bäuerinnen und Bauern von Region zu Region sehr unterschiedlich beschäftigt.

Hinzu kommen die zunehmende Bodentrockenheit und sinkende Grundwasserstände in vielen Regionen aufgrund

von insgesamt mangelnden Niederschlägen in den letzten Jahren….

… Lt. Bundesminister Özdemir:  Während für einige Regionen oder für bestimmte Kulturen gute Erträge gemeldet wurden,

mussten Betriebe anderswo teils herbe Einbußen in Kauf nehmen.

Der Bericht zeigt aber auch, dass sich einige Bäuerinnen und Bauern schon jetzt auf die Klimaveränderungen einstellen und zunehmend Sorten und Kulturen anbauen,

 die mit Hitze und Trockenheit besser umgehen können…

…Die Ernte fällt mit Blick in die verschiedenen Regionen und Kulturen sehr unterschiedlich aus: Bei Winterkulturen wie Weizen oder Raps,

die früh geerntet werden konnten, sieht es unerwartet gut aus.

So ernteten die Betriebe insgesamt mehr als im Vorjahr – die Pflanzen profitierten vielfach noch von den Niederschlägen im Herbst und Winter.

 Eine sehr schlechte Ernte zeichnet sich beim Körnermais ab,

der aufgrund der späten Aussaat besonders unter der starken Trockenheit leidet….

… Ähnliches gilt für die Zuckerrüben. Auch das Grünland ist vielerorts von der Dürre gezeichnet, was weniger Futter bedeutet….

 …Gute Erträge gibt es beim Obst, beispielsweise bei den Kirschen, auch die Apfelernte, die Bio-Gemüse-Ernte verspricht – wie im Vorjahr – ein gutes Ergebnis...

…Die Landwirte setzen zudem zunehmend auf Eiweißpflanzen wie Erbsen oder Soja, um mehr heimisches Futter für unsere Tiere zu haben. …

...Gut ist auch, dass schon viele Bäuerinnen und Bauern mit ihrer Anbauplanung auf das veränderte Klima reagieren….


… Auch Schäden, die durch Klimafolgen entstehen, schlagen mächtig zu Buche. Einer Studie zufolge entstanden allein 2018 und 2019

durch Hitze und Trockenheit Schäden in Höhe von mehr als 25 Milliarden Euro;

 darunter entfielen 4,4 Milliarden Euro allein auf Ertragseinbußen in der Landwirtschaft…

 
Wichtigste Zahlen, Daten, Fakten aus dem Erntebericht 2022:



Getreide:

Die Getreideernte insgesamt (ohne Körnermais) wird sich voraussichtlich auf rund 39,7 Millionen Tonnen belaufen

und fällt damit in diesem Jahr (2022) um 4,8 Prozent höher als im Vorjahr (2021) aus.

 Gegenüber dem sechsjährigen Durchschnitt ergibt sich eine Zunahme um 1,5 Prozent,

wobei das Bild regional jedoch sehr unterschiedlich ausfällt.

Die höchsten Zuwächse im mehrjährigen Vergleich weisen Schleswig-Holstein (+10,9 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (+8,6 Prozent),

Nordrhein-Westfalen (+6,5 Prozent) und Niedersachsen (+6,2 Prozent) auf.

Den mit Abstand stärksten Rückgang hat Bayern (-6,7 Prozent) zu verbuchen.

Winterweizen: Die wichtigste und zudem die ertragreichste Getreidekultur ist in Deutschland nach wie vor der Winterweizen.

Die Anbaufläche wurde gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,8 Prozent auf 2,89 Millionen Hektar erhöht.

Damit entfallen 47 Prozent der gesamten Getreidefläche auf Winterweizen.

Im Durchschnitt liegt der Hektarertrag bei 76,2 Dezitonnen. Die Erntemenge an Winterweizen erreicht damit etwas mehr als 22 Millionen Tonnen.

Im Vergleich zum Vorjahr wäre das eine Zunahme um 4,6 Prozent. Hinter dem mehrjährigen Durchschnitt bleibt das Ergebnis jedoch um 0,8 Prozent zurück.

Körnermais: Nach derzeitigem Stand, der sich auf Schätzungen aus sieben Bundesländern stützt, zeichnet sich ein durchschnittlicher Hektarertrag von rund 75 Dezitonnen ab.

Damit würde sogar der Ertrag aus dem Dürrejahr 2018 (81,4 Dezitonnen je Hektar) noch unterschritten.

Unter diesen Annahmen wäre eine Körnermaisernte von rund 3,5 Millionen Tonnen zu erwarten;

dies wären 21,5 Prozent weniger als im Vorjahr und 12,7 Prozent weniger als im sechsjährigen Durchschnitt.

Das schlechte Ergebnis beim Körnermais drückt die Gesamtbilanz der deutschen Getreideernte deutlich nach unten.

Raps: Die Winterrapsernte 2022 fällt mit voraussichtlich fast 4,3 Millionen Tonnen insbesondere

vor dem Hintergrund der diesjährigen Hitze und Trockenheit sehr erfreulich aus.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Mengenzuwachs um 22,3 Prozent.

Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021 sind es 14,8 Prozent mehr.

 

Eiweißpflanzen: Die Felderbsen sind die dominierende Körnerleguminose in Deutschland.

Die noch vorläufigen Anbauzahlen für das Jahr 2022 belaufen sich auf rund 106.600 Hektar.

Es folgen die Ackerbohnen mit rund 71.200 Hektar und die Süßlupinen mit rund 31.700 Hektar.

Insgesamt, das heißt für die Summe aller vier vorstehend aufgeführten Kulturen,

wächst die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um gut 19 Prozent auf rund 260.900 Hektar.

Mit rund 50 Prozent fällt der Flächenzuwachs für die Sojabohnen am höchsten aus.

Belastbare Schätzungen zu den aktuellen Ernteerträgen bei den Hülsenfrüchten sind derzeit noch nicht verfügbar.

Quelle; zitiert aus proplanta.de, 26.08.2022 

 

Ausführlich unter: 

https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/pflanze/licht-und-schatten-bei-der-ernte-2022-in-deutschland_article1661523052.html

 

Anm.:

Was soll eigentlich der in der Lausitzer Rundschau vom  26.08.2022 publizierte Artikel mit der Überschrift :

„Getreideernte wieder unter Durchschnitt - Bilanz:  Besonders im  Süden Brandenburgs  wird die Situation dramatisch…“

zum Ausdruck bringen?

Der Redakteur sollte sich einmal mit dem o.g. Erntebericht 2022 vertraut machen, Brandenburg ist nicht Deutschland.

 

Müssen eigenrtlich jedes Jahr Rekordernten eingefahren werden?

 

Anm.:  

Unter der Überschrift: 

Landwirte in Spree-Neiße bangen um ihre Ernte 

in ihrer Ausgabe vom 19.08.2022 schildert die Lausitzer Rundschau die schwierige Lage in der Landwirtschaft im Spree-Neiße-Kreis

aufgrund der schon lang anhaltenden Trockenheit. 

Dabei ist interessanterweise u.a. auch Folgendes zu lesen: 

 

Zitat Anfang

….Doch das Hitzewetter dieses Jahres (2022) ist von Rekordwerten noch entfernt.  

Das sagt Hobby- Meteorologe Heido Briesemann aus Forst (Spree-Neiße).

Bei der Anzahl der Hitzetage und auch bei den Niederschlagsmengen habe es schon extremere Werte gegeben….

 Zitat Ende

 

Zu dieser Aussage und der Auswertung von Beobachtungsergebnissen möge sich jeder seinen Reim drauf machen

und Aussagen in Kommentaren von "Experten" künftig bewerten.  

Siehe auch Beitrag weiter unten und unter:

.https://eike-klima-energie.eu/2022/08/15/hitzewellen-der-letzten-1500-jahre/hier

 

Es wird immer wärmer,

stellt ein Leser der LR fest:

Zum Klimawandel

 Es gibt seit Hunderten Millionen Jahren auf der Erde Warm- und Eiszeiten, auch schon als es noch gar kein Leben auf der Erde gab.  

Wie eingebildet sind denn einige zu glauben, wir Menschen hätten die Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen?

Die Erde wird sich nicht nach uns richten.

Wir leben am Ende einer Eiszeit, das heißt, es wird in den nächsten Jahrtausenden immer wärmer werden. 

Der CO2-Ausstoß soll schuld an der Erderwärmung sein. Entschuldigung, aber das ist einfach lächerlich.

Der CO2-Anteil der Luft beträgt etwa 0,04 Prozent, genau wie vor 200 Jahren.  

In den 1970er-Jahren war es die Ölkrise, dann kam die FCKW-Krise, dann das Ozonloch und jetzt die CO2-Hysterie,

und es finden sich immer einige,

vor allem junge, Menschen, die auf dieses Pferd aufspringen.  

Richtig ist, wir müssen Müll vermeiden, Ressourcen besser nutzen und mehr recyceln. Andre Bernhardt, Neutrebbin

 

Zur Erläuterung:

... Hier ist das  erworbene Wissen in den MINT-Fächern gefragt...

…Kohlenstoffdioxid (CO2), allgemeinsprachlich Kohlendioxid,

ist als Spurengas mit einem Volumenanteil von etwa 0,04 % (etwa 400 ppm) in der Erdatmosphäre enthalten.

Der Massenanteil beträgt etwa 0,06 %.[1]

Quelle: zitiert aus

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosph%C3%A4re

 

Anm. zu dem nachfolgenden Leserbrief: 

Dieser Brief gibt sicherlich die Meinung vieler Leser wider.

Leider wollen oder können Politiker (sicherlich wegen mangelnder Fach- und Sachkenntnis) auf diese Meinungen nicht eingehen.

 

Was gefährdet die Erde? 

Zu Klimaveränderungen 

Seit Milliarden von Jahren gab und gibt es auf der Erde nachweislich ständige und oft erhebliche Klimaveränderungen,

verursacht durch Sonne, Kometeneinschläge und Vulkanausbrüche.

Wenn aber Frau Nonnemacher Klimaschwankungen höher als einen drohenden Atomkrieg in Europa einstuft,

dann lässt das eine gefährliche Realitätsferne vermuten.

Eine derartige ideologische Vernebelung gefährdet die Menschheit und unsere Erde gleichermaßen. 

Ich sehe hier einen dringenden Handlungsbedarf für die Verantwortlichen.  

Nicht das regelmäßig schwankende Klima gefährdet unsere Erde,

sondern die Rüstungs- und Konfrontationspolitik, der Raubbau, die Meeresverschmutzung und die Urwaldvernichtung. Andreas Heising, Storkow

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 06. 08.2022

 

Anm.  zum nachfolgenden Artikel:  

Neben Steinobst, wie u.a. Kirschen, scheint auch die Apfelernte in Deutschland  in diesem Jahr (2022) gute Erträge zu bringen.

Ob das (vielleicht) mit dem Klimawandel zusammenhängt?

 

Siehe dazu die statistischen Angaben :

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Obst-Gemuese-Gartenbau/_inhalt.html

 

Obstbauern erwarten guten Ertrag bei Äpfeln (nicht nur in Brandenburg)

Hinweis

ZEIT ONLINE hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen.

 

Die Obstbauern in Brandenburg rechnen mit einer guten Apfelernte in diesem Jahr.

Sorge macht dem Gartenbauverband Berlin-Brandenburg Konkurrenz durch importiertes Obst.

…Im vergangenen Jahr (2021) hatte ein schlechter Ertrag …rund 18.800 Tonnen eingebracht,

in diesem Jahr (2022) erwarte er um die 25.000 Tonnen. Ernteauftakt ist im September….

….Sonnenbrand-Schäden an Äpfeln haben den Landwirten mehr Arbeit gemacht, sollten aber den Ertrag nicht spürbar schmälern….

….Äpfel sind nach Angaben des Landesamtes für Statistik die Nummer eins im Brandenburger Obstanbau:

Sie nehmen mit 818 Hektar 59 Prozent der für Baumobst genutzten Fläche ein. 2017 waren es 873 Hektar…

…Bei Äpfeln gibt es in Deutschland größere Anbaugebiete wie das Alte Land oder den Bodensee.

In Brandenburg sind laut Statistik-Amt die Hauptanbaugebiete für Äpfel in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark,

Märkisch-Oderland sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder). …

…116 Betriebe bauen Baumobst in Brandenburg an, also auch Kirschen, Pflaumen und Birnen.

In diesem Jahr erfolgte die Produktion von Baumobst auf insgesamt 1380 Hektar.

Im Vergleich zur letzten Erhebung aus dem Jahr 2017 verringerte sich die Anbaufläche um 165 Hektar (minus 11 Prozent)….

Quelle: zitiert dpa Berlin/Brandenburg, 03.08.2022

 

Ausführlich unter:

https://www.zeit.de/news/2022-08/03/obstbauern-erwarten-guten-ertrag-bei-aepfeln

 

Anm.:

Die beiden nachfolgenden Artikel sind im Zusammenhang zu lesen, damit man sich ein objektives Bild zu der "schlimmsten Dürre seit 500 Jahren" machen kann

 

EU-Beobachtungsstelle besorgt Europa erlebt schlimmste Dürre seit 500 Jahren

  

Sonnenverbranntes Sonnenblumenfeld in Ungarn: 47 Prozent der Fläche Europas leidet unter extremer Trockenheit.

Foto: picture alliance/dpa/AP

Die EU-Kommission ist alarmiert: Fast die Hälfte Europas ist von Dürre bedroht.

Gebiete, die schon im Frühjahr über Trockenheit klagten, erleiden im August weitere Klimahärten.

Eine Verbesserung im Herbst ist wohl nicht in Sicht, heißt es in einem Bericht aus Brüssel.

Die aktuelle Dürre in Europa ist nach Einschätzung von EU-Experten vermutlich die schlimmste seit einem halben Jahrtausend.

"Die Dürre scheint die schlimmste seit mindestens 500 Jahren zu sein", sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel.

Dies sei eine erste Einschätzung der Europäischen Dürrebeobachtungsstelle, die noch durch die endgültigen Daten am Ende der Saison bestätigt werden müsse. 

…In einem am Montag (22.08.2022) veröffentlichten Bericht befanden die Forscher, dass fast die Hälfte Europas von Dürre bedroht sei.

 

 Mit Stand 10. August werde für 47 Prozent des europäischen Gebiets vor Dürre gewarnt. Darüber hinaus sei der Zustand bereits auf 17 Prozent der Fläche alarmierend.

Die Dürre habe stark negative Auswirkungen auf die Ernte von Sommerkulturen, am stärksten betroffen seien Mais, Sojabohnen und Sonnenblumen.

Die Europäische Dürrebeobachtungsstelle (European Drought Observatory - EDO) ist eine Institution der Europäischen Kommission….

…Weiter hieß es in dem Bericht, die schwere Dürre, von der viele Regionen Europas seit Anfang des Jahres betroffen seien,

habe sich seit Anfang August weiter ausgedehnt und verschlimmert.

Sie hänge mit einem anhaltenden Niederschlagsmangel in Verbindung mit einer Reihe von Hitzewellen seit Mai zusammen.

Das habe auch Auswirkungen auf den Abfluss von Flüssen.

Das geringere gespeicherte Wasservolumen habe auch starke Beeinträchtigungen für den Energiesektor zur Folge,

sowohl für die Wasserkrafterzeugung als auch für die Kühlsysteme von Kraftwerken….dpa

(Dieser Artikel wurde am Dienstag, 23. August 2022 erstmals veröffentlicht,

am 26.08.2022 aktualisiert)

Quelle: zitiert aus ntv.de, mau/dpa

Ausführlich unter:

https://www.n-tv.de/wissen/Schlimmste-Duerre-in-Europa-seit-500-Jahren-EU-Experten-besorgt-article23542644.html

 

Schlechte Nachricht für Klima-Hysteriker:

Hitzewellen gibt es seit vielen Jahrhunderten!

19. August 2022

Europa im Jahr 1540: Elf Monate lang fällt kaum Regen. Es herrschen Temperaturen,

welche die dem apokalyptischen Aberglauben verfallenen Menschen des Mittelalters schon als die sprichwörtliche „Hölle auf Erden“ empfinden.

Aber es war weiß Gott nicht das einzige Extremjahr: Hitzewellen und ausgetrocknete Flüsse  gab es im Laufe der Jahrhunderte immer wieder. 

Nichts hatte die Katastrophe angedeutet. Das Klima hatte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholt, milde und regenreiche Jahrzehnte ließen in Europa meist üppige Ernten gedeihen,

die Bevölkerung mehrte sich rapide. Medizin, Kunst und Wissenschaft erblühten,

die Renaissance hielt endlich auch nördlich der Alpen Einzug.

Das Jahr 1539 verabschiedete sich mit stürmischem, mildem Westwind. Es regnete viel im Dezember,

die Leute flüchteten in ihre Häuser.

Sie ahnten nicht, wie kostbar der Niederschlag in Kürze werden sollte.

Im Januar 1540 begann dann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa bis dato nicht erlebt hatte.

Elf Monate fiel kaum Niederschlag.

Forscher sprechen von einer „Megadürre“.

Das Jahr 1540 brach alle Rekorde: Entgegen bisheriger Einschätzung von Klimaforschern

 

ist auch nicht der „Glutsommer“ 2003 der bislang heißeste seiner Art – 1540 hat ihn bei Weitem übertroffen!

 Das belegen Daten aus mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa – etwa Aufzeichnungen von Landwirten, Kirchen oder Schleusenwärtern,

wie vor einigen Jahren selbst die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz „vergrünten“ Mainstream-Medien einräumen mussten.

Aber auch in anderen Jahrhunderten, also wissenschaftlich gesehen noch mitten in der Eiszeit, gab es immer wieder Extrem-Sommer.

Beispiele: 

► So mancher stöhnte in den Sommermonaten des Jahres 1884: „Das ist das heißeste Wetter, das die Welt je erlebt hat.“ 

► 627 war die Hitze in Frankreich und Deutschland so groß, dass Wasser knapp wurde, viele Menschen verdursteten.

► 879 musste die Arbeit auf dem Feld aufgegeben werden. Landarbeiter brachen innerhalb weniger Minuten zusammen.

► 993 waren die Sonnenstrahlen so heftig, dass die Vegetation wie unter Feuereinwirkung verbrannte. 

► Am Ende des ersten Jahrtausends trockneten die Flüsse unter der langanhaltenden Hitze aus, Fischkadaver wurden zu Haufen aufgetürmt

und verfaulten in wenigen Stunden. Menschen und Tiere,

die sich im Sommer 1022 in die Sonne wagten, fielen sterbend um.

► Im Jahr 1132 trockneten nicht nur die Flüsse aus, sondern auch der Boden bekam Risse und wurde steinhart.

Vom Rhein im Elsass blieb nur noch ein Rinnsal übrigen. 

Ähnliches wiederholte sich In den Jahren 1303 und 1304, als Rhein, Loire und Seine austrockneten.

Noch mehr „Katastrophensommer“ sind unter

https://eike-klima-energie.eu/2022/08/15/hitzewellen-der-letzten-1500-jahre/hier

dokumentiert.

Quelle: EIKE-KLIMA-ENERGIE, 15.08.2022 

Anm. zu den beiden folgenden Artikeln:

Nicht nur die Trockenheit und damit den „Klimawandel“ als Ursache  benennen…

Keine Frage: Waldbrände sind gefährlich und schädlich für die Menschen und die Umwelt -

aber man sollte nicht voreilig sofort im „Kadavergehorsam“ die alleinige Ursache im Klimawandel suchen.

 

Waldbrand an Grenze zu Brandenburg – Brandstiftung vermutet  

 

 Ein Polizeiauto sperrt die Straße in einem Waldbrandgebiet in der Gohrischheide ab –

 im Hintergrund steigt Rauch meterweit in den Himmel  Foto: Robert Michael/dpa

Der tagelange Großbrand in der Gohrischheide (Landkreis Meißen) an der Grenze zu Brandenburg soll gelegt worden sein.

In dem Gebiet wurden Spuren von Brandbeschleunigern gefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Dresden am Freitag mitteilten.

Es werde wegen des Verdachts der Brandstiftung gegen bisher unbekannte Täter ermittelt.

…Ihnen wird vorgeworfen, am Nachmittag des 23. Juni (2022) …„ an mindestens vier Stellen

im Landschaftsschutzgebiet Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain bei Gröditz

Heide- und Forstflächen in Brand gesetzt zu haben…

... sowie noch während der Löscharbeiten zwei weitere Stellen am Abend und in der Nacht des 25. Juni (2022)….

…Nach ersten Schätzungen entstand den Angaben zufolge ein Schaden von insgesamt 13,5 Millionen Euro….

….Wegen der extremen Trockenheit und des dichten Bewuchses

(eines der zweifelhaften Ergebnisse des „grünen“ Waldumbaus)  habe sich das Feuer schnell auf einer Fläche von mindestens 900 Hektar in Sachsen und Brandenburg ausgebreitet.

Das Großfeuer war erst am vergangenen Montag (27.06.2022) unter Kontrolle…. B.Z./dpa

Quelle: zitiert aus B.Z. Berlin online, 01.07.2022

Ausführlich unter:

https://www.bz-berlin.de/brandenburg/waldbrand-grenze-zu-brandenburg-brandstiftung-vermutet

 

Bauern erwarten wegen Trockenheit geringere Ernteerträge

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, steht neben einem Mähdrescher. Foto: Patrick Pleul, dpa

Zu wenig Niederschlag in vielen Regionen und die geopolitische Lage machen den Bauern Sorgen.

Sie gehen von einer geringeren Ernte aus. Der Bauernpräsident hat eine Forderung an den Wirtschaftsminister.

Wegen der anhaltenden Trockenheit in vielen Regionen Deutschlands steht den Bauern

eine unterdurchschnittliche Ernte bevor -

mit regionalen Unterschieden.

"In Summe ist es in vielen Teilen Deutschlands zu trocken.

Das heißt letztendlich auch, dass wir im zweiten Jahr in Folge eine kleinere Ernte einfahren werden",

sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, am Freitag (24.06.2022)

zum Erntestart im brandenburgischen Dahme/Mark.  

…Sorgen macht den Bauern auch die Energiekrise wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.

Entscheidend für die zuverlässige Versorgung mit Lebensmitteln ist aus Sicht des DBV-Präsidenten die Verfügbarkeit von Gas….

…. Gerade die Landwirtschaft sei auf Gas als Hauptenergieträger angewiesen. für die Herstellung von Stickstoffdünger…

.... Sollte dieser fehlen, würden die Ernteerträge deutlich einbrechen… Erträge könnten auf bis zu 40 Prozent zurückgehen…

. Der DBV-Präsident forderte für den gesamten Lebensmittelbereich eine Priorisierung beim Gas….

…Der Deutsche Bauernverband erwartet eine Getreideernte von rund 41,2 Millionen Tonnen.

Damit liegen die Prognosen mit 3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Da waren es 42,3 Millionen Tonnen. …

….Die Ernteerträge der Jahre 2015 bis 2020 lagen mit durchschnittlich 44,2 Millionen Tonnen noch höher...

…In weiten Teilen des Landes fiel demnach weniger Regen als üblich, die Wasservorräte im Boden sind nach wie vor viel zu gering. …

…Einige Betriebe rechneten entgegen dem Trend auch mit einer guten Ernte, sagte Rukwied.

Für die Herbstkulturen sei der weitere Witterungsverlauf in den kommenden Monaten entscheidend….

Quelle: zitiert aus augsburger allemeine-online, 24.06.2022

Ausführlich unter:

https://www.augsburger-allgemeine.de/berlin-brandenburg/landwirtschaft-viel-zu-trocken-bauern-erwarten-geringere-ernteertraege-id63081711.html

   

 Zeichen stehen auf Klimawandel 

Vier wichtige Indikatoren für den Klimawandel haben nach dem neuen Klimazustandsbericht der Weltwetterorganisation (WMO) Rekordwerte erreicht.  

 

Grönländischer Eisschild schmilzt derzeit massiv

Auf Rekordhöhe (???): Das Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt an. 

 

Das unterstreiche die verheerenden Folgen der menschlichen Aktivitäten

für die Ökosysteme, betont die WMO.  

  

Anm.:

Es sollten bei diesen Feststellungen auch einmal „Ross„ und „Reiter“ benannt werden: 

 

In welcher Höhe werden eigentlich CO2-Emissionen zusätzlich u.a. durch den barbarischen Aggressions-Krieg Putins gegen die Ukraine frei gesetzt?

 

 

…Rekorde gab es beim Anstieg des Meeresspiegels, dem Wärmeinhalt der Ozeane, der Versauerung der Meere

und der Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, vor allem von CO2…. 

…Die WMO bestätigte ihre vorläufige Berechnung,

wonach die globale Durchschnittstemperatur 2021 etwa 1,1 Grad über dem vorindustriellen Niveau lag

und die vergangenen sieben Jahre die wärmsten waren seit Messbeginn….

….Gleichwohl, so die WMO, sei es wich­tig, die Menge freigesetzter Treibhausgase jetzt zu reduzieren,

um die Erwärmung dauerhaft unter 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu halten…. 

…Die Treibhausgase in der Atmosphäre erreichten

2020 den Rekordwert von 413,2 ppm (Teilchen pro Million Teilchen)….  

 

!!! (oder anders ausgedrückt: 0,04132 Prozent) !!!  

 

…Die Durchschnittszahl für 2021 liegt noch nicht vor….  

…Aber die Messstation Mona Loa auf Hawaii meldete :

416,45 ppm im April 2020,

419,05 ppm im April 2021 und

420,23 ppm im April 2022….

 

Anm.:  

Wie hoch war eigentlich der ppm-Wert im vorindustriellen Zeitalter? 

 

Zur Versauerung der Meere: Die Ozeane nehmen etwa 23 Prozent der menschengemachten Treibhausgase auf. ..

…Der Weltklimarat OPCC) berichtete vor Kurzem, dass der pH-Wert an der Oberfläche der offenen Ozeane mit großer Wahrscheinlichkeit (???) jetzt so niedrig ist

wie seit mindestens 26 000 Jahren nicht mehr….

Zum Wärmeinhalt der Ozeane: Ein annähernd global flächendeckendes System mit schwimmenden Messgeräten gibt es erst seit 2006....

 

Anm.: 

Da ist es schon sehr gewagt, Prognosen und absolute Aussagen zu treffen.  

 

…Alle Forscher, die sich damit beschäftigen, sind sich aber einig, dass der Wärmeinhalt bis in 2000 Meter Tiefe seit Jahrzehnten steigt, besonders deutlich seit 2016….

…Zum Anstieg des Meeresspiegels: Dazu tragen die thermale Expansion des Meerwassers

durch die Erwärmung und die Zunahme des Wasservolumens durch das Abschmelzen von Eis auf dem Land bei…. 

…Der Anstieg lag laut WMO  zwischen 1993 und 2002 bei etwa 2,1 Millimetern pro Jahr,

zwischen 2013 und 2021 bei ……4,5 Millimetern pro Jahr….dpa 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 11.06.2022

 

Anm.:  Bitte um Entschuldigung zum nachfolgenden Leserbrief

In dieser schnelllebigen Zeit und den sich überstürzenden Erereignissen überholt sich der Inhalt vieler Artikel, /o:p>

wie z.B. … nachfolgend etwas zur Richtigstellung der Energiewende -Berichterstattung

 

Deutschland geht Sonderweg (Bemerkung: zu seiner schnelleren Deindustialisierung) 

Zum Kohleausstieg 

In der Energiewende-Berichterstattung entsteht wiederholt der Eindruck,

die G-7-Länder würden abgestimmt und ähnlich handeln. Das ist nicht korrekt.  

Zur vollständigen Information der Leser gehört,

dass mit Ausnahme Italiens alle anderen Länder an der Nutzung der Kernkraft festhalten und diese ausbauen. 

Nur Deutschland geht den Sonderweg des gleichzeitigen Ausstiegs aus Kohle und Kernkraft und will künftig auch auf die Brücke Erdgas verzichten.

Das beschert uns die weltweit höchsten Energiepreise bei sinkender Versorgungssicherheit und steigenden Emissionen.

Finanziell dürfen wir uns allerdings über die Taxonomieregeln der Europäischen Union am Ausbau der Kernkraft in anderen EU-Ländern beteiligen.

Frank Hennig, Peitz

 

Anm. zum folgenden Artikel:

Wann erscheint dieser Beitrag vollständig auch in der Printausgabe der „Lausitzer Rundschau“?

Man kann sich des Eindrucks nicht verwehren,

die Vernunft (hoffentlich nicht nur auf die Lausitz begrenzt) bricht sich langsam Bahn.

 

Energiewende in der Lausitz

Lausitz-Monitor:

Stimmung dreht sich gegen Kohle- und Atomausstieg

In der Lausitz sinkt laut einer Umfrage die Akzeptanz für die Energiewende. Eine Minderheit der Lausitzer ist für einen Ausstieg aus Kohle- und Atomstrom.

 

Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG). In der Lausitz sinkt die Akzeptanz für die Energiewende. © Foto: Patrick Pleul / dpa

 …Die Akzeptanz für die Energiewende sinkt in der Lausitz...

 Nach einem positiven Trend im Jahr 2021

ist der Anteil der Befürworter wieder deutlich um 13 Prozentpunkte auf 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken…. 

….Gleichzeitig stieg die Quote der Kritiker von 26 Prozent auf 37 Prozent. Das teilt das Marktforschungsinstitut MAS Partners in Leipzig mit….

Ausstieg aus Kohle- und Atomkraft wird in der Lausitz stärker hinterfragt

…Vor allem die Ausstiegsszenarien von Kohle- und Atomkraft werden demnach stärker hinterfragt.  

  

 

 

Der Umfrage zufolge sind die Befürworter eines Kohle- und Atomausstiegs in der Lausitz in der Minderheit.  

Für den Kohleausstieg bis 2038 sind 39 Prozent der Befragten,

dagegen 45 Prozent.

Für einen Atomausstieg sind nur noch ein reichliches Drittel (35 Prozent), gegen ihn 49 Prozent

….In Deutschland insgesamt ist die Stimmung dagegen klar pro Kohleausstieg (61 Prozent) und auch pro Atomausstieg (51 Prozent).

Der Anteil der Befürworter für erneuerbare Energien ist weiterhin hoch, allerdings gibt es eine sinkende Tendenz.

Am stärksten wird die Solarenergie befürwortet (81 Prozent)…dpa  

Quelle: zitiert aus lr-online, 24.5.2022

 

Ausführlich unter:

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/energiewende-in-der-lausitz-lausitz-monitor_-stimmung-dreht-sich-gegen-kohle-und-atomausstieg-64602515.html

 

Anm.:

Da sind sie wieder, die sog. Mahner und Besserwisser

 

BUND, Nabu und WWF: gegen LNG-Beschleunigungsgesetz vorgehen

BUND, Nabu und WWF wollen gegen das Gesetz zum schnelleren Bau von Anlagen für den Import von verflüssigtem Erdgas (LNG) vorgehen.

Vereinbart sei, Widerspruch gegen den Baustart von LNG-Terminals am Standort Wilhelmshaven einzulegen, wie die Umweltschutzorganisationen am Donnerstag (19.05.2022) mitteilten.

…Die aktuelle Energiekrise dürfe von der Gaswirtschaft nicht missbraucht werden, um im Ergebnis mehr Erdgas in Deutschland abzusetzen

als vor dem Krieg, erklärte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Dauerhafte Energieunabhängigkeit gebe es nur mit möglichst vielen erneuerbaren Energien und Energieeffizienz…

 

Anm.: Das bisher erzielte „Ergebnis"  ist ja sichtbar

 

…Das LNG-Gesetz sei notwendig, um sich kurzfristig aus der Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu befreien und die Wärmeversorgung im Winter sicherzustellen….

…Der Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen von SPD, Grünen und FDP soll am Donnerstagabend (19.05.2022) vom Parlament beschlossen werden…

…Hintergrund ist die Absicht der Bundesregierung, angesichts des Ukraine-Krieges unabhängig von Erdgaslieferungen aus Russland zu werden.

Dafür sind Flüssiggas-Importe aus aller Welt notwendig... dpa-infocom GmbH

Quelle: zitiert aus welt-online, 19.05.2022

 

Ausführlich unter: 

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article238860369/BUND-Nabu-und-WWF-gegen-LNG-Beschleunigungsgesetz-vorgehen.html

 

EU plant Unabhängigkeit von russischem Öl und Gas 

Energiewende Laut den Vorschlägen aus Brüssel sollen Kohlekraftwerke länger als geplant laufen. Für alle Vorhaben sind 300 Milliarden Euro nötig.

Die EU-Kommission will die Europäische Union möglichst schnell unabhängig von Öl und Gas aus Russland machen -

unter anderem durch Einsparungen und gemeinsame Einkäufe auf dem Weltmarkt.

Zudem setzt Brüssel stark auf den Ausbau erneuerbarer Energien.

 Für diese Energiewende will Brüssel bis 2030 "bis zu 300 Milliarden Euro" mobilisieren,

sagte Kommissionspräsidentin Ursu­la von der Leyen am Mittwoch (18.05.2022).

Bis spätestens 2030 soll die EU unabhängig von fossilen Brennstoffen aus Russland sein.

 

Um die Union dennoch mit ausreichend Energie zu versorgen, schlägt die Kommission vor,

dass Industrie und Haushalte Energie einsparen sollen.

So könnten "kurzfristig" fünf Prozent des Bedarfs an Öl und Gas weniger nötig sein, rechnete die Kommission vor.

Sie setzt auf alternative Lieferanten wie die USA, Norwegen, Algerien, Ni­geria, Senegal und Golfstaaten. 

Gemeinsame Einkäufe der Mitgliedstaaten schlägt die Kommission bei Flüssiggas und Wasserstoff vor.

Auf solche Einkäufe hatten sich die 27 Mitgliedstaaten bereits beim EU-Gipfel im März (2022) geeinigt.  

Zudem soll die Infrastruktur für Wasserstoff und Biogas ausgebaut werden. Anlagen zur Gewinnung von Solar- und Windkraft werden laut den Vorschlägen ausgebaut:

Solaranlagen auf öffentlichen und kommerziellen Gebäuden sollen laut Vorschlag der Kommission ab 2026 Pflicht werden. Für privat genutzte Neubauten gilt das ab 2029.

Die Genehmigungsverfahren werden beschleunigt. 

Ein Teil der 300 Milliarden Euro könnte laut Kommission aus dem Kohäsionsfonds und aus Erlösen des Emissionshandels kommen.  

Brüssel schlug auch vor, Atom- und Kohlekraftwerke länger laufen zu lassen.  

Mit den Vorschlägen müssen sich nun die Mitgliedstaaten beschäftigen. afp/ Marion Bergermann

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 19.05.2022

 

Anm.:  

Es ergibt sich die Frage:  

Warum wird in der Berichterstattung in fast allen Medien (außer LR) der bedeutungsvolle Satz: 

„…Brüssel schlug auch vor, Atom- und Kohlekraftwerke länger laufen zu lassen…“ 

weggelassen?  

Passt er etwa nicht in das grün-rote, deutsche Konzept der Energiewende bzw. zum „grean deal“ bzw. sogar zum  „great reset“? 

Für mich ist auch das Weglassen wichtiger Passagen auch eine Art Lüge. 

 

An dieser Stelle ein Hinweis z.B. zum Weiterbetrieb von KKW´s, wie er im Bayerischen Landtag diskutiert wird:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/15470337-kernkraftwerke-weiterlaufen

   

Homeoffice schadet Klima

Viele Beschäftigte arbeiten auch nach Aufhebung vieler Corona-Beschränkungen weiterhin von zuhause aus.

Verfestigt sich dieser Trend, könnte er mit Blick aufs Klima eher schädlich als nützlich sein. 

Die Emissionen sinken nur kurzfristig, dann überwiegen Nachteile. 

München. Der Trend zum Home­office könnte laut Ifo- Institut langfristig negative Auswirkun­gen auf das Klima haben.  

Kurzfristig führen die Menschen zwar seltener zur Arbeit und die CO2-Emissionen sänken, erklärte Ifo-Forscher Waldemar Marz.

 Langfristig zögen sie jedoch weiter von den teuren Innenstädten weg und nähmen so längere Pendelstrecken in Kauf. Zudem sinke der Anreiz zur Anschaffung sparsamer Autos.  

…Diese beiden Anpassungsprozesse gleichen die anfängliche CO2-Verringerung zu etwa 90 Prozent wieder aus… 

…Hinzu komme die häufig größere Wohnfläche in ländlichen Regionen, die mit höheren CO2- Emissionen einhergehe. Mehr Homeoffice führe zudem zu niedrigeren Passagierzahlen im ÖPNV….  

Die Daten für die Berechnung stammen aus den USA. … Es wird jedoch betont, dass die Ergebnisse auf Europa übertragbar seien. dpa 

Quelle: zitiert aus FAZ online, 11.05.2022

 

Klima 

UNO befürchtet kritischen Anstieg 

Genf. Die Weltwetterorganisation der UN befürchtet einen gefährlichen Schub für den Klimawandel.

Es bestehe eine Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent, dass der globale Temperaturanstieg

in mindestens einem der kommenden fünf Jahre vorübergehend die kritische Marke von 1,5 Grad Celsius überschreiten wird.  

Zudem werde es zwischen 2022 und 2026 mit einer Wahrscheinlichkeit von 93 Prozent ein neues Hitze-Rekordjahr geben. Epd

 

Anm.: 

Mit der Angabe von Eintritts-Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen ist das so eine Sache:  

Eine Eintritts-Wahrscheinlichkeit von 50 % bedeutet, dass ein Ereignis (hier: der globale Temperatutanstieg…) oder auch nicht auftreten kann.

 

STICHWORT KLIMAWANDEL 

Die Staaten hatten sich 2015 im Pariser Klimaabkommen darauf geeinigt,

den Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. 

…Die Klimaforscherin Ricarda Winkelmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erläuterte,

ein kurzfristiges Überschreiten der Schwelle habe keine unmittelbar gefährlichen Auswirkungen…  

…Mit den anhaltenden Treibhausgasemissionen aus fossilen Brennstoffen wird aber die Erwärmung voraussichtlich schon bald dauerhaft über 1,5 Grad Celsius getrieben.

Dadurch würden irreversible Prozesse angestoßen…. 

Die Weltwetterorganisation WMO bezieht sich in ihren Ausführungen auf die meteorologische Behörde Großbritanniens, die die Daten bereitstellt.

Die WMO gehört zu den Vereinten Nationen und sitzt in Genf. epd 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 11.05.2022

 

Koalition (in Brandenburg) schraubt Ziele hoch

In Brandenburg soll mehr erneuerbare Energie erzeugt werden. Dafür wären 200 neue Windräder nötig.

…Die Keniakoalition einigte sich in dieser Woche auf eine einheitliche Strategie beim Ausbau Erneuerbarer Energien.

Dabei konnte die CDU den Mindestabstand von 1000 Metern zwischen Wohnbebauungen und Windrädern durchboxen….

…Ein Entschließungsantrag der Regierungsfraktionen, der am Donnerstag (12.05.2022) in den Infrastrukturausschuss des Landtages eingebracht wurde, sieht vor,

dass Brandenburg sein Ziel für Windenergie trotz dieses Mindestabstandes nach oben korrigiert….

Statt 10.500 Megawatt sollen bis 2030 11.500 Megawatt pro Jahr erzeugt werden. Das sind rund 200 Windräder, die zusätzlich zu den bisherigen Plänen errichtet werden müssten.

...Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die Planungsvorgaben landesweit vereinheitlicht werden und statt Windeignungsgebieten Windvorranggebiete ausgewiesen werden.

Damit hätte deren Errichtung Priorität. Vorgesehen ist auch eine Öffnung von Landschaftsschutzgebieten für die Anlagen….

…Der Entschließungsantrag wird von den Grünen so interpretiert, dass der Mindestabstand aufgehoben werden kann, wenn Brandenburg seine Ausbauziele nicht erreicht….

Solaranlagen auf Mooren

…Die Solarenergie soll erheblich ausgebaut werden. Sonnenkollektoren werden für neue Verwaltungsbauten, Gewerberäume und Parkflächen verpflichtend….

…Bei Vorschriften für den privaten Wohnungsbau setzen die Grünen auf den Bund….

…Landwirte sollen verstärkt Solaranlagen in Kombination mit landwirtschaftlicher Nutzung errichten können.

Solaranlagen auf Mooren könnten für die Bauern zusätzliche Einnahmequellen bedeuten…

…Der Bundesverband Windenergie wertete pauschale Abstände zu Windrädern am Donnerstag als reine Symbolpoltik,… Ulrich Thiessen

 

Quelle: zitiert aus

 https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-schwedt/20220513/281779927721124

 

Mindestabstand zu Windrädern kommt (in Brandenburg)…. 

Potsdam. Die brandenburgische CDU hat sich im Streit um den Mindestabstand von Windrädern zu Wohnbebauungen durchgesetzt…

... Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) hatte im vergangenen Jahr (2021) einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt, der in erster Lesung vom Landtag behandelt wurde….  

SPD und Grüne hatten in der vergangenen Woche Zweifel angemeldet, ob das Gesetz, das einen Abstand von 1000 Metern zwischen Windrad und Wohnbebauungen vorsieht, noch sinnvoll ist. 

…Der Koalitionsausschuss einigte sich am Montag (09.05.2022) darauf, dass das Gesetz doch wie geplant vom Landtag verabschiedet wird…  

Windräder sollen zunächst 1000 Meter von Wohnbebauungen stehen.

 

Die Grünen bauten noch eine Hintertür in das Gesetz zum Mindestabstand ein.

Er soll aufgehoben werden, falls Brandenburg die Vorgaben des Bundes beim Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht erfüllt.

Wie hoch die ausfallen werden, steht aktuell jedoch noch nicht fest….thi

Quelle. zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.05.2022

  

Anm. zum vorangegangenen Artikel: 

… und dabei sollte es auch bleiben und nicht auf irgendeine Weise wieder  „aufgeweicht“ werden.

 

 

 

 

 

 

SATZ DES TAGES

 „Wir müssen aufpassen,  dass wir unter den Jungen nicht zu viele Ängste auslösen" 

 

Petteri Taalas, Generalsekretär der Weltwetterorganisation,

mahnt zu Sensibilität bei Berichten über Klimakrise.

  

Quelle: Lausitzer Rundschau, 15.02.2022

  

 

 

Mehr Gespür für Gefahren 

Extremwetter Experten kritisieren Umgang mit Naturkatastrophen 

Bremerhaven. Trotz des verhee­renden Hochwassers im Ahrtal im Sommer 2021 fehlt den Menschen in Deutschland nach Expertenan­sicht

das Risikobewusstsein für extreme Wetterereignisse.

"Wir müssen den Menschen klarmachen, dass es mittlerweile auch bei uns um Leben und Tod geht", sagte die Direktorin des Alfred-­Wegener-Instituts, Antje Boetius,

zu Beginn des Forums "Wasserextreme als Folge des Klimawandels" in Bremerhaven.

"Wir neigen dazu zu denken, dass es Naturkatastrophen bei uns nicht gibt", sagte Benni Thiebes, Geschäftsführer des Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge.

Es sei wichtig, Menschen besser für mögliche Gefahren zu sensibilisieren.

Das Risikobewusstsein sei ein wich­tiger Schritt, um mit einer Krise besser umgehen zu können. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 29.03.2022  

Anm:.  

Das Schüren von Ängsten („German Angst“) scheint eines der liebsten Hobbies der Wissenschaftler zu werden, zumal Deutschland dafür sehr empfänglich zu sein scheint.

 

German Angst

Für den Stereotyp German Angst können folgende Beispiele angeführt werden…

Ebenso war die immer wiederkehrende, intensive Reaktion auf Ereignisse in den deutschen Medien ein Beispiel der „German Angst“.

Populäre Anlässe hierfür konnten etwa die

Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015,

Google Street View (dessen Erweiterung in Deutschland als einzigem Land eingestellt wurde),

die Vogelgrippe H5N1,

die COVID-19-Pandemie,

BSE,

die Risiken der Kernkraftwerke

sowie die auswuchernde Angst vor dem Weltuntergang bzw. der Apokalypse durch den Klimawandel

oder das Tōhoku-Erdbeben 2011 sein.[2]

 

Quelle: WIKIPEDIA

Passend zur auswuchernden Angst z.B. vor der Apokalypse durch den Klimawandel

ein Zitat von Stephen Henry Schneider (* 11. Februar 1945 in New York City; † 19. Juli 2010, London, Großbritannien[1])

war ein US-amerikanischer Plasmaphysiker und einer der international einflussreichsten Klimawissenschaftler seiner Zeit…

. Schneider war seit dessen Gründung Mitglied des Weltklimarates IPCC und koordinierender Leitautor bei mehreren Sachstandsberichten…

 

Zitat Anfang

 

…Und wie die meisten Menschen würden wir (die Wissenschaftler) die Welt gerne als besseren Ort sehen, was in diesem Kontext bedeutet,

dass wir das Risiko eines potentiell katastrophalen Klimawandels verringern wollen.

Um das zu tun benötigen wir eine breite Unterstützung, wir müssen die Öffentlichkeit dazu bringen, sich eine Vorstellung davon zu machen.

Dazu sind viele Medienberichte notwendig. Also müssen wir ängstigende Szenarien liefern, einfache, dramatische Äußerungen machen,

und Zweifel, die wir vielleicht haben, wenig erwähnen….

 

Zitat Ende

 

 

Ein dreifach verheerendes Signal

Der dänische Windkraftanlagenbauer Vestas macht seine einzige ostdeutsche Produktionsstätte in Lauchhammer dicht.

Das ist ein verheerendes Signal für Lauchhammer, für die Lausitz und für die Bundespolitik,

kommentiert Andreas Rausch.

…Die Ansiedlung von Vestas vor 19 Jahren war ein zaghaftes Zeichen der Hoffnung, ein zukunftsträchtiges Werk, die einzige nennenswerte Ansiedlung in Lauchhammer …Geht noch mehr Symbolik?...

Dass Vestas schließt, ist ein verheerendes Zeichen für die Stadt und ihre Einwohner, die ihre Identität nach der Kohle noch immer nicht gefunden haben….

Produktion von Windkraft-Anlagen Vestas schließt Standort mit rund 460 Mitarbeitern in Lauchhammer   

 

Die Mitschuld der Politik

Der Vestas-Rückzug ist auch ein verheerendes Zeichen für die Politik.  

…Seit 2017 ist die Zahl der neugebauten Windkraftanlagen in Deutschland eingebrochen, im Saarland wurde 2020 nicht eine einzige genehmigt, in Bayern lediglich drei.

Brandenburg blieb da zumindest auf konstantem Niveau….

Warum ist das so?

… weil immer mehr Bürgerinitiativen sehr klagefreudig sind und keine Windräder in ihrer Nachbarschaft haben wollen,…

…auch weil Genehmigungsverfahren immer länger dauern,

auch weil die Bundespolitik die regulatorischen Hürden für neue Anlagen immer höher legte und damit sowohl die eigene Energiewende torpedierte als auch die Windkraftbranche (???)….

 

Anm.:

Müssen die Bürger nun zu ihrem Glück gezwungen werden.

Ich habe so die leise Ahnung, dass es so kommen wird

 

Nur ein Wunder kann noch helfen

…Vestas produzierte zunehmend für den Export, der Hersteller ist konsequent global orientiert, die Boom-Märkte liegen längst nicht mehr hierzulande,

der Windenergiehunger ist in Asien und Amerika am größten - dort hat der dänische Hersteller aber mittlerweile eigene Kapazitäten aufgebaut,

auch mit dem Know-how der langjährigen Vorzeigestandortler aus Lauchhammer….

…Nun ist die Produktion in der Lausitz zu teuer geworden, auch der Transport zu den Märkten zu aufwendig. …

…Die Zahlen sprechen für eine Schließung, trotz des erhofften Schubs für die Windenergie nach der Bundestagswahl….

Für Lauchhammer und knapp 500 Mitarbeiter kommt dieser Schub offenbar zu spät.
Beitrag von Andreas Rausch

Quelle: zitiert rbb 24, 21.09.2021 

Anm.:

Der Beitrag von Herrn Rausch geht am wesentlichen Sachverhalt vorbei.

Die Landschaft noch mehr (mit Hilfe von Subventionen) zu verspargeln bringt nicht die Lösung,

weil parallel zur „Zappelenergie“ Wind und Sonne immer eine grundlastfähige Energieversorgung in einem modernen Industriestaat vorrätig gehalten werden muss.

Aus diesem Grund können die grundlastfähigen Atom- und Kohle-KW zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschaltet werden.

 

FAQ:

Nun kommt das nächste Problem: 

Was passiert eigentlich mit den Windrädern von Windkraftanlagen nach ihrer Lebensdauer

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/09/brandenburg-windkraftanlagen-windraeder-lebensdauer-rueckbau-recycling.html

 

Anleitung zum Rückbau von Windrädern

Offshore 1500 Anlagen stehen in der Nordund Ostsee. Forscher entwickeln erstmals ein Handbuch zur Demontage.

 

In etwa zehn Jahren müssen die ersten Windräder auf dem Meer zurückgebaut werden.   Quelle: dpa/Polfoto Torben Andahl

…Der Rückbau von Windenergieanlagen in der deutschen Nord- und Ostsee wird die Branche spätestens in zehn Jahren vor große Herausforderungen stellen. Wissenschaftler haben deshalb in einem Projekt unter Federführung der Hochschule Bremen ein Handbuch erstellt, das verschiedene Verfahren in Bezug auf Kosten, Umweltverträglichkeit und Arbeitssicherheit bewertet….

…2010 war mit „Alpha Ventus“ nördlich von Borkum der erste deutsche Offshore-Windpark ans Netz gegangen. Inzwischen werden in der deutschen Nord- und Ostsee 1500 Windenergieanlagen betrieben. Wegen der schwierigen Witterungsbedingungen auf See ist die Lebensdauer von Offshore-Windparks auf 20 bis 25 Jahre begrenzt…

Erst wenige Erfahrungen

Zum Rückbau aber gibt es bisher kaum Erfahrungen. In Deutschland wurde noch kein OffshoreWindpark abgebaut, weltweit sind es bisher erst eine Handvoll. …

…In dem zu Ende gehenden dreieinhalbjährigen Projekt „SeeOff“, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wurde, seien Methoden entwickelt worden, um unterschiedliche Rückbauszenarien berechnen zu können….

… Dabei habe sich gezeigt, dass bis zu 98 Prozent der in Offshore-Windparks verbauten Materialien recycelt werden könnten…. 

… Bei dem untersuchten Windpark zeigte sich, dass es am nachhaltigsten wäre, wenn der aus Steinen bestehende Kolkschutz und die Kabel im Meer verblieben….

 

Anm.:

Genauso haben sich die Betreiber wahrscheinlich den Rückbau sowohl von Offshore- als auch Onshore-Windkraftanlagen (sinngemäß) vorgestellt.

…Das rund 300 Seiten starke Handbuch kann ab April (2022) auf der Internetseite des Projekts heruntergeladen werden. dpa

Quelle: zitiert aus Märkischer Oderzeitung (Bad Freienwalde), 31.03.2022

Ausführlich unter: 

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-bad-freienwalde/20220331/282398402928372/textview

 

Mehr Gespür für Gefahren (aber bitte ohne Hysterie und Panikmache)

Extremwetter Experten kritisieren Umgang mit Naturkatastrophen. 

Bremerhaven. Trotz des verheerenden Hochwassers im Ahrtal im Sommer 2021 fehlt den Menschen in Deutschland nach Expertenansicht

das Risikobewusstsein für extreme Wetterereignisse.

"Wir müssen den Menschen klarmachen, dass es mittlerweile auch bei uns um Leben und Tod geht", sagte die Direktorin des Alfred-­Wegener-Instituts, Antje Boetius,

zzu Beginn des Forums "Wasserextreme als Folge des Klimawandels" in Bremerhaven.

"Wir neigen dazu zu denken, dass es Naturkatastrophen bei uns nicht gibt", sagte Benni Thiebes, Geschäftsführer des Deut­schen Komitees Katastrophenvorsorge. o:p>

Es sei wichtig, Menschen besser für mögliche Gefahren zu sensibilisieren. Das Risikobewusstsein sei ein wichtiger Schritt, um mit einer Krise besser umgehen zu können. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 29.03.2022

 

Anm:.  

Das Schüren von Ängsten („German Angst“) scheint eines der liebsten Hobbies einiger  Wissenschaftler zu werden, zumal Deutschland dafür sehr empfänglich zu sein scheint.

German Angst

Für den Stereotyp German Angst können folgende Beispiele angeführt werden…

Ebenso war die immer wiederkehrende, intensive Reaktion auf Ereignisse in den deutschen Medien ein Beispiel der „German Angst“. ...

Populäre Anlässe hierfür konnten etwa die

Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015,

Google Street View (dessen Erweiterung in Deutschland als einzigem Land eingestellt wurde),

die Vogelgrippe H5N1, die COVID-19-Pandemie, BSE,

die Risiken der Kernkraftwerke ,

sowie die auswuchernde Angst vor dem Weltuntergang bzw. der Apokalypse durch den Klimawandel

oder das Tōhoku-Erdbeben 2011 sein.[2]

 

Quelle: WIKIPEDIA

Passend zur auswuchernden Angst z.B. vor der Apokalypse durch den Klimawandel

ein Zitat (das nicht oft genug zitiert werden kann) von Stephen Henry Schneider (* 11. Februar 1945 in New York City; † 19. Juli 2010, London, Großbritannien[1])

war ein US-amerikanischer Plasmaphysiker und einer der international einflussreichsten Klimawissenschaftler seiner Zeit…

...... Schneider war seit dessen Gründung Mitglied des Weltklimarates IPCC und koordinierender Leitautor bei mehreren Sachstandsberichten…

 

Zitat Anfang 

…Und wie die meisten Menschen würden wir (die Wissenschaftler) die Welt gerne als besseren Ort sehen, was in diesem Kontext bedeutet,

dass wir das Risiko eines potentiell katastrophalen Klimawandels verringern wollen.

Um das zu tun benötigen wir eine breite Unterstützung, wir müssen die Öffentlichkeit dazu bringen, sich eine Vorstellung davon zu machen.

Dazu sind viele Medienberichte notwendig. Also müssen wir ängstigende Szenarien liefern, einfache, dramatische Äußerungen machen,

und Zweifel, die wir vielleicht haben, wenig erwähnen….

Zitat Ende

 

Anm. zum folgenden Beitrag:

Endlich einmal ein Wissenschaftler mit einer objektiven Meinung zum "Klimawandel "...

Lesen Sie selbst....

 

„Die Angst ist komplett unbegründet“ sagt Jochem Marotzke

Der renommierte Klimaforscherglaubt nicht , dass die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden kann.

Aber auch nicht, dass die Welt deswegen untergehtEin Gespräch über Kipppunkte, die Gemeinsamkeiten von Klimawandel und Corona und die Furcht vor der Apokalypse

 Von Igor Steinle   ...Ist das Ende der Welt nah? Glaubt man manchen Klimaaktivisten, die den baldigen Untergang der Zivilisation vorhersagen, ist das so.

Jochem Marotzke, einer der bedeutendsten Klimaforscher Deutschlands, ist entsetzt über solche Katastrophenlyrik:  

Bloß keine Panik, lautet sein Ratschlag….  

Hier die wesentlichen Thesen: 

In Westeuropa sind wir in einer relativ komfortablen Situation. Die Bedrohung für uns ist vor allem eine politische. 

Es ist ein Problem, dass manche Klimaforscher sich auch als Aktivisten verstehen.

 Hält den Begriff „Klimakrise“ für ungeeignet: Jochem Marotzke, Direktor des Max-Planck-Institutes für Meteorologie

 

 

 

F: Herr Marotzke, wie ändert sich unser Wetter mit dem Klimawandel? 

A: Wir können sicher sagen, dass Hitzewel­len häufiger werden, die Höchsttemperaturen steigen und wir mehr Tropennächte erleben werden,

in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Es wird im Schnitt auch mehr Niederschlag geben. Wenn wir uns aber anschauen,

ob extreme Wetterlagen wie Starkregen oder die Überflutung des Ahrtals auch häufiger vorkommen werden, lautet die Antwort: Das wissen wir nicht.

 

F: Das ist erstaunlich, die These wird oft als Tatsache postuliert. Ist sie das nicht? 

A: Es geht um die Frage, ob Tiefdruckgebiete jetzt langsamer wandern und sich häufiger festsetzen, so dass es häufiger zu extremen Wetterlagen wie im Ahrtal kommt.

Im Wetterbericht wird oft so getan, als ob das völlig klar sei. Die Wahrheit ist aber: Nein, es ist überhaupt nicht klar.

Es könnte sein, dass es so kommt, aber es gibt hier zuwiderlaufende Effekte.

 

F: Inwiefern? 

A: Wir wissen. dass die Arktis sich schneller erwärmt als der Rest des Planeten, der Temperaturunterschied zwischen Tropen und Arktis also sinkt.

Dieser Temperaturunterschied ist es, der den Jetstream und damit Tiefdruckgebiete vorantreibt.

Was aber oft unter den Tisch fällt: Höher in der Atmosphäre erwärmen sich die Tropen deutlich schneller als die Arktis.

Das heißt, dort nimmt der Temperaturunterschied im Gegenteil sogar zu. Es gibt also ein Tauziehen zwischen diesen beiden Effekten. Und noch können wir nicht sagen, wer dieses Tauziehen gewinnt. 

 

"Die Katastrophe im Ahrtal war nur zum Teil der Klimawandel. Wir waren vor allem schlecht vorbereitet, sagt Klimaforscher Jochem Marotzke  Bild: Lucas Bäuml

F: Können wir die schlimmsten Folgen des Kli­mawandels verhindern, wenn wir ihn wie politisch vereinbart auf 1,5 Grad begrenzen?  

A: Es müsste schon ein kleines Wunder passieren, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Wir haben letztes Jahr (2021) gemeinsam mit Sozialwissenschaftlern eine große Studie veröffentlicht, in der wir zu dem Schluss kommen,

dass es unrealistisch ist, die Emissionen bis 2050 weltweit auf  Null zu bringen, was für das 1,5-Grad-Ziel notwendig wäre..

 

 

 

F: Welches Ziel wäre realistisch? 

A: Zwei Grad liegen unserer Meinung nach in Reichweite, aber für 1,5 Grad bewegt sich die Menschheit schlichtweg zu langsam.

Wir müssen uns darauf einstellen, dass egal, was wir hierzulande in Sachen Emissionsminderung tun, der globale Klimawandel weiter voranschreitet. 

 

F: Was muss daraus folgen? 

A: Das Ahrtal hat uns vor Augen geführt, wie schlecht wir gewappnet sind.

Die Katastrophe war nur zu einem kleinen Teil der Klimawandel, solche Überflutungen hat es dort auch vor 200 Jahren gegeben. Hauptsächlich waren wir richtig schlecht vorbereitet.

Es ist einfach sehr schwer, Menschen davon zu überzeugen, Geld für Schutzmaßnahmen auszugeben, wenn so lange nichts passiert ist.

Auf diesem Gebiet muss mehr geschehen, auch im politischen Diskurs. Es ist bisher viel attraktiver zu fordern, den Klimawandel aufzuhalten, als sich an ihn anzupassen.

 

F: Das könnte auch daran liegen, dass viele Menschen Angst vor "Klima-Kipppunkten" wie dem Auftauen des Permafrosts oder Grönlands haben.

Es heißt, wenn einer dieser Kipppunkte eintritt, würde eine Begrenzung der Erderwärmung unmöglich, die Menschheit stürbe aus. Wie wahrscheinlich ist das?

A: Sehr unwahrscheinlich. Da ist wirklich sehr vieles sehr spekulativ.

Dass sich diese Kipppunkte so prominent im Bewusstsein festgesetzt haben, führt zu übertriebener Sorge und letztlich dazu, dass man falsche Prioritäten setzt.

Meine Empfehlung wäre, sich lieber über den nächsten Starkniederschlag Gedanken zu machen, als darüber, dass jetzt das Methan aus dem Permafrostboden entweicht und uns alle umbringt.

 

F: Tut es also nicht? 

A: Wir tauen den Permafrost auf, keine Frage, und das verstärkt den Klimawandel. Aber dieser Effekt wird maßlos überschätzt.

Typischerweise werden Horrorszenarien wie die Kipppunkt-Theorie immer für Worst-Case-Berechnungen angestellt,

bei denen die weltweiten Emissionen bis 2100 immer weiter ansteigen, was aber sehr wahrscheinlich nicht der Fall sein wird.

 

F: Was ist mit dem grönländischen Eisschild? 

A: Er wird vermutlich abschmelzen und, wenn keine neue Eiszeit kommt, wohl auch nicht mehr wiederkommen. Der Meeresspiegel wird deswegen um sieben Meter ansteigen.

 

F: Das klingt nicht unerheblich. 

A: Das ist zwar viel, es dauert aber 2000 bis 3000 Jahre, bis es so weit ist. 

 

F: Was ist mit dem Golfstrom, der sich, wie es heißt, abschwächt und Europa frösteln lassen könnte? 

A: Darüber habe ich in den 1980ern meine Doktorarbeit geschrieben. Ich war quasi der erste Deutsche, der sich überhaupt damit beschäftigt hat.

Faszinierendes Thema, aber sehr unwahrscheinlich.

Das Bild, dass diese Heizung wegfallen würde und wir alle erfrieren, ist absurd. Damit dieses Katastrophenszenario eintritt, müsste diese Abkühlung schneller voranschreiten als die globale Erwärmung.

Und das ist wirklich sehr schwer vorstellbar. Man muss sich schon entscheiden, welche Paranoia einen umbringen soll, Abkühlung oder Erwärmung.

 

F: Und die Arktis? Die ist doch jetzt schon im Sommer eisfrei, wird ebenfalls oft gewarnt. 

A: Herzlichen Dank für diese Frage. Hier bin ich mir am sichersten, dass das ein Kipppunkt ist. Das Eis kommt immer wieder.

Ein Doktorand von mir hat hierzu das entscheidende Experiment ge­macht. Wir haben in einem Klimamodell einfach mal das komplette Eis rausgenommen.

Wenn das ein Kipppunkt wäre, dürfte es ja nie wiederkommen. Nach zwei Jahren war aber alles wieder da.

 

F: Die Erde ist in 100 Jahren also kein unbewohnbarer Feuer- oder Eisball? 

A: Das können wir auf jeden Fall sagen. Mich erschüttert, dass viele junge Menschen denken, sie hätten wegen des Klimawandels über die nächsten 30 Jahre hinaus keine Überlebenschancen.

Diese Angst ist komplett unbegründet. Der Kli­mawandel ist ein ernstes Problem, auf das wir uns einstellen und alles versuchen müssen, ihn zu dämpfen, keine Frage.

Dass junge Menschen aber glauben, ihr Überleben sei bedroht, ist entsetzlich, weil es einfach komplett unbegründet ist.

Gerade hier in Westeuropa sind wir in einer relativ komfortablen Situation. Die Bedrohung für Deutschland ist vor allem eine politische.

 

F: Inwiefern? 

A: Der Planet wird nicht unbewohnbar werden, Teile Afrikas und der Arabischen Halbinsel allerdings schon. Es gibt daher ein großes Risiko politischer Instabilität,

die zu Kriegen und Flüchtlingswellen führen kann. Das würde natürlich auch uns betreffen. Aber selbst hier gibt es er­hebliche spekulative Elemente.

 

F: Das heißt, Aktivisten, die das Ende der Zivili­sation binnen weniger Jahre annehmen, sind näher an Katastrophenfilmen a la Roland Emmerich als an seriöse Wissenschaft?  

A: Ich fürchte, so ist es.

Es heißt ja immer "Hört auf die Wissenschaft". Ich wünschte mir bei vielen, die das sagen, sie würden es auch tun.

Aber wenn jemand ein Recht auf Unausgewogenheit hat, dann sind das junge Menschen. Und gerade Fridays for Future haben in der öffentlichen Meinung ja einiges bewirkt, was nur zu begrüßen ist.

 

F: Der Chef der Weltwetterorganisation warnt vor apokalyptischen Ängsten und fordert die Wissenschaft deswegen auf, gemäßigter zu kommunizieren. Sehen Sie das auch so? 

A: Zu 100 Prozent. Mir ist natürlich klar, warum manche Kollegen gerne Worst-Case­-Szenarien beschwören. Sie denken, wenn sie nicht deutlich genug sind, werden sie nicht wahrgenommen,

was ja leider auch stimmt. Und dann gibt es noch das Problem, dass manche Klimaforscher sich auch als Aktivisten verstehen.

 Nach dem Motto: Es dient ja der guten Sache, wenn ich nicht alle Unwägbarkeiten nenne.

 

F: Hört sich an, als wären Sie kein Freund der "Scientists for Future"? 

A: Ich glaube, ich stehe da sogar auf der Unterstützerliste. Aber ich habe dazu ein ambivalentes Verhältnis.

Man braucht eine gesunde Distanz zu seinem For­schungsgegenstand, um es mit Max Weber zu sagen. Wer politisch zu nah dran ist, unterschätzt die Möglichkeit des ei­genen Fehlers.

Außerdem hören die Leute irgendwann nicht mehr zu. wenn im­mer nur die nächste Katastrophensau durchs Dorf gejagt wird.

Das hat nicht nur Folgen für die psychische Gesund­heit der Menschen, ich sehe noch ande­re Gefahren.

 

F: Welche? 

A: Wenn wie gesagt kein Wunder geschieht, werden wir im nächsten Jahrzehnt eine Erderwärmung von 1,5 Grad erreicht haben. Aber die Welt wird nicht untergehen.

Viele werden dann sagen: Ihr Klimaforscher habt uns jahrzehntelang gesagt, wenn wir diese Marke überschreite, sind wir verloren.

Es wäre fatal, wenn die Menschen dann den Glauben an die Notwendigkeit von Klimaschutz verlie­ren. Denn es wird weiterhin immens wichtig sein, die weitere Erderwärmung zu verhindern.

 Eine 2,5-Grad-Welt ist immer noch besser als eine 3,5-Grad-Welt.

 

F: Das erinnert an die Worte von Virologen, wonach Corona kein Sprint sondern ein Marathon sei. Gilt das auch für den Klimawandel?  

A: Ja, deswegen halte ich den Begriff der "Klimakrise" für sehr ungeeignet. Manche sagen, "Klimawandel" sei verharmlosend, weswegen sie die Dringlichkeit des Handelns mit Begriffen wie Erderhitzung

oder Klimakrise zu untermauern versuchen. Das Wort "Krise" erweckt je­doch den Eindruck, man könne sie bewältigen und dann ist sie vorbei. Nichts da.

Alle, die diesen Artikel hier lesen, werden längst tot sein, und die Menschheit wird noch immer mit dem Klimawandel zu tun haben.

Es ist tatsächlich ähnlich wie beim Coronavirus: Das geht auch nicht mehr weg, weswegen Corona keine Krise mehr, sondern Teil der Risikovorsorge ist.

So ist es auch beim Klimawandel. Wir werden uns an ihn gewöhnen und anpassen müssen. Er wird so schnell nicht weggehen.

 

Zur Person:

Experte Jochem Marotzke (62) für Klimamodelle und Ozeane 

Der Meereskundler Jochem Marotzke (62) ist Direktor am renommierten Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.

Zuvor war er als Professor am Southampton Oceanography Centre sowie am bekannten Massachusetts Institute of Technology (MIT) beschäftigt.

Er gilt als einer der bedeutendsten Klimaforscher Deutschlands sowie darüber hinaus.

An zwei Sachstandsberichten des Weltklimarats (IPCC) arbeitete er als Leitautor, zudem ist er Mitglied der Leopoldina und der Akademie der Technikwissenschaften.

Er beschäftigt sich mit der Rolle der Ozeanzir­kulation fürs Klima sowie der Dynamik und den Folgen des Klimawandels und gilt unter anderem als Experte für Klimamodelle. Igs

Quelle: zitiert aus Neckar-Chronik, 12.03.2022, Schwäbisch Tagblatt, 12.03.2022

 

Ausführlich unter: 

https://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/Die-Angst-ist-komplett-unbegruendet-538184.html 

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Die-Angst-ist-komplett-unbegruendet-538184.html

 

Wichtigster Energieträger 2021 Stromerzeugung in Deutschland: Kohle überholt Windkraft

Der in Deutschland ins Netz eingespeiste Strom ist 2021 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern gekommen. o:p>

Ungünstige Wetterbedingungen sorgten dafür, dass Kohle die Windkraft als wichtigsten Energieträger ablöste, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag (17.03.2022) mitteilte.

Kohle überholt Windkraft als wichtigsten Energieträger  Foto: Patrick Pleul/dpa

…Die Stromerzeugung aus konventionellen Quellen wie Kohle, Erdgas oder Atomenergie stieg demnach zum Vorjahr um 11,7 Prozent und machte 57,6 Prozent an der gesamten Stromerzeugung aus….

…Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien sank um 7,6 Prozent und kam auf gut 42 Prozent...

…Kohle war 2021 der wichtigste Energieträger zur Stromerzeugung …

...Der Anteil von Kohlestrom an der eingespeisten Strommenge betrug damit gut 30 Prozent - nach 24,8 Prozent im Vorjahr (2020) …

... Der Kohlestrom in Deutschland stammt zu rund 60 Prozent aus der als besonders klimaschädlich geltenden Braunkohle…

….. Deutschland will bis spätestens 2038 und idealerweise schon bis 2030 aus der Stromproduktion mit Kohle aussteigen, wie es im Koalitionsvertrag heißt….

…Windräder an Land und auf See steuerten weniger Strom bei, weil es im Frühjahr 2021 weniger windig war als im Jahr zuvor.

Strom aus Windkraft hatte dadurch einen Anteil von 21,5 Prozent…

...2020 war sie mit 25,2 Prozent erstmals der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung….

…Die Einspeisung aus Photovoltaik sank leicht. ...

…Weniger Strom kam auch aus Erdgas (12,6 Prozent), da die Preise für den Energieträger im zweiten Halbjahr (2021) deutlich anzogen….

…Ebenso hoch war der Anteil von Strom (etwa 12 Prozent) aus den verblieben Atomkraftwerken…

Quelle: zitiert aus ntv.de, dpa 17.03.2022

Ausführlich unter:

https://www.n-tv.de/ticker/Stromerzeugung-in-Deutschland-Kohle-ueberholt-Windkraft-article23202389.html

Anm.: 

Auf der Kinderseite der Lausitzer Rundschau wird versucht, Kinder durch unvollständige  und teilweise unwahre Darstellung der Dinge zu beeinflussen

Die Zeit drängt

Im Weltklimabericht warnen Experten eindringlich vor den Folgen des Klimawandels 

Der Klimawandel ist eindeutig eine Gefahr für die Menschheit - so steht es im  neuen Bericht des Weltklimarates. In diesem Rat sitzen verschiedene Wissenschaftler,

die viele Studien zum Klimawandel auswerten.

In diesem Bericht  haben sie sich unter anderem damit beschäftigt welche Auswirkungen der Klimawandel für uns Menschen hat und wer besonders davon betroffen ist. 

Die Folgen des Klimawandels sind längst überall auf der Welt sichtbar sagen die Wissenschaftler.  

Im vergangenen Sommer (2021) gab es beispielsweise bei uns in Deutschland schlimme Überschwemmungen im Ahrtal,  

 

Anm. Beginn

Das leidvolle Hochwasser an der Ahr 2021 hat mit dem Klimawandel nicht das geringste mit Klimawandel zu tun.  

In der Historie zu Ahr-Hochwässern sind in der Vergangenheit ohne Klimawandel mehrere Hochwässer, u.a. 1719, 1804 und 1910,

die die Zerstörungen von 2021 teilweise noch übertrafen. 

Mehrere namhafte Meteorologen wiesen nach, dass einzig und allein die geographische Lage des Ahrtales

durch seine Enge bei (häufigen) Starkniederschlägen zu diesen Katastrophenhochwässern führen. 

Wer hat eigentlich die Bebauung im Überschwemmungsgebiet des Ahrtales genehmigt?

Vielmehr sollte man auf das Versagen und Nichtreagierern der Landespolitiker von Rheinland-Pfalz,

insbesondere auf das Versagen und „Abducken“ der damaligen Umweltministerin (seit 2021Bundes- Familienministerin), Anne Spiegel (Die Grünen/Bündnis 90) verweisen. 

 

Dazu eine Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss des Landtages von Rheinlan-Pfalz am Freitag, 11.03.2022.

Leider hat sich Frau Ministerin Spiegel mit Corona infiziert. 

Anm. Ende

 

Siehe auch: 

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/flutkatastrophe-im-ahrtal-kritik-an-verhalten-von-anne-spiegel-17864262.html

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/umweltministerin-spiegel-unter-druck-wegen-flut-100.html

in den USA und im Süden Europas wüteten starke Waldbrände.

Solche Ereignisse, die durch extremes Wetter wie lange Dürren oder sehr starken Regen ausgelöst werden, wird es durch den Klimawandel in Zukunft noch häufiger geben. 

Die gute Nachricht ist: Es bleibt noch Zeit zu handeln und etwas gegen die Erderwärmung zu unternehmen.

Doch die Wissenschaftler sagen auch: Es muss jetzt wirklich schnell gehen.

Das heißt trotz vieler anderer Krisen, die es derzeit auf der Welt gibt müs­sen Politiker sich weiterhin mit dem Klimawandel beschäftigen

und endlich strengere Maßnahmen beschließen, die wirklich helfen, ihn aufzuhalten. Nina Jakobs

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 09.03.2022

 

Reichlich Gemüse geerntet in Brandenburg 

Brandenburg. Die brandenburgischen Landwirte haben 2021 eine reiche Gemüseernte auf ihren Feldern eingefahren.  

…Insgesamt 102.000 Tonnen Freilandgemüse wurden geerntet, wie das Landesamt für Statistik mitteilte - das waren knapp 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

Rekordverdächtig war vor allem die Speisekürbisernte (???), die mit insgesamt 5800 Tonnen rund 70 Prozent über dem Vorjahresniveau lag.

Bei 190 Dezitonnen pro Hektar lieferte sie den höchsten Ertrag seit 2012…. 

…Auch Einlegegurken wurden vermehrt geerntet. Deren Menge wuchs nach mehreren schlechten Jahren um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr an,

liegt mit insgesamt 30.000 Tonnen aber immer noch drei Prozent unter dem sechsjährigen Durchschnitt….  

…Beim Spargel stieg die Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 21.100 Tonnen…. 

…Die höheren Erträge werden al­lerdings von immer weniger Bauern eingefahren...  

…Die Zahl der Freilandbetriebe verringerte sich von 197 auf 182.

Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort - im Jahr 2015 hatte es noch 218 Freilandbetriebe in Brandenburg gegeben... dpa 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 17.03.2022

 

Anm. zu dem folgenden Beitrag: 

Zu allen fast an Hysterie grenzenden Aktivitäten auf dem Gebiet des Klimaschutzes passt folgendes Zitat von Stephen Schneider (Erläuterung zur Person unten):

Zitat Beginn

Einerseits sind wir als Wissenschaftler ethisch an die wissenschaftliche Methode gebunden, d. h. die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als das - einschließlich all unserer Zweifel, Vorbehalte,

Wenns, Unds, und Abers.

Andererseits sind wir nicht nur Wissenschaftler, sondern auch menschliche Wesen. Und wie die meisten Menschen würden wir die Welt gerne als besseren Ort sehen,

was in diesem Kontext bedeutet, dass wir das Risiko eines potentiell katastrophalen Klimawandels verringern wollen.

Um das zu tun benötigen wir eine breite Unterstützung, wir müssen die Öffentlichkeit dazu bringen, sich eine Vorstellung davon zu machen.

Dazu sind viele Medienberichte notwendig.

… Also müssen wir ängstigende Szenarien liefern, einfache, dramatische Äußerungen machen, und Zweifel, die wir vielleicht haben, wenig erwähnen….

…Diese „ethische Doppelbindung“, in der wir uns oft befinden, kann durch keine Formel gelöst werden.

Jeder von uns muss entscheiden, was das richtige Gleichgewicht ist zwischen effektiv sein und ehrlich sein. Ich hoffe, dass es auf beides hinausläuft.“…

Discover, Oktober 1989

Zitat Ende

 

Quelle: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Schneider 

 

Zur Person  Stephen Henry Schneider  war seit dessen Gründung Mitglied des Weltklimarates IPCC und koordinierender Leitautor bei mehreren Sachstandsberichten. Er war Gründer und Herausgeber der Fachzeitschrift Climatic Change , Autor mehrerer Fachbücher und wissenschaftlicher Berater von acht US-Regierungen. …Er war ein engagierter Befürworter von Maßnahmen zum Klimaschutz und eine Leitfigur in der politischen Kontroverse um die globale Erwärmung.[2][3][4]

Angst ist selten ein guter Ratgeber...

 

Milliarden Menschen in Gefahr Klimarat zählt Regierungen weltweit an

Jedes Zehntelgrad, das sich die Erde mehr erwärmt, hat beträchtliche Auswirkungen, fassen die Klimaexperten in dem aktuellen IPCC-Bericht zusammen.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Bericht des Weltklimarates

Regierungen weltweit unternehmen in Sachen Klimaschutz zu wenig - und sind zu spät dran.

So lautet das vernichtende Urteil des Weltklimarates.

Dass Regierungen ihre Aufgaben nicht machten, sei kriminell, wetterte UN-Chef Guterres bei der Vorstellung des aktuellen Berichts.

Bis zu 3,6 Milliarden Menschen leben dem Weltklimarat zufolge bereits in einem besonders vom Klimawandel gefährdeten Umfeld.

"Die Auswirkungen, die wir heute sehen, treten viel schneller auf und sind zerstörerischer und weitreichender als vor 20 Jahren erwartet",

heißt es in dem Bericht des Weltklimarates (IPCC) zu den Folgen des Klimawandels. Weitere Menschen, die in ihrer Heimat kein Auskommen mehr haben, würden zur Migration gezwungen.

Die Regierungen täten noch lange nicht genug, um die schlimmsten Gefahren abzuwenden.

Stärkere Klimaziele, schnellere Umsetzung

..Der amtierende Präsident der Weltklimakonferenz, Alok Sharma, rief Staaten in aller Welt auf, ihre Klimaziele nachzuschärfen…

 

.... Beim UN-Klimagipfel in Glasgow hatten sich die Staaten im vergangenen November dazu bekannt, die Erderhitzung auf 1,5 Grad begrenzen

und dazu ihre nationalen Klimaziele bis spätestens zum Jahresende nachschärfen zu wollen. Bislang hat dies noch kein großes Land getan, wie der Klimaforscher Niklas Höhne kürzlich kritisierte….

…Bundesumweltministerin Steffi Lemke erklärte, in nächster Zeit solle ein Sofortprogramm Klimaanpassung verabschiedet werden.

Die Bundesregierung wolle ihre Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung deutlich hochfahren….

Weltweit sind Folgen des Klimawandels sichtbar

…Längst sind die Folgen des Klimawandels in allen Teilen der Welt sichtbar: Es gibt verheerende Waldbrände wie im Mittelmeerraum und im Westen der USA, Überschwemmungen wie in der Region von Ahr und Erft im Juli 2021

(Anm: Die Überschwemmungen haben mit einem Klimawandel nicht das Geringste zu tun),

Hitzewellen wie in Sibirien.

Am Montag (28.02.2022) erst meldete der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass der Winter 2021/22 der elfte zu warme in Folge gewesen sei….

…Noch nähmen Ökosysteme mehr Treibhausgase auf als sie selbst verursachten, heißt es in den IPCC-Dokumenten. ….

Miteinander von Mensch und Natur

..30 bis 50 Prozent der Erdoberfläche müsse für Naturräume zur Verfügung gehalten werden, erklärte IPCC-Experte Pörtner.

Sie könnten genutzt werden, aber nur in einem nachhaltigen Miteinander von Mensch und Natur…. 

 

"Wir sind sehr spontan" Thunberg will Druck auf Ampel machen

Mehr zum Thema

Der Weltklimarat wurde 1988 gegründet.

Der neue Report ist Teil zwei seines 6. Sachstandsberichts zum Klimawandel. Der erste Teil über die wissenschaftlichen Grundlagen kam im August 2021 heraus.

Der dritte Teil befasst sich mit Möglichkeiten, den Klimawandel zu mindern. Er wird im April (2022) erwartet.

Der aktuelle IPCC-Bericht zeige eines klar und deutlich, betonten die Umweltaktivisten von Fridays For Future:

"Wir haben kein Erkenntnisproblem mehr, wir haben ein Umsetzungsproblem." Keine Regierung der Welt könne behaupten, nicht zu wissen,

 was auf dem Spiel stehe. "Wir wissen, dass die Klimakrise Menschen tötet, Natur zerstört, die Welt ärmer macht

und dass sich ihre Folgen mit jedem Zehntelgrad weiterer Erwärmung intensivieren." Konsequente Klimapolitik sei unverzichtbarer Teil von stabilen Demokratien,

 sicherer Lebensmittelversorgung und sozialer Gerechtigkeit. "Es ist alles gesagt - jetzt zählen Handlungen." … jaz/dpa

 

Quelle: zitiert aus ntv, 01.03.2022

Ausführlich unter:

https://www.n-tv.de/wissen/Klimarat-zaehlt-Regierungen-weltweit-an-article23163781.html

 

Prächtige Gemüseernte (2021)

 

Möhrenernte     

 Foto: J. Stratenschulte/dpa.

 

In Deutschland haben die Gemüsebauern 2021 eine prächtige Ernte eingefahren - im Bild Möhren.

4,3 Millionen Tonnen Gemüse bedeuteten laut Statistischem Bundesamt neun (9)  Prozent plus zu 2020.

 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 25.02.2022

 

Strauchbeerenernte 2021 in Brandenburg

Seit 2012 größte Beerenernte in Brandenburg        Pressemitteilung Nr. 32

Nach mehreren schwächeren Erntejahren fiel die Strauchbeerenernte in Brandenburg sehr hoch aus.

Nach Information des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wurden mit 4 096 Tonnen so viele Strauchbeeren geerntet wie noch nie.

Ein Jahr zuvor waren es noch 2 065 Tonnen.

 

Eine wesentliche Ursache für die sehr gute Erntemenge waren die guten Witterungsbedingungen für die Entwicklung vieler Strauchbeeren.

Erstmals Rückgang der Anbaufläche

Strauchbeeren wuchsen 2021 auf einer Fläche von 1 121 Hektar. Damit ging die Anbaufläche erstmals seit 2012 etwas zurück.

Gegenüber 2020 verringerte sich die Anbaufläche um 42 Hektar.

Der Anbau dieser Früchte erfolgte in 51 Betrieben.

Rund 56 Prozent der Brandenburger Strauchbeerenfläche  wurden von 20 Betrieben nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet.

Kulturheidelbeeren vor Sanddorn

Kulturheidelbeeren waren 2021 erneut Brandenburgs wichtigste Strauchbeerenart.  Aufgrund ihrer Beliebtheit erhöhte sich deren Anbaufläche seit 2012 von 99 Hektar auf derzeit 415 Hektar.

Geerntet wurden 1 823 Tonnen. Diese Erntemenge entspricht fast der Hälfte der gesamten Beerenernte. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 39 Prozent mehr Heidelbeeren gepflückt.

Trotz eines leichten Anbaurückgangs um 13 Hektar bleibt Sanddorn mit einer Fläche von insgesamt 317 Hektar die zweitwichtigste Strauchbeerenart im Land Brandenburg.

Brandenburg Spitzenreiter beim Aroniaanbau vor Sachsen und Bayern

Die Aroniabeeren, auch als Schwarze Apfelbeere bekannt, werden mittlerweile auf über 201 Hektar geerntet, vorzugsweise im ökologischen Anbau.

Auch hier ist in den letzten Jahren ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. 2014 erfolgte die Ernte der Aroniabeeren nur auf 88 Hektar.

Schon 2020 verfügte Brandenburg über die größte Anbaufläche dieser Strauchbeerenart in Deutschland. In Sachsen waren 2020 Aroniabeeren auf 181 Hektar und in Bayern auf 176 Hektar zu ernten.

Mit 565 Hektar findet man im Landkreis Potsdam-Mittelmark die größte Strauchbeerenanbaufläche Brandenburgs. Auch hier sind die Kulturheidelbeeren und der Sanddorn bestimmend.

Quelle: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/032-2022

 

Anm. :

Mal provozierend gefragt. Sind das etwa die Auswirkungen des Klimawandels und der damit verbundenen Erderwärmung?

 

Anm.: Lesen Sie bitte weiter....

Kaum ist die Keule „Corona“ abgenutzt,

wird die neue, „alte“ Keule „Klimawandel“ von den Medien wieder hervorgeholt

mit reißerischen Überschriften wie

 

In Cottbus wird’s richtig heiß…

Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.02.2022

Heiß und trocken – so wird bald das Klima in der Lausitz

Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.02.2022

Keine Erholung für das Grundwasser

Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.02.2022

Kaltes Heim hat Zukunft

Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.02.2022

 

Klimawandel in Cottbus

In Cottbus wird’s richtig heiß – was das für die Niederschlagsmengen bedeutet

Bereits in den vergangenen Jahrzehnten sind die Temperaturen in Cottbus gestiegen. Laut der Wettersimulationen der Brandenburgischen-Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg geht das weiter.

Welche Folgen bringt das mit sich?

 

Die zehn wärmsten Jahre in Cottbus.© Foto: HobbitArt/shutterstock.com, Grafik: Lehmann/lr, Quelle: Dr. Klaus Keuler, FG Atmosphärische Prozesse, BTU 

Das Gefühl ist meist ein schlechter Gradmesser…Stimmt. Das zeigt eine Auswertung der Wetterdaten für Cottbus der Brandenburgischen-Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg…. 

…Dr. Klaus Keuler ist Meteorologe. An der Cottbuser Universität arbeitet für das Fachgebiet Atmosphärische Prozesse.

Dort werden Simulationen und Berechnungen angestellt, um regionale Klimamodelle zu erstellen, die  die Veränderungen im Klima sichtbar machen (Anm.: sollen). ...

…Für diese Arbeiten kann der Forscher auf eine gute Datenbasis zurückgreifen. Bereits seit dem Jahr 1887 werden in Cottbuser Meisenweg kontinuierliche Wetterdaten gesammelt….

In Cottbus ist es um zwei Grad wärmer geworden

….Der Wissenschaftler hat Cottbuser Wetterdaten der vergangenen 70 Jahre ausgewertet – also von 1951 bis 2020.

Der Trend, den er beobachten konnte, ist eindeutig. Die Temperaturen gehen im Jahresmittel nach oben.

Und zwar um 0,28 Grad Celsius pro Dekade (Anm.: also …pro 10 Jahre) ….  

 

Eine Überraschung beim Regen

…Eine Überraschung ist die Feststellung des Wissenschaftlers, dass sich in Cottbus die Niederschlagsmenge seit dem Jahr 1951 nicht signifikant verändert hat….

Cottbus erwarten weitere Temperaturanstiege

…Wie sich das Wetter in Cottbus bis zum Jahr 2100 entwickelt, hängt wesentlich von der Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre ab….  

….Weil diese Werte nicht vorausgesagt werden können, errechnen die Wissenschaftler verschiedener Szenarien anhand von Annahmen. (!!!!)Peggy Kompalla 

Quelle: zitiert aus lr-online.de, 15.02 2022

 

Ausführlich für Abonnenten: 

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/klimawandel-in-cottbus-in-cottbus-wird_s-richtig-heiss-_-was-das-fuer-die-niederschlagsmengen-bedeutet-62663293.html#paywall-tab-anmeldung

 

 

 

 

Anm. zum nachfolgenden Artikel:

 

Im Koalitionsvertrag etwas zu formulieren ist die eine Seite, die Realisierung ist die andere Seite.

 

Der Leser stellt sich des Öfteren die Frage: Haben bei der Formulierung von Zielstellungen im Koalitionsvertrag eigentlich auch echte Fachleute (keine sog. Experten) mitgewirkt.

 

Viele Fragen zu mehr Offshore

Bundesamt sieht beim kräftigen Ausbau der Windkraft auf See mehrere Interessenskonflikte,

…Der geplante Ausbau der Windkraft in Nord- und Ostsee stößt aus Sicht des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) auf zahlreiche große Herausforderungen.…

…Auf die Frage, ob der bis 2045 angepeilte Ausbau auf 70 Gigawatt (GW) überhaupt denkbar sei,

sagte BSH-Präsidentin Karin Kammann-Klippstein in Hamburg:  

Ja, es ist möglich, wenn alle anderen Nutzer zurücktreten und sagen ,wir machen jetzt in der Nord- und Ostsee nur noch Offshore-Windenergie’,

dann ist das theoretisch möglich.“…Die Zahle der Windparks auf See muss deutlich erhöht werden Foto: welt.de

...Die Chefin der Behörde wies auf zahlreiche Nutzungskonflikte hin:

„Der Koalitionsvertrag sieht zehn Prozent der Fläche vor, die frei sein soll von jeglicher schädlicher Nutzungsart.

 Zehn Prozent wären schon mal vollständig für Naturschutzgebiete reserviert.“

Außerdem würden Meeresflächen von Landwirtschaft und Militär genutzt, und es gebe die völkerrechtliche Pflicht,

internationale Schifffahrtsstraßen offen zu halten. „Da gibt es Einschränkungen für die Bebauung durch Windparks.“….

...Die neue Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag die Ausbauziele für die Windenergie auf See

im Vergleich zur Vorgängerregierung deutlich erhöht: von 20 auf 30 GW bis 2030, 40 GW bis 2035 statt 2040und 70 GW bis 2045.

Derzeit sind in Nord- und Ostsee 1501 Windenergieanlagen mit knapp 7,8 GW in Betrieb…. dpa

Quelle: zitiert aus Märkische Oderzeitung (Beeskow), 25 01.2022

 

Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-beeskow/20220125/281792812410164 

 

"Mehr Energie selbst erzeugen" 

Berlin. Aus Sicht des Klimaschutzministers Robert Habeck (Grüne) muss Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten werden.  

Dafür müssten erneuerbare Energien aus Wind und Sonne im Land deutlich schneller ausgebaut werden,

machte Habeck am Donnerstag (13.01.2022) in seiner ersten Rede im Bundestag klar.

 

Anm.: 

Wobei jedem einigermaßen Interessierten klar ist, dass diese erzeugte Energiemenge weder jetzt geschweige denn in der Zukunft zu jeder Zeit ausreichend zur Verfügung stehen wird. 

 

Habeck sprach von einem weltweiten "Hunger" nach den fossilen Energieträgern Gas, Öl und Kohle.

Es sei daher die beste Strategie, sich davon unabhängig zu machen. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 14.01.20220

 

Anm.:  

Vielleicht sollte man auch neben den „erneuerbaren (volatilen) Energien auch die Nutzung von Kernenergie wieder mehr Aufmerksamkeit schenken.

 Auch Deutschland kann von seinen Nachbarländern lernen!

 

 

Tempo für Wind und Sonne

Robert Habeck stellt Deutschland beim Klimaschutz ein schlechtes Zeugnis aus. Jetzt soll alles ganz schnell gehen.

Berlin. Ambitioniert, aber erreichbar – das sind für Wirtschaftsund Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) die Klimaziele der Bundesregierung.

…Kein Verständnis hat er für die Vorwürfe von Klimaschützern und „Fridays for Future“, er verrate seine Ziele:

 „Wenn ich noch größere Versprechen geben würde, würde ich lügen.“…

Die Eröffnungsbilanz der Koalition, die Habeck vorlegte, ist schlecht: Ob bei Wind- oder Solarstrom …

…Die Vorgaben von der schwarzroten Vorgängerregierung: Der CO2-Ausstoß Deutschlands soll 2030 um 65 Prozent niedriger sein als 1990.

Beim bisherigen Tempo sind nur 50 Prozent zu schaffen. Die 2020 erreichten 42 Prozent waren vor allem den Corona-Einbrüchen zu verdanken.

Danach war die Entwicklung wieder negativ…

Bis Ostern (2022) will Habeck dem Kabinett ein erstes Gesetzespaket vorlegen…

…Das soll bewirken, dass trotz des steigenden Stromverbrauchs der Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 80 Prozent steigt, was fast eine Verdoppelung wäre….

Entlastung bei EEG-Umlage

…Die EEG-Umlage für Ökostrom soll ab 2023 durch Geld aus dem Bundeshaushalt ersetzt werden….

…Windanlagen sollen auf zwei Prozent der Flächen in Deutschland gebaut werden, viermal so viel wie bisher…

.... Auch bei der Wärmeerzeugung für Gebäude soll wesentlich mehr passieren. Schon ab 2025 sollen zwei Drittel aller neuen Heizanlagen mit erneuerbaren Energien laufen….

…Ein zweites Gesetzespaket soll das Kabinett im Sommer (2022) auf den Weg bringen: „Wir werden wieder Innovationsland sein.“

 …Das sorge unter anderem für Wohlstand bei Mittelstand und Handwerk. Die politische Aufgabe sei groß,

biete aber dem Land enorme Chancen. Bürokratie und Genehmigungsverfahren, etwa beim Ausbau der Stromnetze, sollten schlanker und schneller werden…. Dieter Keller

Quelle: zitiert aus Märkische Oderzeitung online, 12.01.2022

 Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-seelow/20220112/281582358987085

 

Anm.: Dazu (passend) folgender

 Kommentar 

Guido Bohsem

zu Robert Habecks Bilanz 

Kampf gegen Windmühlen 

…Wenn Klimaschutz-Minister Robert Habeck zu einer solchen Bilanz einlädt, darf das Ergebnis nicht überraschen:

Deutschland steht tief im Soll und scheitert an den Klimazielen.

Soll heißen: Jetzt, wo ein Grüner sich um die Angelegenheit kümmert, kann die Sache nur besser werden.

Je schlechter die Lage, desto sicherer die Erfolge, lautet das Kalkül…. 

… Habeck erkennt offenbar sehr klar, was das Problem sein wird:

Die Erwartungen an ihn und an die Grünen sind derart hoch, dass sie nur scheitern können. Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen lässt grüßen….

...Egal, wie viel sie (die Grünen) in der Regierung er­reichen, es wird nicht genug sein…  

…Das zeigt sich an der Empörung, mit der hiesige Umweltverbände auf die Taxonomie-Pläne der EU-Kommission reagieren.

Deutschland dürfe auf gar keinen Fall akzeptieren, dass deutlich über 20 andere Mitglieder der Mei­nung sind,

 dass Atomkraft und Gas zumindest zeitweise als klimafreundliche Energieformen gelten. Im Zweifel müsse das Land eben klagen….

 …Die Regeln der Union oder gar die Machtverteilung in der EU spielen in der Betrachtung eine untergeordnete Rolle…

 

Anm.:

 Diese Haltung ist umso unverständlicher, da Deutschland bisher als Vorreiter in der EU für das Mehrheitsprinzip bei Abstimmungen gilt.

 Demokratie ist, wenn man Mehrheitsentscheidungen akzeptiert, auch wenn sie Deutschland nicht passen.  

Die Grünen, speziell die Umweltverbände, FFF … müssen noch sehr viel lernen.

 

…Die Grünen in der Regierung, so scheint es, müssen auch die aussichtslosen Kämpfe bis zum Ende kämpfen….

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 12.012022

 

Langfristiger Trend ist wichtiger als Jahresziele 

Umwelt  Die CO2 -Emissionen sind gestiegen, doch Experten kritisieren den kleinteiligen Blick. Die Ampel will das ändern. 

Berlin. Deutschland droht seine Klimaziele für das Jahr 2021 zu verfehlen, wie aus Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende hervorgeht.

So sei für das vergangene Jahr bei den Emissi­onen mit einem Plus von 4,5 Pro­zent im Vergleich zu 2020 zu rechnen.

Hauptgrund für den Anstieg der Emissionen seien die wirtschaftliche Erholung nach dem Pandemiejahr 2020 und eine höhere Kohleverstromung aufgrund starkgestiegener Gaspreise. 

… Gleichzeitig sei die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien gesunken, da es im betroffenen Zeitraum weniger Wind gab.

Zudem musste aufgrund kühler Wintermonate Anfang 2021 mehr geheizt werden als sonst… (Anm.: Apropos Erderwärmung...) 

Auch das Klimaziel für 2030 rücke so außer Reichweite, warnen die Agora-Forscher… 

…37 Millionen Tonnen CO2 müssten laut Agora Energiewende jährlich eingespart werden, um das 2030er-Ziel noch einzuhalten…. 

…So pumpte die Regierung im vergangenen Jahr (2021) aufgrund des Klimagesetzes rund 11 Milliarden Euro Fördergelder für Sanierungen in den Gebäudebereich,

weil das Emissionsziel überschritten wurde. Da es allerdings dauert, bis deswegen auch weniger geheizt wird und die Emissionen sinken,

droht der Gebäudebereich sein Ziel auch im Jahr 2021 zu reißen…. 

…"Nur auf jährliche Entwicklungen in einzelnen Sektoren zu schauen, greift deswegen zu kurz", so Energieökonom Löschel.

Der grundsätzliche Trend nach unten müsse nicht gebrochen sein, weil Emissionen in einem Jahr ansteigen. Viele Entwicklungen liefen nicht linear ab.

Im Verkehrsbereich etwa stagnieren die Emissionen seit Jahren.

Würden 2030 jedoch wie geplant 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen unterwegs sein,

könnten die Emissionen gegen Mitte bis Ende des Jahrzehnts stark sinken…

Anm. Es ergibt sich die "alte"  und bisher unbeantwortete Frage: Wo kommt eigentlich der Strom zum Laden der Batterien her?  

…Die Ampel hat dieses Problem erkannt und im Koalitionsvertrag beschlossen, das Klimaschutzgesetz flexibler zu gestalten.

"Die kleinteiligen jährlichen Sektorziele haben sich insbesondere in Verbindung mit den Sofortprogrammen bei Zielverfehlung als unpraktikabel und extrem teuer erwiesen",

so FDP-Klimaexperte Lukas Köhler… 

… Ganz einig scheint man mit den Grünen, die weiterhin an den strengen Vorgaben hängen, allerdings nicht zu sein:

Das Klimaschutzgesetz sei "mit seinem jährlichen und sektorscharfen Monitoring ein gutes Instrument" für das geplante Klima-Sofortprogramm, so Grünen-Politikerin Lisa Badum…. Igor Steinle

 

Laut Agora Energiewende haben die Emissionen zugenommen. Auch, weil die Kohleverstromung wieder zunimmt. Foto: Jan Woitas/dpa

 

Quelle: zitiert aus

 

https://www.pressreader.com/germany/geislinger-zeitung/20220108/281633898587361

 

 

 

 

Empfehlung:

Man sollte sich einmal auf WIKIPEDIA u.a. die Lebensläufe

von Frau Scheer, Frau Badum und Herrn Köhler anschauen,

um sich von der Sach- und Fachkompetenz der genannten „Expertinnen und Experten“ in Bezug auf Energiewende und den damit verbundenen Problemen zu überzeugen.

 

Anm.:

Frage: Wer möchte schon nach diesem Motto leben?

 

Unter dem Motto:

Wer weniger braucht, muss weniger arbeiten und verdienen,

schont zugleich die natürlichen Lebensgrundlagen,

lebt zufriedener und gesünder.

 

stellt Dr. Ernst Paul Dörfler - Ökologe & Buchautor

  

sein Buch

 

Aufs Land. Wege aus Klimakrise, Monokultur und Konsumzwang

 

vor.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 05.01.2022

 

Wo bleibt der Aufschrei der Politik? 

Lesermeinung : 18.000 Geisterflüge im Jahr, um Start- und Landerechte zu sichern.

 Ein Leser fragt sich, wo die Stimmen grüner Spitzenpolitiker zu diesem ökologischen Frevel sind. 

Wegen EU-Regelungen zu Slots (abheben und landen) muss die Fluggesellschaft tausendfach im Jahr sinnlos starten.

Darüber haben wir am 31. Dezember (2021) im Beitrag "Lufthansa hebt ab für Geisterflüge" berichtet.

Dazu schreibt ein Leser:

Wissenschaft und Politik gehen offensichtlich getrennte Wege.

 Nicht weiter spalten

Seit mehreren Tagen kann man in den Medien diese geistlose Problematik verfolgen.

18.000 sinnlose Flüge jährlich müssen, bis hin in andere Erdteile, mit leeren Flugzeugen erfolgen, um Entscheidungen der EU-Kommission zu erfüllen

und Start- und Landerechte nicht zu verlieren. 

 Wo ist hier der Aufschrei der Politik? Die gerade so umweltbewussten und führungsstarken Politiker

wie Frau von der Leyen, Frau Baerbock oder Herr Habeck tragen diese Zerstörung unserer Umwelt durch zigtausende Tonnen CO2 wortlos mit

und sind sogar dafür verantwortlich. 

Aber um diese Bilanzen auszugleichen, nehmen wir heute drei im Weltmaßstab moderne Atomkraftwerke mit einer Leistung von rund 3100 Megawatt vom Netz

und legen mehrere Kohlekraftwerksblöcke mit einer Gesamtleistung von etwa 3500 MW still.

Für die wegfallenden Arbeitsplätze wurden garantiert bereits neue geschaffen

und die fehlende Grundlast für unser Stromnetz wird sicherlich durch Windräder beziehungsweise Solarfelder erzeugt.

Aber leider nicht wie an etwa zehn Tagen im November 2021 und an acht Tagen im Dezember 2021.

Da herrschte eine Windflaute und neben der Nacht schien auch am Tag keine Sonne.

Unsere neue Ampel, mit ihren Noch-Partnern in der EU, sollte sich schnell auf wissenschaftlich fundierte Wege begeben,

um die finanziellen und psychischen Belastungen der Menschen in Grenzen zu halten und die Gesellschaft nicht weiter zu spalten. Peter Michel, Drebkau

 

Anm.: Beitrag zur Vorgeschichte "Kernkraft soll Ökolabel der EU bekommen" 2021/2022

Haltung des IPCC gegenüber der Kernenergie (2008)

Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) anerkennt die Kernenergie als eines der wirksamen Mittel zur Reduktion der CO2-Emissionen.

Der jüngste Bericht des IPCC prüft verschiedene Möglichkeiten zur Verringerung der CO2-Emissionen. Dabei werden auch die Kernenergie sowie ihre Kosten,

ihr Potenzial für eine CO2-Reduktion und die Beherrschung der Sicherheitsfragen analysiert. Das Fazit des IPCC ist klar: Die Kernenergie ist ein leistungsfähiges und kostengünstiges Mittel,

um die CO2-Emissionen zu senken.

10. Feb. 2008

Der «4th Assessment Report» des IPCC widmet seinen im Mai 2007 erschienenen dritten Band «Mitigation of Climate Change» den Präventivmassnahmen gegen die Klimaveränderung,

d.h. den Mitteln zur Reduktion der Treibhausgasemissionen. Die wichtigsten anerkannten und geprüften Massnahmen sind die Energieeffizienz, die Entwicklung erneuerbarer Energien,

die Senkung oder Sequestrierung von CO2-Emissionen aus fossiler Energie und - eine Neuerung gegenüber den früheren Berichten - die Kernenergie.

Das IPCC stellt zunächst fest, dass die Kernkraftwerke mit einem Anteil von 16% der weltweiten Stromproduktion die globalen CO2-Emissionen

im Vergleich zur herkömmlicher Stromproduktion bereits um 6 bis 10% senken. Bei dieser herkömmlichen Produktion

entfällt heute sowohl in den westlichen Ländern als auch in den Entwicklungsländern ein hoher Anteil von weltweit rund zwei Dritteln auf die fossilen Brennstoffe.

Der Bericht analysiert die Kosten einer eingesparten Tonne CO2 und zeigt auf, dass sie bei unter USD 20 liegen oder oft sogar negativ sind.

Zurückzuführen ist dies darauf, dass die Stromproduktion aus Kernenergie günstiger ist als die Erzeugung aus anderen Energiequellen, insbesondere aus fossilen Brennstoffen.

Die Kernenergie kann die CO2-Emissionen der Elektrizitätsbranche erheblich senken.

Dank Kernenergie und Wasserkraft produzieren Länder wie Frankreich, Schweden und die Schweiz nahezu kohlenstofffrei Strom.

Diese Länder sind aber heute die Ausnahme. Das Substitutionspotenzial ist in der Elektrizitätsbranche somit enorm,

denn diese ist mit 25,9% der Gesamtemissionen der weltweit grösste CO2-Produzent, gefolgt von der Industrie (19,4%) und dem Verkehr (13,1%).

Ein erhebliches Potenzial der CO2-Reduktion besitzt die Kernenergie zudem anerkanntermassen in den Bereichen Wärme (Fernheizung und Wärmepumpen),

Mobilität (Elektroantrieb) und Produktion von Wasserstoff als Energieträger, der auch im Mobilitätsbereich Verwendung findet.

Im Vergleich mit anderen Mitteln zur Reduktion der CO2-Emissionen gesteht das IPCC somit der Kernenergie ein sehr hohes und Potenzial und günstige Kosten zu.

Das IPCC stellt auch fest, dass die Uranressourcen kein Hindernis darstellen und Brutreaktoren in Verbindung mit der Wiederaufarbeitung sogar sehr langfristige Perspektiven eröffnen (tausende von Jahren).

Das IPCC hat sich auch mit Fragen der Reaktorsicherheit und des Abfallmanagements sowie mit den Befürchtungen der Bevölkerung und der politischen Opposition als Haupthindernis

für einen weiteren Ausbau der Kernenergie befasst. Das IPCC stellt fest, dass trotz der Kontroverse wirksame technische Lösungen bestehen und dass sie bei richtiger Anwendung eine sehr hohe Sicherheit gewährleisten.

Die Experten des IPCC empfehlen den Staaten, die Kernenergie in ihre Energiepolitik zu integrieren und den Bedenken der Bevölkerung mit besserer Information zu begegnen.

Kommentar

Nachdem die Kernenergie in IPCC-Kreisen lange Zeit eher tabu war, haben die Experten den Schritt gewagt und sich an eine intelligente wissenschaftliche Analyse gewagt,

ohne vor dem Hintergrund ihrer früheren Haltung etwas schönzureden.

Die positive Beurteilung der Kernenergie als ein wichtiges Mittel, Versorgungssicherheit mit Umwelt- und Klimaschutz zu vereinbaren, bestätigt, dass die Kernenergie verdient, besser bekannt zu werden (Jean-François Dupont).

»

Quelle

J.D. nach IPCC 4th Assessment Report 2007,

Working Group III Report «Mitigation of Climate Change

Nachzulesen:

https://www.nuklearforum.ch/de/news/die-haltung-des-ipcc-gegenueber-der-kernenergie

 

Kernkraft soll Ökolabel der EU bekommen

Während Deutschland den Atomausstieg in diesem Jahr (2022)vollendet,

stuft Brüssel Atomenergie als nachhaltige Technologie ein  Affront für die neue Ampel-Regierung.

 

Anm.:  

Wieso wird hier von einem Affront gesprochen? 

Frau Merkel hat diese Entwicklung schon im November 2021 kommen sehen:

s. Zitat 

„…Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bei diesem Thema zuletzt auffallend unkämpferisch gezeigt und den Kampf für verloren erklärt…“

Quelle: tagblatt online, 30.11.2021

 …Brüssel/Berlin. lm Streit um die künftige Rolle von Atomenergie in Europa hat die neue Bundesregierung von Kanzler Olaf Scholz (SPD) eine schwere Niederlage erlitten:

Trotz heftigen Protests aus Berlin hat die EU-Kommis­sion entschieden, dass Atomenergie für den Übergang als nachhaltige Energietechnologie eingestuft wird -

mit dem grünen Öko­siegel soll die Finanzierung neuer Atomkraft-Projekte erleichtert werden….

 …Den entsprechenden Entwurf legte die Kommission von Präsidentin Ursula von der Leyen in der Silvesternacht vor  ­

praktisch zeitgleich mit der end­gültigen Abschaltung der drei Atomkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen in Deutschland…. 

…Die Bundesregierung reagierte empört: Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne)…

 

Nebenbei bemerkt:  

Die Partei „Die Grünen“ erhielt in Sachsen-Anhalt (der Heimat von Frau Lemke)

bei der Bundestagswahl 2021 „überragende“ 6,5 Prozent

 

…Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) machte klar. dass die Bundesregierung dem Plan nicht zustimmen wird,

was allerdings auch nicht erforderlich ist 

…Laut Kommissions-Vorschlag, der unserer Redaktion vorliegt, sollen Investitionen in Atomenergie, die bis 2045 in einem EU-Mitgliedsland genehmigt werden, als grüne Projekte gelten….

…Die Kommission verbindet die Aufwertung mit einigen Auflagen: Atomkraft soll unter anderem nur dann als nachhaltig für den Übergang gelten,

wenn die Kraftwerke den neuesten technischen Standards entsprechen, die sichere Zwischenlagerung von Atommüll gewährleistet ist

und bis 2050 ein konkreter Plan für die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle

 

Anm.: 

Unter dem Titel „Was im nächsten Jahr alles gelingt“  

habe ich folgendes Interessante gefunden.

 

 Deckel auf das Kohlendioxid 

Es ist eine Nachricht, die in der Fülle an Meldungen rund um die Glasgower Klimakonferenz etwas unterging - dabei hat sie einen großen Symbolwert:

 

Die globalen Kohlendioxid-Emissionen steigen nicht mehr an, sondern haben ein Plateau erreicht.

 

"Möglicherweise liegt der Gipfelpunkt des weltweiten CO2-Ausstoßes bereits hinter uns", sagt der Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Institut für Klima­folgenforschung.

 

Das ist zwar alles andere als eine Entwarnung in Sachen Erderwärmung. Die Meldung zeigt allerdings:

Klimapolitik macht sich tatsächlich be­merkbar. Im kommenden Jahr (2022) ist es deswegen nicht nur wichtig, den Ökostrom in Deutschland auszubauen,

wo die Emissionen ohnehin im Sinken begriffen sind .

 

Anm.: Das verstehe, wer will.

 

Wichtig ist auch, künftig Schwellenländer wie Indien und solche, die sich dafür halten - also China -, stärker mitzunehmen,

indem man die diplomatischen Bemühungen um einen Klimaclub mit ähnlichem CO2 -Preis verstärkt. Igor Steinle

 

 Anm.:  

Das sind doch nur Wunschträume. Die bisher noch als Schwellenländer eingestuften Länder haben längst erkannt, was für sie wichtig ist und benötigen dafür keine deutsche Belehrung

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 31.12.2021

 

 

Anm. zum nächsten Artikel  

…ja, ja, der Klimawandel - war 2021 vielleicht gerade wegen des Klimawandels normal?

 

2021 endlich genug Regen (bezogen auf die Lausitz) 

Wetterrückblick 2021: Februar (2021 ) war in der Lausitz der extremste Monat. 

Cottbus. …. Nach drei Trockenjahren in Folge hat sich dieses zu Ende gehende Jahr wettermäßig normal präsentiert…. 

… Erstmals seit dem Jahr 2017 wurde die langjährige Durchschnittsmenge beim Niederschlag überschritten….  

….In Lindenau (Oberspreewald- Lausitz­Kreis) beispielsweise fielen bis Mitte Dezember (2021) rund 650 Millimeter je Quadratmeter vom Himmel.

Der statistische Jahreswert liegt bei 626 Millimetern, sagt Landwirt und Hobbymeteorologe Rudolf Kupfer…. 

...Nass war der Sommer, trocken waren April, September und Oktober (2021 )...

… Das rund 400 Millimeter starke Niederschlagsdefizit der vorangegangenen drei Jahre ist in der Lausitz allerdings noch lange nicht ausgeglichen….

...Dazu bedürfte es eines sechswöchigen Landregens", sagt Kupfer…. 

…Von den Temperaturen sticht der Februar (2021 ) hervor. Anfangs brachte er viel Schnee und Frost im zweistelligen Minusbereich. Zum Ende stiegen die Temperaturen bis auf plus 16 Grad…  

…2021verabschiedet sich ungewöhnlich mild. Auch nach Neujahr (2022) soll es in der Lausitz bei Temperaturen um plus zehn Grad bleiben. Zudem prognostiziert der Wetterdienst öfter Regen. Torsten Richter-Zippack

 

Quelle: zitiert aus lr-online, 27.12.2021

 

Anm.:  

Unter  

http://www.wetter24.de/vorhersage/klima/deutschland/lausitz/18228525/

 

kann man sich über die mittleren Klimadaten der Lausitz informieren. 

Danach beträgt das Mittel der jährlichen Niederschläge der Jahresreihe 1989 -2011 

für die Lausitz: 507 mm und für die Stadt Cottbus 564 mm. 

Nach WIKIPEDIA  

iche_Zeitperioden

 gehört Brandenburg zu den niederschlagsärmsten Regionen Deutschlands mit durchschnittlich 557 mm (Deutschland Mittel der Jahre 1881-2019: 771 mm)

 

Anm.: nächstes Thema

So sah der (reale) Energiemix in Deutschland in der Vergangenheit aus (hier: 3. Quartal 2021)

 

Wenig Strom aus Erdgas  

Hohe Kosten treiben im dritten Quartal (2021) Wechsel zu Kohle an. 

Wiesbaden. Die Stromeinspeisung aus Erdgas ist im dritten Quartal 2021 um 38,9 Prozent im Vorjah­resvergleich gesunken, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.  

Grund sind die stark gestiegenen Preise für Erdgas. 

….Wichtigster Energieträger war die Kohle, die Stromerzeugung stieg hier um 22,5 Prozent im Vorjahresvergleich (2020)….  

…Im dritten Quartal (2021) lag die Stromeinspeisung aus erneuerba­ren Energien um 0,8 Prozent unter der des Vorjahreszeitraums ­ die Erzeugung aus Windkraft nahm um zwei Prozent ab,

die aus Photovoltaik um 2,8 Prozent. Deutlich zu - um 19 Prozent ­nahm dagegen der Strom aus Wasserkraft… 

…Der Anteil der Kohle an der insgesamt eingespeisten Strommenge betrug 31,9 Prozent. Im ersten Halbjahr 2021 lag dieser Anteil bei 27,1 Prozent….  

Der Anteil fossiler Energieträger insgesamt betrug in den ersten sechs Monaten (2021) 56 Prozent. alp

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau,15.12.2021

Anm.:

Um das zu ändern beschließt die "Ampelkoalition" (oder ist es nur der Grüne-Splitter)  eine Forcierung des Windkraftausbaus, die "Windmüller" wittern schon Morgenluft:

Pläne sorgen für positive Stimmung - Windenergie:

 Netzwerk begrüßt Beschlüsse der Regierungen in Berlin und Schwerin zu den erneuerbaren Energien. 

Rostock. Die Pläne der neuen Regierungen in Schwerin und Berlin sorgen beim im Nordosten beheimateten Windenergie-Netzwerk (Vorsitzender: Andree Iffländer) für Aufbruchsstimmung…

…Was sich die Branche erhofft habe, liege vor. Allerdings müssten die von den Koalitionären vereinbarten Maßnahmen zur Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien noch in Gesetze gegossen werden….

…Iffländer lobte den von der Berliner Koalition aus SPD, Grüne und FDP vorgesehenen Ausbau der Offshore-Windenergie auf 70 Gigawatt bis 2045….

…Gut (Anm.: an Zynismus nicht mehr zu überbieten) sei, dass der Koalitionsvertrag auch Konflikten beim Ausbau der Windkraft Rechnung trage und Lösungsansätze aufzeige,

etwa beim Thema Artenschutz oder der Akzeptanz bei Anwohnern. dpa

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 14.12.2021

 

Anm.:  

Mag sich jeder besonders zum letzten Absatz des vorherigen Artikels seine Meinung bilden...

 

Anm.:  Zur Einstimmung zum Thema "Erzeugung elektrischer Energie: installierte und verfügbare Leistung"

 

Dank an die Lausitzer Rundschau und besonders an Herrn Siegel

Für diese schon lange erwartete Richtigstellung zu installierter und verfügbarer Leistung.

Das Lesen dieses Artikels wäre allen Träumerinnen und Träumer anzuraten… 

 

Stromnetz kurz erklärt

Verwirrung um installierte und verfügbare Leistung

Der Mix aus den unterschiedlichen Er­zeugungsarten von elektrischem Strom und ihre Verfüg­bar­keit im deutschen Netz sorgt immer wieder für heftige Diskussionen.

Rundschau-Redakteur Jan Siegel versucht, mit erläuternden Anmerkungen Sachlichkeit in die oft hitzig geführte Debatte zu bringen:


Wer sich unabhängig über den Strommix in Deutschland informieren möchte, kann dies tun unter: www.smard.de

Foto:  Gambarini/dpa © Foto: Federico Gambarini

 

…Häufig gestritten wird … um den Anteil, den die einzelnen Strom-Erzeugungsarten in Deutschland

zur Stabilität des Netzes beitragen können.

Oft werden dabei statistische Jahresdaten mit aktuell verfügbaren Erzeugungsleistungen vermischt….

Was installierte Leistung bedeutet

Wenn es um erneuerbare Energien wie Wind- und Solarstrom geht, wird oft von der installierten Leistung gesprochen.

…Damit ist immer die Maximalleistung von Wind- oder Solarparks gemeint, die sie zur Verfügung stellen könnten,

wenn der Wind ordentlich weht und die Sonne schön scheint….

Was ist verfügbare Leistung?

…Als verfügbare oder gesicherte Leistung wird die elektrische Leistung bezeichnet,

die erneuerbare Energiequellen tatsächlich liefern.

…An trüben windstillen Wintertagen aber fällt diese Leistung manchmal auch über mehrere Tage nahezu komplett aus („Dunkelflaute“). ..

 …Aufgetreten beispielsweise Anfang dieses Jahres (2021), und diese Situation ist nicht allzu selten…. 

Was bedeutet Volatilität?

…Das Hauptproblem dieser Stromquellen ist die langfristige Unberechenbarkeit und bisher fehlende große Speichermöglichkeiten sind dabei.

...Ihre enorme Volatilität (Schwankungsbreite) sorgt für große Versorgungs-Unsicherheiten im Stromnetz…..

Aktuelle Informationen zum Stromnetz

…Die jederzeit aktuelle und unideologische Information zum Strommix in Deutschland, kann jederzeit auf der Internetseite www.smard.de abgerufen werden.  

www.smard.de ist eine offizielle Seite der Bundesnetzagentur, auf der aktuelle und relevante Daten zum Strommarkt in Deutschland übersichtlich aufbereitet sind.

Dort wird auch der momentane Anteil der jeweiligen Strom-Erzeugungsart im Netz dargestellt….

…Eine rote Verlaufslinie in der grafischen Darstellung zeigt den aktuellen Strombedarf an….  

 

…Grundsätzlich gilt: Übersteigt die Erzeugung die rote Linie, kann Deutschland Strom exportieren.

Wird die Linie unterschritten, müssen wir Strom aus Nachbarstaaten importieren

 

Die Quellen der Stromerzeugung in Deutschland (sind z.Z. noch):

– Braunkohlekraftwerke

– Steinkohlekraftwerke

– Kernkraftwerke

– Wasserkraftwerke

– Pumpspeicherkraftwerke

– Erdgaskraftwerke

– Windkraftanlagen auf Land

   und auf See

– Solarkraftwerke

– Biomassekraftwerke 

Jan Siegel

 

Quelle: zitiert aus lr-online, 03. 12. 2021 

 

Anm.:

Auch sehr informativ:    Nettostromerzeugung in Deutschland

https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE

Nettostromerzeugung im internationalen Vergleich, einschl. Angabe der spezifischen CO2 - Emissionen

oder

https://app.electricitymap.org/map

 

 

Anm.: zum nachfolgenden Artikel:

Ob das der Stein  des Weisen ist, um den Klimawandel aufzuhalten... auf jeden Fall führt die Erzeugung von Atomstrom zu signifikanter Absenkung der CO2-Emissionen

 

Grüne Atomenergie spaltet Europa

Gas und Kernkraft könnten in der EU bald als ökologisch sinnvolle Technologien gelten. Grüne und Umweltschützer sind entsetzt und fordern die Ampel-Koalition zum Handeln auf.

 

In Deutschland werden die Meiler abgestellt. Für Frankreich gelten sie als Teil der nationalen Identität. Foto: Armin Weigel/dpa

Berlin. Geht es nach der EU-Kommission, soll auch der Kapitalismus an der Klimarettung mitarbeiten.

Im Zuge des Green Deal will sie erreichen, dass Konsumenten und Anleger

in Zukunft mehr Geld in nachhaltige Güter und Projekte investieren.

Investoren sollen bei Anlageentscheidungen deswegen mehr Informationen darüber erhalten,

wie nachhaltig Unternehmen in Sachen Umwelt- und

 Klimaschutz wirtschaften. Anlageberater sollen künftig nicht nur erfragen, wie risikobereit ein Kunde ist,

sondern auch wie ökologisch er investieren will.

… In sogenannten Taxonomie-Regeln will die EU-Kommission deswegen definieren,

welche wirtschaftlichen Aktivitäten als umweltfreundlich gelten dürfen.

…Sie befürchten: Die Taxonomieregeln könnten in Zukunft nicht nur bei der Kreditvergabe von Banken eine Rolle spielen,

sondern auch bestimmen, welche Technologien überhaupt von EU-Staaten gefördert werden dürfen…

Darüber ist in Europa allerdings ein handfester Streit entbrannt…

…Macron will neue Atommeiler…und Atomenergie für grün erklären.

…Dafür konnte er Finnland, Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Rumänien und Kroatien gewinnen.

Allesamt Länder, die die Nuklearenergie auf dem Weg in die Klimaneutralität für unerlässlich halten…

 

…Gegen die französische Initiative stemmte sich die Bundesregierung bisher vor allem in Person der geschäftsführenden Umweltministerin Svenja Schulze (SPD).

An der Seite konnte Deutschlands stehen  Österreich, Luxemburg, Dänemark und Portugal versammeln….

Doch allem Anschein nach hat sich die Atomkraft-Fraktion durchgesetzt...

…EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton beantwortete am Montag (29.11.2021) eine Frage des „Handelsblatts“, ob Europa seine Klimaziele auch ohne Atomkraft erreichen könne:

 

Das ist unmöglich.“ 26 Prozent der europäischen Stromversorgung werde von Nuklearenergie gedeckt.

Für die Klimaneutralität müssten die Stromkapazitäten sogar noch einmal verdoppelt werden…

 

….Obwohl mehrere Grünen-Politiker die drohende Aufnahme von Gas und Atom in die Taxonomie-Regeln zuletzt scharf kritisierten,

hat das Thema keinen Einzug in den Ampel-Koalitionsvertrag gefunden. …

…Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bei diesem Thema zuletzt auffallend unkämpferisch gezeigt und den Kampf für verloren erklärt…

… Nur Österreich will sich so schnell nicht geschlagen geben und hat bereits angekündigt, vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Taxonomie-Regeln zu klagen,

sollte sich die Kernkraft darin wiederfinden….

Info:  

26 Prozent der Energieversorgung in der EU werden laut EU-Kommissar Breton von Nuklearreaktoren gedeckt.

Für die Klimaneutralität müsse man die Stromkapazität verdoppeln. Igor Steinle

zuletzt aktualisiert: 30. November 2021, 06:00 Uhr

 Quelle. Zitiert aus tagblatt online, 30.11.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Gruene-Atomenergie-spaltet-Europa-526612.html

 

Anm.:

Nahezu lächerlich und in der Zeit stehengeblieben die Meinung des Ex-Außenministers Joschka Fischer zur Atomenergie:

Joschka Fischer: «Wenn Sie überzeugt sind, dass Atomenergie sauber ist, rate ich Ihnen zu einem Urlaub im Luftkurort Tschernobyl»

Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 29.11.2021

 

Atomkraft spaltet Nachbarn 

Umwelt - Die Europäische Union steht vor einer Grundsatzentscheidung: Soll mehr Geld in Kernenergie fließen, um das Klima zu schützen?

 Um Deutschland wird es bei der Frage bereits einsam 

Brüssel.  Affront für die neue Bundesregierung: Während Deutschland aus der Kernenergie aussteigt, hilft die EU-Kommission bei ihrer Renaissance.

…Es ist eine Zäsur für die deutsche Energiepolitik: Die Kernkraftwerke Brokdorf und Grohnde werden zum Jahresende (2021) abgeschaltet …

Atomkraft in Europa

…Während Deutschland seinen Atomausstieg vorantreibt und nächstes Jahr (2022)

die letzten drei AKW vom Netz nimmt,

erlebt die Kernkraftnutzung anderswo in Europa eine Renaissance….

Die EU will die Atomkraft als „grüne Energie“ einstufen

…Eine politische Aufwertung: Die EU steht kurz davor,

Atomkraft erstmals offiziell als nachhaltige, klimafreundliche Energie zu adeln….

…Noch vor Weihnachten (2021) …dürfte sich die EU-Kommission unter der deutschen Präsidentin Ursula von der Leyen

damit vom Kurs Deutschlands abwenden….

…„Es gibt ein neues Interesse an Atomenergie als Teil der Energiezukunft“,

sagt von der Leyens Energiekommissarin Kadri Simson.

Sie reduziere die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen

und schaffe als größte klimaschonende Quelle für die Grundlast der Stromversorgung Stabilität und Sicherheit.

 

Frankreich erzeugt nur halb so viel CO2 wie Deutschland

EU-Industriekommissar Thierry Breton erklärt:

Es wird keinen Green Deal ohne Kernenergie geben.“

…So sieht man es in vielen Teilen Europas:

Rund 110 Atomkraftwerke in 13 EU-Staaten sind aktuell in Betrieb, sie liefern ein Viertel des Stroms (25%) in der Union….

…Gut die Hälfte der Meiler steht in Frankreich, das seine Elektrizität zu 70 Prozent nuklear produziert und deshalb pro Kopf nur etwa halb so viel CO2 erzeugt wie Deutschland…

Das Atomkraftwerk im niedersächsischen Grohnde wird Ende des Jahres abgeschaltet. 

Foto: Sean Gallup / Getty Images

Viele Atommeiler in der EU sind veraltet

…Länder wie Tschechien, Schweden, Finnland, Spanien, Slowakei, Bulgarien und Ungarn setzen stark auf Atomstrom.

Polen will für den Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung erstmals zwei oder drei AKW

mit einer Gesamtkapazität von neun Gigawatt bauen. In der Slowakei ist ebenfalls ein neuer Meiler geplant,

in Finnland und Frankreich sind weitere bereits im Bau...

... Es gibt nur ein Problem: Viele Atomkraftwerke in der EU stammen aus den 70er- und 80er-Jahren

und kommen ans Ende ihrer Laufzeit….

Bis zu 50 Milliarden Euro müssten investiert werden

…Energiekommissarin Simson sagt: „Nach unserer Analyse müssen ohne sofortige Investitionen

etwa 90 Prozent der bestehenden Reaktoren um 2030 heruntergefahren werden – ausgerechnet dann,

wenn sie aus Klimaschutz-gründen am dringendsten gebraucht würden.“…

…Um die Laufzeiten zu verlängern, seien Investitionen von 45 bis 50 Milliarden Euro nötig…. Um 2050 die gleiche Kapazität zur Erzeugung von Atomstrom zu haben wie heute,

werde mit Investitionen von rund 400 Milliarden Euro kalkuliert…

 

Das sind die Laufzeiten der letzten Atomkraftwerke in Deutschland. Ende 2022 ist Schluss. 

Foto: Marc Büttner / funkegrafik nrw

Das EU-Siegel soll Investoren locken

…Um den enormen Kapitalbedarf für neue Atomprojekte zu finanzieren,

drängen Frankreich und ein Dutzend anderer EU-Staaten massiv auf Hilfe der EU….

Atomkraft soll in die Gruppe der nachhaltigen Technologien aufgenommen werden

und wird damit als ökologische Geldanlage eingestuft

                                                                                                

...Der wissenschaftliche Dienst der Kommission unterstützt den Plan:

Kernkraft sei sicher und geeignet für das grüne Label….

…Diese oder nächste Woche (KW 50 oder KW 51) soll der Plan…von der Kommission beschlossen werden – als ein

„delegierter Rechtsakt“, den die Mitgliedstaaten praktisch nicht mehr ändern können….

Das Problem der Atommüllentsorgung ist ungelöst

…Es gibt noch immer keine Lösung für die Entsorgung hoch radioaktiver Abfälle….

Macron hat eine Mehrheit der EU-Staaten hinter sich

Die Bundesregierung würde den Affront aus Brüssel, der den Ausstieg indirekt infrage stellt, gern verhindern ...Deshalb spart der Koalitionsvertrag das Problem aus ….

…Als Zugeständnis an Berlin könnten besondere Sicherheitsauflagen für die Nuklearförderung festgelegt werden…

Viel Spielraum gebe es aber nicht: Das Ökosiegel für Atomstrom ist nicht mehr zu stoppen….

 

Mini-Reaktoren – sind sie die „Neuerfindung der Atomkraft“?

…Macron wirbt bereits für den Bau von Mini-Reaktoranlagen als „Neuerfindung“ der Atomkraft …

…Die EU-Kommission unterstützt aber die Entwicklung der Mini-Reaktoren.  …Kommissarin Simson lobt dieses Vorhaben:

…„Wachstum, Innovation und das Null-Emissions-Ziel bringen Atomenergie zurück ins Zentrum der Diskussion.“… Christian Kerl

 

Quelle: zitiert aus waz online, 15.12.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.waz.de/politik/klimawandel-atomkraft-energiewende-deutschland-europa-id234093293.html

 

Anm.: zum nachfolgenden Artikel:

„Man muss das Eisen solange schmieden, wie es warm ist“:

Verliert CO2 als Klimakiller an Aufmerksamkeit, muss ein neuer, (aber schon lang bekannter und weitaus gefährlicherer) Klimakiller  Methan (CH4) uns ein schlechtes Gewissen machen.

Wie lange soll das noch so weiter gehen?

 

Rätselhaftes Gas

Methan ist im Kampf gegen den Klimawandel fast ebenso wichtig wie Kohlendioxid. Allerdings bereitet das Treibhausgas Forschern immer wieder Überraschungen.

Unklar ist auch, warum genau die Konzentration zunimmt.

 

Normalerweise unsichtbar, frieren die Methan-Blasen im kanadischen Abraham-See im Winter ein. Verantwortlich sind Bakterien am Grunde des Stausees.

…Das muss keine schlechte Nachricht sein – immerhin können wir unser Verhalten ändern. Nötig wäre das.

Laut Bericht des Weltklimarats IPCC müssen die Methanemissionen

bis zur Jahrhundertmitte 35 Prozent weniger betragen als im Jahr 2010,

wollen die Erderwärmung auf 1,5-Grad-Ziel beschränken… Yasemin Gürtanyel

Quelle: zitiert aus Geislinger Zeitung, 27.11.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/germany/geislinger-zeitung/20211127/page/38/textview

 

INFO

Stärkerer Treibhauseffekt

Wenn es um Klima­schutz-Maßnahmen geht, wird meist vom CO2-Ausstoß gesprochen.

Kohlendioxid steht dabei stellvertretend für alle anderen Treibhausgase - etwa Methan (CH4) nach CO2

das zweitwichtigste anthropogene Treibhausgas.

Zwar ist die Methankonzentration mit 1800 Teilchen pro Milliarde in der Atmosphäre deutlich geringer als die von CO2

und schaffe als größte klimaschonende Quelle für die Grundlast der Stromversorgung Stabilität und Sicherheit.

mit aktuell rund 413 Teilchen pro Million Luftmoleküle. Wie die CO2 -Konzentration steigt aber auch die von CH4 seit der Industrialisierung stark an

und hat sich nahezu verdreifacht, gemessen wird derzeit der höchste Stand seit mindestens 800.000 Jahren. 

Problematisch ist Methan vor allem deshalb, weil es viel mehr Wärme speichert als CO2 und daher einen weitaus stärkeren Treibhauseffekt verursacht: Es ist etwa 30-mal wirksamer.

Allerdings verweilt es nicht so lange in der Atmosphäre. nach. etwa neun Jahren wird es abgebaut - zu CO2, das eine Halbwertzeit von fast 1000 Jahren hat.

 

Anm.: zu den sog. Extremtemperaturen in der Arktis und Antarktis

So lauteten die Schlagzeilen...

Hitzerekord: 38 Grad in der Arktis (2020)  

Die Klimaerwärmung verläuft in der Arktis mehr als doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Nun wurde ein neuer Temperaturrekord bestätigt.

Genf - In der Arktis ist mit 38 Grad im vergangenen Jahr ein Temperaturrekord gemessen worden. Die Weltwetterorganisation (WMO)

erkannte die Messung vom 20. Juni 2020 in Sibirien als Rekord für die Region nördlich des Polarkreises an, wie sie am Dienstag in Genf berichtete.

Das sei ein Anzeichen für den Klimawandel und lasse die Alarmglocken klingeln, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas.

Die Temperaturen in der Arktis sind schon mehr als doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnittswert. Auch in der Antarktis, am entgegengesetzten Pol, wurde 2020 ein Rekord gemessen: 18,3 Grad.

Temperaturrekord in Sibirien

…Die WMO führt das Register solcher Rekorde...   

…Den Temperaturrekord in Sibirien hatte die seit 1885 betriebene meteorologische Beobachtungsstation in Werchojansk während einer beispiellosen Hitzewelle 2020 gemeldet.

Die Station liegt 115 Kilometer nördlich des Polarkreises. Damals lagen die Temperaturen in der Region rund zehn Grad über dem langfristigen Durchschnittswert.

Das führte zu verheerenden Waldbränden und einer großen Meereis-Schmelze. 2020 war eines der drei wärmsten Jahre, verglichen mit dem Durchschnitt von 1850 bis 1900... Christiane Oelrich, 14.12.2021

 

Quelle:

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/hitzerekord-von-38-grad-in-der-arktis-bestaetigt-li.200520

 

Anm.:

Zu: Temperaturen Arktis

Lt. WIKIPEDIA herrscht in Sibirien ein kontinentales Klima, das durch heiße Sommer mit nicht selten bis +40 Grad Celsius

und durch kalte Winter mit häufig bis zu -70 Grad Celsius gekennzeichnet ist.

Zurzeit herrschen z.B. in    Werchojansk            minus 45 Grad Celsius und in

                                               Omjakon                   minus 50 Grad Celsius              

 Zu: Temperaturen Antarktis

Im Landesinneren liegen die Temperaturen im Winter mit -60° bis -70°C deutlich darunter und machen die Antarktis zum kältesten Kontinent der Erde.

Die tiefste Temperatur wurde im Jahre 1983 an der russischen Forschungsstation Vostok im Osten der Antarktis gemessen, sie betrug -89,6°C.

Im Sommer steigen die Temperaturen an den Küsten durchschnittlich auf -25 bis 0°C und im Landesinneren auf durchschnittlich -40°C.

Quelle:

https://www.umweltbundesamt.de › themen › nachhaltigkeit-strategien-internationales › antarktis › die-antarktis › das-klima-der-antarktis

Über die gegenwärtigen Temperaturen gibt

https://www.wetteronline.de/wetternews/ungewoehnlich-kalter-winter-antarktis-fast-minus-80-grad-2021-10-05-vl

Auskunft.

Danach handelt es sich in 2021 um einen der kältesten Südwinter seit 1957 mit Temperaturen um ca. minus 70 Grad Celsius.

Grundsätzlich gilt, dass die Temperaturen von Norden nach Süden abnehmen. Die mit Abstand wärmste Region (oder eher die am wenigsten kalte Region) ist die Antarktische Halbinsel,

da sie am weitesten nach Norden reicht; im südlichen Hochsommer von Dezember bis Januar ist es tagsüber frostfrei. Vereinzelt erreichen die Temperaturen dort tagsüber sogar bis zu 15 °C.

Quelle: https://www.beste-reisezeit.org/pages/antarktis.php

 

Wie immer sollte man bei Informationen über ansteigende Temperaturen in der Arktis und Antarktis immer sachlich und objektiv bleiben

 

Anm. zum nachfolgenden Artikel:

So sieht der Winter 2021 in Skandinavien und in der Welt tatsächlich aus ….

 

Unfassbare Schneemengen

Minus 40 Grad und weniger - Kälteblase breitet sich jetzt weiter westwärts aus

 

Winterzeit in Skandinavien. So schön können Schnee und Eiszeit sein.

© picture alliance / blickwinkel/M, McPHOTO

 

Winter 2021/2022 mit den aktuellen Kältepolen

…In Skandinavien vermeldeten die Wetterstation erneut unter -10, teils sogar -20 Grad….

… Gleichzeitig friert Sibirien förmlich ein. Hier hat sich der Kältepol westwärts verlagert - mit Tiefstwerten von -40 Grad.

Die Menschen in der Mongolei kämpfen währenddessen mit unfassbaren Rekordschneemengen….

Extrem frühe Eiszeit in Sibirien

…Bereits letzte Woche (Anm.: Anfang November 2021) hat der Winter in Ostsibirien seine eiskalten Krallen gezeigt.

Nun hat sich der Atem des sibirischen Kältemonsters Richtung Westen ausgebreitet.

Nachts teilweise mit Temperaturen von -30 bis an die -40 Grad. …

…Der Flughafen in Jakutsk meldete …zum Wochenwechsel (12.11.2021) unter -33 Grad…

...Und das ist erst der Anfang des Winters. In der zweiten Novemberhälfte dürften die Tiefstwerte teilweise auf die -50 Grad zuwandern….

 

Rekordschneefälle in der Mongolei

…Auch in der inneren Mongolei südlich von Sibirien zwischen Russland

und der Volksrepublik China hat der Winter extrem zugeschlagen mit mit phänomenalen Neuschneemengen.

Innerhalb von nur zwei Tagen türmten sich die Schneemassen mannshoch auf und begruben alles unter sich….

…Die heftigsten Schneemengen in der Region seit über 50 Jahren….

 

Winter in Europa - Skandinavien 

...Als erste Bastion des Winters in Europa gehört neben den Hochlagen der Alpen natürlich ebenso Skandinavien mit dazu…

… In Mittelschweden am Wochenende (Anfang bis Mitte November 2021) gerne mal mit zweistelligen Minusgraden….

...Nochmals eisiger zeigte sich der Winter weiter nordwärts. Am Polarkreis mit Tiefstwerte von -20 Grad oder knapp darunter….

 

Anm.:

Da werden wohl die Polkappen und der Permaboden in Sibirien wieder zu

frieren oder?


Quelle: zitiert aus wetter.de, 16.11.2021

Ausführlich unter:

https://www.wetter.de/cms/extrem-winter-40-grad-und-meterhoher-schnee-sibirische-frostbombe-bringt-arktis-kaelte-4866190.html

 

Anm.:

Die Aktivisten unter den Klimaforschern sehen das ganz anders, wie es der folgende Beitrag zeigt

 

Schnee adé Forscher erwarten mehr Regen in der Arktis


Das Ökosystem der Arktis steht vor drastischen Veränderungen.

(Foto: imago images/YAY Images)FBTWmail

…Niederschlag kommt in der Arktis normalerweise als Schnee herunter - zumindest bislang.

Schon in 30 Jahren könnte es rund um den Nordpol mehr regnen als schneien, zeigen neue Klimamodelle.

Die Entwicklung war erwartet worden, aber nicht so schnell….

Anm.:

Klimamodelle können immer nur Modelle mit angenommenen Parametern sein.

Die derzeitigen Modelle sind jedoch nicht einmal in der Lage die klimatische Vergangenheit reell abzubilden.

…Die Veränderung werde sich je nach Gegend der Arktis und Jahreszeit unterschiedlich bemerkbar machen,

prophezeien die Wissenschaftler auf Basis verschiedener Klimadatenmodelle.

Es könne beispielsweise zwischen 2050 und 2080 dazu kommen, dass es im Herbst mehr regnet als schneit.

Diese Veränderung sei zuvor für 2070 bis 2090 vorausgesagt worden.

Wenn es gelinge, die globale Erderwärmung zu verlangsamen,  könnten diese Veränderungen in der Arktis möglicherweise aber zumindest teilweise noch verlangsamt werden….

Quelle: zitiert ntv.de, ino/dpa

Ausführlich unter:

https://www.n-tv.de/wissen/Forscher-erwarten-mehr-Regen-in-der-Arktis-article22968740.html

 

Anm. zur nachfolgenden Kinderfrage:  

Endlich wird Kindern einmal eine vernünftige Antwort gegeben.

 

Keine Eiszeit in Sicht 

Kinderfrage: Wann kommt die nächste Eiszeit, fragt Luka 

Das Klima hat sich auf der Erde seit ihrer Entstehung schon oft verändert.

Als die Dinosaurier lebten, war es überall noch feuchtwarm.

Darauf folgten lange Eiszeiten, in denen große Teile der Erde von einer dicken Eisschicht bedeckt waren.

Sie machten das Leben auf der Erde für viele Tiere und Pflanzen unmöglich.

Heute leben wir in einem Erdzeitalter, das man Quartär nennt.

Dieses Quartär hat schon vor zweieinhalb Millionen Jahren angefangen.

Das Quartär ist ein Eiszeitalter.

Allerdings hat es Kaltzeiten und Warmzeiten gegeben.

Die letzte Kaltzeit endete vor etwa 11. 000 Jahren und es begann eine neue Warmzeit. Sie wird als Holozän bezeichnet.

 

Wir leben also in einer Warmzeit in einem Eiszeitalter.

 

Die meisten Wissenschaftler zweifeln daran, dass es bald wieder eine Eiszeit geben könnte.

Wobei "bald" im Zu­sammenhang mit einer viereinhalb Milliarden Jahre alten Erde natürlich ein dehnbarer Begriff ist.

Erst in etwa 30000 bis 50000 Jahren, so schätzen Fachleute, sei mit einer neuen Vereisung von Gebieten

außerhalb von Arktis und Antarktis zu rechnen. (frü)

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 02.12.2021

 

 

Anm. zu den beiden  folgenden Beiträgen:

Wirkt hier etwa die gestiegene CO2 –Konzentration als Motor für das Pflanzenwachstum?

 

Ernte war recht gut, dennoch weniger Kartoffeln 

…Potsdam. Die Kartoffelbauern… erzielen in diesem Jahr (2021) einen Ertrag von 347,8 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha),

 das sind zwei Prozent über dem des Vorjahres (2020) und sogar acht Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt…. 

…Diese Zahlen teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Über dem sechsjährigen Mittel von 2015 bis 2020 lag mit 33.900 Ton­nen auch die Erntemenge. … 

…Für den Rückgang waren vor allem zwei Gründe ausschlaggebend: Die Landwirte in Brandenburg bauen immer weniger Kartoffeln an. Die Anbaufläche sank um 11.000 Hektar auf 10.500….

 

In Brandenburg gibt es weniger Kartoffelflächen.Foto: dpa

 

Anm.: 

Unberücksichtigt blieb da wohl auch der Flächenentzug durch den Bau von Windkraftanlagen,

Photovoltatikanlagen und nicht zuletzt durch den massiven Eigenheimbau

 

…Zudem entwickelten sich die Bestände aufgrund des kalten Frühjahrs sehr zögerlich und litten teilweise unter Pilzinfektionen…. 

Die künstliche Wasserzufuhr durch Beregnung erwies sich auf allen Standorten als besonders ertragsfördernd….

 …Auf beregneten Feldern wurden im Durchschnitt 379,4 dt/ha Kar­toffeln gerodet,

auf Flächen ohne Beregnung fiel die Ernte um 70 Dezitonnen niedriger aus... keb

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 15.12.2021

 

Fast Rekordmengen bei Mais 

 

Foto: Patrick Pleul/dpa 

In Brandenburg wird mehr Silomais – vor allem für Biogasanlagen – als Körnermais geerntet.

Potsdam. Die Landwirte in Brandenburg haben 2021 Jahr 7,3 Millionen Tonnen Silomais eingefahren. …

Das ist seit 1991 die zweithöchste Ernte, nur 2017 wurde mit 7,4 Tonnen mehr geerntet.

Trotz vergleichsweisem kalten Frühjahr verbesserten sich die Wachstumsbedingungen…

…Der Ertrag liegt mit 370,1 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 91,2 dt/ha höher als 2020…

Auch der sechsjährige Durchschnitt (2015 bis 2020) wurde um fast 29 Prozent überboten….

… Rund 41 Prozent der Ernte diente als Futter, der andere kam in Biogasanlagen…

..Die Anbaufläche von Silomais sank um rund 16.000 auf 196.300 Hektar wegen Pflanzenumwidmung und als Körnermais geerntet worden sind…

…Körnermais wurde 2021 auf einer Fläche von 28.700 Hektar gedroschen,

8000 mehr als im Vorjahr und die zweitgrößte Anbaufläche nach 2012. Mit 82 dt/ha fällt der Ertrag um ein Drittel höher als im Vorjahr aus.

Die ebenfalls zweithöchste Erntemenge ist mit rund 235.400 Tonnen doppelt so hoch wie im Jahr zuvor….

Quelle: zitiert aus MOZonline, 24.11.2021

Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/similar/281801402227301

 

 

Kohleausstieg braucht Lösung für Wasserhaushalt

Energiewende Der Koalitionsvertrag der neuen Ampelregierung wird auch in der Lausitz gespannt erwartet. Wird der vereinbarte Kohleausstieg vorgezogen?

Die UN-Klimakonferenz in Glasgow hat die weltweite Abkehr von der Kohle besiegelt. 

Anm.:  

Bitte mal das Protokoll COP26 genau lesen. Sinngemäss heisst es dort: Der Abbau von Kohle soll zukünftig rückläufig sein, von einer sofortigen Abkehr von der Kohle ist nirgends die Rede.  

Übrigens sind die im Protokoll erwähnten Festlegungen völkerrechtlich nicht bindend, sondern nur mehr oder weniger Absichtserklärungen der Staaten.   

...Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat den Klimapakt schon „als nicht ausreichend“ bewertet…

…Verbindlich beschlossen ist das Kohle-Ende für die deutsche Wirtschaft bislang für das Jahr 2038. Zielmarke der desig­nierten Koalition soll jetzt aber schon das Jahr 2030 sein….

…Was aber würde ein um acht Jahre vorgezogener Ausstieg aus Abbau und Verstromung von Braunkohle für die Lausitz

und die Hauptstadtregion Ber­lin-Brandenburg bedeuten?

 "Ein Kohleausstieg ist ohne Lösung der Wasserprobleme nicht machbar",

sagt Prof. Martin Socher, Experte für die Folgen des Braunkohlebergbaus im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier (???).

 …Über die gewaltigste Bergbaufolge, den gestörten Wasserhaushalt wird bereits lange diskutiert und gestritten.

Technische Lösungen, die Wassernot der Lausitz zu beheben, sind zwar in Sicht, nicht aber deren Planung und Finanzierung.

Die Lausitzer Lösung, die auch die Wasserversorgung der Hauptstadtregion Berlin- Brandenburg dauerhaft sichern soll,

 ist der Bau eines Wasserüberleiters von der Elbe bei Bad Schandau (Sächsische Schweiz) bis Knappenrode (Kreis Bautzen). 

...Mit dem Elbewasser sollen Schwarze Elster und Spree gestützt werden. Die Baukosten werden auf drei Milliarden Euro geschätzt.. Das Vorhaben bräuchte aber auch extrem beschleunigte Planungsverfahren….

 Anm.:

Nach den letzten Wahlergebnissen (in den betroffenen Regionen) zu urteilen, sind die nachfolgenden Institutionen überhaupt nicht gefragt.

 Es stellt sich die Frage, ob überhaupt die notwendige Sach- und Fachkenntnis zur Beurteilung des Sachverhalts vorliegt.

...Keine Option ist das für die Landesverbände Brandenburg und Sachsen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Sie verbinden den früheren Kohleausstieg mit dem Ziel,

dass kleinere Tagebaue weniger Flutungswasser für neue Seen erforderten…. Kathleen Weser

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 22.11.2021

 Ausführlich und außerordentlich lesenswert: 

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kohleausstieg-kohleausstieg-im-zeitraffer_-_-was-die-lausitz-jetzt-braucht-60857479.html

 

Hinweis:

Weiteres zur Thematik "Kohleausstieg und Wasserhaushalt der Lausitz können Sie unter dem Menüpunkt t "Niedrigwasser" auf dieser Homepage lesen

 

Anm.:

An dieser Stelle zwei Zusammenfassungen bzw. Einschäzungen der Ergebnisse des Klimagipfels

COP 26 in Glasgow

…aus englischer Sicht:

COP26: Der zweiwöchige Gipfel in zwei Minuten

COP26: Der zweiwöchige Gipfel in zwei Minuten

Die COP26 ist in Glasgow nach zweiwöchigen Treffen zu Klimawandel und Umwelt und mit einer Einigung auf dem Tisch zu Ende gegangen.

Schätzungsweise 40.000 Menschen aus der ganzen Welt haben am UN-Klimagipfel teilgenommen,

Anm.: Muss eine derartige Veranstaltung in Corona-Zeiten, abgesehen von de zusätzlichen CO2-Emissioneni in Präsenz stattfinden?

Wozu gibt es eigentlich Videokonferenzen?

der tagelange Proteste in ganz Glasgow und mehrere Auftritte von Prominenten nach sich zog.

Hier sind einige der herausragenden Momente.

Mehr zum Klimagipfel:

Der Weltklimagipfel COP26 in Glasgow im November gilt als entscheidend, um den Klimawandel unter Kontrolle zu bringen. Fast 200 Länder werden nach ihren Plänen zur Emissionsreduzierung gefragt, und dies könnte zu großen Veränderungen in unserem Alltag führen.

Quelle: bbc online, 14.11.21

https://www.bbc.com/news/science-environment-59277977

 

… und aus Sicht der Schweiz

Neue Zürcher Zeitung, 15.11.21

https://www.nzz.ch/meinun14.1g/cop26-in-glasgow-das-klimaziel-von-15-grad-ist-tot-ld.1655072?mktcid=nled&mktcval=175&kid=nl175_2021-11-15&ga=1&trco=

 

Anm.:  

Anscheinend sind weder China noch die USA bereit, ihre Volkswirtschaften dem Diktat der evtl. Beschlüsse der UN-Klimakonferenz 2021 (COP26) zu unterwerfen

Schulterschluss für das Klima 

Glasgow. China und die USA wollen im Kampf gegen die Erderwärmung stärker zusammenarbeiten.

Eine entsprechende Vereinbarung schlossen die beiden größten Treibhausgasproduzenten am Mittwochabend (10.02.2021) auf dem UN-Klimagipfel in Glasgow, teilte der chinesische Klima-Beauftragte Xie Zhenhua mit.

Die Annäherung gilt als überraschend angesichts der politischen Spannungen. 

Laut dem US-Klimagesandten John Kerry hatten Unterhändler beider Seiten seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden im Februar (2021) in mehr als 30 Treffen die Erklärung erarbeitet.

Sie sei ein Fahrplan zu einer besseren Zusammenarbeit in einem entscheidenden Jahrzehnt. Washington und Peking sind sich einig, dass der Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft beschleunigt werden müsse.

Wie der chinesische Klimabeauftragte Xie erläuterte, bekräfti­gen beide Seiten in der Erklärung das Ziel des Pariser Abkommens, die Erderwärmung auf 1,5 bis zwei Grad zu begrenzen.

Man sei sich darin einig, dass dazu die Klimaschutzanstrengungen in den 2020er-Jahren intensiviert werden müssten.epd

 Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 12.11.2021

 

Anm.:

Im nachfolgenden Beitrag

wird Kindern die UN-Klimakonferenz erklärt … wenn mal alles so einfach wäre

Klimaschutz oder nur „bla bla“?

Bei der UN-Klimakonferenz beraten Politiker und Experten aus aller Welt jedes Jahr über den Klimaschutz.

Die diesjährige Konferenz fand in den vergangenen beiden Wochen in Schottland statt und die Gründerin der Bewegung Fridays for Future, Greta Thunberg, hat sie ein einziges „bla bla“genannt.

Das soll heißen, es ist nicht wirklich etwas dabei herausgekommen, was das Klima schützen kann. Was also haben die Teilnehmer der Konferenz besprochen?

Die Chefs von 100 Staaten haben zum Beispiel beschlossen, dass sie den Wald besser schützen wollen. Denn Bäume sorgen für saubere Luft und helfen, den Klimawandel aufzuhalten.

Die Staaten habe in einer Erklärung versprochen, bis 2030 keinen Wald mehr zu zerstören. Das bedeutet nicht, dass keine Bäume mehr gefällt werden dürfen.

Es müssen aber möglichst genauso viele wieder gepflanzt werden. Die Verpflichtung gilt aber erst ab 2030, bis dahin können also viele weitere Wälder abgeholzt werden.

In weiteren Erklärungen haben einige Staaten beschlossen, bald keine Energie mehr aus Kohle herzustellen und weniger Methangas zu erzeugen.

Beides – Kohle und Methan – sind extrem schädlich für das Klima. Methan entsteht zum Beispiel, wenn Kühe pupsen oder rülpsen.

Das Problem bei diesen Erklärungen: Einige Staaten, die besonders viel Methan erzeugen oder Kohle verbrennen, haben sie gar nicht unterzeichnet.

Deswegen sind viele Klimaschützer von der Konferenz enttäuscht. Andere finden: Sie war ein guter Anfang und die Beschlüsse können im Kampf gegen den Klimawandel helfen. nij

 

Quelle: zitiert aus Haller Tagblatt, 10.11.2021

 

Anm.:  

Noch mehr Betrug geht kaum noch…

 Milliarden nicht gezahlt?

 EEG-Umlage Gerichte überprüfen Pachtmodelle großer Unternehmen.

Berlin. Industriekonzerne in Deutschland sollen laut „Spiegel“ jahrelang die EEG-Umlage zur Ökostrom- Förderung umgangen und so Milliarden nicht an den Staat abgeführt haben.

Leidtragende seien die übrigen Stromkunden, die entsprechend höheren Beiträge hätten zahlen müssen.

Gut zwei Dutzend namhafter Unternehmen, Energieversorger und Stadtwerke sollen beteiligt sein. Nach Schätzungen gehe es um acht bis zehn Milliarden Euro.

Es werde derzeit in mehreren Ge­richtsverfahren geklärt, ob die Praxis rechtswidrig gewesen sei. Ein Fall betrifft den Bayer-Konzern und dessen frühere Tochter Currenta.

Allein dabei stehen laut "Spiegel" Rückzahlungen von bis zu eine Milliarde Euro im Raum. Mit Hilfe sogenannter Scheibenpachtmodelle hätten sich große Stromverbraucher als Betreiber Kraftwerke geteilt,

um als Stromerzeuger von der EEG-Befreiung zu profitieren. .dpa

 Quelle: dpa, 02.11.2021

 

Milliarden-Abzocke! Industrie schummelt beim Strom, Kunden müssen zahlen

Hamburg/Berlin - Industriekonzerne in Deutschland sollen nach einem Bericht des Spiegel jahrelang die EEG-Umlage (Erneuerebare-Energien-Gesetz) zur Ökostrom-Förderung umgangen und so Milliarden nicht an den Staat abgeführt haben. Leidtragende seien die übrigen Stromkunden: Privathaushalte, Kleinbetriebe, Mittelständler.

 

Weil die Konzerne tricksten, wurden die übrigen Stromkunden entsprechend zur Kasse gebeten.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Sie alle hätten entsprechend höhere Beiträge zahlen müssen, schreibt der "Spiegel". Und sie haben das auch brav getan. "Sie alle hatten in den vergangenen Jahren höhere Stromrechnungen als nötig in der Post, mit freundlichen Grüßen von der deutschen Industrie", heißt es im "Spiegel" weiter.

Laut dem Bericht sind gut zwei Dutzend namhafte Unternehmen, Energieversorger und Stadtwerke beteiligt. Darunter sind auch Bayer, Evonik, Daimler, Henkel und Thyssenkrupp.

Nach Schätzungen gehe es um acht bis zehn Milliarden Euro. Es werde derzeit in mehreren Gerichtsverfahren geklärt, ob die Praxis rechtswidrig gewesen sei.

 Ein Fall betrifft den Bayer-Konzern und dessen frühere Tochter Currenta. Allein in diesem Fall

 

 

 

 

Und d so wurde getrickst

 

Auch Bayer soll bei der EEG-Umlage kräftig mit getrickst haben.  © Oliver Berg/dpa

Die Unternehmen sollen bei der umstrittenen und skrupellosen Praxis Ausnahmeregeln für mit eigenen Kraftwerken erzeugten Strom genutzt haben. Von der Industrie selbst erzeugter und verbrauchter Strom ist von der EEG-Umlage befreit, die beim Endverbraucher derzeit rund ein Fünftel des Strompreises ausmacht.

Mit Hilfe sogenannter Scheibenpachtmodelle hätten sich mehrere große Stromverbraucher als Betreiber jeweils ein Kraftwerk geteilt, um so als Stromerzeuger zu gelten und von der EEG-Befreiung zu profitieren.

Das Nachrichten-Magazin beruft sich auf Berechnungen von Gutachtern, die die vier großen Übertragungsnetzbetreiber Amprion, Tennet, 50Hertz und TransnetBW eingesetzt hatten. Sie hatten im Jahr 2019 Scheibenpachtmodelle von rund 300 Industrieunternehmen überprüft und in zahlreichen Fällen bemängelt.

 

 

Milliarden sparen konnten die Konzerne mit einer willfährigen deutschen Politik, "die in einem kaum zu entwirrenden Geflecht mit der Wirtschaft erst dafür sorgte, dass die Konzerne Milliarden sparen konnten", heißt es im Spiegel. "Und dann, als alles aufflog, sicherstellte, dass sie keine Sanktionen fürchten mussten". 

Denn ein Netzwerk aus Industrie, Lobbyisten und den besten Anwaltskanzleien "nahm Einfluss auf die Gestaltung von Gesetzen, wirkte auf Formulierungen ein und sorgte dafür, dass die Idee des Gesetzes ad absurdum geführt wurde."

Über Nacht habe die noch amtierende Regierungskoalition Amnestien durchgewunken, "die Fachleute im Bundeswirtschaftsministerium selbst als 'verfassungs- und beihilferechtlich' bedenklich einstufen".

 30.10.21

 Quelle:  https://www.tag24.de/nachrichten/wirtschaft/milliarden-abzocke-industrie-schummelt-beim-strom-kunden-muessen-zahlen-2183558

 

G20 bremsen den Klimagipfel


Rom. Zu Beginn der Weltklimakonferenz (31.10.2021) im schottischen Glasgow haben die Hoffnungen auf wirksame Schritte gegen die gefährliche Erderhitzung einen herben Dämpfer erhalten.

Die führenden Wirtschaftsmächte konnten sich bei ihrem G20-Gipfel im italienischen Rom nicht auf ehrgeizige gemeinsame Klimaziele einigen.

Die Abschlusserklärung enthält weder für die wichtige Kohlendioxidneutralität noch für den Ausstieg aus der Kohleverstromung ein konkretes Zieldatum.

Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel wertete die Beschlüsse nach ihrem wohl letzten G20-Gipfel trotzdem als "gutes Signal" für Glasgow.

Klimaschützer zeigten sich dagegen enttäuscht. dpa


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 01.11.2021

 

Klimaziel

Nur wenige Fonds kompatibel

London. Weniger als 0,5 Prozent der Investmentfonds sind mit dem 2015 in Paris vereinbarten Klimaziel kompatibel.

Das zeigt eine Analyse des Carbon Disclosure Project (London) von mehr als 16.500 untersuchten Fonds,

die über ein gemeinsames Vermögen von 27 Billionen Dollar (rund 23 Billionen Euro) verfügen.

Dabei legte die Analyse nur das Ziel zugrunde, die Erderwärmung auf "deutlich unter zwei Grad" zu begrenzen - nicht das ambitioniertere 1,5 Grad-Ziel. dpa


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 01.11.2021

 

Anm.:

Betrüger überall … Müssen diese Fonds eigentlich nicht zertifiziert werden?


Wozu gibt es eigentlich die NGO´s, wie Greenpeace und die anderen Dummschwätzer“?


 

Anm. zum nächsten Beitrag:

 

Es gibt keinen Widerspruch…



Erste Weinlese auf Atomkraftwerksgelände in Tschechien

 

Auf dem Gelände des umstrittenen tschechischen Atomkraftwerks Dukovany hat erstmals eine Weinlese stattgefunden.

 

Nach Angaben der Betreibergesellschaft CEZ kamen dabei rund 700 Kilo Trauben der Sorten Rheinriesling und Sauvignon blanc zusammen.

Sowohl die Trauben als auch der fertige Wein würden im Labor auf Radioaktivität überwacht, sagte ein Kraftwerkssprecher.

Der fertige Wein werde nicht in den Verkauf kommen, sondern nur zu besonderen Anlässen gereicht oder verschenkt.

Die Region Südmähren, in der sich das Kraftwerk befindet, ist für ihre Anbautradition bekannt.

Der Weinberg befindet sich knapp unterhalb der Kühltürme, aber außerhalb des umzäunten Sicherheitsbereichs des Meilers.

Er kann von Touristen besichtigt werden.

Umweltschützer sehen das mehr als 35 Jahre alte Atomkraftwerk als Sicherheitsproblem.

Die Anlage verfügt über vier Druckwasserreaktoren eines sowjetischen Bautyps.

Dukovany liegt rund 100 Kilometer nördlich von Wien und 200 Kilometer östlich von Passau.

 

Tschechien plant langfristig den Bau eines neuen, fünften Kernkraftwerksblocks an dem Standort.

 

Diese Nachricht wurde am 22.10.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

 

Quelle: Deutschlandfunk, 22.10.2021:   https://www.deutschlandfunk.de/dukovany-erste-weinlese-auf-atomkraftwerksgelaende-in.2850.de.html?drn:news_id=1314396

 

Neues Forschungsprojekt prüft Speichermöglichkeiten von CO2 in ehemaligen Erdgaslagerstätten

Blick in das untertägige Labor im Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Freiberg. Foto: Lukas Ochmann

 

Gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie untersucht ein Team der TU Bergakademie Freiberg, wie Kohlenstoffdioxid aus Abgasen

in Zukunft sicher unter der Erdoberfläche gespeichert werden könnte.

Dabei haben die Forschenden ehemalige Erdgasfelder unter der Nordsee im Blick.

In diesem porösen Gestein könnte in Zukunft CO2 aus Industrie-Emissionen und der Atmosphäre gespeichert werden.

Damit könnte das Treibhausgas nicht nur reduziert werden, sondern es könnte zusätzlich dazu beitragen, die unterirdischen Lagerstätten  

nach dem Ende der Erdgasförderung zu stabilisieren.

 

Wie dieses Konzept umgesetzt werden kann, untersuchen die Forschenden

in den kommenden drei Jahren in einem internationalen Verbundprojekt des norwegischen Forschungsinstituts SINTEF

gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg, den Universitäten Cambridge (UK) und Utrecht (Niederlande)

sowie den Industriepartnern Wintershall Dea, Shell und Equinor. Die Europäische Union fördert das Projekt ACT-RETURN mit insgesamt 7,41 Mio Euro.

Quelle: zitiert aus TU Freiberg – Presse, 18.10.2021

 

Ausführlich unter:

https://tu-freiberg.de/presse/neues-forschungsprojekt-prueft-speichermoeglichkeiten-von-co2-in-ehemaligen-erdgaslagerstae-0


 

Brandenburg ist ein besonders heißes Pflaster

Potsdam. In Brandenburg und Berlin hat es im deutschlandweiten Vergleich zuletzt besonders viele Hitzetage mit Temperaturen von mindestens 30 Grad gegeben.

Im Zeitraum von 2011 bis 2020 wurden in Brandenburg durchschnittlich 14,6 Hitzetage pro Jahr gezählt, in der Hauptstadt 15,7.


Die durchschnittliche Zahl der Hitzetage pro Jahr habe sich in beiden Bundesländern seit den 1950er- Jahren fast verdreifacht….

Folge von Hitze und Trockenheit: Der Schwarzen Elster ist in den vergangenen Sommern auch schon mal das Wasser völlig ausgegangen – die Region hat viele heiße Tage.

Die Anzahl der Hitzetage stieg zwar in allen Bundesländern an, in Brandenburg und Berlin aber besonders stark.

Danach kommen Sachsen-Anhalt (im Schnitt jährlich 14 Hitzetage in den vergangenen zehn Jahren) und Baden-Württemberg (13,8).

Die wenigsten heißen Tage verzeichnete Schleswig-Holstein (3,7)….

Spitzenreiter bei den Hitzetagen in Brandenburg in der vergangenen Dekade waren Cottbus (mit 19,6 pro Jahr) sowie der Kreis Spree-Neiße (18,4).

Die wenigsten gab es in der Uckermark (11,0) sowie in Kreis Ostprignitz- Ruppin (11,1)….

Andreas Becker, ein Klimaexperte vom Deutschen Wetterdienst, erklärt die deutschlandweiten regionalen Unterschiede damit,

dass sich Landregionen schneller erwärmten als Meeresregionen.

Zusätzlich komme bei Hitzetagen die Luft meist aus dem Südwesten….


Anm.:

Also nicht nur der Klimawandel ist schuld, sondern auch die geographische Lage spielt eine wichtige Rolle.

Dafür gibt es zur Unterscheidung:

Meeresklima beeinflusste und kontinental beeinflusste Regionen, Brandenburg gehört offensichtlich zu den letzteren.


In Deutschland gab es den Daten nach in den vergangenen zehn Jahren - gemittelt über die ganze Bundesrepublik - im Schnitt 11,1 Hitzetage jährlich.

Im Zeitraum 1951 bis 1960 hatte dieser Wert noch 3,6 betragen. dpa

 

Quelle: zitiert aus moz online,12,10.2021

 

Konkrete Maßnahmen gefordert

 

Arbeitgeberchef Dulger schließt längere Fristen für Kohlekraft nicht aus. Die aktuelle Situation sei besorgniserregend

 

...Berlin. Angesichts der gestiegenen Energiepreise hat Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger längere Laufzeiten für Kohlekraftwerke ins Gespräch gebracht....

 

...Die künftige Bundesregierung müsse schnell ein Energiekonzept vorlegen, das Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Preise sicherstelle, sagte Dulger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe....

 

...Dulger kritisierte, Deutschland habe als stärkste Industrienation Europas eine Energiewende beschlossen, die nicht konsequent zu Ende gedacht sei.

 

Man sei erst aus der Atomkraft ausgestiegen und jetzt aus der Kohle....dpa

 

Quelle: zitiert aus Schwäbisches Tagblatt, 18.10.2021

 

Stromerzeugung durch Braun- und Steinkohle steigt in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2021 wurde in Deutschland mehr Energie verbraucht als im Vorjahr. Weniger Windstrom führte dazu, dass der Anteil fossiler Brennstoffe bei der Energiegewinnung im Jahresvergleich stieg.

Laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Energieverbrauch im Vorjahresvergleich zu

Foto: Fabian Strauch/ dpa

Das Wiederanlaufen der Wirtschaft nach dem Corona-Einbruch und der relativ kühle Winter haben den Energieverbrauch in Deutschland

im ersten Halbjahr 2021 steigen lassen.

…Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Verbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent zu,

wobei die temperaturbereinigten Verbrauchswerte aber um mehr als 7 Prozent unter dem Wert der ersten sechs Monate des Jahres 2019 lagen.

…Weil weniger Windstrom als im Vorjahresvergleich erzeugt wurde, wurde mehr Strom mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Der Verbrauch von Braunkohle stieg in den ersten sechs Monaten dieses laufenden Jahres um rund ein Drittel, der von Steinkohle um fast 23 Prozent. …

…Durch die erhöhte Stromproduktion durch Braun- und Steinkohle lagen auch die Kohlendioxidemissionen um 6,2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum…

…Im gesamten deutschen Energiemix übernahm Erdgas mit einem Anteil von 30,6 Prozent erstmals die Führungsposition,

das Mineralöl fiel mit 28,6 Prozent auf Platz zwei.

Die erneuerbaren Energien belegen mit einem Anteil von 16,8 Prozent Platz drei.

…2022 sollen 1,1 Gigawatt mehr Windräder an Land und 4,1 Gigawatt mehr Fotovoltaikanlagen errichtet werden als bislang geplant…. hba/dpa

Quelle zitiert aus: spiegel-online, 03.08.2021

 Ausführlich unter:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-strom-erzeugung-durch-braun-und-steinkohle-steigt-in-deutschland-a-de51b5a7-08dd-41e4-a929-740a6ff00df1

 

Anm. zum nächsten Beitrag:

Aus vier Jahren eine fatale Serie: Hitze und Stakregen herleiten zu wollen, ist schon sehr mutig

 

Seit 2017 in fataler Serie: Hitze und Starkregen

Ist EXTREM das neue NORMAL?

Bis in den Frühsommer hinein hielt das Jahr 2021 die Hoffnung aufrecht, zumindest wettermäßig ein relativ normales zu werden.

Doch kaum rückte die Urlaubszeit heran, begann die Achterbahnfahrt von Temperaturen und Niederschlägen.

Die Jahresserie mit herausfordernden Wettersituationen setzt sich zum fünften Mal fort. Und die Siedlungswasser-wirtschaft musste teils ordentlich klotzen, um der Nachfrage ihrer Kundschaft gerecht zu werden.

Die Verfügung ihres Landkreises erreicht die Menschen im Havelland wenige Tage nach dem Start in die Sommerferien.

Aus Oberflächengewässern dürfe ab sofort kein Wasser mehr entnommen werden, außerdem werde die Beregnung von Grün- und Gartenflächen zwischen 8 Uhr und 20 Uhr untersagt.

Erst die Regenfälle ab 30. Juni (2021) haben zu einer deutlichen Entspannung bei den Oberflächengewässern geführt …„der Wasserstand vieler Seen hatte sich wieder erhöht."…

Da sich aber bereits Mitte Juli (2021) die Durchflüsse wieder einer kritischen Marke nähern, kann von Entspannung beim Landkreis Havelland keinerlei Rede sein.

„Unsere Region zählt bereits jetzt zu den regenärmsten Deutschlands….

Selbst wenn die Regenmenge insgesamt nicht weniger werden sollte, steigt die Verdunstung. Grund dafür sind die höheren und länger anhaltenden Temperaturen….

Gegen das andere Extrem - Starkregen - …gibt es …wenig Spielraum: „150 l Niederschlag je m2 in kurzer Zeit führt zu 15 m3 Wasser auf 100 m2 Fläche!

Dann geht es nur noch darum, die Schäden möglichst gering zu halten." Hierfür seien die Gemeinden gefragt, erfolgversprechende Vorkehrungen umzusetzen…


Klimawandel bestimmt Wetter

Den seit 2017 erlebten Wechsel aus wärmeren und kühleren, aus trockeneren und feuchteren Jahren,

beschreibt uns Dr. Frank Kreienkamp vom Deutschen Wetterdienst (DWD) als „nichts Neues",

Der Leiter des Regionalen Klimabüros Potsdam fügt ein dickes ABER hinzu: „Durch den Klimawandel sehen wir deutlich höhere Temperaturen als wir sie früher kannten,

was in einigen Regionen zu neuen Rekorden geführt hat. Und wir haben länger anhaltende Wettersituationen."

Das liege weniger an den Auswirkungen des Klimawandels auf nationaler als vielmehr globaler Ebene.

… „Weil wir an den Polen eine starke Erwärmung haben. Das bewirkt weniger Temperaturkontraste zwischen den Polen und unserer Region.

Dadurch verlangsamen sich bestimmte Wettersysteme, wie sie 2018 zu einer langen warmen und trockenen Phase bei uns geführt haben." …

Ließe sich denn der Starkregen oberirdisch für Trockenphasen vorhalten? „Das ist ein schwieriges Feld, mit sehr vielen Akteuren und sehr vielfältigen Interessen. …

Für Dr. Kreienkamp gibt es keinen Zweifel, dass der Klimawandel aktiv ins Wettergeschehen der vergangenen Jahre hineingespielt hat….

 

Ein halber Meter Wasserdefizit

Auch in der Lausitz haben die drei Trockenjahre 2018 bis 2020 hohe Niederschlagsdefizite hinterlassen.

Diese führten zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels bis zu einem halben Meter…

Diese Stände sind 2021 bisher unverändert.

Die Niederschläge dieses etwas feuchteren Jahres kommen nur der Vegetation zugute.

Aber im Grundwasser wird erst etwas ankommen, wenn wir in der vegetationsarmen Zeit ausreichenden Niederschlag haben...

Und dennoch: Der Grundwasserleiter, auf den die LWG in der Lausitz zurückgreift, ist gut gefüllt. Er ist zwischen 5 und 10 Meter mächtig.

Dieses Defizit von 500 mm hat daher keine direkte Wirkung auf die Rohwasser-förderung der LWG. Wenn das Wasser etwas tiefer stehen würde, müssten die Brunnenpumpen höher fördern.

Das heißt, wir bräuchten etwas mehr Energie." In Einzelfällen könne es dazu kommen, dass ein Brunnen möglicherweise kritisch absinkt,

so dass die Pumpe tiefer gehangen werten muss. In einem extremen (bislang theoretischen!) Fall könnte der Brunnen nicht weiter betrieben werden.

Und falls die Grundwasserstände derart fallen, dass sie für die existie-renden Brunnen nicht mehr erreichbar sind?

Da fehlen noch 10 -15 Meter. Das ist gar nicht zu erwarten….

Quelle: zitiert aus Lausitzer Wasserzeitung, September 2021

 

rbb-Meteorologe Karsten Schwanke über Extremwetter:

Wir müssen uns darauf einstellen!"

Als die erschreckenden Bilder der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz über den Bildschirm flimmerten, dachte Wettermoderator Karsten Schwanke auch an Brandenburg.

Denn nur zwei Wochen zuvor gab es ähnliche heftige Niederschläge in seiner Heimat.

Anm.:

Ich dachte immer ein Meteorologe kann zwischen Wetter und Klima unterscheiden.

Siehe auch die Feststellungen von Meteorologen die Hochwässer in Westdeutschland betreffend. Durch lokale Starkregenereignisse treten die Hochwässer fast jährlich in diesen Regionen auf.

Vergleichbar mit dem verheerenden Hochwasser 2021 und seinen katastrophalen Auswirkungen waren z.B. die Hochwässer an der Ahr in den Jahre 1804 und 1911.


"Wir müssen uns definitiv auf neue Situationen einstellen, die in beide Richtungen ausschlagen können.

Auf der einen Seite Starkregenereignisse, wie wir sie erst Ende Juni (2021) in der Uckermark hatten, auf der anderen Seite

und das betrifft vor allem den Osten und da das Land Brandenburg - die Trockenheit"….

Der Meteorologe …auf den Dürremonitor des UFZ Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle.

Im Osten und speziell in einigen märkischen Regionen ist der Boden in tieferen Schichten von 1,80 m immer noch viel zu trocken.

Eine Erfahrung, die wir nun seit 2018 durchgehend machten….

"Das heißt, auch die Grundwasserneubildung lässt zu wünschen übrig.

Deshalb müssen wir uns darauf einstellen. Und deshalb ist ja das neue Schlagwort ,Schwammstadt' bzw. ,Schwammregion'….

Man muss sich überlegen, wie längere Trockenperioden überbrückt werden können.

Das sind Aufgaben für die Kommunen, aber auch die Landwirtschaft, die ihre Felder bewässern muss. …

Karsten Schwanke lässt keinen Zweifel daran, dass die extremen Wetterereignisse zunehmen werden, “selbst wenn wir jetzt das Ruder rumreißen“…

könnten die Effekte vielleicht abgedämpft und begrenzt werden…

 

Anm.:

Wahrscheinlich erhält man nur für derartige Feststellungen den Grimme-Preis


Quelle: zitiert aus Lausitzer Wasserzeitung, 2-2021


Windarmes Quartal (2021)

 

Stromerzeugung: Kohle verdrängt Windkraft von Platz eins

Kohleabbau.Foto: iStock


Das vergleichsweise windarme Frühjahr (2021) hat Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Stromproduktion in Deutschland. Der Anteil erneuerbarer Energien ging in den ersten sechs Monaten deutlich zurück.

Kohle hat als Energieträger für die Stromproduktion im ersten Halbjahr 2021 die Windkraft wieder vom ersten Platz verdrängt.

...Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der gesamten in Deutschland erzeugten Strommenge von 258,9 Milliarden Kilowattstunden stammten ….aus konventionellen Quellen wie Kohle, Erdgas oder Kernenergie....

...Das war gut ein Fünftel (20,9 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor (2020), wie die Wiesbadener Behörde am Montag mitteilte....

...Der Anteil erneuerbarer Energien wie Wind, Solarenergie und Biogas sank dagegen zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf 44 Prozent...

...Wegen des windarmen Frühjahrs sei der Anteil der Windenergie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut ein Fünftel (21 Prozent) gesunken...

. Dadurch sank der Anteil der Windkraft an der ins Netz eingespeisten Menge von 29,1 Prozent auf 22,1 Prozent.

Die Einspeisung von 57,1 Milliarden Kilowattstunden Windstrom war der niedrigste Wert für ein erstes Halbjahr seit 2018....

...Gefüllt wurde die Lücke nach Angaben des Bundesamtes vor allem durch eine höhere Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken, die politisch umstritten sind. ...

...Sie (Kohlekraftwerke) steuerten mit 70,2 Milliarden Kilowattstunden gut ein Drittel (35,5 Prozent) mehr bei als vor Jahresfrist. ...

...Erdgas war im ersten Halbjahr des laufenden Jahres mit einem Anteil von 14,4 Prozent

kurz vor der Kernenergie (12,4 Prozent) der drittwichtigste Energieträger für die Stromproduktion in Deutschland....

...Die Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle ist wegen des Klimawandels zunehmend umstritten.

 Laut bisheriger Gesetzeslage soll Deutschland spätestens 2038 ganz auf die Kohlekraft verzichten....

.Klimaschützer fordern mit Blick auf eine aus ihrer Sicht notwendige stärkere Verringerung des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) ein früheres Auslaufen...

. 2045 soll Europas größte Volkswirtschaft Klimaneutralität erreichen, also nur noch so viele Treibhausgase ausstoßen wie wieder gebunden werden können.... (dpa/dts)

Quelle: zitiert aus Epoch Times, 13.09.2021


Ausführlich unter:

https://www.epochtimes.de/umwelt/stromerzeugung-kohle-verdraengt-windkraft-von-platz-eins-a3601781.html

 

Anm.:  

Wie weit sich die Politik von den Sorgen der Menschen in Deutschland entfernt hat, ist den Ergebnissen  der 30.Umfrage der Raiffeisen- und Volksbanken zu entnehmen.  

Das Thema „Klimawandel“ scheint nur einer bestimmten Partei und ihrer Klientel zu nutzen.  

 

Sorge um Geld dominiert 

Studie Die Deutschen fürchten sich vor allem vor einer Inflation und steigenden Steuern ­

Klima und Corona scheinen weniger bedrohlich.  

...Nicht Corona und nicht das Klima - Steuererhöhungen und Leistungskürzungen durch Staatsverschuldung: Das ist die größte Angst der Deutschen.... 

...Die Bundesbürger fragen sich mittlerweile nicht nur, wer die Schulden der Corona- Krise bezahlen soll,

mehr als die Hälfte fürchtet sich sogar davor.

Zu diesem Ergebnis kommt die 30. Umfrage der Raiffeisen-und Volksbanken-Versicherungen, die sich mit den Ängsten der Deutschen befasst.... 

...Die Furcht vor Steuererhöhung und Leistungskürzungen ist dabei durchaus realistisch: Beläuft sich die Summe der mittlerweile angehäuften

Staatsschulden doch auf über 2,2 Billionen Euro...  

...Das zeigen auch Platz zwei und drei der Angst-Studie: Jeweils die  Hälfte der Befragten fürchtet sich vor steigenden Lebneshaltungskosten

und den Folgen der EU-Schuldenkrise.... 

...Ebenfalls gelassen begegneten die Teilnehmer der Angst-Studie ,,, die Sorge vor dem Klimawandel... 

… Schaffte sie (die Sorge um den Klimawandel) 2020 noch den fünften (5.) Platz, erreicht sie nun (2021) gerade mal den achten (8.) Platz.... 

...Viel wichtiger als der Klimawandel ist für viele Deutsche aber immer noch der Umgang mit Fremden und Geflüchteten.. 

… Deutschlandweit liegt diese Sorge auf Platz 4 (im Osten Platz 1)...Sophie-Marie Erxmeyer

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.09.2021

 

Energie

Tschechien bietet Deutschland Strom beim Scheitern der Energiewende an

 

Tschechien wolle sich anschauen, welche Folgen das Auslaufen von Atomenergie und Kohleverstromung in Deutschland haben werde und zur Not unterstützen.span>

 

dpa/mbz, 26.8.2021 - 17:56 Uhr

 

Berlin - Tschechien würde seinem Nachbarn Deutschland nach Darstellung von Präsident Milos Zeman aus der Patsche helfen,

falls die deutsche Energiewende scheitern und es zu Versorgungsengpässen kommen sollte.

Sein Land werde sich anschauen, welche Folgen das Auslaufen von Atomenergie und Kohleverstromung in Deutschland haben werde,

sagte Tschechiens Staatsoberhaupt am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Prag.

„Wenn es zu einem Mangel an Elektrizität kommt, wird Tschechien als bedeutender Exporteur sehr gerne bereit sein,

Strom in die Bundesrepublik zu liefern – zu einem vernünftigen Preis.“

Die Regierung in Prag hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Atomenergie an der Stromerzeugung bis 2040 von rund einem Drittel auf die Hälfte auszubauen.

 

Quelle: Berliner Zeitung, 26.08.2021

 

Anm.:  

Vom Pandemiemahner zum Energiewende.-Mahner.

Das schafft nur jemand, der sich als Universalgenie wähnt.

 

https://www.berliner-zeitung.de/news/karl-lauterbach-energiewende-ist-das-wichtigste-problem-unserer-zeit-li.166570

 

Stromerzeugung durch Braun- und Steinkohle steigt in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2021 wurde in Deutschland mehr Energie verbraucht als im Vorjahr.

Weniger Windstrom führte dazu, dass der Anteil fossiler Brennstoffe bei der Energiegewinnung im Jahresvergleich stieg.

 

Laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Energieverbrauch im Vorjahresvergleich zu. Foto: Fabian Strauch/ dpa

Das Wiederanlaufen der Wirtschaft nach dem Corona-Einbruch und der relativ kühle Winter haben den Energieverbrauch in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 steigen lassen.

…Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legte der Verbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent zu,

wobei die temperaturbereinigten Verbrauchswerte aber um mehr als 7 Prozent unter dem Wert der ersten sechs Monate des Jahres 2019 lagen.

…Weil weniger Windstrom als im Vorjahresvergleich erzeugt wurde, wurde mehr Strom mit fossilen Brennstoffen erzeugt.

Der Verbrauch von Braunkohle stieg in den ersten sechs Monaten dieses laufenden Jahres

um rund ein Drittel (etwa um 30 Prozent),  der von Steinkohle um fast 23 Prozent. … 

…Durch die erhöhte Stromproduktion durch Braun- und Steinkohle lagen auch die Kohlendioxidemissionen um 6,2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum…

…Im gesamten deutschen Energiemix übernahm Erdgas mit einem Anteil von 30,6 Prozent erstmals die Führungsposition,

das Mineralöl fiel mit 28,6 Prozent auf Platz zwei.

Die erneuerbaren Energien belegen mit einem Anteil von 16,8 Prozent Platz drei....

 

2022 sollen 1,1 Gigawatt mehr Windräder an Land und 4,1 Gigawatt mehr Fotovoltaikanlagen errichtet werden als bislang geplant…. hba/dpa

 

Quelle zitiert aus: spiegel-online, 03.08.2021 

 

Ausführlich unter:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-strom-erzeugung-durch-braun-und-steinkohle-steigt-in-deutschland-a-de51b5a7-08dd-41e4-a929-740a6ff00df1

 

Anm.:

Bei Windflaute nutzen auch zusätzlich 10000 Windräder nichts.

 

Apropos: 

Die meisten Windräder können dafür auch nichts,  

dass sie von Dummköpfen geplant und aufgestellt wurden.

 

Trockenheit führt zu magerer Ernte

Positive Erwartungen der Brandenburger Bauern erfüllen sich nicht. Die Hoffnung liegt auf hohen Maiserträgen.

Die Getreide- und Rapsernte ist in Brandenburg nahezu abgeschlossen.Foto: dpa

 

Am Ende fehlte im entscheidenden Monat der Niederschlag: Brandenburger Getreidebauern sind enttäuscht vom diesjährigen Ernteergebnis.

Zum Erntestart im Juli sei noch auf durchschnittliche Ergebnisse gehofft worden, teilte der Landesbauernverband am Dienstag zur Bilanz mit.

Die hätten sich nun zerschlagen. 90 Prozent der Getreide und Rapsernte sind eingefahren…

Bei Winterroggen gehen die Bauern von einem Ertrag von 3,8 Tonnen je Hektar aus, etwa eine Tonne weniger als 2020.

Gleichzeitig liegt dieser Ertrag um fünf Prozent unter dem sechsjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2020. Auch Winterweizen wird weniger

 eingefahren: Statt knapp 6,7 Tonnen pro Hektar wie im Vorjahr seien es in dieser Saison etwa 5,8 Tonnen.

Den Angaben nach bildeten sich durch fehlende Niederschläge im Juni die Körner nicht richtig aus….

 

 

Anm.:  

 

Es liegt doch in der Natur der Sache, dass man nicht jedes Jahr hohe Ernteerträge erwarten kann.

 

Vor zwei Monaten fielen 30 Liter pro Quadratmeter, 65 sind es im Vierjahres-Durchschnitt. Die Trockenheit habe dann fast 30 Tage angehalten, hieß es….

 

Infrastruktur ist vorhanden

 

Die Landwirtschaft stehe vor großen Herausforderungen durch den Klimawandel und vor einem gewaltigen Transformationsprozess, sagte Agrarminister Axel Vogel (Grüne). …

 

Aus Sicht des Präsidenten des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, verfügt Brandenburg

über eine funktionierende Wasserregulierung, um Trocken- und Niederschlagsperioden zu managen….

Leider mangelt es mitunter am Willen, die bestehende und funktionierende Infrastruktur zu erhalten, als Gemeinschaftsaufgabe zu sehen und zu finanzieren…

 

Bereits zu DDR-Zeiten errichtete Stauanlagen, Schöpfwerke, Rückhaltebecken und Teiche könnten Wasser regulieren, müssten aber zunehmend saniert werden….

 

Aktuell hoffen die Landwirte auf eine gute Maisernte… Angebauter Mais dient je zur Hälfte den Nutztieren als Futtergrundlage und als Rohstoff für die Produktion von regenerativer Energie….

 

In Brandenburg gibt es eine landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 1,3 Millionen Hektar….

 

Quelle: zitiert aus Märkische Oderzeitung Schwedt, 25.08.2021



Ausführlich unter:

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-oderzeitung-schwedt/20210825/281792812115487

 

Anm.:

Gut 1 Million Hektar der LF wurden 2020 als Ackerland genutzt, 26 000 Hektar weniger als 2010.

Diese Tatsache sollte auch Berücksichtigung finden.

Quelle:

https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/4a5a902451a0a787/4ac988589062/21-01-21.pdf

 

Unter dem TitelSticheln in der Koalition(Brandenburg)

Landtag Brandenburg soll beim Klimaschutz zulegen. Doch die Koalitionen sind sich uneins.

ist u.a. Folgendes zu lesen:

...der SPD-Fraktionsvorsitzende zog klare Linien zur AfD und den Linken.

Er warnte davor, die Menschen mit Angst für den Klimaschutz motivieren zu wollen.

Indirekt warf er dem Koalitionspartner vor, ein Bild von Brandenburg mit Dürren und Waldbränden zu zeichnen.

Der Weg in die Zukunft führe nicht über Verbote und Drohungen mit fünf Euro je Liter Benzin du der Verteuerung von Flügen…

...Das wäre Klimaschutz nur für Reiche…

Die Vertreterin der Fraktion BVB/Freie Wähler ging mit den Grünen und der SPD ins Gericht:

Sie warf den Grünen vor, die Flutkatastrophe im “Westen des Landes“ auf „unethische Weise“ zu instrumentalisieren.

Seit Jahrhunderten gebe es Hochwasser. Die Oderflut 1997 und das Elbehochwasser 2002 auf den Klimawandel zurückzuführen sei unredlich….

Dem Wirtschaftsminister warf sie vor, Panik vor Hochwasser zu machen, um eine Verspargelung der Landschaft durch Windräder durchsetzen zu können…

Es wird für einen besseren Klimaschutz ein verstärkter Umbau der Wälder gefordert.

Um mehr Wasser in der Region zu halten, sollte das Land die Kommunen außerdem bei Regenwasserkonzepten unterstützen…

 

Anm.:

Es scheint ja doch noch neben verantwortungsbewussten Politikern auch eine konstruktive Opposition im Landtag zugeben.


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 26.08.2021


 

Kernfusionsreaktor bewährt sich

Greifswald. Greifswalder Forscher sind nach eigenen Angaben der Nutzung von Kernfusion zur Energieerzeugung ein Stückchen näher gekommen. /font>

Es sei gelungen, durch die optimierte Bauform des Reaktors Wendelstein 7-X in Greifswald Energieverluste

im Vergleich zu früheren vergleichbaren Reaktoren zu senken, teilte das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) mit.

Der Reaktor in Greifswald ist weltweit, der größte seines Typs. Er soll zeigen, dass auch die hier verwendete Bauform als Kraftwerk dienen kann

und nicht nur eine andere Form, wie sie etwa beim internationalen Großprojekt in Südfrankreich, dem Kernfusionsreaktor Iter, genutzt wird.

Reaktoren des in Greifswald genutzten Typs hätten traditionell Probleme mit bestimmten Energieverlusten gehabt.

Diese seien jetzt nachgewiesenermaßen reduziert worden. Der Vorteil dieser Bauart liegt laut IPP darin, dass solche

Ziel der gegenwärtigen Fusionsforschung sei es, ein klima- und umweltfreundliches Kraftwerk zu entwickeln…. dpa


Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 21.08.2021

Anm.:

Zur erfolgreichen Energiewende und der damit verbundenen und zu erwartenden Senkung der CO2 –Emissionen sind doch die oben genannten Verfahren der Trend der Zukunft

und gehören gesamtgesellschaftlich gefördert und nicht jährlich 25-31 Milliarden Euro in „mittelalterlich“ anmutenden Energieerzeugungsanlagen (hier: Windräder) über die EEG-Umlage zu investieren,

und die nicht in der Lage sind zu jeder beliebigen Tages-, Nacht- und Jahreszeit den Bedarf an elektrischer Energie konstant zu sichern.

Auch hier ist (dringends) zu empfehlen, aus den Erfahrungen der Nachbarländer Deutschlands zu lernen.

 

BRANDENBURG

Protest gegen Steinbachs Pläne

Energiewende

Der Ruf des SPD-Wirtschaftsministers nach mehr Windrädern führt zu Erschütterungen in der Koalition.

Potsdam. Die brandenburgische CDU geht hart mit Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) und seinen Forderungen

nach einem drastischen Ausbau der Windenergie in Brandenburg ins Gericht.

Der uckermärkische CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen sprach am Donnerstag (19.08.2021) in einer Presseerklärung

von einem "inakzeptablen Vorstoß" und warf dem Minister hilflosen Aktionismus vor.


Anm.:

Andere Energiequellen außer dem „drastischen Ausbau der Windenergie werden für eine erfolgreiche Energiewende überhaupt nicht betrachtet.

(s. Mitteilung Lausitzer Rundschau v. 21.08.2021: „Kernfusionsreaktor bewährt sich“)

 


Rosige Zukunft für den Ausbau der Windenergie in Brandenburg.

Eher eine Gleichung mit vielen Unbekannten

Foto: www.ingenieur.de/wp-content/uploads/2017

 

"Wer immer noch nicht begriffen hat, dass wir unseren Energiebedarf nicht annähernd

allein aus heimischer Wind- und Solarenergie decken können,

wird an der Energiewende scheitern", sagte der Spitzenkandidat der brandenburgischen CDU für die

 Bundestagswahl. Koeppen,

selbst Uckermärker wirft der Landesregierung vor, …

seit Jahren den für den Transport des Ökostroms notwendigen Netzausbau zu vernachlässigen…. 

…Der aus Windenergie erzeugte Strom werde schon jetzt nicht vollständig genutzt und muss mit Verlusten ins Ausland verkauft werden….

 insbesondere bei der vielbeschworenen Speicherkapazität….

Von der Landesregierung wurden und werden keine Initiativen zur Beschleunigung des Netzausbaues ergriffen,

Auch die Volksinitiative "Rettet Brandenburg" meldete sich zu Wort

Die Windkraftgegner und die Vorsitzende der Volksinitiative, Waltraud Plarre warnten vor den Folgen für den Naturschutz und die Gesundheit der Menschen…

Durch höhere Ausbauziele bei der Windkraft rücken die Anlagen deutlich näher an Wohnbebauungen und die Mindestabstände könnten aufgegeben werden….

Steinbach hatte am Mittwoch (18.08.2021) im Landtag eine neue Energiestrategie der Landesregierung angekündigt,

die weit über die bisherigen Ziele, zwei Prozent der Landesfläche für diese Zwecke zu nutzen, hinausgehen soll.

Konkrete Zahlen wollte er noch nicht nennen. Er forderte eine Debatte zum Klimaschutz.

Jedem Bürger und jeder Bürgerin, so formuliert der Minister, müsse klar sein,

"ob man mehr Spargel in der Landschaft haben will oder mehr Flutkatastrophen". thi


Anm.:

Minister kommt aus dem Lateinischen „ministre“, d.h. “dienen“ und ist von den Bürgern beauftragt,

den Bürgern zu dienen und nicht ihnen mit unglücklichen Formulierungen zu drohen.

Eigentlich geht es nicht darum, ob mehr „Spargel in der Landschaft“ oder „mehr Flutkatastrophen“, sondern die Bürger möchten keines von beiden.

Um sich über die Flutkatastrophen und ihre Ursachen im Westen Deutschlands zu äußern, sollten sich alle dazu Äußernden das erforderliche Wissen aneignen.

Merkt Ihr nichts!

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 20.08.2021

 

Klima

Treibhausgase nehmen wieder zu

Berlln. Der Ausstoß an Treibhausgasen in Deutschland wird nach Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende 2021 deutlich steigen.

Die Emissionen dürften gegenüber 2020 um 47 Millionen Tonnen zulegen, heißt es in der Analyse. Das sei der größte Anstieg seit 1990.

Im Corona-Jahr 2020 lag der Ausstoß mit 739 Millionen Tonnen 40,8 Prozent unter dem im Ausgangsjahr 1990.

Gut ein Drittel der Minderungen waren laut Umweltbundesamt Folge der Pandemie. dpa


Quelle: Lausitzer Rundschau, 16.08.2021


Anm.:

Das ist das Ergebnis von:

Mit Ökokraftwerken wie Windrädern und Solarzellen produziert Deutschland inzwischen fast 53 Prozent seines Strombedarfs (Stand 2020)….

Und die CO2 –Emissionen steigen und die Energiekosten steigen und steigen…

In den letzten 5 Jahren wurden für die Energiewende ohne nennenswerten Effekt bezüglich der CO2 –Emissionen Deutschlands

125 Milliarden EURO

aufgewendet….

Dazu Erläuterungen im nachfolgenden Artikel des „Hamburger Abendblatt“, 15.10.2020:


Stromrechnung

33,1 Milliarden EURO: Kosten der Energiewende explodieren


Mit Ökokraftwerken wie Windrädern und Solarzellen produziert Deutschland inzwischen fast 53 Prozent seines Strombedarfs.

Foto: imago stock / imago/photothek

 

Die Energiewende bezahlt jeder Verbraucher über die EEG-Umlage auf der Stromrechnung.

Ohne Steuer-Milliarden würde sie massiv steigen.

 

Berlin. Dass an der Energiewende im Kampf gegen den Klimawandel kein Weg vorbeiführt,

daran zweifeln immer weniger Menschen.

 

Die Milliarden-Kosten für das Projekt laufen aus dem Ruder.

Im kommenden Jahr (2021) kann die Ökostrom-Abgabe,

die jeder Haushalt und die meisten Unternehmen mit der Stromrechnung zahlen,

nur durch einen tiefen Griff in die Staatskasse leicht gesenkt werden….

Damit die sogenannte EEG-Umlage auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde sinkt,

muss die Bundesregierung 10,8 Milliarden Euro lockermachen….

 


So hoch wäre die EEG-Umlage ohne den Milliarden-Zuschuss 

 

Ohne den Milliarden-Zuschuss aus Steuergeld wäre die Ökostrom-Umlage 2021 von derzeit 6,76 auf 9,65 Cent je Kilowattstunde in die Höhe geschossen.

 

Die EEG-Umlage macht fast ein Viertel des Strompreises aus.

 

...Nur besonders energieintensive Unternehmen sind befreit – wegen des hohen Strompreises in Deutschland sollen sie so international wettbewerbsfähig bleiben…

 

Mit der EEG-Umlage wird eine garantierte Vergütung für den Strom aus Solaranlagen, Windrädern, Biomasse- und Wasserkraftwerken finanziert.

 

Insgesamt kostet dies im kommenden Jahr 33,1 Milliarden Euro….

 

Zwar wird Ökostrom immer billiger und dürfte bald auch ohne Subventionen rentabel sein….

 

Anm.:

 

Ist unrentabel und wird es bei Wegfall der Subventionen auch bleiben oder?

 

Durch neue Ökokraftwerke, die 2021 in Betrieb gehen, steigen die Kosten nach Angaben der Netzbetreiber nur noch um 0,7 Prozent.

 

Doch wer etwa eine Solaranlage betreibt, erhält seit dem Jahr 2000 gezahlte Förderung 20 Jahre lang…

 

Corona-Krise sorgt für massiven Kostenanstieg

 

Die jetzt eintretenden massiven Zusatzkosten sind …vor allem eine Folge der Corona-Pandemie.

 

Wegen der Krise dürfte der Stromverbrauch in diesem Jahr um rund acht Prozent sinken. Das hat den Börsenstrompreis um 22 Prozent einbrechen lassen.

Der in Öko-Kraftwerken erzeugte Strom ist also derzeit deutlich weniger wert. Das lässt den Zuschussbedarf für die garantierten Abnahmepreise nun so stark steigen….

 

.Die Kritik an der Preisexplosion ist enorm….

 

FDP fordert Ausstiegspfad aus der Dauersubvention

Überbordende und fragwürdige Ausnahmen in Milliardenhöhe für einzelne Industriebereiche treiben die Kosten für private Verbraucher und nicht-privilegierte Wirtschaft nach oben …. „Alexander Klay


Quelle: zitiert aus Hamburger Abendblatt, 15.10.2020

Ausführlich unter:

https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article230681042/33-1-Milliarden-Euro-Kosten-der-Energiewende-explodieren.html


Anm.:

Merkt denn keiner etwas oder will keiner etwas merken?


Bericht des Weltklimarates  

 

Umweltbundesamt warnt: Hohe Risiken für Deutschland

 

Nach der Flutkatastrophe im Westen des Landes und dem besorgniserregenden Bericht des Weltklimarates

warnt das Umweltbundesamt (UBA) erneut vor den Risiken des Klimawandels in Deutschland. Erhebliche Schäden für Natur, Infrastruktur und die Wirtschaft seien möglich,

sollte die Erderwärmung nicht gebremst werden.

 

Anm.: Man beachte die Anwendung der Möglichkeitsform: es kann, aber es muss nicht eintreten .

Vor allem die Hitze wird in Deutschland zum Problem. Foto: Christin Klose/dpa  

 

Bereits Mitte Juni (2021) hatte die dem Umweltministerium unterstellte Behörde einen Bericht hierzu präsentiert.

 

…Die Auswirkungen der Erderwärmung sind bisher regional sehr unterschiedlich…

 

...…. Nur wenige Regionen sind sehr intensiv von Hitze, Trockenheit oder Starkregen betroffen. Geht es mit

dem Temperaturanstieg allerdings so weiter,

drohten Folgen im gesamten Bundesgebiet. Besonders betroffen seien Wälder und Gewässer…

.

.Hotspots seien dabei der Südwesten und Osten des Landes.

Außer in den Städten drohe extreme Hitze vor allem entlang der Spree und des Rheins, den wärmsten Gegenden

Deutschlands.

Der Osten ist zudem vor allem von Trockenheit betroffen. Die Risiken durch Starkregen, Sturzfluten und

Hochwasser seien in den engen Tälern der Mittelgebirge am höchsten.

An der Küste nähmen die Gefahren durch den Meeresspiegelanstieg deutlich zu….

 

 Extremwettern betroffenen Ländern, vor allem infolge von Hitzewellen.

 

. 10 700 Menschen seien in diesem Zeitraum hierzulande laut Zahlen des Rückversicherers Munich Re und des Internationalen Währungsfonds durch Extremwetter gestorben…. 

..Die Risiken des Klimawandels können laut UBA aber durch Anpassungsmaßnahmen reduziert werden. …..

..Laut UBA müssten auch der Küstenschutz verbessert und der Umbau der Wälder zu Mischwäldern vorangetrieben werden.

Der Boden in Städten müsse zudem an vielen Stellen entsiegelt werden, um Starkniederschlag aufnehmen zu können…. Igor Steinle

zuletzt aktualisiert: 13. August 2021, 06:00 Uhr


Quelle: zitiert aus Schäbisches Tagebaltt, 13.08.2021

Ausführlich unter:

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Hohe-Risiken-fuer-Deutschland-512472.html

 

Klimawandel

Alarmstufe Rot für die Erde

 

Anm.:

 

...jeder denke sich seinen Teil

 

Die Erwärmung ist deutlich schneller als gedacht, schreiben Forscher im neuen Weltklimabericht. Noch sei aber Zeit, um die schlimmsten Folgen zu verhindern.


Die Wüste von Tabernas in Spanien: Im Zuge des Klimawandels könnten sich Wüsten weiter ausdehnen und neue entstehen, sagen Experten. Foto: © underworld/Shutterstock.com

 

Hitze in Kanada, Brände in Griechenland und der Türkei, Starkregen in der Eifel: Was der Klimawandel anrichten kann, zeigt sich in diesen Monaten in vielen Regionen der Welt.

 

Anm.:

Starkregen 2021 in der Eifelsind sind seltene meteorologische Extremereignisse,

die nichts mit dem Klimawandel zu tun haben – das ist Wetter.

Der Statistik für Ahr-Hochwässer ist zu entnehmen, das ähnliche Starkregen mit

 anschließendem Extremhochwasser in den Jahren 1804 (weit vor der sog. industriellen Revolution)

und 1910  beobachtet wurden.

 

Die Zahl der zu beklagenden Todesopfer und die everursachten Schäden dieser Hochwässer liegen

 

etwa in der gleichen Größenordnung wie 2021.

 

 

Quellen u.a.:

 

- Historische Hochwasser an der Ahr /Die Rekonstruktion von Scheitelabflüssen ausgewählter Ahr-Hochwasser von Thomas Roggenkamp/Jürgen Herget in „Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2015“

 

- Historische Hochwasser der Ahr – Ahrweiler

https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2015/hjb2015.47.pdf

 

- Katastrophale Hochwasser im Ahrtal 2021, 1910, 1804, 1719 und 1601

https://reitschuster.de/post/katastrophale-hochwasser-im-ahrtal-2021-1910-1804-1719-un

 

Kritischer Journalismus. Ohne "Haltung". Ohne Belehrung. Ohne Ideologie 

- Liste der Hochwasserereignisse an der Ahr - Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Hochwasserereignisse_an_der_Ahr 



Die Brände in Griechenland, in der Türkei, in Italien, in den USA u.a. sind z.T. durch verbrecherische Aktivitäten von Brandstiftern verursacht worden.

 

Leider enthalten sich die sog. investigativen Journalisten einer objektiven Berichterstattung zu der Problematik „Brandstiftung“.

 

Die Journalisten sollten endlich den Mut aufbringen, objektiv und unabhängig über alle Dinge des Lebens zu berichten.

 

 

....Das ist nur der Anfang. Die Menschen werden sich an Extremwetterereignisse gewöhnen müssen – diese düstere Prognose hat der Weltklimarat (IPCC) in seinem neuen Bericht aufgestellt.

 

Mehr als 230 Forscherinnen und Forscher legten am Montag dar, wie dramatisch die Folgen der Erderwärmung sind.

 

Das Fazit: Die Erde erhitzt sich schneller als angenommen. Zu spät ist es aber noch nicht. DOROTHEE TOREBKO

Quelle: zitiert aus Schwäbisches Tagblatt, 10.08.2021

 

Ausführlich unter:

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Alarmstufe-Rot-fuerdie-Erde-512091.html

 

Heftige Klimawandel - Folgen

Forschung Experten warnen vor global steigenden Temperaturen,

Genf. Der Weltklimarat führt die Folgen der menschengemachten Erderwärmung in seinem neuen Bericht drastischer vor Augen als je zuvor.

Wenn es nicht starke und schnelle Reduktionen der Emissionen gebe, werde die globale Mitteltemperatur in den kommenden 20 Jahren einen Wert

von mindestens 1,5 Grad über der Temperatur der vorindustriellen Zeit erreichen..,


Die Menschen müssten sich wegen der steigenden Temperaturen auf mehr Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen und Hitze einstellen, heißt es in dem Bericht.

Erst kürzlich gab es eine Reihe dieser Klimakatastrophen wie Überschwemmungen in Deutschland.

Über eine sofortige Reduktion der Treibhausgasemissionen haben die Menschen es laut Bericht aber noch in der Hand, die schlimmsten Folgen zu verhindern….

Das Ziel 1,5 Grad steht im Pariser Klimaabkommen von 2015 (Anm.: .entspricht einer Absichtserklärung, ohne  völkerrechtliche Folgen).

Die Staaten wollen die Erwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Niveau (1850-1900) deutlich unter zwei Grad halten und 1,5 Grad anstreben… dpa/bl

 

Quelle: zitiert aus Lausitzer Rundschau, 10.08.2021


Anm.:

Hier die uns „angedrohten Horror-Szenarien“ des IPCC:


 

Nachfolgend ein Artikel, den die Lausitzer Rundschau vom   30.01.2011, als sie noch investigative Redakteure beschäftigte, veröffentlichte,

der heute nichts an Aktualität verloren hat

 

                                                           

Eine Temperatur-Betrachtung 

Vor 310 Jahren begann der Gubener Astronom Kirch mit Wetteraufzeichnungen in Berlin / 

Bad Liebenwerda will „Eine Stadt zum Wohlfühlen im Klimawandel“ werden.

Es ist nicht verbürgt, aber wahrscheinlich, dass der Gubener Astronom Gottfried Kirch in seiner Jugend auch Schnee schippen musste.

Denn er kam 1639 in der Neißestadt nicht als Sohn reicher Eltern zur Welt, sondern im Hause eines Schuhmachers.                                                                     

VON ROLF BARTONEK  

Das Handwerk des Astronomen erlernte er in Danzig, 1679 erfand er einen Schraubenmikrometer für astronomische Messungen,

1680 entdeckte er erstmals einen Kometen mit einem Teleskop. Kirch gehörte seinerzeit zu den führenden "Kalendermachern" in Europa.

Wenig bekannt im Unterschied zu seinen astronomischen Leistungen ist aber seine Bedeutung für die Meteorologie.

Als er im Jahr 1700 als königlicher Astronom von Guben nach Berlin berufen wurde,

begann er im August jenes Jahres auch mit der instrumentellen Aufzeichnung von Wetterdaten.  

Deshalb verfügt das Institut für Meteorologie der Freien Universität (FU) Berlin heute über einen Fundus, der weltweit seinesgleichen sucht: 

eine der ältesten Sammlungen meteorologischer Aufzeichnungen auf der Erde

Natürlich ist diese auch unter dem Aspekt eines möglichen Klimawandels interessant.

Denn eigentlich, so prophezeien Klimatologen, gebe es einen unabweisbaren Trend zur Erderwärmung,

auch wenn in diesem Winter (2010) Eiseskälte ganz Nordeuropa überzieht.

In Berlin demonstrierten vor einigen Tagen als Schneemänner verkleidete Leute "gegen die Klimaerwärmung". 

 Und der eher zurückhaltende Lausitzer darf sich fragen, ob das wohl hilft.

Immerhin schürt der Flop der Klimakonferenz von Kopenhagen im Dezember 2009 auch in der Region bei vielen Menschen Zukunftsängste.

Wird es wärmer auf der Erde? Was bedeutet das? Können wir etwas dagegen tun?  

Für keine andere Gegend in Deutschland ist die Klimadebatte,

die derzeit vor allem die Vermeidung zusätzlicher Kohlenstoffdioxid (CO2)- Emissionen durch den Menschen im Fokus hat, so bedeutsam wie für die Lausitz.

Beim Energiekonzern Vattenfall und mit ihm kooperierenden Firmen hängen hier etwa 25 000 Arbeitsplätze von der Kohle und ihrer CO2-freisetzenden Verbrennung in Kraftwerken ab.

Da ist es schon von Gewicht, ob das vom Menschen in Industrie und Verkehr, Energie­ und Gebäudewirtschaft zusätzlich zum natürlichen CO2­Kreislauf emittierte Gas eine Erwärmung verursacht.

Zunächst einmal wirft das die Frage auf, wie das Wetter früher war. 

Dank Kirch können Prof. Dr. Uwe Ulbrich, Leiter des FU - Instituts für Meteorologie, und Wetterdiensttechniker Georg Myrcik heute mit einer 310-jährigen Datenreihe dienen,

die zwar gültige Aussagekraft nur für den Raum Berlin und die nahe Lausitz besitzt, aber auch einfließt in die Indizienkette zur Beurteilung der globalen Klimaentwicklung.

Sie präsentieren ein Diagramm der Jahresmitteltemperaturen von 1701 bis 2009, dessen Kurven den spitzen Ausschlägen bei der Messung von Hirnströmen gleichen.  

Das macht deutlich: Es war schon mal viel wärmer, aber auch schon viel kälter. 

So veröffentlichte der ehemalige Instituts-Mitarbeiter Paul Schlaak Berichte über den Winter 1739/40.

Er soll neben dem von 1607/08 in der Region der kälteste des vergangenen Jahrtausends gewesen sein.

Noch im April waren 1740 die Brunnen gefroren und im Mai gab es viele starke Schneefälle. 

 

Besser hatten es die Berliner und Lausitzer in Mozarts Geburtsjahr 1756. Schon im Januar blühten die Kirschbäume, weiß Myrcik aus Aufzeichnungen.

Vergleichsweise viele warme Jahre gab es auch von 1775 bis 1835, allerdings mit etlichen kalten "Ausreißern".  

Die erste Botschaft, die sich aus der Kurve der Jahresmitteltemperaturen seit 1701 herauslesen lässt, lautet:   

Nichts ist so unbeständig wie das Wetter.  

Doch es gibt noch eine zweite Botschaft. 

Im jüngsten Teil des Diagramms bewegen sich die Kurven nur im oberen Bereich, es fehlen die Ausschläge für deutlich kältere Jahre.

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends brachte in Berlin Durchschnittstemperaturen, die um etwa ein Grad über denen der Jahre 1961 bis 1990, die als offizieller Vergleichsmaßstab gelten, lagen.

Ulbrich betont, diese sich aus den Berliner Messungen ergebende Tendenz stimme in etwa mit dem Trend überein, der weltweit von den meisten Wetterstationen registriert worden sei.

Dieser Trend zur Erderwärmung sei deutlich, obwohl es einzelne Wetterstationen gebe, die eine Abkühlung registrierten.  

Auch das Jahr 2009 passt sich laut Ulbrich im Raum Berlin/Lausitz in diese Entwicklung ein.

Mit einem Temperaturmittel von 9,6 Grad Celsius war es in Berlin zwar kälter als 2008 (10,4 Grad), aber um 0,7 Grad wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990.

Myrcik hebt vor allem hervor, dass der April des Jahres 2009 der sonnenreichste seit Beginn der Mes­sungen war. Die Dauer der Sonneneinstrahlung wird in Berlin- Dahlem seit den 1950er-Jahren registriert.

Bundesweit wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes 2009 im Schnitt seiner rund 2100 Wetterstationen ein Temperaturmittel von 9,2 Grad Celsius erreicht.

Das langjährige Mittel der Jahre 1961 bis 1990 liegt bei lediglich 8,2 Grad.

Wärmstes Jahr bleibt 2000 mit einem Durchschnitt von 9,9 Grad. 2009 waren im Vergleich zum langjährigen Mittelwert die Monate Januar, Juni, Oktober und Dezember zu kalt, die übrigen acht Monate zu warm.

In der kältesten Nacht des vergangenen Jahres wurden in Dippoldiswalde bei Dresden minus 27,7 Grad Celsius gemessen, am heißesten Tag in Rahden­Varl (Nordrhein-Westfalen) 37,8 Grad.  

Während die langjährige Temperaturkurve für das vergangene Jahrzehnt eine leichte Erwärmung erkennen lässt, läuft in Wissenschaftlerkreisen die Debatte über die Ursachen.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob die Erwärmung überhaupt vom Menschen verursacht wird oder ob sie einer natürlichen Schwankung folgt.

Es geht auch um die Frage, wodurch der Mensch die Temperaturentwicklung nachhaltig beeinflussen kann.  

Der Weltklimarat IPCC hat sich auf die vom Menschen verursachte zusätzliche Emission von CO2 als Hauptsünder festgelegt. 

Aber auch andere Faktoren wie großflächige Rodungen, Landnahme, Waldbrände, Vulkanausbrüche, vor allem Schwankungen in der Neigung der Erdachse

und in der Umlaufbahn um die Sonne sowie die Sonnenaktivität haben Einfluss auf das Klima. 

Der Flop von Kopenhagen hat sicher mit ökonomischen Interessen von Konzernen und Ländern zu tun. Allerdings sieht auch eine Gruppe von Wissenschaftlern die Datenlage in der Ursachenforschung keineswegs als so eindeutig an,

wie vom UN-Weltklimarat IPCC behauptet.

Die CO2- Skeptiker und IPCC-Gegner haben sich 2007 mit dem Europäischen Institut für Klima und Energie (Eike) in Jena eine Plattform geschaffen.

Die Bezeichnung Institut steht hier aber mehr für ein Bündnis weltweit agierender Wissenschaftler.

Fast unbemerkt in der Öffentlichkeit blieb im Juli 2009 ein vom Eike initiierter und von 355 Personen, darunter 75 Wissenschaftler, unterzeichneter Offener Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Darin werfen die Autoren der Kanzlerin vor, teure Strategien zur Vermeidung des Treibhausgases CO2 als Handlungsmaxime verinnerlicht zu haben,

"ohne vorher in wirklich kontroversen Diskussionen prüfen zu lassen, ob auch die früheren Temperaturmessungen und viele weitere relevante Klimafakten diese Annahme überhaupt rechtfertigen".  

Pikant: In seiner Internet-Veröffentlichung des Briefes beruft sich Eike auch auf die in Berlin ermittelten Jahresdurchschnittstemperaturen seit 1701.

Pikant ferner: Während Prof. Dr. Uwe Ulbrich als heutiger Direktor des FU-Meteorologie- Instituts in dieser Datenreihe einen Beleg für die Erwärmung im vergangenen Jahrzehnt sieht

und "keinen Grund für Zweifel an den IPCC-Berichten" hat, gehört sein emeritierter Vorgänger Prof. Dr. Horst Malberg dem wissenschaftlichen Beirat von Eike an.

Für deutsche Politiker und Umweltverbände sei CO2 zu einer Art Teufelsgas geworden, kritisieren diejenigen Wissenschaftler, die zu den "Klimaskeptikern" zählen.

Der Staat habe erkannt, dass er unter Berufung auf den Klimaschutz gigantische Summen einnehmen kann, etwa durch den CO2-Zertifikatehandel. 

Er könne aber auch die Autobahn-Maut, die Kraftstoff- und die Ökosteuer problemlos rechtfertigen oder die vom Bürger umlagefinanzierte Förderung von Ökostrom.

Letztere wird übrigens auch von den für Eike agierenden Wissenschaftlern teilweise als sinnvoll angesehen, um die Abhängigkeit von endlichen Rohstoffen zu mindern.

Für die Menschen ist CO2 zu einem überaus mächtigen Gas geworden, einem Gas, vor dem viele Angst haben.

Wer etwa in Cottbus Passanten befragt, wie hoch sie den Anteil von CO2 an der Atmosphäre schätzen, bekommt überraschende Antworten.

"Weiß ich nicht", sagt eine junge Frau, legt sich dann aber auf 40 Prozent fest. Ein älterer Herr glaubt an 70 Prozent, eine Schülerin hält 20 Prozent für wahr­scheinlich.

Niemand sagt: weniger als 0,04 Prozent. Aber das wäre die richtige Antwort gewesen. 

In den vergangenen 100 Jahren hat sich der CO2­ Gehalt in der Luft um gerade einmal 0,01 Prozent erhöht. "Das sind zehn Moleküle auf 100 000 Luftmoleküle", rechnet Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke vom Eike in Jena vor.

Die IPCC- Gegner kritisieren, die Regierungen würden den Bürgern sinnlos teure CO2­Vermeidungsstrategien aufbürden. Ulbrich reagiert pragmatisch:

"Schon angesichts der abnehmenden Ressourcen an Kohle, Öl und Gas können Strategien zur Senkung der CO2- Emissionen nicht falsch sein."

Im Unterschied zu Lüdecke hält er es für möglich, dass auch ein Spurengas das Klima beeinflussen kann.  

Im Internet tobt, wenig wahrgenommen von der deutschen Öffentlichkeit, eine wahre Schlacht zwischen Wissenschaftlern, die CO2-Vermeidungsstrategien befürworten oder als sinnlos ablehnen.

Es reicht, bei Google Begriffe wie Klimawandel oder Eike Klima einzugeben.

Dem Weltklimarat IPCC wurde sogar vorgeworfen, Daten gefälscht zu haben, was derzeit überprüft wird.

Die Stadt Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) stellt sich derweil schon auf ein paar Grad mehr ein.

Unter dem Titel "Eine Stadt zum Wohlfühlen im Klimawandel" bewarb sie sich für ein bundesweites Modellvorhaben und erhielt dafür als eine von sechs Kommunen den Zuschlag.

In der nächsten Zeit, so Bürgermeister Tho­mas Richter (CDU), werden wissenschaftliche Institute untersuchen, was ein Klimawandel für diese Region bedeuten würde.

Und es wird dabei nicht nur um Probleme gehen, sondern auch um neue Chancen.  

HINTERGRUND  

Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid, Methan und Wasserdampf sind verantwortlich für den Treibhauseffekt der Erde. Dieser ist aber keineswegs schädlich. Ohne Treibhauseffekt gäbe es kein Leben auf dem Planeten.

Die mittlere Durchschnittstemperatur würde einschließlich der Unterschiede von den Polen bis zum Äquator statt wie derzeit plus 15 Grad Celsius bei minus 18 Grad Celsius liegen.

Dies ist eine gesicherte und wissenschaftlich allgemein anerkannte Aussage.

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein Naturgas, das Pflanzen zum Wachstum (Fotosynthese) benötigen.

Das CO2, welches Pflanzen beim Wachstum aufnehmen, setzen sie bei ihrem Absterben (Verrotten, Verbrennen) wieder frei. Es gibt also einen natürlichen CO2-Kreislauf.

Die Natur setzt jährlich etwa 550 Gigatonnen CO2 frei. Dies gilt als ungefährlich, weil es sich um einen Kreislauf handelt.

Der Mensch verursacht zusätzlich zum natürlichen Kreislauf eine CO2-Emission von etwa 36 Gigatonnen.

Da dieses CO2 aus Millionen Jahre alten Quellen stammt (Kohle, Öl, Gas), gehen Klimatologen davon aus, dass es nicht vollständig,

sondern vor allem wegen der globalen Entwaldung nur zu etwa 45 Prozent vorn natürlichen Kreislauf aufgenommen werden kann. Da es sich aber um ein Spurengas handelt (0,04 Prozent Anteil an der Luft),

tobt der Streit um die Frage, ob eine CO2-Anreicherung in der Atmosphäre tatsächlich ausreicht, um das Klima zu verändern.

Kritiker weisen darauf hin, dass die früheren regelmäßigen Klimaveränderungen ja nicht vorn Menschen verursacht worden sein können.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 30.01.2011

 

Anm.: … hier noch ein durchaus lesenswerter Leserbrief zum Thema

“Energiewende“ 

 

Der Stromverbrauch in Deutschland wird deutlich steigen. Ein Leser bezweifelt, dass dieser Bedarf angesichts Kohle- und Atomausstieg durch erneuerbare Energien wie Windkraft gedeckt werden kann

 Die Fachleute staunen, die Laien applaudieren  

Lesermeinung  Mit der Energiepolitik beschäftigt sich ein Leser, der zum Schluss gelangt, dass die Energiewende gescheitert ist. Er analysiert den gegenwärtigen und zu erwartenden Stromverbrauch. 

Zum häufig in der Rundschau diskutierten Thema Braunkohle-Ausstieg, Stromverbrauch, Energie­wende und angrenzende The­menfelder schreibt ein Leser aus dem thüringischen Pößneck und rechnet vor, wie viel Strom aus welchen Bereichen in Deutschland derzeit zur Verfügung steht:

 

 

 

Wie der Blick in die Glaskugel

Laut Bundesregierung wird der Stromverbrauch in Deutschland in acht Jahren um circa 15 Prozent auf 665 Terrawattstunden steigen.

Der Langzeitwert dieser Prognose ist überschaubar und erinnert mich an den Blick in die Glaskugel. 665 TWh entsprechen einer Leistung von circa 76 GW. 

Derzeit haben wir im deutschen Netz etwa 68 GW Strom­verbrauch. Die erzeugte Menge müsste also allein durch erneuerbare Energien mehr als verdoppelt werden.

Derzeit haben wir im Netz etwa 34 GW grundlastfähige Erzeugung durch konventionelle Kraftwerke, davon etwa 6,6 GW Kernenergie und 20 GW durch Kohlekraftwerke.

In einem Jahr (2022) wird die Kernenergie vom Netz genommen und schrittweise beginnt der Koh­leausstieg. Auf absehbare Zeit ist ein noch höherer Import von Strom aus dem europäischen Ausland durch Kohle- und Atomkraftwerke wegen fehlender Kapazitäten nicht möglich. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine vorgesehene Verdoppelung des Strombedarfs durch Windkraft­ und Solaranlagen -

weil diese Energieart nicht grundlastfähig und abhängig von der Witterung ist - nur eingeschränkt zur Ver­fügung steht.

Derzeit gibt es eine installierte Leistung von 54 GW durch Windkraftanlagen an Land. Je nach Witterung steht aber nur zeitweise ein Bruchteil dieser Energie zur Verfügung.

So hatten wir zum Beispiel am 24. Juni die­ses Jahres um zehn Uhr in Deutschland 0,977 GW Wind­energie von 54 GW im Netz.

Mit diesen Energieformen kann man kein stabiles Netz zur sicheren Versorgung der Wirtschaft und der Privatkunden garantieren.

Zur Wahrheit gehört auch, dass der angekündigte Netzausbau und die E-Mobilität zu einer drastischen Steigerung der Netzentgelte im Strompreis führt.

2020 stiegen diese bereits im Durchschnitt um sieben Prozent und machen 25 Prozent vom Strompreis aus. 

Die Vorschläge der Bundesregierung, getrieben durch grünen Populismus und unrealistische EU-Klimaziele, sind unverantwortlich gegenüber uns Stromkunden,

der Wirtschaft und dem Naturschutz.  

Die Fachleute staunen, die Laien applaudieren

und konkurrierende Industriestaaten kommen vor Lachen nicht in den Schlaf.

Die Energiewende ist ökonomisch, ökologisch und sozialpolitisch gescheitert.

Mittlerweile gehe ich nicht mehr von Dummheit, sondern von Sabotage aus.

Wolfgang Kleindienst, Pößneck

Quelle: Lausitzer Rundschau, 26.07.2021

 

Anm.:  

Hinter dieser Überschrift gerät das wahre Problem in den Hintergrund, die objektive Information der Leser zu den Fragen des Klimaschutzes

 Wozu dann noch Luftfilter? 

Zu "Bund fördert künftig mobile Luftfilter in Schulen" (Rundschau, 15. Juli 2021): 

 ( . . . ) Ich finde, dass sich die LR aktuell ( . . . ) auf den Klimaschutz eingeschossen hat.

Kritische Stimmen finden kein Gehör, auch Wissenschaftler nicht.

Gerade mal in den Leserbriefen kommt zum Ausdruck, dass nicht alle Menschen der Politik in dieser Frage folgen.

Klima ist jedoch nicht das Tageswetter. Das Klima lässt sich nicht einfach ändern  mit Kohlendioxid-Abgaben und ähnlichen Sanktionen.

Das ist der moderne Ablasshandel.  

Wer in die Erdgeschichte zurückblickt, dem wird auch klar, dass nicht alles nur vom Menschen beeinflusst ist. Es gibt genügend Beispiele für Dinge, die der Mensch gemacht hat und wo er sehr aktiv zu seinem Wohle die Erde umgestaltet hat mit den negativen Auswirkungen für die Natur, jedoch im Moment positiv für ihn selbst. Selbst unsere hoch geschaffene "Kulturlandschaft", die erhalten werden soll, ist so ein Beispiel.

Das Verändern der Umwelt macht er aber immer noch. Außerdem gibt es so viele Faktoren, auf die der Mensch keinen Ein­fluss hat und auch keinen Einfluss bekommen wird. Das sollte man aber auch der Jugend von heute nahebringen.

Ich möchte natürlich unseren negativen Einfluss auf die Natur nicht leugnen, aber die Rettung ist ein Blick in die Glaskugel.

Deutschland wird das Klima nicht für die anderen Länder retten können.

Der Mensch ist so auf sich selbst bezogen. Bei Katastrophen jeglicher Art werden zum Beispiel nur die Menschen gezählt, die ums Leben gekommen sind.

Günter Noatsch, Lübbenau